David Gray , Dr John H. Watson Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire“ von David Gray

Zufällig stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält. Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines berühmten Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden. In diesem Band finden Sie den zweiten dieser drei Fälle: Das Grab der Molly Maguire Ganz London ist in Aufregung als man ausgerechnet in Miller’s Court, demselben Ort, an dem der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper einst sein letztes Opfer tötete, wieder die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen Frau findet. Während man ihn aus kleinlichem Neid seinerzeit bei der Jagd nach Jack the Ripper ausschloss, ist bei diesem grausigen Mord Inspektor Lestrade als erster am Tatort und hat natürlich nichts Eiligeres zu tun, als Mister Sherlock Holmes herbeizurufen… Doch der bezweifelt, dass man es bei der Toten mit einem neuen Opfer des nie gefassten Jack the Rippers zu tun hat und stellt seine eigenen Thesen auf, die einigen Herren im Parlament und bei Scotlanbd Yard offenbar ganz und gar nicht recht sind …. Ganz in der Tradition der Originalstorys um den berühmtesten Detektiv der Welt folgt der Leser in diesem zweiten Buch der Serie Sherlock und Doktor Watson in die Anatomiesäle Londoner Hospitäler, auf nächtlich neblige Friedhöfe, in Mycroft Holmes berühmten „Diogenes Club“, zu verrauchten Hinterzimmern von Eastend Pubs bis in ein einsames Pfarrhaus, in dem ein Mann namens Rumpelstilzchen Frauenherzen in Teekesseln gar kocht ….

Sherlock Holmes kann nicht enttäuschen, zumindest die Originale nicht...

— corarondo
corarondo

Von Interpunktion und Orthographie abgesehen, durchaus spannend.

— Kaoskoch
Kaoskoch

etwas düster, aber der Stil von Conan Doyle ist gut getroffen, die Rätsel sind spannend, ein Geheimtipp für Sherlock Holmes Fans

— katze267
katze267

Ein neuer Sherlock aber immer noch genauso skuril und ungewöhnlich

— sollhaben
sollhaben

So düster, wie es der Titel andeutet. Für Fans des besten beratenden Detektivs aller Zeiten & auch für alle anderen absolut empfehlenswert!!

— Sick
Sick

Spannend, fesselnd, gelungene Sherlock Holmes Fortsetzung. Zweiter Teil einer Trilogie, die sich gewaltig steigert. Absolut empfehlenswert

— Leschen
Leschen

blutiger, grausamer als der erste Teil - damit weiter weg vom Original... trotzdem lesenswert

— Leseratz_8
Leseratz_8

Sherlock Holmes, so wie wir ihn kennen, aber spannend von David Gray erzählt.

— Xanaka
Xanaka

Eine klasse Fortsetzung die mir sehr gut gefällt

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

Das gibts jetzt auch als Taschenbuch!

— David_Gray
David_Gray

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  • Leserunde zu "Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire (Sherlock Holmes- Eine Studie in Angst 2)" von David Gray

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    David_Gray

    David_Gray

    Neues Lesefutter für alle Fans des gepflegten britischen Mords. Sherlock Holmes & Dr Watson sind zurück!  Das Grab der Molly Maguire Ganz London ist in Aufregung als man ausgerechnet in Miller’s Court, demselben Ort, an dem der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper einst sein letztes Opfer tötete, wieder die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen Frau findet. Während man ihn aus kleinlichem Neid seinerzeit bei der Jagd nach Jack the Ripper ausschloss, ist bei diesem grausigen Mord Inspektor Lestrade als erster am Tatort und hat natürlich nichts Eiligeres zu tun, als Mister Sherlock Holmes herbeizurufen… Doch der bezweifelt, dass man es bei der Toten mit einem neuen Opfer des nie gefassten Jack the Rippers zu tun hat und stellt seine eigenen Thesen auf, die einigen Herren im Parlament und bei Scotland Yard offenbar ganz und gar nicht recht sind …. Ganz in der Tradition der Originalstorys um den berühmtesten Detektiv der Welt folgt der Leser in diesem zweiten Buch der Serie Sherlock und Doktor Watson in die Anatomiesäle Londoner Hospitäler, auf nächtlich neblige Friedhöfe, in Mycroft Holmes berühmten „Diogenes Club“, zu verrauchten Hinterzimmern von Eastend Pubs bis in ein einsames Pfarrhaus, in dem ein Mann namens Rumpelstilzchen Frauenherzen in Teekesseln gar kocht ….

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  • Eine spannende Fortsetzung

