David Eagleman Fast im Jenseits

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Inhaltsangabe zu „Fast im Jenseits“ von David Eagleman

Wie das Leben nach dem Tod aussieht? David Eagleman hat darauf nicht nur eine Antwort gefunden, sondern vierzig! Wir könnten unser Leben noch einmal leben, aber endlich sinnvoll sortiert, nach ähnlichen Tätigkeiten. Vielleicht sind wir auch Cyborgs, gebaut von viel dümmeren Lebewesen, damit wir ihnen ihr Dasein erklären. Und Gott selbst? Existiert wahrscheinlich. Aber ob ER eine Frau, ein Mann oder eine Mikrobe ist? Leidet SIE unter dem Burn-out-Syndrom? Oder ist ER auch nur ein Mensch wie du und ich? Die Gedankenexperimente, die der Neurowissenschaftler David Eagleman hier versammelt, sind wahnwitzig und hochspekulativ, urkomisch und unterhaltsam – und in ausnahmslos jeder Geschichte blitzt Weisheit und Poesie auf. Er denkt über den Tod nach und erklärt uns dabei das Leben.
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  • Rezension zu "Fast im Jenseits" von David Eagleman

    Fast im Jenseits
    emeraldeye

    emeraldeye

    04. June 2012 um 14:41

    Ein Buch, dessen Titel mich neugierig gemacht hat. Gefunden habe ich 40 seltsame, skurrile, unverständliche, rätselhafte und auch witzige Kurzgeschichten über das Jenseits und das (mögliche) Leben nach dem Tod. David Eagleman entwirft verschiedene "Nachwelten", die häufig auf den derzeit verbreiteten Glaubensrichtungen beruhen, sie jedoch völlig auf den Kopf stellen. In "Rolle rückwärts" z.B. ist die Wiedergeburt das Thema. In Eaglemans Version darf sich der Verstorbene jedoch aussuchen, als was er wiedergeboren werden will. Er entscheidet sich für die Inkarnation als Pferd, ohne zu bedenken, was dies für die nächste Wiedergeburt bedeuten wird.... Bei Eagleman tritt Gott in verschiedenen Manifestationen auf, mehrfach als Frau (Jawoll!!!), als Paar, das sich über seine Schöpfungen streitet oder auch als ein Haufen kleinwüchsiger, geistloser und begriffsstutziger Wesen. Sein Gott bzw. seine Gottwesen haben schlechte Laune, fühlen sich von "ihren" Menschen genervt und wollen oft einfach gar nichts mehr mit uns zu tun haben. Sie brüllen uns an, bestrafen uns und lassen uns in Wartesälen schmoren. Es fällt nach der Lektüre von "Fast im Jenseits" schwerer, an "Ihn" zu glauben und "Ihm" die Allmacht über diese Welt und alles, was auf ihr lebt, zuzugestehen. Eagleman stellt alles, was mit dem Glauben an "Gott" zu tun hat, infrage und entwirft 40 Modelle, die zeigen, das nach dem Tod eigentlich alles sein könnte. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, schließlich ist ja noch nie jemand von den Toten wiederauferstanden, um zu berichten, wie es denn tatsächlich "drüben" ist. Manche dieser Phantasien sind etwas albern, manche kaum verständlich, aber sie haben alle eines gemeinsam: sie regen dazu an, über die eigenen Vorstellungen vom Jenseits nachzudenken. Ich bin nicht besonders gläubig, mein Motto lautet eher "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott", aber auch ich mache mir natürlich Gedanken darüber, was sein wird, wenn ich gestorben bin. David Eaglemans Geschichten sind beruhigend und verstörend zugleich, weil sie keine tröstenden, alleinseligmachenden Antworten geben, aber auch nicht ausschließen, dass es ein "Danach" geben könnte. Letzlich gibt es nur die eine sichere Aussage: Jeder muß für sich selbst entscheiden, woran sie oder er glauben will...und das Leben vor dem Tod so bewußt wie möglich leben.

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  • Rezension zu "Fast im Jenseits" von David Eagleman

    Fast im Jenseits
    hazli

    hazli

    28. May 2009 um 23:09

    Ein Gedankenspiel über das Leben nach dem Tod - viele unterschiedliche Möglichkeiten, lebendig, witzig und geistreich dargestellt - schön zum Wegschmökern während der Mittagspause im Park

  • Rezension zu "Fast im Jenseits" von David Eagleman

    Fast im Jenseits
    Jeami

    Jeami

    20. February 2009 um 11:56

    Inhalt: Vielleicht leben wir unser Leben noch einmal - aber sortiert nach Tätigkeit: sieben Monate Sex, zwei Monate Parkplatzsuche, dreißig Jahre Durchschlafen... Oder unser Leben nach dem Tod ist so normal, als würden wir weiterleben - außer, dass nur noch die da sind, die wir kennen. Keine neuen Gesichter: eine perfekte Welt? Eaglemans Gedankenexperimente über das Jenseits sind Einladungen, sich mit dem zu beschäftigen, was vor unserem Tod liegt: unserem Leben. Vierzig Geschichten über das Jenseits: manche lustig, manche traurig, manche schön, einige so abgedreht das ich sie nicht verstanden habe. Kann man mal gelesen haben, kaufen würde ich mir das Buch nicht.

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