David Gray , Dr John H Watson Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten“ von David Gray

Bei der Recherche zu einem Buch über den Irischen Unabhängigkeitskampf stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält. Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden. In der ersten der drei Geschichten, die sich in jenem Dossier befinden wird Sherlock Holmes von seinem Bruder Mycroft gebeten, sich des Falles von Sir Archibald Pennyworth anzunehmen, der glaubt in seinem neuen Stadthaus vom Geist einer grausamen Mörderin heimgesucht zu werden. Doch was zunächst wie ein etwas skurriler Routinefall aussieht, entpuppt sich rasch als ein gefährliches Katz- und -Mausspiel, bei dem der Jäger zum Gejagten wird. Ein alter Familienschmuck, ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit, ein undurchsichtiger Hypnotiseur und der wohl beste Schütze des Empires – sie alle sind auf diese oder jene Weise in den verzwickten Fall verwickelt…

4,5 Sterne, anfangs kleine Startschwierigkeiten, aber dann eine durchweg gelungene, typische Detektivgeschichte um den berühmten Sherlock H.

— Aleshanee
Aleshanee

In Stil und Inhalt absolut gelungene Fortsetzung der genialen Sherlock Holmes Romane von Sir Arthur Conan Doyle

— katze267
katze267

Für einen Holmes Fan wie mich sehr unterhaltsam, ich mochte es. Der Zeilenabstand ist leider extrem groß. Werde trotzdem das nächste kaufen.

— Amaryllion
Amaryllion

Der Erzählstil ist so, wie man es aus den Geschichten von Sir A.C. Doyle kennt, selbstverständlich aus der Sicht Watsons. Sehr gut gelungen!

— Sick
Sick

Im "alten Stil" geschrieben, der Autor mitten drin - einfach klasse!

— RebekkaT
RebekkaT

Ein klasse gelungener Auftakt eines viktorianischen Kriminalromans

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

spannender Einstieg in neue Sherlock-Holmes-Geschichten im alten Stil

— Leseratz_8
Leseratz_8

Für mich ein toller und passender Leseeinstieg in die Welt des Sherlock Holmes

— Wolfhound
Wolfhound

Spannend. Ein nicht so fulminanter Auftakt der Reihe. Doch eine dramaturgisch gut inspirierte Reihe nach Sherlock-Marnier. Ich lese Teil 2.

— Leschen
Leschen

Spannende, humorvolle Idee, genial umgesetzt. Ein großer Denkfehler, gepaart mit fehlender Korrektur schmälern das Lesevergnügen.

— Bücherwurm
Bücherwurm

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  • Der Geist des Architekten

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Lina94

    Lina94

    15. October 2016 um 23:49

    „Der Geist des Architekten“ ist der erste Teil aus David Grays Reihe um Sherlock Holmes. Diesen Teil finde ich, ebenso wie den zweiten, sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend und kurzweilig und bildlich gut vorstellbar. Die Personen sind gut ausgearbeitet und die Geschichte ist von der Art her sehr gut am Original orientiert. Wie ich schon beim zweiten Teil anmerkte, kommt Gray selbst in den Büchern vor, was überraschend und anfangs störend ist. Insgesamt wird dadurch aber ein passender Rahmen für die drei Geschichten gesetzt. Leider waren vermehrt Fehler bezüglich Rechtschreibung und Interpunktion zu finden. Auch war die Schriftgröße im eBook eher unoptimal – entweder zu groß oder zu klein. Da ich meine Version schon länger habe, sind diese Mängel in einer aktuellen Version möglicherweise nicht mehr zu finden. Insgesamt ein spannendes Buch mit vielen Rätseln und unerwarteten Wendungen. Aufgrund der nicht so tollen Verarbeitung muss ein Stern abgezogen werden.

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  • Die unbekannten Fälle des Sherlock H.

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    15. June 2015 um 11:22

    Durch Zufall stößt der Autor David Gray auf unveröffentlichte Aufzeichnung von Doktor Watson. Mühsam schreibt er sie ab und gibt sie hier als Geschichte aus der Sicht von Watson wieder.  Im ersten Fall wird Holmes von Sir Pennyworth um Hilfe gebeten, den es scheint so als ob ein Geist in seinem Haus spukt. Doch handelt es sich wirklich um einen Geist? Dies ist der erste von drei neuen Fällen von Sherlock Holmes.  Und ich muss sagen das ist der erste Autor der Arthur Conan Doyle im Stil sehr nah kommt.  Diese Geschichte ist eine Art Katz und Maus Spiel und ich musste aufpassen das ich das Ende nicht verpasse.  Mein Fazit:  Ein guter Einstieg für einen Dreiteiler. 5 von 5 Sternen. 

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  • Für alle Sherlock Holmes Fans!

