David Frogier de Ponlevoy

 4.7 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Hanoi Hospital, Fettnäpfchenführer Vietnam und weiteren Büchern.
Autorenbild von David Frogier de Ponlevoy (©Ehrin Macksey)

Lebenslauf von David Frogier de Ponlevoy

David Frogier de Ponlevoy hat von 2006 bis 2014 in Vietnam als Journalistenausbilder, PR-Berater, Moderator, Stadtführer und Publizist gearbeitet. In diesen acht Jahren hat er unter anderem mit 30 anderen Passanten an einer (sehr kleinen) Bushaltestelle vor einem Hagelsturm Zuflucht gesucht, ist gemeinsam mit dem nationalen Opernensemble aufgetreten, hat zwei deutschen Außenministern den Literaturtempel gezeigt, auf einem abgelegenen Markt Blutegelschutzstrümpfe gekauft und um 4 Uhr morgens mit Einheimischen am Rande des Urwalds die Fußball-WM im Fernsehen verfolgt, bis der Strom ausfiel. Seit seiner Rückkehr arbeitet er in Darmstadt als Redakteur und fragt sich manchmal, wie viel davon er nur geträumt hat.

Alle Bücher von David Frogier de Ponlevoy

Cover des Buches Hanoi Hospital (ISBN: 9783943176919)

Hanoi Hospital

 (21)
Erschienen am 01.11.2015
Cover des Buches Fettnäpfchenführer Vietnam (ISBN: 9783958892477)

Fettnäpfchenführer Vietnam

 (18)
Erschienen am 01.08.2019
Cover des Buches Vietnam 151 (ISBN: 9783958892552)

Vietnam 151

 (3)
Erschienen am 07.10.2019

Neue Rezensionen zu David Frogier de Ponlevoy

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H

Rezension zu "Fettnäpfchenführer Vietnam" von David Frogier de Ponlevoy

Kurztrip nach Vietnam
Hikivor einem Jahr

Das vorliegende Werk ist ein witziger (Fettnäpfchen-)Führer durch Vietnam und seine kuriosen Eigenheiten.


Das Cover finde ich sehr lustig mit dem Bananenlieferanten, da man solche Leute öfters in Karikaturen wiederfinden kann.


Mit Witz wird uns Alltägliches näher gebracht und man lernt das Land von all seinen guten (und schlechten) Seiten kennen und stolpert über die ein oder andere Eigenheit die man so noch nicht gekannt hat. Eingepackt wird das ganze in eine fiktive Geschichte, damit man nicht nüchtern die Fakten präsentiert bekommt. Stattdessen runden die alles schön ab.


Einige Bräuche waren mir bekannt, da ich sehr asienaffin bin und auch meine Studien dort liegen. Man kann gut sehen, wie sich einige Rituale durch die Länder (bzw. Religionen) ziehen und wo die Grenzen liegen. Stichwort Religion: Auch hier konnte ich meinen Horizont ausbauen, auch wenn mir einige Richtungen bereits bekannt waren.


Mein Freund hat Familie in Vietnam; da schien dieser Führer für mich absolut notwendig. Da ich ungerne nüchterne Reiseführer lese, war der Griff zu diesem Buch goldrichtig. 


Da ein Besuch in Vietnam unausweichlich ist (nicht, dass ich etwas dagegen hätte ;) fühle ich mich jetzt gewappnet und bin sicher, das Land meistern zu können. Einzig beim Verkehr (vor allem als Fußgänger) habe ich meine Bedenken und beim Feilschen :’D (Von der Sprache brauchen wir gar nicht anfangen, auch wenn wir einige nützliche Wörter durch den Reiseführer lernen.)

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Rezension zu "Fettnäpfchenführer Vietnam" von David Frogier de Ponlevoy

Tolle informative Reise durch Vietnam
Ginger1986vor einem Jahr

Meine Tante war vor einigen Jahren in Vietnam und war ganz begeistert. Ich liebe es andere Länder zu besuchen und neues , informatives über dieses Land und die Kultur zu erfahren. 

Der Fettnäpfchenführer Vietnam gibt einen sehr viele informative Tipps, wie ich die zahlreichen Fettnäpfchen eventuell umgehen kann. Ich weiß nun zum Bespiel, dass ich garnicht es versuchen werde ein Kleid anzuprobieren. ;) oder wie ich mich beim einkaufen verhalten muss. 

Das Buch enthält 39 Kapitel die alles enthalten: Begrüßung, Straßenverkehr, Essen, Einkaufen, Geschäftsleben und viele mehr. Wir begleiten, Nina, die in Vietnam lebt und arbeitet, und Florian der dort Urlaub macht. So sehen wir Vietnam aus zwei Blickwinkeln. Einmal im Alltag und im Arbeitsleben und einmal als Tourist. Das finde ich sehr gelungen. 

Auch wenn ich persönlich eher als Tourist reisen werde, fand ich doch den Blickwinkel im Alltag sehr spannend. 

Wie schaffe ich es bei dem dichten Verkehr über die Straße?

