Schnee, der auf Zedern fällt

von David Guterson 
4,0 Sterne bei224 Bewertungen
Schnee, der auf Zedern fällt
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Neue Kurzmeinungen

supersusis avatar

Spannung und langatmige Beschreibungen wechseln einander ab, sodass man beim Lesen oft ausgebremst wird. Interessantes geschichtliches Setti

Schokolatinas avatar

sympathisch langatmig mit zig Rückblicken, Vorurteile und Rassendiskriminierung 1954 in den USA.

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Inhaltsangabe zu "Schnee, der auf Zedern fällt"

Der Weltbestseller, der David Gutersons Ruhm begründete.

Kabuo Miyamoto, ein Lachsfischer japanischer Herkunft, ist angeklagt, seinen Kollegen Carl Heine ermordet zu haben. Es gibt keine Zeugen, aber Indizien und ein Motiv: Rachsucht. Während ein Schneesturm die Insel San Piedro im pazifischen Nordwesten der USA und mit ihr alle Zeugen, Geschworenen und den Richter im festen Klammergriff der Kälte hält, versucht Ishmael Chambers, Redakteur der einzigen Zeitung der Insel, das Verbrechen aufzuklären.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455651430
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:720 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:18.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.10.2007 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    buchjunkies avatar
    buchjunkievor 3 Monaten
    Schnee, der auf Zedern fällt

    Schnee , der auf Zedern fällt von David Guterson

    Die Geschichte spielt Mitte der fünfziger Jahre auf San Piedro, einer kleinen Insel an der Nordwestküste der USA. Der Krieg ist erst seit ein paar Jahren vorbei und das Verhältnis zu den japanisch stämmigen Bewohnern der Insel ist noch immer von Misstrauen und Vorurteilen geprägt.
    Der Lachsfischer Kabuo Myiamoto wird angeklagt, seinen Kollegen Carl Heine ermordet zu haben. Es gibt keine Zeugen, aber Indizien und ein Motiv.
    Während ein Schneesturm auf der Insel tobt und Zeugen, Geschworene, die Anwälte und den Richter im Klammergriff der Kälte hält,  versucht Ishmael Chambers, der Redakteur der Zeitung, zu den Hintergründen des Verbrechens durchzudringen. Dabei wird er immer stärker mit seiner Vergangenheit konfrontiert, denn Kabuo und Carl waren vor dem Krieg befreundet und Hatsue, die Frau des Angeklagten war seine Jugendliebe.

    Der Roman beginnt wie ein Krimi, doch schon bald wird erkennbar , dass das Buch mehr zu bieten hat.
    Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Krieg und was er aus Menschen macht.
    Es ist ein sehr spannender Roman, der dennoch eine ruhige , fast poetische Erzählweise beibehält.
    Sehr mitreissend fand ich die Gerichtsverhandlungen mit den verschiedenen Zeugenaussagen  und die Rückblicke einzelner Personen, durch die die Geschieht Stück für Stück zusammengeführt wird.
    Mir hat dieser großartige Roman sehr gut gefallen und er klingt noch ein bisschen nach! 
    Sehr empfehlenswert!

    Kommentare: 6
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    supersusis avatar
    supersusivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung und langatmige Beschreibungen wechseln einander ab, sodass man beim Lesen oft ausgebremst wird. Interessantes geschichtliches Setti
    immer wieder langatmig

    Ich bin sehr schwer in das Buch reingekommen und wollte es nach ca 15 Seiten weglegen. Endlose Beschreibungen, die unendlich langweilig wirkten, weil sie noch in keinem Kontext standen. Dann endlich kam etwas Handlung und gleich war man wieder mit seitenlangen Beschreibungen ausgebremst. So ging es das ganze Buch hindurch, aber da die Geschichte gut war und man wissen wollte, wie es weitergeht, hat man dies in Kauf genommen. Eigentlich finde ich Familiengeschichten und deren Hintergründe ja ganz spannend, aber zu (fast) jeder Figur, egal wie wenig sie zur Handlung beiträgt, ein Abriss über Generationen finde ich dann doch nicht mehr so interessant. Auch die Beschreibungen der Landschaft, der Boote, des Wetters, eines Hauses und wie es gebaut wurde oder einzelner Dinge wie z.B. eines Schreibtisches halten einen nur auf, wenn man wissen will, wie die Geschichte weitergeht.  Sicherlich macht gerade dies den Reiz des Buches aus, denn es hat glaube ich den Pen /Faulkner Preis gewonnen und stand wohl lange auf der Bestsellerliste, aber ich fühlte mich dauernd ausgebremst und das mochte ich nicht.

