Blutsbande

von David Falk 
4,4 Sterne bei32 Bewertungen
Blutsbande
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Positiv (27):
_Arya_s avatar

Klassische Fantasyelemente und spannende Handlung, die Kampfszenen hätten kürzer sein können.

Kritisch (2):
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Hat mich leider nicht gepackt

Alle 32 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Blutsbande"

Die Brüder Seran und Kayo entstammen einer Linie nordischer Krieger. Als Kinder wurden sie ihrer Familie entrissen, nachdem ihr Dorf vom Volk der Thebaner erobert wurde, aber daran erinnern sie sich kaum. Während Kayo als Sklave niederste Dienste verrichten muss, macht der junge Seran Karriere als Offizier im thebanischen Heer. Doch dann wird sein Bruder ermordet, und die Stämme des Nordens erheben sich zum Aufstand gegen das Kaiserreich. Seran muss sich entscheiden: Will er als Feldherr in die Fußstapfen seines thebanischen Ziehvaters treten oder sein Volk befreien?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492281607
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    _Arya_s avatar
    _Arya_vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Klassische Fantasyelemente und spannende Handlung, die Kampfszenen hätten kürzer sein können.
    Spannender, klassischer Fantasyroman

    Inhalt

    Seran ist ein junger Offizier des thebanischen Kaiserreiches und obwohl er nur der Ziehson eines thebanischen Feldherren ist, genießt er sämtliche Privilegien und Annehmlichkeiten, die eine hohe Stellung mit sich bringen. Währendessen muss sein Bruder Kayo, von dessen Existenz er nichts ahnt, als Sklave die niedersten Dienste verrichten und hat keine Entscheidungsfreiheiten, was seine Zukunft anbelangt. Erst als Seran auf Kayo stößt, wird ihm klar, dass er und sein Bruder als Kinder voneinander getrennt wurden. Als Seran in den Norden geschickt wird, um die dort gegen die Unterdrückung rebellierenden Stämme zu unterwerfen, muss er sich entscheiden: Zwischen dem Reich, das ihn als Kind geraubt, aber dafür gut aufgezogen hat und seinen Wurzeln, die in seinem Blut fließen.

    Meinung

    Das Buch ist in meinen Augen ein klassisches Fantasybuch: epische Schlachten, vielschichtige Hauptcharaktere, Gegensätze zwischen Arm und Reich, unterdrückte Völker und ein tyrannisches Reich. Der Schreibstil ist packend und lässt einen in die Handlung eintauchen, die Charaktere und ihre Interaktionen sind interessant und die Spannung steigt im Buch stetig an. Die Welt ist detailreich ausgearbeitet und man merkt, wie viele Gedanken dahinter stecken.

    Kritikpunkte sind zum Einen die Namen, mit denen ich andauernd durcheinander gekommen bin. Im Grunde konnte ich mir nur diejenigen merken, die häufig vorkamen und wirklich wichtig waren, ansonsten hab ich schnell den Überblick verloren. Zum Anderen waren mir die Kämpfe und Schlachten zu häufig und auch zu lang geschildert, beim Lesen dieser Szenen schweifte ich öfter ab.

    Fazit

    „Blutsbande“ ist ein spannender Fantasyroman, der in einer soliden, gut ausgearbeiteten Welt platziert ist und mit vielschichtigen Charakteren aufwarten kann. Einen Stern Abzug gebe ich für die Fülle an schwer zu merkenden Namen und die in die Länge gezogenen Kampfszenen.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 7 Monaten
    Leider zu klassisch

    Das Setting von David Falks neuem Roman erinnerte mich ein wenig an Game of Thrones. Ein mächtiger Süden und ein gegen diesen kämpfender unabhängiger Norden: Das hatte mein Interesse entfacht, weshalb ich gerne zum Buch griff. Wir lernen die beiden Brüder Seran und Kayo kennen. Sie stammen aus dem Norden, wurden jedoch nach einem siegreichen Kampf der Südländer in den Süden gebracht. Während Seran in einem reichen Haus untergekommen ist, das seit Jahren dem Kaiser dient und auch selbst im Heer Karriere macht, ist Kayo ein Sklave, der unter schrecklichen Bedingungen lebt und schließlich die Flucht wagt. Bei dieser kommt er um und Seran, der ihn findet und in ihm seinen Bruder erkennt, wird schlagartig mit seiner Vergangenheit konfrontiert und beginnt alles, wofür er bisher stand, zu hinterfragen.

