David Chandler Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

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Inhaltsangabe zu „Ancient Blades - Die Metropole der Diebe“ von David Chandler

Seit Jahrhunderten ist sie uneinnehmbar: die freie Stadt Ness, die Metropole der Diebe. Um ihren größten Schatz zu stehlen, lässt sich der junge Schurke Malden auf den gefährlichsten Coup seines Lebens ein. Er muss tun, was keinem vor ihm gelang: in die Burg der Stadt Ness eindringen. Als wäre diese Aufgabe nicht schon schwierig genug, bekommt er auch noch unerwünschte Unterstützung. Ritter Croy, eben noch aus der Stadt verbannt und seines Schwerts Ghostcutter beraubt, versucht sowohl seine Ehre als auch die Zuneigung der Zauberin Cythera zurückzugewinnen. Gemeinsam geraten die beiden Gefährten wider Willen in ein Abenteuer, das seinesgleichen sucht.

Die Spannung bleibt auf der Strecke

— Brivulet

Lange nicht so gut, wie erwartet.

— Lesemaus85

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  • Die Spannung bleibt auf der Strecke

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    Brivulet

    01. December 2016 um 17:26

    Eigentlich wäre alles vorhanden für einen tollen High Fantasy Roman: Tapfere Kämpfer, eine mysteriöse Hexe, begabte Magier. Gekauft hatte ich das Buch vor allem wegen der legendären Schwerter. Leider schaffte es David Chandler nicht, mich zu fesseln. Das liegt zum einen daran, dass ich mich mit Malden, dem Dieb und Hauptprotagonisten, nicht wirklich identifizieren konnte, zum anderen an den furchtbar langen Beschreibungen - egal, was Malden tut, es dauert ewig und wird viel zu ausführlich beschrieben. Da bleibt meiner Meinung nach die Spannung auf der Strecke. Schade!

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  • Kann ein Dieb zum Retter einer Stadt und zum Bezwinger von Dämonen werden?

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    Lesemaus85

    09. June 2014 um 16:11

    Sie ging, blieb aber an der Tür stehen, um ihm einen letzten Blick zuzuwerfen. "Versuch mich zu vergessen. Ich bin verloren, Croy." ************************************************************************ Nirgendwo sonst werden Verbrechen so schwer bestraft als in der freien Stadt Ness, der Stadt der Diebe. Der Dieb Malden erhält einen verhängnisvollen Auftrag. Er soll die Krone des Burggrafen stehlen, den wertvollsten Besitz der Stadt. Als sich der ehrenhafte Ritter Croy seiner Mission anschließt, gerät er unversehens in ein episches Abenteuer. **************************************************************************** Ich hatte mir sehr viel von diesem Fantasy-Abenteuer erhofft. Der Klappentext versprach ein vergleichbares Lesevergnügen wie bei Brent Weeks. Das Versprechen hat das Buch leider nicht gehalten. Der Schreibstil war mir zu "unblumig" und manchesmal wurde zu viel erklärt und beschrieben. Der Leser kann sich manche Zusammenhänge durchaus selbst erschließen bzw denken.... Die Charaktere waren mir auch zu unbeweglich, zu starr. Malden ist tapfer und mutig, klug und gerissen. Er gefällt mir sehr gut. Dann ist da noch Croy. Ich hatte mich auf einen Ritter gefreut und dafür einen kleinen Einfaltspinsel bekommen. Dennoch habe ich gerne Zeit in der Stadt der Diebe verbracht, bin gern mit Malden herumgeschlichen und der Showdown im Haus des Magiers ist wirklich gelungen. Aber irgendwie konnte mich das Geschehen nicht mitreißen. Ob ich den zweiten Teil kaufe, weiß ich noch nicht. Ich werde sicher nicht die Buchhandlung stürmen.