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Aleshanee

    Aleshanee

    06. March 2015 um 15:01

    Zum Inhalt Dr. Watson, seit einigen Monaten mit Mary Marston verheiratet, hat schon seit längerem nichts von seinem guten Freund Sherlock Holmes gehört, als ihn ein Telegramm erreicht. Natürlich kommt er der Aufforderung des berühmten Detektivs nach, sich am nächsten Tag in der Baker Street zu treffen und ist nicht minder überrascht, dass sich auch Mycroft Holmes, dessen Bruder, dort einfindet. Der Fall, den der Architekt Archibald Pennyworth ihnen vorträgt, scheint mysteriös, doch Sherlock Holmes entdeckt wie immer die logischen Zusammenhänge, die sich vor allen anderen verbergen ... Meine Meinung Der Autor David Gray stieß anscheinend bei einer Recherche im Public Records Archive in London auf ein Dossier, dass durch die Regierung der höchsten Geheimhaltungsstufe unterlag. Ohne seine Neugier zügeln zu können, entdeckte er geheime Aufzeichnungen des Dr. John Watson, dem ständigen Begleiter des berühmten Detektivs aus der Baker Street, Sherlock Holmes. Eine schöne, einstimmende Einleitung, wie der Autor an diese vertraulichen Berichte gekommen ist und die Kühnheit besessen hat, sich diese anzueignen. Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um in den Schreibstil reinzukommen. Es wirkte noch ein bisschen unbeholfen und die Kommasetzung ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber schon nach wenigen Seiten wurde es flüssiger und ich konnte gut in die Geschichte eintauchen. Viele Details haben die Stimmung, die ich mit den Detektivgeschichten um Holmes verbinde, sehr gut eingefangen - von der Haushälterin Mrs Hudson, den bekannten Inspektor Lestrade von Scotland Yard, von Wiggins und seiner Bande von Straßenkindern bis zu den bezeichnenden Merkmalen Holmes über sein Geigenspiel oder seine unterdrückte Kokainsucht. Trotz typischer Ermittlungen, wie man es von dem arroganten und genialen Sherlock Holmes gewohnt ist, gab es ungewöhnliche Überraschungen und es war immer eine leichte Spannung vorhanden. Das richtige Tempo hat die Handlung gut vorangebracht und die verstreuten Hinweise haben mich miträtseln lassen. Trotz der für mich ja relativ kurzen Seitenzahl hat es der Autor geschafft, mich in die Atmosphäre eintauchen zu lassen. Zwei kleine logische Ungereimtheiten sind mir aufgefallen, die sich allerdings noch auflösen könnten, denn der Fall wird hier noch nicht abgeschlossen. Darum kann ich auch noch nicht viel zu den ganzen Umständen sagen, die den Fall betreffen, denn es wird im zweiten Teil weitergehen und ich bin schon sehr gespannt, wie sich das ganze auflösen wird. Fazit Eine kurze, aber dennoch intensive und kurzweilige Geschichte über Sherlock Holmes, berichtet von seinem langjährigen Freund Dr. Watson. Flüssig, authentisch und mit üblicher, aufklärerischer Manier des Detektivs ein gelungener erster Teil der Trilogie. © Aleshanee Weltenwanderer Sherlock Holmes 1 - Der Geist des Architekten 2 - Das Grab der Molly Maguire 3 - ...

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  • Das Manuskript des Dr. Watson

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    katze267

    katze267

    14. February 2015 um 18:23

    Bei dem Roman gibt es erstmal eine Rahmenhandlung : David Gray, der Autor, stösst bei Recherchen für ein Buch über den irischen Unabhängigkeitskrieg auf eingeheimnisvolles Dokument, das strengste Geheimhaltung gebietet , es wurde von Churchill, Mycroft und Sherlock Holmes abgezeichnet, Verfasser ist Dr. Watson. Fasziniert beginnt Gray das Manuskript zu lesen und sogar abzuschreiben, da sich Kopieren wegen der Gehemhaltung verbietet. Das Manuskript liefert die eigentliche Handlung, wobei dieses Buch nur der erste Teil ist.Nun zum Bericht Watsons, wie er im Buch vorkommt. Holmes bittet watson, der inzwischenmt Mary verheiratet ist und eine eigene Praxis leitet, zu einem Treffen zu sich. Auch Mycroft erscheint, dazu noch der Architekt Pennyweather, der von geheimnisvollen Aktivitäten in seinem verschlossenen Arbeitszimmer berichtet und Sherlock um Aufklärung bittet. Dieser beginnt auch seine Ermittlungen, mit dem Holmes- Fans wohlbekannten Mittel der Deduktion.Scheinbar wird der Fall auch elöst, doch später eröffnen sich weiterv Hinergründe. Einige lose Fäden weisen dann auch auf die Folgebände hin, teil 2 Das Grab der Molly Maguire ist schon veröffentlicht. Stil und Inhalt von Watsons Bericht werden den bekannten Figuren durchaus gerecht, sie erinnern sehr an die Holmes Fälle von Athur Conan Doyle, für mich eine durchaus gelungene Adaption. Die Einbettung in eine Rahmenhandlung dabei ein durchaus gelungener Schachzug. Ich bin gespannt auf Teil 2.