    Wir beschäftigen uns im Buch sehr viel mit Seran, der versucht seinen Platz zu finden und somit immer mehr zu seinem alten Leben in seinem Stamm zurückkehrt. Er stellt die Menschen in Frage, die ihm viele Jahre lang ein Zuhause gegeben haben und ist hin und hergerissen zwischen zwei Welten, die sich noch dazu bekriegen. Diesen Aspekt fand ich sehr spannend. Da es sich bei Blutsbande jedoch um ein Fantasybuch handelt, ein sehr klassisches noch dazu, ist es natürlich klar, dass insbesondere auch der Konflikt zwischen dem Norden und dem Süden und die damit einhergehenden Schlachten einen sehr großen Platz innerhalb des Buches einnehmen. Wenn ich hier von einem klassischen Fantasybuch spreche, so meine ich das hier wirklich sehr wörtlich. Man hätte insbesondere durch Serans interessanten Charakter eine Menge frischen Wind in das Fantasygenre bringen können, man hätte so geniale Sachen damit anstellen können. Im Fokus stehen aber die Konflikte und Handlungsabläufe, die wir schon seit Jahren aus der Fantasy kennen. Ich möchte neue Ideen und keine alt eingesessenen Geschichten. Dafür muss ich mir keine neuen Bücher kaufen.

    Auch altbekannt war das Worldbuliding, das für mich ja immer das Herzstück eines phantastischen Buches ist. Altbekannt deshalb, weil es mich nicht etwa an ein Fantasybuch erinnerte sondern an unsere eigene Geschichte. Das Thebanische Kaiserreich im Süden war eins zu eins das Römische Reich und die rebellierenden, unabhängigen Matavischen Stämme im Norden eins zu eins germanische Stämme. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass man das Rad nicht neu erfinden kann. Es gibt nie etwas, das noch nie da gewesenes und sowohl unsere Geschichte als auch Mythen dienen seit jeher Autoren – und damit meine ich nicht nur Fantasyautoren – als Vorlage für ihre eigenen Welten. Sehr verständlich also, dass man kleine Merkmale entnimmt und somit seine eigene Welt baut. Hier war jedoch alles so genau übernommen, dass ich mich mehrmals fragen musste, ob dies ein Fantasyroman oder ein historischer Roman ist. Daran ändert auch die kleine Menge Magie nichts, die einige Charaktere haben.

    Für mich war Blutsbande leider ein Fehlgriff. Der interessante Protagonist musste zugunsten von Kampfszenen zurückstecken und auch die Welt war nichts Neues und erinnerte mehr an unsere Geschichte als an ein neu konstruiertes Fantasybuch. Leser, die klassische Fantasy lieben und keine neu durchdachten Geschichten brauchen, können mit dem Auftakt zur Reihe allerdings einen Versuch wagen.

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    Aloegirls avatar
    Aloegirlvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Das Cover ist sehr schön und passt gut. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd.
    tolles Buch

    Die Charaktere sind gut beschrieben. Man kann sich gut ins Geschehen einfühlen und es mit verfolgen.Die Hauptfigur ist Seran der eigentlich Askar heißt.Er und sein Bruder Kayo der ursprünglich Adagus hieß wurden als sie Kinder waren nach einem Überfall getrennt von Astur und seinen Männern. Seran wurde von Astur als Ziehsohn angenommen und sein Bruder wurde als sklave verkauft und starb als Sklave. Seran erlernte die Kriegskunst und er glaubte und vertraute Astur. Kromer war ein Zwerg, der gern mit den Würfeln spielte.Er passte auch auf Seran auf und brachte ihm alles bei was er wusste und war ihm treu ergeben. Sie zogen in einen Krieg, denn der Kaiser wollte. Sie sollten alle Wilden vernichten die sich nicht unterwarfen. Seran erlebte in der Zeit sehr viel. Er erfuhr, dass in ihm Elfenblut fließt und er dadurch besondere Fähigkeiten hat.Mehr will ich nicht verraten , nur so viel es lohnt sich das Buch zu lesen.Ich warte schon gespannt auf den 2 Band.

