David Gemmell Ritter dunklen Rufs

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(5)
(6)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ritter dunklen Rufs“ von David Gemmell

Sie sind böse, feige und brutal – doch sie sind die letzte Hoffnung der Menschen Einst waren die neun Ritter der Gabala strahlende Verfechter der Gerechtigkeit. Doch in ihrem Stolz sind sie dem Bösen verfallen und terrorisieren nun das Reich. Nur Manannan, der schwächste von ihnen, glaubt noch an ihre alten Werte. Ausgerechnet seine Feigheit hat ihn vor der Finsternis bewahrt. Um seinen alten Gefährten entgegenzutreten, will er eine neue Gabala gründen. Doch als zukünftige Ritter stehen ihm nur Diebe, Mörder und Ausgestoßene zur Verfügung. Manannan weiß, dass er keine Chance hat. Und dennoch muss er es versuchen!

Ausgeprägt starke Fantasy von David Gemmell mit zahlreichen Charakteren und einer detaillierten Welt. Selten ein bissschen zäh. Rezi folgt.

— Sardonyx
Sardonyx

Empehlenswert!

— FelixM
FelixM

Grandioses Fantasy-Epos.

— AlexHartung
AlexHartung

Stöbern in Fantasy

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Freundschaft, Zusammenhält und Liebe - eingebettet in eine magische Geschichte

Buchverrueggt

Wédora - Schatten und Tod

Faszinierendes Setting

momkki

Ruf der Versuchung

Drei Sterne sind noch sehr wohlwollend für diese platte, abgedroschende Story.

Saphir610

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Fantasy in orientalischem Setting. Spannend, mystisch, ich fands super.

Shellan16

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Idee mit viel Potenzial. Leider sehr wenig Handlung

our_booktastic_blog

Stadt der Finsternis - Unheiliger Bund

Kate is back! Und diesmal muss sie einige schwere Entscheidungen treffen.

I_like_stories

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ritter dunklen Rufs ... sie sind nicht mehr, aber in ihrem Namen tobt der Kampf gegen das Böse!

    Ritter dunklen Rufs
    Sardonyx

    Sardonyx

    Vor Jahren waren die Ritter der Gabala Kämpfer für Gerechtigkeit und Freiheit im Reich der Gabala. Und heute sind sie längst untergegangen, nur noch Stoff für Geschichten und alte Träume, die heute niemand mehr träumt. Die Vergangenheit ist nicht mehr, aber sie hat Auswirkungen auf das Jetzt. Schneestürme fegen über das winterliche Land und die Fesseln des Schicksals wurden längst geschmiedet, um zahlreiche, verschiedene Leute aneinander zu schweißen. Tyrannei, Sklaventum und Unrecht suchen das Volk heim, Intrigen zerfressen die Reihen des Adels und der machtgierige, kaltherzige Zauberer Okessa von Mactha webt Gespinste aus dunklem Zauber, um grauenerregende Ungeheuer zu erschaffen. In den Wäldern sammeln sich Scharen vo Ausgestoßeen und Gesetzlosen, um dem kalten Winter zu trotzen. Doch dunkle Vorzeichen wallen auf: plötzlich erfüllen zweistimmige Schreie und im eigenen Blut erfrorene Leichen die Wälder, weil nachts die riesigen Monster die Krallen ausfahren, sich die verzerrten Lippen lecken und aus ihren zwei Köpfen Schreie ausstoßen. Selbst die Magie der Farben, die im alten Mann Ruad fließt und auch den mündig gewordenen Jungen Lamfhada erfüllt, kann die Kreaturen von Okessa nicht aufhalten. Ein Winter, wie er noch nie war, schreitet heran und ihm folgen 8 böse Ritter in roten Rüstungen. Doch Rettung vor den Geschöpfen des dunklen Bösen ist vielleicht zu spät, weil die ruhmreichen Ritter von Gabala, die Kämpfer für das Gute, geradezu myteriös verschollen sind. Doch, wenn sich all jene Geächtete und Gesetzlosen versammeln, könnten sie gemeinsam eine Armee der Rebellen aufstellen, um wie die Ritter aus den Geschichten des sanften Dichters Nuada Silberhand den finsteren Mächten zu widerstehen. Der Bogen der von Männern begehrten Schützin Arian wird nutzlos sein, die Axt des Rebellenanführer Llaw Gyffes wird nicht helfen und keinen Schutz wird es geben, wenn wie von Lamfhada geträumt im Frühling die Roten Ritter des Königs Ahac unter der Führung von Ritter Cairbre nahen werden. Das lebende Grün des Frühlings gerinnt zu einem blutigen, dunklen Rot ... Aus dem Leid heraus treten die Ritter dunklen Rufes! ,,Ritter dunklen Rufes" von David Gemmell ist ein Feuerwerk aus allem, was typische Fantasy so beinhaltet. Es ist eine Schlacht und eine knospende Hoffnungsblüte für die Figuren, deren Vielfältigkeit am Anfang noch leicht verwirren kann. Erst später entwickeln sich in dem Kampf des Guten gegen das Böse alle Zusammenhänge, wobei zwischen den verschiedenen Perspektiven hin und her gesprungen wird. Ein Pluspunkt bei dieser sich komplex entwickelnden Handlung. Ich muss mehr Bücher von Gemmell lesen; der Autor beweist mit allem, was gutes Kopfkino ausmacht. Es ist zwar stellenweise zäh, aber das stört nicht, wenn man voll und ganz in dem eher kurzweiligen Fantasybuch über Gabala versinken will. Die Ideen, dass die Magie in Farben vorhanden ist, finde ich sehr originell, wobei die Gestalt des Dagda einfach nur fantastisch ist. So viel kann ich gar nicht zu ,,Ritter dunklen Rufs" sagen; mir gefällt dieses Buch einfach, obwohl es nicht gleich ein totales Welt-Meisterwerk ist. Deshalb ziehe ich schneidend-klirrend die silberne Klinge meines Rezensentenschwertes heraus und lasse die Macht des Goldes in mich fließen, ehe ich zum endgültigen Schhlag aushole und den Kopf des Bösen abschlage. Aus der zersplitterten Schwärze fallen 4 goldene Sterne, ebenso strahlend wie gefährlich,