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  • Gelungenes Flash back zu Watson´s Zeiten

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    03. February 2015 um 17:02

    "Der Geist des Architekten" von David Gray ist eine absolut gelungene Anknüpfung an die früheren Werke von Sir Arthur Conan Doyle. Auch wenn ich die Originale rund um Sherlock Holmes bisher gemieden habe, zu traumatisch war die Begegnung in frühen Schulzeiten, so ist der Einstieg absolut glaubhaft. David Gray recherchiert für ein historisches Buch und findet zufällig alte, geheime Aufzeichnungen von Watson über damalige Fälle, bei denen er den Meisterdedektiv der Deduktion begleiten durfte!   Auch wenn dieser erste Band der Trilogie für mich als korrekte Leserin einige Schwachstellen enthielt, besonders bezüglich der Rechtschreibung, der Zeichensetzung und des medizinischen Fehltritts, David Gray hat mir hier erneut bewiesen, wie perfekt es ihm gelingt fantasievoll den Leser zu fesseln. Und in diesem Falle hat er sogar noch mehr geschafft: Ich wurde neugierig auf die Originale und habe mir bereits einige Bände zugelegt, die ich sicher auch lesen werde. In diesem Buch geht es um einen vermeintlichen Geist, der in einem alten Haus für Unruhe sorgt. Möbel sind verschoben, Papiere durchwühlt, der Eigentümer des Hauses ist besorgt, möchte aber aus beruflichen Gründen damit nicht an die Öffentlichkeit. Nach einer gründlichen Untersuchung des Spukortes vermutet Holmes eine eher weltliche Ursache und eine atemraubende Jagd beginnt.  Dieser Hauch von alter, englischer Mystik, diese unerwarteten Wendungen gepaart mit viel schwarzem Humor versöhnten mich mit diesem -für mich- seltsamen Kauz und Besserwisser Holmes, der nicht nur Watson, sondern auch mich als Leser von den eigentlichen Beobachtungen ausschließt. Wie soll ich kombinieren, ohne selbst die Fakten eruieren zu können? Immerhin hat mich diese unpersönliche  und unhöfliche Art etwa 30 Jahre vom Lesen der Originale abgehalten.  In diesem Roman, den ich unbedingt als Fan von David Gray lesen wollte, hat mich die raffinierte Geschichte, der Einblick in frühere Zeiten ohne hochspezialisierte Labortechniken und primitiven pathologischen Untersuchungen und der Humor vollkommen gepackt und bestens unterhalten. Ein Stern Abzug wegen fehlender Korrektur und medizinischem Trugschluss, ansonsten eine volle Leseempfehlung, nicht nur für Sherlock-Fans!

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  • Der Geist des Architekten

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    janaka

    janaka

    25. January 2015 um 14:13

    Sherlock Holmes kenne ich nur aus dem Fernsehen und bin ganz begeistert von ihm und seiner genialen Fähigkeit der Deduktion. Auch liebe ich Dr. Watson, die beiden passen echt gut zusammen. Dies ist nun mein erstes Buch, was ich über die beiden lese und es wird nicht mein letztes sein. London in der Gegenwart: Im Public Records Archive recherchiert der Autor David Gray für sein neues Buch, das von dem Irischen Unabhängigkeitskampf handeln soll. Zwischen den alten Unterlagen findet er ein geheimes Dossier, welches drei Abenteuer von Sherlock Holmes beinhaltet. Diese Unterlagen sind versiegelt, doch die Neugierde siegt und David öffnet die Akte. London im Jahre 1890: Im ersten Fall geht es um den Architekten Sir Archibald Pennyworth, der glaubt, dass es in seinem Haus spukt. Sherlocks Bruder Mycroft bittet Sherlock um Aufklärung dieses Phänomens. Das Haus wurde auf dem Grundstück einer ehemaligen Kindermörderin gebaut und nun glaubt Pennyworth, dass diese als Geist in seinem Haus spukt, ungewöhnliche Geräusche sind nachts zu hören, Möbel werden verrückt und Papiere werden durcheinander gebracht. Aber Sherlock Holmes glaubt nicht an Geister und sucht nach der Wahrheit, an seiner Seite natürlich sein Freund Dr. Watson. Was als harmlose Geisterjagd beginnt, endet in einem gefährlichen Katz- und Maus-Spiel. Wird eine Unklarheit beseitigt, tauchen neue Fragen auf. Wer steckt hinter dieser ganzen Sache? In „Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten“ erzählt uns der Autor David Gray eine von drei neuen Abenteuer des genialen Sherlock Holmes und seinem klugen Freund Dr. Watson. Der tolle und bildhafte Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Besonders gelungen fand ich, dass ich mich durch typische Worte wie Morgue und Hansom Cab zurück in die viktorianische Zeit versetzt fühlte. Die Pferdekutschen, der Fünfuhr-Tee und auch das Kopfsteinpflaster verstärkten meine inneren Bilder. Es wird aus der Sicht von Dr. Watson erzählt, so dass sich die Spannung langsam steigert, bis Sherlock Holmes uns Leser an seiner genialen Fähigkeit der Deduktion teilhaben lässt. Mich hat diese Erzählweise sehr gefesselt und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Die Protagonisten sind authentisch und ziemlich gut dargestellt worden. Sherlock Holmes ist einfach klasse, mit seiner genauen Beobachtungsgabe und seinem analytischem Denken. Auch wenn er manchmal etwas arrogant und überheblich rüberkommt, gerade wenn es darum geht, Dr. Watson und Lestrade nicht an seinen Gedanken teilhaben zu lassen, finde ich ihn sehr gelungen und sympathisch. Aber was wäre Sherlock ohne Watson? Nichts… in meinen Augen. Die beiden ergänzen sich wunderbar und sind ein eingespieltes Team. Dass dieses Abenteuer in einer Rahmenhandlung eingebettet ist, finde ich richtig gut gelungen. So ist eine gute Verbindung von der Gegenwart zur Vergangenheit hergestellt. Dies ist ein rundum gut gelungener und spannender Krimi um Sherlock Holmes, mehr davon... :-)

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  • Für alle Detektiv Fans , oder die es noch werden wollen, sehr zu empfehlen!

