David G. L. Weiss Recht

(21)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 4 Leser
  • 20 Rezensionen
(14)
(6)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Recht“ von David G. L. Weiss

Ermordete Banker in Frankfurt, ein brutal hingerichteter Toter in Wien. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun – bis Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Weitere grausame Morde folgen, und jedes Mal erhalten die beiden merkwürdige alarmierende Hinweise. Die Bedrohung kommt nicht aus der Vergangenheit, sondern ist erschreckend real und gegenwärtig. Zusammen mit Chefinspektor Ernst Wotruba aus Wien und Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser aus Frankfurt versuchen sie, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch als sie beginnen klarer zu sehen, stellen sie fest, dass sie selbst zu Hauptverdächtigen geworden sind – und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht zusehends verschwimmen.

Konnte mich nicht wirklich überzeugen.

— kvel
kvel

Intelligent, humorvoll, feinsinnig,spannend,bildend, empfehlenswert

— fredhel
fredhel

Wirklich anspruchsvoll und sehr informativ- macht trotzdem Spaß, weil es auch Humor gibt... Sehr zu empfehlen!!

— mamamal3
mamamal3

Ein sehr anspruchsvoller Krimi, der nichts für Zwischendurch ist

— Naschkatzenalarm
Naschkatzenalarm

Sehr komplexer, anspruchsvoller und spannender Thriller

— Tina06
Tina06

Ein anspruchsvoller, komplexer sowie spannender Thriller, der aufgrund einer Prise Humor äußerst unterhaltsam ist.

— silvandy
silvandy

Hochspannung der Extraklasse Gehobener Thriller mit Wiener Schäh... Unbedingte Leseempfehlung!!!

— Der.schmetterling
Der.schmetterling

Starker Thriller mit einem furiosen Finale!

— Janosch79
Janosch79

Wieder ein Thriller mit interessanten geschichtlich nachvollziehbaren Fakten. Super und sehr unterhaltsam.

— Glanzleistung
Glanzleistung

gelungener und lesenswerter Thriller

— Engel1974
Engel1974

Stöbern in Krimi & Thriller

Der letzte Befehl

Guter Thriller über den Beginn von Jack Reacher, teilweise etwas in die Länge gezogen, aber durchaus empfehlenswert!

meisterlampe

SOG

Unbedingt lesen

Love2Play

Murder Park

Zodiac Killer meets Agatha Christies "And then there were none"

juLyxx17

Finster ist die Nacht

Die Entführung und Ermordung des bekannten Radiomoderators Philip Long wirft hohe Wellen. Macy Greeley wird auch im dritten Buch gefordert.

lucyca

Death Call - Er bringt den Tod

Das Team Hunter & Garcia jagt erneut einen grausamen Killer. Spannende u. blutige Thrillerkost in Pageturner-Manier. Sehr gute Unterhaltung.

chuma

Durst

Harry Hole is back

sabine3010

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Konnte mich nicht wirklich überzeugen.

    Recht
    kvel

    kvel

    23. February 2016 um 23:31

    Inhalt: Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums geschehen mehrere Morde in Deutschland und Österreich. Und manche lebende Personen bekommen mysteriöse Drohungen: Bilder einer schwarzen Billardkugel mit der 8 darauf und Hinweise auf rote Erde. Die Wiener und Frankfurter Ermittler versuchen gemeinsam die Hintergründe zu ermitteln und kommen einer „schrägen Gesellschaft“ auf die Spur. Meine Meinung: Mich persönlich nervten die umgangssprachlichen Dialoge der Kommissare und Inspektoren. Und ehrlich gesagt nervten mich auch die landesspezifischen Zwistigkeiten zwischen den Deutschen und Österreichischen Ermittlern. Da wäre ich als Leser lieber an einer stringenteren Auflösung der Morde interessiert, als dieses ewige Nichts-Gönnen und Nicht-Vertrauen. Ja, man kann dies mal als Unterhaltung einfließen lassen, aber so war es mir einfach zu viel. Während dagegen die eloquente Ausdrucksweise des Autors bei Beschreibungen fand ich sehr gut und hat mir immer wieder ein positiv-überraschtes Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Ja, spannend fand ich den Roman auf jeden Fall – zumindest zu Beginn; aber so im letzten Drittel fragte ich mich zunehmend worauf dies alles hinauslaufen solle; und je mehr mich beim Lesen diese Frage beschäftigte, desto zäher fühlte sich die Story an. Bis ca. der Mitte des Buches dachte ich bei mir aufgrund des detaillierten Schreibstils des Autors und der vielen Darstellungen unterschiedlicher Szenen: „Na, da bekommt man aber viel Buch (bzw. Text) für's Geld.“ Fazit: Der Autor kann sehr gut schreiben, aber … (siehe oben).

