David Foenkinos

 4 Sterne bei 648 Bewertungen
Autor von Nathalie küsst, Das geheime Leben des Monsieur Pick und weiteren Büchern.
Autorenbild von David Foenkinos (©CC BY-SA 3.0 by S. Veyrié)

Lebenslauf von David Foenkinos

Eine etwas andere Art von Poesie: Der französische Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. David Foenkinos wurde 1974 in Frankreich geboren. Foenkinos studierte in Paris Literaturwissenschaften und Musik. Sein literarisches Schaffen umfasst bereits mehrere Werke. Die bekanntesten darunter sind: „Inversion de l'idiotie, de l'influence de deux Polonais“ und „Entre les oreilles“. Der junge Autor erhielt schon mehrere Literaturpreise. Die Kritker finden seine Poesie oft schräg, aber vielleicht zeichnet gerade das diesen Autor aus. In Deutsch erschienen neben "Das erotische Potential meiner Frau" auch "Größter anzunehmender Glücksfall" und "Unsere schönste Trennung". Für seine Werke wurde der Autor unter anderem bereits mit dem Prix Francois-Mauriac, dem Prix Roger-Nimier, dem Prix Jean Giono und dem Prix Conversation ausgezeichnet. Außerdem erhielt er das Stipendium der Fondation Hachette und wurde für den besten Debütfilm und die beste Drehbuchadaption des französischen Filmpreises nominiert. Der Autor lebt und arbeitet heute weiterhin in Frankreich.

Neue Bücher

Die Frau im Musée d'Orsay

 (55)
Erscheint am 09.06.2020 als Taschenbuch bei Penguin.

Alle Bücher von David Foenkinos

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Buchformat:
Cover des Buches Nathalie küsst9783548285061

Nathalie küsst

 (207)
Erschienen am 08.03.2013
Cover des Buches Das geheime Leben des Monsieur Pick9783328102151

Das geheime Leben des Monsieur Pick

 (95)
Erschienen am 10.04.2018
Cover des Buches Charlotte9783328100225

Charlotte

 (73)
Erschienen am 14.11.2016
Cover des Buches Souvenirs9783423143059

Souvenirs

 (66)
Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Die Frau im Musée d'Orsay9783328105848

Die Frau im Musée d'Orsay

 (55)
Erscheint am 09.06.2020
Cover des Buches Das erotische Potential meiner Frau9783406701030

Das erotische Potential meiner Frau

 (24)
Erschienen am 09.06.2016
Cover des Buches Größter anzunehmender Glücksfall9783406699948

Größter anzunehmender Glücksfall

 (19)
Erschienen am 01.07.2016
Cover des Buches Zum Glück Pauline9783423143776

Zum Glück Pauline

 (17)
Erschienen am 01.01.2015

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Neue Rezensionen zu David Foenkinos

Neu

Rezension zu "Charlotte" von David Foenkinos

Kompaktes Meisterwerk
kingofmusicvor 22 Tagen

„Das wahre Maß des Lebens ist die Erinnerung.“ (Walter Benjamin)


Für meine „20 in 20“-SuB-Abbau-Liste hatte ich mir unter anderem „Charlotte“ von David Foenkinos notiert und es hat tatsächlich funktioniert *g*.


Hätte ich vorher gewusst bzw. geahnt, was für ein kompaktes Meisterwerk dieser Roman ist, hätte ich ihn bereits früher von seinem „Ungelesen“-Status befreit. Nun gut, sei´s drum…


David Foenkinos hat sich in seinem biografischen Roman mit dem Leben und Wirken der jüdischen Malerin Charlotte Salomon gewidmet. Dabei orientiert er sich an Salomon´s autobiografischem Werk „Leben? Oder Theater?“.


Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass es (inhaltlich) keine leichte Lektüre sein würde; zu schnell gibt Foenkinos einen Einblick in die tragische Geschichte der Familie Grunwald (mütterlicherseits), die sich wie ein roter Faden durch Charlottes Leben ziehen soll…


Das viel zu kurze Leben von Charlotte (sie war 26 und schwanger, als sie in Auschwitz vergast wurde) war alles andere als „rosig“. Schon früh wird sie mit den „Lebenslügen“ ihrer Familie konfrontiert, die sie allerdings erst im Laufe der Zeit „aufdeckt“. Und trotzdem gibt es etwas, was ihr Kraft gibt, mit dem Leben und seinen Ungerechtigkeiten zurechtzukommen: die Kunst.


