David Grashoff Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums

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Inhaltsangabe zu „Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums“ von David Grashoff

„Als hätten sich Darth Vader und Sauron zusammengetan, um ein Buch zu schreiben“. So, oder so ähnlich lässt sich das literarische Werk von Poetry-Slammer David Grashoff am besten beschreiben. Seine Bühnentexte wimmeln nur so von Nerd-Anspielungen und gehen auch gerne mal dorthin, wo es weh tut. Egal ob er von seinem Leben als Nerd erzählt, eine Antwort auf eine Penisverlängerungsmail schreibt oder seine Leser an einer sportlichen Live-Übertragung aus dem Swingerclub teilhaben lässt, David Grashoff tut es stets mit einer ordentlichen Portion bitterbösen Humor. Ungeeignet für Kinder, Schwangere mit Zwerchfellschwäche und humorlose Rentner.

Hier wechseln sich üble Stories mit echten Humorperlen ab. Öfters Dirty, weniger Nerd. Mehr Nerd hätte mich mehr angesprochen.

— Buchgeborene
Buchgeborene

Humor, der auch schon mal unter die Gürtelline geht!

— Shinji
Shinji

Nerds erobern die Wel! Texte, zum Lachen und auch zum Nachdenken

— LESETANTE_CARO
LESETANTE_CARO

Nerdig, erdig, derb, aber auch tiefgründig. Nachdenken beim Lesen nicht vergessen!

— Wuschelchen99
Wuschelchen99

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  • Leserunde zu "Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums" von David Grashoff

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    grasimar

    grasimar

    Hallo Menschen und menschenähnliche Wesen!  Ich bin ganz neu bei Lovelybooks und das möchte ich mit einer kleinen schnuckeligen Leserunde feiern. Ich vergebe 10 Exemplare meines EBOOKS (als MOBI oder EPUB) „Dirty Nerd - Texte von der dunklen Seite des Nerdtums“, in dem ich meine Bühnentexte der letzten zwei Jahre gesammelt habe.  Bühnentexte? Ja, genau Bühnentexte. Ich bin nämlich als Poetry-Slammer und Comedian unterwegs und versuche mit nerdigen, etwas anstößigen Geschichten die Menschheit zu unterhalten.  Dass es dabei nicht immer jugendfrei zugeht … also eigentlich so gut wie nie jugendfrei zugeht, dafür stehe ich mit meinem schlechten Ruf.  Wenn ihr also Lust auf kurze, knackige Texte habt (ideale Klolektürenlänge sozusagen), die fernab des poppigen Mainstreams auch mal dort hin gehen, wo es weh tut, bewerbt euch für diese Leserunde.  Ich brauche weder eine aussagekräftige Bewerbung, noch möchte ich sehen oder wissen wie viele Rezensionen ihr hier schon geschrieben habt. Außerdem dürft ihr mich und meine Schreibe auch doof finden. Schleimen ist erlaubt aber keine Grundvoraussetzungen für eine Produktvergabe.  Ich freue mich auf Bewerbungen.  Fhtagn!  