    Mehr
  • RECHT

    Recht
    jackdeck

    jackdeck

    25. June 2015 um 16:16

    Die Fortsetzung zu MACHT nun liegt RECHT ausgelesen auf meinem Nachttisch und ich sage erstmal danke an den Autor David G:L. Weiss. Danke für einen Krimi/Thriller der mir viele packende Lesestunden verschaffte. Ich wurde gedanklich und intellektuell beim lesen des Buches gefordert, dies ist nicht immer si bei Thrillern. Eine in sich stimmige und sehr gut formulierte Story erwartet den neugierigen Leser.  Grausame Morde in Frankfurt und Wien rufen die Ermittler Kniewasser und Chefinspektor Ernst Wotruba auf den Plan. Den Toten wurde die Zunge durch das Genick gezogen. Ein Ritualmord oder will der Mörder kommunizieren? Josephine Mahler, Ethnologin an der Goethe-Universität in Frankfurt, kehrt von einem Besuch bei ihrem Verlobten Gernot Szombathy aus Wien zurück. Kurz nach ihrer Ankunft am Flughafen erhält sie eine Postkarte, die eine schwarze Billardkugel und den Text „Sie stehen auf Roter Erde – Laufen Sie!“ enthält. Im entfernten Wien erhält Gernot Szombathy eine Eilsendung, die nichts weiter enthält als eine Phiole mit roter Erde. Beide Sendungen ergeben keinen Sinn – bis ein gemeinsamer Bekannter von Szombathy und Chefinspektor Wotruba tot aufgefunden wird. Schon wie in dem Vorgänger „Macht“, legt David G.L. Weiss viele unterschiedliche Fäden und der Leser fragt sich oft, was hat das miteinander zu tun. Macht" ist ein anspruchsvoller Thriller in einem ganz besonderen Schreibstil. Bildhaft und detailliert mit vielen sprachlichen Facetten. Fazit: Spannend, komplex, unterhaltsam und anspruchsvoll. Ein tolles Buch!

    Mehr
  • Leserunde zu "Recht" von David G. L. Weiss

    Recht
    DavidGLWeiss

    DavidGLWeiss

    Thrillern für Anspruchsvolle! Im März 2015 erscheint mein neues Buch „RECHT“ bei LangenMüller, und ich lade zwanzig Leserinnen und Buchbegeisterte von lovelybooks herzlich zur Leserunde ein! Ich werde selbst bei der Leserunde zu „RECHT“ mitmachen und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerne und im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten Rede und Antwort stehen. Über das Buch: Ermordete Banker in Frankfurt, ein brutal hingerichteter Toter in Wien. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun – bis Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Josephine Mahler, Ethnologin an der Goethe-Universität in Frankfurt, kehrt von einem Besuch bei ihrem Verlobten Gernot Szombathy aus Wien zurück. Kurz nach ihrer Ankunft am Flughafen erhält sie eine Postkarte, die eine schwarze Billardkugel und den Text „Sie stehen auf Roter Erde – Laufen Sie!“ enthält. Im entfernten Wien erhält Gernot Szombathy eine Eilsendung, die nichts weiter enthält als eine Phiole mit roter Erde. Beide Sendungen ergeben keinen Sinn – bis ein gemeinsamer Bekannter von Szombathy und Chefinspektor Wotruba tot aufgefunden wird. Die Zunge wurde ihm durchs Genick gezogen und unter seinen Nägeln befindet sich rote Erde, die mit der aus der Phiole identisch ist. Als dann auch noch die Leiche von Josephines Exfreund gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Kriminalhauptkommissar Kniewasser ermittelt in Frankfurt und nimmt schnell Kontakt nach Wien auf, denn die Ähnlichkeiten der Morde sind zu gravierend. Bei den polizeilichen Ermittlungen treffen Hessen und Wien aufeinander – und müssen lernen, die gleiche Sprache zu sprechen. Das Quartett aus Inspektor, Kommissar, Ethnologin und Exsoldat gerät immer tiefer in eine Verschwörung, die erschreckend real und gegenwärtig ist. Weitere grausame Morde folgen, und jedes Mal erhalten die vier merkwürdige und alarmierende Hinweise. Die Bedrohung kommt nicht aus der Vergangenheit. Doch als sie beginnen klarer zu sehen, stellen sie fest, dass sie selbst zu Hauptverdächtigen geworden sind – und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht zusehend verschwimmen.   Zwei Leseproben (Wien und Frankfurt) stelle ich auf meinem Blog als Entscheidungshilfe und Appetizer zur Verfügung: http://davidglweiss.blogspot.co.at   Über den Autor: David G.L. Weiss, geboren 1978, lebt und arbeitet in Wien, Frankfurt am Main und im Waldviertel in Niederösterreich. Seit seinem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien ist er als freier Mitarbeiter für den ORF tätig. Bei LangenMüller ist u.a. sein Thriller „MACHT“ erschienen.   Die Gewinnerinnen und Gewinner werde ich am 15. März hier bekanntgeben, und sie werden gebeten, mir ihre Postanschrift per PN mitzuteilen. Der Verlag übernimmt die Zusendung der 20 Leseexemplare. Mit herzlichen Grüßen, David G.L. Weiss