    Die eigentliche Handlung ist nämlich spannend und auch das geschichtliche Setting fand ich interessant, da es mir bislang noch nicht so  bewußt war. Die Geschichte spielt in den 50ziger Jahren auf einer Amerikanischen Insel, auf der viele Japaner wohnen. Gegen Ende des 2. Weltkrieges nach dem Angriff auf Pearl Harbour werden die Japaner deportiert und kaserniert. Jetzt, in den 50zigern, sind sie zurück und versuchen ihr Leben mit Erdbeerzucht und Lachsfang zu meistern. Da wird ein Fischer tot in seinem Netzt hängend geborgen und der Verdacht fällt auf einen der Japaner. Das Buch schildert die Gerichtsverhandlung und in vielen Rückblicken (und endlosen Beschreibungen) die Vorgeschichte. Auch eine Liebesgeschichte kommt drin vor, ob diese am Ende gut ausgeht oder nicht verrate ich hier nicht, aber man hofft sehr. Wie gesagt, es gab mehrere spannende Dinge in dem Buch, aber auch wenn es sich gut und schnell liest, hat man durch die langen Beschreibungen das Gefühl, man tritt auf der Stelle und kommt nicht vorwärts, wo man doch so gerne wissen möchte, wie es weiter geht. Guckt man dann auf die Seitenzahl, ist man überrascht, wieviel und schnell man doch wieder gelesen hat. Also wohl doch ein pageturner...?

    Wer also mal statt des üblichen Krimis einen etwas anderen lesen möchte, ist hiermit gut beraten.

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    Popis avatar
    Popivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderbare seichte Erzählung. Es hat viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen.
    Nicht umsonst ein Klassiker der amerikanischen Gegenwartsliteratur


    Eine wunderschöne Erzählung, die gemächlich dahin fließt, wie die Fischerboote von San Piedro auf ruhiger See.

    Ohne harte Übergänge wird die Geschichte einer Insel, deren Bewohner und eines Mordprozesses geschildert. Ich empfand die zarten Übergänge zu den verschiedenen Protagonisten, Zeiten und Schauplätzen als sehr angenehm.

    Wer ein ruhiges Buch lesen möchte, in dem alles vorkommt, was ein Leben ausmacht, der ist mit „Schnee, der auf Zedern fällt“ gut bedient.

    Liebe, Hass, Vergebung, Vergeltung, Misstrauen, Vertrauen und die Findung des eigenen Selbst wird in diesem Buch sehr gut be- und umschrieben.

    Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

    Kommentare: 1
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    Holdens avatar
    Holdenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Verfilmung finde ich sehr gelungen, v.a. die Rolle von Ethan Hawke! "Wir trinken Schampus mit Lachsfisch!" (Franz Ferdinand).
    Olle Fischköppe

    Die Vorlage zu dem tollen Film mit Ethan Hawke: In dem Ort Amity Harbor auf der Insel San Piedro im Nordwesten der USA wird die Leiche des Fischers Carl Heine aus dem Wasser gezogen. Bei der Obduktion wird ein Schädelbruch festgestellt, aber zum Tode führte Ertrinken. Der Verdacht fällt auf den einheimischen Erdbeerfarmer Kabuo Miyamoto, da die Kopfwunde gut von einem japanischen Stockkämpfer herkommen könnte, udn Kabuo hätte mutmaßlich auch ein Motiv: Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einem Streit betreffend eines Grundstücks, das die Heines an die Miyamotos verkaufen wollten. Alles spielt sich vor dem Hintergrund der unrühmlichen Geschichte der USA ab, im Zweiten Weltkrieg ihre japanischen Muitbürger unter Generalverdacht zu stellen und in Internierungslager zu deportieren. Durch Wechsel der Perspektive schafft es der Autor, ebenfalls einen Einblick in die japanische Gedankenwelt und deren Moralmaßstäbe zu gewähren. Ein vielschichtiges, rundum gelungenes Buch!