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Kendra

    Kendra

    „Sherlock Holmes – Der Geist des Architekten“ von David Gray ist der Auftakt einer 3 teiligen Reihe von einer neuen noch unbekannten Fallreihe von dem berühmt berüchtigten Ermittler. Anfängliche Skepsis ob man dem Stil der bislang veröffentlichen Romane gerecht werden kann, wurde jedoch sehr schnell ausgemerzt, da ich den Schreibstil als sehr angemessen erachte und mich der gewohnte Lesesog, der den immer wieder überraschenden Schlussfolgerungen von Sherlock Holmes brillanten und gestochener scharfen Auffassungsgabe geschuldet ist, gepackt hatte. David Gray, der Autor tritt selbst in diesem Roman auf, da er die bei seinen Recherchen im Londoner Archiv auf geheime Unterlagen von Dr. Watson stößt. Trotz der Geheimhaltungsstufe „Eyes Only“ packt ihn seine Neugierde und so werden auch wir Teil der damaligen Geschichte , die uns Dr Watson praktisch aus seiner Sichtweise erzählt. Dieser Teil handelt von einem Architekt der glaubt, dass es in seinem neuen Heim spukt. Da er sein Haus auf dem Grundstück einer ehemaligen Kindsmörderin erbaut hat, bittet er somit Sherlock Holmes um Hilfe. Bzw Holmes Bruder Mycroft vermittelt den Kontakt. Dabei stoßt der äußerst raffinierte Ermittler zusammen mit Watson auf einige neue Hinweise, die darauf schließen lassen, dass es sich um Einbrecher handelt, die es auf einen ganz besonderen Gegenstand im Safe des Arbeitszimmers abgesehen haben.....doch kann es sein, dass sich diese These vermutlich als falsch herausstellt? Und wird Sherlock Holmes diesen Fall wirklich lösen können? Denn eins steht fest, es wird Tote geben....und es stellt sich heraus, dass es diesmal komplexer als anfänglich vermutet werden wird.... Da dieses Buch mit einem Cliffhanger endet, rate ich dazu die nächsten beiden Teile zu lesen -) Die Fortsetzung zu dieser Reihe: „Das Grab der Molly Maguire“ Gekonnt vermischt der Autor die Gegenwart mit der Vergangenheit. Und behält damit die liebgewonnen traditionellen Ermittlungsmethoden von Sherlock Holmes bei, wie sie dieser Kurzgeschichte von 88 eBook Seiten sehr gut zu Gesicht steht. Für alle Detektiv Fans , oder die es noch werden wollen, sehr zu empfehlen!

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    • 3
  • Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache.

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Sick

    Sick

    06. January 2015 um 11:46

    Der Autor David Gray sitzt in einer Londoner Bibliothek und recherchiert für sein neues Werk. Da fällt ihm eine Akte in die Hände, die als "sehr geheim" eingestuft wurde. Die Neugier siegt und so bricht Gray das Siegel und stößt auf eine Menge Unterschriften wichtiger Leute und Originalaufzeichnungen von Dr. John Watson. Jenem Dr. Watson, der die Abenteuer von Sherlock Holmes mitgemacht und aufgeschrieben hat. In dem ersten der insgesamt drei Berichte geht es um den Architekten Sir Archibald Pennyworth, der ins seinem Haus kein Auge mehr zu bekommt. Jahrelang wollte keiner das Grundstück haben, weil es von einer Kindsmörderin heimgesucht werden soll, die früher dort lebte. Jetzt glaubt Sir Pennyworth, dass der Geist zurückgekehrt sei und vertraut sich Mycroft Holmes an. Der bittet seinen Bruder Sherlock der Sache auf den Grund zu gehen. Doch was Holmes und Watson mit der Unterstützung von Inspector Lestrade herausfinden, reicht viel weiter, als Geister es vermögen würden... Der Leser erfährt zunächst, wie David Gray das Dossier von Dr. Watson in der Bibliothek findet. Anschließend, als er es Wort für Wort abschreibt, damit niemand vor Ort erfährt, was er gefunden hat, taucht man in Dr. Watsons Geschichte ein, die zunächst noch recht harmlos klingt, hinter der aber viel mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Denn sie ist nur der Auftakt zu einem viel größeren Fall, der die besten Verbrecher Europas entlarven soll. Dieser Fall wird in den beiden Folgebänden vertieft. "Der Geist des Architekten" ist noch recht kurz gehalten und dient als Einstieg in die ganz große Geschichte. Doch die Ansätze sind bereits gut zu erkennen, und so bringt dieser erste Teil richtige Vorfreude auf die weitere Handlung. Auch die Figuren werden schon sehr gut dargestellt, obwohl auf 180 Seiten natürlich ziemlich wenig Raum für so etwas bleibt. Der Erzählstil ist so, wie man es aus den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle kennt, selbstverständlich aus der Sicht Watsons und mit alltäglichen und weniger alltäglichen Beschreibungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Auch einige damals gebräuchliche Wörter wie das "hansom cab" finden ab und zu ihren Weg in die Erzählung, sodass sie sehr authentisch wirkt. Lediglich einige fehlende Genitiv-S Sir Pennyworth betreffend haben mich gestört, ansonsten lässt sich die Geschichte sehr gut lesen. Der Fall wird auf die klassische Holmes'sche Art gelöst, mit ausreichender Beobachtung, Deduktion und einem gut ausgearbeiteten Plan. Doch danach tauchen noch einige Fragen auf, die sich nicht so leicht beantworten lassen und die unsere Protagonisten weiterhin beschäftigen werden. Das Ende handelt wieder von David Gray in der Bibliothek, was der Holmes-Geschichte einen kompletten Rahmen verleiht. Mir hat " Der Geist des Architekten" gefallen, obwohl es etwas kurz geraten ist. Meine Neugier war aber definitiv geweckt, sodass ich auch den zweiten Teil gelesen habe. Die Sherlock-Holmes-Reihe "Eine Studie in Angst" von David Gray: Der Geist des Architekten Das Grab der Molly Maguire (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/David-Gray/Sherlock-Holmes-Das-Grab-der-Molly-Maguire-1124301209-w/rezension/1129309805/1129309816/) 3. Teil steht noch nicht fest Kurznovelle als Hintergrundgeschichte: Das wilde Herz der Catherine Snow