    Mehr
    • 577
  • Vom Recht und Unrecht in den falschen Händen

    Recht
    fredhel

    fredhel

    04. June 2015 um 20:20

    Als allererstes möchte ich eine Warnung aussprechen: bei diesem komplexen Thriller ist Aufpassen, Merken und Mitdenken des Lesers zwingend erforderlich. Auch sollte er eine gewisse Bereitschaft mitbringen, Fakten und Informationen am Rande der Handlung aufzusammeln wie Blumen am Wegesrand, die den eigenen Wissenshorizont erweitern. Wie es so seine Art ist, hat der Autor David G.L.Weiss wieder seine komplexe Kriminalstory breit gefächert. Von verschiedenen Handlungssträngen und -orten wird der Lesende in eine immer größer werdende Ratlosigkeit geführt, denn es wird stetig unklarer, welche Organisation das Recht in eigene Hände nimmt und sich anmaßt, Urteile zu fällen und grausamst zu vollstrecken. Mit der Auflösung im fulminanten finalen Showdown konnte keiner rechnen, genausowenig wie kein Leser in der Lage ist, die kryptischen Codes und Hinweise selbst zu entschlüsseln. Doch ist "Recht" nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch ein durchaus unterhaltsamer Roman. Der Autor verläßt seine gemütlich weanerische Art zu schreiben auch nicht in den Actionszenen, sondern bleibt seinem feinsinnigen Humor durchgehend treu. Ganz besonders zeigt sich das in der Charakterisierung der Hauptpersonen. Alle haben sie ihre liebenswerten Schrullen, ohne in die Lächerlichkeit abzudriften. (Wer nimmt schon sein eigenes Teeservice mit auf Reisen???) Chefinspektor Wotruba grantelt sich allen anderen voran ins Leserherz. Er sagt, was er denkt, ob's grad paßt oder nicht, und trifft dabei immer den Nagel auf den Kopf. Immerhin gelingt es ihm auf Anraten seines Chefs die Verwendungs des "Sch...."-Worts in "Butterkeks" umzuwandeln, was sich immer wieder nett liest. Zusammenfassend muss ich sagen, dass auch "Recht" die Erwartung erfüllt, die man mittlerweile mit dem Autorennamen David G.L.Weiss verbindet. Man darf sich hier auf ein rundum intelligentes Lesevergnügen freuen, das den unterschiedlichsten Ansprüchen an ein gutes Buch gerecht wird.

    Mehr
  • Lesetipp

    Recht
    JessicaLiest

    JessicaLiest

    17. May 2015 um 20:19

    Inhalt: Ermordete Banker in Frankfurt, ein brutal hingerichteter Toter in Wien. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun - bis Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Weitere grausame Morde folgen, und jedes Mal erhalten die beiden merkwürdige alarmierende Hinweise. Die Bedrohung kommt nicht aus der Vergangenheit, sondern ist erschreckend real und gegenwärtig. Zusammen mit Chefinspektor Ernst Wotruba aus Wien und Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser aus Frankfurt versuchen sie, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch als sie beginnen klarer zu sehen, stellen sie fest, dass sie selbst zu Hauptverdächtigen geworden sind - und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht zusehends verschwimmen. Cover: Das Cover ist in meinen Augen relativ schlicht gehalten, was mir hier aber umso besser gefällt. Alles in einem gefällt es mir sehr gut. Charaktere: Die Charaktere haben mir gut gefallen, sie wurden gut ausgearbeitet. Jeder hatte so seine Ecken und Kanten, was auch gut so war.  Die perfekte Mischung. Spannung: Die Spannung war wirklich die ganze Zeit vorhanden und steigerte sich immer wieder auf neue, es wurde nie langweilig. Schreibstil: Dieser war flüssig und sehr zu lesen. Die Stunden sind wie im Fluge vergangen. Neben den ersten Stellen wurde ich auch wunderbar zum Lachen gebracht. Das hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Alles in einem konnte mich das Buch wirklich überzeugen. Es hat mir sehr gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

