David Givens Die Macht der Körpersprache

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Inhaltsangabe zu „Die Macht der Körpersprache“ von David Givens

Nicht zuhören, sondern zuschauen, heißt die Devise, um die echten Motive, Gedanken und Lügen von Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten zu entlarven. David Givens, Experte für Körpersprache, erklärt, was Haare, Schultern, Hände, ja sogar Schuhe über die wahren Gedanken anderer aussagen. Er zeigt anhand vieler Beispiele aus dem Geschäftsalltag, wie Kommunikationswissenschaft und das Wissen um die Signale des Körpers helfen, die Mitarbeiter und Geschäftspartner wie ein offenes Buch zu "lesen". Die Macht der Körpersprache verrät beispielsweise, wieso die Hand eines Kollegen mehr darüber aussagt, was er denkt, als seine Worte. Oder warum Gesten weit besser haften bleiben als Ansprachen. Und wie man einen neugierigen Chef wortlos abwimmeln kann.

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    Die Macht der Körpersprache
    R_Manthey

    R_Manthey

    01. July 2015 um 15:26

    Auf der Rückseite dieses Buches wird uns der Autor als ein unter uns lebendes Genie bezeichnet. Vermutlich beziehen sich diese Einschätzung auf die Fähigkeit von Givens, nonverbale Signale von Menschen und ihrer persönlichen Umgebung zu lesen. Solche vielfältigen Einzelsignale überhaupt wahrzunehmen und sie dann zu komplexen Aussagen zusammenzufassen, ist ohne Zweifel eine große Kunst. Doch darüber ein Buch zu schreiben, erweist sich schließlich, wie in diesem Fall, als ein ganz anderes Problem, denn nun muss man diese Methodik, bei der oftmals aus langer Erfahrung gespeiste Intuition eine außerordentliche Rolle spielt, systematisch erklären. Dem Autor ist das nach meinem Empfinden nur mittelmäßig gelungen. Die Verwirrung beginnt bereits beim Titel. Man erwartet bei ihm auch einen Text der unbewusste und kaum sichtbare körperliche Signale deutet, die Menschen aufgrund genetischer Steuerungen in oftmals verräterischer Weise von sich geben. Davon enthält der Text auch tatsächlich einige. Viel Neues erfährt ein bereits erfahrener Leser dabei jedoch nicht. Gesichtsausdrücke, Handhaltungen und Schulterbewegung werden vom Autor in bestimmten Situationen des Berufslebens gedeutet. Leider hält sich die Illustration solcher Aussagen im Buch in sehr engen Grenzen. Erscheinungen der nonverbalen Kommunikation werden also erstaunlicherweise meistens verbal erläutert. Bis dahin liest sich das Buch noch recht spannend. Doch dann geht der Autor plötzlich zur Gestaltung unseres Aussehens über und analysiert die Botschaften unserer Frisuren, unserer Schuhe und unserer Kleidung. Natürlich hat das mit einer unbewussten körperlichen Ausdrucksweise nicht mehr viel zu tun und stellt daher einen merkwürdigen Konzeptbruch dar. Und tatsächlich behandelt Givens diese Thematik dann auch so, wie sie größtenteils gesehen wird, nämlich als Frage des persönlichen Images oder als Problem einer gewissen gesellschaftlichen Konformität. Ganz nebenbei vermittelt er dabei auch gewisse Gepflogenheiten anderer Kulturen, während sein Buch sich jedoch vorwiegend auf die US-Unternehmenskultur beschränkt. Auch deswegen ist so manches aus seinen Ausführungen nicht unbedingt auf unsere Verhältnisse übertragbar. Manchmal trifft man dabei auch auf Formulierungen von ungewollter Komik. So steht beispielsweise auf Seite 114 der faszinierende Satz: "Ein regelmäßiger Haarschnitt trägt zur Dynamik und Disziplin eines Teams bei." Wenig später erwartet den männlichen Leser folgende überraschende Erkenntnis: "Zu den versteckten Botschaften eines Anzugjacketts gehört es, dass dessen Schnitt verschlüsselte animalische Signale von Kraft und Stärke enthält." Ich mag das nicht beurteilen, möchte aber irritiert darauf hinweisen, dass solche Formen einer gewissen Mode unterliegen, die man meistens nicht beeinflussen kann. Es sei denn, man tanzt völlig aus der Reihe, was natürlich auch wieder gewisse Schlüsse bei Givens auslösen würde. Kurzum, es bleiben bei all den interessanten Ausführungen in diesem Text, die oft auch im amerikanischen Stil durch Geschichten aus der Erfahrungswelt des Autors aufgelockert werden, dann doch einige Zweifel an seinen zu allgemeinen Schlussweisen. Nachdem der Dresscode vom Autor abgehandelt ist, wendet er sich der persönlichen Ausgestaltung unseres Arbeitsplatzes zu, die natürlich auch etwas über uns aussagt. Dann analysiert er das Verhalten von Teilnehmern eines Firmenmeetings an einem Lehrbeispiel, diskutiert die verschiedenen Arten von Chefs, widmet sich der Geschäftstätigkeit beim Golfspielen und diskutiert am Ende Signale der Vertrauenswürdigkeit, wobei hier auch solche Figuren wie der letzte Boss von Lehman Brothers und Herr Madoff vorkommen. Fazit. Ein etwas langatmiges, aber stellenweise auch interessantes Buch, das sich seinem eigentlichen Thema zu wenig und zuviel einer wie auch immer gearteten Imagepflege im (amerikanischen) Berufsleben widmet und dabei auch recht viele Allgemeinplätze enthält.