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  • Der Geist des Architekten

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    David Gray - Autor und Teil der Rahmenhandlung - stößt bei seinen Recherchen auf streng geheime Ermittlungen von Sherlock Holmes, wie immer aufgeschrieben von seinem treuen Chronisten Dr. Watson. Drei Fälle sollen es sein - bisher nur von Premierministern und den regierenden Oberhäuptern der Monarchie gelesen. Hier der erste Fall: Ein Architekt errichtet auf einem verfluchten Gelände, angeblich spukt hier der Geist einer Kindermörderin, ein modernes Stadthaus und hat plötzlich auch den Poltergeist im Haus, Möbel werden verrückt (umgeräumt) und Papiere durcheinander gebracht. Was als kleine Denksportaufgabe für Holmes beginnt, entwickelt sich zu einem Fall der in die dunkelsten Winkel der Londoner Unterwelt und ihres uneingeschränkten Herrschers verweist. Der Stil von David Gray erinnert an Conan Dolye und die alten Fälle, was in diesem Fall ein großes Kompliment ist und nicht mit Plagiat verwechselt werden darf. Er schafft es, die Stimmung des viktorianischen Londons aufzubauen, hätte für meinen Geschmack aber gern noch mehr davon zeigen können. Die Geschichte ist spannend und läßt sich gut lesen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie auch von der Länge den alten Geschichten nah kommt.  Watson ist mir hier besonders sympathisch, denn er ist ein ernsthafter Chronist, nicht der Schleimer, als der er sonst häufig daher kommt.  Warum dann nur vier Sterne? Mir fehlt der Knalleffekt am Ende der Geschichte - die inszenierte Aufklärung und das Staunen der Laien. Der Fall klärt sich quasi nebenbei, es wird mehr Wert auf die Einbindung des Falls in die beiden Rahmenhandlungen - eine in aktueller Zeit und eine aus der Zeit von Holmes - gelegt. Fazit: Ein lesenswertes Buch von dem man sich gefangen nehmen lassen kann. Deshalb ist es mir auch nicht schwer gefallen, über das mangelhafte Lektorat hinweg zu lesen. Für alle Fans von Holmes und Watson sehr zu empfehlen.

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    • 2
  • Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    RebekkaT

    RebekkaT

    28. December 2014 um 21:18

    Sherlock Holmes und Dr. Watson ermitteln weiter! Den Einstieg hat der Autor David Gray ganz ungewöhnlich und einzigartig bewäligt, er ist selber Teil der Geschichte und hat in einem Londoner Archiv eine Akte gefunden, die von Dr. John Watson persönlich verfasst wurde. Somit wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab. Ich fühlte mich "zu Hause", denn gerade durch weitere bekannte Namen wie z.B. Inspektor Lestrade wurde ich schnell warm mit der Geschichte. Es geht um einen Geist, oder besser: um merkwürdige Geräusche und Geschehnisse im Arbeitszimmer von Sir Archibald Pennyworth, welcher ein reicher Architekturkritiker und Kunsttheoretiker ist. Sein Stadthaus steht auf einem Grundstück, auf dem zuvor eine Kindsmörderin gelebt und gewaltet hat, welche später erhängt wurde. Aufgewühlt durch die Geschehnisse kommt Pennyworth durch Mycroft an seinen Bruder Sherlock Holmes, der natürlich keinen Geist vermutet, sondern eine ganz "normale" Erklärung geben will. Cover: Passt, und gerade, dass John E. Watson neben David Gray als Autor oben steht, machte mich neugierig! Schreibstil: David Gray ist es sehr gut gelungen, in die Sprache einzutauchen ohne zu geschwollen oder unverständlich zu klingen. Für alle Serienjunkies und Sherlock-Fans die passende Lektüre. Sehr gut finde ich auch, dass die Bücher in sich abgeschlossen sind, ich würde aber nach dem Lesen von Teil 1 und 2 doch immer mit dem ersten anfangen, da gerade der Anfang viel aussagt!