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Aleshanee

    Aleshanee

    26. April 2015 um 07:47

    Inhaltsangabe Zufällig stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält. Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines berühmten Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden. In diesem Band finden Sie den zweiten dieser drei Fälle: Das Grab der Molly Maguire Ganz London ist in Aufregung als man ausgerechnet in Miller’s Court, demselben Ort, an dem der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper einst sein letztes Opfer tötete, wieder die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen Frau findet. Doch Inspektor Lestrade ruft Sherlock Holmes zu Hilfe. Er bezweifelt, dass man es bei der Toten mit einem neuen Opfer des nie gefassten Jack the Rippers zu tun hat und stellt seine eigenen Thesen auf …. Meine Meinung Der zweite Band der Sherlock Holmes Reihe hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil passt super in die Zeit und man fühlt sich sofort in die nebligen Gassen Londons zurückversetzt. Es wirkt nicht überzogen und lässt sich schön flüssig lesen. Dieses Mal treibt ein grausamer Mord den berühmten Detektiv Sherlock Holmes und seinen ewigen Gefährten Dr. Watson in den Hinterhof von Millers Court - dem Schauplatz des Verbrechens, wo vor 2 1/2 Jahren das letzte Opfer von Jack the Ripper gefunden wurde. Aus der Sicht von Watson verfolgt man die zielgerichteten Nachforschungen von Holmes, mit all seiner zur Schau gestellten Überlegenheit, die er wo er nur kann gerne demonstriert. Viele kleine Merkmale, die man mit Holmes verbindet, lassen den Charakter sehr lebendig und echt wirken; wie auch die Gedanken von Watson, dessen Freundschaft kein leichtes Los ist. Sherlock Holmes und Dr. Watson müssen in diesem Fall ein hohes Risiko eingehen, dass nicht ohne Folgen bleiben wird. Auch haben sie mit der Abneigung des Chiefinspektors Abberline zu kämpfen, der Holmes um jeden Preis von dem Fall fernhalten will. Die beiden stehen wieder sehr im Mittelpunkt, wodurch die anderen Figuren eher am Rand bleiben. Ich hätte mir hier ein paar kleine Hinweise mehr gewünscht, um auch selbst etwas besser mitraten zu können und auf die Hintergründe des Verbrechens zu kommen. Spuren gibt es natürlich genug, die die beiden verfolgen - ich selber fand es gar nicht so leicht, den ganzen Hinweisen und Verwicklungen zu folgen. Viele verworrene Fäden, die es zu entwirren gilt, eine gelungene Verbindung zu Band 1 mit den Hinweisen auf "Ragnarök", die sicher im letzten Teil aufgeklärt werden und sehr brutale Details zum Verbrechen geben ein sehr stimmiges Bild zu diesem düsteren Kriminalfall. David Gray hält sich hier nicht viel mit unnützen Einzelheiten auf, sondern komprimiert die Handlung auf die wichtigen Fakten und Situationen, was die Spannung gut vorantreibt. Die Aufklärung im letzten Viertel hat sich allerdings ein bisschen hingezogen und war mit einem sehr bizarrem Szenario verknüpft, was mich ein bisschen irritiert hat. Auf mich hat es etwas übertrieben gewirkt, auch wenn es die schaurige Atmosphäre unterstrichen hat. Das Ende lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen und auch die Anekdote des Autors, wie er an das Dokument aus den Geheimarchiven kam, nimmt eine überraschende Wendung. Fazit Ein spannender zweiter Teil der Trilogie, der mit einem typischen Sherlock Holmes Stil viel Unterhaltung bietet. Gegen Ende hat es sich etwas gezogen, aber es gibt auch vielversprechende Hinweise auf den letzten Band! © Aleshanee Weltenwanderer Sherlock Holmes 1 - Der Geist des Architekten 2 - Das Grab der Molly Maguire 3 - ...?

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  • Sherlock und Watson sind zurück

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Lina94

    Lina94

    09. April 2015 um 13:56

    Bei „Das Grab der Molly Maguire“ handelt es sich um das zweite Buch von David Gray, welches von Sherlock Holmes handelt. Den ersten Teil habe ich bisher noch nicht gelesen. Das macht aber nichts: auch wer den ersten Teil nicht kennt, kann ohne Probleme den zweiten lesen. Es gab keine Stelle, an der man wichtige Details vermisste. Im Allgemeinen bin ich immer sehr kritisch, wenn es um eine Neufassung über Sherlock Holmes geht, sei es ein Buch oder ein Film. Skeptiker können aber aufatmen. Grays Sherlock kommt an die Originalfassung ran und wer den BBC Sherlock mag, wird auch diesen mögen. Ich hatte diesen während des Lesens vor den Augen und das machte es für mich einfacher, mich in die Schauplätze und Personen hineinzuversetzen. Gray schaffte es, ein interessantes und kurzweiliges Buch zu schreiben. Schon oft habe ich mehrere hundert Seiten lange Bücher gelesen, bei denen man problemlos die ersten hundert Seiten hätte weg lassen können, da diese sehr langatmig waren. Glücklicherweise war dies hier nicht so. An keiner Stelle wurde es langweilig. Immer, wenn man dachte, man wisse nun alles, gab es eine neue Überraschung. Außerdem ist anzumerken, dass Gray selbst in den Büchern vorkommt. Dies empfand ich zu Beginn eher störend und es ergab für mich keinen Sinn, warum er sich selbst in den Vordergrund rückt. Am Ende des Buches kommt er wieder vor. Dann wird alles klarer, aber auch spannender, da man wissen möchte, wie es nun weiter geht. Ich warte nun gespannt auf den nächsten Teil.

