David Frogier de Ponlevoy

 4.7 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Hanoi Hospital, Vietnam 151 und weiteren Büchern.
David Frogier de Ponlevoy

Lebenslauf von David Frogier de Ponlevoy

David Frogier de Ponlevoy hat von 2006 bis 2014 in Vietnam als Journalistenausbilder, PR-Berater, Moderator, Stadtführer und Publizist gearbeitet. In diesen acht Jahren hat er unter anderem mit 30 anderen Passanten an einer (sehr kleinen) Bushaltestelle vor einem Hagelsturm Zuflucht gesucht, ist gemeinsam mit dem nationalen Opernensemble aufgetreten, hat zwei deutschen Außenministern den Literaturtempel gezeigt, auf einem abgelegenen Markt Blutegelschutzstrümpfe gekauft und um 4 Uhr morgens mit Einheimischen am Rande des Urwalds die Fußball-WM im Fernsehen verfolgt, bis der Strom ausfiel. Seit seiner Rückkehr arbeitet er in Darmstadt als Redakteur und fragt sich manchmal, wie viel davon er nur geträumt hat.

Alle Bücher von David Frogier de Ponlevoy

Hanoi Hospital

Hanoi Hospital

 (20)
Erschienen am 01.11.2015
Vietnam 151

Vietnam 151

 (2)
Erschienen am 01.12.2016

Neue Rezensionen zu David Frogier de Ponlevoy

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Rezension zu "Hanoi Hospital" von David Frogier de Ponlevoy

Hanoi Hospital - David Frogier de Ponlevoy
StSchWHVvor 3 Jahren

Leider weicht meine Meinung zu diesem Buch vom allgemeinen Feedback ab, deswegen mache ich es kurz. Sehr wahrscheinlich war das Buch einfach nur nicht MEIN Ding.

Der Krimiplot aber ist solide, die Charaktere gut gemischt und die Fakten zweifellos gut recherchiert.

Ich fühlte mich als Leser etwas zu sehr "gepampert" durch all die Mini-Essays zur vietnamesischen Kultur und irgendwie wollte sich dadurch bei mit keine Spannung aufbauen. Ich hätte lieber etwas mehr mitgedacht und dafür nicht alle Besonderheiten erklärt bekommen.

Aber vielleicht ist das auch die große Stärke dieses Buches. Es vermittelt, verpack in einen Krimi, die Kultur des Landes Vietnam! Jeder, der sich also für das kleine Land im fernen Südostasien interessiert und mal von spröden Reiseberichten abweichen will, bekommt hier genau das, was er braucht!

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Rezension zu "Hanoi Hospital" von David Frogier de Ponlevoy

Rezension: Hanoi Hospital
Shenjaliestvor 3 Jahren
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Rezension zu "Hanoi Hospital" von David Frogier de Ponlevoy

Eine bewegende und spannende Kriminalgeschichte vor dem Hintergrund Vietnams.
Sternenlicht_vor 3 Jahren

Inhalt:

Vietnam unserer Zeit: Korruption, Elend, aber auch turbulente Straßen und eine vielschichtige Kultur prägen dieses Land. Anne, ein deutsch-vietnamesisches Mädchen, absolviert ein Praktikum in Vietnam. Gemeinsam mit ihrer Cousine Linh, einer jungen Journalistin, kommen sie einem Komplott auf die Spur: eine Todesserie erschüttert Hanoi. Was hat es mit den Patienten, die alle die gleichen Todessymptome, auf sich?