    Mehr
    • 6213
    kubine

    kubine

    01. May 2015 um 16:01
  • Absolute Empfehlung- der Autor versteht eindeutig sein Handwerk!!!

    Recht
    mamamal3

    mamamal3

    30. April 2015 um 04:18

    Wo soll ich anfangen? Gerade fertiggelesen bin ich immernoch überrascht und ein wenig "neben der Spur"... Doch von Anfang an: Josephine und die verschiedenen kriminalistischen Ermittler sind mir aus dem Vorgänger bereits bekannt. An den beiden Hauptschauplätzen Wien und Frankfurt am Main spielt sich das Geschehen ab. Es gibt unzählige Todesfälle, meist unnatürlicher Art- doch die Zusammenhänge erschließen sich erst zum Schluss. Verschiedenste Hinweise bekommen die Beteiligten zugespielt- doch was soll das alles bedeuten? Geheimschriften, Symbolträchtiges oder unerwartete Post- was ist der Zusammenhang und wer steckt da wirklich dahinter? ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Der Autor verwebt gekonnt geschichtliche Fakten mit dem täglichen Wahnsinn in den Nachrichten. Zusammen mit der persönlichen Geschichte von Josephine Mahler und ihrem Freund Gernot entsteht so ein Thriller mit verschiedenen Handlungssträngen, auch mal in anderen Zeiten "spielend". Erst ganz am Ende blickte ich zumindest ein wenig durch- ein zweites mal Lesen schadet diesem Buch sicherlich nicht. :-) Sehr gut könnte ich mir eine Verfilmung vorstellen, denn die Handlung funktioniert ganz bestimmt auch auf der Leinwand! Über eine Fortsetzung wäre ich ebenfalls sehr glücklich, denn die Beziehung Josi/ Gernot am Rande dieser schrecklichen Vorkommnisse spricht einfach mein harmoniesüchtiges Mädchenherz ganz hervorragend an... Ich bin völlig begeistert von der absolut toll recherchierten und geschickt erzählten Story! Glücklicherweise kommt auch bei bestimmten Charakteren der Humor nicht zu kurz! :-) Der Autor versteht eindeutig sein Handwerk!!

    Mehr
  • Humorvoller Thriller mit starkem Ende!

    Recht
    Janosch79

    Janosch79

    Für mich ist es der erste Ausflug in die literarische Welt von David G.L. Weiss, da ich seinen Vorgänger "Macht" überhaupt nicht kannte. An den Schauplätzen Frankfurt und Wien geschehen perfide Morde. Echte Übereinstimmungen zwischen den Fällen scheint es auf den ersten Blick nicht zu geben. Erst die Ethnologin Josephine Mahler ruft den deutschen Ermittler Kniewasser und seinen österreichischen Kollegen Wotruba auf den Plan. Bei der Ankunft am Flughafen erhält Josephine eine Postkarte, auf der eine schwarze Billardkugel und der Text "Sie stehen auf Roter Erde - Laufen Sie!" abgebildet sind. In Wien erhält ihr Verlobter Gernot Szombathy eine Eilsendung. Ihr Inhalt besteht aus einer Phiole mit roter Erde. Dem Autor gelingt es im Verlauf des Buches verschiedene Fäden zu spinnen, die zur Lösung des Falles führen sollen. Für einen Neuling dieser Reihe erscheinen die dauernden Ortswechsel und Personen verwirrend, doch David Weiss nutzt ein sehr gutes Stilmittel, um den Leser zu fesseln: Humor. Für mich das großartige Merkmal dieses Thrillers. Obwohl dieses Buch sich mit sehr viel Grausamkeit beschäftigt, gelingt es durch humorvolle Passagen die Gesamtsituation aufzulockern. Man wird sogar zum Schmunzeln angeregt. Gleichzeitig streut der Autor auch geschichtsträchtige Fakten in seinen Thriller ein, die sogar Lerneffekt für den Leser enthalten. Die Sprache kommt sehr bildhaft daher, wodurch das Kopfkino sehr gefördert wird. Besonders beim furiosen Finale fühlt man sich an Agentenfilme erinnert. Eine Umsetzung, die ich mir während des Lesens erhofft hatte. Kritisch anzumerken ist von meiner Seite, dass man schon sehr aufmerksam lesen muss, da dieser Thriller sehr komplex geschrieben ist und man leicht den Faden verlieren kann. Ansonsten gibt es von meiner Seite eine klare Leseempfehlung!         

