David Gordon Mystery Girl

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Inhaltsangabe zu „Mystery Girl“ von David Gordon

Sam Kornberg liebt Trash-Filme, Hochliteratur und seine Frau Lala. Als die ihn verlässt, bricht für Sam eine Welt zusammen. Um sie wiederzugewinnen, ist er zum Äußersten bereit er sucht sich einen Job. Den erstbesten, den er kriegen kann: Assistent eines Privatdetektivs. Sein Chef ist Solar Lonsky, ein kränkliches, fettleibiges Genie, das sein Haus nicht verlassen kann. Sams erster Auftrag ist die Beschattung einer mysteriösen Frau. Eigentlich muss er nichts weiter tun, als ihr durch Los Angeles zu folgen, doch schon bald verfällt er ihr hoffnungslos und wird in einen Mordfall verwickelt, in dem Satanisten, Succubi, Untergrundfilmer, Hollywoodstars und mexikanische Gangster eine nicht unbedeutende Rolle spielen.§Mystery Girl ist ein Thriller über die Gefahren von Kunst und Liebe, ein Schnellkurs in "Verfall der westlichen Zivilisation" und ein durchgeknallter Trip durch L.A. Und, ach ja, es ist eine irre spannende, wahnsinnig gewiefte und brutal komische Geschichte.

Verrückt, brutal und doch wundervoll! Independant Kino als Buch.

— faanie

Absolut enttäuschend!

— ChattysBuecherblog

Langeweile pur ....

— MissStrawberry

Ein intelligentes, schräges Buch mit Niveau. So absurd, so außergewöhnlich, dass man's kaum hinlegen kann.

— DonnaVivi

Ein sehr gutes Buch und auf jeden Fall eine Empfehlung wert!!

— Amarok

War zimlich enttäuscht von dem Buch.

— Maritahenriette

Konnte mich nicht überzeugen, obwohl mir einige Ansätze z.B. die schrägen Figuren durchaus gefielen. Es wirkt zu sehr gewollt.

— Rabenprinzessin

Eine irre Story über alte Möchtegernfilmschönheiten, konfuse Schauspieler, Doppelgänger und Wahrheiten, die eigentlich keiner hören will.

— kassandra1010

also ich fand die Leseprobe total spannend, man weiss wirklich bis zum schluss nicht wer wie involviert ist und wer was getan hat.

— RubyKairo

Bedauerlicherweise habe ich das Buch als zu langatmig und stellenweise langweilig empfunden. Mehr Krimi als Thriller.

— AngiF

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Solider Thriller, ich hätte zwar die Beziehung der beiden nicht unbedingt gebraucht der Täter/ Opfer Teil war dafür gnadenlos spannend.

JosefineS

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Sehr starker, interessanter Anfang, zum Schluss einfach nur abstrus und an den Haaren herbeigezogen.

Anni_im_Leseland

Woman in Cabin 10

Ein wenig crazy, aber aufregend;)

Tine13

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  • Mysteriöse Frauen und verschrobene Detektive

    Mystery Girl

    Amarok

    24. September 2015 um 09:59

    Sam Kornberg, ein Film-Fan und Freizeitschriftsteller, der "plötzlich" von seiner Frau verlassen wird, findet sich auf einmal völlig alleingelassen vor und muss damit beginnen sich um sich selbst und seinen Lebensunterhalt zu kümmern. Als angehender Schriftsteller begibt er sich auf die Suche nach mehr interessanten als lukrativen Jobs und wird schließlich Gehilfe eines Privatdeketivs. Sein erster Auftrag umfasst zunächst die Beschattung einer mysteriösen Frau, was ihn zu einem kleinen Stelldichein mit einer weiteren Frau führt, die ihm kurz darauf wieder als Mordopfer begegnet. Und genau damit setzt ein Kriminalfall ein, der in guter alter Pulpmanier nur so vor skurilen Persönlichkeiten und Situationen strotzt, zur Einführung dutzender Charaktere - alle mehr oder weniger mysteriös und außergewöhnlich - führt, auch Sex, Mord, lasterhafte Vergangenheiten enthält und ebenfalls die Geschichte selbst immer wieder neue Wendungen nehmen lässt. Der Autor weiß geschickt mit seinen Figuren und dem Storyplot zu spielen, bleibt dabei immer dem Pulp-Genre treu und bietet dem Leser ein wahres Vergnügen und auch Meisterwerk modernen Pulpromans. Auch die Sprache und das Erzähltempo sind ein wahrer Genuß und machen es schwer den Roman aus der Hand zu legen. Für jeden Fan von Pulp ist das auf jeden Fall ein Muss und für alle, die damit bisher noch nicht in Berührung gekommen sind, ist "Mystery Girl" der perfekte Einstieg und wird süchtig nach diesem Genre machen.

