The Brain

von David Eagleman 
4,9 Sterne bei15 Bewertungen
The Brain
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Dieses Buch hat mir geholfen, das menschliche Gehirn und vor allem auch das menschliche Verhalten ein Stück weit besser zu verstehen.

J

Sehr flüssig zu lesen, sehr interessant!

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Inhaltsangabe zu "The Brain"

Die Hirnforschung macht rasante Fortschritte, aber nur selten treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was es heißt, ein Lebewesen und Mensch zu sein. Der renommierte Neurowissenschaftler David Eagleman nimmt uns mit auf die Reise durch das Gewirr aus Milliarden von Hirnzellen und Billionen von Synapsen – und zu uns selbst. Das sonderbare Rechengewebe in unserem Schädel ist der Apparat, mit dem wir uns in der Welt orientieren, Entscheidungen treffen und Vorstellungen entwickeln. Seine unendlich vielen Zellen bringen unser Bewusstsein und unsere Träume hervor. In diesem Buch baut Bestsellerautor David Eagleman eine Brücke zwischen der Hirnforschung und uns, den Besitzern eines Gehirns. Er hilft uns, uns selbst zu verstehen. Denn ein besseres Verständnis unseres inneren Kosmos wirft auch ein neues Licht auf unsere persönlichen Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben: wie wir unser Leben lenken, warum wir lieben, was wir für wahr halten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Gesellschaftspolitik verbessern und wie wir den menschlichen Körper auf die kommenden Jahrhunderte vorbereiten können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570552889
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:Pantheon
Erscheinungsdatum:06.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    MelaKafers avatar
    MelaKafervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat mir geholfen, das menschliche Gehirn und vor allem auch das menschliche Verhalten ein Stück weit besser zu verstehen.
    Das Gehirn - Wissenschaft einfach erklärt


    David Eagleman ist einer der angesehensten Hirnforscher der Welt. In "The Brain" bringt er uns einen Teil des menschlichen Körpers näher, der uns zwar nicht fremd ist, den wir aber eigentlich immer nur dann bemerken, wenn er nicht richtig oder außergewöhnlich gut arbeitet oder schmerzt. DAS GEHIRN.Man hat sich in der Hirnforschung die Gehirne viele Menschen angesehen, die z.B. eine besondere Begabung haben oder die an einer Krankheit oder Schädigung leiden. Mit Hilfe dieser Untersuchungen ließ sich Stück für Stück die Funktionsweise unseres Gehirns und die Verortung bestimmter Fähigkeiten und Empfindungen in unserem Gehirn festmachen.Damit eröffnen sich Möglichkeiten für Menschen, die an Krankheiten und Syndrome leiden, von denen man bisher nur träumen konnte.So wurde etwa mit Hilfe einer transkraniellen Magnetsimulation die Aktivität in einer Hirnregion eines an Asperger Autismus leidenden jungen Mannes so beeinflusst, dass sich ihm Kommunikationskanäle erschlossen, die es ihm möglich machten, Emotionen seines Gegenübers richtig zu interpretieren. Was für eine Lebensbereicherung. In ganz vielen Beispielen geht der Autor auf dieses unglaubliche Meisterwerk "Gehirn" ein und das macht er in einer so flüssig zu lesenden und anregende Sprache, dass sich dieses hochkomplexe und anspruchsvolle Thema wie ein spannender Roman liest. Und doch ist dieses Buch nie Effekt heischend oder reißerisch, sondern immer wissenschaftlich fundiert und seriös.Zum Schluss wirft Eagleman einen Blick in die Zukunft. Wer werden wir sein? Welche Rolle wird die Technik spielen? Und was macht unser Bewusstsein aus? Kann jedes System mit vielen zusammenwirkenden Einzelteilen ein Bewusstsein hervorbringen? Spannende Fragen, die darauf warten erforscht zu werden. Vieles ist uns noch ein Rätsel, aber Tag für Tag eröffnen sich uns neue, faszinierende Erkenntnisse über unser Gehirn und damit über uns. 

