David Hair

 4 Sterne bei 218 Bewertungen

Lebenslauf von David Hair

Magische Mysterywelten: Schriftsteller werden – das wollte der 1965 im neuseeländischen Hawke’s Bay geborene David Hair schon als Kind. Heute ist er Autor verschiedener, fortlaufender Fantasy-Serien sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. Nach seinem Studium an der Victoria University in Wellington in Alter und Neuer Geschichte war Hair zunächst in der Finanzbranche tätig. Als es seine Frau und damit die ganze Familie beruflich nach Indien verschlug, bot sich für ihn die Chance, endlich mit dem Schreiben anzufangen. Und er tat es mit großem Erfolg. In seinen Jugendfantasy-Serien „Aotearoa“ und „Die Rückkehr von Ravana“ ließ Hair erstmals seine von Legenden, historischen Persönlichkeiten und Geistern bevölkerten magischen Welten auferstehen. Beide Serien wurden mehrfach ausgezeichnet. 2012 begann Hair, mit der viel beachteten „Moontide“-Serie auch für Erwachsene zu schreiben. In Deutschland erschien sie unter dem Titel „Die Brücke der Gezeiten“. Hair, der zuvor bereits in England, Indien und Neuseeland gelebt hat, wohnt heute mit seiner Frau Kelly und den beiden Kindern Brendan und Melissa im thailändischen Bangkok. Neben dem Schreiben liebt er Fußball, Tennis, Wein und das Reisen.

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David HairDie Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
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David HairDie Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
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David HairDie Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
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David HairDie Brücke der Gezeiten - Die Waffen der Wahrheit
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David HairDie Brücke der Gezeiten - Der Zorn des Propheten
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David HairDie Brücke der Gezeiten - Die verlorenen Legionen
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David HairDie Brücke der Gezeiten - Die Rückkehr der Flut
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David HairDie Brücke der Gezeiten - Der unheilige Krieg
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Neue Rezensionen zu David Hair

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Nirenas avatar

Rezension zu "Die Brücke der Gezeiten - Die Rückkehr der Flut" von David Hair

Leider muss alles einmal zu einem Ende kommen
Nirenavor 15 Tagen

Mit "Die Rückkehr der Flut" hat David Hair nun seine Saga um "Die Brücke der Gezeiten" zu einem Abschluß gebracht. Ich nehme nur ungern Abschied von den Protagonisten, mit denen ich in acht Bänden so viel erlebt habe, zumal "Die Brücke der Gezeiten" außer "Das Lied von Eis und Feuer" die erste Fantasy-Saga war, die mir richtig gut gefallen hat. Aber alles hat ja bekanntlich ein Ende...

Im finalen Band wird es recht schlachtenlastig. Das ist natürlich dem Umstand geschuldet, dass der Autor für diverse Erzählstränge und für die Geschichte im Ganzen ein logisch nachvollziehbares Ende schaffen muss, dass möglichst noch alle offenen Fragen beantwortet. Auch wenn man sich anfangs nicht vorstellen kann, dass ihm das gelingt, stehen wir am Schluß vor einem stimmigen Ende.

Der Schreibstil ist natürlich auch im achten Band bildhaft und mitreißend, der Lesefluss entsprechend sehr gut. David Hair bleibt sich treu und man hat nicht in einer Zeile das Gefühl, hier wurde jetzt etwas hingehuscht, weil es ja ein Ende geben muss. Genauso detailgetreu wie immer begleiten wir ein letztes Mal die Kampfgefährten des Guten sowie die des Bösen.

Die einzelnen Bücher aus "Die Brücke der Gezeiten" bauen aufeinander auf, sodass man tunlichst mit dem ersten Band beginnen sollte, da man all die Charaktere und deren Verflechtungen später nur schwer nachvollziehen kann. Von mir gibt es für die Saga "Die Brücke der Gezeiten" eine ganz klare Leseempfehlung.

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zwergundelfs avatar

Rezension zu "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf" von David Hair

Geheimwaffe Erzählfluss
zwergundelfvor einem Monat

Eine magisch konstruierte Brücke, die alle zwölf Jahre zwei geographisch wie kulturgeschichtlich getrennte Kontinente verbindet, die Abziehbilder unserer Morgen- und Abendlande sind, macht noch lange keine gute Story aus. David Hairs facettenreiche Figuren, komplexe Handlungsstränge und insbesondere sein fast konkurrenzlos brillanter Erzählfluss hingegen schon. "Die Brücke der Gezeiten" ist politisch, philosophisch, gesellschafts- und religionskritisch, zugleich herzlich, romantisch und dramatisch, vor allem aber ist sie einfach herausragend geschrieben. Vier (für den deutschen Buchmarkt jeweils geteilte) Bände, von denen man keinen einzigen gern aus der Hand legt.