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  • Trashig, wirr und ab und zu ganz lustig

    Mystery Girl

    bieberbruda

    22. December 2014 um 09:23

    Ich hatte mir hier einen lustigen und ausgefallenen Krimi/Thriller versprochen hat. Bis ca. Seite 100 war das Buch auch wie erwartet: Ziemlich trashig und voller witziger Einfälle. Danach wurde es aber so wirr, abstrus und skurril, dass das Buch keinen Spass mehr gemacht hat. Zur Story: Sam Kronberg ist ein erfolgloser Schriftsteller und wird von seiner Frau verlassen. Da sie schon immer wollte, dass er sich einen anständigen Job sucht, bewirbt er sich auf eine Assistentenstelle beim Detektiv Solar Lonsky. Er soll eine mysteriöse Frau beschatten und landet dadurch in Teufels Küche. Ich will hier gar nicht allzu viel verraten, aber was unterhaltsam anfängt, hat mich nach einiger Zeit sehr genervt, da es zu wirr wurde. Am schlimmsten fand ich jedoch die immer wieder auftauchenden Nacherzählungen von Filminhalten. Das Buch lässt sich allgemein nicht sehr flüssig lesen - diese Nacherzählungen schmälern das Lesevergnügen noch mehr. Laut David Gordon sind scheinbar alle Frauen nicht nur wunderhübsch, sondern auch besessen nach Sex (wie und mit wem scheint hier egal zu sein). Es gibt keine Charaktere, die auch nur annähernd normal sind und die skurrilen Geschehnisse scheinen den Charakteren auch gar nichts auszumachen - Konsequenzen gibt es auch keine. Ein Beispiel (Achtung...kleiner, aber unwichtiger Spoiler): Sam werden im mexikanischen Krankenhaus die beiden kleinen Finger spiegelverkehrt an die Hände genäht - das wird dann aber im Buch in ein paar Sätzen erwähnt und mehr nicht. Danach hört man nichts mehr davon. Die vielen schrillen Einfälle des Autors sind ja eigentlich sehr lustig und treffen auch meinen Humor, aber auf die Dauer war es einfach zu viel und deshalb eher nervig. Ich habe mich tapfer durch das Buch gequält und würde es nicht weiterempfehlen. Die 2 Sterne gibt es für den abgedrehten Humor, da man öfter mal schmunzeln muss :-)

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  • Meine Meinung zu: Mystery Girl von David Gordon

    Mystery Girl

    ChattysBuecherblog

    22. September 2014 um 11:14

    Puh, hier fällt mir die Bewertung sehr schwer. Ich weiss wieviel Mühe in einem Buch steckt... ich weiss aber auch, dass dieses Buch die Mühe nicht wert war. Selten so eine langweilige Geschichte gelesen. Durch den Klappentext wurde ich komplett in die Irre geführt, denn erwartet hatte ich einen humorvollen Krimi. Auch das Cover hatte noch einen gewissen Witz versprüht. Jedoch schon beim Lesen der ersten Seiten war mir klar, dass ich da total gelinkt wurde. Von wegen Krimi! Langatmige Filmvorstellungen, die mir teilweise sogar gänzlich unbekannt waren. Es wurde Personen eingebracht, von denen ich noch nie gehört bzw. gelesen hatte. Und so zog sich Seite für Seite mit Banalitäten. Von Witz oder kriminalisitschen Spürsinn, war leider nichts zu finden. Oft haben ich mir überlegt, das Buch einfach wieder wegzustellen, weil mir meine Freizeit dafür zu schade ist, und es einfach viel bessere Bücher auf dem Markt gibt, bei denen es sich wirklich lohnt, diese mal gelesen zu haben. Ich kann für dieses Buch leider keine Empfehlung aussprechen, da es noch nicht mal zum Einschlafen geeigent ist.