    Dieses Buch hat mir geholfen, das menschliche Gehirn und vor allem auch das menschliche Verhalten ein Stück weit besser zu verstehen. Und dafür bin ich sehr dankbar.

    Kommentare: 2
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    HonestMagpies avatar
    HonestMagpievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Themen einfach erklärt und auf den Punkt gebracht - perfekt für den Einstieg in die Materie!
    Faszinierend, kurzweilig, einfach erklärt - perfekt!

    Selten ist mir beim Lesen eines Sachbuchs so oft das Wort „Faszinierend!“ rausgerutscht. Aber genau das ist es! Obwohl das Buch mit knapp 200 Seiten sehr dünn ist, befindet sich extrem viel Wissen darin und jede Seite birgt ein neues Aha-Erlebnis.

    Das Buch beschäftigt sich unter anderem mit den Fragen „Wer bin ich?“ und „Was ist die Wirklichkeit?“ und bietet einen umfassenden Blick in die Vorgänge des Gehirns. Man lernt hier wie das Gehirn Entscheidungen trifft und wie es beeinflusst werden kann und vieles mehr.

    David Eagleman hat es sehr gut geschafft, die Inhalte des Buchs nicht nur sachlich, sondern auch unterhaltsam und für Laien verständlich zu beschreiben. Verschiedene Abbildungen und Grafiken helfen zusätzlich dabei, die beschriebenen Szenarien zu verstehen.

    Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch und kann es jedem empfehlen, der sich auch nur ansatzweise für diese Thematik interessiert!

    >> http://honest-magpie.blogspot.de/2017/09/rezension-brain-die-geschichte-von-dir.html

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    leucoryxs avatar
    leucoryxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wirklich bahnbrechend neues habe ich nicht gelernt, eher eine gute Zusammenfassung.
    Unser Gehirn bildlich erklärt

    Die Funktionsweise unser eigenes Gehirns fasziniert uns seit langem. Was genau geht in unsern Köpfen vor? Wie lernen wir, merken und Dinge und wie treffen wir Entscheidungen? Die Frage, ob wir wirkliche einen eigenen Willen haben immer noch nicht geklärt. Was braucht es, um ein Bewusstsein zu entwickeln? Wir verstehen immer besser wie unser Gehirn arbeitet und können breits künstliche Intelligenz erschaffen, aber vieles bleibt noch ungeklärt.

    Der Autor behauptet die neusten Kenntnisse und Hyopthesen rund um unser Gehirn zu präsentieren. Als Neurobiologe kennt er sich bestens auf diesem Gebiet aus und kann vieles aus seinen eignen Laboren und Forschungen berichten. Allerdings war für mich nicht viel neues dabei. Das Buch ist gut strukturiert und es gibt sehr viele Bilder mit ausführlichen Texten, so dass man diese auch tatsächlich versteht. Als Überblick über die Funktionsweisen des Gehirns oder als Einstieg, ist es sehr gut geeignet. Manche Beispiele fand ich eher schlecht gewählt oder ungenau erläutert. So zieht er die ENtwicklungsdauer anderer Tiere heran und vergleicht dise mit dem Menschne. So müsse ein Delphin ja sofort schwimmen können wohingegen der Mensch über ein Jahr braucht, um laufen zu lernen. Solch ein Vergleich hinkt gewaltig. Denn zunächst hilft das Muttertier dem Neugeborenen an die Wasseroberfläche zu kommen und zweitens muss ein Delphin tatsächlich schnell shcwimmen lernen, da er sonst ertrinkt. Ein Mensch stribt nicht, wenn er nicht sofort losläuft. Hier muss man klar zwischen Nestflüchling und Nesthocker unterscheiden. Wenn wir schon bei dem Beispiel Delfin sind, dann muss man auch hier namerken, dass sie sehr lange bei ihren Müttern verbleiben und von anderen Delphinen ihrer Schule lernen. Ein anderes Beispiel war die Isolationshaft, die aufzeigen sollte, dass das Gehirn die Interaktion mit anderen Menschen bräuchte. Das ist jedoch nicht eindeutig, denn vielleicht hätten auch andere Anregungen für das Gehirn wie Lesen, Spielen oder Lernen ausgreicht, um die Gesundheit des Gehirns aufrecht zu erhalten. Die Beispiele ließen sich noch fortführen. Manchmal ist der Autor einfach zu ungenau oder nicht ausführlich genug. Auf dem absolut neusten Stand der Wissenschaft ist das Buch jedenfalls nicht vollständig.