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 9 Monaten
    Blutsbande

    Seran ist bei den Thebanern bei einem Heerführer aufgewachsen und soll nun als Offizier in der Schlacht gegen die Nordstämme eingesetzt werden. Das jedoch ist für ihn nicht so einfach, denn er selbst stammt von dort. Seine Vergangenheit holt ihn regelrecht ein. Für welche Seite wird er sich entscheiden?
    „Blutsbande – Krieger des Nordens“ ist der 1. Band der neuen Trilogie von David Falk und steht den anderen in nichts nach. Von der ersten Seite an wird man in die Geschichte magisch hineingezogen, und sie hält einem bei Atem bis zum Ende. Viele Schlachten gibt es hier wieder, die so detailreich beschrieben werden, dass sie für jedermann spannend sind, der nicht zu zimperlich ist. Strategien und Intrigen werden ausgearbeitet, und man kann ihnen leicht folgen. Dadurch, dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, hat man vielerlei Einblicke. In die Phantasiewelt wird man langsam hereingeführt. Die Charaktere sind wunderbar plastisch ausgearbeitet und eindeutig zu entscheiden, denn jeder hat seine eigene Art. Seran macht eine gewaltige Entwicklung durch, zu einem Mann, der zu seiner Überzeugung steht und vor dem ein jeder Respekt hat. Sehr schön ist auch das Personenregister zum Nachschlagen und das Kartenmaterial.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein atemberaubendes Schlachtenepos!
    Ein hartes Erbe

    Der junge Offizier Seran ist mit seinem Leben sehr zufrieden. Als Ziehsohn eines thebanischen Adligen genießt er alle Privilegien. Jetzt gibt ihm der Kaiser sogar einen hohen militärischen Posten, um im bevorstehenden Krieg gegen die Barbaren entscheidende Schlachten zu entscheiden. Doch Seran gehört selbst zum barbarischen Volk des Nordens und die Vergangenheit holt ihn ein.

    Ein episches Fantasywerk mit großen Schlachten, unvergesslichen Charakteren und vielversprechenden Entwicklungen. Man muss aufpassen, an welche Charaktere man sein Herz hängt, denn der Autor ist nicht zimperlich vermeintliche Hauptfiguren über die Klinge springen zu lassen. Schonungslos zeichnet er den Alltag von Sklavenhaltern und Kriegslagern, Hass auf beiden Seiten der verfeindeten Völker, persönliche Streitigkeiten und politische Intrigen.

    Das Buch packt den Leser von der ersten Seite an. Mal grausam, mal wunderschön und immer wieder magisch zieht es einen in die Welt der nordischen Krieger. Ein großartiger erster Band, den man nicht aus der Hand legen kann. Verdiente 5 Sterne für exzellente Fantasy!

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    Mira20s avatar
    Mira20vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eintauchen und Kopfkino geniessen!
    Eintauchen und Kopfkino geniessen!

    Dürfte ich mir einen Fantasy Roman wünschen, so wäre er in etwa so, wie der Auftakt der Reihe Krieger des Nordens!

    Die auf römische Strukturen aufgebaute Fantasy Welt ist einfach strukturiert und kommt praktisch ohne einführende langatmige Erklärungen aus. Handlung und Beschreibungen sprechen für sich. Die Fantasy Elemente sind sparsam eingebaut und bleiben so auch übersichtlich. Auch erhielt der Roman immer wieder für mich eher überraschenden Wendungen bereit, die der Handlung ständig Tempo gaben.

    Der Schreibstil des Autors ist lebendig und ausführlich, aber überhaupt nicht ausufernd. Halt eben Kopfkino pur! 
    Seran, die sehr sympathische Hauptfigur, nimmt den Leser auch emotional mit. 

    Einzig die Stämme und Namen der Nordländer waren eine Herausforderung. Deshalb war ich auch froh um das Personenregister am Ende des Buches.

    Alles in dem Roman bewegt sich auf die grosse Schlacht zu. Deswegen sollte sich der Leser bewusst sein, dass er sich auf einen blutigen und kampforientierten Fantasy Roman einlässt. Der Autor nimmt keine Rücksicht auf schwache Nerven und man sollte epische Fantasy Geschichten schon mögen. Die vielen detailliert ausgearbeiteten Kampfszenen lesen sich wie ein Film. 

    Meine Erwartungen wurden vollumfänglich erfüllt – ja sogar übertroffen! Schön, dass das Buch nicht mit einem unerträglichen Cliffhanger endet, sondern in sich recht sauber abgeschlossen ist. Trotzdem wäre es natürlich schön, würde die Fortsetzung schon bald erscheinen!

