David Guterson

 3.8 Sterne bei 367 Bewertungen
Autor von Schnee, der auf Zedern fällt, Östlich der Berge und weiteren Büchern.

Alle Bücher von David Guterson

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Schnee, der auf Zedern fällt

Schnee, der auf Zedern fällt

 (224)
Erschienen am 18.11.2016
Unsere Liebe Frau vom Wald

Unsere Liebe Frau vom Wald

 (26)
Erschienen am 06.06.2006
Östlich der Berge

Östlich der Berge

 (27)
Erschienen am 01.12.2002
Ed King

Ed King

 (23)
Erschienen am 01.01.2014
Das Land vor uns, das Land hinter uns

Das Land vor uns, das Land hinter uns

 (17)
Erschienen am 01.01.2005
Der Andere

Der Andere

 (14)
Erschienen am 19.02.2013
Zwischen Menschen

Zwischen Menschen

 (4)
Erschienen am 16.04.2014

Neue Rezensionen zu David Guterson

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buchjunkies avatar

Rezension zu "Schnee, der auf Zedern fällt" von David Guterson

Schnee, der auf Zedern fällt
buchjunkievor 4 Monaten

Schnee , der auf Zedern fällt von David Guterson

Die Geschichte spielt Mitte der fünfziger Jahre auf San Piedro, einer kleinen Insel an der Nordwestküste der USA. Der Krieg ist erst seit ein paar Jahren vorbei und das Verhältnis zu den japanisch stämmigen Bewohnern der Insel ist noch immer von Misstrauen und Vorurteilen geprägt.
Der Lachsfischer Kabuo Myiamoto wird angeklagt, seinen Kollegen Carl Heine ermordet zu haben. Es gibt keine Zeugen, aber Indizien und ein Motiv.
Während ein Schneesturm auf der Insel tobt und Zeugen, Geschworene, die Anwälte und den Richter im Klammergriff der Kälte hält,  versucht Ishmael Chambers, der Redakteur der Zeitung, zu den Hintergründen des Verbrechens durchzudringen. Dabei wird er immer stärker mit seiner Vergangenheit konfrontiert, denn Kabuo und Carl waren vor dem Krieg befreundet und Hatsue, die Frau des Angeklagten war seine Jugendliebe.

Der Roman beginnt wie ein Krimi, doch schon bald wird erkennbar , dass das Buch mehr zu bieten hat.
Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Krieg und was er aus Menschen macht.
Es ist ein sehr spannender Roman, der dennoch eine ruhige , fast poetische Erzählweise beibehält.
Sehr mitreissend fand ich die Gerichtsverhandlungen mit den verschiedenen Zeugenaussagen  und die Rückblicke einzelner Personen, durch die die Geschieht Stück für Stück zusammengeführt wird.
Mir hat dieser großartige Roman sehr gut gefallen und er klingt noch ein bisschen nach! 
Sehr empfehlenswert!

Kommentare: 6
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supersusis avatar

Rezension zu "Schnee, der auf Zedern fällt" von David Guterson

immer wieder langatmig
supersusivor einem Jahr

Ich bin sehr schwer in das Buch reingekommen und wollte es nach ca 15 Seiten weglegen. Endlose Beschreibungen, die unendlich langweilig wirkten, weil sie noch in keinem Kontext standen. Dann endlich kam etwas Handlung und gleich war man wieder mit seitenlangen Beschreibungen ausgebremst. So ging es das ganze Buch hindurch, aber da die Geschichte gut war und man wissen wollte, wie es weitergeht, hat man dies in Kauf genommen. Eigentlich finde ich Familiengeschichten und deren Hintergründe ja ganz spannend, aber zu (fast) jeder Figur, egal wie wenig sie zur Handlung beiträgt, ein Abriss über Generationen finde ich dann doch nicht mehr so interessant. Auch die Beschreibungen der Landschaft, der Boote, des Wetters, eines Hauses und wie es gebaut wurde oder einzelner Dinge wie z.B. eines Schreibtisches halten einen nur auf, wenn man wissen will, wie die Geschichte weitergeht.  Sicherlich macht gerade dies den Reiz des Buches aus, denn es hat glaube ich den Pen /Faulkner Preis gewonnen und stand wohl lange auf der Bestsellerliste, aber ich fühlte mich dauernd ausgebremst und das mochte ich nicht.

Die eigentliche Handlung ist nämlich spannend und auch das geschichtliche Setting fand ich interessant, da es mir bislang noch nicht so  bewußt war. Die Geschichte spielt in den 50ziger Jahren auf einer Amerikanischen Insel, auf der viele Japaner wohnen. Gegen Ende des 2. Weltkrieges nach dem Angriff auf Pearl Harbour werden die Japaner deportiert und kaserniert. Jetzt, in den 50zigern, sind sie zurück und versuchen ihr Leben mit Erdbeerzucht und Lachsfang zu meistern. Da wird ein Fischer tot in seinem Netzt hängend geborgen und der Verdacht fällt auf einen der Japaner. Das Buch schildert die Gerichtsverhandlung und in vielen Rückblicken (und endlosen Beschreibungen) die Vorgeschichte. Auch eine Liebesgeschichte kommt drin vor, ob diese am Ende gut ausgeht oder nicht verrate ich hier nicht, aber man hofft sehr. Wie gesagt, es gab mehrere spannende Dinge in dem Buch, aber auch wenn es sich gut und schnell liest, hat man durch die langen Beschreibungen das Gefühl, man tritt auf der Stelle und kommt nicht vorwärts, wo man doch so gerne wissen möchte, wie es weiter geht. Guckt man dann auf die Seitenzahl, ist man überrascht, wieviel und schnell man doch wieder gelesen hat. Also wohl doch ein pageturner...?

Wer also mal statt des üblichen Krimis einen etwas anderen lesen möchte, ist hiermit gut beraten.

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ichundelaines avatar

Snow Falling on Cedars is one of the few books that really deserves its international pean of praise, depicting not only the plight of Japanese immigrants during WW2 but also delivering an enthralling criminal story.

On the fictitious island of Don Piedro fisherman Carl Heine is found floating in the water with a suspicious head injury. The policeman Art Moran is quick to indentify Kabuo Myamato as the main suspect for his murder and the book starts with the trial of the latter. Set in a snowy season the trial enfolds around the stigmatization and xenophobia of the islanders towards the Japanese community. Hate, predjudice and general ignorance or pity dominate the atmosphere in the court room. However, the story not only takes place in the court room but also explores the childhood and youth of Kabuo, his wife Hatsue and the island's newspaper man Ishmael, providing a conclusive backround for the events yet to come.

A big part of the book were also depictions of the experiences of WW2, especially the occurences involving Japan, where Ishmael looses his arm. Those sections were almost as painful to read as the sections dealing with the open intolerance towards Japanese immigrants who were put into detention camps (since they were in the US, it is probably politically incorrect to call them labour camps...), after the Japanese Army bombed Pearl Harbour.

Still, this book is not only about the wider scope, it focusses also on the personal level, love, betrayal, dreams and family.

The prose is beautifully written and at times strikingly poetic. I am really glad that I read this book during winter time so I could really enjoy the cold, snow stormy atmosphere on San Piedro. A real winter time treat!

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Gespräche aus der Community

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Lalapejas avatar
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Zusätzliche Informationen

David Guterson wurde am 04. Mai 1956 in Seattle (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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