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  • Absolut nichts für mich. Schade!

    Mystery Girl

    MissStrawberry

    18. September 2014 um 11:38

    Man kann ja schon mal einen Fehlgriff bei Büchern haben. Aber das hier? Unfassbar ....! Klappentext und Leseprobe haben mich total aufs Glatteis geführt. Statt eines irre witzigen Krimis oder Thrillers habe ich eine Ansammlung von wahnwitzigen Phrasen bekommen. Mehr ist das echt nicht. Jede Menge Leute aus Film und Fernsehen, Literatur und Magazinen werden hier mehr oder weniger verheizt. Teils reale Personen, teils (dazu-)erfundene und kaum jemanden davon konnte ich irgendwie einordnen. Das Schlimmste daran ist, dass genau diese Filmnacherzählungen und die Storys darum herum den Hauptteil des Buches ausmachen. Uff! Aber worum soll es denn eigentlich gehen? Da ist Sam Kronberg, der Loser schlechthin, der Zeit seines Lebens versucht hat, ohne echte Arbeit durchs Leben zu kommen. Auf die Frauen hat er Wirkung, also schafft er es, sich quasi durchfüttern zu lassen für eine mehr als geringe Gegenleistung (Haushalt führen? Nur, wenn es dann gar nicht mehr anders geht ....). Dafür versucht er, ganz ohne Sinn und Ziel zu schreiben. Das sind weder Romane mit Handlung oder Plot noch Gedichte und auch keine philosophischen Abhandlungen. Was genau er schreibt, weiß Sam selbst nicht. Und der Leser denkt sich: aha - David Gordon weiß also, dass er gerade Unsinn schreibt? Da wundert es nicht, dass ihm seine Frau davonläuft. Die Paartherapie versemmelt Sam natürlich auch und in letzter Sekunde angelt er sich den Job als Assistent eines Detektives, der das Haus nicht verlässt. Wie? Ja, genau. Ganz schön schräg. Sam soll das Mystery Girl beschatten. Das ist die große Liebe von Sams neuem Chef Solar Lonsky und sie hat mehr als nur ein Geheimnis. Klar, dass Sam weiter in alle Fettnäpfchen tritt und an der Dame, die unter mehreren Namen durchs Leben läuft, mehr Gefallen findet, als er sollte. Und auch klar, dass er wieder Mist baut. Neben unnötig langen Filmnacherzählungen gibt es dann auch noch eine Reihe unnötig eingefügter detailliert erzählter Sexszenen. Die sind noch dazu völlig ohne Bezug zur eigentlichen Story und langweilen, statt "anzuheizen". Die einzige Protagonistin, die man echt mag, ist Lala, Sams Frau. Warum? Weil sie klug genug war, ihn und damit die Story ganz schnell zu verlassen ....! Alle anderen sind hohle Figuren, ohne Tiefgang und völlig überzeichnet. Das Ganze ähnelt schon mehr einer Slapstick-Kommödie, denn einem Thriller. Die Wendungen am Ende des Buches sind total konstruiert und unglaubwürdig. Da dreht sich alles dermaßen oft und schnell im Kreis, dass man nicht mehr weiß, wo man angefangen hat und wo man endet. Es kommt zu Endlosmonologen, die sich nicht nur schwer lesen lassen, sondern auch noch langweilig und langatmig sind. Kurz und knapp: das Buch zog sich unfassbar in die Länge und hat mich komplett enttäuscht. Ich finde nichts daran genial. Auch finde ich keine besonderen schriftstellerischen Tricks. Die einzige „Rafiniesse“ ist das Hinhalten der Leser – ich habe bis zuletzt gehofft, dass da noch irgendetwas kommt, das am Ende so gut ist, wie der Anfang versprochen hatte. Leider habe ich vergeblich gehofft. Bleibt der obligatorische einzelne Stern.