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    grasimar

    grasimar

    24. November 2014 um 13:12
  • Eine Ode an die...

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    Buechermaus96

    Buechermaus96

    22. November 2014 um 10:43

    ...Nerds und eine ziemlich amüsante noch dazu! David Grashoff: "Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums" Klappentext "Als hätten sich Darth Vader und Sauron zusammengetan, um ein Buch zu schreiben." So, oder so ähnlich lässt sich das literarische Werk von Poetry-Slammer David Grashoff am besten beschreiben. Seine Bühnentexte wimmeln nur so von Nerd-Anspielungen und gehen auch gerne mal dorthin, wo es weh tut. Egal ob er von seinem Leben als Nerd erzählt, eine Antwort auf eine Penisverlängerungsmail schreibt oder seine Leser an einer sportlichen Live-Übertragung aus dem Swingerclub teilhaben lässt, David Grashoff tut es stets mit einer ordentlichen Portion bitterbösen Humor. Ungeeignet für Kinder, Schwangere mit Zwerchfellschwäche und humorlose Rentner. Meinung "Dirty Nerd" hat mir sehr gut gefallen! Poetry Slam finde ich klasse, was der Grund dafür war, dass mich das Buch angesprochen hat und ich mich für die Leserunde beworben hatte (nochmal vielen Dank für das eBook :)) ). Wie sich herausgestellt hat, wurde ich nicht im geringsten enttäuscht. Das Buch war humorvoll und ging auch gern einmal unter die Gürtellinie. Dabei hat es der Autor, aber auch geschafft einen kritischen Blick auf die Welt zu behalten, was mehr als einmal den Gedanken: "Oh ja, das ist ja soooo wahr." in mir heraufbeschworen hat.Das einzige was mir "negativ" aufgefallen ist, ist das noch der ein oder andere Rechtschreibfehler zu finden ist, was manchmal meinen Lesefluss ein wenig unterbrochen hat. Aber darüber kann gern hinwegsehen, wenn mir das Lesen eines Buches so viel Freude bereitet, wie bei diesem hier. Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens ans Herz legen, der gern lacht (und nicht vor Humor zurückschreckt, der unter die Gürtellinie zielt. ;) )

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  • Eine wahre Poetry-Goldgrube

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    Shinji

    Shinji

    02. November 2014 um 19:47

    Ich habe die ganze Poetry-Slam Szene erst kürzlich für mich entdeckt. Vor einigen Monaten wusste ich noch gar nicht, dass es soetwas überhaupt gibt. Auf alle Fälle kann ich dieses Buch, welches randvoll mit Bühnentexten und auch einigen Kurgeschichten ist, weiterempfehlen!  Allerdings solltet ihr euch auf einen Humor gefasst machen, der auch schon mal unterhalb der Gürtellinie liegen kann und teils derbe und obzön ist. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und lässt sich flüssig lesen, sodass man gut inn die Geschichten rein kommt. Zum Teiil sppricht der Autor auch sehr ernste Themen an und bringt seine Meinung dazu in Form von überspitzem Sarkasmus an, der zudem auch noch saulustig ist. Allerdings wird man nach so manchem Text wirklich zum Nachdenken angeregt, da er eine Botschaft verkörpert. Gemeint ist hiermit vor allem "Das geht raus an euch". Ebenso gut haben mir auch einige weitere Texte gefallen und auch die Auflistung der verschiedenen Nerdklassen, die ich besonders interessant fand. Einige von denen waren mir bislang noch völlig fremd, doch ich denke auch, dass es da adurchaus viele "Mischformen" gibt. Man merkt auf jeden Fall, dass viel Herzblut in all den Texten steckt und auch bei den Kurzgeschichten, vorallem bei der letzten Story, beweißt David Grashoff, dass er sich nicht in ein Schema pressen lässt und man ihm einen Stempel mit der Aufschrift "typischer Slamer" aufdrücken kann. Denn die Kurzgeschichten haben mitunter einen ganz anderen Stil und auch schöne Wortwendungen mit drinnen. Sodass auch durchaus ein Zombie-Roman oder Ähnliches in Zukunft denkbar wäre. -Da wäre ich übrigens sofort mit dabei! ;)

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  • Nerdig, erdig, derb, lesenswert

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    Wuschelchen99

    Wuschelchen99

    18. October 2014 um 00:28

    Heute schon generdet? Das ist die Frage der Fragen. David Grashoff gibt in „Dirty Nerd – Texte von der dunklen Seite des Nerdtums“ auch allerhand Antworten auf diese Frage. Seine Poetry-Slam-Texte sind vulgär, derb und makaber, also ideal, um sie einem gröhlenden Publikum auf einer Bühne live vorzutragen. Grashoff lässt nichts aus: Die Nerdklassen werden erläutert, wobei erstaunliche Dinge über viele der eigenen Bekannten zutage treten, gesellschaftspolitische Dinge werden auf die Schippe genommen, Facebook und das TV-Programm von allerhand Privatsendern bekommt einen ganz klaren Stempel, nämlich „Dreck“. Aber auch ein Nerd hat Beziehungsprobleme und führt hin und wieder Auseinandersetzungen mit seinem bestem Stück. Er ist halt doch nur ein Mensch, aber ein besonderer. Doch einige Fragen bleiben offen: Warum ist das Dr.-Sommer-Team nicht erfolgreicher gewesen und was war bei der Auswahl der Texttitel wirklich im Tee drin? Und kann Bludbadbitch69 tatsächlich die Welt retten? Natürlich erst, nachdem sie allen Chefs der Welt am Telefon die Ohren abgekaut hat. Die Kurzgeschichten am Ende sind ein großer Widerspruch zu den Slamtexten und regen sogar zum Nachdenken an. Ein ganz anderer Schreibstil, Hut ab für dieses Spagat! Dem Lesefreund, der gern lacht, staunt, es tiefsinnig mag, absolut Abstruses oder einfach nur Durchgeknalltes mag, gilt die Leseempfehlung.  

