David Chandler

 3.8 Sterne bei 59 Bewertungen

Lebenslauf von David Chandler

David Chandler wurde in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren und lebt in New York. Nachdem er für die Vereinten Nationen arbeitete, schreibt er heute phantastische Romane. Bei Piper erschien seine High-Fantasy-Reihe »Ancient Blades«, welche die aufregenden Abenteuer des Diebes Malden, des Ritters Croy und der Magierin Cythera erzählt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von David Chandler

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Cover des Buches Ancient Blades - Die Metropole der Diebe9783492269278

Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

 (33)
Erschienen am 14.05.2013
Cover des Buches Ancient Blades - Das Grab der Elfen9783492267557

Ancient Blades - Das Grab der Elfen

 (15)
Erschienen am 12.03.2012
Cover des Buches Ancient Blades - Der Thron der Barbaren9783492267564

Ancient Blades - Der Thron der Barbaren

 (11)
Erschienen am 14.05.2012
Cover des Buches Ancient Blades9783492955607

Ancient Blades

 (0)
Erschienen am 08.11.2011
Cover des Buches All about garden wildlife9781780095004

All about garden wildlife

 (0)
Erschienen am 04.11.2013
Cover des Buches Hollow Hegemony9780745329208

Hollow Hegemony

 (0)
Erschienen am 15.08.2009
Cover des Buches Napoleon9783471772126

Napoleon

 (0)
Erschienen am 01.11.1982

Neue Rezensionen zu David Chandler

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Rezension zu "Ancient Blades - Die Metropole der Diebe" von David Chandler

amüsant und unterhaltsam aber zum Ende hin stark abflauend
phantastische_fluchtenvor einem Jahr

Der Dieb Malden möchte in die Diebesgilde der freien Stadt Ness aufgenommen werden. Die Aufnahmegebühr beträgt 101 Goldstücke, eine Summe, die für so einen kleinen Dieb wie Malden nicht aufzubringen ist. Da bekommt er ein lukratives Angebot, das genau diese Summe verspricht. Er soll die Krone des Burggrafen stehlen. Der Diebstahl ist weiter kein Problem für das findige Kerlchen. Erst danach fangen die Probleme wirklich an und der Dieb wird in Ereignisse verstrickt, die weit über seinen Horizont hinaus gehen.

Kommentar:
Die Ancient Blades. Das sind sieben legendäre Krieger, die auserwählt sind, sieben heilige Schwerter zu tragen. Diese Schwerter sind vor langer Zeit von den Menschen geschmiedet worden um gegen Dämonen zu bestehen. Da gibt es Acidtongue, von dessen Schneide Säure tropft, die sich durch alles frisst, sogar durch Dämonenhaut. Oder das Schwert Ghostcutter, welches Magie frisst, denn Dämonen beherrschen viele Arten der Magie und gelten als fast unüberwindbar.
Der abtrünnige Ritter Bikker, der das Schwert Acidtongue führt, beauftragt Malden mit dem Diebstahl der Krone. Der ehrbare Ritter Croy, der fest an die Regeln des Rittertums und den damit verbundenen Idealen glaubt, möchte die Krone zurück bringen. Er führt das Schwert Ghostcutter. Malden sitzt zwischen allen Stühlen. In Sir Croy sieht er einen Konkurrenten um die Liebe der rätselhaften Cythera, die durch einen Fluch nicht in der Lage ist, Menschen zu berühren. In Bikker sieht er einen mächtigen Gegner, der ihm im Weg steht und den er nur durch List besiegen kann. Sir Croy ist ein ehemaliger Schüler von Bikker, nun stehen sich beide als Gegner gegenüber.
Diese Mischung aus High Fantasy, Ritterroman mit einer Prise Humor und Abenteuer hat mich zuerst regelrecht in ihren Bann gezogen. Die ersten zwei Drittel des Buches sind sehr spannend, das letzte Drittel enttäuscht dann leider. Nicht das Ende der Geschichte, sondern der Weg dorthin. Der Schlusskampf wird unendlich in die Länge gezogen, ebenso die Ereignisse im Haus, in das Malden einsteigt. Hier wäre weniger mehr gewesen. So bekommt ein Buch, das mit fünf Sternen beginnt, letztendlich lediglich 3,5 Sterne auf der Skala.
Malden ist ein durch und durch charmanter und liebenswerter Charakter, auch wenn er ein Dieb ist. Durch seine Kunstfertigkeit beim Einstieg in die Häuser, weckt er die Aufmerksamkeit von Cutbill, dem Meister der Diebeszunft. Das Angebot, der Gilde beizutreten, kann man nicht abschlagen aber der horrende Preis, den der kleine Dieb entrichten soll, geht weit über seine übliche Beute hinaus. In der ganzen Stadt Ness gibt es niemanden, bei dem er eine solche Summe erbeuten könnte, zumal die reichsten Handelshäuser einen Vertrag mit Cutbill haben, dass sie von der Diebesbande verschont werden.
Als Bikker an Malden herantritt und ihm das Angebot unterbreitet, die Krone zu stehlen, verlangt Malden die 101 Goldstücke. Bikker stimmt ohne zu zögern zu, was den Dieb sofort misstrauisch stimmt. Aber zu Bikker gehört auch Cythera, eine junge Frau, die Malden vom ersten Moment an fasziniert. Ihre Haut ist über und über mit bunten, lebendigen Tatoos übersät, deren Motive ständig wechseln.
Seine innere Stimme ignorierend, die ihn warnt diesen Auftrag anzunehmen, sagt Malden zu. Es sind nicht nur die 101 Goldstücke, die ihn reizen sondern auch die Aufgabe selbst. Noch nie ist es einem Dieb gelungen, in die Burg einzudringen und dem Burggrafen etwas zu stehlen. Diese Tat würde seinen Ruf als Dieb beträchtlich steigern.
Malden muss man als Leser einfach gern haben. Er ist frech, unkompliziert und ziemlich geradeheraus. Körperlich schmächtig, gleicht er das mit Wortwitz und List aus. Als er Kemper, einem substanzlosen Geschöpf, begegnet, hat er einen Partner, mit dem plötzlich alles möglich ist. Kemper ist, ebenso wie Cythera, verflucht. Sie kann keinen Menschen berühren und obwohl sie Gefühle für Sir Croy und auch Malden empfindet, kann sie diese nur durch Worte und Blicke ausdrücken, niemals durch einen Kuss oder eine liebevolle Geste. Kemper kann, durch seine Substanzlosigkeit, keine Gegenstände halten, was aber auch bewirkt, dass er durch Wände und geschlossene Türen gehen kann.
Neben diesen Dreien spielen die beiden Ritter eine große Rolle in der Geschichte. Beide könnten gegensätzlicher nicht sein. Bikker, der alternde Ritter, der alle Träume verloren hat und sich und sein Schwert an jeden verdingt, der ihn zahlen kann. Und Sir Croy, sein ehemaliger Schüler, der fest an Ehre, Tapferkeit, Treue und Liebe glaubt und den Verrat seines Lehrers nicht verzeihen kann.
Das alles ist sehr spannend und teilweise sehr humorvoll erzählt. Umso enttäuschender, dass sich das Ende der Geschichte so unendlich hinzieht und der Autor einfach kein Ende findet. Er versucht zwar,  durch das wechselnde Szenario, die Spannung zu halten aber er zieht die Ereignisse einfach zu sehr in die Länge.
Nichtsdestotrotz möchte ich das Buch jedem Fantasy Fan empfehlen. Man kann gegen Ende einige Szenen einfach überblättern, die Geschichte an sich ist lesenswert und ich werde auch Band zwei lesen.
Band eins ist ein abgeschlossener Roman ohne Cliffhanger, was ich als sehr positiv empfinde.
Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig, für ein Debut wirklich gut geschrieben. Das Cover ist ein 08/15 Cover, wie man es in der Fantasy der letzten Jahre oft findet und das austauschbar ist. Im Inneren findet der Leser eine Karte der freien Stadt Ness. Ich habe sie mir oft angeschaut, um zu sehen, wo Malden auf seinen Streifzügen unterwegs ist.
Fazit: 
Alles in allem eine schöne, leicht lesbare, humorvolle und spannende Geschichte mit einem symphytischen Antihelden,  die zum Ende hin aber sehr in die Länge gezogen wird. Keine wirklich innovativen Ideen aber wo findet das man heute noch in diesem Genre?

