David Grade

 3.8 Sterne bei 6 Bewertungen

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Shadowrun: Iwans Weg

Shadowrun: Iwans Weg

 (6)
Erschienen am 01.04.2018

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Rezension zu "Shadowrun: Iwans Weg" von David Grade

Für Fans des Rollenspiels
LillianMcCarthyvor 2 Monaten

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Der Verlags ist an mich herangetreten. Ansonsten hätte ich vermutlich erst viel später von dem Buch gehört. Angezogen hat mich tatsächlich, dass es auf einem Pen and Paper-Spiel basiert. Da ich selbst spiele, finde ich solche Bücher natürlich immer besonders klasse.

HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Auf der einen Seite definitiv. Ich hatte über große Teile tatsächlich Spaß am Lesen. In einigen Punkten konnte Iwans Weg meine Erwartungen allerdings nicht erfüllen. Wer sich an der sehr expliziten Sprache eines Charakters zu Beginn nicht stört, der wird sehr bald in eine sehr spannende Welt und in ein actiongeladenes Abenteuer gezogen. Irgendwann verlor sich die Handlung jedoch sehr und driftete ein wenig ins Absurde ab. Danach wurde es zwar besser, ganz packen konnte es mich dann jedoch nicht mehr.

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Ich mochte die Idee der Welt sehr, auf die das gesamte Shadowrun Universum basiert. Unsere Welt verändert sich und neben Technologien kommt etwas anderes hinzu: Magie. Eine tolle Idee und auch die Geschichte war etwas anderes: Sie ist sehr düster gestaltet und gleicht nicht den vielen Dystopien und Endzeitromanen, die man sonst – vor allem im Jugendbuchbereich lesen kann.

WAS HAT MICH GESTÖRT? Tatsächlich hauptsächlich diese eine besagte Szene weiter oben, mit deren Nennung ich euch jedoch definitiv spoilern würde und die mir aus meiner Sicht das restliche Buch etwas vermiest hat, da damit eine sehr komische Entwicklung einherging. Ansonsten zog sich die Story und da etwas und die 340 Seiten kamen mir deutlich länger vor, was aber auch am Buchsatz liegen kann.

FAZIT. Shadowrun: Iwans Weg ist ein sehr düsterer Sci-Fi bzw- Endzeitroman der tatsächlich eine sehr interessante Idee bereithält, auch wenn mir der Roman an der einen oder anderen Stelle nicht ganz zugesagt hat. Für Rollenspieler, besonders für solche, die Shadowrun spielen oder mit dem Gedanken, es zu tun, könnte das Buch aber durchaus sehr interessant sein. | ★★★☆☆

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Rezension zu "Shadowrun: Iwans Weg" von David Grade

Interessant aber verwirrend...
MosquitoDiaovor 6 Monaten

Allerdings sollte gleich zu Beginn erwähnt werden, dass die Shadowrun Reihe sich an das gleichnamige Rollenspiel orientiert, bzw. darauf aufbaut… Und genau das kenne ich leider nicht.

Durch meine nicht vorhandenen Vorkenntnisse ist mir der Einstieg unglaublich schwer gefallen. Es ist nicht nur ein komplett neues Setting für mich gewesen, auch das Genre – Cyberpunk – war für mich neu.
Wir befinden uns in einer nicht allzu weit entfernten Zukunftsversion mit verschiedenen Fantasy-Elementen, wodurch Oger, Feen & Co. hier ihre festen Rollen haben.
Die Mischung an sich fand ich sehr interessant und hat mir auch gut gefallen.
Allerdings konnte ich einfach nicht den Überblick behalten.

Denn es ist nicht nur so, dass hier unglaublich viele verschiedene Charaktere vorgestellt wurden und aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wurde, auch die gesellschaftliche Aufstellung war gar nicht so leicht zu durchschauen. Nicht nur die verschiedenen Wesen leben beisammen, auch die unterschiedlichsten Kulturen. Das führt natürlich zu jeder Menge Aufschwung und einer facettenreichen Darstellung, allerdings auch zu der einen oder anderen Verwirrung.
Kulturell werden in der Gesellschaft keine Unterschiede mehr gemacht, innerhalb der verschiedenen „Rassen“ jedoch gewaltig. Nicht nur unter den verschiedenen Wesen, auch im Zusammenhang zu den Menschen.

Iwan selbst hat natürlich zur Handlung im Buch beigesteuert, in meinen Augen aber nicht den größten Platz eingenommen. Vor allem Rhoslyn war für mich sehr präsent und hat mich mit seiner vulgären, aber auch sehr gewaltigen Art immer wieder aus den Socken gehauen.
So haben mich ein paar Charaktere mehr, die anderen weniger interessiert – durch den schnellen Abschlag muss ich aber auch sagen, dass ich gar nicht die Möglichkeit hatte, eine Verbindung zu jedem aufzubauen.