    Als Einstieg ist das Buch geanz gut geeignet. Es ist leicht verständlich geschrieben und enthält zahlreiche Abbildungen. Wer sich jedoch auf dem Gebiet etwas besser auskennt oder allgemein Biologen könnten hier leicht enttäuscht werden.

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    Talliannas avatar
    Talliannavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.
    „Unser Leben wird von Kräften gelenkt, die so gewaltig sind, dass wir sie weder verstehen noch beher

    Die Hirnforschung macht rasante Fortschritte, aber nur selten treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was es heißt, ein Lebewesen und Mensch zu sein. Der renommierte Neurowissenschaftler David Eagleman nimmt uns mit auf die Reise durch das Gewirr aus Milliarden von Hirnzellen und Billionen von Synapsen – und zu uns selbst.

    Das sonderbare Rechengewebe in unserem Schädel ist der Apparat, mit dem wir uns in der Welt orientieren, Entscheidungen treffen und Vorstellungen entwickeln. Seine unendlich vielen Zellen bringen unser Bewusstsein und unsere Träume hervor. In diesem Buch baut Bestsellerautor David Eagleman eine Brücke zwischen der Hirnforschung und uns, den Besitzern eines Gehirns. Er hilft uns, uns selbst zu verstehen. Denn ein besseres Verständnis unseres inneren Kosmos wirft auch ein neues Licht auf unsere persönlichen Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben: wie wir unser Leben lenken, warum wir lieben, was wir für wahr halten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Gesellschaftspolitik verbessern und wie wir den menschlichen Körper auf die kommenden Jahrhunderte vorbereiten können. (Klappentext)


    Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

    Am Anfang dieses beeindruckenden Buches beleuchtet der Autor, wie sich das Gehirn im Laufe des Lebens verändert und das unser Wesen durch unsere Erfahrungen bzw. den Verknüpfungen, die durch unsere Erfahrungen im Gehirn angelegt werden. Unsere Erinnerungen sind beispielsweise gar nicht so genau, wie wir und das immer einreden wollen. Auch können Ereignisse hinzugefügt werden und es fühlt sich so an, als sei es tatsächlich passiert.

    Dann geht er auf die Arbeitsweise unseres Gehirns ein. Es arbeitet z. B. mit vorgefertigten Prognosen, die nur kurz angepasst werden, wenn sich die Vorhersage als nicht richtig erwiesen hat (wenn man etwa auf dem bekannten Nachhauseweg auf einmal etwas auffälliges sieht). Auch die Interpretation der Sinnesreize muss vom Gehirn erst geübt werden.

    Im nächsten Kapitel wird das Unterbewusstsein genauer beleuchtet, etwa die komplexen Berechnungen, die es braucht, um etwas zum Trinken anzuheben und trotzdem müssen wir nicht einmal mehr darüber nachdenken. Anschließen sinniert er über die Frage, ob wir einen freien Willen besitzen oder ob all unsere Entscheidungen unbewusst von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden.
    Jede unserer Entscheidungen ist in der Tat eine Art Kampf und Ringen um die Vorherrschaft unserer Hirnzellen, die ständig das für und wider erörtern. Auch Emotionen, nicht nur logisches Denken, spielen bei Entscheidungsprozessen eine große Rolle. Zudem spielen wir geistig nicht nur aktuelle Entscheidungen durch, sondern auch Entscheidungen in der Zukunft und malen uns mögliche Ergebnisse aus.