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Rezension zu "Ancient Blades - Die Metropole der Diebe" von David Chandler

Die Spannung bleibt auf der Strecke
Brivuletvor 3 Jahren

Eigentlich wäre alles vorhanden für einen tollen High Fantasy Roman: Tapfere Kämpfer, eine mysteriöse Hexe, begabte Magier. Gekauft hatte ich das Buch vor allem wegen der legendären Schwerter. Leider schaffte es David Chandler nicht, mich zu fesseln. Das liegt zum einen daran, dass ich mich mit Malden, dem Dieb und Hauptprotagonisten, nicht wirklich identifizieren konnte, zum anderen an den furchtbar langen Beschreibungen - egal, was Malden tut, es dauert ewig und wird viel zu ausführlich beschrieben. Da bleibt meiner Meinung nach die Spannung auf der Strecke. Schade!

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Rezension zu "Ancient Blades - Die Metropole der Diebe" von David Chandler

Kann ein Dieb zum Retter einer Stadt und zum Bezwinger von Dämonen werden?
Lesemaus85vor 6 Jahren

Sie ging, blieb aber an der Tür stehen, um ihm einen letzten Blick zuzuwerfen.
"Versuch mich zu vergessen. Ich bin verloren, Croy."

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Nirgendwo sonst werden Verbrechen so schwer bestraft als in der freien Stadt Ness, der Stadt der Diebe.
Der Dieb Malden erhält einen verhängnisvollen Auftrag. Er soll die Krone des Burggrafen stehlen, den wertvollsten Besitz der Stadt.
Als sich der ehrenhafte Ritter Croy seiner Mission anschließt, gerät er unversehens in ein episches Abenteuer.
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Ich hatte mir sehr viel von diesem Fantasy-Abenteuer erhofft.
Der Klappentext versprach ein vergleichbares Lesevergnügen wie bei Brent Weeks.
Das Versprechen hat das Buch leider nicht gehalten.
Der Schreibstil war mir zu "unblumig" und manchesmal wurde zu viel erklärt und beschrieben. Der Leser kann sich manche Zusammenhänge durchaus selbst erschließen bzw denken....
Die Charaktere waren mir auch zu unbeweglich, zu starr. Malden ist tapfer und mutig, klug und gerissen. Er gefällt mir sehr gut.
Dann ist da noch Croy. Ich hatte mich auf einen Ritter gefreut und dafür einen kleinen Einfaltspinsel bekommen.
Dennoch habe ich gerne Zeit in der Stadt der Diebe verbracht, bin gern mit Malden herumgeschlichen und der Showdown im Haus des Magiers ist wirklich gelungen.
Aber irgendwie konnte mich das Geschehen nicht mitreißen.
Ob ich den zweiten Teil kaufe, weiß ich noch nicht. Ich werde sicher nicht die Buchhandlung stürmen.

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