    Mehr
    • 5
  • Nicht das beste Werk - trotzdem gut!

    Ritter dunklen Rufs
    FelixM

    FelixM

    25. February 2015 um 11:04

    Ritter dunklen Rufs (im Original „Knights of Dark Renown“) ist ein weiteres Werk aus der Feder von David Gemmell und es steht für sich alleine – kein Zyklus, keine Saga. Das ist gleichsam Stäkr und Schwäche deses Buchs. Wer Gemmell bereits kennt, weiß was ihn erwartet: Ein spartanischer Schreibstil, Charaktere mit Facetten, kompromisslose Kämpfe, Gewalt – aber auch das Motiv der Hoffnung. Der Autor bemüht das bekannte Motiv der klassischen Fantasy: Den Kampf von Gut gegen Böse. Seine Protagonisten sind dabei jedoch keine strahlenden Helden sondern oftmals innerlich zerrissene Persönlichkeiten die Fehler in ihrem Leben gemacht haben und machen werden, Menschen mit Schwächen. Aber auch eben solche Menschen, die in Zeiten der größten Krise zu ihrer Stärke finden und sich gegen das Unrecht erheben. Ritter dunklen Rufs kommt nicht so seitengewaltig daher, wie man es heute von zahlreichen Büchern des Genres gewohnt ist. Das ist nicht schlimm sondern eher erfrischend – aber es macht sich schon bemerkbar. Manchmal hatte ich ein bisschen den Eindruck, Gemmell ist im letzten Drittel des Buchs recht fahrig in seinem Stil geworden – vielleicht auch aufgrund einer Seitenvorgabe des Verlags. Dem Autor gelingt es, gut Spannung aufzubauen und Charaktere einzuführen, dann aber geht es rasend schnell. Am Ende fragt man sich wirklich, ob es das gewesen war – oder ob man vielleicht irgendwo ein paar Seiten übersprungen hat. Zur Geschichte an sich: Gemmell greift in diesem Roman die Thematik der Verfolgung ethnischer Minderheiten auf, das Thema ist allgegenwärtig und begleitend. Wir betreten ein Königreich, dass sein goldenes Zeitalter bereits hinter sich gelassen hat, der König ist unter den Einfluss der sog. „roten Ritter“ geraten. Eins war es alles anders. Eins schützten neun strahlende Ritter das königreich – doch sie brachen zu einem Feldzug in ein magisches Reich jenseits mystischer Portale auf. Bis auf einen – ein Feigling, der sich heute immer noch Vorwürfe macht. Es ist kein Zufall, dass es acht rote Ritter sind… Ich mag diese Geschichte, doch sie ist bei weitem nicht die beste von Gemmell. Wer allerdings ein Fantasy-Buch für „zwischendurch“ sucht , bei dem er sich nicht in tausende von Seiten einlesen muss, der macht bei diesem Buch überhaupt nichts verkehrt!