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  • Rezension zu "Ancient Blades" von David Chandler

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    scarlett-oh

    07. September 2012 um 13:45

    Spannende und unterhaltsame Fantasy.,mit Rittern ,Zwergen , Dieben und Zauberer.
    Nicht gerade besonders anspruchsvoll abet doch so interessant das man auf die nächsten zwei Teile neugierig wird.
    Lohnt sich

  • Rezension zu "Ancient Blades" von David Chandler

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    Wir-Lesen

    16. November 2011 um 20:50

    Handlung Malden – der Sohn einer Prostituierten – verdient sich als Dieb in der freien Stadt Ness seinen Lebensunterhalt. Doch mit seinem letzten Einbruch hat er die Diebesgilde auf sich aufmerksam gemacht. Cutbill – der Anführer der Gilde – will Malden in seinem Team, aber gleichzeitig verlangt er eine Unsumme an Königstaler von ihm, weil er den falschen Kaufmann ausgeraubt hat, damit hat er Malden in der Hand. Bezahlt er das Geld nicht, endet ihre junge Zusammenarbeit tödlich. Da kommt ihm der Wink des Schicksals gerade recht. Der Söldner Bikker und die junge Magierin Cynthera (die Tochter einer sehr mächtigen Hexenmeisterin), werben Malden für den gefährlichsten Diebstahl innerhalb der freien Stadt Ness an … denn bisher war niemand so todeswillig, um an solch einen Diebstahl überhaupt zu denken. Malden soll die Krone des Fürsten Tarness stehlen, im Gegenzug erhält er genau die Summe Königstaler, die Cutbill von ihm einfordert. Obwohl ihm absolut nicht wohl bei der Sache ist, willigt er ein. Malden lebt zwar in der freien Stadt Ness, aber trotzdem ist er nur ein Gefangener innerhalb der Stadtmauern. Würde er Ness verlassen, wäre er nur ein weiterer Leibeigener des Königs. Genau das möchte Malden auf keinen Fall, sein Wunsch ist es frei zu sein, selbst wenn es bedeuten würde, für den Rest seines Lebens in Ness bleiben zu müssen. Hinzu kommt, dass er nach dem Diebstahl der Fürstenkrone ein geachteter Mann in Cutbills Gilde wäre, was wiederum bedeuten würde, dass er niemals von den Stadtwachen verhaftet werden würde, denn diese haben mit dem Gildenführer ein stilles Abkommen geschlossen. Dies alles bestärkt Malden in seinem Beschluss. Zwischenzeitlich taucht der Ritter Croy mit seinem Schwert Ghostcutter in Ness auf. Sein Schwert ist eines der so genannten Ancient Blades, die einst nur für einen Zweck geschmiedet und verzaubert worden waren, für den Kampf gegen Dämonen. Da es aber schon seit Jahrhunderten keine Dämonen mehr gibt, haben die Ritter wie Sir Croy sich einer neuen Aufgabe verschrieben, sie kämpfen gegen die Ungerechtigkeit und sie helfen jedem, der Hilfe benötigt. Als Croy nun in Ness auftaucht, hat er damit sein eigenes Todesurteil gefällt, denn er war aus der Stadt verbannt worden. Aber er hat einen triftigen Grund, um nach Ness zurückzukehren und dieser heißt: Cynthera. Er will sie aus den Klauen des mächtigen Magiers Hazoth befreien, der sich Cyntheras Vertrauen nur sicher ist, weil er ihre Mutter Coruth gefangen hält. Croy hat sich geschworen die beiden zu befreien. Doch sein Vorhaben endet schnell am Galgen, von dem er gerade noch rechtzeitig fliehen kann. In dem ganzen Durcheinander kreuzen sich Croys und Maldens Weg zum ersten Mal, doch noch wissen sie nichts voneinander. Während Croy einen Plan schmiedet, um Cynthera