David Gray Wolfswechsel

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Inhaltsangabe zu „Wolfswechsel“ von David Gray

Paris, Mai 1969. Nach einer Razzia warten in der Zelle eines Pariser Polizeireviers Prostituierte, Freier und Zuhälter auf ihre Vernehmung. Darunter befindet sich auch ein Mann, der dort so gar nicht hinzugehören scheint: Wladislaus Wajda, der Chefchirurg des Warschauer Regierungskrankenhauses. Die junge Prostituierte Nathalie bittet Wajda ihr eine Geschichte zu erzählen. So erzählt er ihr seine eigene Geschichte.
Es ist die Story eines Mannes auf der Flucht. Gerade als er glaubte, das Schlimmste bereits hinter sich zu haben, wurde Wajda mit einer großen Liebe konfrontiert. Aber auch mit Gefahren und Abgründen, die jedes menschliche Vorstellungsvermögen sprengen ... (Quelle:'Flexibler Einband/05.08.2012')

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  • Wäre mit Lektorat bestseller-verdächtig

    Wolfswechsel

    Alira

    25. July 2014 um 09:44

    Eine Erzählung, wie man als Jude den 2. Weltkrieg überleben konnte. Trotz all der Grausamkeiten spannend geschrieben und leicht zu lesen.

    Normalerweise hätte ich diesem Buch vier Sterne gegeben. Aber aufgrund des reduzierten Lesevergnügens durch Tippfehler, Rechtschreibfehler (3 x Etuie) und fehlende Beistriche bzw. solche, die mit Dart-Pfeilen geworfen wurden, gibt’s nur drei.


  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    TaschaBroich

    17. January 2013 um 16:41

    Eine sehr bewegende Liebesgeschichte vor dem grausamen Hintergrund des Krieges. Hat mir sehr gut gefallen. Geschrieben in einem klaren und trotzdem poetischen Stil. Dazu eine spannende Handlung, die den Leser fesselt und tief berührt.

  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    Bücherwurm

    01. January 2013 um 18:25

    "Wolfswechsel" von David Gray ist ein sehr berührender Roman eines überlebenden Juden im 2. Weltkrieg. Nur 163 Seiten dick, lediglich als e book erhältlich, sollte es von möglichst vielen Menschen gelesen werden, denn es enthält ein Stück deutsche Geschichte aus einer für mich vollkommen neuen Sichtweise auf die Geschehen im zweiten Weltkrieg. Oder, genauer gesagt: Auf das, was sich ereignete, als der Krieg offiziell beendet wurde. Wadislaus Wadja ist ein Jude, der im Konzentrationslager überlebte, da er sein Wissen als Arzt zu nutzen wusste. Zum Ende des Krieges gelingt ihm die Flucht, aber wo soll er hin? Sind Menschen, die er trifft Feinde oder neue Freunde? Als was soll man sich zu erkennen geben? Die Geschichte erzählt uns Wadja selbst, genauer: Er erzählt es nicht uns, sondern einer jungen Prostituierten, die er in Paris 1969 kennenlernte. Sie sitzen nach einer Razzia auf einer Pariser Polizeistation, und Wadja wartet auf das Ende, das da kommt, gilt er doch nach wie vor als Flüchtling, auch wenn er im Warschauer Regierungskrankenhaus einen guten Ruf als Arzt hat. Immer wieder unterbrochen durch die Geschichte im der Gegenwart 1969, erfahren wir Leser so unglaublich erschütternde Tatsachen über das Grauen, das sich im Kriegsgebiet abspielte. Der Autor David Gray recherchierte mehrere Jahre und strickte aus den Berichten einiger Zeitzeugen eine Geschichte, die sich so durchaus hätte abspielen können. Dabei führt es den Leser in die Tiefen der Schrecken und berichtet unverschönt die grausamen Vorgänge, die selbst Menschen, die vom eigentlichen Krieg verschont geblieben waren, in nichtwiedergutzumachende Traumen stürzten. Der Leser kann förmlich mitfühlen, wie die bislang einigermassen heilen Seelen zerbrechen, wie Kinder gezwungen erwachsen werden, wie Mitmenschen innerlich absterben und wie aus der Verzweiflung Liebe entsteht, wie es sie so intensiv zu Friedenszeiten nicht geben kann. Ich habe den Hunger gelitten, die Kälte gefroren, die Verzweiflung gespürt, ich habe selten einen Roman so intensiv empfunden wie diese Schilderung des alten Mannes. Es schockiert und lässt den Leser verstört zurück, denn die Absolution, die man sich erhofft, die lässt uns der Autor nicht zukommen. Damit zählt dieser Roman für mich zur aufrüttelnden Kriegsliteratur, die nicht oft genug gelesen werden kann, auch als Erinnerung, was unsere Grosseltern oder Urgrosseltern ertragen mussten!