    Mehr
    • 2
  • Sehr komplexer, anspruchsvoller und spannender Thriller

    Recht
    Tina06

    Tina06

    26. April 2015 um 13:57

    Im Umfeld des Pärchens Josephine Mahler und Gernot Szombathy ereignen sich mehrere grausame Morde, die sich allesamt sehr ähneln. In Frankfurt werden mehrere Banker zum Opfer und in Wien wird auch ein Toter gefunden. Wie hängen die Morde zusammen? Der spleeniger Frankfurter Kriminalkommissar Sebastian Kniewasser reist nach Wien und soll mit dem kauzigen Ernst Wortruba das Rätsel um die Ermordeten lösen. Nicht ganz leicht, wenn jeder ein Geheimnis mit sich trägt und dem anderen nicht vertraut. Viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten, vielleicht nur noch, dass neben geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Aspekten auch Verschwörungstheorien eine tragende Rolle spielen. Der erprobte Thrillerleser bemerkt spätestens jetzt, dass es sich um eine ausgesprochen vielschichtige Story handelt. Aber nicht nur das, selten habe ich einen so komplexen Thriller gelesen. Ich muss gestehen, dass ich nicht nur einmal das Buch aus der Hand legen musste, um mich zu bestimmten Themen (welche sei nicht verraten) zu belesen. Die Spannung wurde von der ersten bis zur letzten Seite gehalten, die kurzen Kapitel vermitteln dem Leser: Ach komm, eins geht noch. Die Handelnden sind alle sehr charismatisch und bildlich beschrieben, so dass man sich schnell ein Bild von ihnen macht. Auch ohne "Macht" im Vorfeld  gelesen zu haben, kommt man recht schnell in die Handlung. Einige Kapitel heben sich durch einen veränderten Schreibstil und der detailgetreuen Beschreibungen von den anderen ab. Sie lassen einen kurz Durchatmen und die Landschaft genießen, nur leider folgt sehr schnell das Grauen.   Die Story hat mich nicht nur einmal in Staunen versetzt, unglaublich wozu Menschen im Stande sind. Leider sind am spannenden Ende viele Fragen offen geblieben. Einige sind für das Verstehen nicht von Bedeutung, aber etliche andere Punkte und Hinweise hätte ich gern verstanden. Aus diesem Grund konnte ich für den ansonsten sehr gelungenen Thriller nur 4 Sterne vergeben. 

    Mehr
  • Recht oder Unrecht, das ist hier die Frage.

    Recht
    Naschkatzenalarm

    Naschkatzenalarm

    24. April 2015 um 15:14

    David G. L. Weiss' "Recht" ist ein anspruchsvoller, gelungener Krimi, dem man konzentriert und gespannt folgen sollte. Die Worte auf dem Umschlag beschreiben die Handlung perfekt: Verrat, Rache und Selbstjustiz. Doch worum geht es eigentlich genau? Ein brutal hingerichteter Toter in Wien, erhängte Banker in einem Frankfurter Park. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun - bis Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Zusammen mit Chefinspektor Wotruba aus Wien und Kriminalhauptkommissar Kniewasser aus Frankfurt versuchen sie herauszufinden, wer Menschen ermordet, indem er ihnen die Zunge durchs Genick zieht. Und warum stehen die Opfer in direktem oder indirektem Bezug zu Mahler und Szombathy? Um ihr Leben zu retten, müssen sie in eine Welt eintauchen, in der Recht und Unrecht zusehends verschimmen - und der Tag der Abrechnung kommt immer näher. Schon auf den ersten Blick lädt das Cover des Thrillers mit seiner blutigen Schrift und der schwarzen Acht zu einem fesselnden Band ein. Besonders gelungen finde ich, dass sich das Motiv des Einbands mit der Handlung deckt, da der schwarze Acht und ihrer Bedeutung ein großen Stellenwert im Roman zugeschrieben wird. David G. L. Weiss' Schreibstil überzeugt durch seine Flüssigkeit, die Kapiteleinteilung durch ihren übersichtlichen Aufbau in verschiedene Teile. Gleich zu Beginn rätselt man, was es mit der flüchtigen Person auf sich hat, sodass ich den Einstieg als äußerst gelungen bezeichnen würden. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass diese Geschichte nicht erst zum Schluss aufgelöst wird, sondern durch kleine Sequenzen immer wieder weitergeführt wird. Damit meine ich besonders, wie kommt er wieder nach Europa etc., aber ich möchte nicht zu viel verraten. Auch die Auflösung der codierten Botschaft und die Hintergründe der geheimen Bruderschaft hätten mir als längere und vor allem ausführlichere Passagen besser gefallen, da ich diese Themen als äußerst spannend empfinde. Die historischen Einschübe waren sehr gelungen und interessant. Zu den Figuren ist zu sagen, dass sie wirklich facettenreich und lebendig durch ihre Eigenarten und Taten wirken. Natürlich ist es das Ziel eines gelungen Thrillers die Zusammenhänge der einzelnen Handlungsstränge erst zum Schluss aufzulösen, jedoch wäre ein detaillierter Schluss nötig gewesen, um alle Fragezeichen bei mir zu beantworten.  Fazit: Alles in allem ein sehr anspruchsvoller Krimi, für Krimiliebhaber, die intensiv lesen und nichts für Zwischendurch suchen.   

