Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten

von David Gray und Dr John H Watson
4,3 Sterne bei58 Bewertungen
Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten
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4,5 Sterne, anfangs kleine Startschwierigkeiten, aber dann eine durchweg gelungene, typische Detektivgeschichte um den berühmten Sherlock H.

katze267s avatar

In Stil und Inhalt absolut gelungene Fortsetzung der genialen Sherlock Holmes Romane von Sir Arthur Conan Doyle

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten"

Bei der Recherche zu einem Buch über den Irischen Unabhängigkeitskampf stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält. Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden. In der ersten der drei Geschichten, die sich in jenem Dossier befinden wird Sherlock Holmes von seinem Bruder Mycroft gebeten, sich des Falles von Sir Archibald Pennyworth anzunehmen, der glaubt in seinem neuen Stadthaus vom Geist einer grausamen Mörderin heimgesucht zu werden. Doch was zunächst wie ein etwas skurriler Routinefall aussieht, entpuppt sich rasch als ein gefährliches Katz- und -Mausspiel, bei dem der Jäger zum Gejagten wird. Ein alter Familienschmuck, ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit, ein undurchsichtiger Hypnotiseur und der wohl beste Schütze des Empires – sie alle sind auf diese oder jene Weise in den verzwickten Fall verwickelt…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781495222092
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:180 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:15.01.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Lina94s avatar
    Lina94vor 2 Jahren
    Der Geist des Architekten

    „Der Geist des Architekten“ ist der erste Teil aus David Grays Reihe um Sherlock Holmes. Diesen Teil finde ich, ebenso wie den zweiten, sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend und kurzweilig und bildlich gut vorstellbar. Die Personen sind gut ausgearbeitet und die Geschichte ist von der Art her sehr gut am Original orientiert.

    Wie ich schon beim zweiten Teil anmerkte, kommt Gray selbst in den Büchern vor, was überraschend und anfangs störend ist. Insgesamt wird dadurch aber ein passender Rahmen für die drei Geschichten gesetzt.

    Leider waren vermehrt Fehler bezüglich Rechtschreibung und Interpunktion zu finden. Auch war die Schriftgröße im eBook eher unoptimal – entweder zu groß oder zu klein. Da ich meine Version schon länger habe, sind diese Mängel in einer aktuellen Version möglicherweise nicht mehr zu finden.

    Insgesamt ein spannendes Buch mit vielen Rätseln und unerwarteten Wendungen. Aufgrund der nicht so tollen Verarbeitung muss ein Stern abgezogen werden.

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    kellermaeuses avatar
    kellermaeusevor 3 Jahren
    Die unbekannten Fälle des Sherlock H.


    Durch Zufall stößt der Autor David Gray auf unveröffentlichte Aufzeichnung von Doktor Watson. Mühsam schreibt er sie ab und gibt sie hier als Geschichte aus der Sicht von Watson wieder.  Im ersten Fall wird Holmes von Sir Pennyworth um Hilfe gebeten, den es scheint so als ob ein Geist in seinem Haus spukt. Doch handelt es sich wirklich um einen Geist?
    Dies ist der erste von drei neuen Fällen von Sherlock Holmes.  Und ich muss sagen das ist der erste Autor der Arthur Conan Doyle im Stil sehr nah kommt.  Diese Geschichte ist eine Art Katz und Maus Spiel und ich musste aufpassen das ich das Ende nicht verpasse. 
    Mein Fazit:  Ein guter Einstieg für einen Dreiteiler. 5 von 5 Sternen. 

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: 4,5 Sterne, anfangs kleine Startschwierigkeiten, aber dann eine durchweg gelungene, typische Detektivgeschichte um den berühmten Sherlock H.
    Für alle Sherlock Holmes Fans!

    Zum Inhalt

    Dr. Watson, seit einigen Monaten mit Mary Marston verheiratet, hat schon seit längerem nichts von seinem guten Freund Sherlock Holmes gehört, als ihn ein Telegramm erreicht. Natürlich kommt er der Aufforderung des berühmten Detektivs nach, sich am nächsten Tag in der Baker Street zu treffen und ist nicht minder überrascht, dass sich auch Mycroft Holmes, dessen Bruder, dort einfindet.
    Der Fall, den der Architekt Archibald Pennyworth ihnen vorträgt, scheint mysteriös, doch Sherlock Holmes entdeckt wie immer die logischen Zusammenhänge, die sich vor allen anderen verbergen ...

