David Cay Johnston Die Akte Trump

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Inhaltsangabe zu „Die Akte Trump“ von David Cay Johnston

DER NEUE US-PRÄSIDENT – WER IST DONALD TRUMP?

In Die Akte Trump zeigt Pulitzerpreisträger David Cay Johnston den Aufstieg des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten – angefangen bei Kindheit und Erziehung bis zum erbitterten Wahlkampf gegen Hillary Clinton. Mithilfe zahlreicher Interviews, Gerichtsakten und Finanzdokumente wird das Gefl echt aus Lügen und Halbwahrheiten rund um Donald Trump entwirrt und offengelegt.

Wer ist der mächtigste Mann der Welt? Sachlich und fundiert entwirft David Cay Johnston ein vollständiges, brandaktuelles und mitunter erschreckendes Bild des neuen US-Präsidenten.

»Was Johnston über den neuen Präsidenten erzählt, ist beeindruckend. Näher kann man Trump zurzeit wohl nicht kommen.« Süddeutsche Zeitung

»David Cay Johnston gehört zu den Wenigen, die das komplexe trumpsche Firmengeflecht durchdrungen und hinter die vergoldeten Kulissen geblickt haben.« Der Spiegel

Die Akte Trump »enthüllt die dubiosen Geschäfte des Donald Trump – und seine Skrupellosigkeit selbst gegenüber der eigenen Familie«. Stern

Ein Buch, über den Donald Trump und wie er agiert. Unbedingt lesen !

— Bücherfüllhorn-Blog

Interessant, informativ, aufgrund der Thematik ermüdend und abschreckend. Die wichtigen Fragen bleiben unbeantwortet.

— thursdaynext

Warum ist er wie er ist? Dieses Buch bietet Hintergrundwissen, erschreckend und ernüchternd.

— Filzblume

Beeindruckendes Portrait über den möglichen zukünftigen Präsidenten der USA.

— Sikal

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  • Ein Buch, über den Donald Trump und wie er agiert. Unbedingt lesen !

    Die Akte Trump

    Bücherfüllhorn-Blog

    07. June 2017 um 14:50

    Man kann nur den Kopf schütteln und fühlt ein großes Unverständnis, wie Donald Trump so weit kommen konnte, selbst wenn man es hier liest wie es dazu kam. In jedem Kapital gibt es unfassbare Aussagen, die mich einfach fassungslos zurück lassen. Wie kann ein Mensch mit solchen Äußerungen und Handlungen jahrelang durchkommen? Ist er einfach dumm oder Bauernschlau? Ich komme zu dem Schluss, dass Donald Trump ein geschickter Lügner und Betrüger ist, der vor niemanden halt macht. Und das auf eine so unsympathische und prahlerische Weise, dass es einen innerlich „schüttelt“. David Cay Johnston berichtet in unterhaltsamer Weise über Donald Trump und sein Geschäftsgebaren. Das Buch lässt sich gut lesen, wenn es auch zu einigen Themen Längen gibt (Thema: Steuer, Einkommensteuer) die ich absatzweise dann nur „überflogen“ habe.   Alles in allem: Unterhaltsame Lektüre über Donald Trump, die einem die Augen öffnet wie dieser Mensch agiert. Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte. Die Amerikaner wird man dann aber erst recht nicht verstehen, wie sie so einen Präsidenten wählen konnten.

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  • Unterm Teppich liegt ein Haufen Dreck. Wessen Fegeversagen ist das zuzuschreiben?