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  • Für hartgesottene Fans

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Kaoskoch

    Kaoskoch

    24. March 2015 um 18:03

    Schon Arthur Conan Doyle hielt sich nach dem offiziellen Ende der Sherlock Holmes-Geschichten ein Hintertürchen für weitere Erzählungen offen, indem er John H. Watson weitere Fälle des Duos erwähnen lässt, die noch nicht zu Papier gebracht wurden. Das animierte schon zu Doyles Lebzeiten Autoren zu Nachschöpfungen.  So ein Pastiche ist auch die Trilogie "Studie in Angst" des Hamburgers David Gray, der zudem John H. Watson als Co-Autoren nennt. Nach "Der Geist des Architekten" liegt mit "Das Grab der Molly Maguire" der zweite Band vor. Der dritte Band erscheint diesen Sommer.  Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt: Bei einer Recherche zu einem neuen Buch stößt Autor David Gray auf unbekannte Aufzeichnungen John H. Watsons, die höchster Geheimhaltung unterliegen. Wieso diese Akten ausgerechnet auf seinem Tisch landen, ist ihm schnell egal, als er merkt, wie brisant ihr Inhalt ist. In Windeseile schreibt Gray die Akte ab - wenig glaubwürdig, aber nun gut, manche schreiben halt schneller als andere.  Die eigentliche Handlung dreht sich um die Leiche der vermeintlichen Molly Maguire, die im Londoner East End furchtbar zugerichtet gefunden wird. Schnell ist Jack the Ripper als Tatverdächtiger ausgemacht - zu schnell, finden Sherlock Holmes und Inspector Lestrade, auch, weil es zwei Jahre lang keine Ripper-Morde gab. Die Ermittlungen führen sie in verrauchte Pubs, nächtliche, vernebelte Friedhöfe, Schlachthäuser, Anatomiesäle, aber auch in vernehme Häuser und verschwiegene Gentlemen's Clubs, zu Detektiven und irischen Bergarbeiterbünden.  Schnell geraten Holmes und Watson selbst in Gefahr. Aber wer macht Jagd auf sie? Und wer verbirgt sich hinter den Pseudonymen "Rumpelstilzchen" und "Ragnarök"? Wer sich auch nur ein wenig in der Welt des Sherlock Holmes auskennt, hat rasch eine Vermutung, wie die vielen Handlungsstränge des Buches zusammenhängen könnten. Ganz zusammengeführt werden sie aber auch am Ende des Buches nicht - ich vermute, dazu ist dann Teil drei da.  Gray erzählt spannend, gibt allen aus den Romanen Doyles bekannten Figuren ihren Raum. Die Schilderungen sind atmosphärisch dicht, wer London kennt, wird viele Schauplätze wiedererkennen. Die Dialoge haben Witz. Okay, teilweise ist "Das Grab der Molly Maguire" ziemlich blutrünstig, aber wer Serien wie "Bones" oder "CSI" schaut, wird damit keine Probleme haben. Ich zumindest wurde nicht um den Schlaf gebracht. Dazu bräuchte es subtilen Horror, keinen offensichtlichen.  Soweit also eine klare Leseempfehlung.  Und jetzt kommt das Aber: Was mich wirklich sehr störte, ist, wie schlampig "Das Grab der Molly Maguire" redigiert ist. In einer Rezension las ich, dieses Buch wäre schon besser redigiert als "Der Geist des Architekten". Ich beschloss sofort, mir das Buch nicht zuzulegen. Ich weiß, ich bin ein Grammar Nazi, aber ich redigierte zu lange Texte, um übersehen zu können, dass seitenweise vom "Ten Bells Pup" statt "Ten Bells Pub" die Rede ist, dass es mal "East End" und dann wieder "Eastend" heißt, dass mal von Public Record Office, dann wieder vom Public Record Archive gesprochen wird, dass die tote Mrs. Maguire plötzlich "Mally" und nicht "Molly" heißt, dass der Plural von "Mister" hier "Messers" statt "Messrs" ist ...  Zur Behebung vieler Fehler hätte es noch nicht mal ein gutes Lektorat gebraucht, sondern ein Korrekturprogramm. Nennt mich gerne kleinlich, aber so was stört einfach meinen Lesefluss und meinen Lesegenuss enorm - oder um es in der Worten der ebenfalls viellesenden Kollegin I zu sagen "Das ist einfach Scheiße". Angesichts der Schwächen in Interpunktion und Orthographie fiel's mir direkt leicht, darüber hinweg zu sehen, dass sich Gray bei der Namenswahl seiner Figuren teilweise bei britischen und amerikanischen Politikern wie Boris Johnson und Dick Cheney bedient. Es gibt sicher Leser, die das lustig finden. Ich gehöre nicht dazu. Sherlock-Fans, die das alles nicht stört, werden aber sicher ihren Spaß an "Das Grab der Molly Maguire" haben.

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  • Sherlock und Watson sind zurück

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Lina94

    Lina94

    23. February 2015 um 16:47

    Bei „Das Grab der Molly Maguire“ handelt es sich um das zweite Buch von David Gray, welches von Sherlock Holmes handelt. Den ersten Teil habe ich bisher noch nicht gelesen. Das macht aber nichts: auch wer den ersten Teil nicht kennt, kann ohne Probleme den zweiten lesen. Es gab keine Stelle, an der man wichtige Details vermisste. Im Allgemeinen bin ich immer sehr kritisch, wenn es um eine Neufassung über Sherlock Holmes geht, sei es ein Buch oder ein Film. Skeptiker können aber aufatmen. Grays Sherlock kommt an die Originalfassung ran und wer den BBC Sherlock mag, wird auch diesen mögen. Ich hatte diesen während des Lesens vor den Augen und das machte es für mich einfacher, mich in die Schauplätze und Personen hineinzuversetzen. Gray schaffte es, ein interessantes und kurzweiliges Buch zu schreiben. Schon oft habe ich mehrere hundert Seiten lange Bücher gelesen, bei denen man problemlos die ersten hundert Seiten hätte weg lassen können, da diese sehr langatmig waren. Glücklicherweise war dies hier nicht so. An keiner Stelle wurde es langweilig. Immer, wenn man dachte, man wisse nun alles, gab es eine neue Überraschung. Außerdem ist anzumerken, dass Gray selbst in den Büchern vorkommt. Dies empfand ich zu Beginn eher störend und es ergab für mich keinen Sinn, warum er sich selbst in den Vordergrund rückt. Am Ende des Buches kommt er wieder vor. Dann wird alles klarer, aber auch spannender, da man wissen möchte, wie es nun weiter geht. Ich warte nun gespannt auf den nächsten Teil.

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  • Das Grab der Molly Maguire

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    janaka

    janaka

    23. February 2015 um 16:35

    Dies ist der zweite Fall, den der Autor David Gray im geheimen Dossier findet. Hat Jack the Ripper erneut zugeschlagen? Ganz London ist in Panik, als erneut eine grausam zugerichtete Leiche am gleichen Ablageort in Miller’s Court gefunden wird, an dem auch die anderen Opfern lagen. Doch Sherlock Holmes zieht andere Schlüsse und macht sich zusammen mit Dr. Watson auf die Suche nach dem brutalen Mörder. "Das Grab der Molly Maguire" von David Gray ist der zweite Teil von "Eine Studie in Angst" und wieder führt uns der Autor in das düstere London ins 19. Jahrhundert. Mit seinem bildhaften und lockeren Schreibstil zieht der Autor mich sofort in den Bann und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Diesmal ist die Geschichte etwas brutaler, blutiger aber mir an manchen Stellen zu ausführlich, was der Spannung nicht schadet. Die Charaktere Holmes und Watson sind echt genial beschrieben und zusammen sind sie ein gutes Team. Mit den Eigenschaften "mangelnde Empathie" und "Arroganz" wird Holmes nicht gerade als Sympathieträger dargestellt, trotzdem finde ich ihn klasse. Alleine seine geniale Kombinationsgabe liebe ich, wenn er die Situation mit einem Blick erfassen und analysieren kann. Die ruhige Art des Dr. Watson ist ein guter Gegenpart zu Holmes und die Zusammenarbeit der beiden wird immer besser. Dieses Mal spielt die Rahmenhandlung eine größere Rolle und endet mit einem Cliffhanger. Nun muss der Leser auf den dritten Teil warten, er soll wohl im Sommer 2015 herauskommen. Hoffentlich, denn ich bin ganz gespannt auf die Auflösung. Diesen spannenden Krimi kann ich jedem Sherlock Holmes Fan und auch denjenigen, die es noch werden wollen, nur empfehlen.