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  • Ein gelungener Auftakt zu einem viktorianischen Kriminalromanes

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    28. December 2014 um 17:06

    Ich habe begeistert vernommen das es zu diesem Roman eine Leserunde gibt und hatte mich beworben. Als ich dann tatsächlich das Glück hatte von jedem Band ein Ebook Exemplar zu bekommen, habe ich es natürlich begeistert gelesen und wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil ich wurde sogar positiv überrascht. Der erste sowie der zweite Teil sind klasse zu lesen, es ist gut geschrieben und man kann es flott durchlesen.

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  • Der Geist des Architekten

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Wolfhound

    Wolfhound

    26. December 2014 um 00:00

    Der Architekt Pennyworth tritt durch Mycroft an dessen Bruder Sherlock Holmes heran. Er hat die Befürchtung, dass es in seinem Hause spukt. Aufgrund dessen Vorgeschichte hält er dies für wahrscheinlich, denn schließlich war eine frühere Besitzerin eine Kindsmörderin und wurde gehängt. Sherlock Holmes hingegen ist sich sicher, die Lösung - natürlich eine weltliche - des Problems zu finden. So begibt er sich mit seinem treuen Freund Watson auf Spurensuche.   David Gray tritt in seinen Büchern selbst als recherchierender Autor und Journalist auf, was eine sehr gelungene Rahmenhandlung darstellt. So wird ein perfekter Bogen aus der viktorianischen in die heutige Zeit geschlagen, was den Einstieg auch für einen unerfahrenen Sherlock-Leser wie mich einfach macht.   Der Fall als solches ist toll aus Sicht des Watson geschrieben und es werden auch typische Wörter der viktorianischen Zeit wie Morgue und Hansom verwendet. Durch die Tatsache, dass Watson der Erzähler ist, sind auch wir als Leser dazu gezwungen mit ihm den Fall zu ergründen und auf die deduktiven Fähigkeiten des Sherlock Holmes und seinen gewählten Zeitpunkt, uns seine Erkenntnisse mitzuteilen, zu warten. Aber man lernt auch einiges über den Charakter Watsons. Dies alles ist sehr gut gelungen.   Einziges Manko an diesem Fall des Sherlock Holmes sind die vielen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler sowie eingefügte Links, um Wörter zu erklären. Dies war sicherlich vom Autor gut gemeint, war beim Blättern doch oft sehr störend. Zusammen mit den Rechtschreibfehlern hemmt dies den Lesefluss doch sehr obwohl der Autor einen sehr angenehmen und gut lesbaren Schreibstil besitzt. Auch war mir der Fall ein wenig zu kurz und endete mit einem Cliffhanger, sodass man quasi keine andere Wahl hat als den zweiten Teil - Das Grab der Molly Maguire - zu lesen, will man denn wissen, wer der Drahtzieher des Geistes des Architekten ist.   Alles in allem hat mir mein erster Sherlock Holmes überhaupt sehr gut gefallen. Die Story selbst hat eine bessere Bewertung verdient, aufgrund der genannten Fehler wäre nie bessere Bewertung nicht gerechtfertigt.

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  • Autor holt Holmes & Watson dort ab, wo Arthur C. Doyle sie vor Jahrzehnten zurückgelassen hat

