Legenden des Krieges: Das zerrissene Land

von David Gilman 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
Legenden des Krieges: Das zerrissene Land
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Der Krieg zerreißt Dörfer und Städte. Brachiale Erzählung. Schonungslos und Spannend.

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Inhaltsangabe zu "Legenden des Krieges: Das zerrissene Land"

Das Schwert kennt keine Gnade.

Frankreich, im Winter 1361. Nach zwanzig Jahren Kampf hat Edward III mit dem französischen König Frieden geschlossen. Große Territorien sollen für die Freiheit Johns II an England abgetreten werden. Doch für den kläglichen Überrest des französischen Königreichs haben gewinnsüchtige Söldnerbanden und Lehnsherren jahrelang gekämpft. Niemals werden sie ihre Beute einem geschlagenen König zuliebe aufgeben. Wenn England das Land haben will, muss es darum kämpfen – Thomas Blackstone muss darum kämpfen. Aber Blackstone wird verraten, sein Name verleumdet, seine Männer hingemetzelt, seine Familie gejagt. Erneut zieht er gegen die Franzosen in die Schlacht. Dieses Mal allein. Ohne die Engländer in seinem Rücken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499291623
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:21.08.2018

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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor 17 Tagen
    Legenden des Krieges - realitätsnah

    Inhalt:
    Das Schwert kennt keine Gnade

    Frankreich, im Winter 1361. Nach zwanzig Jahren Kampf hat Edward III mit dem französischen König Frieden geschlossen. Große Territorien sollen für die Freiheit Johns II an England abgetreten werden. Doch für den kläglichen Überrest des französischen Königreichs haben gewinnsüchtige Söldnerbanden und Lehnsherren jahrelang gekämpft. Niemals werden sie ihre Beute einem geschlagenen König zuliebe aufgeben. Wenn England das Land haben will, muss es darum kämpfen – Thomas Blackstone muss darum kämpfen. Aber Blackstone wird verraten, sein Name verleumdet, seine Männer hingemetzelt, seine Familie gejagt. Erneut zieht er gegen die Franzosen in die Schlacht. Dieses Mal allein. Ohne die Engländer in seinem Rücken.

    Fazit: Zwischendurch muss auch mal ein anderes Genre her :) Dieses Buch beschreibt auf brutale z.T. auch makabere Weise den Krieg. Einige Textstelle waren sehr extrem besonders wenn es um die Umgangsformen bzw. Verletzungen geht, aber es hat mir dennoch gefallen. Der krieg wird hier nicht verschönigt, sondern so dargestellt wie er meinem Empfinden nach der Realität nahe kommt. Deswegen geb ich 5 von 5 Sternen und danke dem Verlag für das Buch

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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Der Krieg zerreißt Dörfer und Städte. Brachiale Erzählung. Schonungslos und Spannend.
    Kriegsverbrechen

    David Gilmans Protagonist „Thomas Blackstone“ setzt nun seinen Krieg gegen Frankreich im Jahre 1361 weiter. „Legenden des Krieges – das zerrissene Land“ ist der fünfte Band dieser Reihe und erzählt die Kriegserlebnisse des ehemaligen Bogenschützen und inzwischen Ritters weiter. Der 100-jährige Krieg geht munter weiter, doch inzwischen steht Fortuna auf der Seite des englischen Königshauses. Die Armee der Franzosen ist mehr wie nur geschwächt und das englische Heer gewinnt organisatorisch und strategisch mehr Gebiete für sich. Doch wie jeder Krieg hinterlässt dieser nicht nur Spuren bei den Soldaten. Französische Städte und Regionen sind sehr zerstört, Ernten zerstört, die Felder der Dörfer nur noch Asche. Die Wut und Ohnmacht der einfachen Bevölkerung ist verzweifelt. Hinzu kommt noch die Gefahr durch marodierende Söldner und Soldaten, die plündern und mordend eine Schneise des Todes hinterlassen.

    Thomas Blackstones Aufgabe ist es die Regionen zu befrieden – Burgen und Landsitze sollen eingenommen, die Söldner verjagt werden. Im Hintergrund lauern weit gefährlicher Gegner, das französische Königshaus möchte den Kriegsherrn Blackstone immer noch Tod sehen. Es wird ein Kopfgeld ausgesetzt – die Jagd beginnt.

    David Gilmans Reihe wird nicht weniger spannend, oder interessanter. Stabil hangelt er sich historisch durch viele durch Quellen belegte Ereignisse des 100-jährigen Krieges der beiden Erzfeinde England und Frankreich. Dabei es geht es weniger um Politik, viel mehr behandelt der erfolgreiche Autor die Schlachten zwischen den beiden Kontrahenten. Im vorliegenden Band thematisiert David Gilman, dass Kriegsgräuel und die Verbrechen an der Zivilbevölkerung, dass durch feindliche Heere und marodierende Söldner viel zu erleiden hat. Doch auch der verständliche Hass, dass brutale Ermorden von Gefangenen Gegnern bekommt seine Kapitel.