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  • Sherlock Holmes, London und Jack the Ripper

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    sollhaben

    sollhaben

    06. February 2015 um 23:06

    Sherlock Holmes wird in einen neuen Fall in London verwickelt. Eine Frau wurde aufs grausamste verstümmelt und ihre Leiche ausgeweidet auf einer Strasse richtig gehend präsentiert. Die Polizei zieht sofort den Schluss, dass der berühmt berüchtigte Jack the Ripper wieder zugeschlagen hat. Doch Holmes zieht ganz andere Schlüsse. Bei seiner Suche folgt er alten und neuen Spuren, mit modernen Methoden versucht er dem Täter oder den Tätern auf die Pelle zu rücken. Sein treuer Gefährte Dr. Watson ist natürlich wieder mit von der Partie. Auch Lestrade und Abberline kreuzen ihre Wege. Sherlocks seltsamer Bruder Mycroft hat ebenfalls seine Finger im Spiel. Meine Meinung: Der Aufbau der Geschichte rund um einen/den Autor, der neue Dokumente findet, ist zwar nicht ganz neu, bringt aber meiner Meinung nach immer neuen Schwung. Wer gerne Krimis liest, kommt an Sherlock Holmes niemals vorbei. Ich liebe die Originalbücher, die Verfilmungen und auch die "neuen" Geschichten. Dieses Mal werden verschiedene historische Wahrheiten und Mythen zu einer interessanten Variation verwoben. Ich habe wirklich Neues gelernt, wie zB die Molly Maguires in den USA usw. Es hat Spass gemacht, dem berühmtesten Detektiv der Welt wieder über die Schulter zu sehen.

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  • Jack the Ripper, Rumpelstilzchen oder doch der Herr der Fliegen

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    David Gray - Autor und Teil der Rahmenhandlung - stößt bei seinen Recherchen auf streng geheime Ermittlungen von Sherlock Holmes, wie immer aufgeschrieben von seinem treuen Chronisten Dr. Watson. Drei Fälle sollen es sein - bisher nur von Premierministern und den regierenden Oberhäuptern der Monarchie gelesen. nun der zweite Fall: In Miller’s Court, demselben Ort, an dem der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper einst sein letztes Opfer tötete, wird wieder eine furchtbar zugerichtete Frauenleiche gefunden. Alles schreit der Ripper ist zurück - doch ist er es wirklich? Der Ripper ein unkontrollierter Schlitzer, der in einer Orgie von Blut nahezu gebadet hat, doch hier - wo ist das Blut? Auch bei diesen Ermittlungen zieht Lestrade Holmes zu Rate und alle ist anderes als es auf den ersten Blick scheint, Der Fall ist tiefgründiger, grausamer als die Originalgeschichten und um einiges blutiger. Damit verläßt David Gray die Fußstapfen von Conan Doyle und bringt eine moderne Sicht in die Ermittlungen. Ich habe lange nachgedacht, wie ich dieses Buch bewerten möchte, denn ich liebe die alten Geschichten, diese ist dafür viel zu lang und wie schon bemerkt, viel zu blutig. Aber es ist eben keine "alte" Geschichte, kein Krimi im englischen Sinn sondern ein moderner Thriller. Sehr rasant erzählt und mit einem unerwarteten Ende und einem tiefen Blick in die Abgründe der Menschen. Fazit: Als moderner Thriller sehr überzeugend, als wiederaufgefundenes Originalmanuskript nicht. Deshalb einen Stern weniger, denn auch wenn ich sehr gut unterhalten wurde, mir fehlte das Flair der Originale.

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    31. January 2015 um 20:06
  • Auch Band 2 so gut wie das Original!

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    -Anett-

    -Anett-

    19. January 2015 um 11:23

    Den ersten Teil "Eine Studie in Angst" durfte ich bereits im April 2013 lesen und war bereits da von der Geschichte begeistert. Eine wirklich geniale Sherlock Holmes Adaption, die dem Original wirklich gerecht wird. Von der Geschichte selbst möchte ich gar nichts weiter erzählen, da verrät der Klappentext wirklich schon genug. Die Geschichte ist gut durchdacht, manchmal recht blutig und brutal, was mich aber nicht stört, es ist ein Krimi, und als solcher muss es scon auch mal blutig zugehen. Sherlock Holmes ermittelt in seiner typischen Art und Weise und verblüfft nicht nur Watson, sondern sicher auch den einen oder anderen Leser. Auch der typische Humor kommt hier wieder zum tragen - alles in allem war es für mich ein tolles Lesevergnügen. Das Buch ist so flüssig geschrieben, dass sich die Seiten einfach nur schnell weglesen lassen und ich mitunter das Buch nicht aus der hand legen konnte. Spannende Adaption mit einigen Überraschungsmomenten, die mich wirklich fesselnd konnte. Dabei ein grandioser Humor und sehr schön herausgearbeitete Charaktere. Ich bin schon sehr gespannt auf den 3.Teil und hoffe, dass ich nicht zu lange darauf warten muss.

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  • Der menschlichen Kunst der Täuschung sind Grenzen gezogen.