Meinung:

Wow! Dieses Buch hat mich einfach umgehauen. Das Cover hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Das Grün erinnert mich an Natur, Reisfelder und Grashalme - diese Eindrücke kann man sehr gut mit Vietnam verbinden. Vietnam ist ein faszinierendes Land und vor diesem Hintergrund wird die Geschichte aus Sicht mehrerer Personen erzählt. Zum Schluss ergibt sich ein durchaus logisches und gut durchdachtes Bild. Das Buch beinhaltet eine Kriminalgeschichte mit vielen Informationen zum Land, zur Kultur, zu der Geschichte und zu den Menschen Vietnams. Dabei gelang dem Autor eine gute Mischung zwischen Schilderung von Land und Leute und der Spannung der Krimihandlung zu finden, so dass das Buch nie langweilig wurde. An manchen Stellen hatte es mir einfach Spaß gemacht, über die vietnamesische Kultur zu lesen, die Krimihandlung kam dabei nicht zu kurz. Allerdings ist zu bemerken, dass dies kein Buch des Whodoneit-Genre ist.

Es wurde aus Sicht von Tien viel über das Elend der Armen und über die Korruption geschildert. Seine Geschichte war eine tragische Geschichte, die mich sehr gerührt hat. Menschen werden vom Umfeld beeinflusst, vom Schicksal gebeutelt und von Elend gezeichnet. Ich war fassungslos und bewegt über manche Dinge, die im Buch erzählt wurden, beispielsweise wie alles seinen Fokus auf das Geld hat oder wie Tien betrogen und benutzt wurde. Auf der anderen Seite sind Anne und Linh zwei junge erfolgreiche Frauen, die zu Anfang der Geschichte noch ein wenig unsicher, evtl. auch naiv und unwissend sind, die sich aber im Laufe der Handlung rasant entwickeln. Das ist ein Punkt, der mir sehr positiv aufgefallen ist - die Charakterentwicklung ist stetig und glaubwürdig. Ich habe es sehr genossen, die Protagonisten auf dem Weg ihrer Selbstfindung zu begleiten. Die Geschichte ist anschaulich beschrieben und bewegend erzählt. Die Charaktere und die Handlung wirken lebendig, man taucht in die Geschichte ein und wird mitgerissen. Der Autor schafft es, ein Stück Kultur Vietnams so zu schildern, dass man sie glatt schmecken kann. Positiv sticht auch die gute Recherchearbeit hervor. Man erfährt sehr viel über das Land, die Leute und das Leben dort. Das Ende ist zufriedenstellend, es ist nicht unbedingt ein Happy-End, aber viele Fragen werden aufgeklärt und man erkennt ein zusammenhängendes Bild. Es ist auf jeden Fall ein sehr spannendes, bewegendes Buch, welches jedes der fünf Sterne voll verdient hat.

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Gespräche aus der Community

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Louisdors avatar

Liebe Forengemeinde,

der Dezember ist ein ganz wundervoller Monat, um nach Südostasien zu reisen, weil es dann dort noch recht warm ist. (Im Januar wird es zumindest in Nordvietnam kühl und ungemütlich.) Ich lade euch alle zu einer Reise nach Vietnam ein - wenn auch einer Reise im Kopf. Mit Buchstaben und Phantasie und so.

Vergangene Woche ist mein erster Roman erschienen: "Hanoi Hospital", ein Vietnam-Krimi in der Regionalkrimi-Reihe des CONBOOK-Verlags. Der Verlag wird mir freundlicherweise 20 Bücher für eine Leserunde zur Verfügung stellen und an euch verschicken.

Ich habe acht Jahr lang in Vietnam als Journalist, Moderator, Stadtführer und Medientrainer gearbeitet, aus dieser Zeit sind bei CONBOOK zwei Reiseführer entstanden (mit denen man natürlich auch ganz wunderbar nach Vietnam reisen kann, sowohl in Gedanken als auch in echt). Mein erster Roman ist aber auch für mich doch noch einmal etwas Besonderes. Es ist eben eine Sache, etwas zu beschreiben, und eine ganz andere Sache, etwas zu erfinden. Umso neugieriger, gespannter, und ich gestehe, ein klein bisschen nervöser bin ich auch, was die Lesermeinungen zu meinem Krimi angehen. Und umso mehr freue ich mich auf diese Leserunde, weil ich wirklich einfach gerne erfahren möchte, wie das Buch euch gefällt.