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  • Ein intelligentes, schräges Buch mit Niveau

    Mystery Girl

    DonnaVivi

    Mystery Girl ist zweifellos ein Kriminalroman fern von der Normalität. Bereits die Ausgangssituation erweckt Argwohn: Ob der Privatdetektiv Solar Lonsky, eine der Hauptfiguren, ein Genie und geschätzter Arbeitgeber oder schlicht nur geisteskrank ist? Oder ist der Erzähler, Sam Kornberg, einigermaßen gesund, obwohl er sich größtenteils der Selbstquälerei hingibt, quasi „frei nach Proust“ um die fehlende Erinnerung, was und wann in seinen Ehejahren schief gelaufen ist? Heißt Kornbergs Ehefrau Lala oder lebt sie unter falscher Identität in den USA? Sehr lange ist es auch nicht klar, ob tatsächlich ein Kriminalfall vorliegt. Nichts ist, wie es scheint. Die detaillierten Beschreibungen zeigen schräge Figuren und nicht weniger verwirrende Ereignisse in einer häufig surreal wirkenden Umgebung. Entsprechend kommt die Ansprache in einer korrespondierenden Szene kaum seltsam vor: „Ladies und Gentlemen und alle dazwischen, ...“. Obwohl die Sexualität (oft sogar Pornografie) nicht nur in den Dialogen ein Thema ist, bleibt die Obszönität in annehmbaren Rahmen. Alles dient in diesem Roman der Kunst und der Verwirrung. Bald empfindet man nicht mehr störend, wie sprunghaft sich die Themen wechseln: wissenschaftliche Vorträge über Literaturtheorie, bildhaft detaillierte pornografische Filmszenen, Alltag, Verbrechen oder Erinnerungen an ein friedliches Eheleben. Nicht mal die persönliche Anrede der Leser durch den Autor bringt einen aus der Bahn: „Ich will Sie nicht mit Details langweilen.„ Wie eben ein spontaner Austausch von unglaublichen Anekdoten, die wider Erwarten allen – selbst dem langweiligsten und erfolglosesten Romanautor wie Sam Kornberg – passieren können. Stilistisch erinnert das Buch an klassische Kriminalgeschichten: präzise geschrieben, spannend gehalten, mit merkwürdigen und abenteuerlichen Wendungen. David Gordon lockert einige peinliche oder düstere Abschnitte sogar mit makaberen Ausdrücken auf, wie „Walfischsperma“ (als Energie-Shake) und „Coffee and Donuts für alle“ als allgemeine Begrüßung (mangels Sprachkenntnisse) bei einer mexikanischen Trauerzeremonie. David Gordons geistreiche, präzise Ausdrucksform, der Einfallsreichtum des Autors und die durchgehend selbstkritische Haltung des Protagonisten erwecken von Anfang an Sympathie. Wer sich in den Parallelwelten zwischen Wahrheit und Täuschung und in durchgeknallten Szenen mit urkomischen Darstellern verlieren möchte und dabei eine unberechenbare, abenteuerliche Lektüre wünscht, dem werden mit Mystery Girl die Herzenswünsche erfüllt.