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  • Poetry Slam lässt grüßen!

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    LESETANTE_CARO

    LESETANTE_CARO

    14. October 2014 um 20:19

    Ich muss ja zugeben, dass Poetry Slam erst seit dem Buch "Weil ich Layken liebe" so richtig ein Begriff für mich ist. Aber schon dort begeisterte mich diese Form der Unterhaltung.  Der in Wuppertal geborene Poetry-Slammer David Grashoff hat mit diesem Buch eine gelungene gelungene Mischung aus seine  Texten und auch Kurzgeschichten zusammengestellt und veröffentlicht. Man findet Texte zum Lachen und Weinen, zum Staunen aber auch zum Nachdenken.  Auch die Kurzgeschichten lohnen sich des Lesens und man lernt so manchen Nerd kennen. Der Leser selbst kann versuchen, sich in eine Nerd-Kategorie einordnen oder sich mal die Listen vornehmen. Ich bin ein Buch-Nerd und stolz drauf. Kann mich aber auch den kleinen Einstichen des Film- & Serien-Nerds nicht verwehren. Ich für meinen Teil habe beim Lesen viel gelacht und musste auch manchmal staunen, wie ernsthaft ein Thema angepackt werden kann. Poetry Slam ist eine tolle Sache und dieses Buch hat mir eine  guten Einblick gewährt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Dirty ...

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    14. October 2014 um 19:48

