David Grann Die versunkene Stadt Z

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Inhaltsangabe zu „Die versunkene Stadt Z“ von David Grann

Spannende Biografie, Dschungelkrimi und Expeditionsbericht in einem Ein Geheimnis, das Jahrhunderte zurückreicht. Das plötzliche Verschwinden eines Forschers, das weltweit Schlagzeilen machte. Ein Rätsel, das alle, die es zu lösen versuchen, mit ihrem Leben bezahlen. Was wurde aus dem britischen Forscher Percy Fawcett, der 1925 im brasilianischen Amazonasgebiet auf der Suche nach der sagenumwobenen Goldstadt El Dorado spurlos verschwand? Fesselnd und farbenprächtig erzählt David Grann eine großartige Abenteuergeschichte über die Suche nach einer uralten Stadt, die im undurchdringlichen Regenwald Amazoniens verborgen liegen soll.

Wow! Highlight! Einfach nur fesselnd, beeindruckend und großartig. Ein echtes Abenteuer!

— PagesofPaddy

So spannend, dass ich es, obwohl es zum Teil ekelerregend war, einfach nicht weglegen konnte. Gibt es diese Welt wirklich?

— LeBoudoir

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    Die versunkene Stadt Z

    TheSaint

    28. November 2016 um 21:37

    Der Klappentext führte mich - wie so oft - in die Irre: Ich vermutete einen spannenden Abenteuerroman... doch es wurde mir eine noch viel spannendere Lebensgeschichte eines britischen Archäologen und Forschers präsentiert. Percy Harrison Fawcett: 1867 in England geboren und vermutlich mit seinem Sohn Jack im brasilianischen Dschungel 1925 verschollen. Man kennt die Romane über Allan Quatermain oder die Indiana Jones-Filme. Sie alle sind wagemutig, halsbrecherisch, höchst abenteuerlich und erzählen immer von der Suche nach großen Schätzen und verborgenen oder versunkenen Städten und Reichen. Mit Spannung und großer Begeisterung folgte man diesen Geschichten oder den Filmhandlungen... aber seien wir ehrlich: Haben wir uns je Gedanken darüber gemacht, ob diese Geschichten nicht auch auf tatsächlichen Personen und Begebenheiten beruhen könnten? Der Erfinder Quatermain's - H. Rider Haggard - sowie Sir Arthur Conan Dolye, der neben Sherlock Holmes auch Abenteuerromane wie "The Lost World" (inspiriert von Fawcett's Reisen) schrieb, zählten zum Freundeskreis des kühnen Artillerieoffiziers. Dieses Buch schildert in atemberaubender Art und Weise das Leben und die Besessenheit dieses Briten, der von der renommierten Royal Geographical Society ausgebildet wurde und später sogar für den Secret Service in Nordafrika arbeitete und dort weiter seine Kenntnisse in der Erkundung unbekannten Geländes und dem Kartenzeichnen perfektionierte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt es für die britische Oberschicht als schick, sich einen Safarihut aufzusetzen, eine Machete und einen Kompass zu schnappen und in die damals vielfach noch nicht kartografierten Gegenden Südamerikas aufzubrechen, um dann die weißen Flecken auf den Landkarten mit exakter Geländevermessung zu füllen. Mit zunehmenden Jahren und dem technischen Fortschritt mehrte sich die Zahl der wohlhabenden Abenteurer und verminderten sich die unerforschten Flecken der Erde... Die verwegene Romantik verlor sich langsam. 