David Duchovny

 3.6 Sterne bei 67 Bewertungen
Autor von Heilige Kuh, Heilige Kuh und weiteren Büchern.

Alle Bücher von David Duchovny

David DuchovnyHeilige Kuh
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Heilige Kuh
Heilige Kuh
 (46)
Erschienen am 11.07.2016
David DuchovnyEin Papagei in Brooklyn
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Ein Papagei in Brooklyn
Ein Papagei in Brooklyn
 (4)
Erschienen am 25.04.2017
David DuchovnyHeilige Kuh
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Heilige Kuh
Heilige Kuh
 (11)
Erschienen am 16.03.2015
David DuchovnyHoly Cow
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Holy Cow
Holy Cow
 (6)
Erschienen am 03.02.2015
David DuchovnyCalifornication: The Second Season
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Californication: The Second Season
David DuchovnyHoly Cow: A Modern-Day Dairy Tale
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Holy Cow: A Modern-Day Dairy Tale
Holy Cow: A Modern-Day Dairy Tale
 (0)
Erschienen am 03.02.2015

Neue Rezensionen zu David Duchovny

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Heilige Kuh" von David Duchovny

Die ganze Wahrheit über dein Schnitzel
StMoonlightvor einem Jahr

Elsie ist eine, doch recht naive, Milchkuh. Bisher erging es ihr auf dem Bauernhof, zusammen mit ihren Freunden, nicht schlecht. Doch langsam aber sicher treibt sie die Neugierde an. Elsie will endlich wissen was HINTER dem Zaun liegt. So kommt es, dass sie den genervten Bauernjungen übertölpelt und sich ihre Heimat genauer ansieht. Abgesehen davon, dass sie nun viele andere tierische Bewohner des Hofes kennenlernt, erfährt sie auch von einem „Gott“ der Menschen. (Für wissende Hörer ist schnell klar, dass es sich um einen Fernseher handelt.) Und dieser „Gott“ zeigt grauenvoll Bilder: Von eingepferchten Artgenossen, wie sie getötet werden, ihnen die Haut vom Leib gezogen wird, … Blut, überall Blut. Nur noch das ist es, was Elsie sieht. Völlig traumatisiert kehrt sie in ihr Gatter zurück – und beschließt nicht tatenlos auf ihr Ende zu warten, sondern nach Indien zu fliehen, denn dort gelten Kühe als heilig. Auch das hat der Kastengott gesagt, also muss es ja wahr sein. Doch während des Fluchtversuches schließen sich auch andere Tiere an, denen ihr eigenes Schicksal schnell klar wird und als würde eine Kuh auf der Flucht nicht schon Aufsehens genug erregen, wirkt es bald so, als  wären die Bremer Stadtmusikanten wieder auf Reisen. Allerdings hat diese tierische Truppe hier mit den Tücken der Technik von heute – und einer sehr weiten Entfernung – zu kämpfen, was es wirklich sehr interessant  und auch lustig macht. Trotz allem Humor schwingt immer wieder der Große Gedanke Tierschutz mit. Wie nebenbei führt Elsie den Hörer die ganze Wahrheit von seinem Fleisch, Schuhen und Eiern vor Augen.

Die Sprecherin macht ihre Sache wirklich gut, die Stimmlagen sind stets passend zum Ereignis, so dass ich schnell das Gefühl hatte, wirklich mehreren Sprechern zu lausche.

Eine wirklich herrliche und schöne Geschichte, die zum Denken und Nachdenken anregt – und sicher dem ein oder anderen den Appetit auf Fleisch verdirbt. (Ich war bereits Vegetarierin, als ich dieses Hörbuch gehört habe, ansonsten wäre ich es vermutlich danach geworden.)

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Nicky123s avatar

Rezension zu "Heilige Kuh" von David Duchovny

Abgedrehte Geschichte
Nicky123vor einem Jahr

Inhalt:
Die Kuh Elsie macht eines Tages eine Entdeckung, die ihr heiles Farm-Leben völlig auf den Kopf stellt: Menschen nutzen nicht nur tierische Erzeugnisse - sondern verspeisen und häuten die Tiere anschließend auch noch! Für Elsie ist klar: Sie wartet auf dieser Farm nicht auf den sicheren Tod. Sie will in ein Land, in dem Kühe verehrt und ganz sicher nicht gegessen werden: Indien. Auf ihrer Reise in die weite Welt wird sie von einem hibbeligen Truthahn und einem jüdischen Schwein mit ganz eigenen Zielen und Wünschen begleitet.