    Mehr
  • komplexer Thriller mit Lokalkolorit und humorvollen Elementen,

    Recht
    irismaria

    irismaria

    21. April 2015 um 09:32

    David G. L. Weiss legt mit "Recht" der zweite Teil einer Thriller-Reihe vor. Da ich den ersten Teil "Macht" nicht gelesen habe, musste ich mich am Anfang mir den Personen und der bisherigen Handlung vertraut machen. Im Mittelpunkt steht wieder der Wiener Chefinspektor Ernst Wotruba, den eine Reihe mysteriöser Todesfällen beschäftigt. Tote im Müll, die Zunge durch die Kehle gezogen, Erhängte, bei denen kryptische Botschaften gefunden werden… und alle Fälle scheinen ohne Zusammenhang. Der stellt sich dann aber ein als auch in Frankfurt ähnliche Morde geschehen. Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser reist aus Frankfurt nach Wien und erlebt, wie am Flughafen ihm ein Mensch aus großer Höhe vor die Füße fällt. Kurze historische Einschübe und Handlungsstränge um eine geheime Bruderschaft lassen nach und nach erahnen, wer hier das Recht in die eigene Hand nimmt. Mir hat die Story gut gefallen, vor allem die Ermittlerpersönlichkeiten mit ihren Wiener oder Frankfurter Eigenarten und Sprechgewohnheiten kommen sehr lebendig rüber. Die Handlung war mir stellenweise zu komplex und ich bin froh, das Buch in einer Leserunde mit dem Autor gelesen zu haben, denn durch die Kommentare wurden noch offene Fragen geklärt. Mein Fazit: "Recht" ist ein gut geschriebener, komplexer Thriller mit Lokalkolorit und humorvollen Elementen, den ich gerne weiter empfehle.

    Mehr
  • Ein anspruchsvoller, komplexer sowie spannender Thriller, der äußerst unterhaltsam ist.

    Recht
    silvandy

    silvandy

    20. April 2015 um 10:42

    Inhalt: Ermordete Banker in Frankfurt, ein brutal hingerichteter Toter in Wien. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun - bis Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Weitere grausame Morde folgen, und jedes Mal erhalten die beiden merkwürdige alarmierende Hinweise. Die Bedrohung kommt nicht aus der Vergangenheit, sondern ist erschreckend real und gegenwärtig. Zusammen mit Chefinspektor Ernst Wotruba aus Wien und Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser aus Frankfurt versuchen sie, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch als sie beginnen klarer zu sehen, stellen sie fest, dass sie selbst zu Hauptverdächtigen geworden sind - und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht zusehends verschwimmen. Meine Meinung: Der Autor David G.L. Weiss startete die Leserunde mit den drei Worten „Thrillern für Anspruchsvolle“. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, muss ich sagen, dass keine anderen Worte dieses Buch besser hätten beschreiben können! David G.L. Weis hat einen besonderen Schreibstil: Fesselnd erzählt, spannend geschrieben und aufgelockert durch eine herausragende Situationskomik. Ich kenne den ersten Teil „Macht“ um das Ermittlerteam nicht – und das ist auch gar nicht zwingend notwendig, weil man diesen Thriller auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen kann. Recht ist ein sehr spannender Thriller. Der Autor stellt dem Leser sehr viele Personen und Schauplätze, die in unterschiedliche Handlungsstränge verpackt sind, vor. Da aber bei jeder Kapitelüberschrift der Ort mit angegeben ist, verliert man nie den Überblick. Was jedoch nicht heißt, dass man diesen Thriller mal so im Vorbeigehen lesen kann. Man muss schon seinen Kopf zusammenbehalten, um der komplexen Geschichte mit den vielen Personen gedanklich folgen zu können. Der Autor hat viele interessante Charaktere geschaffen, die er facettenreich und detailliert beschrieben hat und die fast alle ein Geheimnis hüten. Zusammen mit den ebenso zahlreichen und bildhaft beschriebenen Geschehnissen, baut David G.L. Weis gezielt Spannung auf. Gekonnt springt der Autor durch Raum und Zeit und lässt dem Leser keine Verschnaufpause. Man findet sich auch durchaus mal in einer geschichtlichen Exkursion. Ich liebe es beim Lesen eines Thrillers mit zu rätseln. Hier hat man wirklich die Möglichkeit, sich selber Theorien zurecht zu legen, nur um sie anschließend wieder über den Haufen zu werfen. Und schon beginnt man wieder von vorne, um dann am Ende des Buchs festzustellen, dass doch alles ganz anders ist. Einfach grandios. Besonders gut gefallen hat mir der Dialekt, in dem manche Dialoge verfasst wurden. Man findet das Wienerische ebenso wie das Hessische oder Sächsische, was diesem Thriller einen besonderen Anstrich gibt. Was „Recht“ zu einem herausragenden Thriller macht, ist der Humor, mit dem David G.L. Weiss besticht. Ich habe noch nie einen Thriller gelesen, bei dem ich gleichzeitig so oft schmunzeln musste. Gut, ich konnte mir vorher auch nicht vorstellen, dass Metallica und Florian Silbereisen auf einer Buchseite vorkommen können. Das ungarische Wort Igazság bedeutet sowohl Recht als auch Gerechtigkeit und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Nicht alles was gerecht ist muss auch Recht sein. „Der Rechtsweg ist unentschlossen...Aber man trifft sich immer zweimal im Leben, mein Freund…“ Fazit: Ein anspruchsvoller, komplexer sowie spannender Thriller, der aufgrund einer Prise Humor äußerst unterhaltsam ist.