und ihre Mutter zu befreien, schlittert Malden in das bisher gefährlichste Abenteuer seines jungen Lebens. Unter Lebensgefahr dringt er in die Burg des Fürsten ein, passiert mit Schläue und Geschick die magischen Fallen, um am Ende vor der begehrten Krone zu stehen. Doch damit nehmen seine Probleme ihren Lauf. Zum einen bemerkt er, dass mit der Krone etwas nicht stimmt, zum anderen wird sie von einem Dämon bewacht, der eigentlich nicht mehr auf der Welt der Sterblichen existieren dürfte. Nur in aller letzter Sekunde kann er mit der Krone vor dem Dämon und den Stadtwachen fliehen. Während Malden flieht, trifft Croy zufällig in der Burg auf und wird wie die Stadtwachen von dem Dämon überrascht. Aber nicht nur das, denn Croy trifft auch auf Bikker (Maldens Auftraggeber), der vor Jahrzehnten einmal sein Ausbilder gewesen war und ebenfalls einmal ein Ancient Blade gewesen war. Doch von seiner Ehre als Ritter ist nichts mehr übrig außer seinem Schwert … ein Ancient Blade namens Acidtongue. Die beiden raufen sich zusammen und bekämpfen den Dämon, aber damit fangen auch Croys Probleme erst an. Croy muss wieder fliehen und versucht sich zu verstecken. Malden gelingt es mit der Krone zu entkommen und übergibt sie im Austausch für die Königstaler an Bikker weiter. Was er nicht weiß, der Diebstahl der Krone hat mehr Auswirkungen auf die Stadt Ness und ganz besonders auf Maldens Überleben. Denn der Gildenmeister Cutbill und der Vogt Anselm Vry (Stellvertreter des Burggrafen) wollen auch noch ein Wort mitreden. Damit fängt das Abenteuer von Malden und Croy erst richtig an. Die beiden müssen von diesem Moment nicht nur zusammenarbeiten, sondern sie müssen auch beide um die Rache des gefährlichen und mächtigen Magiers Hazoth fürchten, der für alles die Verantwortung trägt. Wie es weiter geht und ob Malden das Rätsel um die Krone lösen kann und ob Croy Cynthera und ihre Mutter befreien kann, das müsst ihr selbst lesen. Denn das ist so spannend, dass ich nicht mehr verraten möchte. Mein Fazit Die beiden Hauptfiguren Malden und Croy sind wunderbar ausgearbeitet und beschrieben. Das Buch ist zum größten Teil aus der Sicht von Malden geschrieben, der einen herrlichen Sarkasmus an den Tag legt, vor allem gegenüber Croy. Ihre Gespräche und Maldens Gedanken dazu sorgen immer für ein Schmunzeln. An diesen Stellen habe ich mich immer gefragt, wie ein Ritter mit seinen „guten“ Ansichten überhaupt überleben kann. Das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt für die Geschichte, sie lockert die ganze spannende Atmosphäre noch einmal zusätzlich auf. Besonders hervorheben möchte ich die Politik der freien Stadt Ness. Politik hört sich vielleicht im ersten Moment trocken und langweilig an, aber dass ist in diesem Buch nicht der Fall. Denn es geht hauptsächlich darum, was ein Mensch für seine Freiheit zu tun bereit ist und welche Gefahren er deswegen auf sich nimmt. Alles in allem kann ich dieses Buch jedem All-Age-Fantasyfan empfehlen. Spannung, Abenteuer und jede Menge Rätsel laden den Leser auf ein fantastisches Lesevergnügen ein. Nächstes Jahr im April erscheint der zweite Teil der Ancient Blades und ich kann es kaum erwarten. Das Buch erhält von mir 5 von 5 Punkten (Rezension von Annette Eickert aus dem Team von Wir Lesen)

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  • Rezension zu "Ancient Blades" von David Chandler