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Leschen

    Leschen

    19. December 2014 um 22:52

    David Gray– Journalist - recherchiert in einem Londoner Archiv für sein neues Buch. Bis er völlig unerwartet unter den Bergen von alten Dokumenten und Akten ein Dossier mit der höchsten Geheimhaltungsstufe herauszieht. „Eyes Only“ prangt als Stempelabdruck auf dem Umschlag des vertraulichen Schriftstücks. Gray bricht das Siegel des mehrere Seiten dicken Dossiers - Abgeschieden und Unbeobachtet hat er bisher seine Recherche durchgeführt. Was er da unter dem Deckmantel der Vertraulichkeit entdeckt, würde die Geschichte des britischen Inlandsgeheimdienstes unwiederbringlich verändern. Die Neugierde und der Wissenshunger des Journalisten siegt, und er klappt das Deckblatt des Dossiers zur Seite, und damit taucht er unvermittelt in die Aufzeichnungen eines Arztes und international bekannten Assistenten ein: Dr. John Watson – besser bekannt als der Mann neben dem seit Arthur C. Doyle noch bekannteren Detektivs, erfolgreichen Verbrechensaufklärer und Deduktionsexperten Sherlock Holmes. Der Journalist Gray beginnt die Worte des Dr. Watson abzuschreiben, denn dieser hat hier seine Erlebnisse und Erfahrungen bei den Ermittlungen im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts niedergeschrieben. Dieses Dossier enthält die Aufzeichnungen zu dem ersten Teil einer Sammlung mit dem Namen „Eine Studie in Angst“, aus der Feder von John Amish Watson M.D. Im ersten Teil der Sammlung „Der Geist des Architekten“ sollen Sherlock und Watson eigentlich nur die Ursprünge der geisterhaften Geräusche im Arbeitszimmer des wohlhabenden Architekturkritikers und Kunsttheoretikers Sir Archibald Pennyworth ergründen. Einen vermeintlich geplanten Diebstahl verhindern. Dabei ist das nur der Anfang, immer wieder stehen die beiden Männer wieder am Anfang ihrer kriminalistischen Spurensuche. Es ist der erste Teil einer Sammlung, die mit „Eine Studie in Angst – Der Geist des Architekten“ beginnt und den Leser dabei sein lässt, wenn John Watson aus seiner Sicht aus zu erzählen beginnt. Meinung: Der erste Teil der Sammlung – die hier vorliegende fiktionale Geschichte - entspricht meiner Meinung nach einer typischen „Sherlock Holmes und Dr. Watson Geschichte“, nur dass hier der Erzähler ein Teil der Geschichte ist, mittendrin aus dem Geschehen berichtet Dr. Watson. Die Vorgehensweise der bekannten Deduktion ist auch hier vorherrschend, wenn Sherlock ermittelt, wo Scotland Yard nicht weiter weiß. So hatte ich das Gefühl eine Sherlock Holmes Geschichte á la Doyle zu lesen. Nicht ganz nach alter Manier, dafür aber mit einem anderen, besonderen, ungewöhnlichen und deshalb interessanten und spannenden Einstieg in den Sherlock Holmes-und-Dr. Watson-Krimi. Das Auffinden einer geheimen Akte und der Erzähler Dr. Watson dienen dem Einstieg in den Krimi und begründen die Fortführung der kriminalistischen Detektivarbeit des Sherlock Holmes. Nur dass hier Dr. Watson erzählt, was mir gut gefällt. Die Spionagegeschichte, die Gray mit diesem Dossier parallel aufdeckt, nimmt im ersten Teil der Sammlung erst ihren Anfang, kurze Anspielungen auf den Bruder Mycroft Holmes lassen den Leser damit beginnen selber zu kriminalisieren und lassen ihn dabei sein, wenn die britische Geheimdienstgeschichte umgeschrieben wird. Die Spionage-Handlung – Rahmenhandlung von „Eine Studie in Angst“ - wird nur angerissen, um dann als paralleler Handlungsstrang erst einmal zu verschwinden. Er kommt wohl in den kommenden beiden Teilen der Studie in Angst mehr zur Geltung, und nimmt dramaturgisch einen größeren Raum/Stellenwert ein. Während der Ermittlungen im Haus des Architekten und auch im London der vortechnisierten Zeit habe ich einiges aus dem Viktorianischen Zeitalter gelernt. Ich musste ganz schön Umdenken, wenn ich mich in diese vortechnisierte Welt von damals hineinversetzen wollte. Doch das ist gut so, der lesende Geist will ja nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommen. Und das passiert auch nicht. Die Geschichte von David Gray lässt dem Leser genügend Raum sich selber ein Bild der Geschehnisse zu machen, jedoch hätte mir eine detailliertere und/oder umfangreichere Beschreibung der Begebenheiten gefallen. Leben doch die Geschichten von Holmes und Watson auch von unserem Bild von London im viktorianischen Zeitalter. Ich glaube der Autor hätte dieses Bild der Stadt an der Themse noch besser in unserem Kopf heraufbeschwören können. Die Sammlung „Eine Studie in Angst“ bietet für die kommenden beiden Teile ein noch größeres Potential es Doyle gleich zu tun, aber sich auch von Doyle durch die eigene schreibende, formulierende, erzählende Note des Journalisten David Gray abzugrenzen. Kurze Anmerkung zur Sprache: Wie der Autor David Gray mittlerweile mitgeteilt hat, ist dieser erste Teil vollständig grammatikalisch und stilistisch überprüft worden. Die neue Auflage des Buches ist daraufhin vollständig sprachlich überarbeitet worden, und liegt seit einiger Zeit in einer veränderten Form als ebook vor. Fazit: Der hier beschriebene Fall, der im Haus des Architekten beginnt, ist ein spannendes, authentisches Stück aktueller Krimi-Geschichte, die sich mit einer guten dramaturgischen Idee dem Zeitgeschehen des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählerisch nähert, und die Protagonisten Holmes & Watson dort abholt, wo sie Arthur Cannon Doyle vor einigen Jahrzehnten zurück gelassen hat. Abschließend wünsche ich mir, dass der Autor Gray in den kommenden beiden Teilen „Eine Studie in Angst“ den einzigartigen Ermittlungskünsten des Sherlock Holmes, seinem Assistenten Watson und deren beider nicht ganz einfachen „Freundschaft“ mehr Buchseiten gönnen würde. Kann doch Holmes als Verfasser des Dossiers aus dem Nähkästchen plaudern! Ich werde den zweiten Teil lesen, und darüber hier auch schreiben. Bis dahin kann ich nur zusammenfassend sagen: „Ich kann den Auftakt „Eine Studie in Angst“ für historische Krimifans und Sherlock-Holmes-Kenner empfehlen.“