    Mehr
  • Anspruchsvoller Thriller

    Recht
    bookgirl

    bookgirl

    16. April 2015 um 11:04

    Die schwarze Acht!, raunte Kniewasser erstaunt und beugte sich interessiert über die Spielkugel. Auf der Postkarte an Josephine Mahler war eine gewesen, auf dem T-Shirt von Ben Schneider und in seinem Rucksack, auf dem Tisch stand eine, und wer wusste schon, wo sie als nächstes auftauchen würde, die schwarze Acht, die Vorbotin des nahenden Todes (Seite 236) Inhalt Um nicht zu viel über das Geschehen zu verraten, habe ich mich entschieden die folgende Kurzbeschreibung diesmal zu übernehmen und nicht in meinen eigenen Worten widerzugeben: Ermordete Banker in Frankfurt, ein brutal hingerichteter Toter in Wien. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun – bis Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Weitere grausame Morde folgen, und jedes Mal erhalten die beiden merkwürdige alarmierende Hinweise. Die Bedrohung kommt nicht aus der Vergangenheit, sondern ist erschreckend real und gegenwärtig. Zusammen mit Chefinspektor Ernst Wotruba aus Wien und Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser aus Frankfurt versuchen sie, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch als sie beginnen klarer zu sehen, stellen sie fest, dass sie selbst zu Hauptverdächtigen geworden sind – und die Grenzen zwischen Recht und Unrecht zusehends verschwimmen. Meine Meinung Nach "Macht" legt David G.L. Weiss "Recht" vor, der ein würdiger Nachfolger ist und seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Anspruchsvoll und dennoch auch spannend, schreibt der Autor seine Geschichte, die nach einem ruhigen Start immer fesselnder wurde. Das Ende fand seinen Höhepunkt in einem furiosen Showdown, der keine Wünsche offen lies. Was mir jedoch besonders gefallen hat, war der Humor, der gezielt eingesetzt wurde und eine gelungene Abwechslung zur Spannung war. Auch habe ich mich gefreut, das Ermittler-Trio Wotruba, Mahler und Szombathy wieder in Aktion zu erleben. Wotruba ist nach "Recht" nun sogar in die Riege meiner Lieblings-Kommissare aufgestiegen. Er hat Ecken und Kanten, aber auch eine gute Portion Humor, mit dem er mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. "Recht" ist ein Buch, für das man eine gewisse Konzentration benötigt, um die ganzen Zusammenhänge zu erkennen. Es ist kein 08/15-Thriller mit gängigem Muster, den man mal eben runter liest, sondern wird nicht umsonst als "Thriller für Anspruchsvolle" betitelt. Fazit "Recht" ist ein gelungener, anspruchsvoller Thriller, der mich überzeugt hat. Leseempfehlung für alle, die spannende Lektüre abseits des Mainstreams mögen!

    Mehr
  • Wotruba ermittelt wieder...