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Sick

    Sick

    Frühmorgens steht Wiggins, der Chef der Baker Street Irregulars, vor Watsons Haustür. Der Doktor soll sofort ins Miller's Court mitkommen. Dort wurde eine ermordete Frau gefunden, die fürchterlich zugerichtet wurde. Nicht nur das deutet auf eine Rückkehr des berüchtigten Serienmörders Jack the Ripper hin, sondern auch der Fundort selbst. Sherlock Holmes jedoch glaubt an einen Trittbrettfahrer und stellt eigene Nachforschungen an. Der leitende Ermittler im Ripper-Fall, Frederik Abberline, duldet keine Einmischung von außen und droht bei Missachtung sogar mit Verhaftung. Doch Inspector Lestrade versucht trotzdem, so gut er kann, Holmes und Watson bei ihren Untersuchungen zu unterstützen. Auf der Suche nach der Wahrheit finden sie noch mehr Leichen, noch mehr Fragen und noch mehr Ärger... Auch dieser zweite Teil der "Studie in Angst"-Reihe wird wieder von David Gray in der Londoner Bibliothek eingeleitet. Dort hatte er eine geheime Akte gefunden, in der sich drei Geschichten Dr. Watsons befinden. Etwas schade ist, dass diese Einleitung beinahe wortgleich mit der Rahmenhandlung aus Band 1 ist. Ich habe sie deshalb nur überflogen und bin gleich mit Dr. Watsons Erzählung gestartet. Diese ist noch düsterer und gefährlicher als die erste, auch blutiger und ausführlicher. Da die Handlung aus dem ersten Teil weitergeführt wird, ist es ratsam diesen vorher zu lesen. Zwar geht Watson noch einmal kurz auf die Geschehnisse ein, aber aufgrund der Fülle an Informationen könnte man leicht verwirrt werden. Der Erzählstil ist einfach nur klasse! Man könnte wirklich meinen, man hat einen original Doyle vor sich. Die Sprache ist der damaligen Zeit angepasst, flüssig zu lesen und so bildhaft, dass man alles genau vor Augen hat. Auch die einzelnen Personen kann man sich gut vorstellen. Zwar ist Holmes' mangelnde Empathie und seine übermäßige Arroganz manchmal nicht so leicht für seine Mitmenschen zu ertragen, aber je länger man ihn bei seinen Ermittlungen begleitet, desto besser möchte man ihn kennen lernen. Es ist einfach faszinierend, ihm beim Arbeiten zuzusehen und in manchen Situationen merkt man dann doch, dass er durchaus eine menschliche Seite hat. Auch Watsons Charakter ist schön herausgearbeitet, sodass man sein angenehmes Wesen, das sogar Holmes besonders schätzt, durchaus bemerkt. Die Dynamik der beiden ist sensationell, es macht richtig Spaß über diese etwas sonderbare Freundschaft zu lesen. Die Nebenfiguren sind zwar nicht ganz so greifbar wie das berühmte Ermittlerduo, doch ausreichend dargestellt. Der Fall ist diesmal umfangreicher als noch beim "Geist des Architekten" und man muss aufmerksam lesen um mitzukommen. Doch es lohnt sich, denn es gibt einige überraschende Wendungen und tolle Ideen. Manche Beschreibungen sind allerdings ziemlich brutal um nicht zu sagen abartig. Wer so etwas also lieber nicht in einem Krimi liest, sollte das bei seiner Wahl berücksichtigen. Das Ende, das natürlich wieder mit David Gray abgeschlossen wird, hat einen fiesen Cliffhanger, der einem den Mund in Aussicht auf den dritten und finalen Band schon ganz wässrig macht. "Das Grab der Molly Maguire" ist so düster, wie es sein Titel andeutet. Für Fans des besten beratenden Detektivs aller Zeiten absolut empfehlenswert und auch wer Sherlock Holmes noch nicht kennt, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Die Sherlock-Holmes-Reihe "Eine Studie in Angst" von David Gray: Der Geist des Architekten (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/David-Gray/Sherlock-Holmes-Der-Geist-des-Architekten-1042204132-w/rezension/1129241355/) Das Grab der Molly Maguire 3. Teil steht noch nicht fest Kurznovelle als Hintergrundgeschichte: Das wilde Herz der Catherine Snow

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    • 5
    CitizenWeasel

    CitizenWeasel

    15. January 2015 um 09:59
  • Mir persönlich zu brutal und zu blutig

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    jenny_wen

    jenny_wen

    12. January 2015 um 10:14

    n Miller´s Court wird eine übelst zugerichtete Frauenleiche gefunden. Miller´s Court war einst der Tatort, an dem Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Doch hat Jack the Ripper wirklich wieder zugeschlagen? Holmes und Watson machen sich auf die Suche nach der Lösung des Falls. Hier geht es nicht gerade unblutig zu und immer wieder ist an diversen Hauswänden ein Satz zu lesen, der Holmes einen Hinweis auf den Täter gibt. Doch irgendwie scheint es, als sei der Täter Holmes immer einen Schritt voraus oder täuscht es? Definitiv sollte man "Eine Studie in Angst Teil 1" gelesen haben, um dem 2. Teil problemlos folgen zu können. Es gibt aber noch eine kleine Einleitung aus dem vorangegangenen Teil. Ich muss sagen, das ich diesmal ziemlich lange gebraucht habe, um dieses E-Book zu lesen. Ich fand so gar keinen Zugang zu Sherlock Holmes und Dr. Watson, aber auch nicht zu Lestrade und den anderen Figuren. Die Umgebung, der Schauplatz London, hingegen war mir sehr präsent und konnte mir vieles vorstellen, wie es so gewesen ist. Allerdings war mir die Story diesmal definitiv zu blutig und zu brutal. Das bin ich von anderen Holmes & Watson-Storys so nicht gewohnt. Ich fand es auch etwas weit hergeholt, das der Autor dieses Buches innerhalb eines Tages einen bisher nicht veröffentlichten Fall von Sherlock Holmes abgeschrieben haben will, selbst wenn es nur ausgedacht ist. Das war für mich so ziemlich weit hergeholt. In gewisser Weise aber wird man als Leser mit einem Cliffhanger zurück gelassen, so dass man eigentlich den 3. Teil ebenfalls lesen muss, damit man weiß, wie es ausgeht. Die kleineren Tippfehler, die ich gefunden habe, stören aber nicht wirklich, aber es sollte nochmal jemand drüber lesen um diese auszumerzen. Ich möchte an dieser Stelle einmal meinen Dank an den Autor David Gray aussprechen, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, den 2. Teil dieser Sherlock-Holmes Reihe lesen zu dürfen. Mein Fazit: In meinen Augen nicht der beste Sherlock Holmes, zu blutig und zu brutal. 3 Sterne, weil ich auch nicht in die Story rein kam.