Nachdem ich mich fast schon durch die ersten Seiten gequält habe, kam aber zum Glück die Erlösung.
Der größte Handlungsstrang ließ sich zum Glück auch ohne zusätzliche Vorkenntnisse ganz gut lesen und vor allem auch verstehen, wodurch auch meine Neugier gepackt wurde und mir das Lesen Spaß gemacht hat.
Für alle Fans und Kenner des Rollenspiels mit Sicherheit ein grandioses Abenteuer, denn dem Schreibstil und dem Einfallsreichtum des Autors kann ich nichts entgegensetzen. Für all jene Unwissenden kann es natürlich auch ein unterhaltsames Leseabentuer werden, bedarf aber wahrscheinlich mehr Konzentration und Geduld, als das ich sie mitgebracht habe.

FAZIT

Der Auftakt Iwans Weg von David Grade zu der Serie Shadowrun konnte mich zum Schluss hin zwar fesseln, hat mir ansonsten aber wirklich den einen oder anderen Nerv geraubt. Das jedoch keinesfalls, weil die Geschichte an sich oder der Schreibstil schlecht gewesen wäre, sondern weil ich einfach nicht genug Einblick in die Materie hatte/habe, um mich der Story wirklich hingeben zu können.
Für alle Fans des gleichnamigen Rollenspiels mit Sicherheit ein Muss, für Neulinge vielleicht ein wenig ungeeignet…

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Rezension zu "Shadowrun: Iwans Weg" von David Grade

Durch die Schatten
Emma.Woodhousevor 7 Monaten

Inhalt: 
In Iwans Weg versucht der junge Mann alles um zu überleben und ein besseres Leben zu haben als sehr viele Menschen um in herum. Iwan erleidet aber immer wieder Schicksalsschläge die drohen ihn zu zerbrechen. Doch dann trift er auf Mae, eine Fee die ihm ein Leben mit sich anbietet, fast abgeschottet von den Menschen außerhalb ihres Liebesnestes.
Mae hat jedoch ein sehr dunkles Geheimnis und nicht nur einer der schlimmsten Killer aus dem Feenreich ist auf der Suche nach ihr. Auch ein Runner-Team macht sich auf die Suche nach ihrem Kopf.
Iwan hat nun die Wahl welchen Weg er gehen will. Seine Zukunft hängt davon ab ...

Meinung:
Wow! Endlich wieder einen deutschen Shadowrun-Roman in den Händen halten und dann auch noch den ersten Band einer ganzen Reihe aus den ADL.
Iwans Weg ist alles andere als lustig. Er ist düster, bösartig und zeigt uns die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Iwan ist nur zu bemitleiden denn seine Kindheit ist mehr als nur tragisch und er ist kein Einzelfall im Shadowrun-Univerum. Dennoch ist Iwan ein sehr mutiger und erfindungsreicher Kerl, der für die Zukunft seiner Familie einiges in Kauf nimmt und bis an seine Grenzen geht um sie zu beschützen.
Rhoslyn der Killer aus dem Feenreich ist ein sehr direkter und übler Knochenbrecher, der nicht lange fackelt und auch viele Leichen hinterlässt. Dennoch schafft es David Grade genau diesen Charakter für mich so liebenswert erscheinen zu lassen. Von Kapitel zu Kapitel versteht man seine Beweggründe immer mehr und durchläuft eine so tolle Veränderung mit ihm, das er mein heimlicher Held des Buches ist.
Leider ist dieses Buch in meinen Augen kein Buch für Neulinge denn viel zu viele Fachbegriffe aus dem Shadowrun-Universum werden in dem Buch verwendet. Sucht man dann diese Begriffe im Glossar, so findet man viele Worte leider nicht. Natürlich sind die meisten Begriffe kein Problem wenn man vor 20 Jahren schon Romane aus diesem Universum gelesen hat, doch alle anderen werden hier ihre Schwierigkeiten haben.
Ich liebe die Schatten seid ich etwa 16 Jahre alt war und bin damit groß geworden deshalb bin ich froh, das ich diesen tollen aber auch sehr blutigen und brutalen Roman, lesen durfte. Natürlich sind die Schatten alles andere als heldenhaft zu betrachten und genau das bietet dieser Roman.
Wenn eine Familie fast komplett über die Klinge springt weil sie durch die Schatten laufen, so erlebt man die Verzweiflung und den schnellen Verlust von liebenden Menschen in Roman-Format.
Über die gejagte Mae möchte ich nicht so viele Worte schreiben denn eine Fee kann man wohl nie so wirklich verstehen.
Liebenswert sind die vielen Querverweise auf Shadowrun-Romane die einem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern.
David Grade hat es geschafft, das ich nach 10 Jahren darüber nachdenke wieder mal meine alten Chummer (Freunde) zu kontaktieren, um mit ihnen mal wieder durch die Schatten zu laufen. Doch mit meinen 40 Jahren heißt der Run dann wohl Altes Eisen!

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