David Coventry

 3,7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor*in von Die unsichtbare Meile.

Lebenslauf

David Coventry, geboren 1969, gilt nach Eleanor Catton als die nächste literarische Entdeckung aus Neuseeland. Die unsichtbare Meile ist sein Debütroman und stand monatelang auf der neuseeländischen Bestsellerliste. Coventry lebt in Wellington.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von David Coventry

Cover des Buches Die unsichtbare Meile (ISBN: 9783458364269)

Die unsichtbare Meile

(9)
Erschienen am 19.06.2019

Neue Rezensionen zu David Coventry

Cover des Buches Die unsichtbare Meile (ISBN: 9783458364269)
Samuel_Pickwicks avatar

Rezension zu "Die unsichtbare Meile" von David Coventry

Samuel_Pickwick
Keine Ahnung, um was es hier geht …

aber: ich habe das Buch zu Ende gelesen. Das bedeutet bei mir: mindestens drei Sterne.

Am Anfang geht es um die Tour de France des Jahres 1928. Aber das verliert sich irgendwie im Laufe der Eindrücke, Erlebnisse, Lügen und Träume des fiktiven Icherzählers. Danach geht es um den Krieg, den Bruder, die Schwester, eine Frau oder zwei. Mal fieberhaft durcheinander, mal auch nicht. Ich habe mich bergauf durch das Buch gequält, um es dann in einer furiosen Abfahrt zu beenden. Ich habe keine Ahnung, ob ich verstanden habe, was das Ganze bedeuten sollte. Oder ob das wichtig war …

Cover des Buches Die unsichtbare Meile (ISBN: 9783458364269)
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Rezension zu "Die unsichtbare Meile" von David Coventry

Andreas_Trautwein
Erwartung weit verfehlt

hier geht es weniger um das Radfahren, noch um historische Eindrücke der alten Tour de France. Sehr poetisch geschrieben. Vergangenheitsbewältigung vom ersten Weltkrieg und das in meinen Augen "komisch" zusammengefasst. Vielleicht liegt es auch nur an meinen sonstigen Lesegewohnheiten. Ich hätte mir hier mehr erwartet. Warum das Buch ein Hit ist, kann ich nicht sagen.

Cover des Buches Die unsichtbare Meile (ISBN: 9783458177012)
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Rezension zu "Die unsichtbare Meile" von David Coventry

Koehler-trifft-Buch
Vergangenheitsbewältigung auf zwei Rädern und 5.476 Kilometern

David Coventry erzählt in seinem Roman „Die unsichtbare Meile“ (erschienen im Insel Verlag: Berlin, 2017) die Geschichte von fünf Rennradfahrern aus Neuseeland und Australien, die im Jahr 1928 als Außenseiter bei der Tour de France mitfahren: Dem ersten neuseeländischen Tour-Teilnehmer Harry Watson, seinen drei australischen Kompagnons Hubert Opperman, Percy Osborn und Ernie Bainbridge, die es wirklich gab, und dem fiktiven ebenfalls neuseeländischen Ich-Erzähler des Romans. Die Handlung des Romans wird aber nicht nur vom Renngeschehen bestimmt, sondern auch von der persönlichen Geschichte des Titelhelden. Durch diese Konstellation nimmt der 10 Jahre zuvor beendete Erste Weltkrieg eine zentrale Rolle im Roman ein. Das geschieht in Rückblenden und Erinnerungen des Ich-Erzählers von dessen Bruder Thomas, der Flieger im Ersten Weltkrieg war, und dessen Schwester Marya, die an den Folgen der Spanischen Grippe gestorben ist, sowie seiner Geliebten Celia, die als Lehrerin in Belgien die Gräueltaten der deutschen Armee miterlebt hat.

 

Wer sich auf die Kraft der Bilder einlässt, die Coventry immer wieder heraufbeschwört, dürfte begeistert sein von der „Unsichtbaren Meile“. Der Sound seiner Sprache macht für mich jedenfalls die Handlungssprünge aus den Rückblenden und Perspektivwechseln der Erzählung wett. Coventrys Roman ist für mich eine Hommage an das Rennradfahren und die Helden eines Sports, dessen Mythos in der harten und entbehrungsreichen Zeit der 20er Jahre entstanden ist. Es ist ein Werk, für jeden ambitionierten Rennradfahrer mit Interesse an guter Literatur und alle Leser, die dieser harten Zeit nachspüren und wie die Rennfahrer im Roman das Treiben und den Lärm der Welt hinter sich lassen möchten: „Wir fahren in eine Stille, die nur wir erzeugen können.“

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