    Meine Meinung

    Der Autor David Gray stieß anscheinend bei einer Recherche im Public Records Archive in London auf ein Dossier, dass durch die Regierung der höchsten Geheimhaltungsstufe unterlag. Ohne seine Neugier zügeln zu können, entdeckte er geheime Aufzeichnungen des Dr. John Watson, dem ständigen Begleiter des berühmten Detektivs aus der Baker Street, Sherlock Holmes.

    Eine schöne, einstimmende Einleitung, wie der Autor an diese vertraulichen Berichte gekommen ist und die Kühnheit besessen hat, sich diese anzueignen. Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um in den Schreibstil reinzukommen. Es wirkte noch ein bisschen unbeholfen und die Kommasetzung ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber schon nach wenigen Seiten wurde es flüssiger und ich konnte gut in die Geschichte eintauchen.
    Viele Details haben die Stimmung, die ich mit den Detektivgeschichten um Holmes verbinde, sehr gut eingefangen - von der Haushälterin Mrs Hudson, den bekannten Inspektor Lestrade von Scotland Yard, von Wiggins und seiner Bande von Straßenkindern bis zu den bezeichnenden Merkmalen Holmes über sein Geigenspiel oder seine unterdrückte Kokainsucht.
    Trotz typischer Ermittlungen, wie man es von dem arroganten und genialen Sherlock Holmes gewohnt ist, gab es ungewöhnliche Überraschungen und es war immer eine leichte Spannung vorhanden. Das richtige Tempo hat die Handlung gut vorangebracht und die verstreuten Hinweise haben mich miträtseln lassen.
    Trotz der für mich ja relativ kurzen Seitenzahl hat es der Autor geschafft, mich in die Atmosphäre eintauchen zu lassen.

    Zwei kleine logische Ungereimtheiten sind mir aufgefallen, die sich allerdings noch auflösen könnten, denn der Fall wird hier noch nicht abgeschlossen. Darum kann ich auch noch nicht viel zu den ganzen Umständen sagen, die den Fall betreffen, denn es wird im zweiten Teil weitergehen und ich bin schon sehr gespannt, wie sich das ganze auflösen wird.

    Fazit

    Eine kurze, aber dennoch intensive und kurzweilige Geschichte über Sherlock Holmes, berichtet von seinem langjährigen Freund Dr. Watson. Flüssig, authentisch und mit üblicher, aufklärerischer Manier des Detektivs ein gelungener erster Teil der Trilogie.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Sherlock Holmes

    1 - Der Geist des Architekten
    2 - Das Grab der Molly Maguire
    3 - ...

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    katze267s avatar
    katze267vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: In Stil und Inhalt absolut gelungene Fortsetzung der genialen Sherlock Holmes Romane von Sir Arthur Conan Doyle
    Das Manuskript des Dr. Watson

    Bei dem Roman gibt es erstmal eine Rahmenhandlung : David Gray, der Autor, stösst bei Recherchen für ein Buch über den irischen Unabhängigkeitskrieg auf eingeheimnisvolles Dokument, das strengste Geheimhaltung gebietet , es wurde von Churchill, Mycroft und Sherlock Holmes abgezeichnet, Verfasser ist Dr. Watson. Fasziniert beginnt Gray das Manuskript zu lesen und sogar abzuschreiben, da sich Kopieren wegen der Gehemhaltung verbietet.
    Das Manuskript liefert die eigentliche Handlung, wobei dieses Buch nur der erste Teil ist.Nun zum Bericht Watsons, wie er im Buch vorkommt.
    Holmes bittet watson, der inzwischenmt Mary verheiratet ist und eine eigene Praxis leitet, zu einem Treffen zu sich. Auch Mycroft erscheint, dazu noch der Architekt Pennyweather, der von geheimnisvollen Aktivitäten in seinem verschlossenen Arbeitszimmer berichtet und Sherlock um Aufklärung bittet. Dieser beginnt auch seine Ermittlungen, mit dem Holmes- Fans wohlbekannten Mittel der Deduktion.Scheinbar wird der Fall auch elöst, doch später eröffnen sich weiterv Hinergründe. Einige lose Fäden weisen dann auch auf die Folgebände hin, teil 2 Das Grab der Molly Maguire ist schon veröffentlicht.
    Stil und Inhalt von Watsons Bericht werden den bekannten Figuren durchaus gerecht, sie erinnern sehr an die Holmes Fälle von Athur Conan Doyle, für mich eine durchaus gelungene Adaption.
    Die Einbettung in eine Rahmenhandlung dabei ein durchaus gelungener Schachzug.
    Ich bin gespannt auf Teil 2.

