Das Abenteuer des Denkens

von David Chotjewitz 
4,1 Sterne bei10 Bewertungen
Das Abenteuer des Denkens
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DaniRoes avatar

Ein wunderbarer Roman über Albert Einstein.

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"Jeder Augenblick, den du leben darfst, ist ein Geschenk", soll Einstein zum Ende seines nicht unbedingt leichten Lebens gesagt haben.

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Inhaltsangabe zu "Das Abenteuer des Denkens"

Vorbildlich unvorbildlich - Albert Einstein ist für uns so etwas wie eine Metapher für Menschlichkeit und Eigensinn geworden. Doch der große Mann war auch ein Mensch unter Menschen. Einstein war Segler, Geiger, er liebte Kinder, Hunde und mehr als nur eine Frau. Er hatte Freundschaften und erbitterte Feindschaften. Er gab mit fünfzehn auf: die Schule, die deutsche Staatsbürgerschaft, die jüdische Religionszugehörigkeit. Ohne Familie, ohne Heimat dauerte es ein paar Jahre, bis er seinen Weg gefunden hatte. David Chotjewitz hat ein spannendes Buch über den Menschen Albert Einstein geschrieben. So erscheint uns das Jahrhundert-Genie auf einmal sehr nah, in seiner Freude, seiner Launenhaftigkeit, seiner Lust an der Provokation im Umgang mit Freunden und Kollegen, in seinem Einsatz gegen den Krieg.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551355003
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:347 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:01.03.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    gsts avatar
    gstvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: "Jeder Augenblick, den du leben darfst, ist ein Geschenk", soll Einstein zum Ende seines nicht unbedingt leichten Lebens gesagt haben.
    Leben eines dickköpfigen Genies

    Das Genie Albert Einstein hat schon viele Autoren beschäftigt. Unzählige Biografien wurden veröffentlicht. Mehrere hatte ich bereits angelesen, bevor ich mich an dieses als biografischer Roman getarnte Jugendbuch wagte. Fast bin ich stolz, dass es mir gelang, endlich mal Einsteins ganzes Leben – von der Jugend 1894 in München bis zum Tod am 18. April 1955 – zu betrachten.

    Kürzlich klagte eine Rezensentin einer anderen Biografie, zu wenig über den privaten Einstein erfahren zu haben. Trotz dieses sicherlich leichter zu lesenden Jugendbuches muss auch ich gestehen: ich konnte Einsteins Gefühle kaum wahrnehmen. Vielleicht hat ein Genie nur kluge Gedanken und wenig Gefühle? Schwebt er in anderen Sphären?

    Natürlich darf ich nicht ungerecht sein. Denn der Autor erwähnt die ersten Liebesempfindungen des jungen Alberts, schreibt über die Sehnsüchte eines jungen Mannes. Doch sofort schiebt sich wieder das Denken in den Vordergrund, das unsereiner kaum nachvollziehen kann. Einstein war angeblich nie wichtig, wie die Menschen ticken, sondern nur, wie die (unsichtbare?) Natur funktioniert. Mit dieser Einstellung verkraftete er relativ leicht, dass seine Milena - die für ihn so viel auf sich genommen hatte - ihn gemeinsam mit den beiden Söhnen verließ, weil sie mit seiner unsteten Lebensweise, in der die Wissenschaft einen größeren Raum als die Bedürfnisse der Familie einnahm, nicht mehr klar kam. Bewundert wurde der berühmte Mann mit den abstehenden Haaren und der oft nicht standesgemäßen Kleidung von anderen: „Seine Vorlesungen waren überfüllt – aber nicht von ernsthaft interessierten Studenten, sondern von amerikanischen und englischen Damen in kostbaren Pelzen, die ihm mit Operngläsern betrachteten.“ (Seite 248)

    Solch kleine Anekdoten erleichterten meinen Lesefluss, der durch wissenschaftliche Überlegungen immer wieder unterbrochen wurde. Aber wer sich an die Biografie eines Wissenschaftlers wagt, muss sich natürlich auch mit den Dingen beschäftigen, die ihn berühmt gemacht haben. So erfährt man, dass Einstein, der nach dem zweiten Weltkrieg zur Symbolfigur gegen die atomare Bedrohung wurde, seine besten Ideen zu Beginn seiner Laufbahn hatte.

    Jedenfalls ist es David Chotjewitz mit diesem bereits 1994 zum ersten Mal erschienen biografischen Roman gelungen, mir den großen Denker etwas näher zu bringen. Dass er mir deshalb sympathischer ist, kann ich nicht sagen. Aber darauf kommt es auch nicht an. Denn wichtig war mir nur, wie der Mensch, der die Wissenschaft so grundlegend beeinflusste, gelebt hat. Und das kann ich mir nun so ungefähr vorstellen.

    Kommentare: 1
    24
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    DaniRoes avatar
    DaniRoevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Roman über Albert Einstein.
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    H
    hanna
    Gegen_den_Strom_lesens avatar
    Gegen_den_Strom_lesenvor einem Jahr
    F
    felchvor 3 Jahren
    F
    Fantasyvor 8 Jahren
    LESE-ESELs avatar
    LESE-ESELvor 8 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    magues avatar
    maguevor 9 Jahren
    Emilis avatar
    Emilivor 9 Jahren

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