David Day

 4.2 Sterne bei 73 Bewertungen
Autor von Tolkien, Das Buch von den Hobbits und weiteren Büchern.

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Das Buch von den Hobbits

Das Buch von den Hobbits

 (9)
Erschienen am 01.10.2013
Tolkiens Welt

Tolkiens Welt

 (5)
Erschienen am 01.01.2003
Tolkien

Tolkien

 (41)
An Atlas of Tolkien

An Atlas of Tolkien

 (4)
Erschienen am 22.10.2015
Tolkien

Tolkien

 (2)
Erschienen am 01.10.1997
The Hobbit Companion

The Hobbit Companion

 (1)
Erschienen am 01.12.2001

Neue Rezensionen zu David Day

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Rezension zu "Das Buch von den Hobbits" von David Day

Das Buch von den Hobbits von David Day
Lumivor 4 Jahren

"Das Buch von den Hobbits" sieht auf den ersten Blick aus wie ein hübsches, kleines Büchlein zum Durchblättern, wie es zum Thema Tolkien so viele gibt. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass in dem knapp 90 Seiten starken, großformatigen Buch weitaus mehr steckt als nur das.

Das liebevoll von Lidia Postma bebilderte Werk beschäftigt sich nämlich aus einer ganz speziellen Perspektive mit J.R.R. Tolkiens Werken "Der kleine Hobbit" und "Der Herr der Ringe": Es versucht, einen einfachen, linguistischen Zugang zu Tolkiens Namensgebung für die Figuren in jenen Werken zu schaffen. Und das gelingt auch gar nicht schlecht.

Dass Tolkien ein Liebhaber von Sprache war, ist schon lange kein Geheimnis mehr, auch wissenschaftliche Abhandlungen haben sich bereits mit dem Thema dieses Buches beschäftigt. Doch sicher hat nicht jeder Lust, eine solche Abhandlung zu lesen, möchte sich aber dennoch einmal die Motive Tolkiens anschauen, warum der Hobbit den eigentlich ein Hobbit ist und was alles in einem Namen wie Gollum zu finden ist - alleine von dem Wort aus betrachtet. Und für ebenjene bietet "Das Buch von den Hobbits" eine schöne Möglichkeit.

Fast schon spielerisch führt David Day an Tolkiens Namen für seine Völker und Charaktere heran und eröffnet den Lesern dabei ganz neue Interpretationsmöglichkeiten. Eingerahmt wird dies alles durch die farbigen, teils sogar doppelseitigen Illustrationen, die auch zum mehrmaligen Durchblättern einladen und das Buch zusätzlich zum Inhalt auch zu einem schönen Element im Bücherregal machen.

Einzig der Umgang mit den Namen wirkt (zumindest in der deutschen Erstausgabe, die mir vorliegt) manchmal etwas verwirrend: Für die Interpretation wurden logischerweise die englischen Originalnamen für Orte, Personen und Völker benutzt, da die damit verbundenen Wortspiele in der deutschen Übersetzung nicht funktioniert hätten. Um dem deutschen Leser zu helfen, wurden aber zusätzlich noch die deutschen Namen eingefügt - mal in Klammern, mal in Einschüben - wodurch mitunter ein ganz schönes Namenschaos entsteht. Das hätte sich sicher besser lösen lassen, vielleicht wurde es in der Neuauflage auch schon geändert.

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pardens avatar

Rezension zu "Das Buch von den Hobbits" von David Day

Für alle, die nicht genug bekommen können...
pardenvor 4 Jahren

FÜR ALLE, DIE NICHT GENUG BEKOMMEN KÖNNEN...

Wer Tolkien und seine Bücher liebt, für den ist dieses Buch, das einem durch ihn "entdeckten" Volk gewidmet ist, ein echtes Schmuckstück.
Allein schon die Aufmachung der wundervollen Illustrationen von Lidia Postma zeigt sehr viel Liebe zum Detail... und zu den Hobbits! Auch wenn manche Kritiker meinen, die Zeichnungen seien zu kindlich - zugegeben, sie sind ein bißchen sehr pastellig und niedlich, aber in jedem Fall durchaus angemessen, und man kann ihnen zugute halten, dass sie sehr nah an den Beschreibungen Tolkiens sind und man ihnen jene herzliche Liebe zum Detail anmerkt, die fast jedes Bild schön macht.

David Day hat sich zum Ziel gesetzt, die linguistischen Wurzeln einer nunmehr bereits seit Jahrzehnten durch die Literatur geisternden Rasse auszugraben. Er untersucht das feine Netz von unzähligen raffinierten Wortspielen und Rätseln, versteckten Bedeutungen und mythischen Assoziationen, das J.R.R. Tolkien in senen Romanen "Der kleine Hobbit" und "Der Herr der Ringe" gesponnen hat, und führt den Leser so immer weiter in die Welt der Hobbits.

In jedem Fall ist die 'Zusatz-Lektüre' ein riesiger Lesespaß für alle, denen dieses liebenswerte Auenland-Völkchen ohnehin schon ans Herz gewachsen ist. Eben für alle, die nicht genug bekommen können...


© Parden

Kommentare: 7
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YvonneLaross avatar

Rezension zu "Tolkien" von David Day

Verwirrendes Bilderbuch für Erwachsene
YvonneLarosvor 5 Jahren

Fein. Und dann geben wir noch einen halben Stern dazu.

Warum?

Na, weil die Zeittafel am Anfang des Buchs zwar wirklich verwirrend war und an einer anderen Stelle besser platziert gewesen wäre, die Enzyklopädie im Ganzen aber sehr informativ und interessant war.

Warum?

Zum Beispiel weil hier erklärt wird, wer die Istari waren, bevor sie Mittelerde betraten. Viele Wissenslücken, die nach dem Lesen vom Silmarillion eigentlich schon geschlossen gewesen waren, wieder neu aufgefüllt wurden.

Warum?

Das Buch ist in unter anderem in die Bereiche "Geschichte", "Biografien" und "Tierwelt" gegliedert ... Da kommt einiges an Information schön geordnet daher. Sonst wäre die Verwirrung wirklich zu groß und ärgerlich gewesen ...

Warum?

Ph! Schau' dir nur mal diese beiden Bilder von Merry und Pippin an ... Wir alle wissen, dass Merry sich der Rohan und Pippin sich Gondor zu Diensten gegeben hat. Auf den Bildern sehen wir die Rüstungen mit den jeweiligen Symbolen darauf ... Aufmerksame Leser erkennen direkt, dass hier die Namen vertauscht wurden ...
Apropos Namen! Seit wann schreiben sich Eowyn Owyn und Eomer Omer?
Aber na ja ... Die vielen Bilder trösten ja über einiges hinweg ...

Warum?

Och ... Da ist auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei. Abstrakte Illustrationen ... Romantisch veträumte ... Viele, viele Stile ...
Wäre ja auch noch schöner, wenn man mit drittklassigen Kritzeleien abgespeist würde ...

Warum?

Erstens weil das Buch sich schließlich "illustrierte Enzyklopädie" nennt. Und zweitens weil bei den Biografien Thranduil fehlt! Unverzeihlich! ... Wäre das Buch nicht so informativ und, ich schreibe es auch gerne noch einmal: interessant! Für Tolkien-Fans absolut lesenswert! Trotz dem halben Stern Abzug darf es meiner Meinung nach in keinem Tolkien-Regal fehlen!

Warum?

Darum!

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