    Wer kennt sie nicht, diese Betamännchen. Meist bebrillte Typen von in der Regel schmächtigem Körperbau deren einzig schlechte Note die sechs in Sport ist. Die für Mädels schlichtweg nicht Existent sind und als ständiges Opfer für die Schulraudis herhalten müssen. In der Schule verspottet, als Hacker gefürchtet und von der NASA einbestellt wenn es gilt die Welt zu retten. – NERDS! Doch Nerds sind nicht immer die unschuldigen, naiven Eierköpfe die wir aus dem Fernsehen kennen. Nein Nerds haben durchaus auch eine dunkle Seite und eben diese dokumentiert David Grashoff sehr amüsant und treffend in seinem Buch „Dirty Nerd – Texte von der dunklen Seite des Nerdtums“. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von insgesamt 36 SLAM-Texten und drei Kurzgeschichten. Doch Zappen wir mal durch die Texte: Den Anfang macht „Don’t fuck with Bludbadbitch69!“ indem eine Programmiererin anlässlich der Kritik ihres Chefs eine Schimpftirade am Telefon loslässt, die nerdiger nicht sein könnte und mir persönlich ein paar gute Ideen für eventuelle Diskussionen mit meinem Chef mitgegeben hat. In „Ein Sommer in den Achtzigern“ begleiten wir drei pubertierende Jungdetektive die sehr interessante Lösungsmethoden für die Aufklärung des Falls eines verschwundenen Haustieres entwickeln, um die Belohnung abzugreifen. Freunde von Roadtrip-Movies kommen in „Das Leben ist kein Schlager von Roberto Blanco oder wie das Karma mich dafür bestraft hat, dass ich einmal ein Jesus-Lebt-Plakat durch ein K erweitert habe.“ auf ihre Kosten. (Oh Man ist das ein gehämmerter Titel ;-) ) In der unser Protagonist einen Selbstfindungstrip der ganz besonderen Art beschreibt. Wer sich jetzt mit der Flachen Hand vor die Stirn schlägt und meint das es nicht noch bekloppter und überdrehter abgehen könnte, wird mit „Mein Gemüse“ an den Rand des Wahnsinns geführt. Hier erfahren wir mehr über den letzten wahren Action-Helden, dem Supermacho und wirklichen Master of the Universe – Zack Boner! Ruhiger aber nicht minder unterhaltsam geht es mit „Schreiben ist an sich keine Zauberei, wenn man nicht ständig abgelenkt … oh mein Gott, was macht die Frau denn da mit der Lavalampe?“ weiter. Dieser Text ist definitiv der Beweis dafür warum Nerds keine Tagebücher schreiben sollten. Wenn doch, dann bitte veröffentlichen. Wer Rollenspieler und regelmäßig auf Con’s anzutreffen ist, wird sich in „Ein ganz normaler Tag aus dem Leben eines Rollenspielers“ wiederfinden. Das ganze ließt sich wie ein Tatsachenbericht bei dem man die ganze Zeit denkt: „Kenn’ ich!“ Doch hast Du nicht auch schon des öfteren Mal mit dem Gedanken gespielt, eine Antwort auf diese in grottenschlechten Deutsch verfassten Werbebotschaften zu Antworten die dein E-Mailpostfach und die Internetleitung verstopfen? In „Email von Julia_x“ erfahren wir wie es richtig geht. Zwar nicht wegen SPAM aber trotzdem gewarnt sein, wer eine blühende Phantasie sein eigen nennt. Die sollten sich gut überlegen ob sie „Wie die Drogen Jack Wolfsskin davon abhielten den Rock’n’Roll zu töten.“ wirklich lesen wollen. Ich bekomme die Bilder eines Nackten, nur mit einer Spongebob-Socke über sein bestes Stück gestülpten, um einen Scheiterhaufen aus brennenden Jacken tanzenden, Champignons verzehrenden Irren nicht mehr aus dem Kopf! Wer als Nerd zu Schulzeiten gehänselt, verdroschen und einfach nur jede verdammte Sekunde gedemütigt wurde, kennt sie, die Rachephantasien wie sie in „Das Nerdperium schlägt zurück“ beschrieben werden. Wer sich zu passenden Racheaktionen noch nichts hat einfallen lassen, sollte hier ein paar gute Ideen abgreifen können. Sollte der geneigte Leser jetzt noch immer nicht wissen, was ein Nerd ist oder sich fragen warum es so viele unterschiedliche Nerds gibt, der bekommt mit „Die Nerdklassen“ eine kleine Einführung in die unterschiedlichen Nerdtypen zum besseren Verständnis vermittelt. Jede einzelnen Nerdklasse wir in einem recht kurzen aber treffenden Text beschrieben was ein wenig an die Charakterbögen eines Rollenspiels erinnert. Nachdem wir nun über die Nerdklassen ausreichend informiert wurden, wird es zeit das neu erlangte Wissen sacken zu lassen. Wer wissen will wie man in der Disziplin der korrekten Entspannung zum Meister wird, für den ist „Entspannt bis zum bitteren Ende“ der perfekte Leitfaden. Denn nur die Entspannten überleben. „Alles kann nichts muss“ ist die Devise einer recht amüsanten Dokumentation über einen neuen aufstrebenden Star in der Swinger-Szene. Hier muss der Leser gute Nehmerqualitäten unter Beweis stellen, standhaft sein und eine Menge einstecken, denn es wird verdammt hart für die