David Gemmell Der Weg der Helden

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Inhaltsangabe zu „Der Weg der Helden“ von David Gemmell

Talaban ist einer der letzten des Volkes der Avatare, und die Macht, die es einst besaß, schwindet. Doch jetzt fällt die grausame Armee der Kristallkönigin über die Welt her. Talaban glaubt, nur er und seine Freunde seien in der Lage, sie aufzuhalten. Aber dann lernt er das Bauernmädchen Sofarita kennen und ahnt, dass er nun die Geburt einer Legende miterlebt. Talaban beschließt, die junge Frau zu beschützen, zu leiten und – wenn es so weit ist – für sie zu sterben …

Nachdem es am Anfang verwirrend war und die ungewöhnliche Story etwas Anlauf brauchte, bis sie mich richtig packte, war ich begeistert!

— Sardonyx

Ein wirklich gelungener Einzelroman über eine dem Untergang geweihten Rasse mit einer ordentlichen Portion Politik und Magie!

— horrorbiene

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  • Spannender politischer Einzelroman

    Der Weg der Helden

    horrorbiene

    24. March 2013 um 15:38

    Ich finde es immer sehr erfrischend einmal einen Fantasy-Roman zu lesen, der nicht zu einer Trilogie oder einer Serie gehört, sondern ganz für sich allein steht. Doch die meisten Einzelromane leiden darunter, dass sie nicht so viel Raum haben um Charaktere, Geografie, Politik und Magie ordentlich vorzustellen, so dass die Atmosphäre darunter leidet und das Buch recht flach und oberflächlich bleibt. Hier ist dies zum Glück nicht so. Im ersten Teil des Buches nimmt der Autor sich sogar ziemlich viel Raum um das Volk der Avatare und mit ihm einige bedeutende Figuren wie z.B. den Protagonisten Talaban vorzustellen. Und hinter diesem eigentlich menschlichen Volk steckt eine Menge: So hat sich das Volk im Laufe der Jahrtausende stets weiterentwickelt und neue Wege entdeckt, die letztlich zur Unsterblichkeit des Volkes geführt haben. So sind sie in der Lage die Macht der Sonnenengergie mithilfe einer Pyramide zu nutzen. Sie können so Kristalle und Glimmerstaub aufladen um nicht nur mächtige Energiewaffen zu gewinnen, sondern sich mit diesen verschiedenen Kristallen auch jung erhalten und alle Krankheiten heilen. Dies hat über kurz oder lang dazu geführt, dass die Avatar sich für höhergestellt halten und das Volk der Vagaren – normale Menschen, die nicht das Wissen haben, mit den Kristallen umzugehen – als Sklaven und Diener halten. Doch die schönste und effektivste Unsterblichkeit nutzt nichts, wenn die Natur einen Strich durch diese Rechnung macht und mit einer großen Flutwelle mit nachfolgender Eiszeit die Avatar stark dezimiert. Die eizigen Überlebenden sind die, die einer Prophezeiung folgend ihre Hauptstadt verlassen haben, um bei den Vagaren Zuflucht zu suchen, denen sie bei dieser Gelegenheit die Wissenschaft, Politik etc. und eben die ewige Dienerschaft mitbrachten. Durch diese Katastrophe sind die Avatar allerdings von ihrer Machtquelle, der Pyramide, abgeschnitten. Seit etwas mehr als 70 Jahren verbrauchen sie nun ihre Reserven oder laden ihre Kristalle durch Lebensernergie, derjenigen auf, die sie zu Tode oder zu einer bestimmten Anzahl von Jahren veruteilt haben. Die Geschichte in diesem Buch setzt in der Jetztzeit ein, also 70 Jahre nach der Katastrophe. Es ergibt sich, dass gerade in einem Moment des Triumphes, eine große Bedrohung in Form eines anderen den Avatar sehr ähnlichen, aber immer noch mächtigen Volkes, die Amec, vor der Küste landet. Zudem erhebt sich eine Vagarin über die Avatar. Ist das Volk in der Lage die Bedrohung abzuwenden und die Vorherschaft über die Vagaren zu erhalten? Gerade durch diese komplexe Geschichte und die Zusammenhäge der Magie ist dieses Buch alles andere als oberflächlich. Durch die verschiedenen Perspektiven, erzählt der Autor die Geschichte nicht nur aus Sicht der Avatar, sondern auch aus der Sicht der Vagaren und anderer Barbarenstämme, die beide nicht gut auf die herrschende Rasse zu sprechen sind und gehörig dafür kämpfen wollen, diese zu stürzen – nur warten sie noch auf den richtigen Moment. Durch diese verschiedenen Sichtweisen spielt der Autor mit den Sympathien der Leserschaft.  Es wird durch die Sicht der anderen deutlich, wie arrogant und machtausnutzend die Avatar in Wirklichkeit sind, andererseits erlebt der Leser durch den Hauptcharakter Talaban einen echten Helden und auch so manch anderer Avatar erscheint als wirklicher Sympathieträger. Dagegen gibt es jedoch auch typische, arrogante Vertreter der Avatar. Auch wenn sie als überhebliche und durch fehlende Entwicklung zum Untergang geweihte Rasse dargestellt wird, sind doch sehr viele der auftretenden Avatar-Charaktere vielschichtig und sehr gut konzipiert. Dies ist eine Tatsache, die bei der Kürze von nur einem Buch wirklich für den Autoren spricht! Ein schönes Beispiel dafür ist der wahnsinnige Viruk: Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Töten von Vagaren. Er meint die Stimme der Quelle zu hören, die ihm aufträgt zu töten. Andererseits tritt er trotz seines enormen Wahns an manchen Stellen normal auf und ist in seiner Freizeit gar ein sehr penibler und leidenschaftlicher Gärtner. Auch im spannend gestalteten Finale wird deutlich, dass dieses Buch ein für sich stehender Roman ist, da alles bis ins Details aufgeklärt wird und der Autor gründlich – vor allem mit den Avatar – aufräumt. Für meinen Geschmack wurde vielleicht etwas arg viel aufgeräumt, aber das ist Geschmacksache. Mir hat das Lesen auf jeden Fall viel Freude bereitet und es ist fast schon schade, dass es nur ein Einzelroman ist. Fazit: Der Weg der Helden ist ein wirklich gut gelungener für sich stehender Einzelroman über die dem Untergang geweihte Rasse der Avatar, die es kurz vor dem Ende noch schafft Helden hervozubringen, welche gegen die Invasion einer feindlichen Rasse kämpfen. Bei diesem Buch spielt Politik eine ebenso große Rolle wie die Magie durch die Kristalle. Dadurch, dass die arroganten und selbstgefälligen Avatar durch die Amecs einen Spiegel vor die Nase gesetzt bekommen und durch so manche Erkenntnis, die die Avatar im Laufe des Buches machen, erhält Der Weg der Helden eine schöne, positive Botschaft. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und Gemmell ist ein Autor, von dem ich gern mehr lesen würde. Ich würde mich jedenfalls über die eine oder andere Neuauflage der Bücher, des leider bereits verstorbenen Engländers, freuen.

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