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    MichaelSterzik

    19. August 2011 um 23:41

    Ancient Blades – Die Metropole der Diebe (David Chandler) Die freie Stadt Ness ist eine beeindruckende Metropole. Der noch junge, aber sehr talentierte und ausgefuchste Malden ist nur einer der Diebe, die Tag und Nacht ihr flinkes Handwerk in den Straßen und auf den Dächern der Stadt ausüben. Malden gehört keiner Gilde an, keiner Vereinigung von Dieben und arbeitet auf eigene Faust. Der junge Mann weiß um die Gefahren seiner Zunft, aber dem ehemaligen Waisenkind bleiben nicht viele Alternativen zum Überleben. Doch so „frei“ er sich auch fühlt, schon längst hat Malden die Aufmerksamkeit von Cutbill, dem Meister der Diebesgilde von Ness auf sich gezogen. Und Cutbill schlägt dem jungen Dieb ein Angebot vor, dass ihm ganz neue Perspektiven präsentiert, aber auch einige Einschränkungen beschert. Malden soll sich den Regeln der Diebesgilde unterwerfen und von seiner Beute einen nicht gerade geringen Anteil an Cutbill abtreten. Dafür genießt er den umfassenden Schutz der Gilde und hat Zugriff auf Pläne, Beziehungen und wertvolle Hilfsmittel die ihn das Leben als Dieb erleichtern. Malden fühlt sich geschmeichelt, er wägt das Angebot ab und geht auf Cutbills Angebot ein. Mit dem Schutz der Gilde im Rücken, träumt er davon, sich eine Existenz aufzubauen, um eines Tages „frei“ zu sein, so dass er die Stadt Ness verlassen kann und nicht sofort jenseits der Stadtbefestigung als Feldsklave aufgegriffen und verkauft zu werden. Doch die erste Hürde die Malden nehmen muss, ist sich den Rang eines Gesellen zu verdienen und dafür muss er seine Aufnahmegebühr entrichten, die absurd hoch ist. Als Malden am nächsten Tag auf dem Marktplatz von Ness versucht ein paar Geldbeutel von reichen Kaufmännern zu stehlen, wird er um ein Haar gefasst und auf der Flucht begegnet er einen geheimnisvollen Mann, den Schwertkämpfer Bikker und der Magierin Cythera. Beide beauftragen den jungen Dieb mit einem riskanten Diebstahl dessen Konsequenzen er in keinem Moment wirklich abschätzen kann. Er soll für die geheimnisvolle und schöne Cythera die goldene Krone des Burggrafen stehlen. Dem talentierten Dieb gelingt dieses Husarenstück, doch der Preis ist hoch. Natürlich wird der Diebstahl entdeckt und der Burggraf verdächtigt alleine der Logik wegen, die Gilde der Diebe um Meister Cutbill. Dessen geheimer Schlupfwinkel wird von den Männern des Grafen infiltriert und alle Diebe die sich vor Ort befinden, werden getötet. Malden kann sich mit Hilfe des Gildenmeisters Cutbill verstecken, und belauscht das Gespräch zwischen dem Meister der Diebesgilde und dem Vogt, der um jeden Preis wissen möchte, wer die Krone gestohlen hat und wo sie sich derzeit befindet. Cutbill verrät Malden nicht, droht ihn aber das wenn er den Tod findet, auch Malden der nächste sein wird. Verzweifelt und verängstigt zieht sich Malden nun gezwungen die Krone ein zweites Mal zu stehlen, doch diesmal ist die Gefahr um ein vielfaches größer: Die Krone befindet sich nun im persönlichen Besitz des mächtigsten Magiers den man kennt – Hazoth – uralt, grausam, eiskalt und mit Sicherheit ein tödlicher Gegner. Viel Verbündete bleiben Malden nicht. Ihm stehen zur Seite, der verfluchte und zudem toter Kartenspieler Kemper, der edle Ritter Sir Croy der Cythera liebt und zudem ihre Mutter aus Hazoths Fängen befreien möchte. Ein Trio, dass es mit dunkler Magie und einer ganzen Stadt aufnehmen muss... Kritik „Ancient Blades – Die Metropole der Diebe“ aus der Feder von David Chandler hält was der Buchrücken verspricht. David Chandler lässt sich Zeit mit erzählt geschickt und sehr ausführlich seine Einleitung. Im Detail stellt er die Stadt Ness vor und präsentiert dem Leser, nach und nach die Protagonisten der Geschichte vor. Dadurch entsteht schon in den ersten Kapiteln eine ungemein