    Kommentare: 4
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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor 5 Jahren
    Literarischer Kriminalroman aus Amerika

    Ich hatte diesen ersten Roman von David Guterson schon vor ca. 20 Jahren gelesen und er hatte mich damals sehr beeindruckt.Jetzt, nach dieser langen Zeit ,habe ich ihn wieder mit großer Anteilnahme und Spannung gelesen und habe gestaunt, wie schwierig doch die Urteilsfindung in dem Prozess  um den  japanischstämmigen  Fischer Kabue ist, der den deutschstämmigen Fischer Carl heimtückisch in seinem Boot getötet haben soll.Dabei spielt auch derZweite Weltkrieg eine imaginäre Rolle,wo sich Amerkaner und Japaner unversöhnlich gegenübergestanden haben.Diese Gerichtsverhandlung, die durch starken Schneefall begleitet und beeinträchtig wurde, erinnerte mich an den berühmten Film "Die 12 Geschworenen", wo die gerechte Urteilsfindung auch sehr schwierig gewesen ist. Das Buch hat nichts von seiner Magie verloren und ich kann es nur wärmstens empfehlen!

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    Callsos avatar
    Callsovor 5 Jahren
    Etwas überladener Klassiker von David Guterson

    Das Buch gilt schon jetzt als Klassiker. Nachdem mich Autor David Guterson mit "Ed King" begeistert hatte, war es an der Zeit, sich an den Schnee heranzupirschen.

    Ich war vom Buch insgesamt weniger begeistert als manch anderer. Mir war der Roman zu voluminös, mir waren die Beschreibungen und Rückblenden viel zu umfangreich. Klar, der Autor ist verliebt in Landschaft und Historie, weniger wäre für mich deutlich mehr gewesen.

    Denn die Hauptgeschichte ist sehr gut. Es geht überwiegend um den Mordprozess von Kabuo. Der Fischer soll seinen Kollegen Carl Heine getötet haben. Zugleich geht es um die Liebesgeschichte von Ishmael Chambers zur Japanerin Hatsue. Viel Dramatik, viel Gefühl und ordentlich Spannung, wenn bloß die oftmals ausufernden Erzählungen nicht wäre. Gerade die Beschreibungen vor Gericht, wo Staatsanwalt und Verteidigung intensiv agieren, sind ein Pluspunkt des Werkes.

    Auch das Buchende war für mich nicht so spektakulär. Insgesamt ein ordentlich bis gutes Buch, leider 100 Seiten zu lang...

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Schnee, der auf Zedern fällt von David Guterson.

    In einem kleinen Ort im Norden Amerikas findet ein Mordprozess statt. Opfer des Mordes ist ein ansässiger Fischer, Angeklagter ist ein japanischer Einwanderer. Zwischen dem Vater des Opfers und dem Vater des Täters war der Kauf eines Erdbeerfeldes vereinbart, der aber aufgrund des zweiten Weltkrieges und der Internierung der japanischen Amerikaner nie abgeschlossen wurde. Grund genug um in zweiter Generation ein Menschenleben zu nehmen? Das fragt sich Ishmael, der junge Zeitungsredakteur, während er den Prozess verfolgt und dabei in Erinnerungen schwelgt, die ihn mit der Frau des Angeklagten verbinden.

    Ein gut geschriebener Krimi, der bis zum Ende offen lässt, ob eine Täterschaft besteht und dabei eine geschichtliche Kontroverse zum Schauplatz macht, die solche Taten, bzw. Verdächtigungen erst möglich machen konnten. Dabei taucht der Leser nicht nur in den Gerichtsprozess und die darin gemachten Zeugenaussagen ein, sondern darf auch im Kopf des Zeitungsredakteurs seine Kreise ziehen, und erfährt dabei Geheimnisse, die so nur zwei Personen im Gerichtssaal bekannt sind.

    Selten begeistert mich ein Kriminalroman und zu Anfang wähnte ich mich vom Schauplatz enttäuscht. Ein Gerichtssaal, muss das sein? Was haben David Guterson und Jodi Picoult gemeinsam? Nun eigentlich nur das, denn kurz darauf verschwimmt der Fokus und der Leser steigt ein in den Kopf des jungen Reporters, der plötzlich wieder Kind ist und den eine ganz besondere Liebe mit der Frau des Angeklagten verbinden. So weicht Guterson die harte Form des Gerichtssaal-Krimis auf und gibt ihr die Züge eines Entwicklungsromans, nur um dann wieder in den Gerichtssaal zu schwenken und dort die Diskriminierung und Internierung der Japaner im zweiten Weltkrieg wiederauferstehen zu lassen und dabei beobachtend, geschichtskritische Funken im Leserherzen zu zünden.