    Die Akte Trump

    thursdaynext

    18. February 2017 um 09:21

    Die Akte Trump ist ein widerwärtig zu lesendes Sammelsurium vergangener Handlungen des momentanen Präsidenten der USA. Alles was Pulitzerpreisträger David Cay Johnston in fast dreissig Jahren wertungsfrei an Fakten, Informationen und Zeugenaussagen in mühevoller Kleinarbeit recherchiert und herausgefunden hat konnte man schon anhand des Gebarens des beschriebenen Objekts im Wahlkampf entweder wissen oder doch zumindest vorausahnen. Ein tumber, bauernschlauer Sexist und Rassist sitzt im Weißen Haus und lügt oder lässt lügen, so wie er es all die Jahre zuvor bereits getan hat und dank fragwürdiger Justiz, offensichtlicher Korruption damit durchgekommen ist. Ein Sieg konsequenter Dummdreistigkeit wie der investigative Journalist und Autor David Cay Johnston in dieser Chronik der Person Trump anschaulich und reichhaltig illustriert. Illegale Arbeiter, die ohne Schutzmaßnahmen Asbestgebäude abrissen und um ihren Lohn geprellt wurden, korrupte Gewerkschaften, Steuertricksereien, Verbindungen zur amerikanischen Mafia, Größenwahn, Vertuschung mittels hanebüchener Ausreden mit denen Trump vor Grand Jurys durchkam. Casinolizenzenvergebung trotz offensichtlichen Fehlverhaltens, bezahlte Claqueure, erfundene Liebschaften, Großmäuligkeit und Protzerei. Informativ und sachlich berichtet entsteht ein Bildnis eines Menschen vor dem Leserauge das, zumindest mir erging es so, besser nicht sehen würde. Besonders das komplette Versagen der Kontrollorgane ist erschreckend. Noch deutlich verstörender ist, wie es jemandem mit einer solchen Vita überhaupt gelingen konnte in das Amt aufzusteigen, welches er nun innehat. Ein Komplettversagen der Medien, ein Komplott, eine Verschwörung oder schlicht der sich immer aufs neue wiederholende Sieg menschlicher Dummheit? Womöglich von allem ein wenig? Hier lässt David Cay Johnstons Bericht keine Schlüsse zu. Wer den US Wahlkampf und die Arbeitsweise dieses DeKretins verfolgt hat kann sich dieses Buch getrost sparen. Man kann seine Lebenszeit angenehmer verbringen und letztendlich bleiben die wichtigen Fragen, die Antriebe für die Beschäftigung mit diesem Menschen, unbeantwortet. Für mich bleibt jedenfalls Alec Baldwin auf ewig der bessere Trump.

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    • 8
  • Enthüllungsbuch, das seines Gleichen sucht

    Die Akte Trump

    Filzblume

    05. February 2017 um 14:35

    Ecovin - Verlag 2016 David Cay Johnston, ist Wirtschaftsjournalist und eines der besten Journalisten des Investigativen Journalismus, Trump-Kenner, Pulitzerpreisträger, hat dieses Buch 2016 kurz vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl veröffentlicht. Leider haben es zu wenige gelesen oder verstanden, sonst wäre das nie passiert, was wir jetzt in den Medien beobachten. 30 Jahre lang hat Johnston alles über Trump und seine Familie, bis hin zur Einwanderung seines Großvaters von Deutschland nach Amerika, gesammelt, recherchiert, hinterfragt. Er hat so viel belastendes Material gefunden, das einem die Fakten fast erschlagen. Wie ist es möglich, das ein Mann, der über Jahrzehnte immer wieder vor Gericht stand, jeden verklagte, der ihm nicht gewogen war? Verstrickt in dubiose Geschäfte, mit Verbindungen zur Mafia, sind nur wenige Facetten des Donald Trump. Er macht alles zu einem Geschäft, auch die Politik. Als der Trump Tower entstand, hat er ein Gebäude, das ehemalige Kaufhaus" Bonwit Teller "abreißen lassen, samt zweier in Sandstein gemeißelter, über 12 m großen Reliefplatten, die zwei nackte Frauen mit wehenden Schal darstellten, ein Kunstwerk des Art Deco. Dazu noch ein, am Haupteingang riesiges Gitterwerk aus Neusilber, gehämmertem Aluminium und anderen Metallen, auch abreißen lassen. "In einer Rezension der Fachzeitschrift American Architect aus dem Jahr 1929 wird das Gebäude als »funkelndes Juwel, ganz dem Charakter des Kaufhauses entsprechend« Obwohl er versprach, diese Kunstwerke zu erhalten, tat er dies nicht, verdrehte am Ende die Fakten. Anstatt eine erfahrene Abbruchfirma zu beauftragen, entschied sich Trump für Kaszycki & Sons Contractors, die Fensterreinigungsfirma eines polnischen Emigranten. Im tiefsten Winter des Jahres 1980 lies er 200 Männer, das Gebäude abzureißen. "Gearbeitet wurde ohne Helme. Auch auf das Tragen von Atemschutzmasken verzichtete man trotz der aufgewirbelten krebserregenden Asbestfasern." Die Gier nach Profit und Prestige sind ein Anliegen dieses Mannes. Ein Bundesgericht hat sich mit diesem Fall beschäftigt. Ich habe mich immer wieder gefragt, wieso bei so viel belasteten es Material, er immer wieder davon kommt. Einerseits ist es das System, anderseits versteht es Trump Schwachstellen bei der Berichterstattung zu nutzen und für sich zu gewinnen, die sich nur zu gern für "Fakten", nicht für die Hintergründe interessieren. Es wird verklagt, gedroht. TV - Sender und Verlage gehen vorsichtig vor, um so Kosten zu vermeiden, wenn eine " Sache" vor Gericht geht, davon profitiert natürlich nur einer, macht weiter wie bisher. Eine weitere Strategie von Trump ist es "Informationen zu verzerren, sich selbst zu widersprechen und Nachforschungen durch Journalisten, Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sowie Rechtsanwälte anderer Parteien zu blockieren." Diese "Akte Trump" beleuchtet seine Verbindungen zum Drogenkartell, seine Spekulationen, besonders im Immobilienmarkt, bis hin zur Rettung vor der Insolvenz durch die amerikanische Regierung, auch sein Leben mit erfundenen Affären. Ich hatte den Eindruck das sich dieser Mann alles leisten kann, er ist meiner Meinung nach ein Meister der Manipulationen, er tut was ihm in den Sinn kommt, setzt sich über alles hinweg. Da fällt mit nur das Wort Autokratie ein. Das Buch las sich nicht so einfach. Eine Fülle von Hintergundinformationen und wirklichen Fakten. Wahrscheinlich auch, weil sie so geballt auf den Leser wirken, und ich mich immer gefragt habe:" Wie kann das möglich sein? Wer stoppt diesen Wahnsinn?" Fazit" unbedingt lesen und die Hoffnung auf Demokratie nicht aufgeben" Gott schütze Amerika" !