dichte Atmosphäre, mit sehr vielfältig ausgeprägten Charakteren, Nebengeschichten und Konflikten. Alleine schon die Vorbereitungen der ersten Diebestat und die Ausführung beobachtet der Leser, mit gespanntem Interesse. Das Tempo der Handlung ist gedrosselt, aber das macht David Chandler so anpassungsfähig, dass die Spannung und Neugier anhaltend bleibt und die Handlung bis zum Ende hin begleitet. Das die Handlung vorhersehbar ist und der Leser ahnt, dass Malden auch aus noch so jeder auswegloser Situation ein Schlupfloch findet, entschuldigt man gerne. Hier ist der Weg das Ziel, und jeder Zufall, oder schlichtes Glück das Dieb hat, erscheint gar nicht als Klischee sondern wirkt faszinierend. Es gibt halt immer besagten Plan B. Dadurch dass die Charaktere so bunt und vor allem unterschiedlich sind, bleibt noch viel Platz um ein paar kleinere Nebengeschichten, die hervorragend platziert sind. Welche Macht und Einfluss hat der alte Zauberer Hazoth und warum bindet er sich Chythera und ihre Mutter an sich? Auch die Krone formiert sich zu einem Rätsel und bis zum Schluss bleibt die Identität des mysteriösen Auftraggebers verborgen. David Chandlers Welt – Die Metropole der Diebe – ist eine facettenreiche Welt, in der es neben den bekannten Figuren eine Vielzahl von Rassen wie Zwerge, Elben, Dämonen und Oger gibt. Nicht alle kommen hier zum Zuge, doch lassen wir uns doch überraschen, wer uns im zweiten Teil – schon im Frühjahr 2012 – begegnen wird. Es gibt immer wieder Actionreiche Momentaufnahmen, ebenso auch dramatische und man schleicht gerne mit dem Dieb Malden durch Gänge, über Dächer und Straßen. Der Zauber dieser wunderbaren Geschichte und das wirklich interessante neben der Handlung sind die Charaktere in „Ancient Blades“. David Chandler gibt seinen „Helden“ soviel an Charisma und Geheimnissen mit, dass es eine wahre Freude ist und die Neugier noch lange nicht befriedigt ist. Auch nicht, wenn man das Buch beendet hat. Malden ist uneingeschränkt die Hauptfigur, aber widmen wir uns doch den Nebenfiguren. Allen voran Sir Croy, einen wirklichen Ritter der in seiner eigenen, sehr verklärten Märchenwelt lebt und ständig seine Ideale ausleben möchte. Sehr zum Spaß von Malden und Kemper, allerdings gleichviel zum Leid von Cythera die versucht ihn immer von seiner Naivität zu heilen. Hier gibt es herrliche Dialoge zwischen den beiden. Auch Kemper, der verfluchte und tote Dieb und Kartenspieler weiß zu unterhalten. Und der Zwerg Slag, der Malden bei seiner Ausrüstung behilflich ist, ist so herrlich mürrisch und typisch „zwerigisch“ auftretend, dass er hervorragend ins Bild passt. Genauso sympathisch wie diese Figuren sind, so reizvoll sind auch der Magier Hazoth, der Vogt und auch der Burggraf und nicht zuletzt der Schwertkämpfer Bikker. Der Titel des Buches „Ancient Blades“ erklärt sich dem Leser erst recht spät. Allerdings auch hier ist David Chandler ein Fuchs, denn die Ancient Blades – sind sieben Ritter die mit magischen Schwertern ausgerüstet gegen Dämonen gekämpft haben. Zwei dieser geheimnisvollen Schwerter tauchen in „Die Metropole der Diebe“ auf, doch welche Magie verbirgt sich in den anderen, verschollenen fünf Schwerter und vor allem, wer führt diese? Fazit „Ancient Blades – Die Metropole der Diebe“ ist ein sehr zu empfehlendes Buch aus dem Genre Fantasy. Hier überzeugt uns die Spannung, eine abwechslungsreiche Handlung, sehr guten Charakteren, die das Lesen zu einem wahren Vergnügen machen. Wer Brent Weeks und Peter V. Brett gelesen hat, wird sich in diesem Roman gleich zu Hause fühlen. Ein brillanter Roman und man kann sich auf die Fortsetzung „Das Grab der Elfen“ freuen, dass im Frühjahr 2012 im Verlag Piper erscheinen wird. „Ancient Blades – Die Metropole der Diebe“ ist uneingeschränkt empfehlenswert. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Ancient Blades" von David Chandler