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  • Es wird immer besser!

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    RebekkaT

    RebekkaT

    10. January 2015 um 17:43

    Ist Jack the Ripper zurück? Als die grausam zugerichtete weibliche Leiche in Miller`s Court gefunden wird, sind sich die Ermittler einig: Jack the Ripper ist zurück. Einzig Sherlock Holmes, Dr. Watson und Inspektor Lestrade sind anderer Meinung und riskieren nicht nur ihren Job. Genaues Lesen ist gefragt, auch wenn einem die Überschriften der einzelnen Kapitel immer wieder mitteilen, in welchem Teil der Geschichte wir gerade sind. ;-) Cover: Mysteriös und ansprechend Sprachstil: eine Meisterleistung! David Gray schreibt großartig und sehr gut an die damalige Zeit angepasst. Die Mischung aus den alten Sherlock-Geschichten und neuer Erzählweise ist erneut gelungen. Dieser Teil ist blutiger und detailreicher als der erste, schafft es dabei auch, mit viel Humor alles aufzulockern. Gut finde ich, dass die Einleitung aus dem ersten Teil wiederverwendet wird, so kommt man gut in die Geschichte rein und kann beide Teile unabhängig voneinander lesen. Schön ist auch, dass der Autor wieder selbst eine Rolle übernimmt. Ich freue mich auf den dritten Teil, denn dieser zweite Teil endet wieder mit einem vielversprechenden Cliffhanger! Steigerung der Spannung gegenüber dem ersten Teil. Es wird blutiger, teilweise grausamer und doch mit dem Humor und typischen Scharfsinn des Ermittlerduos.

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  • Sehr gelungene, empfehlenswerte und sehr spannende Fortsetzung. Bekommt von mir 2** mehr als Teil 1.