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    AdamBluevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Starker Auftakt einer neuen High-Fantasy Reihe mit gut geschriebenen Kämpfen
    Ein junger Offizier zwischen zwei Fronten

    Backcover-Text (da einige zu faul sind ihn abzutippen und nur den Amazon Text kopieren ...) :


    "Sie nahmen ihm seine Heimat und gaben ihm ein Heer, um für sie zu kämpfen


    Mit Strategie und militärischer Übermacht ist es dem thebanischen Kaiserreich gelungen, die stolzen Stämme des Nordens zu unterwerfen. Doch der Norden windet sich unter der Herrschaft wie ein verwundetes Tier. Der junge Offizier Seran wird in die Nordländer entsandt, um den aufbegehrenden Stämmen Einhalt zu gebieten. Serans nordische Wurzeln sollen ihm bei Verhandlungen mit den Barbaren helfen – schließlich wurde er zu diesem Zweck als Kind seinem Stamm entrissen und als Thebaner aufgezogen. Doch der Kontakt mit den Nordländern und deren Magie weckt etwas in Seran, das die Machtverhältnisse zu kippen droht ..."


    Zunächst einmal möchte ich mich bei David Falk und dem Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.


    David Falk konnte mit seiner Athanor Reihe ja schon einige Fantasyleser Herzen für sich gewinnen.

    Ich selbst hatte David Falks Krieger Reihe auch schon länger im Visier, habe aber damals noch nicht zugeschlagen, weil es mir auf den ersten Blick zu klassisch vorkam. Blutsbande geht einen völlig anderen Weg. Bestand die Reihe um den Krieger Athanor hauptsächlich aus Magie, vielen Zwergen, Elfen und Trollen und nur einem Menschen ist es bei Blutsbande nun das Gegenteil: Kaum Fantasyvölker und Magie ist streng verboten. Im Vordergrund steht der Konflikt zwischen den unterschiedlichen Völkern bzw. Stämmen. Bevor ich weiter auf den Inhalt eingehe möchte ich noch das Cover besprechen:


    Cover: Eine echte Augenweide! Wir sehen zwei Krieger, die bei einer stürmischen Nacht ein brennendes Dorf beobachten. Die kalten Farbtöne stehen im schönen Kontrast zum Feuer und ich habe mich daran immer noch nicht satt gesehen. Vielleicht das beste Cover, das ich dieses Jahr gesehen habe. Da kommt für mich auch das neue Cover von Blutslohn nicht ran, auch wenn es ebenfalls sehr gelungen ist (https://www.lovelybooks.de/autor/David-Falk/Blutlohn-1500761120-w/) Kentaro Kanamoto kann sich da wirklich auf die Schulter klopfen.


    Mein Kompliment geht ebenfalls an Timo Kümmel, der zwei wirklich schöne und detaillierte Karten für das Buch gezeichnet hat, die zwar im Buch nur in schwarz weiß gedruckt wurden, man sich aber koloriert auf David Falks Seite runterladen und ausdrucken kann: https://derletztekrieger.files.wordpress.com/2017/09/david_falk_blutsbande1_hauptkarte_mit_rahmen_und_rand_koloriert.jpg


    Die Aufmachung ist also mehr als überzeugend, doch wie sieht es mit dem Inhalt aus?


    Inhalt:


    Die Mataver liefern sich schon im Prolog eine packende Schlacht gegen das thebanische Kaissereich. Hlewar, der Häuptling der Andanen und Vater Askars und Adagis' versucht mit allen Mitteln seinen Stamm gegen die Thebaner zu verteidigen, allerdings vergeblich. Die Thebaner sind deutlich in Überzahl und viele Mataver werden erbarmungslös getötet. Einige Überlebende wie Askar und Adagis werden von den Thebanern jedoch mitgenommen und das Leben der beiden Brüder könnte nicht unterschiedlicher verlaufen. Während Askar, der nun Seran getauft wurde, als Offizier große Verantwortung übernimmt, führt Adagis (nun als Kayo getauft) ein eher trostloses Dasein als Sklave. David Falk benutzt in den ersten Kapiteln eine wechselseitige Erzählperspektive, die schön den Kontrast der beiden Brüder hervorhebt. Es gelingt ihm dabei sehr geschickt, die beiden Erzählstränge zusammenzuführen und wir müssen uns schon sehr schnell von einigen liebgewonnen Charakteren verabschieden. Für Seran stellt die Begegnung mit Kayo einen Wendepunkt dar und er beginnt mehr über seine Herkunft nachzudenken. Passenderweise wird Seran damit ein beauftragt, ein Heer zu den Mataverdörfern zu begleiten, da eine Horde Barbaren die Thebaner bei der Abholzung der Mataverwälder stört und der Kaiser dringend Holz für seine Flotte benötigt. Hier lernt Seran etwas über die Sprache, Kultur der Mataver kennen, erfährt allerdings auch Informationen über seine Herkunft und begreift, dass er einem Kaiserreich dient, welches seine Familie getötet hat. Dies sorgt für einige interessante Momente und es gibt auch spannende Plotwendungen, die man so nicht vorhersehen konnte.