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    Bemala

    08. July 2011 um 16:22

    Ein toller Start in die atemberaubende Metropole der Diebe! Der mittellose Malden hat ein schweres Los gezogen: Um jeden Preis will er sich seine Freiheit erkaufen (denn in der abgeriegelten Stadt Ness ist so gut wie jeder ein Gefangener), aber weil er pleite ist, muss er erst in eine Diebesgilde einsteigen und sich seinen Ausstieg "erarbeiten". Doch dann erhält er von einer mysteriösen Magierin ein verlockendes Angebot: Er soll eine Krone stehlen, und seine Belohnung wird es ihm ermöglichen, endlich frei zu sein. Welcher unabhängigkeitsliebende Dieb könnte dazu schon Nein sagen?! Maldens Weg führt über einen uralten Schwertorden, allerhand Gefühlswirrungen, fiese Flüche und furchteinflößende Dämonen - und nicht zuletzt über seinen treudoofen Gefährten wider Willen, den Ritter Croy. Selten habe ich so viel gelacht über eine Romanfigur und mit beiden zusammen gelitten und mich über ihre Missgeschicke amüsiert. Neben dem Spaßfaktor ist "Ancient Blades" aber eine wunderbare High-Fantasy-Geschichte, die einfach jeden mitreißt! Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Ancient Blades" von David Chandler