    Recht
    Lisabeth

    Lisabeth

    11. April 2015 um 21:48

    "Recht" von David G. L. Weiss ist der zweite Thriller um den Wiener Chefinspektor Ernst Wotruba aus Wien und seine Freunde, den man durchaus lesen kann ohne den Vorgänger "Macht" zu kennen. Um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, gebe ich hier einmal verkürzt den Klappentext wieder: "Ermordete Banker in Frankfurt, ein brutal hingerichteter Toter in Wien. Auf den ersten Blick haben diese Fälle nichts miteinander zu tun – bis Josephine Mahler und Gernot Szombathy ins Spiel kommen. Weitere grausame Morde folgen, und jedes Mal erhalten die beiden merkwürdige alarmierende Hinweise. Zusammen mit Chefinspektor Ernst Wotruba aus Wien und Kriminalhauptkommissar Sebastian Kniewasser aus Frankfurt versuchen sie, Licht ins Dunkel zu bringen." Und wie das nun einmal so ist, kennt man bereits ein Werk des Autors und war von diesem begeistert, dann geht man mit einer gewissen Erwartungshaltung an die Lektüre, zieht zwangsläufig Vergleiche. Knapp zusammengefasst auch dieser Thriller überzeugt, gleichwohl hätte er für mein Empfinden insbesondere zum Ende hin detaillierter sein können vielleicht auch müssen. Denn Auflösung und Entschlüsselung all der mysteriösen Morde, Symbole und Codes geraten in meinen Augen zu kurz. Dies ist umso bedauerlicher, als dass gerade die Motive und Hintergründe der Taten nicht nur originell sind sondern auch interessante Diskussionsansätze bieten. Konzentriertes und aufmerksames Lesen ist für diesen Roman zwingend erforderlich, um nicht den Überblick zu verlieren und mit all den präsentierten Fakten überfordert zu sein. Daher für eine Zwischendurch bzw. Unterwegs-Lektüre erscheint der Thriller eher nicht geeignet. Überzeugend der sehr humorvolle Schreibstil und die Darstellung der Protagonisten. Ich habe mich schon ein wenig verliebt in den kauzigen Wiener Ermittler Wotruba, der seine Ecken und Kanten hat und hoffe doch sehr ihn in einem weiteren Band zu treffen.

    Mehr
  • Mit Fug und RECHT

    Recht
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    11. April 2015 um 19:30

    Nach MACHT gelingt David G. L. Weiss mit seiner Fortsetzung RECHT wieder ein unverkennbarer Geniestreich am Thrillerhimmel. Mit der richtigen Mischung aus historischen Fakten und einer humorvollen, gut verständlichen Sprache lässt er die "Puppen" aus Macht diesmal auf sehr dünnem, juristischen Eis tanzen. Inhalt: Grausame Morde in Frankfurt und Wien rufen die Ermittler Kniewasser und Chefinspektor Ernst Wotruba auf den Plan. Den Toten wurde die Zunge durch das Genick gezogen. Ein Ritualmord oder will der Mörder kommunizieren? Josephine Mahler, Ethnologin an der Goethe-Universität in Frankfurt, kehrt von einem Besuch bei ihrem Verlobten Gernot Szombathy aus Wien zurück. Kurz nach ihrer Ankunft am Flughafen erhält sie eine Postkarte, die eine schwarze Billardkugel und den Text „Sie stehen auf Roter Erde – Laufen Sie!“ enthält. Im entfernten Wien erhält Gernot Szombathy eine Eilsendung, die nichts weiter enthält als eine Phiole mit roter Erde. Beide Sendungen ergeben keinen Sinn – bis ein gemeinsamer Bekannter von Szombathy und Chefinspektor Wotruba tot aufgefunden wird. Sprache und Stil: Sehr gelungen finde ich den österreichischen und sächsischen Lokalkolorit, der dem Thriller eine gewisse Einzigartigkeit verleiht. Ich musste trotz der thematischen Ernsthaftigkeit sehr oft herzhaft lachen. Besonders hervorzuheben sind vor allem die sehr bildhaften und lebendigen Beschreibungen, die den Leser zum Beispiel in das beschauliche Bautzen führen oder direkt in einen Geschichtsexkurs ins Mittelalter. Überhaupt bleibt bei David Weiss Wissen und Information keinesfalls auf der Strecke. Der Thriller bietet über die eigentliche Story hinaus noch viel Raum zur Eigenrecherche, vermittelt historisch interessante Begebenheiten und entführt unter anderem in die Nazizeit des 3. Reichs. Rätsel, Verknüpfungen und realistische Ereignisse werden gekonnt verknüpft und ließen mich staunend zurück. Einen Kritikpunkt gibt es meinerseits nur für den etwas lahmen Anfang und das schnelle Ende. Die zahlreichen Ereignisse und Personen lassen dann doch noch einige Fragen offen. Manchmal kommt die eigentliche Handlung schwer in Gang bzw. verläuft sich in zu vielen Nebenaktionen. Erst die letzten Seiten des Buches bringen Licht ins Dunkel. Fazit: Ein Autor mit großem Wiedererkennungswert, eine Handlung mit detailliertem geschichtlichen Fachwissen verpackt in eine fesselnde Story und ganz außergewöhnliche, tolle Protagonisten. Bitte mehr davon. "Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe." Heraklit

    Mehr
  • weitere