    "Wer du bist ergibt sich aus den vielen Kämpfen um die Vorherrschaft, die in jedem Moment deines Lebens in deiner grauen Hirnmasse geführt werden." S. 113

    Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Frage, wie die Menschen um uns herum unsere Hirnzellen beeinflussen und dass wir auf soziale Kontakte angewiesen sind. Offenbar sind wir darauf trainiert, uns immer in Gruppen aufzuhalten, da dies die Überlebenschancen aller in der Gruppe beträchtlich erhöht. Daraus folgt aber auch die Rivalität zwischen zwei Gruppen, die z. B. in Krieg oder Genozid gipfeln kann, denn ist die „andere“ Gruppe einmal entmenschlicht, greifen moralische Überlegungen nicht mehr.

    Im letzten Kapitel geht es ein wenig in die Zukunft. Schon heute gibt es zahllose Hilfsmittel, die den Ausfall eines Sinnes substituieren, wie das Cochlea-Implantat, dass akustische Signale direkt auf den Hörnerv umleitet. Vielleicht werden eines Tages auch Techniken erfunden, die unser Wahrnehmungsspektrum vergrößern. Zudem befasst er sich mit der Sterblichkeit und dem Gedanken, nach dem Tod vielleicht doch noch Informationen aus dem Gehirn zu erhalten. Auch die Entwicklung von Robotern oder Künstlicher Intelligenz wird angesprochen.

    Der Inhalt ist auf eine Art leicht beängstigend, denn er nimmt einem die Illusion, über die Befehlsgewalt in seinem Leben zu verfügen. Die Frage, die sich stellt, ist folgende: Wer steckt wirklich dahinter, wenn wir eine Entscheidung treffen? Treffen wir sie als Person, Individuum? Oder lenkt unser Gehirn im Unterbewusstsein den Weg, den wir wählen. Aber ist diese Unterscheidung überhaupt sinnvoll? Denn schließlich ist unser Gehirn mit seinen Abermillionen Zellen Teil unseres Körpers.
    Es ist unglaublich, wie unser Gehirn arbeitet und wie viele Berechnungen es in jeder Sekunde anstellt, schon alleine in dem Moment, in dem ich das hier tippe.

    Ich mochte seh, dass der Autor den Leser auf der persönlichen Ebene anspricht. Damit erreicht er, dass mir das Geschriebene näher geht und es fällt mir tatsächlich leichter, mich an den Inhalt zu erinnern.
    Selten gehe ich auch auf die Gestaltung eines Buch ein, aber dieses hier gefällt mir optisch außerordentlich gut. Es bereitet mir immer wieder Vergnügen, durchgehend farbige Sachbücher zu lesen.

    Das Buch hat mich sehr bewegt. Trotz unseres immensen Wissens, haben wir immer noch nicht herausgefunden, woher unser Ich-Gefühl (oder besser unsere Seele) kommt. Auch die letzten Geheimnisse hat unser Gehirn immer noch nicht preis gegeben. Das macht doch ziemlich demütig und nachdenklich.

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    buchbaron69s avatar
    buchbaron69vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr verständlich geschrieben und sehr unterhaltsam.
    "The Brain, die Geschichte von dir und deinem Gehirn."

    Klappentext
    Unterhaltend und fundiert: Ein Pageturner über die Hirnforschung

    Die Hirnforschung macht rasante Fortschritte, aber nur selten treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was es heißt, ein Lebewesen und Mensch zu sein. Der renommierte Neurowissenschaftler David Eagleman nimmt uns mit auf die Reise durch das Gewirr aus Milliarden von Hirnzellen und Billionen von Synapsen – und zu uns selbst.
    Das sonderbare Rechengewebe in unserem Schädel ist der Apparat, mit dem wir uns in der Welt orientieren, Entscheidungen treffen und Vorstellungen entwickeln. Seine unendlich vielen Zellen bringen unser Bewusstsein und unsere Träume hervor. In diesem Buch baut Bestsellerautor David Eagleman eine Brücke zwischen der Hirnforschung und uns, den Besitzern eines Gehirns. Er hilft uns, uns selbst zu verstehen. Denn ein besseres Verständnis unseres inneren Kosmos wirft auch ein neues Licht auf unsere persönlichen Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben: wie wir unser Leben lenken, warum wir lieben, was wir für wahr halten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Gesellschaftspolitik verbessern und wie wir den menschlichen Körper auf die kommenden Jahrhunderte vorbereiten können.