    Guterson bietet dem Leser also mehr als ein schnödes „Täter-Opfer-Ermittler“ Spiel und erweitert das Genre in dem sich der Roman ansiedeln lässt um einen facettenreichen Hybriden aus Kriminalroman und literarischer Prosa. Ganz so poetisch wie der Titel, ist sein Stil nun nicht, lesenswert ist diese Geschichte aber allemal, definiert sie doch die Grenzen des eigenen Fassungsvermögens neu und ändert hier und da ein paar Beschriftungen auf den Schubladen im Kopf des Lesers.

    Ein solider Krimi, der die Grenzen des Genres zu erweitern weiß.

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    awogflis avatar
    awogflivor 7 Jahren
    Rezension zu "Schnee, der auf Zedern fällt" von David Guterson

    Ein Amerikaner japanischer Abstammung ist angeklagt, einen Amerikaner deutscher Abstammung ermordet zu haben und das auf einer kleinen Insel an der Nordwestküste der USA, zehn Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Die Geschichte handelt von einem Indizienprozess voller Ressentiments, der gegen den Angeklagten geführt wird, von einer Liebesbeziehung und Freundschaften, die durch die Rassengrenzen und den Krieg sabotiert werden, von Diskriminierung komischerweise nur von japanischen Ex-Feinden und von den Entwicklungen, Aussagen und überraschenden Wendungen im Strafprozess.

    Fast wie bei Perry Mason wird das Verbrechen durch viele Zeugen beleuchtet und alle Hintergründe aufgedeckt. Alle handelnden Charaktäre werden liebevoll aber fast schon zu exzessiv inklusive Hintergrund beleuchtet. Am Anfang ist es etwas mühsam die im Stakkato auf den Leser einprasselnden Kurz-Lebensgeschichten zu sortieren und im Gedächtnis zu behalten, weswegen ich einen Punkt abziehe. Es ist nicht immer notwendig die Personen inkl. deren Krankheiten, Schwächen und früherer Arbeitgeber mit wiederum ausführlicher Lebensgeschichte so ausladend breitzutreten. Da die Handlung aber auf einer kleinen Insel spielt, hat man nach ca. 150 Seiten wirklich alle kennengelernt und kann anschliessend die spannende Handlung und die ausführlichen Beschreibungen von Landschaft, Menschen, und Motiven geniessen.

    Fazit: Wenn man über den Anfang hinwegkommmt, ist es eine sehr bewegende, lehrreiche und spannende Geschichte sprachlich sehr ansprechend und atmosphärisch dicht erzählt.

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    Obadjas avatar
    Obadjavor 7 Jahren
    Rezension zu "Schnee, der auf Zedern fällt" von David Guterson

    Spannender und schön geschriebenes Buch.
    Mag teilweise seine Längen haben, dennoch bleibt es spannend und liest sich schnell weg.
    Die Sprache ist poetisch.

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    Dupsis avatar
    Dupsivor 7 Jahren
    Rezension zu "Schnee, der auf Zedern fällt" von David Guterson

    Schnee der auf Zedern Fällt ist ein Roman voller Erinnerungen.
    San Piedro, eine kleine Insel mit wenigen Einwohnern. Die 50er Jahre.
    Eines Morgens treibt ein Fischerboot unbemannt im Meer.
    Der Besitzer hängt in den Netzen. Tot.
    Indizien werden gefunden.
    Indizien die dafür sprechen, dass Kabuo Miyamoto der Täter war. Ein Jugendfreund des Fischers. Doch beide haben sich entzweit. Es hat Streit gegeben.
    Doch hat er ihn deshalb umgebracht oder ist der Prozess gegen ihn nur das Ergebnis von Vorurteilen, die sich seit Pearl Harbour hartnäckig gehalten haben?
    Ishmael Chambers, ein Zeitzungsjournalist, beobachtet den Prozess um darüber zu berichten.
    Doch er ist nicht unbeteiligt. Er und Hatsue, Kabous Frau, haben eine gemeinsame Vergangenheit.
    Eine Vergangenheit, die durch den Prozess wieder aufgewühlt wird.

    Ehrlich gesagt, habe ich etwas anderes erwartet. Die Handlung besteht zu 50 % aus dem Prozess gegen Kabuo. Die andere Hälfte besteht aus den für den Prozess relevanten Erinnerungen, denen sich die einzelnen Zeugen nacheinander hingeben. Und immer wieder Ishmaels und Hatsues Erinnerungen. Die Idee war gut, auch die Thematisierung der Vorurteile fand ich gut. Aber irgendwas hat mir gefehlt und der scheinbar ewig dauernde Prozess war teilweise ziemlich ermüdend.
    Deshalb 3 1/2 Sterne von mir.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Lalapejas avatar
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