Meine Meinung:
Die Kuh Elsie schreibt das Buch selbst und zwar einmal in der Ich-Perspektive als auch hin und wieder in Skript-Form. Zwischendrin erläutert sie auch einige Dinge z.B. wie sie mit Hufen schreiben kann und wie ihre Verlegerin ihre Ideen immer wieder so findet. Ich fand diese Einschiebungen recht unterhaltsam.
Nur gerade zu Anfang ist Elsie besonders aufgekratzt: Sie erzählt viel und davon noch mehr Unnötiges und versucht dabei auch noch, witzig zu sein (vielleicht ist sie witzig und es war schlichtweg nicht mein Humor). Die Kuh ging mir zu Anfang dermaßen auf die Nerven, dass sie Glück hatte, dass ich gerade nichts Anderes zum Lesen hatte ...
Leider wurde das Buch nicht besser. Der Anfang war sehr langatmig und als es dann endlich begann einigermaßen spannend zu werden, verfielen zwei der Hauptprotagonisten in einen Dialekt, der unmöglich zu verstehen war - trotz lautem Vorlesen. Das hat mir wirklich die Lust am Lesen verdorben. Es war mir kaum möglich, mehr als drei Seiten am Stück zu lesen, weil der Dialekt einfach zu anstrengend (für mich) war.
Das Buch ist sehr moralisch, was die Lesefreude für mich ebenfalls getrübt hat, da es mir irgendwann nur noch auf die Nerven ging. Immerhin kommt die Message des Autors damit klar und unmissverständlich an ...
Im Buch befinden sich ein paar Illustrationen, die nicht "klassisch schön" zu nennen sind, aber gerade weil sie so spacig sind, passen sie perfekt ins Buch.

Fazit:
Für mich war das Buch wirklich zu phantastisch und alles in allem zu viel des Guten. Ich habe es nur deshalb zu Ende gelesen, weil ich Bücher grundsätzlich nicht abbreche und dem Autor die Chance geben will, mich letztlich doch zu überzeugen. Hier war das leider nicht der Fall.
Die Sternebewertung spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung wieder, lieber hätte ich keine Sterne vergeben, wenn das System es mir erlauben würde, da das Buch nicht eigentlich schlecht ist. Wer auf verrückte Geschichten steht und sich auch ein bisschen bekehren lassen und vielleicht auch etwas lernen möchte, für den ist dieses Buch sicher etwas. Für mich ist es schlichtweg nicht mein Genre gewesen.


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leserattebremens avatar

Rezension zu "Ein Papagei in Brooklyn" von David Duchovny

Unterhaltsam, bewegend und nachdenklich zugleich
leserattebremenvor einem Jahr

Ted arbeitet trotz Abschluss an einem Elitecollege als Erdnussverkäufer im Stadion, während er versucht, nebenbei einen Roman zu schreiben. Zu seinem Vater Marty hat er ein zerrüttetes Verhältnis und seit dem Tod seiner Mutter fast keinen Kontakt mehr. Doch als er erfährt, dass sein Vater Lungenkrebs im Endstadium hat, kümmert er sich um ihn und die beiden müssen lernen, sich zusammenzuraufen.
David Duchovny hat mit „Ein Papagei in Brooklyn“ eine sehr warmherzige und ergreifende Geschichte über eine äußerst schwierige Vater-Sohn-Beziehung geschrieben. Ganz langsam beschreibt er, wie die beiden mit der Zeit viel Unausgesprochenenes aus dem Weg räumen und sich wieder annähern. Schnell zeigt sich, dass sowohl Ted als auch Marty keine einfachen Persönlichkeiten sind, sie sind stur, nachtragend und manchmal angriffslustig. Gerade ihre Ähnlichkeiten in diesen Charakterzügen macht ihr Verhältnis so schwer, denn keiner mag so richtig auf den anderen zu gehen. In Ihrer Unsicherheit und Verletzlichkeit gehen beide lieber zum Angriff über, als offen zu reden. Dass es da Zeit braucht, sich anzunähern, ist nur verständlich und Duchovny versteht es ausgezeichnet, diese Annäherung in kleinen wie großen Gesten darzustellen. Der Schreibstil des Autors hat mich am Anfang ein wenig irritiert, doch nach den ersten Seiten kommt man schnell in einen Lesefluss und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Es braucht etwas Zeit, Teds Gedanken zu verstehen, die so auf einen einprasseln, umso mehr wachsen er und sein Vater einem aber ans Herz.
„Ein Papagei in Brooklyn“ – so fühlen sich die beiden manchmal, völlig fehl am Platz, unnütz, nicht wissend, wohin sie gehören. David Duchovny beschreibt die Aufarbeitung dieser Vater-Sohn-Beziehung mit viel Gespür für Zwischentöne und kleine Momente, bei denen aber der Humor keinesfalls zu kurz kommt. Ein sehr schönes Buch, das gleichzeitig unterhält, bewegt und nachdenklich macht. 

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