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    • 2

    Arun

    10. September 2014 um 13:03
  • Pulp Fiction Reloaded

    Mystery Girl

    Amarok

    06. September 2014 um 21:33

    Sam Kornberg, ein Film-Fan und Freizeitschriftsteller, der "plötzlich" von seiner Frau verlassen wird, findet sich auf einmal völlig alleingelassen vor und muss damit beginnen sich um sich selbst und seinen Lebensunterhalt zu kümmern. Als angehender Schriftsteller begibt er sich auf die Suche nach mehr interessanten als lukrativen Jobs und wird schließlich Gehilfe eines Privatdeketivs. Sein erster Auftrag umfasst zunächst die Beschattung einer mysteriösen Frau, was ihn zu einem kleinen Stelldichein mit einer weiteren Frau führt, die ihm kurz darauf wieder als Mordopfer begegnet. Und genau damit setzt ein Kriminalfall ein, der in guter alter Pulpmanier nur so vor skurilen Persönlichkeiten und Situationen strotzt, zur Einführung dutzender Charaktere - alle mehr oder weniger mysteriös und außergewöhnlich - führt, auch Sex, Mord, lasterhafte Vergangenheiten enthält und ebenfalls die Geschichte selbst immer wieder neue Wendungen nehmen lässt. Der Autor weiß geschickt mit seinen Figuren und dem Storyplot zu spielen, bleibt dabei immer dem Pulp-Genre treu und bietet dem Leser ein wahres Vergnügen und auch Meisterwerk modernen Pulpromans. Auch die Sprache und das Erzähltempo sind ein wahrer Genuß und machen es schwer den Roman aus der Hand zu legen. Für jeden Fan von Pulp ist das auf jeden Fall ein Muss und für alle, die damit bisher noch nicht in Berührung gekommen sind, ist "Mystery Girl" der perfekte Einstieg und wird süchtig nach diesem Genre machen.

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  • Pulpiger geht's kaum

    Mystery Girl

    hundertwasser

    03. September 2014 um 13:08

    Der Roman „Mystery Girl“ von David Gordon gehört sich eigentlich auf Pulp-Papier gedruckt und stilecht für einen Pfennig-Betrag verramscht – und das will ich keineswegs negativ verstanden wissen. Vielmehr würde dies dem Charakter des Buches gerecht, das ein Pulp-Roman reinsten Wassers ist. Gordon erzählt in seinem Roman vom glücklosen Tagedieb Sam Kornberg, der sich von seiner Frau schon vollkommen entfremdet hat. Beruflich läuft es auch keinesfalls rund und so bietet ihm der Job beim Privatdetektiv Solar Lonsky den einzigen Ausweg. Dieser ist unglaublich adipös, weswegen Sam ihm Augen und Ohren sein soll und das titelgebende „Mystery Girl“ für ihn beschatten soll. Doch dieser Auftrag verläuft für den Detektiv-Novizen alles andere als glücklich und so vermasselt er die Beschattung gründlich. Nach Sams Missgeschick wird es nun aber richtig durchgedreht und schon bald stellt sich Sam (und auch dem Leser) die Frage, was er nun glauben kann und was seiner Fantasie entsprungen ist. Mit „Mystery Girl“ legt David Gordon eine durchgeknallte Mixtur aus Detektivroman, Filmgeschichte, Porno und Groschenheft vor. Es finden sich genau Anklänge an Rex Stout wie an die gesamte Literaturgeschichte. David Gordon schreckt auch vor seitenlange derben Exzessen und Ausflügen ins Pornomilieu nicht zurück. Dies ist manchmal hart an der Grenze des guten Geschmacks, manchmal auch sehr darüber. Eben genauso wie ein Pulp-Roman manchmal ist. Insofern gelingt Gordon diese Hommage an den Groschenheft-Krimi wirklich sehr gut.

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  • Ein irrer Trip durch Hollywood....

    Mystery Girl

    kassandra1010

    23. August 2014 um 17:37

    Es gibt nur sehr wenig Schriftsteller, die mit Sprache soviel Ironie erzeugen können.   Sam, der Mittelklasseehemann steht vor dem Eheaus und braucht dringend einen Job. Er bewirbt sich bei einer Detektei und ist schier baff, dass er den Auftrag erhält. Vorher allerdings muss er noch zur Paartherapie, die sich nicht gerade als Zuckerschlecken gestaltet.   Der Auftrag entwickelt sich zu einem Desaster, denn sein vermeintliches Beobachtungsobjekt springt aus dem gemeinsamen Hotelzimmer vom Balkon in den Tod und dennoch taucht sie wieder auf.   Eine irre Story über alte Möchtegernfilmschönheiten, konfuse Schauspieler, Doppelgänger und Wahrheiten, die eigentlich keiner hören will.    