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  • Rezension zu "Die Macht der Körpersprache" von David Givens

    Die Macht der Körpersprache
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. August 2011 um 10:24

    Dass der Mensch sich durch viel mehr ausdrückt und interpretiert als durch seine Verbalität, ist seit langem bekannt. Oft dem Einzelnen unbewusst, drückt er sich durch Gesten, Haltungen u.v.m. aus. Seine Mitmenschen nehmen, wiederum meist unbewusst, diese „Köropersprache“ wahr , und reagieren entsprechend. Dass die Äußerungen der Körpersprache und ihre Interpretationen durch andere nicht unbewusst bleiben müssen, das zeigt der Kommunikationstrainer und Berater David Givens in seinem hier vorliegenden Buch. Vor allen Dingen im Beruf und in der Arbeitswelt will er damit seinen Lesern Kenntnisse darüber vermitteln, wie sie Menschen lesen können. Man kann, sagt er, durch aktives Beobachten und Zuhören, die Gedanken, die Lügen, aber auch die echten Motive hinter den Handlungen von Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten erkennen und für sich selbst und die eigene Kommunikation nutzen lernen. Da geht es um de Deutung von Gesichtern, um den Blickkontakt, die Hände, die Schultern, das Haar, den Dresscode, die Schuhe und um etliche andere persönlichen Signale, die Menschen in ihrem Büro und Arbeitsplatz hinterlassen. Er geht damit weit über die direkte Interpretation von „Körpersprache“ hinaus und verliert sich des Öfteren im Äußerlichen. Dennoch kann man dieses Buch mit Gewinn dazu nutzen, nicht nur seine eigene Präsentation im Beruf zu verbessern, sondern auch die der anderen besser zu durchschauen.

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  • Rezension zu "Die Macht der Körpersprache" von David Givens

    Die Macht der Körpersprache
    Sophia!

    Sophia!

    25. June 2011 um 00:22

    „Man kann viel beobachten, wenn man achtsam ist.“ (Lawrence Peter Berra) _ In der Arbeitswelt legen wir großen Wert auf das gesprochene und geschriebene Wort. Nichts scheint wichtiger, als Telefonate, Briefe und E-Mails. Dabei scheinen wir zu vergessen, wie wichtig nonverbale Mitteilungen sind. Denn gerade der Arbeitsplatz ist schließlich auch ein Ort der Begegnung und zwischenmenschlichen Kommunikation. Diese Tatsache versucht David Givens, der als Berater großer Unternehmen wie etwa Epson oder Dell tätig ist, seinen Lesern nahe zu legen. Hierzu bietet er eine Fülle an Informationen, die zur Entschlüsselung nonverbaler Botschaften hilfreich sind. Schritt für Schritt wird beschrieben, worauf man bei der Begegnung mit Anderen achten sollte. Angefangen von gängigen Aspekten der Mimik und Gestik, über die Frisur, den Kleidungsstil bis hin zur Gestaltung der Büros und Konferenzräume. _ Die gezielte Analyse von Körpersprache fördert nicht nur die Entwicklung von Empathie oder Überzeugungskraft, sondern wirkt sich vielmehr positiv auf den Führungsstil aus und bietet daher gerade auch für Chefs eine Möglichkeit der Verbesserung der geschäftlichen Interaktion sowohl mit Kunden als auch mit Mitarbeitern. Als Leser erfährt man viele spannende Hintergründe und erhält eine Reihe gelungener Ratschläge. Besonders interessant waren für mich die Hinweise zu den sogenannten CLEMS, die seitlichen Augenbewegungen. Auch über die Kommunikation mit den Händen habe ich viel gelernt, wie etwa die Bedeutung einer nach oben oder nach unten gekehrten Handfläche oder den Einsatz pantomimischer Gesten zur Verständnisklärung. Positiv zu bewerten sind außerdem die vielen Kästchen, die sich vom durchgehenden Text hervorheben. Hier erklärt der Autor beispielsweise interkulturelle Unterschiede bzgl. der Körpersprache oder gibt konkrete Handlungsanleitungen. _ Die einzelnen Kapitel sind übersichtlich gestaltet und machen das Lesen besonders angenehm. Der Text verzichtet auf allzu theoretische, überflüssige Inhalte und gibt leicht zu verstehende, konkrete Hinweise zum aktiven Zuhören, Beobachten und analysieren. Ein umfassendes Literaturverzeichnis am Ende des Buches verweist auf weiterführende Literatur zum Thema. _ Fazit: Ein gewinnbringendes, lohnenswertes Buch! Interessant nicht nur für diejenigen, die großen Wert auf beruflichen Erfolg legen. Vielmehr geht es hier um die Sensibilisierung für versteckte Botschaften und nonverbales Verhalten, somit um Kenntnisse, die auch im Alltag nur hilfreich sein können.

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