Pedantisch lässt uns Foenkinos am Leben Charlottes teilhaben und bezieht sich selbst, seine Faszination für Charlotte Salomon, seine Recherchearbeiten für den Roman usw. geschickt mit ein, indem er die Leser*innen direkt anspricht und seine Gedanken mit ihnen teilt – sehr authentisch und ein großartiger Coup.


Die Sätze in diesem im wahrsten Sinne des Wortes kompakten Meisterwerk sind kurz. Und prägnant. Und sagen in wenigen Worten mehr, als mancher Bandwurmsatz. Ich habe mittlerweile so viel über die Zeit des Nationalsozialismus und seine Gräueltaten gelesen und war und bin immer wieder auf´s Neueste geschockt, mit welcher Brutalität die Nazis vorgegangen sind. In diesem Roman wird das Grauen jedoch durch die kompakte, reduzierte Satzstruktur noch einmal verschärft – unglaublich, was Foenkinos hier geleistet hat. Für mich stellt „Charlotte“ ein Lehrbuch und Referenzwerk in Bezug auf die Intensität von kurzen, prägnanten Sätzen dar.


Darum gibt´s von mir 10 symbolische Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Ich könnte mir das Buch auch gut als Schullektüre vorstellen.


©kingofmusic

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Rezension zu "Die Frau im Musée d'Orsay" von David Foenkinos

Ein gefühlvoll wie spannend erzähltes Drama, das die Liebe zur Kunst einfängt
Renivor 2 Monaten

Neue Bücher von David Foenkinos sind stets Pflichtlektüre für mich. Insbesondere in diesem speziellen Buchfall. Schließlich bewirbt der Penguin Verlag den aktuellen Roman des französischen Schriftstellers mit den Worten: Wer »Nathalie küsst« mag, wird »Die Frau im Musée d’Orsay« lieben. Also ich habe Nathalie küsst vor einigen Jahren gerne gelesen. Sehr sogar! Deshalb war ich neugierig, ob ich diesen künstlerisch untermalten Roman tatsächlich lieben werde. Eines sei vorab verraten: Ich mag weiterhin die sporadisch eingearbeiteten Fußnoten, die typisch für David Foenkinos sind und kenne nun die Übersetzung von »Die Toilette befindet sich am Haupteingang« auf Englisch, Spanisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch und Arabisch. 

Dieses Mal lädt Foenkinos den Leser nach Paris ein, in das Kunstmuseum Musée d’Orsay – wie es der deutsche Buchtitel bereits verrät. Doch wer ist die erwähnte Frau im Buchtitel? Und welche Rolle spielt sie für den eingangs verschlossenen Protagonisten Antoine Duris? Die Antwort darauf lässt auf den ersten Seiten nicht lange auf sich warten … und ist dennoch nicht so einfach zu beantworten. Denn eigentlich gibt es in diesem Roman nicht nur eine Frau, die Antoines Aufmerksamkeit auf sich zieht und eine zentrale Verbindung zu besagtem Museum herstellt. Klar hingegen ist die Tatsache, dass sich der Romanheld in einer schweren Lebenskrise befindet. Warum das so ist, offenbart Foenkinos innerhalb von vier Hauptteilen, in denen Antoines Charakter zeitweise in den Hintergrund gerückt und ein höchst bedrückendes Kapitel aufschlagen wird. 