    Sprachlich gefällt mir das Buch gut, doch an einigen Stellen war mir Falk etwas zu detailverliebt. Der Weltenbau ist hier wirklich extrem gut geworden, da alle Stämme und Völker eigene Religionen und Traditionen pflegen. Die Thebaner wirken für einen Fantasyroman angenehm frisch, da sie zwar an die Römer erinnern, jedoch eigene Traditionen haben. Die Mataver sind da deutlich "primitiver" und erinnern mehr an wilde Barbaren. Doch auch innerhalb der Mataver gibt es Unterschiede.


    Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Kämpfe gefallen, die sehr bildgewaltig und an einigen Stellen sehr blutig beschrieben werden. David Falk beherrscht hier sein Handwerk und Fans der Athanor Reihe werden hier wieder auf ihre Kosten kommen.


    Auch die Charaktere können größtenteils überzeugen, auch wenn es für meinen Geschmack etwas zu viele waren. Seran ist ein interessanter Protagonist und auch sein Begleiter Kromer (der einzige Zwerg im Roman) hat mir extrem gut gefallen. Dazu kommt nach Afkara, eine Piratenkönigin (siehe Blutlohn Cover) hinzu, wodurch Seran in interessante Situationen gerät, da sie eigentlich mit den Thebanern im Konflikt steht.

    Auch der Humor weiß zu überzeugen.


    Insgesamt ist "Blutsbande- Krieger des Nordens 1" ein wirklich gut gelungener Auftakt einer neuen Tetralogie (?), die selbst mich als eigentlicher Low Fantasy Anhänger begeistern und aus mir einen echten Falk Fan machen konnte.


    Pro:

    Spannende Handlung mit guten Twists

    Sehr detaillierter Weltenbau
    Gelungene Kampfbeschreibungen
    Viele interessante Charaktere, wobei man sich von einigen leider trennen muss

    Contra:
    Vielleicht schon etwas zu detailliert
    Etwas zu viele Charaktere

    4,5*, wobei High Fantasy Fans bedenkenlos zugreifen können, wenn sie sich auch für fantasieärmere Geschichten ohne viele Wesen interessieren.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Ein klarer, detailreicher Fantasy-Roman, konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Rezi von meinem Mann

    Zwei Häuptlingskinder aus dem hohen Norden – verschleppt von den Thebanern.
    Der eine wird versklavt, der andere, Seran, wächst bei einer Familie auf und wird zum Heerführer herangebildet. Als sein Bruder getötet wird und Seran seine wahre Herkunft erfährt wird er vom Kaiser in den Norden geschickt.
    Er soll eine Armee anführen um seine Heimat zu unterwerfen. Seine Pflichterfüllung gegenüber der Ziehfamilie und dem Kaiser kollidiert mit seinen erwachenden Gefühlen für seine Herkunft. Wie wird sich Seran entscheiden?
    Falk erzählt die Geschichte um Seran mit vielen stimmigen Details für die Umgebung, die Kleidung, die Gesellschaft. Und trotzdem erwachten bei mir die Charaktere nicht zum Leben, sie blieben mir seltsam distanziert und die Atmosphäre fehlte.
    Zudem ließen sich die Handlungsstränge früh erahnen und boten mir leider keine Komplexität. Das Buch hat mich leider ein bisschen enttäuscht.
    Ein klarer, detailreicher Fantasy-Roman, konnte mich leider nicht ganz überzeugen und in seinen Bann ziehen.

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    Ayumauss avatar
    Ayumausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut gelungener erster Auftakt. Ich konnte mich schwer entscheiden ob 3 oder 4 Sterne.
    Gut gelungener erster Auftakt.