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    Bücherwurms avatar
    Bücherwurmvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende, humorvolle Idee, genial umgesetzt. Ein großer Denkfehler, gepaart mit fehlender Korrektur schmälern das Lesevergnügen.
    Gelungenes Flash back zu Watson´s Zeiten

    "Der Geist des Architekten" von David Gray ist eine absolut gelungene Anknüpfung an die früheren Werke von Sir Arthur Conan Doyle.
    Auch wenn ich die Originale rund um Sherlock Holmes bisher gemieden habe, zu traumatisch war die Begegnung in frühen Schulzeiten, so ist der Einstieg absolut glaubhaft. David Gray recherchiert für ein historisches Buch und findet zufällig alte, geheime Aufzeichnungen von Watson über damalige Fälle, bei denen er den Meisterdedektiv der Deduktion begleiten durfte!  
    Auch wenn dieser erste Band der Trilogie für mich als korrekte Leserin einige Schwachstellen enthielt, besonders bezüglich der Rechtschreibung, der Zeichensetzung und des medizinischen Fehltritts, David Gray hat mir hier erneut bewiesen, wie perfekt es ihm gelingt fantasievoll den Leser zu fesseln.
    Und in diesem Falle hat er sogar noch mehr geschafft: Ich wurde neugierig auf die Originale und habe mir bereits einige Bände zugelegt, die ich sicher auch lesen werde.
    In diesem Buch geht es um einen vermeintlichen Geist, der in einem alten Haus für Unruhe sorgt. Möbel sind verschoben, Papiere durchwühlt, der Eigentümer des Hauses ist besorgt, möchte aber aus beruflichen Gründen damit nicht an die Öffentlichkeit.
    Nach einer gründlichen Untersuchung des Spukortes vermutet Holmes eine eher weltliche Ursache und eine atemraubende Jagd beginnt. 
    Dieser Hauch von alter, englischer Mystik, diese unerwarteten Wendungen gepaart mit viel schwarzem Humor versöhnten mich mit diesem -für mich- seltsamen Kauz und Besserwisser Holmes, der nicht nur Watson, sondern auch mich als Leser von den eigentlichen Beobachtungen ausschließt. Wie soll ich kombinieren, ohne selbst die Fakten eruieren zu können?
    Immerhin hat mich diese unpersönliche  und unhöfliche Art etwa 30 Jahre vom Lesen der Originale abgehalten. 
    In diesem Roman, den ich unbedingt als Fan von David Gray lesen wollte, hat mich die raffinierte Geschichte, der Einblick in frühere Zeiten ohne hochspezialisierte Labortechniken und primitiven pathologischen Untersuchungen und der Humor vollkommen gepackt und bestens unterhalten.
    Ein Stern Abzug wegen fehlender Korrektur und medizinischem Trugschluss, ansonsten eine volle Leseempfehlung, nicht nur für Sherlock-Fans!

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    janakas avatar
    janakavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dies ist ein rundum gut gelungener und spannender Krimi um Sherlock Holmes, mehr davon... :-)
    Der Geist des Architekten

    Sherlock Holmes kenne ich nur aus dem Fernsehen und bin ganz begeistert von ihm und seiner genialen Fähigkeit der Deduktion. Auch liebe ich Dr. Watson, die beiden passen echt gut zusammen.
    Dies ist nun mein erstes Buch, was ich über die beiden lese und es wird nicht mein letztes sein.