    Das Talent die Schrecken und vielleicht auch die morbide Faszination einer Schlacht zu erzählen, gründet den Erfolg des Autors David Gilman. Konsequent schonungslos erzählt er von töten und getötet werden, von Hass, Angst und Rache. Es gibt nur wenige erzählerische Momente an denen die Menschlichkeit durch einen Spalt der Brutalität, etwas Licht auf die Schatten des Krieges wirft. Auch die Charakterentwicklung hebt und baut sich nicht weiter fort. Zwar gibt es in den Reihen Blackstones Verluste – doch diese verschwindenden Nebenfiguren wird man in weiteren Bänden nicht vermissen. Es gibt auch überhaupt wenig Nebengeschichten, die eine oder andere Perspektive des französischen Königs und seines Sohnes werden erzählt, ansonsten liegt der Fokus ganz klar auf den Erlebnissen der Legende Thomas Blackstone.

    Insgesamt interpretiert ist der vorliegende Band „Legendes Krieges – Das zerrissene Land“ von David Gilman ein souverän, starker Kriegsroman. Stabile Spannung und vielleicht der Grundstein für einen stärkeren sechsten Band. Die Weichen, das merkt man in den letzten Kapiteln sind gestellt.

    Michael Sterzik 

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor 23 Tagen
    Das Schwert kennt keine Gnade ...

    "Das zerrissene Land" ist der fünfte Band aus der Reihe "Legenden des Krieges" von David Gilman. Noch immer sind wir in der ersten Phase des hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich. Thomas Blackstone soll für Edward III die überlassenen Städte sichern. Doch in Frankreich herrscht kein Friede. Söldnerbanden ziehen durch das Land und der Dauphin Karl, Sohn des französischen König Johann II, ist besessen davon Frankreich wieder erstarken zu lassen und die lebende Soldatenlegende Thomas Blackstone zur Strecke zu bringen. So greift er zu allen Raffinessen, spinnt Intrigen und stellt Thomas Fallen, teils mit Hilfe von bezahlten Söldnerbanden. Für Thomas und seine Getreuen bedeutet dies nur eins: Sie treffen auf große Widerstände und müssen eine Schlacht nach der anderen auf sich nehmen. Und das genau zeichnet diesen Band aus. Sind es weniger diesmal die Irrungen und Wirrungen des Krieges oder politische Machenschaften, sondern die Sicherung der Territorien für Edward III und die Zustände im geschlagenen Frankreich. "Das zerrissene Land", ein gut gewählter Titel dafür. Als Leser kann man sich bestens vorstellen, welch grausame Zeit dies für die Bevölkerung war. Zum einen gebeutelt von der Pest, zum anderen Kriegsherren und Söldnerbanden ausgesetzt. Thomas Blackstone und seine Getreuen sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Ein Protagonist, der Held für seine Mannen ist, aber eigentlich immer getrieben das Richtige seiner Überzeugung durchzusetzen. In diesem fünften Band ist er mit seiner Truppe wieder mal auf sich gestellt und das Hauptaugenmerk des Autors scheint diesmal auf den zu schlagenden Schlachten zu liegen. Brutal und grausam sind diese, aber als Leser konnte ich mich dem Kampfgetümmel nicht entziehen. Bei jedem Schwerthieb fieberte ich mit und das Kopfkino das Gilman entstehen lässt, zog mich mitten hinein in das Jahr 1361. Auch dieser Band ist ihm daher wieder hervorragend gelungen und obwohl man sich als Leser auch wieder von Wegbegleitern von Blackstone trennen muss, war ich wieder fasziniert von der Geschichte. Für mich sind Blackstones Geschichten während des hundertjährigen Krieges immer spannend und faszinierend und ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel, die David Gilman dazu aufschlagen wird.

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    nirak03s avatar
    nirak03vor 16 Tagen

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    Schonungslos! Hier wird den Lesern kein blutiges Detail der mittelalterlichen Kriegsführung erspart. Garantiert werden die Leser mehr von diesem Autor hören wollen.

    David Gilman ist ein Meister. Seine Bücher sind minutiös recherchiert, historisch korrekt und gleichzeitig packend und spannend. Er schreibt in derselben Liga wie Bernard Cornwell.

    So gut sind die Szenen, dass man von tiefster Traurigkeit in Übelkeit und Erleichterung gestürzt wird, so schnell die Augen eben lesen können. Diese Kunst zu schreiben hebt das Buch von der Masse ab.

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