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  • Leserunde zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    David_Gray

    Hallo, mein Name ist David Gray, ich bin Autor, und melde mich um einfach einmal nachzufragen, wer von Euch hier bei lovelybooks Zeit, Lust und Interesse hat meinen Roman „Wolfswechsel“ hier auf lovelybooks zu rezensieren? Selbstverständlich würde ich Euch dazu jeweils ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellen. Hinterlasst mir dazu doch einfach eine Nachricht hier auf meinem Profil bei lovelybooks. Beste Grüße von David, der schon ganz gespannt auf Eure Reaktionen ist…  

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    Lissy

    29. December 2012 um 18:16

    Das eBook "Wolfswechsel" handelt von der Geschichte des Arztes Wladislaus Wajda. Er erzählt ausgerechnet einer französischen Prostituierten seine bewegende Geschichte. Die Geschichte ist spannend und ich bin beeindruckt, wie präzise David Gray Gefühle und Extremsituationen beschreiben kann. Es sind brilliante Sätze und Formulierungen dabei. Die Geschichte ist auch soweit rund und plausibel. Für einen Roman fehlt mir noch etwas. Das Ende ist mir einen Hauch zu offen, ich habe den Dingen, die da beschrieben wurden, nicht ganz folgen können und es hat sich ein lückenhaftes Bild dazu ergeben. Und ich finde das Werk zu kurz, ich mag es, wenn ich mein im Kopf entstandenes Bild etwas länger genießen kann. Manches hätte man mehr schildern oder ausschmücken können, ohne dass es langatmig geworden wäre. David Gray, du kannst es! Schreib einen längeren Roman und ich werde ihn lesen! Du hast das Zeug dazu, ein großes, fesselndes Werk zu schaffen. Das merkt man, wenn man "Wolfswechsel" liest!

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    irismaria

    19. December 2012 um 07:50

    Paris, Mai 1969. Wladislaus Wajda, der Chefchirurg des Warschauer Regierungskrankenhauses ist nach Jahrzehnten wieder in Paris. Bei einem Besuch der Prostituierten Nathalie wird eine Polizeirazzia durchgeführt und die beiden werden mit anderen Prostituierten und Freien festgesetzt. Während sie darauf warten, verhört zu werden, erzählt Wajda Natalie sein Leben, vor allem seine Flucht 1944 aus dem KZ (er ist Jude) und seine dramatischen Erlebnisse. David Gray gelingt es vor allem in den Kriegskapiteln die Spannung konstant hochzuhalten und man liest fasziniert aber auch schockiert, wie es Wajda auf der Flucht ergeht, er sich als Deutscher verkleidet und auf einem Ostpreußischen Gut verstecken kann, dann aber wieder in Gefahr gerät. Die Gräuel des Krieges werden deutlich aber nicht voyeuristisch dargestellt. „Wolfswechsel“ ist eine packende Geschichte zu einem aufwühlenden Thema.