    London in der Gegenwart: Im Public Records Archive recherchiert der Autor David Gray für sein neues Buch, das von dem Irischen Unabhängigkeitskampf handeln soll. Zwischen den alten Unterlagen findet er ein geheimes Dossier, welches drei Abenteuer von Sherlock Holmes beinhaltet. Diese Unterlagen sind versiegelt, doch die Neugierde siegt und David öffnet die Akte.

    London im Jahre 1890: Im ersten Fall geht es um den Architekten Sir Archibald Pennyworth, der glaubt, dass es in seinem Haus spukt. Sherlocks Bruder Mycroft bittet Sherlock um Aufklärung dieses Phänomens.
    Das Haus wurde auf dem Grundstück einer ehemaligen Kindermörderin gebaut und nun glaubt Pennyworth, dass diese als Geist in seinem Haus spukt, ungewöhnliche Geräusche sind nachts zu hören, Möbel werden verrückt und Papiere werden durcheinander gebracht.

    Aber Sherlock Holmes glaubt nicht an Geister und sucht nach der Wahrheit, an seiner Seite natürlich sein Freund Dr. Watson. Was als harmlose Geisterjagd beginnt, endet in einem gefährlichen Katz- und Maus-Spiel. Wird eine Unklarheit beseitigt, tauchen neue Fragen auf. Wer steckt hinter dieser ganzen Sache?

    In „Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten“ erzählt uns der Autor David Gray eine von drei neuen Abenteuer des genialen Sherlock Holmes und seinem klugen Freund Dr. Watson.
    Der tolle und bildhafte Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Besonders gelungen fand ich, dass ich mich durch typische Worte wie Morgue und Hansom Cab zurück in die viktorianische Zeit versetzt fühlte. Die Pferdekutschen, der Fünfuhr-Tee und auch das Kopfsteinpflaster verstärkten meine inneren Bilder.
    Es wird aus der Sicht von Dr. Watson erzählt, so dass sich die Spannung langsam steigert, bis Sherlock Holmes uns Leser an seiner genialen Fähigkeit der Deduktion teilhaben lässt.
    Mich hat diese Erzählweise sehr gefesselt und ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Die Protagonisten sind authentisch und ziemlich gut dargestellt worden. Sherlock Holmes ist einfach klasse, mit seiner genauen Beobachtungsgabe und seinem analytischem Denken. Auch wenn er manchmal etwas arrogant und überheblich rüberkommt, gerade wenn es darum geht, Dr. Watson und Lestrade nicht an seinen Gedanken teilhaben zu lassen, finde ich ihn sehr gelungen und sympathisch.
    Aber was wäre Sherlock ohne Watson? Nichts… in meinen Augen. Die beiden ergänzen sich wunderbar und sind ein eingespieltes Team.

    Dass dieses Abenteuer in einer Rahmenhandlung eingebettet ist, finde ich richtig gut gelungen. So ist eine gute Verbindung von der Gegenwart zur Vergangenheit hergestellt.

    Dies ist ein rundum gut gelungener und spannender Krimi um Sherlock Holmes, mehr davon... :-)

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    Sicks avatar
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der Erzählstil ist so, wie man es aus den Geschichten von Sir A.C. Doyle kennt, selbstverständlich aus der Sicht Watsons. Sehr gut gelungen!
    Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache.

    Der Autor David Gray sitzt in einer Londoner Bibliothek und recherchiert für sein neues Werk. Da fällt ihm eine Akte in die Hände, die als "sehr geheim" eingestuft wurde. Die Neugier siegt und so bricht Gray das Siegel und stößt auf eine Menge Unterschriften wichtiger Leute und Originalaufzeichnungen von Dr. John Watson. Jenem Dr. Watson, der die Abenteuer von Sherlock Holmes mitgemacht und aufgeschrieben hat. In dem ersten der insgesamt drei Berichte geht es um den Architekten Sir Archibald Pennyworth, der ins seinem Haus kein Auge mehr zu bekommt. Jahrelang wollte keiner das Grundstück haben, weil es von einer Kindsmörderin heimgesucht werden soll, die früher dort lebte. Jetzt glaubt Sir Pennyworth, dass der Geist zurückgekehrt sei und vertraut sich Mycroft Holmes an. Der bittet seinen Bruder Sherlock der Sache auf den Grund zu gehen. Doch was Holmes und Watson mit der Unterstützung von Inspector Lestrade herausfinden, reicht viel weiter, als Geister es vermögen würden...

