David Brin Sternenflut

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Inhaltsangabe zu „Sternenflut“ von David Brin

Woher stammt unser Bewusstsein? Wohin führt unser Weg? Die Zukunft. Mittels Gentechnologie haben die Menschen intelligente Tierarten, unter anderem Delfine, zu gleichberechtigten Spezies weiterentwickelt. Ebenso hat jede Spezies, die im Universum den Aufbruch in den Weltraum geschafft hat, dafür Hilfe von einer höher entwickelten anderen Spezies bekommen. Doch wer half den Menschen? Eine waghalsige Expedition macht sich auf, um Licht in das Dunkel der menschlichen Evolution zu bringen.

Die Idee ist immer noch sehr gut, das Buch an sich aber etwas langatmig. Auch muss ich sagen, dass ich das Ende etwas enttäuschend fand..

— zukunftskind
zukunftskind

Allein für die Idee mit den Delfinen ist dieses Buch lesenswert.

— TobyBurns
TobyBurns

Amüsant philosophisches großartiges SciFi Universum mit ödem Längenhänger im Mittelteil, den zu überwinden sich lohnt.

— thursdaynext
thursdaynext

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Meine Gedanken muss ich erstmal in eine Rezension bringen.

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  • Etwas langatmig

    Sternenflut
    zukunftskind

    zukunftskind

    05. August 2014 um 10:32

    Die Idee ist immer noch sehr gut, das Buch an sich aber etwas langatmig. Auch muss ich sagen, dass ich das Ende etwas enttäuschend fand.. 

  • Rezension zu "Sternenflut" von David Brin

    Sternenflut
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    09. July 2014 um 22:05

    So hat die in der Gegenwart schwer in Verruf geratene Gentechnik zumindest für Schimpansen und Delfine in Zukunft etwas positives, da diese dank gezielter Trimmung auf Intelligenz und Sprachfähigkeit eine Erhöhung zwar nicht in den komplett mit Menschen gleichgestellten, aber übertierischen Status erlangen und damit eine dezente Anspielung auf Alltagsrassismus und Vorurteile bieten. Seitdem das Konzept der Verhätschelung unterlegener Spezies von den Progenitoren ins Leben gerufen wurde und weiterentwickelte Zivilisationen sich einen Spaß oder echte Hilfeleistung daraus machen, hoffnungsvollen, aber primitiven Lebensformen beim Erklimmen der evolutionären Leiter unter die Arme zu greifen, boomt die pyramidenspielartige Zivilisierung des Universums. Ein zur Raumfahrernation aufgestiegenes Imperium kolonialisiert unter der Fahne dieser hehren Absichten andere Völker, bis diese weit genug entwickelt sind um selbst ans Vasallenplaneten rekrutieren zu gehen. Anzunehmen, die Menschen wären von Haus aus Lehrer und Besatzer gewesen, wäre allzu keck, wahrscheinlicher liegt ihr Ursprung in eben präsentiertem Modell. Nach Entdeckung einer gigantischen verlassenen Raumschiffflotte durch ein Erkundungsschiff der Menschen sammeln sich technologisch weit überlegene, kriegerische Alienvölker rund um den Punkt von Interesse und schlagen Raumschlacht um Raumschlacht.  Auf dem mit Menschen, hochgerüsteten, intelligenten Delfinen und einem Schimpansendoktor bemannten Schiff brechen derweil die Dämme zu, seit erst zu wenigen Generationen als Schutzmantel wirkenden tierischen Instinkten sich ihre Bahn und Konflikte zwischen Mensch, Meeressäugetier und Primat schaukeln sich hoch. All die Personen, Delfinsprachen, Alienvölker und Handlungsstränge können einen mitunter den Überblick verlieren lassen, was dem Lesespass nur geringfügig schadet, da diese Weltenschöpfung aus einem sympathischen Repertoire von Hauptprotagonisten und unverbrauchten Ideen schöpft und es bei einem Tatbestand wie überbordender, kaum in ein Buch zu pressender Kreativität und Schaffenskraft mit einer bedingten Unübersichtlichkeitsrüge getan sein sollte.

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  • Fressen und gefressen werden