Wie gewohnt, beleuchtet Foenkinos seine Geschichte (in Gestalt eines allwissenden Erzählers) aus mehreren Blickwinkeln heraus. So erfährt man innerhalb eines Kapitels keineswegs nur, was in Antoines Kopf vorgeht, sondern parallel, was die neugierige Personal-chefin Mathilde an dem für sie »speziellen Fall« fasziniert. Eingangs gibt Antoine nicht nur für Mathilde ein rätselhaftes Bild ab, das es näher zu begutachten lohnt – neben der brennenden Frage, ob der Kunstkenner mit dem Schauspieler Romain Duris* verwandt ist. Auch als Leser beschäftigt einen die Frage, warum Antoine plötzlich aus Lyon geflohen ist, um in Paris als stiller Beobachter in einem Kunstmuseum anzuheuern. Im zweiten Kapitel wird schließlich seine Vergangenheit näher betrachtet und es kommt ein von der Liebe desillusionierter Kunstprofessor zum Vorschein, der in seinem unglücklichen Verhalten (besonders Frauen gegenüber) zuweilen an Sympathie einbüßt, sein Fehlverhalten aber immerhin einsieht und Besserung gelobt. Antoine ist eben auch nur ein  (fiktiver) Mensch, der zeitweise in einer Sinnkrise feststeckt und mit gegenwärtigen Schuldgefühlen zu kämpfen hat. 

Als ich das dritte und geheimnislüftende Hauptkapitel aufschlug, konnte ich das Buch vollends nicht mehr aus der Hand legen. Ich möchte diesbezüglich nicht zu viel verraten, weil es interessierten Leser/innen die Spannung nehmen könnte. So viel darf aufgrund der Verlagsbeschreibung aber verraten werden: Es geht um die Kunststudentin Camille, deren Name früher im Roman bereits kurz erwähnt wird. Eigentlich bekommt man schnell eine Ahnung davon, in welche Richtung sich ihre Geschichte entwickeln wird. Wie vorab erwähnt: Es wird ein bedrückendes Kapitel aufgeschlagen, das dank Foenkinos prägnantem Schreibstil (sowie der gelungenen Übersetzung von Christian Kolb) aber an Farbkraft gewinnt und aufgrund der ernsten Thematik zum Nachdenken anregt. Ohnehin wird die Liebe zur Kunst hier auf eine schmerzvolle wie mitreißende Art zelebriert – selbst für eine Kunstbanausin wie mich. 

Und was ist mit dem abschließenden Kapitel? Ich muss gestehen: Die Auflösung um Antoines Flucht hat mich, aufgrund der zusammenfassenden Erzählweise, leicht ernüchtert. Das zu erklären, fällt mir schwer. Nur soviel: Im Vergleich zu Camilles Leidensgeschichte erschien es mir plötzlich wie ein überdramatisiertes Schwarz-Weiß-Portrait. Denn das letzte Kapitel vollendet die Geschichte mit einem (zugegeben) versöhnlichen, für mich jedoch viel zu rasch erzähltem Ende. Die Würze in der Kürze lässt hier zuweilen an Tiefe vermissen. So ist die »Liebesgeschichte« zwischen Antoine und Mathilde eher oberflächlich gezeichnet. Man erlebt sie vielmehr zwischen den Zeilen. Das ist jedoch Geschmackssache und gehört eben zum Schreibstil von David Foenkinos. 

* Romain Duris spielte u. a. in »Der Schaum der Tage« sowie »Der Auftragslover« die männliche Hauptrolle. Ich empfehle zudem die französische romantische Komödie »Mademoiselle Populaire«.

Kurz gesagt:

Ein gefühlvoll wie spannend erzähltes Drama, das die Liebe zur Kunst einfängt und aufgrund der ernsten Thematik zum Nachdenken anregt. Die Auflöung um Antoines Flucht und das darauffolgende letzte Kapitel sind dann gewiss Geschmackssache. Aber sehr lesenswert!

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Rezension zu "Die Frau im Musée d'Orsay" von David Foenkinos

Der Trost, der in den schönen Künsten liegt
milkysilvermoonvor 2 Monaten

Antoine Duris ist Professor an der Hochschule der Schönen Künste in Lyon, als ein Ereignis sein Leben erschüttert. Mit Ende 30 gibt er Hals über Kopf sein bisheriges Leben auf, kündigt seinen Job und seine Wohnung – um nach Paris zu ziehen und als einfacher Wärter im Musée d’Orsay zu arbeiten. Freunde und Verwandte sind ratlos und glauben, dass eine Trennung dafür ursächlich sein könnte. Niemand ahnt, welcher traurige Grund wirklich hinter seiner plötzlichen Flucht steckt…

„Die Frau im Musée d’Orsay“ ist ein Roman von David Foenkinos.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus vier Teilen, die wiederum in mehrere kurze Kapitel untergliedert sind. Teil 1 und 4 spielen in der Gegenwart, Teil 2 und 3 in der Vergangenheit. Der Roman endet mit einem Epilog. Erzählt wird zunächst überwiegend aus der Sicht von Antoine, danach auch aus der Sicht einer weiteren Person, die der Leser erst später kennenlernt. Der Aufbau funktioniert ganz gut.