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  • gelungene Weiterführung

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Selfesteem

    Selfesteem

    14. December 2014 um 14:14

    Kurzbeschreibung Zufällig stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält.  Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines berühmten Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden.  In diesem Band finden Sie den ersten dieser drei Fälle:  „Der Geist des Architekten“  Sherlock Holmes und Dr Watson werden darin von Sir Pennyworth gebeten, festzustellen, ob in seinem neuen Stadthaus tatsächlich der Geist einer grausamen Mörderin umgeht  Was zunächst wie ein etwas skurriler Routinefall aussieht, entpuppt sich jedoch rasch als ein gefährliches Katz- und -Mausspiel, bei dem der Jäger zum Gejagten wird…  Meine Meinung: Fans von Sherlock Holmes klammern sich an alle neuen Fälle von ihm, ob dies nun Serien, Filme oder weitergeführte Bücher sind. Diese sind oft in verschiedenen Weisen abgewandelt und treffen mal mehr mal weniger gut auf die Alten Geschichten zu.  Diese Geschichte jedoch ist sehr gut, sie ist ein wenig neu Interpretiert, aber beim Lesen habe ich öfters vergeßen, dass dies eine neue Geschichte ist. Denn sie ist dem Stil und den Gedankengängen gut angepasst hat aber auch ihren eigenen Stil. Mir hat das Intro sehr gut gefallen, in dem der Autor  aus seiner eigenen Sicht beschreibt wie er an diese Geschichte gekommen ist und sie dann erzählt. Zu den Charakteren kann man nur sagen, dass sie sehr gut beschrieben wurden und sehr authentisch sind. Das Buch lässt sich gut lesen und ist spannend. Ebenso ist der Fall interessant und man kann gut miträtseln. Außerdem ist die Auflösung sinnvoll. Eine Empfehlung an alle Sherlock und Dr. Watson Fans;)

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  • Guter Einstieg in die Reihe von David Gray und den berühmten Detektiv Sherlock Holmes ....

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    David Gray startet mit diesem Band in die Reihe seiner Geschichten um den berühmten Detektiv Sherlock Holmes und seinen Freund und Partner Dr. Watson. Gleichzeitig fungiert der Autor in seiner Person indem er die Rahmenhandlung bildet und die eigentliche Geschichte anstößt. Dieser Umstand hat mir schon im zweiten Teil – den ich erstaunlicher Weise vor dem ersten Teil gelesen habe- sehr gut gefallen. Man kann den zweiten Teil vor dem ersten Teil lesen, rein aus verständlicher Sicht ist das durchaus machbar aber jetzt nachdem ich beide Bände kenne würde ich doch dem noch völlig unkundigen Leser die klassische Reihenfolge Band 1 vor Band 2 empfehlen da manche Zusammenhänge dadurch noch ein bisschen deutlicher werden. Weiter durch die Geschichte führt uns dann kein Geringerer als Dr. Watson persönlich der immer mit einem Blick auf seinen Freund Holmes die Lage zu jeder Zeit im Griff hat und gerne an den Leser weiter gibt . Die Handlung ist dabei im Vergleich zum zweiten Band mehr als die Hälfte kürzer was aber auch in meinen Augen den Vorteil brachte, dass sich das Ende nicht so derart hinzog wie beim zweiten Teil. Aber wer will vom Ende reden bevor er nicht mal die Geschichte gelesen hat. Die Geschichte ist ähnlich solide wie die im zweiten Teil wobei ich zwischen den beiden Teilen erhebliche Unterschiede sehe die sich auch in meiner Wertung des Buches niedergeschlagen haben. Die Geschichte um den Geist des Architekten ist sauber konstruiert und auch solide geschrieben , sieht man von kleineren Lektoriatsfehlern mal ab. Sie kann aber insgesamt nur durch vereinzelte und seltene wirkliche Spannungsmomente glänzen. Da findet im zweiten Band eine deutliche Steigerung statt. Natürlich wird der Leser mit etlichen Morden und auch Rätseln konfrontiert- ansonsten wäre es kein Krimi nach Holmes und Watson. Die Auflösung dergleichen nach der bekannten Holmeschen Deduktion lässt mich auch nach dem zweiten Band immer noch vor Verblüffung und Neid erstarren. Das das Ende bzw. die Auflösung des Rätsels schon weit vor Ende des Romans bekannt ist daran habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt und lese einfach konsequent weiter und schaue was der Autor noch für mich bereithält. Die Auflösungen sind gekonnt und auch brillant konstruiert und wissen den Lesern zu unterhalten und durch die Geschichte zu führen, dennoch vermisse ich gerade an diesem Band den unbeschreiblich erfrischenden Humor der Charaktere aus Band 2. Dieser kam hier in diesem ersten Band so überhaupt nicht zur Geltung und lies den ersten Teil ein wenig trocken wirken. Insgesamt kam mir der erste Band obwohl dieser—wie bereits schon erwähnt solide und sauber geschrieben ist- wie eine Aufwärmübung des Autors vor, betrachtet man dagegen den zweiten Band des selben Autors. Die Geschichte de ersten Bandes ist nett angelegt wirkt aber in seiner völligen Konsequenz nur durch die beiden überragenden Charaktere Holmes und Watson. Es bleibt ein guter Einstieg in die Serie des Autors David Gray und ist sicherlich eine gut gelungene Adaption der Geschichten um Holmes und Watson aber die eigentliche Klasse und Stärke des Autors zeigt sich erst in Band 2. Bisher erschienen Band 1 Sherlock Holmes – Der Geist des Architekten Band 2 Sherlock Holmes- Das Grab der Molly Maguire

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    • 9
    Sabine17

    Sabine17

    12. December 2014 um 22:36
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