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  • Die Quintessenz aus Proust und Porno

    Mystery Girl

    RubyKairo

    22. August 2014 um 21:29

    Die Quintessenz aus Proust und Porno- oder - Auf der Suche nach dem verlorenen Verstand. Sam Kornberg liebt Trash-Filme, Hochliteratur, Los Angeles und seine Frau Lala. Als die ihn verlässt, wird Sam Assistent des ebenso fettleibigen wie genialen Privatdetektivs Solar Lonsky. Für ihn sollte er eigentlich nur eine Frau beschatten. Aber schon bald hat Sam es mit Satanisten, Hollywood stars und mexikanischen Gangstern zu tun-und mit einem mysteriösen Mord..... ! Der Plot ist spannend aufgebaut, die Schreibstil sehr flüssig und gleich bleibend spannend. Und obwohl es viele Rästel, Fragen und interessante Recherchen und Erkenntnisse gibt, die langsam ein Puzzle zusammen setzen, würde ich das Buch eher als Krimi bezeichnen als als Thriller. Vielmehr werden durch die Motvationen der Hauptdarstellerin, 'das Mystery Girl', glaubwürdig beschrieben. Auch das Privatleben des Privatdetektives mit Exfrau bilden einen guten soliden Rahmen ohne zusehr ins schmalzige umzuschlagen. Alles nur Mittel um den Charakter Sam Kornbergs besser zu verstehen. Insgesamt ein gelungener Krimi mit überraschendem und vielschichtigen Ende. Dank David Gordons Esprit und seinem offensichtlichen Intellekt läuft diese packende Geschichte auf ein wohldurchdachtes und absolut unerwartetes Ende zu, also ich fand das buch total spannend, man weiss wirklich bis zum schluss nicht wer wie involviert ist und wer was getan hat. ich kann diesen Roman nur empfehlen. Schlüpfrig, Urkomisch und vollkommen Durchgeknallt - Ein Wahnsinnsvergnügen gepaart mit Nervenkitzel, Gänsehaut und erotischer Spannung vom Feinsten!

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  • Mystery Girl

    Mystery Girl

    AngiF

    18. August 2014 um 09:18

    Als ich die Lese-Probe zu David Gordons „Mystery Girl“ gelesen hatte, hoffte ich auf eine vielversprechende Story und war zudem froh, endlich mal wieder eine Detektiv-Geschichte entdeckt zu haben. Leider wurden meine - vielleicht zu hohen Erwartungen – enttäuscht. Als ich das Buch in den Händen hielt, mochte ich das Cover sofort, es ist ansprechend, verspricht Gewalt, Erotik, Thriller. Unser Ich-Erzähler Sam Kornburg ist ein erfolgloser Romanautor, er liebt Trashfilme und Literatur. Als seine Ehefrau die Trennung fordert, versucht er sein altes Leben und seine Ehefrau zurückzugewinnen. Er besucht eine Paartherapie mit ihr. Ziemlich schnell habe ich die Ehefrau als überzogen und exzentrisch empfunden und konnte ihm nur wünschen bald über sie hinweg zukommen. Eine ihrer Forderungen ist ein geregelter Job mit festem Einkommen. So wird er zum Privatdetektiv. Der neu erkorene Ermittler hat jedoch noch an seinen eigenen Problemen zu knabbern. Trotzdem scheint er sofort fasziniert von seinem ersten Auftrag, er soll das Mystery Girl finden. Sam ist nicht gerade ein Profi bei der Arbeit und er findet sich mehr und mehr fasziniert von der Frau, die er beschatten soll. Bedauerlicherweise habe ich das Buch als zu langatmig und stellenweise langweilig empfunden, es wurde immer weniger interessant zu lesen, auch würde ich es eher als einen Kriminalroman denn als Thriller bezeichnen. Vielleicht liebt man dieses Buch mehr, wenn man die Anspielungen auf unzählige Filme besser deuten kann als ich es tue.