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    • 10
  • Das beste Gedächtnis der Welt?

    Die Akte Trump

    Sikal

    13. October 2016 um 18:06

    Der Autor David Cay Johnston ist investigativer Journalist, vielfach ausgezeichnet und – Trump Kenner. Seit vielen Jahrzehnten beobachtet und analysiert er Trump, recherchiert und verknüpft, hinterfragt und konfrontiert. Und er dürfte alle Hände voll zu tun haben, wenn man dieses Portrait über Trump nun in den Händen hält, unzählige Stunden an Recherchearbeit stecken hinter den Kulissen. Johnston zeichnet ein verflochtenes Bild Trumps, das über dessen Großvater sogar nach Deutschland zurück reicht. Vor zig Jahren mehr oder weniger geflohen, kam dieser in New York durch dubiose Machenschaften zu Geld. Die nachfolgenden Generationen gingen ebenso wenig zimperlich mit Recht und Gesetz um, ließen mal fünf gerade sein – zumindest wenn es für die Familie Trump von Vorteil war. Der Großteil des Buches konzentriert sich jedoch auf Donald Trump und liefert uns hier ein oftmals erschreckendes Bild, auch wenn vieles mittlerweile der Öffentlichkeit bekannt ist. Trump wird hier als narzisstisch geprägter Egomane, mit einer unsagbaren Gier nach Macht und Geld dargestellt, kämpferisch über alle Gesetze hinweg marschiert und abwertend dem Rest der Welt gegenübersteht, sogar der eigenen Familie – wenn man das Kapitel über das kränkliche Kind liest. Macht, Geld und seine ihm eigenen Geschäftspraktiken führen ihn immer an den Rand (oftmals mehr ins Zentrum) der Illegalität, lassen ihn mit Kriminellen gemeinsame Sache machen und dubiosen Geschäftspartnern zeigen, wer der Gewinner letztendlich ist. „Freunde“ für die Drecksarbeit sind schnell gefunden, sobald mit ein paar Scheinchen gewedelt wird. Wenn man sich nur den Absatz mit seinem Appell nach Vergeltung vornimmt, will man sich gar nicht vorstellen, was ein amerikanischer Präsident in dieser Hinsicht anrichten könnte. „Zahlen Sie mit gleicher Münze zurück, … Wenn jemand Sie reinlegt, legen Sie ihn auch rein, aber zehnmal so mies. Das wird Ihnen guttun. Mann, ist das ein Gefühl!“ Seine Geschäftsfelder reichen von Immobilien, Casinos, Bildungseinrichtung, Sportverein, Golfplatz, usw. Beteiligungen hier, Beteiligungen da – alles sehr verworren und unübersichtlich. Ebenso verworren gibt er seine Vermögenswerte bekannt, das wechselt je nach dem Gegenüber: Ob es sich um einen Journalisten vor laufender Kamera handelt oder um einen Finanzbeamten beim Eintreiben der Einkommenssteuer. Besonders alarmierend finde ich seine abwertenden rassistischen und frauenfeindlichen Äußerungen, die vor seiner eigenen Tochter nicht Halt machen, die Schilderung der Möchtegern-Affären und seine Ausflüge nach Mexiko. Hier wird die Grenze des noch Machbaren schon sehr weit ausgedehnt (um es mal diplomatisch zu formulieren). Wenn Journalisten ihn mit diversen Aussagen, Situationen o.ä. konfrontieren, kann er sich plötzlich an nichts mehr erinnern, wo er doch mit dem besten Gedächtnis der Welt gesegnet ist. Und doch spielt er ein Spiel mit den Medien, schafft es zu manipulieren und zu verschleiern. Es bleibt zu wünschen, dass jeder wahlberechtigte Amerikaner noch einmal besonnen nachdenkt, bevor er seine Stimme vergibt. Spannend bleibt es allemal.

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    • 5
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