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Leschen

    Leschen

    02. January 2015 um 00:32

    David Gray – Journalist - recherchiert in einem Londoner Archiv für sein neues Buch. Bis er völlig unerwartet unter den Bergen von alten Dokumenten und Akten ein Dossier mit der höchsten Geheimhaltungsstufe herauszieht. „Eyes Only“ prangt als Stempelabdruck auf dem Umschlag des vertraulichen Schriftstücks. Gray bricht das Siegel des mehrere Seiten dicken Dossiers - Abgeschieden und Unbeobachtet hat er bisher seine Recherche durchgeführt. Was er da unter dem Deckmantel der Vertraulichkeit entdeckt, würde die Geschichte des britischen Inlandsgeheimdienstes unwiederbringlich verändern. Die Neugierde und der Wissenshunger des Journalisten siegt, und er klappt das Deckblatt des Dossiers zur Seite, und damit taucht er unvermittelt in die Aufzeichnungen eines Arztes und international bekannten Assistenten ein: Dr. John Watson – besser bekannt als der Mann neben dem seit Arthur C. Doyle noch bekannteren Detektivs, erfolgreichen Verbrechensaufklärer und Deduktionsexperten Sherlock Holmes. Der Journalist beginnt die Worte des Dr. Watson abzuschreiben, denn dieser hat hier seine Erlebnisse und Erfahrungen bei den Ermittlungen im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts niedergeschrieben. Dieses Dossier enthält die Aufzeichnungen zu den ersten beiden Teilen einer Sammlung mit dem Namen „Eine Studie in Angst“, aus der Feder von John Amish Watson M.D. (Teil 1 habe ich in einer extra Rezension vorgestellt.) Im zweiten Teil der Sammlung „Das Grab der Molly Maguire“ werden Sherlock Holmes und Dr. Watson zur Mithilfe bei der Aufklärung eines Mordes an einer jungen Frau hinzugezogen, deren Leiche im gleichen Londoner Stadtvierteil gefunden wird, wo auch Jack, The Ripper seine Opfer tötete. "Drapiert" wie die Opfer des Prostituiertenmörders zwei Jahre zuvor. Auf der Suche nach der Identität der Leiche, finden Sherlock & Watson noch weitere Leichen. Und stehen immer wieder vor neuen Fragen. "In diesem verflixten Fall führte tatsächlich ein gelöstes Rätsel nur zu wieder neuen unverständlicheren Fragen", Dr. Watson (Seite 132, epub). Wer sind diese drei Männer? Ist der Serienmörder, Jack, the Ripper, zurück? Und was hat es mit der Losung "Ragnarök is near" auf den Fassaden vieler Häuser der Stadt zu tun? Auch ein guter alter Bekannter zieht hier wieder unerkannt als Marionettenspieler und Regisseur seine gewissenlosen dramaturgisch-inszenierten Fäden. Wie bereits im ersten Teil der Studie in Angst stehen Sherlock & Watson immer wieder am Anfang ihrer kriminalistischen Spurensuche. Es ist der zweite Teil einer dreiteiligen Sammlung, die mit „Eine Studie in Angst – Der Geist des Architekten“ beginnt und den Leser dabei sein lässt, wenn John Watson aus seiner Sicht aus zu erzählen beginnt. Leider dauert es laut Autor noch einige Monate bis der dritte Teil erscheint. Meinung: Die Studie in Angst, Teil 2 "Das Grab der Molly Maguire" hat mich gepackt von der ersten bis zur letzten Seite. Viele unvorhergesehene Wendungen, immer neue Rätsel, wenn man eines zu lösen schien, wie es Dr. Watson auch hier schreibt, taucht ein neues Rätsel auf. Der zweite Teil schließt sich inhaltlich und erzählerisch gekonnt an Teil 1 an. Die Protagonisten Watson und Holmes haben für mich im Vergleich zu Teil 1 verstärkt an Tiefe gewonnen, so wie die Zusammenarbeit zwischen ihnen auch. Sie haben ihre ganz eigene Charakterzeichnung durch den Autor David Gray bekommen, der zwar ihre altbekannten Rollen (bei Doyle) aufgreift, aber sie gefällig weitererzählt. Sie sind so "gezeichnet", dass man glaubt sogar Sherlock Holmes - trotz der typischen bekannten "Missstände" in seiner Empathiefähigkeit - immer besser und intensiver zu kennen. Ihn besser kennenlernen zu wollen. Ist sein Verhalten weiterhin durch Unnahbarkeit zu anderen Menschen geprägt, so versteht man versteht sein Tun, und hat fesselnden Spaß daran, ihm bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Trotz allem ist es ein typischer Sherlock-Krimi - auch was die Figur des Meisterdetektivs betrifft, die verändert sich in keinster Weise. Gray führt den Leser nur näher an die Figuren heran. Er überbrückt erzählerisch die Distanzen zum Protagonisten Sherlock. Eigentlich ist es ja Watson, der als Ich-Erähler Sherlock Holmes über die Schulter schaut, und uns erzählerisch als Leser teilhaben lässt. Und Watson macht das sehr gut. So wie die Freundschaft, die von den beiden öfters als solche benannt wird, immer tiefer und intensiver wird, so erscheint, dass jeder den Anderen so gut kennt, so dass ihre Zusammenarbeit wortlos verlaufen kann. Das Gesieze lässt einen im Gegensatz dazu Schmunzeln. Die Entwicklung der Charaktere hat mich neben der spannenden Handlung, in die ich schnell eingetaucht bin und leider nach Beendigung des zweiten Teils ungern wieder aufgetaucht bin, gefesselt. Beides wird mir nachhaltig in Erinnerung bleiben. So hatte ich das Gefühl eine Sherlock Holmes Geschichte á la Doyle zu lesen mit einer besonderen Note. Nicht ganz nach alter Manier, dafür aber mit einer anderen, ungewöhnlichen und deshalb interessanten und spannenden Rahmengeschichte. Das Auffinden einer geheimen Akte umrahmt den Krimi und begründet die Fortführung der kriminalistischen Detektivarbeit des Sherlock Holmes. David Gray - als Autor und Protagonist in der eigenen Geschichte - sorgt besonders in diesem 2. Teil für spannende Verwicklungen, was die Rahmengeschichte noch spannender und fesselnder macht, und die Neugierde auf die Fortsetzung gemeinerweise steigert. ;0) David Gray bietet einen guten Einstieg in die Rahmengeschichte (Aktenfund von D. Gray) in diesem 2. Teil, so dass der zweite Teil auch ohne den ersten Teil zu kennen, verstehbar ist. Ein oder zwei Erzählstränge durchziehen auch hier wieder die Lösung des Falls, die vom ersten Teil aufgegriffen und fortgeführt werden. Diesen fortlaufenden Teil der Geschichte durch das Vorablesen von Teil1 zu kennen, macht Teil2 für den Leser jedoch spannender und fesselnder. Die Spionagegeschichte, die Gray mit diesem Dossier parallel aufdeckt, wird hier durch die zunehmende Präsenz der Person von Mycroft Holmes und dessen einflussreichem Strippenziehen im Hintergrund immer interessanter. Und wer glaubt, dass diese Studie in der Vergangenheit und der Gegenwart nichts mit Spionage zu tun hat, der irrt. Mehr sage ich nicht dazu. Während der Ermittlungen habe ich wieder einiges aus dem Viktorianischen Zeitalter gelernt. Doch besonders der Einblick in die Kriminalhistorie auch was die Spurensicherung betrifft, hat mir besonders gut gefallen. Wieder einmal (wie in Teil 1) musste ich ganz schön Umdenken, wenn ich mich in diese vortechnisierte Welt von damals hineinversetzen wollte. Besonders beim Transportgewerbe und der Übermittlung von Nachrichten ist es mir bewusst geworden, was sich in den letzten über 100 Jahren verändert hat. Ich wurde aufgefordert zum Selberdenken und Mitkriminalisieren. Mein eigener Blick auf die Geschehnisse war dem Autor wichtig. So hatte ich genügend Raum mir selber ein Bild der Geschichte und ihrer Figuren zu machen. Und das war gut möglich anhand der Beschreibungen, Gedanken und Formulierungen, die David Gray dem Arzt Dr. Watson in den Kopf und in den Mund gelegt hat. Fazit: Der hier beschriebene Fall zieht den Leser auf der Suche nach Antworten und dem großen Ganzen, welches die Geschehnisse gezielt und geplant herbeiführt und die Akteure manipuliert oder in die gewollten Bahnen lenkt, in seinen Bann. Es ist ein spannendes, authentisches Stück aktueller Krimi-Geschichte, die sich mit einer guten dramaturgischen Idee dem Zeitgeschehen des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählerisch nähert, und die Protagonisten Holmes & Watson dort abholt, wo sie Arthur Cannon Doyle vor einigen Jahrzehnten zurück gelassen hat. Genauer gesagt dort wo der erste Teil endete. Eine sehr gelungene, empfehlenswerte, besonders spannende Fortsetzung, die von mir 5 ***** bekommt, zwei ** mehr als der 1. Teil. Abschließend wünsche ich mir, dass der Autor Gray die Trilogie bald fortsetzt.