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  • Der neue Job

    Mystery Girl

    cachingguys

    14. August 2014 um 07:08

    Nach fünf Jahren Ehe kriselt es zwischen dem Ich-Erzähler Sam und seiner Frau Lala gewaltig. Bevor sie heute ihren ersten Paartherapietermin haben muss ganz schnell ein neuer Job her, denn als Schriftsteller ist er total erfolglos. Er hat Glück und Sol Lonsky, ein recht schräger Typ, engagiert ihn als Privatdetektiv. Er soll das „Mystery Girl“ beschatten. Nach einer gemeinsamen Nacht springt sie vom Balkon ins Meer und der Auftrag scheint damit beendet. Bis hierher war die Handlung noch nachvollziehbar. Doch nichts scheint wie es ist und es kommt zu völlig unerwarteten Wendungen mit immer neuen Beteiligten. Ein launiger Schreibstil und skurrile Persönlichkeiten ließen mich das Buch zu Ende lesen, obwohl die Handlung immer unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen wirkte. Mich konnte das Buch nicht überzeugen.

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  • War enttäuschend

    Mystery Girl

    thora01

    04. August 2014 um 12:40

    Sam ist ein erfolgloser Schriftsteller. Auf Druck von seiner Nochehefrau Lala muss er sich schleunigst einen ordentlichen Job suchen, Er beginnt bei Solar Lonsky als Hilfsdetektiv zu arbeiten. Dabei wird er in einen sehr verzwickten Fall verwickelt. Leider hat der Roman enttäuscht. Mir hat das Buch nicht so gefallen. Ich konnte einfach mit den Hauptakteuren nicht warm werden. Es war mir etwas zu langatmig und zu psychologisch angehaucht. Mir hat sich einfach die Handlung nicht richtig erschlossen.  

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  • Sam liebt Trash - ich aber nicht

    Mystery Girl

    bookgirl

    Inhalt Sam Kornberg ist ein Loser. Er ist erfolglos als Schriftsteller, chronisch pleite und jetzt verlässt ihn auch noch seine geliebte Frau Lala. Um diese zurück zu gewinnen, fängt er einen Job als Assistenzdetektiv bei dem übergewichtigen Solar Lonsky an. Sein erster Fall ist die Beschattung einer mysteriösen Frau und klingt recht einfach. Er soll ihr nur durch L.A. folgen und Lonsky Bericht darüber erstatten. Aber Sam vermasselt alles, als er mit ihr im Bett landet. Doch es kommt noch schlimmer: die Frau stürzt vom Balkon und halb L.A. ist Sam auf den Fersen. Meine Meinung Als ich das Buch in den Händen hielt, hatte ich sofort einen Quentin Tarantino Film vor Augen und habe daher zugegriffen. Leider hat "Mystery Girl" diesem Vergleich nicht stand gehalten. Es ist eine abgedrehte, skurrile und trashige Geschichte, die mich teilweise ganz gut unterhalten hat, aber irgendwann dann nur noch abstrus war. So sehr, dass das Weiterlesen schwer fiel. Auch wenn man von der Beschreibung her annehmen könnte, dass es sich um einen Krimi oder Thriller handelt, so kann ich nur sagen: weit gefehlt. Eingefleischte Fans dieser Genre dürften schwer enttäuscht sein und sollten besser die Finger von diesem Buch lassen. Sam Kornberg führt den Leser in die Filmwelt Hollywoods ein und fachsimpelt über Trash-Filme, die mir allesamt nichts sagten. Gerade die Filme des fiktiven Regisseurs sind so trashig, dass ich sie mir im Leben nicht ansehen würde. Sex und Gewalt spielen eine große Rolle in den Filmen, aber auch generell im Buch. Zarte Gemüter werden daher an der Geschichte wenig bis gar keine Freude haben. Auch die Charaktere sind völlig überzogen dargestellt. Bei weitem der sympathischste ist da noch Sam selbst. Mit dem übergewichtigen Lonsky oder auch seiner Frau Lala konnte ich nur wenig anfangen und habe mich sogar gefragt, warum er sie unbedingt zurück haben möchte. Aber selbst Sam konnte nichts daran ändern, dass die Geschichte völlig unrealistisch ist. Fazit "Mystery Girl" hat meinen Geschmack leider nicht getroffen, sodass ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben kann.