1906 brach Fawcett mit 39 das erste Mal im Auftrag der Royal Geographical Society zur Erkundung des Dschungelgebietes im Grenzgebiet von Brasilien und Bolivien auf. Sechs weitere Expeditionen bis 1924 - durchgeführt mit bescheidensten Mitteln jener Zeit und teilweise unter aus heutiger Sicht naivsten Vorstellungen - folgten. Während der einzelnen Expeditionen hatte Fawcett immer wieder Kontakte mit indianischen Völkern. Diese Begegnungen waren oft konfliktreich, doch Fawcett's große Gabe der Kommunikation ebnete meist den Weg. In den Siedlungen und bei Ausgrabungen stieß er auf Artefakte und in Gesprächen mit den Häuptlingen und beim Studium von Unterlagen der Konquistadoren wuchs in Fawcett die Überzeugung, dass es die sagenumwobene Stadt "El Dorado" in irgendeiner Weise gäbe und benannte diesen Ort fortan "Z". 1925 schlußendlich unternahm Percy Fawcett mit seinem Sohn Jack und dessen besten Freund Raleigh Rimell den letzten Versuch, diese geheimnisvolle Stadt zu finden... Und wie viele Forscher und Abenteurer vor ihm verschwanden die Drei im Urwald und gelten seither als verschollen. Der Autor David Grann schildert in einer faszinierenden Art und Weise anhand von Tagebuchaufzeichnungen, Logbüchern, Briefen, Zeitungsartikeln und Radioaufzeichnungen den Lebensweg dieses "letzten großen Einzelforschers". Es ist unglaublich fesselnd, wie man vor mehr als hundert Jahren mutig und unausgebildet in Gebiete aufbrach, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat! Die Schilderungen der Reisen, die Begegnungen mit den Eingeborenen, die Krankheiten und Verluste... das Bangen der Familienmitglieder all die Jahre nach der letzten Nachricht aus der "grünen Hölle"... Kein Roman könnte spannender sein! Hier handelt es sich um reale Expeditionsberichte! Was das Buch noch so lesenswert macht ist die Tatsache, dass sich der Autor 2005 selbst auf die Reise in den Dschungel machte und dort das Volk der Kalapalo besuchte, welche als letzter Stamm Kontakt mit den drei Entdeckern hatte. Auf drastische Weise zeigt diese Lebensgeschichte auch sehr deutlich, wie der Europäer in seiner Expansionssucht und Geldgier den Holocaust in von der Zivilisation verschonte unberührte Gebiete brachte und ganze Stämme mit den eingeschleppten Krankheiten, der Versklavung, der Christianisierung oder einfach nur durch reine Blutlust ausrottete. Während des Lesens steigt die Schamesröte immer wieder ins Gesicht. Noch heute werden die Wälder abgeholzt und dabei Pflanzen vernichtet, die noch nicht einmal erforscht wurden und für die Medizin vielleicht von großem Nutzen wären. Dieser ABSOLUT LESENSWERTE Mix aus Biografie und Expeditionshistorie fesselt, fasziniert, lässt staunen und gruseln und zeigt einmal mehr, wie notwendig es immer schon war, Visionären den Weg zu ebnen! "Die versunkene Stadt Z" wurde 2016 von Brad Pitt produziert und mit Charlie Hunnam ("Sons Of Anarchy") als Percy Fawcett und Tom Holland ("Spiderman") als Sohn Jack verfilmt. Robert Pattinson gibt den treuen Weggefährten Henry Costin. Der Film sollte im April 2017 in die Kinos kommen...

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  • Rezension zu "Die versunkene Stadt Z" von David Grann

    Die versunkene Stadt Z

    FlorianFreistetter

    27. December 2012 um 20:49

    Ein wunderbares Buch! David Grann macht sich auf die Suche nach dem Forscher Percy Fawcett, der in den 1920er Jahren im Amazonas-Becken verschollen war. Die Beschreibung der Forschungsreisen weckt einerseits den Wunsch, selbst auf die Suche nach verschollenen Städten zu gehen; andererseits ist man froh, zuhause auf dem Sofa zu sitzen und nicht im Regenwald, wo einen Maden und Insekten von innen auffressen und hinter jeder Ecke der Tod lauert.