Wieso passe ich trotz meiner schlanken Figur nicht in ein Kleid? 

Wie komme ich mit dem exotischen Essen zurecht? 

In diesem Buch werden solche und noch viele andere Fragen bezüglich möglichen Fettnäpchen in Vietnam beantwortet, das Buch liest sich sehr gut und ist sowohl informativ als auch humorvoll. Man kann es in einem durchlesen, oder sich einzelne Themen raussuchen. 

Am Ende finden sich noch jeweils zehn Dinge, welche man getan bzw. unterlassen sollte. Eine tolle Idee. Das Glossar ist zum nochmal nachlesen sehr praktisch. 

Für mich ein tolles Buch, was einem sicher hilft Fettnäpfchen zu umgehen. 

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Rezension zu "Fettnäpfchenführer Vietnam" von David Frogier de Ponlevoy

Fettnäpfchen lauern überall
Durga108vor einem Jahr

Ich mag diese Reihe aus dem Conbook-Verlag sehr. Sie sind i.d.R. etwas überspitzt und konstruiert, was aber einfach dem Thema geschuldet ist. Ansonsten würde man die ganzen Fettnäpfchen nicht beschreiben können. Diesem Konzept folgt auch der "Fettnäpfchenführer Vietnam", in dem die Protagonistin Nina, die in Hanoi für eine deutsche Organisation arbeitet und der befreundete Tourist Florian in div. Fettnäpfchen treten. Dabei wird jedoch auch klar, dass dies nicht mit Absicht geschieht, meistens auf Missverständnissen basiert und die Vietnamesen jedes Missgeschick höflich einfach weglächeln. Ich glaube, dass viele Ausländer nicht mal merken, dass sie gerade in ein Fettnäpfchen getreten sind, weil man ihm das in Vietnam nie spüren lassen wird. Gleichzeitig glaube ich auch, dass man anhand dieser Situationen, viel über eine fremde Kultur lernen kann und sie zu mehr Verständnis und Toleranz führen können. 

Der Reiseführer ist äußerst unterhaltsam und nützlich. Er gehört für mich als Sekundärliteratur unbedingt ins Gepäck. 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Fettnäpfchenführer Vietnam
Wollt ihr erfahren, warum man in Vietnam Geld verbrennt? Warum man sich darauf vorbereiten sollte, auf sein Körpergewicht angesprochen zu werden? Warum in der Oper auch mal ein Mobiltelefon klingeln kann, wie man eine Suppe mit Stäbchen isst, und wie man lebend über die Straße kommt, auch wenn man kein Huhn ist?

Der Fettnäpfchenführer Vietnam erscheint im August in einer komplett überarbeiteten, ergänzten, aktualisierten und mit neuen Geschichten vollgestopften Ausgabe.

Denn das Buch ist nicht einfach nur eine Aufzählung an Dingen, es ist zugleich auch eine Lesegeschichte: Wir erklären kuriose, seltsame, verblüffende oder auch mal unerwartete Begebenheiten und Eigenheiten aus Vietnam anhand von zwei erfundenen Protagonisten: Nina, die in Vietnam für eine internationale Klimaschutz-Organisation arbeitet, und Florian, der als Tourist ins Land gereist ist. Vervollständigt werden die Geschichten anschließend durch ganz viele Hintergrund-Informationen und Recherchen, bei denen wir versucht haben, den Fragen auf den Grund zu gehen, warum Schlangestehen so schwierig ist, wie man in Vietnam richtig hupt, und wie man sich gegenseitig korrekt anspricht.

Das Buch eignet sich also für alle, die demnächst oder vielleicht auch erst in ein paar Jahren einen Vietnam-Aufenthalt planen, aber eigentlich auch für alle, die sich generell für das Land interessieren.

Der Conbook-Verlag ist so lieb und verlost 20 Bücher unter der Lovelybooks-Leserschaft.

Und wir Autoren werden uns auf jeden Fall auch ganz aktiv an der Leserunde beteiligen, und freuen uns schon darauf, zu erfahren, was euch überrascht... oder vielleicht auch gar nicht überrascht. Und darüber mit euch zu diskutieren. Und natürlich freuen wir uns auf eure Rezensionen.

Bitte bewerbt euch bis zum 31. Juli. 

Das Buch erscheint offiziell am 14. August, möglicherweise haben die glücklichen Gewinner es schon früher in der Hand.

Als Einstiegsfrage würden wir gerne wissen, wo ihr schon mal in ein kulturelles Fettnäpfchen getreten seid, oder euch etwas so absolut gar nicht erklären konntet.


376 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Hanoi Hospital

Liebe Forengemeinde,

der Dezember ist ein ganz wundervoller Monat, um nach Südostasien zu reisen, weil es dann dort noch recht warm ist. (Im Januar wird es zumindest in Nordvietnam kühl und ungemütlich.) Ich lade euch alle zu einer Reise nach Vietnam ein - wenn auch einer Reise im Kopf. Mit Buchstaben und Phantasie und so.