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    WolfgangB

    16. December 2012 um 11:30

    Paris 1969. Der polnische Chirurg Dr. Wladislaus Wajda wird im Zuge einer Razzia festgenommen. In der Untersuchungshaft vertraut er sich der Prostituierten Natalie an. Mit den einleitenden Worten "Keiner besitzt je irgendetwas wirklich. Mit einer Ausnahme: seiner Geschichte." erzählt er aus seinem Leben. Erzählt von seinen Tagen in einem KZ. Erzählt, wie er, diesem entkommen, nach einer langen winterlichen Wanderung die Identität eines deutschen Soldaten annimmt. Erzählt, wie er wieder zu empfinden lernt, einen Hauch dessen, was man Liebe nennt. Und wie diese Liebe in einem Krieg, der alles zerstört und nichts erschafft, untergeht. Der Roman ist in zwei ineinander verzahnte Teile gegliedert, die 1969 in Paris angesiedelte Rahmenhandlung und die Haupthandlung, welche aus Wajdas Erzählung seiner Kriegserlebnisse besteht. Dabei wird erste in auktorialer Perspektive, die zweite in der ersten Person aus der Sicht des Protagonisten erzählt. Die sukzessiven Unterbrechungen der Haupthandlung durch den Rahmen ermöglichen Zeitsprünge, im Paris-Erzählstrang entspricht die erzählte Zeit überwiegend der Erzählzeit. Diese Zweiteilung wird vom Autor außerdem auf sprachlicher Ebene fortgesetzt. Der Ton der Rahmenhandlung ist ein ungezwungener leichter Plauderton, der Krieg ist vorüber, zwischen den Worten fühlt der Leser mehr Luft. Dieser Eindruck entsteht durch den Vergleich mit der Sprache, in der Wajda seine Geschichte setzt. Die Worte wirken wie schweres Stapfen durch den Schnee, sind klar und scharfkantig wie Eis. Die Wahl der Perspektiven erweist sich in diesem Kontext als ein weiteres präzise gesetztes Stilmittel. Der Rezipient sieht durch die Augen des Protagonisten, die Distanz zu den Ereignissen der Kriegstage ist nicht mehr aufrecht zu erhalten. Der Erzähler zieht sich behutsam zurück, beschränkt sich darauf, das Beobachtete zu schildern. Indem der Leser mit Wajda verschmilzt, wird die Arbeit der (moralisch-ethischen) Bewertung ohnehin in dessen Bewußtsein verrichtet. Der Autor nimmt seinen Leser nicht an der Hand, sondern stößt ihn vielmehr in die allesbeherrschende Kälte und löst somit den Konflikt um die Notwendigkeit, das Unsagbare zu schildern. Aus dem Stoff der Sprache näht sich David Gray auch das Gewand des Protagonisten, mit dem er sich beim Erzählen bekleidet. Zudem unter einem Pseudonym agierend, verschwindet der Schreiber vollständig in der Identität des mit seelischen Narben versehrten Überlebenden. "Es ist die Gleichgültigkeit, mit der man nicht fertig wird. Die Erkenntnis, daß überall sonst ungerührt die Welt weiterhin ihren gewohnten Takt schlägt." "Anus mundi - am Ende der Welt warten Schmerz, Frost und Vernichtung, keine Engel." "... Existenz heißt da wie überall sonst Gewohnheit. Gewohnheit ist das Einzige, was dich dort vor dem Irrsinn schützt." Mit Zitaten wie diesen dicht gepackt, erweckt der Text den Eindruck, aus einem langen bewegten Leben zu erzählen. Gerade im Umgang mit dem Wahnsinn des Krieges wird somit zwischen den Zeilen auch die Frage aufgeworfen, wie weit das eigene Erinnern gehen muß, um authentisch zu berichten nicht nur in der Lage sondern auch berechtig zu sein. Muß man ihn gesehen haben, um einen Versuch unternehmen zu dürfen, ihm gerecht zu werden? Mit der Darstellung mechanischen Mordens, das Menschen zu Nummern und Tieren auf beiden Seiten des Gewehrlaufes degradiert, mit Figuren, den der Krieg die Seele aus dem Leib brennt, bereichert der Autor diesen Diskurs um eine wertvolle Facette. Dabei widersteht er der Versuchung, den Roman mit einem zwangsläufig scheiternden Resumee abzurunden, sondern beendet ihn mit einer offenen Tür. Und bei all den Schrecken vernimmt der Leser doch ein filigranes Hohelied auf das Leben, das sich in vielen Facetten zu offenbaren versteht. Unter der erzählen Oberfläche verbirgt sich Viktor Frankls "Trotzdem ja zum Leben sagen".