    Mehr
  • Wieder ein gelungener Einzelroman

    Ritter dunklen Rufs
    horrorbiene

    horrorbiene

    23. March 2014 um 10:46

    Wieder einmal durfte ich mit diesem Werk Gemmells einen Fanatsy-Roman lesen, der ganz für sich steht und nicht zu einer Trilogie oder Serie dazu gehört. Vorurteile, dass aufgrund der Kürze Atmosphäre oder Charakterentwicklung und -tiefe hier fehlen könnten, hatte ich bei diesem Buch nicht, da ich mit Der Weg der Helden bereits einen Einzelroman aus Gemmells Feder gelesen habe, der mir sehr gut gefallen hat. Dieses Buch ist eindeutig der Heroic Fantasy zuzuordnen, da die Ritter der Gabala im Mittelpunkt stehen. Diese Ritter wurden von ihrem Waffenmeister zu einer Rettungsmission durch ein Tor in ein Land geschickt, das Probleme mit allerlei fiesem Gezücht hatte und die Hilfe der besten und gütigsten Ritter – denn nur ausgewählte, würdige Männer, können in diesen Stand berufen werden – benötigten. Doch von dieser Mission kamen sie nicht zurück. Sechs Jahre sind nun vergangen und der Magier und Waffenmeister lebt nun unter einem falschen Namen als Handwerker magischer Spielerein und das Land verändert sich. Der König ist unter den Einfluss von acht roten Rittern geraten und plant nun einen Völkermord an den Nomaden, da diese angeblich sein Wirtschaftssystem bedrohen. Doch einer der Ritter der Gabala ist damals nicht durch das Tor geritten und streift nun durch die Wälder, in denen monsterhafte Wesen ihr Unwesen treiben. Ist es möglich dem König und seinen schlechten Beratern Einhalt zu gebieten und so die Nomaden und das ganze Land zu retten? Ein Bündnis muss gegründet werden aus tapferen Männern, doch wer soll das sein? Obwohl im Prinzip aufgrund der Erzählweise und Perspektivwechsel der einzelnen Charaktere schnell deutlich wird, wer sich zu diesem Bündnis zusammen tut, hat sich Gemmell sehr viel Zeit gelassen um die Geschichte behutsam aufzubauen, ohne dabei in langwierige oder gar langatmige Ausschweifungen zu geraten. Stattdessen lernt der Leser die einzelnen Charaktere kennen und schätzen und auch das Magiesystem wird erklärt, was zu einer ausgewogenen Atmospähre führt. Die Magie funktioniert hier durch Farben, z.B. kann man mit dem grün heilen, was mich ein wenig an die neue Reihe von Brent Weeks erinnert hat, aber dieses Buch hier wurde eindeutig früher geschrieben. Der Aufbau der Geschichte, sowie die Erzählweise in den unterschiedlichen Perspektiven hat mir sehr gut gefallen und führte dazu, dass ich das Buch sehr schnell durchgelesen habe. Leider vollzog sich das Finale etwas sehr schnell. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Ritter dunklen Rufs wenigstens einmal gemeinsam ein Scharmützel bestritten hätten, so agierten sie nicht einmal gemeinsam, weil manche andere Missionen hatten. Kaum war der “Orden” komplett, fand ich mich bereits im Finale wieder und das Buch war vorbei. Zwar hat es mit 500 Seiten einen ordentlichen Umfang, doch am Ende hätten es ruhig noch 20 Seiten mehr sein können. Aber sei’s drum. Das einzige was mir hier wirklich gefehlt hat, ist eine Karte. Ich liebe es Reiserouten oder Ortschaften in einer Karte nachzuschlagen und hier wird nicht gerade wenig gereist. Leider gab es keine Karte. Da hier mehrere Herzugtümer und ein weiter entferntes Lang angesprochen wurden, hätte ich eine Karte als sehr nützlich empfunden. Fazit: Ritter dunklen Rufs ist wieder ein gelungener Einzelroman aus der Feder David Gemmells. Die Geschichte wurde atmosphärisch dicht erzählt und hat trotz der Zugehörigkeit der Heroic-Fantasy auch mir als Frau sehr gut gefallen. Einzig am Ende legt Gemmell ein klein wenig zu viel Tempo vor. Schade, dass Gemmell keine neuen Werke mehr schreiben kann, aber ich würde mich sehr freuen, wenn noch mehr Bücher von ihm neu herausgebracht werden würden, so wie dieses hier.

    Mehr