David Cronenberg Verzehrt

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Inhaltsangabe zu „Verzehrt“ von David Cronenberg

Lustgewinn durch Selbst-Amputation oder weil man die Geliebte in kleinen Bissen verzehrt - absurd? Nicht bei dem legendären kanadischen Filmregisseur David Cronenberg, dem Erfinder des »Body Horror«. Aristide und Célestine, Nathan und Naomi sind körperlich und psychisch angeschlagen, aber statt zu klagen, eröffnen sie einen atemberaubenden Reigen, angeheizt von Leidenschaft, sexuellen Spielen und der ewigen Sehnsucht nach Nähe. David Cronenbergs erster Roman ist ein Feuerwerk der wichtigsten Dinge des Lebens: Liebe, Identität, Leidenschaft und Vertrautheit.

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    Verzehrt
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    19. November 2014 um 21:10

    Über den Autor: Mit 70 seine literarische Karriere zu beginnen sei vielleicht etwas spät, sagt David Cronenberg, der Erfinder des Body Horror. Doch schon bevor er zu einem der berühmtesten Filmemacher wurde, hat Cronenberg geschrieben. Jetzt ist sein schriftstellerischer Traum wahr geworden.   Zum Inhalt:  Naomi ist Journalistin, Nathan ist Fotograf, beide sind immer unterwegs und als Paar meist getrennt aber per Facebook stets verbunden. Naomi recherchiert in Paris ein sonderbares Verbrechen. Nathan fotografiert in einer Budapester Spezialklinik eine riskante Operation. Beide fasziniert das Abgründige. Verstörend unheimlich scheint der Roman mehr von uns zu wissen, als wir selbst wahrhaben wollen.   Meine Meinung: Naomi, Journalistin, und Nathan, Fotograf, sind die Protagonisten in diesem Roman. Naomi möchte einen Artikel über das Ehepaar Arosteguy schreiben, beide Philosophen mit abartigen Neigungen zu Kannibalismus und Fetischismus. Nathan gerät durch Zufall auch in die Kreise der Bekannten des Philosophenehepaars. Der Roman ist düster und sehr mit Technikbegriffen der modernen Fotografie und Telekommunikation ausgestattet. Die Abgründe der menschlichenWünsche werden beschrieben, aber sehr zähflüssig im Schreibstil. Man braucht volle Konzentration um bei der Geschichte zu bleiben. Teils morbide und teils sehr  verstörend erhält man Einblicke in die menschliche Psyche und das menschliche Verlagen.   Cover: Verschwommenes Cover in kalten Farben, mich hat eher der Autor als das Cover zum Buch greifen lassen.  Fazit: Ein kompliziertes Buch wie ich finde. David Cronenberg sollte lieber Filmemacher bleiben. Die Protagonisten sind zu flach und die Story mit zu vielen Fachbegriffen beschrieben. Kurz: ich musste mich durchkämpfen.

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