    Der Autor
    David Eagleman, geboren 1971, wurde in Neurowissenschaften promoviert und war Schüler des legendären Biologen Francis Crick. Er ist einer der angesehensten und bekanntesten Hirnforscher der Welt. Eagleman forscht und lehrt über das Unbewusste und die menschliche Wahrnehmung an der Stanford University. Mit »Fast im Jenseits«, einer Sammlung von kurzen Geschichten über das Leben nach dem Tod, gelang ihm ein in 20 Sprachen übersetzter Weltbestseller. Zuletzt ist bei Pantheon von ihm erschienen »Inkognito. Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns« (2013).

    Meine Meinung

    Story

    Das menschliche Gehirn ist immer noch ein Ort, der trotz Hightechmedizin immer noch nicht vollständig erforscht worden ist. David Eagleman ist ein führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Wahrnehmung. Durch seine verständliche Art wird er auch der Rockstar unter den Neurowissenschaftlern genannt. Wie nehmen Menschen ihre Umwelt war, kann man mit der Haut sehen ( kann man ), kann man mit einer Gehirnhälfte leben ( Kann man), wie kommt es, dass man die Zeit unterschiedlich wahr nimmt, wie entsteht Sympathie und Sinnestäuschung, was ist mit künstlicher Intelligenz, was geschieht im Hirn, mit seinen 1 Billiarden Synapsenverbindungen, (1.000.000.000.000.000 ) wenn man nur ein Glas hebt und trinkt ? Eagleman gibt Antworten auf diese und andere Fragen. Dabei erfährt der Leser wie weit die Hirnforschung heute ist und wo noch Lücken sind.

    Schreibstil

    Ein Neurowissenschaftler, der ein Buch schreibt, da wissen sicherlich einige nicht, was das für ein Wissenschaftler ist. Die Frage ob man das, was er schreibt, überhaupt versteht, liegt nahe. Doch schon nach den ersten Seiten wird klar, dass das Buch in einen Schreibstil gehalten ist, der es auch Leihen ermöglich den Inhalt zu verstehen. Immer wieder erläuterter Eagleman, anhand von Fall Beispielen seine Ausführungen.

    Mein Fazit


    Sachbücher zu lesen ist immer ein Abenteuer. Kann man dem Inhalt folgen, ist ein Grundwissen erforderlich, schmeißt der Autor mit Fachbegriffen um sich. Alles weit gefehlt. Das Buch ist so gehalten, dass jeder Leser dem Thema folgen kann, dazu gibt es immer wieder Beispiele, die der Leser auch selber nachmachen kann. Der Autor redet den Leser mit Du an, was eine besondere Beziehung zwischen Leser und Autor schafft. Das Buch ist so, wie ein Sachbuch sein sollte, leicht verständlich und informativ. Am Ende schafft es das Buch, das der Leser ein ganz anderes Verständnis zu seiner eigenen Wahrnehmung findet.
    Von mir bekommt das Buch volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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    M
    michael_lehmann-papevor einem Jahr
    Der aktuelle Stand der Neurowissenschaften zum „Person-Sein“

    Der aktuelle Stand der Neurowissenschaften zum „Person-Sein“

    Auch wenn Eagleman sehr flüssig schreibt. Auch wenn im Buch alle Inhalte mit vielfachen Beispielen versehen sind und das „praktische Leben“ immer wieder hinzugezogen wird, eine einfache Lektüre ist dieses Werk wahrlich nicht.

    Wer sich aber konzentriert darauf einlässt, auch mal wieder zurückblättert um noch einmal bestimmte Absätze und Seiten zwecks des besseren Verständnisses zu lesen, der kommt am Ende vollständig auf seine Kosten.