    Klappentext
    Die Brüder Seran und Kayo entstammen einer Linie nordischer Krieger. Als Kinder wurden sie ihrer Familie entrissen, nachdem ihr Dorf vom Volk der Thebaner erobert wurde, aber daran erinnern sie sich kaum. Während Kayo als Sklave niederste Dienste verrichten muss, macht der junge Seran Karriere als Offizier im thebanischen Heer. Doch dann wird sein Bruder ermordet, und die Stämme des Nordens erheben sich zum Aufstand gegen das Kaiserreich. Seran muss sich entscheiden: Will er als Feldherr in die Fußstapfen seines thebanischen Ziehvaters treten oder sein Volk befreien?

    Meine Meinung.
    Der Schreibtstil war sehr gut und ich konnte gut reinlesen, nur fand ich den Prolog etwas zu lang gehalten und zu ausführlich. Man hätte diesen im Laufe des Buches erläutern können.

    Ab und zu hat mich das Buch durch seine verstrickten und neuen Handlungen aus dem Lesen gebracht. Manches konnte ich wirklich nur durch das Namensverzeichnis verstehen.

    Kayo den Sklaven mochte ich sehr. Schade, dass er gestorben ist aber es musste ja einen kleinen Anreiz für Seran, den ich zum Anfang nicht sympathisch fand. Kromer den Zwerg mochte ich, der hat ab und zu pepp und schmunzeln beim Lesen rein gebracht.

    Die kurze Liebe von Seran zu Kara fand ich übertrieben und vor allem Seran hat sich gleich alles ausgemalt und sich verrannt.

    Es wurde immer wieder mal spannend wenn die Schlachten mit den Völkern oder es um Seran und seine Wurzeln ging, wo der eine Fischer ihn fand und ihn zufällig in das Dorf der alten Awa brachte, wo Seran bzw. Askar mehr über seine Herkunft erfuhr. Er war da aber nicht gerade beliebt. Ein Ziehsohn des ehemaligen Kriegsherrn der seine Stamm und Serans’s Eltern fast ausgelöscht hat und sich eben wie ein Thebaner vierhielt.
    Naja wie sollte er sich verhalten wenn er noch so jung war und keine Erinnerung an früher hatte.

    Er hat es zuerst nicht gut aufgenommen und wahr eher ein Schiesser nach meiner Meinung und wollte es nicht glauben

    Ich fand gut, das er mehr und mehr darüber nachdachte und sich mit den Häuptlingen der Stämme traf und den Vorwand nahm, die Besprechung sich dem Kaiser unterzuordnen.

    Da kam Schwung in die Geschichte und er entschied sich für die Mataver und nicht für Theban, Nach und nach sammelten sich die Armeen-Stämme und Seran hatte sie auf seine Seite.

    Ich fand es gut, dass er sich gegen Astur, seinen Ziehvater entschieden hatte, der ja genau das geplannt hatte und deswegen Seran (Askar) vor langer Zeit als Ziehsohn aufnahm.

    Ab den Zeitpunkt war mir Seran sympathisch.
    Die geplanten und stillen Angriffe gegen Astur mit den Zauberern, Wölfen und die Stämme, die sich auf Seran’s Seite schlossen fand ich einfach gelungen. Naja welcher Soldat möchte schon sein eigenen Stamm angreifen.

    Das mit Seran‘s Kräften fand ich klasse und ich hätte nicht gedacht, dass das Eisen was er um seinen Hals trug seine Magie blockierte. Ich bin gespannt was noch alles in Askar steckt außer mit Geistern sprechen und sich unsichtbar machen.

    Ich fand es erbärmlich bzw. egoistisch wie Seran’s Ziehvater sich verabschiede, nur weil er solche Niederlage einstecken musste und verraten wurde.

    Fazit.
    Das Buch war zum Anfang ohne Kayo recht zäh aber nach und nach als man die Leue kannte und es spannend wurde, flogen die Seiten beim Lesen so dahin.

    Wenn der 2. Teil gleich spannend weiter geht, dann lese ich zu gerne auch dieses Buch.

    Das Cover finde ich klasse und es ist ein gelungener erster Auftakt für eine neue Saga. Gerne mehr. Vielen Dank nochmal an David Falk und auch ein Dankeschön an den Verlag, dass ich das Buch lesen konnte.