    Der Leser erfährt zunächst, wie David Gray das Dossier von Dr. Watson in der Bibliothek findet. Anschließend, als er es Wort für Wort abschreibt, damit niemand vor Ort erfährt, was er gefunden hat, taucht man in Dr. Watsons Geschichte ein, die zunächst noch recht harmlos klingt, hinter der aber viel mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Denn sie ist nur der Auftakt zu einem viel größeren Fall, der die besten Verbrecher Europas entlarven soll. Dieser Fall wird in den beiden Folgebänden vertieft. "Der Geist des Architekten" ist noch recht kurz gehalten und dient als Einstieg in die ganz große Geschichte. Doch die Ansätze sind bereits gut zu erkennen, und so bringt dieser erste Teil richtige Vorfreude auf die weitere Handlung. Auch die Figuren werden schon sehr gut dargestellt, obwohl auf 180 Seiten natürlich ziemlich wenig Raum für so etwas bleibt. Der Erzählstil ist so, wie man es aus den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle kennt, selbstverständlich aus der Sicht Watsons und mit alltäglichen und weniger alltäglichen Beschreibungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Auch einige damals gebräuchliche Wörter wie das "hansom cab" finden ab und zu ihren Weg in die Erzählung, sodass sie sehr authentisch wirkt. Lediglich einige fehlende Genitiv-S Sir Pennyworth betreffend haben mich gestört, ansonsten lässt sich die Geschichte sehr gut lesen. Der Fall wird auf die klassische Holmes'sche Art gelöst, mit ausreichender Beobachtung, Deduktion und einem gut ausgearbeiteten Plan. Doch danach tauchen noch einige Fragen auf, die sich nicht so leicht beantworten lassen und die unsere Protagonisten weiterhin beschäftigen werden. Das Ende handelt wieder von David Gray in der Bibliothek, was der Holmes-Geschichte einen kompletten Rahmen verleiht.

    Mir hat " Der Geist des Architekten" gefallen, obwohl es etwas kurz geraten ist. Meine Neugier war aber definitiv geweckt, sodass ich auch den zweiten Teil gelesen habe.


    Die Sherlock-Holmes-Reihe "Eine Studie in Angst" von David Gray:

    Der Geist des Architekten
    Das Grab der Molly Maguire (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/David-Gray/Sherlock-Holmes-Das-Grab-der-Molly-Maguire-1124301209-w/rezension/1129309805/1129309816/)
    3. Teil steht noch nicht fest

    Kurznovelle als Hintergrundgeschichte:
    Das wilde Herz der Catherine Snow

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    Kendras avatar
    Kendravor 4 Jahren
    Für alle Detektiv Fans , oder die es noch werden wollen, sehr zu empfehlen!

    „Sherlock Holmes – Der Geist des Architekten“ von David Gray ist der Auftakt einer 3 teiligen Reihe von einer neuen noch unbekannten Fallreihe von dem berühmt berüchtigten Ermittler.

    Anfängliche Skepsis ob man dem Stil der bislang veröffentlichen Romane gerecht werden kann, wurde jedoch sehr schnell ausgemerzt, da ich den Schreibstil als sehr angemessen erachte und mich der gewohnte Lesesog, der den immer wieder überraschenden Schlussfolgerungen von Sherlock Holmes brillanten und gestochener scharfen Auffassungsgabe geschuldet ist, gepackt hatte.


    David Gray, der Autor tritt selbst in diesem Roman auf, da er die bei seinen Recherchen im Londoner Archiv auf geheime Unterlagen von Dr. Watson stößt. Trotz der Geheimhaltungsstufe „Eyes Only“ packt ihn seine Neugierde und so werden auch wir Teil der damaligen Geschichte , die uns Dr Watson praktisch aus seiner Sichtweise erzählt.


    Dieser Teil handelt von einem Architekt der glaubt, dass es in seinem neuen Heim spukt. Da er sein Haus auf dem Grundstück einer ehemaligen Kindsmörderin erbaut hat, bittet er somit Sherlock Holmes um Hilfe. Bzw Holmes Bruder Mycroft vermittelt den Kontakt.