Lachmuskeln. Wer einen Zockerabend dem Besuch in einem Swingerclub vorzieht, wird in eben dieser Geschichte „Der Zockerabend“ auf seine Kosten kommen und so nebenbei noch einen guten Hinweis bekommen. Falls man eher zur Samstag-Abend-Fernsehen-Fraktion gehört, mag man sich des öfteren mal über die Qualität des Fernsehprogramms der hiesigen Sendeanstalten seine Gedanken gemacht haben. In „Ich kann gar nicht so viel Fernsehen gucken wie ich kotzen möchte“ teilt David Grashoff seine Einschätzung des Programms mit. Vielleicht mag diese Einschätzung auch von dem Umstand ausgelöst worden sein das die gute heile Fernsehwelt in den letzten Jahren gelitten hat. In „Vampire sind die neuen Pferde“ erfahren wir zumindest, warum im Sonnenlicht glitzernde, anstelle unter Schmerzensschreien in Flammen aufgehende Vampire uncool sind. Wer sich jetzt berufen fühlt einen neuen Roman zu schreiben um der Flut an schlechter Literatur entgegenzuwirken, aber verdammt nochmal keine Ahnung hat wie es geht, sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren. Nehmt Euch ein Beispiel an „Eine Zombie-Wimmelbuch-Geschichte“. Hier hat sich Grashoff ganz auf das wesentliche Konzentriert. Keine im Sonnenlicht glitzernde Vampire, keine tiefgreifende philosophische Erklärung über den Sinn des Lebens oder komplizierte Liebesgeschichten. Es geht schlicht um eine Unmenge an Zombies und den Fakt das wir alle am Arsch sind, wenn die Zombiekalypse ausbricht. Ich gebe zu das mag für dein einen oder anderen ein Zombie zu viel gewesen sein und man mag sich Fragen was aus den Helden der Kindheit geworden ist. Wer eine Antwort auf diese quälende Frage sich wird sie in „From Hero to Zero“ bekommen. Die Antwort mag schockieren, aber keine Sorge, denn wer jetzt gestresst sein sollte für den hält Grashoff ein Hausmittel zur Entspannung bereit. In „Die Masturbation ist der Puff des kleinen Mannes!“ werden wir über die Therapeutische Wirkung der Masturbation, der Auswahl der richtigen Vorlagen und einem recht pragmatischen Ansatz für anstehende Aufklärungsgespräche informiert. Wer sich stattdessen lieber abreagieren und seiner kriminellen Energie freien lauf lassen möchte, für den hält „Auf die Bremse treten oder auch Breaking Bad“ eventuell die richtige Antwort bereit. Für alle diejenigen, denen die beiden vorangegangenen Empfehlungen nicht zugesagt haben, können Trost in einer Brieffreundschaft finden. Gute Ansätze findet der geneigte Leser in einem „Brief an Vladimir Vladimirovich Putin“. Sollten sich die eine oder andere Leserinnen unter uns befinden und ihnen eine Brieffreundschaft nicht ausreichen, so bleibt noch eine persönliche Beziehung mit einem Nerd. Doch auch Nerds haben ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihren Partnerinnen. In „Mein kleines Nerd-Mädchen – SciFi-Edition“ erfahren wir, was sich der SciFi-Nerd von Heute unter einer idealen Partnerin vorstellt. Damit es aber auch von Seiten paarungswilliger Nerds klappt, sollten diese einige Tipps bezüglich ihrer Postings auf sozialen Netzwerken berücksichtigen. Die besten Tipps bekommen wir in „Meine Facebook Erkenntnisse“ vermittelt. Ist man an dieser Hürde gescheitert, so kann man ja immer noch eine WG mit der „Liga der außergewöhnlichen Mitbewohner“ eröffnen und sich beim Frühstück mit Jesus und dessen Vater über das Thema Frauen unterhalten bzw. sich den einen oder anderen Tipp von Spiderman holen und ihn Fragen wie ihm die Frauen ins Netz gehen. Verfügt man über genügend Kapital kann man sich das Leben recht durchgeknallt gestalten. Wer diesbezüglich keine Ideen hat sollte sich „Tanzt, Nutten, tanzt!“ durchlesen. Sollten die monetären Mittel knapp und die Sause nicht nach dem eigenen Geschmack sein, so kann sich das Nerdmännchen von Heute auch Beziehungstipps von seinem besten Stück geben lassen, ganz so wie in „Gute Freund kann niemand trennen (… außer jemand mit einem Messer)“. Grund zur Verzweiflung sollte sich aber nicht einstellen, denn auch die Idole und Helden eines jeden Nerds haben so ihre Probleme mit dem Verstehen des weiblichen Geschlechts und den Tücken des Alltags. Wer das nicht glaubt sollte einen Blick in das Logbuch des Captains der Enterprise 2.0 werfen. Einen Auszug daraus präsentiert uns „Ein Tag wie jeder andere an Board der U.S.S Enterprise 2.0“ Vielleicht wäre ein Tapetenwechsel auch mal ganz gut, allerdings eignet sich dazu ein Besuch auf dem Lande wohl eher als die nächste Geschichte. „Wie einst Clint Eastwood“. Zwar geht es auch hier um einen Ausbruch, wenngleich nicht aus dem Alltag sondern von Alcatraz, jedoch besteht die einzig therapeutische Wirkung