Vergangene Woche ist mein erster Roman erschienen: "Hanoi Hospital", ein Vietnam-Krimi in der Regionalkrimi-Reihe des CONBOOK-Verlags. Der Verlag wird mir freundlicherweise 20 Bücher für eine Leserunde zur Verfügung stellen und an euch verschicken.

Ich habe acht Jahr lang in Vietnam als Journalist, Moderator, Stadtführer und Medientrainer gearbeitet, aus dieser Zeit sind bei CONBOOK zwei Reiseführer entstanden (mit denen man natürlich auch ganz wunderbar nach Vietnam reisen kann, sowohl in Gedanken als auch in echt). Mein erster Roman ist aber auch für mich doch noch einmal etwas Besonderes. Es ist eben eine Sache, etwas zu beschreiben, und eine ganz andere Sache, etwas zu erfinden. Umso neugieriger, gespannter, und ich gestehe, ein klein bisschen nervöser bin ich auch, was die Lesermeinungen zu meinem Krimi angehen. Und umso mehr freue ich mich auf diese Leserunde, weil ich wirklich einfach gerne erfahren möchte, wie das Buch euch gefällt.

Hier ist der offizielle Klappentext:

Ein fesselnder Roman mitten aus der vietnamesischen Kultur

Inmitten des Lärms der pulsierenden Hauptstadt Vietnams erschüttert plötzlich eine Reihe unerwarteter wie mysteriöser Todesfälle die Krankenhäuser in Hanoi. Auf den ersten Blick haben die Opfer wenig gemeinsam, doch nach und nach verstricken sich durch sie die unterschiedlichsten Schicksale. Die junge Journalistin Linh, Wirtschaftsstudentin Anne und Gelegenheitsarbeiter Tuan finden sich plötzlich in einem Geflecht aus Lügen und Ungereimtheiten wieder, vor dem die Medien die Augen verschließen und das auch vor Staatsinstanzen nicht Halt macht. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Todesfällen? Und was passiert hinter den stummen Wänden und fleckigen Vorhängen des Hanoi Hospitals?

Ein packender Krimi, in dem Welten aufeinanderprallen: Die Idylle vietnamesischer Reisfelder mit der Fortschrittlichkeit lärmender Metropolen. Die Identitätszweifel einer Deutsch-Vietnamesin mit dem Patriotismus der konservativen vietnamesischen Großfamilie. Hanoi Hospital taucht tief ein in das hektische Großstadtreiben Hanois und die Abgründe medizinischer Korruption durch die Kollision von arm und reich.

Der Roman nimmt euch mit nach Vietnam, wir werden vor allem die Hauptstadt Hanoi besuchen. Selbstverständlich ist es trotzdem ein Roman, und kein Reiseführer (dafür kann ich, siehe oben, zwei andere Bücher anbieten). Aber auch "Hanoi Hospital" hat am Ende einen kleinen Glossar mit hilfreichen Erklärungen zu verschiedensten fremden Begriffen und Themen.

Drei Protagonisten stehen im Zentrum der Handlung: Die vietnamesische Radiojournalistin Linh, die bei einer Reportage über Merkwürdigkeiten stolpert, die Deutsch-Vietnamesin Anne, die für ein Praktikum bei ihrer Familie zu Besuch ist, und der Gelegenheitsarbeiter Tuân, der sich Sorgen um seine kranke Freundin macht. Natürlich laufen diese Stränge nicht nebeneinander her. Den Rest lade ich euch ein, selbst zu erlesen.

Als Einstimmung auf das Thema und das Buch beantwortet mir einfach mitsamt Eurer Bewerbung die Frage, warum ihr gerne mal nach Vietnam reisen möchtet.

Und wie gesagt: Das kann gerne ein realer Reisewunsch sein, oder auch eine Reise in Gedanken, Träumen, über Rezepte, Musik oder Literatur. Ihr dürft da gerne eure Phantasie spielen lassen. Genauso wie ich mich, wenn euch das Buch gefällt, anschließend über phantastische und kreative Rezensionen und Weiterempfehlungen in der weiten Welt, sei sie virtuell oder real, freue.

Aber vor allem: Ich freue mich auf euch!

Los soll es in einer Woche gehen. Denn ich sagte ja: Der Dezember ist ein ganz wundervoller Reisemonat für Südostasien. Vor allem, wenn es bei uns in Deutschland kalt und eisig wird.

PS: Wer einen Einblick in meinen Schreibstil bekommen oder sich bis zur kommenden Woche einfach noch ein wenig die Zeit vertreiben und auf das Land einstimmen möchte, kann gerne auf meinem Blog www.ngugon.de vorbeischauen. Ich gestehe allerdings, dass ich den Blog seit meiner Rückkehr aus Vietnam 2014 sträflich vernachlässigt habe. Auf Amazon gibt es außerdem den üblichen "Blick ins Buch", das erste Kapitel als Leseprobe, sowie meine Anmerkungen zum Schluss. (Ich empfehle allerdings, die Anmerkungen noch nicht zu lesen. Es sind keine wirklichen Spoiler drin, aber ... das eine oder andere Thema wird zumindest angedeutet).
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