David Chotjewitz

 3.7 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Das Abenteuer des Denkens, Crazy Diamond und weiteren Büchern.

Alle Bücher von David Chotjewitz

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David ChotjewitzDas Abenteuer des Denkens
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Das Abenteuer des Denkens
Das Abenteuer des Denkens
 (10)
Erschienen am 01.03.2005
David ChotjewitzCrazy Diamond
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Crazy Diamond
Crazy Diamond
 (4)
Erschienen am 01.03.2005
David ChotjewitzDaniel Halber Mensch
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Daniel Halber Mensch
Daniel Halber Mensch
 (2)
Erschienen am 01.03.2003
David ChotjewitzAm Rande der Gefahr
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Am Rande der Gefahr
Am Rande der Gefahr
 (2)
Erschienen am 17.06.2009
David ChotjewitzKarl Marx
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Karl Marx
David ChotjewitzAbenteuer des Denkens
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Abenteuer des Denkens
Abenteuer des Denkens
 (0)
Erschienen am 01.11.1998
David ChotjewitzTödliche Safari
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Tödliche Safari
David ChotjewitzFrühreif
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Frühreif
Frühreif
 (0)
Erschienen am 01.03.1988

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Rezension zu "Das Abenteuer des Denkens" von David Chotjewitz

Leben eines dickköpfigen Genies
gstvor 4 Jahren

Das Genie Albert Einstein hat schon viele Autoren beschäftigt. Unzählige Biografien wurden veröffentlicht. Mehrere hatte ich bereits angelesen, bevor ich mich an dieses als biografischer Roman getarnte Jugendbuch wagte. Fast bin ich stolz, dass es mir gelang, endlich mal Einsteins ganzes Leben – von der Jugend 1894 in München bis zum Tod am 18. April 1955 – zu betrachten.

Kürzlich klagte eine Rezensentin einer anderen Biografie, zu wenig über den privaten Einstein erfahren zu haben. Trotz dieses sicherlich leichter zu lesenden Jugendbuches muss auch ich gestehen: ich konnte Einsteins Gefühle kaum wahrnehmen. Vielleicht hat ein Genie nur kluge Gedanken und wenig Gefühle? Schwebt er in anderen Sphären?

Natürlich darf ich nicht ungerecht sein. Denn der Autor erwähnt die ersten Liebesempfindungen des jungen Alberts, schreibt über die Sehnsüchte eines jungen Mannes. Doch sofort schiebt sich wieder das Denken in den Vordergrund, das unsereiner kaum nachvollziehen kann. Einstein war angeblich nie wichtig, wie die Menschen ticken, sondern nur, wie die (unsichtbare?) Natur funktioniert. Mit dieser Einstellung verkraftete er relativ leicht, dass seine Milena - die für ihn so viel auf sich genommen hatte - ihn gemeinsam mit den beiden Söhnen verließ, weil sie mit seiner unsteten Lebensweise, in der die Wissenschaft einen größeren Raum als die Bedürfnisse der Familie einnahm, nicht mehr klar kam. Bewundert wurde der berühmte Mann mit den abstehenden Haaren und der oft nicht standesgemäßen Kleidung von anderen: „Seine Vorlesungen waren überfüllt – aber nicht von ernsthaft interessierten Studenten, sondern von amerikanischen und englischen Damen in kostbaren Pelzen, die ihm mit Operngläsern betrachteten.“ (Seite 248)

Solch kleine Anekdoten erleichterten meinen Lesefluss, der durch wissenschaftliche Überlegungen immer wieder unterbrochen wurde. Aber wer sich an die Biografie eines Wissenschaftlers wagt, muss sich natürlich auch mit den Dingen beschäftigen, die ihn berühmt gemacht haben. So erfährt man, dass Einstein, der nach dem zweiten Weltkrieg zur Symbolfigur gegen die atomare Bedrohung wurde, seine besten Ideen zu Beginn seiner Laufbahn hatte.

Jedenfalls ist es David Chotjewitz mit diesem bereits 1994 zum ersten Mal erschienen biografischen Roman gelungen, mir den großen Denker etwas näher zu bringen. Dass er mir deshalb sympathischer ist, kann ich nicht sagen. Aber darauf kommt es auch nicht an. Denn wichtig war mir nur, wie der Mensch, der die Wissenschaft so grundlegend beeinflusste, gelebt hat. Und das kann ich mir nun so ungefähr vorstellen.

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Rezension zu "Crazy Diamond" von David Chotjewitz

Crazy Diamond von David Chotjewitz...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

.... erzählt die Geschichte von Mira M.,  die als Kind in einem Verstärker nach Deutschland geschmuggelt wurde, dort bei den Hippies lebte und schließlich ein Superstar wurde - bis sie ganz plötzlich auf mysteriöse Weise umkommt. Jetzt machen sich ihre Freunde Gedanken, warum sie starb - war es Selbstmord? Die Antwort darauf gibt Mira selbst am Ende des Buches. Denn sie erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, von dort aus, wo sie jetzt ist. Sie schaut auf ihre Freunde herab, die selbst sehr unterschiedliche Lebensgeschichten und Probleme haben und gibt ihre Kommentare ab. Im Gegensatz zum Leser erfahren Zucka, Melody, Rosa, Kralle und Jackson die Wahrheit aber nie.

Das Buch ist aufgebaut wie eine Doppel-CD: Es gibt keine Kapitel, sondern "Tracks", die Namen tragen, welche Songtiteln sehr ähneln. Außerdem gehen sie ineinander über; jeder "Track" endet mit einem angefangenen Satz, der die Geschehnisse im nächsten "Track" einleitet.

Dies hat mir jedoch zuerst große Schwierigkeiten bereitet, das Buch zu lesen. Vor allem am Anfang, wo man mit den Charakteren sowieso noch nicht besonders gut vertraut ist, ändert sich ständig die Sichtweise - mal erzählt Mira aus dem Jenseits, mal einer ihrer Freunde im Diesseits -; außerdem werden Zeitsprünge gemacht, die sehr verwirrend sind. Einzig die Vorausdeutungen, die in den Kapiteln gemacht werden, die sich in der Vergangenheit abspielen, bauen etwas Spannung auf und animieren zum Weiterlesen. Wenn man etwas mit den Personen und Geschehnissen vertraut ist, lässt sich "Crazy Diamond" sehr leicht lesen und man kann sich auch mit den Hintergründen beschäftigen: Die Nachteile des Berühmtseins und die Bedeutung von echter Freundschaft. Das Buch ist mit vielen interessanten Infomartionen aus der Musikbrache gespickt, allerdings musste ich mich erst bis zum zweiten Teil ("CD 2") vorkämpfen, bis ich wirklich wusste, um was es geht und ein Augenmerk auf solche Dinge legen konnte.

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K

Rezension zu "Daniel Halber Mensch" von David Chotjewitz

Rezension zu "Daniel Halber Mensch" von David Chotjewitz
Kurt_Spazivor 8 Jahren

Das Buch ist, da es für Kinder und Jugendliche geschrieben wurde, vom Schreibstil eher einfach gehalten. Das Leben von Daniel Kraushaar wird beschrieben, wie er mit der Sache, dass er Halbjude ist, umgeht und welche Auswirkungen das für ihn hat. Dabei werden Gefühle zum Ausdruck gebracht, auf die man in der heutigen Zeit vielleicht nicht kommen würde, die nach besserem Hinsehen aber durchaus nachvollziehbar sind. Zusätzlich erhält man Informationen zum geschichtlichen Hintergrund.

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