    Sternenflut
    rallus

    rallus

    "Meister sag mir, wie leben die Fische im Meer?" "Nun, just wie die Menschen an Land: Die Großen fressen die Kleinen" Shakespeare Die Streaker ist auf der Flucht und die halbe Galaxis ist hinter ihr her. Bewaffnet mit 7 Menschen, 150 Delfinen und 1 Schimpansen, ist ihr eigentliches Ziel ein wissenschaftliches gewesen. Aber nachdem von ihnen eine geheime Raumflotte von Schiffen, groß wie Monde, entdeckt wurde, hat jede Rasse ihre Schlachtkreuzer geschickt um den Aufenthaltsort der, den verloren gegangenen Progenitoren zugehörig erscheinenden, geheimnisvollen Armada aus den Menschen und ihren Klienten den Delfinen herauszupressen. Die Progenitoren gelten als die verschollenen 'Stammeltern' aller Rassen der Galaxis, die sich dem 'Upliften' bedienen - dem genetischen manipulieren von Rassen um sie zu intelligenten Raumfahrer zu machen. Dabei gibt es Patronen und Klienten, letztere sind den Patronen auf längere Sicht zu Diensten. Grundlage des Wissens ist die millionenalte Bibliothek aus denen die Rasse ihre Informationen über Geschichte, Philosophie, Technologie und Raumfahrt beziehen. Doch die Streaker, mit den Menschen, die als Wölflinge gelten, und ihren schlauen Delfinen an Bord haben schon seit Wochen Versteckspiel geübt und landen nun am Rande der Galaxis auf einem unbewohnten Wasserplaneten. "Vergiß nicht: Wir Menschen sind Wölflinge. Wir sind wilde, fleischfressende Raubtiere und unglaublich schnell! Bring mich nicht dazu, dich zu fressen!" Er grinste sein breitestes Grinsen, um möglichst viele Zähne blitzen zu lassen. Das Wesen erschauerte und schickte sich an zu gehorchen. Gelegentlich konnte es von Nutzen sein, wenn man einen Ruf als Primitiver besaß. Kapitän der Streaker ist ein Delfin, der seine gelifteten Artgenossen in Schach halten muss, denn an Bord kommt es zu verschiedenen Meinungen wie man aus der Falle kommen kann. Das lädierte Schiff ist gut auf dem Meeresboden versteckt, weiter oben liefern sich die Flottenverbände der Eaties (Wort für die galaktischen Rassen) eine erbitterte Schlacht um den Hauptpreis - das Wissen um die Armada der Alten. "Wenn alle Klientenrasse der Galaxis auf einmal rebellieren...." "Ist schon vorgekommen" unterbrach der Ältere "Du musst die Aufzeichnungen der Bibliothek studieren. Sechsmal in der Geschichte der Galaxis. Und zweimal mit Erfolg." "Nein! Und was ist dann passiert?" "Was glaubst Du? Die Klienten wurden zu Patronen für neue Spezies, und dann behandelten sie diese, wie man sie selbst behandelt hat" Eine Unwahrscheinlichkeitsmine beendete diese interessante Unterhaltung auf einem xappischen Schlachtschiff. Unten auf dem Meer läuft das Projekt 'Trojanisches Seepferd' mit dessen Hilfe die Streaker entkommen möchte. Doch so einfach zu bewerkstelligen ist dieses Projekt nicht, da die Neo-Delfine, auf ihrem Atavismus beharren und von dem Lifting Experten Dr. Metz aufgestachelt werden eine Revolution zu beginnen. Daneben mischt noch ein gelifteter Schimpanse mit, der sich zurückgewiesen fühlt und auf seinen Terrauntersuchungen beharrt, die auf dem Wasserplaneten Kithrup aber zu sonderbaren Ergebnissen führen. David Brin springt wie selbstverständlich pro Kapitel zwischen den verschiedenen Rassen und Personen hin und her und bringt uns Takkata-Jim, K'tha-jon oder Creideiki und ihre Eigenarten näher. Einer der Punkte die im ersten Uplifting Buch (Sonnentaucher) deutlich zu wenig ausgeprägt war. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, gerade die Besonderheiten der Delfine und der beleidigte Leberwurst spielende Schimpanse geraten ihm herrlich amüsant. David Brin nimmt die Möglichkeit wahr, ausgiebig Verhaltensstudien und ironische Seitenhiebe auf die sozialen Gesellschaften durchzuführen. Ja er geht in seiner detailverliebtheit so weit den Delfinen eine neue Sprache zu erfinden, das Trinär welches dem Haiku gleicht. Vielleicht könnte ich auf Trinär mit einem angemessenen ironischen und vulgären Ausdruck bezeichnen, wie das Universum läuft! Selbstredend gelingen ihm auch die technischen Erklärungen und liebend gerne würde man dem einen oder anderen Seitenstrang in Kubikmeter Büchern folgen. Mit den höchsten Preisen ausgezeichnet die ein Science Fiction einheimsen kann, Nebula Award 1983, Locus und Hugo Gernsback Award 1984. Das Ende vereinigt zwar nicht alle losen Fäden, aber gerät ihm zu einer der lustigsten und amüsantesten Raumschlachten die ich je gelesen habe. "Bibliothekar" rief Krat. "Ich verstehe nicht alles, was dieser Mensch sagt. Stelle fest, was dieser Ausdruck ihrer bestialischen Wölflingssprache bedeutet: 'Ääätsch, bääätsch!'"

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    • 3
    Buchraettin

    Buchraettin

    15. January 2014 um 14:19
  • Rezension zu "Sternenflut" von David Brin

    Sternenflut
    dragazul

    dragazul

    05. June 2009 um 21:42

    Anfangs etwas zäh durch die vielen Namen. Das klärt sich dann aber, auch dank des Registers am Anfang.
    Die Story ist astreine SF. Mehr davon, bitte.