Der Schreibstil ist schnörkellos, wenig raffiniert, recht nüchtern und reduziert, aber dennoch eindringlich und stimmungsvoll. Der Roman ist ziemlich dialoglastig. Der Einstieg in die Geschichte fällt nicht schwer.

Mit Antoine steht ein etwas eigensinniger, aber interessanter Charakter im Vordergrund. Er und die übrigen Personen wirken authentisch.

Erwartet hatte ich eine Geschichte, die sich viel mit den Themen Kunst und romantischer Liebe beschäftigt. Ersteres trifft tatsächlich auf den Roman zu. Aber die Romantik spielt nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr stecken in der eher kurzen Geschichte mehrere düstere Facetten, bei denen es um Schuld, dunkle Geheimnisse und ein Verbrechen geht. Der Roman macht betroffen und regt zum Nachdenken an. Mehrere Wendungen sorgen für Überraschungen und Kurzweil. Die Erklärung für Antoines Abtauchen hat mich allerdings nicht ganz überzeugt. Zudem kommt das Ende des Romans ein wenig überhastet.

Ich habe die ungekürzte Lesung angehört. Sprecher Erich Wittenberg macht mit seiner sehr akzentuierten Aussprache einen guten Job.

Die deutsche Vermarktung des Romans finde ich etwas unglücklich. Weder das an sich hübsche Cover noch der Titel werden dem Inhalt gerecht und schüren falsche Erwartungen. Schade, dass man sich nicht stärker an der französischen Originalausgabe („Vers la beauté“) orientiert hat.

Mein Fazit:
„Die Frau im Musée d’Orsay“ von David Foenkinos ist ein Roman, der ganz anders ist als das, was ich vermutet hatte. Dennoch hat mich die Geschichte nicht enttäuscht und wird sicher noch eine Weile nachhallen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die Frau im Musée d'Orsayundefined

»David Foenkinos' Romankunst ist der Inbegriff der legendären französischen Leichtigkeit.« (Deutschlandradio)

Ein Professor verlässt von heute auf morgen seine Stelle an der Hochschule der Schönen Künste in Lyon und geht nach Paris, um im Musée d'Orsay zu arbeiten. Als Leiter? Als Kurator? Nein, Antoine Duris will seine Tage als Wärter zwischen den Gemälden von Manet, Monet und Modigliani verbringen. 

Warum, das weiß niemand. Bis er mit der Hilfe von Mathilde die Freude an Leben, Liebe und Genuss wieder findet ...


David Foenkinos'  neuer Roman "Die Frau im Musée d'Orsay" ist feinfühlig, klug und mindestens genauso schön wie der Vorgänger "Nathalie küsst".

Möchtest du in Antoine Duris' Welt aus Kunst und Kultur eintauchen und an seinem Schicksal teilhaben? Dann bewirb' dich bis zum 16. Mai 2019 in dieser Leserunde. Gemeinsam mit Penguin verlosen wir 25 Exemplare.

Klicke dazu auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte uns die folgende Frage: 

Was könnte Antoine Duris' zu der einschneidenden Entscheidung bewogen haben, einen neuen Weg einzuschlagen?

Ich bin gespannt auf eure Vermutungen und Antworten und freue mich auf die Leserunde mit euch!


418 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Das geheime Leben des Monsieur Pickundefined

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

eine Bibliothek, die von Verlagen abgelehnte Manuskripte sammelt? Klingt erstmal wie eine Idee aus einem Märchen … Es gibt sie aber wirklich: die Richard Brautigan Library an der Westküste der USA. Der französische Bestsellerautor David Foenkinos („Nathalie küsst“, „Charlotte“ u. v. m.) fand diese Idee so bezaubernd, dass er sie zum Ausgangspunkt für seinen neuen Roman „Das geheime Leben des Monsieur Pick“ machte: Das mysteriöse Manuskript, um das sich in diesem französischen Bestseller alles dreht, sorgt für einen Riesenwirbel von der Bretagne bis nach Paris.

Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt auch doch als Testleser, tauscht euch mit anderen über den Roman aus und schreibt am Schluss eine Rezension. Wir stellen dafür 15 gedruckte Exemplare und 10 E-Pubs zur Verfügung, um die ihr euch bis zum 6. März 2017 bewerben könnt (selbstverständlich könnt ihr bei der Leserunde aber auch mit einem eigenen Buch mitmachen.) Diesmal gibt es keine Frage zu beantworten – denkt euch einfach was aus, warum gerade ihr ein solches Buch gewinnen solltet 


Bitte schreibt bei eurer Bewerbung unbedingt dazu, ob ihr lieber ein gedrucktes Buch oder ein E-Book im EPUB-Format möchtet bzw. ob es euch egal ist!


Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!
Karin vom DVA-Team

Worum geht’s?
Im bretonischen Finistère, am wind- und wellenumtosten „Ende der Welt“, gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Sie sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, und der Roman wird zum Bestseller. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als die Einkaufslisten – ob er ein geheimes Zweitleben führte? Diese verrückte Geschichte spornt viele Menschen an, selbst Neues zu wagen: Paare trennen sich, Liebende finden unerwartet zueinander, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.
Ein französisch-charmanter Roman über die Liebe, verlorene Träume und den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen. Leicht, beschwingt und voller Witz.

Wer ist der Autor?
David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft, wurde auch in Deutschland zum Bestseller und wird derzeit verfilmt. "Das geheime Leben des Monsieur Pick" war in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste.
455 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Charlotteundefined
Liebe Lovelybooker,

die herzzerreißende, wahre Geschichte einer talentierten jungen Frau, erzählt von einem französischen Bestsellerautor … fühlt ihr euch angesprochen? Dann freuen wir uns über eure Bewerbung für die Leserunde zum neuen Roman von David Foenkinos,  „Charlotte“. Ihr dürft dann noch vor allen anderen lesen – das Buch erscheint nämlich erst am 31. August!
Um eines der 15 Freiexemplare könnt ihr euch bis zum 5. August bewerben, wenn ihr uns Folgendes verratet: Welcher Roman mit einer wahren Geschichte hat euch bisher am meisten bewegt?

Worum geht’s in dem Buch?

„Das ist mein ganzes Leben“ – mit diesen Worten übergibt Charlotte 1942 einem Vertrauten einen Koffer voller Bilder. Sie sind im französischen Exil entstanden und erzählen, wie sie als kleines Mädchen, damals im Berlin der 1920er, nach dem Tod der Mutter das Alleinsein lernt, während sich ihr Vater, ein angesehener Arzt, in die Arbeit stürzt. Dann die Jahre, in denen das kulturelle Leben wieder Einzug hält bei den Salomons. Die Stiefmutter ist eine berühmte Sängerin; man ist bekannt mit Albert Einstein, Erich Mendelsohn, Albert Schweitzer. Charlotte beginnt zu malen, und es entstehen Bilder, in denen dieses einzelgängerische, verträumte Mädchen sein Innerstes nach außen kehrt, Bilder, die von großer Begabung zeugen. Doch dann ergreift 1933 der Hass die Macht, es folgen Flucht, Exil, aber auch Leidenschaft und Heirat. Nur ihre Bilder überleben – Zeugnis ihrer anrührenden Geschichte, die David Foenkinos nahe an der historischen Realität entlang erzählt.

Wer ist der Autor?

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der von Foenkinos selbst (zusammen mit seinem Bruder Stéphane) mit Audrey Tautou und François Damiens in den Hauptrollen verfilmt wurde. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Sein neuer Roman, „Charlotte“, wurde 2014 mit dem Prix Renaudot und dem Prix Goncourt des lycéens ausgezeichnet und hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft.

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion mit euch! Eine Leseprobe und weitere Infos zu Buch und Autor findet ihr hier.

Viele Grüße!

Karin vom DVA-Verlagsteam
320 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  orfe1975vor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

David Foenkinos im Netz:

Community-Statistik

in 803 Bibliotheken

auf 148 Wunschlisten

von 10 Lesern aktuell gelesen

von 9 Lesern gefolgt

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