    Denn präzise, empirisch belegt und aus allen wichtigen Bereichen des ganz praktischen menschlichen Seins her fächert Eagleman auf dem aktuellen Stand der Neurowissenschaften breit und fundiert auf, was das eigentlich ist, „Das Ich“.

    Und räumt mit einer ganzen Reihe althergebrachter Vorurteile (dass man irgendwann „ausgelernt“ hätte, dass das Gehirn irgendwann einfach „fertig“ wäre und vieles andere mehr) auf und zeigt demgegenüber, wie sich eine Person eigentlich innerlich darstellt, wie sie sich im Lauf des Lebens, der Entwicklung „dynamisch verdrahtet“ und wie dieser Prozess, natürlich, in den Jahren der Pubertät bis hin zum etwa 22. Lebensjahr mit rasanter Geschwindigkeit, durchaus aber auch in späteren Lebensphasen noch grundsätzlich stattfindet.

    Was die Umwelt, das Umfeld für eine hohe Bedeutung (messbar) auf diese „Verdrahtung des Gehirns“ im Leben bereits hatte und noch haben wird und wie diese Flexibilität eigentlich das Hauptwesensmerkmal ist, das den Menschen zum Menschen macht.

    Das dazu auch gehört, dass Erinnerungen sehr subjektiv und äußerst fehlbar sind und damit eben keine objektive Abbildung geschehener Ereignisse darstellt, ist ebenso interessant in dieser Klarheit noch einmal sich vor Augen zu führen, wie die Eigenschafen, die ein „alterndes Gehirn“ mit sich bringt.

    Wie sehr Automatismen („Wie Fähigkeiten auf die Platine geätzt werden“) und damit eher unbewusste Vorgänge das Leben bestimmen, und welche Auswirkungen das hat, dass der Mensch ein zutiefst soziales Wesen ist (und damit fast „Netzwerke aus Gehirnen“ erbaut, die wiederum in gegenseitiger Beeinflussung das gestalten und wiederum innerlich neu verdrahten, was wir „unser Leben“ nennen), das fasziniert trotz des eher trockenen, wissenschaftlichen Duktus so mancher Erläuterungen im Buch. Wie schon der Blick auf die Neigung des Gehirns, Tieren und Objekten menschliche Eigenschaften zuzusprechen (um damit bereits zu beweisen, wie sozial und auf Austausch hin der Mensch und sein Gehirn angelegt sind).

    „Der menschliche Körper ist ein Meisterwerk an Komplexität und Schönheit – eine Sinfonie aus vierzig Billionen Zellen, die in einem Konzert zusammenspielen“.

    Doch was wäre, wenn das Gehirn dieses zwar hoch komplexe, dennoch aber, natürlich, beschränkte Gebilde „überschreiten“ könnte, in der Lage wäre, völlig neue Formen von Informationen zu verstehen?

    Auch dem wendet sich Eagleman, im letzten Kapitel, energisch zu, indem er prognostiziert, dass das Gehirn, der Mensch, seine eigene „Hardware“ verändern kann. Und das klingt nicht nach Science-Fiction, sondern nach solider und begründeter Prognose.

    Insgesamt ein nicht einfach zu lesendes aber vollständig am Puls der Zeit sich befindende Werk, dass die Fragen nach den Charakteristika des Menschen und seiner „inneren Funktion“ erschöpfend und intensiv aufgreift und Antworten zu geben versteht.

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    fliegende_zeilens avatar
    fliegende_zeilenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer seine Bewunderung für sein Gehirn einmal steigern möchte tut dies am besten mit diesem Buch.
    Unglaublich interessant

    Inhalt
    Es geht um das Zusammenspiel zwischen uns und dem Gehirn, und dem Gehirn und uns. Wie wirkt sich das eine auf das andere aus? Wie treffen wir Entscheideungen? Wie nehmen wir die Wirklichkeit wahr? Wann und warum brauchen wir andere Menschen? In welche Richtung entwickelt sich unsere Spezies? Antworten auf diese Fragen werden in diesem Buch gegeben.