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    martina_turbanisch

    29. June 2011 um 17:44

    Zu Beginn lernt man den Helden der Geschichte, einen begabten Dieb von nicht besonders vornehmer Abstammung namens Malden kennen. Er lebt und arbeitet in der freien Stadt Ness mehr schlecht als recht und nimmt, angetan von den Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs das Angebot von Cutbill, dem Gildenmeister der Gilde der Diebe an, als Geselle bei der Gilde einzusteigen. Aber nichts im Leben ist umsonst und so steht er nun erst einmal vor dem Problem seine recht hohe Aufnahmegebühr abarbeiten zu müssen. Lebendig und anschaulich wird man, mit Malden als Stadtführer, erst einmal durch die Stadt Ness mit ihren vielen Bezirken wie Stinkviertel, Qualmbezirk oder Aschehaufen geführt und lernt dabei die wichtigsten Personen der Geschichte vor. Schnell kann man sich dabei Orte und Personen vorstellen während man mit Malden durch die Straßen zieht um die Aufnahmegebühr für die Gilde zu „verdienen“ . Bei einem seiner Streifzüge gerät Malden an den Hünen Bikker und die schöne Magierin Cynthera . Die beiden haben einen Auftrag für ihn, der mit einem Schlag Maldens Problem der Aufnahmegebühr lösen würde und obwohl er eigentlich nichts genaues über diesen Auftrag erfährt, nimmt er ihn dann doch an. Leider läuft dann doch nicht alles ganz nach seinen Wünschen, die Erledigung dieses Auftrags gerät ein wenig außer Kontrolle und wohl oder übel muss Malden sich mit dem Ritter Croy, dem Besitzer des magischen Schwertes Ghostcutter zusammen tun, der gänzlich andere Vorstellungen von dem hat was getan werden muss und vor allem warum etwas getan werden muss. Croy gehört einem Orden, dem Orden Ancient Blades, an und lebt mit einem etwas verklärten Weltbild von Ritterlichkeit und Ehrlichkeit. Croys Märchenwelt und Maldens Realität prallen immer wieder aufeinander und Malden bereut es bald den Ritter an seinem Abenteuer teilhaben zu lassen. Dazu kommt, das beide ein besonderes Interesse an der schönen Cynthera haben und versuchen, jeder auf seine Weise, ihr ihre Liebe zu beweisen. Welche Rolle die Magierin in der ganzen Sache spielt, was der bösartige Zauberer Hazoth dabei spielt und wie der gewitzte Falschspieler Kemper Malden helfen kann…nun um das herauszufinden müsst ihr das Buch schon selber lesen :-) Mein Fazit: Ein wirklich spannendes und zugleich humorvolles Buch. Chandlers plastische und lebhafte Beschreibungen von Orten und Personen haben mich schnell in die Story hineingezogen, genau wie die, oftmals witzigen, manchmal auch etwas derben, Dialoge der handelnden Personen und ich war froh, dass das lange Pfingstwochenende mir viel Zeit zum Lesen gab. Die Handlung und auch die Charaktere entwickelten sich kontinuirlich weiter, vollzogen immer mal wieder unvorhersehbare Wandlungen und führten dennoch zu einem spannendem und logischem Ende, das alle offenen Fragen klärt. Mit hat das Buch viel Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf Band 2 der Reihe - Ancient Blades - Das Grab der Elfen. Aber leider muss ich darauf noch bis April 2012 warten seufz --------------------------------------------- Taschenbuch: 464 Seiten Verlag: Piper Taschenbuch (6. Juni 2011) Originaltitel: Den of Thieves Autor: David Chandler Übersetzer: Andreas Decker

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  • Rezension zu "Ancient Blades" von David Chandler