    Schöne Lesegrüße
    Ayumaus

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: gelungener Auftakt einer Fantasyreihe
    gelungener Auftakt einer Fantasyreihe

    Klapptext:
    Die Brüder Seran und Kayo entstammen einer Linie nordischer Krieger. Als Kinder wurden sie ihrer Familie entrissen, nachdem ihr Dorf vom Volk der Thebaner erobert wurde, aber daran erinnern sie sich kaum. Während Kayo als Sklave niederste Dienste verrichten muss, macht der junge Seran Karriere als Offizier im thebanischen Heer. Doch dann wird sein Bruder ermordet, und die Stämme des Nordens erheben sich zum Aufstand gegen das Kaiserreich. Seran muss sich entscheiden: Will er als Feldherr in die Fußstapfen seines thebanischen Ziehvaters treten oder sein Volk befreien?

    Der Autor hat mich in eine fantasievolle Welt der Thebaner und Nordländer verführt.Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.Schon der Prolog war einfach genial und dies blieb auch bis zum Ende so.Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig.Ich kam mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch kaum aus den Händen legen.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders Seran fand ich sehr sympatisch und interessant.Hervorragend ist es dem Autor gelungen,die Machtkämpfe sehr detailliert zu beschreiben.Geschickt baut er dazu interessante und inteliegende Diskussionen ein.Durch die hervorragenden bildhaften und ansprechenden Beschreibungen der einzelnen Schauplätze hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Besonders fasziniert hat haben mich die meisterhaft grandiosen Kampfszenen.Durch die beeindruckende und faszinierende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Auch hat es David Falk verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.Das hat mir sehr gut gefallen und lockert die sehr spannungsreiche und aktiongeladene Handlung etwas auf.Es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch wird es zu keinem Zeitpiunkt langweilig und es bleibt bis zum Ende sehr spannend.Durch die guten Recherchen des Autors erfahren wir auch viel über die Götterwelt zu der damaligen Zeit.Ich fand dies wahnsinnig informativ und dem Autor ist es auch gelungen dies geschickt in die Handlung ein zubauen.
    Auch das Cover finde ich einfach nur traumhaft schön und perfekt gelungen.Es passt genau zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.
    Ich hatte viele spannende und lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und kann dieses Buch nur jedem Leseliebhaber von Fantasyromanen empfehlen.Natürlich freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DavidFalks avatar
    Frohes neues Jahr, liebe Fantasy-Fans!
    Falls "Blutsbande" nicht unter Eurem Weihnachtsbaum lag, habt Ihr jetzt die Chance, ein signiertes Exemplar zu gewinnen :-) Ich verlose 3 Stück. Meldet Euch einfach hier bis zum 8.1.2018 an.
    Weitere Infos zum Buch und jede Menge gute Rezensionen findet Ihr hier auf lovelybooks.de

    Alles Gute und viel Glück!!!

    Euer David
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    DavidFalks avatar
    Hallo, liebe Fantasy-Fans!

    Wer hat Lust an einer Leserunde zu meinem neuen Roman "Krieger des Nordens 1: Blutsbande" teilzunehmen?

    Wie der Titel schon andeutet, ist es der Auftaktband zu meiner neuen Reihe "Krieger des Nordens", in der geheimnisvolle Zauberinnen und mutige Krieger um ihre Freiheit kämpfen. Konkret erwartet Euch in "Blutsbande" die Geschichte des jungen Kriegers Seran: "Die Brüder Seran und Kayo entstammen einer Linie nordischer Krieger. Als Kinder wurden sie ihrer Familie entrissen, nachdem ihr Dorf vom Volk der Thebaner erobert wurde, aber daran erinnern sie sich kaum. Während Kayo als Sklave niederste Dienste verrichten muss, macht der junge Seran Karriere als Offizier im thebanischen Heer. Doch dann wird sein Bruder ermordet, und die Stämme des Nordens erheben sich zum Aufstand gegen das Kaiserreich. Seran muss sich entscheiden: Will er als Feldherr in die Fußstapfen seines thebanischen Ziehvaters treten oder sein Volk befreien?"

    Weitere Infos zu mir und meinen bisherigen Werken findet Ihr auf meinem Blog https://derletztekrieger.wordpress.com/ oder in den vielen guten Rezensionen hier auf lovelybooks ;-)

    Der Piper Verlag stellt uns 25 Exemplare zur Verfügung, damit wir den Roman hier gemeinsam lesen können. Wenn Ihr mitmachen wollt, bewerbt Euch bis zum 30.09.2017!
    Ich freu mich auf Euch und wünsche Euch viel Glück!

    Beste Grüße
    Euer David
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