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  • Rezension zu "Die versunkene Stadt Z" von David Grann

    Die versunkene Stadt Z

    Clari

    05. May 2010 um 15:56

    David Grann Die versunkene Stadt Gebundene Ausgabe: 392 Seiten Verlag: Kiepenheuer & Witsch ISBN-10: 3462041991 ISBN-13: 978-3462041996 Forschungsreise mit wissenschaftlichem Anspruch und Abenteuerlust im Begleittext. David Grann versucht in diesem Abenteuerroman dem Forscher Percy Fawcett auf die Spur zu kommen, der im Jahr 1925 auf der Suche nach einer versunkenen Stadt im Amazonasgebiet umgekommen ist. Über sein Ende weiß man nichts. Er war einfach irgendwann für immer verschwunden. Fawcett gehörte noch zur Generation der wagemutigen Forscher,die bei ihren Unternehmungen neben dem Reiz des Abenteuers auch immer Erkenntnisse über noch nicht erforschte Gebiete verfolgten. Zu diesem Vorhaben bedurfte es einer Vielzahl an Fertigkeiten wie Kenntnissen in der Kartographie, Geographie, Sternenkunde, Meteorologie, Anthropologie und nicht zuletzt Ethnologie. Lange Zeit hat sich Fawcett als Landvermesser für die Royal Geographical Society im Amazonasgebiet betätigt. Im Dschungel der grünen Hölle des Amazonas fanden sich eine Vielzahl von Eingeborenenstämme , deren Lebensformen wenig bekannt waren, und die ihr Leben fremdartig und ganz von der Zivilisation abgeschottet führten. Grann entdeckte neben aufschlussreichen Dokumenten auch Zeugnisse unbeschreiblicher Grausamkeit, mit denen die Stämme von zivilisierten Eindringlingen versklavt und zum Teil ausgerottet wurden. Bei seinen Expeditionen erkundete Fawcett interessiert die Fauna und das Tierleben im Dschungel. Dieser ist von exotischen und gefährlichen Tierarten bevölkert, die schwere bis unheilbare Krankheiten mit unwägbaren Folgen auszulösen vermögen. In einer Mischung aus Forschungsbericht und Abenteuerroman ist ein fast kriminalistischer Roman entstanden, der dem Leser Aufregung und Spannung verspricht. Detailreich und belegt mit Zitaten aus Forschungsberichten jener damaligen Expeditionen erzählt Grann über das Leben und die Arbeit des Abenteurers Percy Fawcett, der ihn mit seiner legendären charismatischen Persönlichkeit ganz in seinen Bann gezogen hat. In der Stadt Z., die Fawcett mit seinem Sohn und dessen Freund auf seiner letzten Expedition suchte, gab es nach dessen Meinung eine Form der Hochkultur, die sagenumwoben geblieben war. Niemand wagte wirklich an die These zu glauben, dass es diese Stadt gegeben hat, denn die Gefahren und Lebensbedingungen im Amazonasgebiet schienen unüberwindbar. David Grann versucht mit seinem Roman, Licht in das Dunkel und das geheimnisvolle Verschwinden des Abenteurers Fawcett zu bringen. Herausgekommen ist eine Mischung aus Krimi und Forscherbiographie, die jeden Leser faszinieren wird und voller unglaublicher Einzelheiten steckt. Gut, dass man beim Lesen die Gefahren von Schlangen, Naturerlebnissen und Wetterunbilden nicht ertragen muss! Lehrreich und reizvoll eröffnet die Lektüre allemal Einblicke in eine ferne Weltgegend, die zu bereisen auch heute noch höchst gefährlich ist. Einer Vielzahl von Helfern ist David Grann zu Dank verpflichtet. Anmerkungen und ein Register ergänzen den Band, der ein differenziertes und ausführliches Zeugnis über die Gefahren bei der Erkundung der Amazonasgebiete, ihrer Einbegorenen, deren Kulturen und Lebensweisen bieten.

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