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    Livres

    09. December 2012 um 16:33

    Der Chirurg Wladislaus Wajda kommt zu einem Empfang nach Paris. Davor besucht er die junge Prostituierte Nathalie. Nach einer Razzia finden sich Wladislaus und Nathalie zusammen mit anderen Personen in Untersuchungshaft wieder. Während der Wartezeit beginnt Wladislaus plötzlich, eine Geschichte zu erzählen. Es ist die Geschichte seines Lebens. Er berichtet von seinen Erfahrungen im 2. Weltkrieg, im Konzentrationslager und von seinem langen Weg danach. David Gray ist es gelungen, eine tiefgründige und bewegende Geschichte zu erzählen, ohne in flache Platitüden abzudriften. Der ernste Hintergrund wurde gut umgesetzt und der Leser fiebert beim Lesen die ganze Zeit mit dem Protagonisten Wladislaus. Seine Erzählungen sind packend und ergreifend und lassen den Leser auch nach dem Lesen nicht mehr los.

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    janaka

    09. December 2012 um 12:27

    Wladislaus Wajda, der Chefchirurg des Warschauer Regierungskrankenhauses kommt 1969 nach Paris um einen Vortrag zu halten. Vorher dem Empfand macht er noch einen Abstecher bei der Prostituierten Nathalie. Sie werden festgenommen und landen auf einer Polizeiwache und warten drauf wieder raus zu kommen. In dieser Zeit erzählt Wajda seine Geschichte... Er verlor Vater und Mutter schön früh, studiert Medizin und arbeitet in München und in Berlin. Als die Nazis an die Macht kommen, wird er entlassen, da er jüdische Wurzeln hat. Er geht nach Paris und ist dort als Engelmacher tätig. Im Winter '42 wird er festgenommen und ins KZ Sachsenhausen verfrachtet. Ein halbes Jahr später landet Wajda in Auschwitz. Irgendwie übersteht er alles und kann auf einem Transport zu einem Arbeitseinsatz fliehen. Auf der Flucht lernt er die Liebe aber auch ein neues Grauen kennen. David Gray beschreibt ein sehr schwieriges Thema einfühlsam, aber auch interessant. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass er sehr genau recherchiert hat und das ihm das Thema auch sehr am Herzen liegt. Die verschiedenen Sichten (Ich-Erzählung in der Vergangenheit, Er-Erzählung im Jahre 1969) lockert die Geschichte etwas auf. Ich musste das Buch mehrmals beiseite packen und erstmal nachdenken, aber es kamen zum Glück keine Schuldgefühle auf. Es ist nicht anklagend geschrieben worden, nur eine schrecklich grausame Zeit ist beschrieben worden.

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    SoSo

    08. December 2012 um 11:33

    Der Chirurg Wajda kehrt nach Jahren wieder nach Paris zurück. Dort trifft er eine junge französische Prostituierte mit der er nach einer Razzia in einer Zelle landet. In dieser Situation beginnt er ihr seine Geschichte zu erzählen.Die Geschichte von seinem Weg durch die Vernichtungslager und den letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Diese Geschichte wird so spannend und tiefgründig erzählt, dass es kaum möglich ist das Buch wieder aus der Hand zu legen. Beim Lesen wird einem schnel klar, dass der Autor selbst großes Interesse an der Darstellung dieser Geschichte hat, dass lange und gut recherchiert wurde um den, oft namenlosen, Schicksalen dieser Zeit ein Gesicht zu geben. Der Roman umfasst nur knapp 140 Seiten dennoch ist er wundervoll umfangreich und keineswegs unvollständig. Mit jedem Satz werden Bilder und Gefühle beim Leser wachgerufen, die einen nachdenklich werden lassen. Neben der offensichtlichen Geschichte von Wajda, findet wahrscheinlich jeder Leser ein wenig Familiengeschichte in diesen Zeilen. Formal ist der Roman auch sehr schön strukturiert. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Rahmen- und Binnenhandlung. Während in Erzähler auf Wajda und die Prostituierte Natalie hinabblickt, kommt Wajda selbst zu Wort, wenn er seine Geschichte erzählt. Zudem wird jedes Kapitel von Wajdas Erzählung mit einem wunderbar gewählten Zitat eingeleitet, das den Leser zum Nachdenken anregt und einen noch ein wenig tiefer in diese Geschichte voller Grauen, Trauer und Hoffnung hineinzieht. Wolfswechsel ist wirklich ein wundervolles Buch, dass einen uch nach dem Lesen noch lange begleitet und das ich nur empfehlen kann.