Hier ist der offizielle Klappentext:

Ein fesselnder Roman mitten aus der vietnamesischen Kultur

Inmitten des Lärms der pulsierenden Hauptstadt Vietnams erschüttert plötzlich eine Reihe unerwarteter wie mysteriöser Todesfälle die Krankenhäuser in Hanoi. Auf den ersten Blick haben die Opfer wenig gemeinsam, doch nach und nach verstricken sich durch sie die unterschiedlichsten Schicksale. Die junge Journalistin Linh, Wirtschaftsstudentin Anne und Gelegenheitsarbeiter Tuan finden sich plötzlich in einem Geflecht aus Lügen und Ungereimtheiten wieder, vor dem die Medien die Augen verschließen und das auch vor Staatsinstanzen nicht Halt macht. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Todesfällen? Und was passiert hinter den stummen Wänden und fleckigen Vorhängen des Hanoi Hospitals?

Ein packender Krimi, in dem Welten aufeinanderprallen: Die Idylle vietnamesischer Reisfelder mit der Fortschrittlichkeit lärmender Metropolen. Die Identitätszweifel einer Deutsch-Vietnamesin mit dem Patriotismus der konservativen vietnamesischen Großfamilie. Hanoi Hospital taucht tief ein in das hektische Großstadtreiben Hanois und die Abgründe medizinischer Korruption durch die Kollision von arm und reich.

Der Roman nimmt euch mit nach Vietnam, wir werden vor allem die Hauptstadt Hanoi besuchen. Selbstverständlich ist es trotzdem ein Roman, und kein Reiseführer (dafür kann ich, siehe oben, zwei andere Bücher anbieten). Aber auch "Hanoi Hospital" hat am Ende einen kleinen Glossar mit hilfreichen Erklärungen zu verschiedensten fremden Begriffen und Themen.

Drei Protagonisten stehen im Zentrum der Handlung: Die vietnamesische Radiojournalistin Linh, die bei einer Reportage über Merkwürdigkeiten stolpert, die Deutsch-Vietnamesin Anne, die für ein Praktikum bei ihrer Familie zu Besuch ist, und der Gelegenheitsarbeiter Tuân, der sich Sorgen um seine kranke Freundin macht. Natürlich laufen diese Stränge nicht nebeneinander her. Den Rest lade ich euch ein, selbst zu erlesen.

Als Einstimmung auf das Thema und das Buch beantwortet mir einfach mitsamt Eurer Bewerbung die Frage, warum ihr gerne mal nach Vietnam reisen möchtet.

Und wie gesagt: Das kann gerne ein realer Reisewunsch sein, oder auch eine Reise in Gedanken, Träumen, über Rezepte, Musik oder Literatur. Ihr dürft da gerne eure Phantasie spielen lassen. Genauso wie ich mich, wenn euch das Buch gefällt, anschließend über phantastische und kreative Rezensionen und Weiterempfehlungen in der weiten Welt, sei sie virtuell oder real, freue.

Aber vor allem: Ich freue mich auf euch!

Los soll es in einer Woche gehen. Denn ich sagte ja: Der Dezember ist ein ganz wundervoller Reisemonat für Südostasien. Vor allem, wenn es bei uns in Deutschland kalt und eisig wird.

PS: Wer einen Einblick in meinen Schreibstil bekommen oder sich bis zur kommenden Woche einfach noch ein wenig die Zeit vertreiben und auf das Land einstimmen möchte, kann gerne auf meinem Blog www.ngugon.de vorbeischauen. Ich gestehe allerdings, dass ich den Blog seit meiner Rückkehr aus Vietnam 2014 sträflich vernachlässigt habe. Auf Amazon gibt es außerdem den üblichen "Blick ins Buch", das erste Kapitel als Leseprobe, sowie meine Anmerkungen zum Schluss. (Ich empfehle allerdings, die Anmerkungen noch nicht zu lesen. Es sind keine wirklichen Spoiler drin, aber ... das eine oder andere Thema wird zumindest angedeutet).
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