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  • gute Fortsetzung

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Selfesteem

    Selfesteem

    01. January 2015 um 17:47

    Da es sich um einen 2ten teil und einen Sherlock Holmes Roman geht, werde ich die Geschichte nicht erläutern, da man da finde ich schnell zuviel verraten kann. Ich finde grundsätzlich ist die Reihe eine tolle Fanfiktion von Sherlock Holmes und ich finde die Geschichten, der Schreibstil und das ganze drumherum sind wirklich sehr gelungen. Jedoch fand ich die Geschichte einfach nicht so spannend wie die letzte Geschichte. Jedoch fand ich sie trotzdem sehr gut, da sie trotzdem gut zu den ganzen Sherlock Holmes Geschichten passt. Jedoch könnte ich mir vorstellen, wenn ich die Geschichte noch einmal lese, dass sie mir dann vielleicht besser gefällt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und mir gefällt der Anfang und das Ende gut, in dem der Autor seine eigene Person ins Spiel bringt und es dadurch eine eigene Stimmung bekommt, welche ich einfach sehr gelungen finde. Die Beschreibungen sind dabei sehr bildlich und authentisch. Die Charaktere sind sehr gut umgesetzt und haben ihre kleinen Eigenenarten aber auch ein paar neue Interpretationen. Und die Auflösung der Geschichten ist für den Leser zufriedenstellend. Gut ist, dass man das Buch eigentlich auch unabhängig vom ersten Teil lesen kann, wie es  Holmes Leser gewohnt sind. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass der Autor noch einige Manuskripte finden wird;)

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  • Mysteriös, interessant, spannend und geheimnisvoll

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire
    Xanaka

    Xanaka

    28. December 2014 um 22:12

    Bei den Recherchen zu einem historischen Roman gelingt es David Gray mit Hilfe von guten Freunden Einblick in alte Archive mit historischen Dokumenten zu erlangen. Bei der Durchsicht der alten Unterlagen fällt ihm plötzlich ein dünnes, versiegeltes Dossier in die Hände. Schon der 1. Blick auf dieses Dossier mit der Aufschrift "Eyes only" verrät, dass kann auf keinen Fall für ihn sein und es muss sich um einen riesigen Zufall oder Irrtum handeln, dass er einen Blick darauf werfen kann. Noch größer wird das Erstaunen, als er liest, wer dieses Dokument vor ihm gelesen hat - u. a. Winston Churchill und wer es verfasst hat - John H. Watson, der unermüdliche Begleiter von Sherlock Holmes. Das ist der Einstieg und ich finde ihn grandios. Die Idee die eigene Person mit der Geschichte um Sherlock Holmes und seiner Story zu verbinden, finde ich äußerst gelungen. Natürlich wird das geheime Siegel trotz aller aufgedruckten Warnungen erbrochen und so erfahren wir und natürlich David Gray, die noch unveröffentlichten Geschichten von Sherlock Holmes. In der Geschichte "der Geist des Architekten" erfahren wir von geheimnisvollen, unglaublichen Ereignissen im Haus des Archibald Pennyworth. Dieser ist erst kürzlich in ein neues Haus eingezogen, gebaut auf den Ruinen von zwei alten leerstehenden Häusern, von denen Nachbarn behaupten, dass es in ihnen spukte. Nach dem Abriss der Häuser bewohnt er nun den dort aufgestellten Neubau. Trotz des Einbaus aller möglichen Sicherheitsvorkehrungen stellt er jedoch nach einigen Monaten fest, dass sein Arbeitszimmer jede Nacht scheinbar durchsucht wird - aber es fehlt nie etwas. Dieses Rätsel soll nun Sherlock Holmes, selbstverständlich in der Begleitung von Dr. Watson lösen. Tja und dieses Rätsel hat es in sich! Eine spannende Geschichte, mit einem verblüffenden Ausgang, ganz nach Art von Sherlock Holmes an der ich teilhaben durfte. Die Art und Weise, wie dieser Fall gelöst wurde - hat sich in nichts unterschieden, wie es in den alten Büchern geschrieben wurde. Auch die Diskussionen zwischen Dr. Watson und Holmes fanden in der altbekannten Art statt. Ein gelungenes Buch - ich bin gespannt auf den 2. Fall, vor allem da einige Dinge noch offen blieben. Deren Lösung erhoffe ich mir nun im 2. Buch. Die 2. Geschichte "das Grab der Molly Maguire" geht nahtlos weiter. David Gray liest in der Bibliothek in der nächsten unveröffentlichten Geschichte von Sherlock Holmes. Hier wird es noch geheimnisvoller, denn London wird in Angst und Schrecken durch die Meldung, dass "Jack the Ripper" zurück sei, versetzt. Holmes wird natürlich in diesem Fall eingreifen, obwohl es in London Mitarbeiter der örtlichen Polizei gibt, die ihm nicht wohlgesonnen sind. Lediglich der bekannte Inspektor Lestrade steht auf seiner Seite und versucht ihn bei den Ermittlungen zu unterstützen, soweit es geht. Bei der Leiche der Molly Maguire stellt Holmes relativ schnell fest, kann es sich um kein Opfer von Jack the Ripper handeln. Zum einen hatte er diesen seinerzeit selbst zur Strecke gebracht und zum anderen war Molly Maguire bereits lange vorher tot. Sie ist für diese Schaustellung nur auf genau diese Art hergerichtet worden, um eben diesen Eindruck zu erwecken. Die Lösung dieses Falles erscheint sehr kompliziert und erfordert auch von Holmes umfangreiche Recherchen. Aber auch dieser Fall wird gelöst. Tja und dann das verblüffende Ende. David Gray hat in seiner Lesezeit bereits überzogen, die Bibliothek ist längst geschlossen - aber er hat es bis zur letzten Seite geschafft, alles zu lesen. Nur dann wird er leider festgenommen, wahrscheinlich weil er in Unterlagen gelesen hat, die er nicht hätte lesen dürfen. Klare Leseempfehlung an alle Sherlock Holmes Fans und solche, die es werden wollen!

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