    Dabei stoßt der äußerst raffinierte Ermittler zusammen mit Watson auf einige neue Hinweise, die darauf schließen lassen, dass es sich um Einbrecher handelt, die es auf einen ganz besonderen Gegenstand im Safe des Arbeitszimmers abgesehen haben.....doch kann es sein, dass sich diese These vermutlich als falsch herausstellt? Und wird Sherlock Holmes diesen Fall wirklich lösen können? Denn eins steht fest, es wird Tote geben....und es stellt sich heraus, dass es diesmal komplexer als anfänglich vermutet werden wird....

    Da dieses Buch mit einem Cliffhanger endet, rate ich dazu die nächsten beiden Teile zu lesen -)

    Die Fortsetzung zu dieser Reihe: „Das Grab der Molly Maguire“

    Gekonnt vermischt der Autor die Gegenwart mit der Vergangenheit. Und behält damit die liebgewonnen traditionellen Ermittlungsmethoden von Sherlock Holmes bei, wie sie dieser Kurzgeschichte von 88 eBook Seiten sehr gut zu Gesicht steht.

    Für alle Detektiv Fans , oder die es noch werden wollen, sehr zu empfehlen!

    Kommentare: 2
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    RebekkaTs avatar
    RebekkaTvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Im "alten Stil" geschrieben, der Autor mitten drin - einfach klasse!
    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten

    Sherlock Holmes und Dr. Watson ermitteln weiter! Den Einstieg hat der Autor David Gray ganz ungewöhnlich und einzigartig bewäligt, er ist selber Teil der Geschichte und hat in einem Londoner Archiv eine Akte gefunden, die von Dr. John Watson persönlich verfasst wurde. Somit wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab. Ich fühlte mich "zu Hause", denn gerade durch weitere bekannte Namen wie z.B. Inspektor Lestrade wurde ich schnell warm mit der Geschichte.

    Es geht um einen Geist, oder besser: um merkwürdige Geräusche und Geschehnisse im Arbeitszimmer von Sir Archibald Pennyworth, welcher ein reicher Architekturkritiker und Kunsttheoretiker ist. Sein Stadthaus steht auf einem Grundstück, auf dem zuvor eine Kindsmörderin gelebt und gewaltet hat, welche später erhängt wurde. Aufgewühlt durch die Geschehnisse kommt Pennyworth durch Mycroft an seinen Bruder Sherlock Holmes, der natürlich keinen Geist vermutet, sondern eine ganz "normale" Erklärung geben will.

    Cover: Passt, und gerade, dass John E. Watson neben David Gray als Autor oben steht, machte mich neugierig!

    Schreibstil: David Gray ist es sehr gut gelungen, in die Sprache einzutauchen ohne zu geschwollen oder unverständlich zu klingen.

    Für alle Serienjunkies und Sherlock-Fans die passende Lektüre. Sehr gut finde ich auch, dass die Bücher in sich abgeschlossen sind, ich würde aber nach dem Lesen von Teil 1 und 2 doch immer mit dem ersten anfangen, da gerade der Anfang viel aussagt!

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein klasse gelungener Auftakt eines viktorianischen Kriminalromans
    Ein gelungener Auftakt zu einem viktorianischen Kriminalromanes

    Ich habe begeistert vernommen das es zu diesem Roman eine Leserunde gibt und hatte mich beworben. Als ich dann tatsächlich das Glück hatte von jedem Band ein Ebook Exemplar zu bekommen, habe ich es natürlich begeistert gelesen und wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil ich wurde sogar positiv überrascht. Der erste sowie der zweite Teil sind klasse zu lesen, es ist gut geschrieben und man kann es flott durchlesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    David_Grays avatar
    Hallo liebe Lovelybooker,

    zur Feier der Veröffentlichung meines neuen Buches

    "Sherlock Holmes -Eine Studie in Angst  Teil 1"

    verlose ich 35 Gutscheine für die Kindle Edition des Buchs.


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    Viele liebe Grüße

    von

    David


    Sutchys avatar
    Letzter Beitrag von  Sutchyvor 5 Jahren
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