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  • Leserunde zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    David_Gray

    25. November 2012 um 12:29

     Hallo liebe lovelybookers ;-)

    Bis Montagabend besteht noch die Möglichkeit an der Leserunde zu „Wolfswechsel“ teilzunehmen. Das Buch ist als E-Book erschienen und wurde bei amazon.de zu einem der besten Bücher 2011 gewählt. mit vielen Grüßen Euer David Gray

  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    Angieangelina

    25. January 2012 um 20:27

    Paris, Mai 1969. Nach einer Razzia warten in der Zelle eines Pariser Polizeireviers Prostituierte, Freier und Zuhälter auf ihre Vernehmung. Darunter befindet sich auch Wladislaus Wajda, der Chefchirurg des Warschauer Regierungskrankenhauses. Während die Verhafteten auf ihre Verhöre warten, bittet die junge Prostituierte Nathalie ihn ihr seine Geschichte zu erzählen: Vor dem Krieg floh er als Jude nach Paris, wo ihn die deutschen Besatzer schließlich verhafteten und in ein Vernichtungslager deportierten. In einer Welt, die weder Mitleid noch Hoffnung kannte, war Wajda entschlossen zu überleben, ganz gleich um welchen Preis, so geht er den Naziärzten zur Hand.In den Wirren der letzten Kriegsmonate gelingt es Wajda aus dem Vernichtungslager zu fliehen. Verkleidet als Wehrmachtshauptmann Jakob Weiss schlägt er sich durch die Einsamkeit der ostpreußischen Wälder in Richtung der russischen Front. Halb tot und ausgehungert wird er von den Bewohnern des abgelegenen Gutes Bülow gefunden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Rote Armee über die Memel setzt und in Ostpreußen einfällt. So bietet Catherina, die Herrin des Gutes, dem vermeintlichen Hauptmann Weiss an das Ende des Krieges auf Bülow abzuwarten. Doch als Wajda sich bei einer Wolfsjagd mit Tollwut infiziert, ist er nicht nur gezwungen, Catherina seine wahre Identität aufzudecken. Ein unglaublich eindringliches Buch, das sprachlos macht vor Grauen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, denn die Story lässt einen nicht los.

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  • Rezension zu "Wolfswechsel" von David Gray

    Wolfswechsel

    Elimaneli

    02. November 2011 um 10:14

    Der jüdische Arzt Wajda kommt 1969 nach Paris zurück, wo er vor dem Krieg als 'Engelmacher' arbeitet. (Engelmacher - das sind Ärzte, die Kinder abtreiben, wusste ich zuvor noch nicht) Dort wird er von der Wehrmacht verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er gezwungen ist, an Mengeles Menschenexperimenten teilzunehmen. Ehrlich gesagt, wäre die Handlung bis hierher nichts gewesen, das mich normalerweise interessiert hätte. Ich habe mir das Buch nur gekauft, um damit meinen neuen Kindle auszuprobieren und ich bin kein Fan von Romanen, die in der Nazizeit spielen. Aber: schon nach ein paar Seiten folgt man Wajda (der eigentlich Bronstein heißt) auf seiner Flucht durch Ostpreußen in Richtung der russischen Front. Ab diesem Punkt entwickelt sich die Geschichte zu einem Thriller mit Horrorelementen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, um zu erfahren wie es weitergeht. Fazit: für mich war das ein Glücksfund, ein wirklich spannendes Buch, selbst wenn es ungewöhnlich für einen historischen Roman ist (ich finde ja, es ist ein Thriller oder vielleicht auch ein Horrorroman, obwohl es so richtig auch in keine dieser Kategorien passt). Ich würde von dem Autor wieder etwas kaufen.

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