dieses Textes darin, das der Leser sich wohl mit der flachen Hand von den Schädel klatscht. Sollte es nicht geholfen haben und man noch immer mit Fragen da stehen, könnte das Dr. Sommer-Team eine Hilfe sein, naja zumindest jetzt wo David Grashoff nicht mehr bei der Truppe ist. Warum? – Lest selbst in „Meine Zeit beim Doktor Sommer Team“! Gegebenenfalls liegt das Problem aber auch ganz wo anders?! – Es heißt zwar oft: „Da steckt man nicht drin“, aber vielleicht ist ja die eigene Pornosucht schuld an der Trennung von seiner letzten Freundin. Will oder kann man das nicht einsehen, gibt es ja noch die bequeme Möglichkeit die Gesellschaft für alles verantwortlich zu machen, oder sich einfach mal über das zu beschweren, was in dieser Gesellschaft alles so schief läuft. – Was schief läuft? Lest selbst in „Das geht raus an euch!“ Seit ihr dann endlich auch zur Einsicht gekommen was alles mies läuft? So könnt ihr es unserem Grasi gleich tun und als Superhelden dem Bösen und ungerechten dem Kampf ansagen. Wer bezüglich des Superhelden-Daseins, der Auswahl des richtigen Kostüms oder der Erlangung von Superkräften Informationen benötigt, kann dies in „Helden wie mich“ nachlesen. Alternativ bleibt da natürlich auch noch das Internet mit seinen diversen Suchmaschinen, doch Vorsicht, man soll nicht glauben was teilweise an Suchbegriffe verwandt wird und was sich die Seitenbetreiber daraus alles ableiten. Ihr glaubt mir nicht, dann lest es selbst in „Wer sucht, der findet“ nach. Durch einen schlecht gewählten Link zum Thema Weihnachten bin ich einmal auf diese Geschichte gestoßen, oder war es doch eher auf einem Poetry-Slam … Von den ganzen Texten bin ich schon ganz konfus. Aber egal wo war ich, ach ja. „Eine kleine Weihnachtsgeschichte oder alles wird besser durch Zombies … sogar Weihnachten“. Diese Weihnachtsgeschichte sollte man den kleinen besser nicht vorlesen. Wo wir gerade bei Weihnachten sind! Mit „Palmin ist das Ejakulat Gottes“ geht es weiter. Eine Geschichte die zwar nicht viel Gutes über Weihnachten aussagt, dafür aber einen großen Lob an Palmin bereit hält. Seinen Faible für Listen bring David Grashoff nicht nur auf seiner Facebook Seite gerne mal zum Ausdruck. In „Listen, Listen. Listem!“ findet man die eine ums andere Auflistung der Dinge die man nicht tun sollte, aber Spaß machen würden. Doch David Grashoff kann nicht nur gute Slamtexte und Listen verfassen, auch seine Kurzgeschichten von denen er gleich drei Stück zu diesem eBook gepackt hat können überzeugen. In „Zwei wie Pech und Schwefel“ begegnen wir zwei Dämonenjäger die im Ruhrpott für Ruhe und Ordnung sorgen und dadurch ins Visier von zwei Mächtigen Dämonen geraten. Diese planen eine Falle um sich der lästigen Jäger zu entledigen. Weiter geht es mit „Herrn Sanders“ einem Serienkiller der von einem Dämonen im Auftrag Luzifers für die Hölle angeworben werden soll. Doch wer sich mit dem Teufel auf ein Spielchen einlässt erlebt eine Böse Überraschung. In „Seelenlos“ erleben wir das auch nach dem Tod nicht alle Probleme erledigt sind und das Vertrauen ein Fehler sein kann. Denn auch nach dem Tod lauern gefahren. Mein Fazit: David Grashoff präsentiert das Nerdtum auf eine Weise die durchweg zu unterhalten weiß. Wer wie ich den einen oder anderen Text schon mal live von ihm vorgetragen erlebt hat, wird sich unweigerlich dabei erwischen in Grasi’s Notation zu verfallen. Hätte ich Brille und Schlapphut, hätte ich mir diese aufgesetzt und eine dicke Version von ihm zu mimen, während ich die Text von dem Spiegel laut aufsage. – Nerdstyle. Grashoff zeigt bei den Texten was er drauf hat, egal ob es tiefsinnig, zum lachen, absolut Abstrus oder einfach nur durchgeknallt ist. Er trifft genau den Punkt und schafft es das selbst Texte wie „Eine Zombie-Wimmelbuch-Geschichte“ unterhalten. Bei der Auswahl der Titel für die eine oder andere Geschichte frag ich mich zwar wie viel LSD, Koks und Alkohol im Spiel gewesen sein muss und warum ich nix abbekommen habe, aber hey, dass ist künstlerische Freiheit und die Titel machen Neugierig. Die Anordnung der Text passt, fragt mich nicht warum, es ist einfach so. Sehr schön finde ich das Grashoff bestimmte Themen immer wieder aufgreift, seien es Zombies, das miese Fernsehprogramm oder im Sonnenlicht glitzernde Vampire. Aber bei allem Lob, und ich habe mich beim Lesen wirklich amüsiert, gibt es auch einen dicken Minuspunkt. Es hätte dem Buch nicht geschadet wenn man nochmal mit der Rechtschreibkorrektur und Grammatikprüfung drüber gegangen wäre. Die teilweise doch recht groben Schnitzer verhageln einem die Freude am Lesen dann doch ein wenig.