    Bewertung
    Vielen Dank an den Verlag Pantheon und ans Bloggerportal, dafür das ich dieses Buch rezensieren durfte.
    Es war der Wahnsinn!!!
    Ich muss zugeben das ich erst skeptisch war, nach dem Motto: "Was das wohl wird?" Aber echt, ich konnte es nach der ersten Seite schon nicht mehr weglegen. Das Thema wurde so genial angegangen. Nämlich leicht verständlich und spannend. Meine Bewunderung für meine eigene Schaltzentrale dort oben stieg mit jedem Satz. Der Inhalt wird sehr professionell rüber gebracht.
    Die Themen werden sachlich und informativ behandelt ohne die Philosophie hinter dem Ganzen zu vergessen. Großartig abgeschwiffen wird trotzdem nicht.
    6 Kapitel sind in mehrere Teilüberschriften eingeteilt. Kurze Infoseiten fassen dabei manche Themen nocheinmal genauer zusammen. Das Register am Ende erklärt spezifische Begriffe nach Bedarf noch einmal kurz und prägnant.
    Das Buch wirkt sehr Edel im Hardcover mit Umschlag und hochwertigem Papier. Auch das Cover sprach mich an.
    Rundum ist das ein Sachbuch wie es besser nicht sein könnte.

    Fazit
    Wer mal wieder richtigen Wissensdurst verpürt und auch die Medizin nicht ablehnt ist mit diesem Buch sehr gut versorgt.

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor einem Jahr
    Rezension zu "The Brain"

    „The Brain – Die Geschichte von dir“ ist ein Sachbuch aus der Feder des Autors David Eagleman.

    Das Cover ist schon sehr speziell und hat direkt mein Interesse geweckt.

    Da dieses Thema zwar sehr interessant für mich ist, allerdings auch eine schwere Kost habe ich mich langsam an das Buch heran getastet. Doch muss ich sagen, ich habe bisher kein besseres Buch in dieser Richtung gelesen.

    Einfach und auch anschaulich wird hier die Funktion des Gehirns, mit dem eigenen Ich und dem Leben damit, an den Leser gebracht.

    In verschiedenen Kapiteln bringt einem der Autor die Funktion des Hirns nahe. Das Ganze ist in einfachen Worten und Erklärungen aufgeführt. Es gibt zwar auch viele Fachausdrücke, jedoch ist dies alles so einfach erklärt, dass ich keinerlei Probleme hatte, auch ohne eine medizinische Ausbildung.

    Zwischen den einzelnen Texten sind immer wieder Seiten mit blauen Abschnitten, die das geschriebene noch einmal zusammenfassen und noch deutlicher erklären. Auf fast jeder Seite ist auch ein anschauliches Bild zu finden.

    Die Kapitel selbst sind wieder in kleine Abschnitte unterteilt. Man muss also auch nicht seitenlang an einer tiefgehenden Erklärung knabbern. Es ist immer alles einfach, kurz und doch verständlich geschrieben.

    Der Inhalt des Buches barg viele interessante und neue Erkenntnisse für mich. Ich war wirklich erstaunt darüber, was das Hirn im Endeffekt so leistet und wie das komplette Zusammenspiel so funktioniert.

    In Kapitel 5 werden Ereignisse aufgegriffen, die schon schwer verdaulich sind. Es ist wirklich erschreckend, zu was Menschen doch fähig sind, wenn der Gruppenzwang aufkommt. Oder wenn man sich beeinflussen lässt.

    Das Buch im gesamten finde ich sehr lesenswert und kann es wirklich nur weiter empfehlen. Einfach und logisch wird die Funktion des Gehirns, das Zusammenspiel der Zellen und Nerven erklärt. Ein wirklich gelungenes Werk.

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    J
    Jennys_Buecherregalvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr flüssig zu lesen, sehr interessant!
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    Bergbarons avatar
    Bergbaronvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Empfehlenswert!
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    TheCoonvor 3 Monaten
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