    Ancient Blades - Die Metropole der Diebe

    Bellexr

    17. June 2011 um 20:10

    Spannender Auftakt der Fantasy-Serie Malden, ein kleiner Dieb, lebt mehr schlecht als recht in der freien Stadt Ness. Deswegen glaubt er auch, dass ihm nun das Glück hold ist als der Gildenmeister der Diebe, Cutbill, ihn als Geselle in der Gilde aufnimmt. Allerdings hat dies auch einen Haken, denn die Aufnahme ist nicht umsonst und so steht Malden auch erst einmal mit einem hohen Betrag bei Cutbill in der Kreide. Da kommt ihm der Auftrag von Cynthera und Bikker gerade recht. Für sie soll Malden aus der Burg des Burggrafen einen Gegenstand stehlen. Doch kaum gelingt Malden dieser extrem schwierige Auftrag, hat er mehr Probleme am Hals als ihm lieb ist und schon bald steht Malden vor einer Aufgabe, deren Lösung schier unmöglich scheint. Unerwartete Hilfe erhält er hierbei von Ritter Croy mit seinem Zauberschwert Ghostcutter und dem Falschspieler Kemper. . Ancient Blades ist ein edler Orden, dem immer sieben Krieger angehören, ihre heiligen Schwerter wurden einst geschmiedet, um Dämonen zu bekämpfen. Heute stehen die Ritter für Recht und Ehrbarkeit. Diese Informationen erhält man allerdings erst im Verlauf des Fantasyromans wie auch, um was es sich bei dem Diebesgut eigentlich handelt und welche Rolle die Magierin Cynthera und der Krieger Bikker hierbei spielen. . So lernt man anfangs erst einmal die freie Stadt Ness und seine unterschiedlichen Bezirke, die treffende Bezeichnungen wie Stinkviertel, Qualmbezirk oder Aschehaufen haben, kennen wie auch seine Einwohner, die eine Rolle in dem Fantasyroman spielen. Der Autor erschafft mit der Zeit vor dem inneren Auge eine Welt, welche dem Flair einer mittelalterlichen Stadt anhaftet. Ihre Bewohner sind Menschen unterschiedlichen Standes, Hexen und Zauberer. Dies alles erzählt David Chandler lebendig und überaus unterhaltsam. Allerdings stellt man sich anfangs immer wieder die Frage, welche Motive Cynthera und Bikker haben und vor allem, um welchen Gegenstand es sich bei dem Diebesgut handelt, welches Malden aus der Burg stehlen soll. . Nach rund 100 Seiten hat man dann einen guten Überblick erhalten und dann steigert der Autor noch einmal das Erzähltempo als dann die eigentliche Geschichte beginnt. Atmosphärisch dicht und fantasievoll entwickelt sich die Story weiter und David Chandlers lockerer, fesselnder und teilweise humoristisch durchsetzter Schreibstil sorgen dafür, dass ich das Buch bald überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte. . Detailreich beschreibt der Autor seine Charaktere. Da ist der erwähnte Ritter Croy mit seinem magischen Schwert Ghostcutter. Dieser gutaussehende, fantastisch kämpfende Ritter glaubt fest an die Tugenden Ritterlichkeit und Ehrlichkeit und ist fest davon überzeugt, wenn man nur will, auch einen Weg aus der Armut finden kann. Er lebt regelrecht in einer Märchenwelt und verschließt ziemlich gekonnt seine Augen vor der Realität und wirkt so in seinen Handlungen oft herrlich naiv. Mit diesem Verhalten bringt er Malden schier zur Weißglut und so bereut er mehr als einmal, Croy an dem Abenteuer beteiligt zu haben. Doch dieser lässt sich auch nicht abwimmeln, will er doch mit seinem Einsatz der Magierin Cynthera seine Liebe beweisen. Allerdings geht er hier oft ziemlich kopflos und übermütig vor und muss von Malden mehrmals ausgebremst werden. . Malden ist der Sohn einer Prostituierten, kennt hierdurch das wahre Leben und das Elend in Ness nur zu gut und deswegen ist ihm Geld auch extrem wichtig, bedeutet es für ihn doch das Überleben und die Unabhängigkeit. Und trotzdem ist Malden ein herzensguter, sympathischer junger Mann, dem sein cleveres und trickreiches Verhalten das Überleben sichert. Geheimnisvoll und wunderschön, allerdings mit einem grausamen Fluch belegt, ist die Magierin Cynthera beschrieben. Ihrem unnahbaren Charme ist nicht nur Malden gleich verfallen, sondern auch das Herz von Croy ist seit langem für die schöne Magierin entflammt. Doch ihre Beweggründe in der Geschichte bleiben dem Leser lange verborgen. Die Schlüsselfigur der Story ist der Zauberer Hazoth. Seine Figur ist nicht nur geheimnisvoll und undurchsichtig, dieser mächtige Zauberer scheint zudem unbesiegbar und seine Bösartigkeit ist nur als unmenschlich zu bezeichnen. Tja und dann gibt es noch den Falschspieler Kemper. Dieser wandelt als lebender Geist in Ness umher, geht durch Wände und betrügt seine Mitspieler nach Strich und Faden. Der verschmitzte Kerl, der aufgrund seines Schicksals alles nicht so ernst nimmt, wird zum guten und hilfreichen Freund von Malden. . Fazit: Nicht nur die Charaktere entwickeln sich im Verlauf der Story weiter, überraschen in ihren Handlungen, sondern auch die Story ist komplex gehalten, erstaunt einen des Öfteren mit unvorhersehbare n Wendungen und zum Schluss bietet sie auch noch ein schlüssiges und extrem spannendes Ende, welches keine Fragen mehr offen lässt.

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