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  • Frag den Nerd - oder: cool wie Cornetto Nuss

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    berka

    berka

    13. October 2014 um 16:34

    Fühltest Du Dich durch den Inhalt angesprochen? Ich hatte erst Bedenken ob ich zur Zielgruppe gehöre, aber ich konnte mit den meisten Dingen etwas anfangen. Lediglich bei einigen Starwars-Charakteren musste ich passen, oder gehörten die zum Herrn der Ringe? Gibt es zuviele Sexszenen? Gelegentlich schon, aber es erhöht den Wiedererkennungswert. Wo wir beim Thema sind: welches war für Dich der Höhepunkt? Der Satz in dem Maurice, Kinderyoga, Stevia und Bachblüten vorkommen.  Was ist zu beanstanden? Nicht viel. Die erste Weihnachtsgeschichte war mir zu blutrünstig und einer der Langtexte auch. Die Slamtexte gefielen mir aber eh besser, es lebe die kurze Form. Und welcher Nerd-Kategorie ordnest Du Dich nun zu?  Computer-Nerd mit ein wenig Tabletop-Nerd allerdings ohne Rollenspiele. Gibt es Quiz-Nerds? Wirst Du nun einen Live-Auftritt von David Grashoff besuchen? Wenn er mal wieder in unsere kleine Stadt kommt, sehr gern.

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  • "Mordor soll ja ganz schön sein."

    Dirty Nerd: Texte von der dunklen Seite des Nerdtums
    Prinzesschn

    Prinzesschn

    28. September 2014 um 13:23

    Sehr derber, makaberer & das wichtigste - nerdiger Humor. Die verschiedenen Anspielungen haben mich oftmals zum Schmunzeln gebracht. Die Mischung aus "ich freu mir nen Regenbogen" & nachdenklichen Elementen war wirklich super. Wer unter anderem mehr über den Verbleib unserer Kindheitshelden wie zb Mario, Pikachu & Harry Potter erfahren oder von nun an seine Mitmenschen in die verschiedenen Nerd-Kategorien einteilen möchte, sollte sich das Buch auf jeden fall anschauen.

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