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    • 2

    Floh

    04. August 2014 um 12:03
  • Habe mehr erwartet!!

    Mystery Girl

    LESETANTE_CARO

    Sam Kornberg ist ein Loser durch und durch. Als erfolgloser Schriftsteller kämpft er sich durchs Leben. Er liebt Filme und seine Frau Lala. Als diese ihn verlässt, bricht für Sam eine Welt zusammen. Um Lala zurück zu gewinnen, fängt Kornberg bei Solar Lonsky als Assistenzdetektiv an. Sein erster Fall klingt relativ einfach. Er soll eine Frau beschatten und Lonsky darüber Bericht erstatten. Aber ein Fehler bringt ihn in Gefahr und Kornberg hat kein ruhiges Leben mehr. Am Anfang dachte ich noch, dieses Buch ist witzig, etwas trashig und skurril. Aber leider ist das Buch auch ziemlich langatmig. Ich kam nie wirklich voran. Meist lag es daran, dass ich an Sam nicht wirklich rankam. Vielleicht mag er ein liebenswerter Anti-Held sein, für mich war einfach ein nerdiger Loser mit einer Leidenschaft für Filme. Ich konnte mit der gesamten Geschichte nie wirklich warm werden; auch wenn ich den Schreibstil mochte. Aber ganz oft war mir die Detailverliebtheit des Autors ein Graus.Ganz oft dachte ich "Komm zum Punkt!!" Mir fehlte sehr häufig die Spannung und der Witz. Deshalb gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen.

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    • 3

    Floh

    04. August 2014 um 11:03
  • Schräg und durchgeknallt

    Mystery Girl

    c-bird

    03. August 2014 um 17:47

    Sam Kornberg ist ein erfolgloser Schriftsteller, der Trash-Filme, Literatur und vor allem seine Frau Lala liebt. Als diese ihn verlässt, sieht Sam sich gezwungen einen neuen Job zu suchen. Sam wird Assistent bei Solar Lonsky, einem fettleibigen Privatdetektiv, der aus privaten Gründen sein Haus selber nicht verlassen kann. Sein erster Auftrag besteht darin, eine geheimnisvolle Frau zu beschatten, das Mystery Girl. Sam vermasselt es gründlich, doch die Genialität Lonskys rettet ihn. Doch schon bald haben die beiden Detektive es mit Mord zu tun und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Man trifft in diesem Buch auf jede Menge skurriler und schräger Typen und auch die Handlung ist als solche zu bezeichnen. Alles ein wenig zu überspitzt dargestellt und sehr extrem. Dabei gibt es schon viel zu lachen in dem Buch, gerade was die Situationskomik angeht. Soweit alles schön und gut. Doch was mich an dem Buch gestört hat, das waren die ständigen Bezüge zu irgendwelchen Filmen oder Büchern. Die brachten nur unnötige Länge in den Plot. Anfangs noch einigermaßen interessant, später hat es mich nur noch genervt. Ansonsten schon ein actionreiches Spektakel. Die Handlung wird flott vorangetrieben, ein Ereignis jagt das nächste. Der Protagonist Sam ist ein richtiger Anti-Held. Erfolglos und verlassen stolpert er durch das Buch und schafft es dann doch irgendwie den Fall zu lösen. Erzählt wird aus der Perspektive Sams, doch auch andere Figuren kommen zu Wort und beleuchten dieselbe Situation aus einem anderen Winkel, was auch wieder sehr witzig ist. Wer also durchgeknallte Typen mag und nicht alles ganz ernst nimmt, für den ist das Buch absolut empfehlenswert. Unter einem Thriller verstehe ich leider etwas anderes.

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