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BettinaR87s avatar

Rezension zu "Die Brücke der Gezeiten - Die Rückkehr der Flut" von David Hair

Das Ende - und ich vermisse die Reihe jetzt schon!
BettinaR87vor einem Monat

Das Ende rückt unaufhaltsam näher: Alaron und Ramita sind immer noch auf der Suche nach dem kleinen Nasatya, aber werden immer stärker in den eigentlichen Krieg zwischen den beiden Kontinenten verwickelt. Sie können sich nicht mehr nur auf die Suche nach dem Kind konzentrieren, sondern treffen nach und auch wegen Huryias Tod auf Malevorn – ehemals ein Rivale von Alaron und Ramon auf dem Arkanum. Nachdem er die magische Trennung von Huryia überlebt hat und jetzt selbst im Dienste eines höheren Wesens steht, macht er Jagd auf alle, die sich ihm in den Weg stellen. Selbst die Kaiserinmutter Lucia ist nicht vor ihm sicher. Dass er über beinahe grenzenlose magische Macht verfügt, macht das Ganze leider nicht einfacher.

Ramon schlägt sich zusammen mit dem Generalssohn Seth Korion weiter durch die Wüste und zur hoffentlich alles errettenden Brücke durch, doch das Gold bereitet ihnen zunehmend Schwierigkeiten. Das gesamte Kaiserreich weiß mittlerweile von den Betrügereien und will Ramon auf verschiedene Seiten ziehen. Aber wird er auf irgendeiner davon auch sicher sein? Sicher fühlt sich Cera auch nicht, vor allem, weil ihre treue Leibwächterin Elena selbst mit der Gesundheit kämpft. Sie weiß genau, dass sie die bessere Königin für Javon wäre, doch die Gesetze werden sie in Kürze dazu zwingen, abzudanken und als eine von vielen belanglosen Frauen in Sultan Salims Harem zu leben. Sämtliche Zeichen stehen auf noch größere Konflikte als jemals zuvor! Dass niemand etwas von den wahren Plänen von Lucia ahnt, egal auf welchem Kontinent er oder sie sich gerade befindet, würfelt die Figuren auf dem Spielbrett nicht nur einmal durcheinander – und die Flut steigt …

Die Kritik

Das Fazit vorab: Die Zwischenüberschrift “Kritik” ist an sich irreführend, denn an der Reihe gibt es so gut wie keine beklagenswerten Makel. Sie ist eine der abwechslungsreichsten, intensivsten und interessantesten Fantasy-Sagen, die es nun in abgeschlossener Form gibt. Die politischen Themen rücken in diesem Band etwas in den Hintergrund, dafür strebt einfach jede einzelne Zeile dem Höhepunkt und Abschluss entgegen:

Nach sieben tollen und sehr spannenden Bänden ist wohl jeder Leser neugierig, wie David Hair wohl die vielen Charaktere und Handlungsfäden miteinander zu einem Ende verflechten wird – und wie die liebgewonnenen Personen das ganze Chaos wohl überstehen werden. Kurz gesagt: Er gestaltet das meisterhaft. Er nimmt die Leser an die Hand und zeigt ihnen das sich weiterbin bunt drehende Spielfeld, auf dem die einzelnen Charaktere um ihr Leben kämpfen. Allmählich nähern sie sich räumlich wieder aneinander an und man kann es kaum erwarten, dem Wiedertreffen zuzusehen. Dabei holt er alle Leser Stück für Stück ins Boot zurück, was auch dank der schlüssigen und übersichtlichen Zusammenfassung am Anfang des Buchs wie immer kein Problem ist. Die Art und Weise, wie man mit den Charakteren mitfiebert war für mich einzigartig bisher. Sie sind keine besonderen Superhelden, sondern ganz normale Menschen (in einer Fantasywelt ;)), ihre Entscheidungen sind herrlich rational und wenig emotional übertrieben, die ganze Reihe ist ganz wunderbar befreit von Theatralik und anderen nervigen “Spannungs-Effekten”.

Echte Spannung ist trotzdem ab Seite eins gegeben, denn während man den Einzelschicksälen folgt, gibt es ja noch das massive Damoklesschwert, das über allen Beteiligten hängt und mal eben sämtliche Bemühungen der letzten Jahre zunichte machen könnte. Daher bezieht die Spannung sich auf mehrere Ebenen, sodass man das Buch schlichtweg nicht aus der Hand legen kann oder zumindest überall mit sich herumträgt, damit man möglichst in jeder Pause ein paar Seiten weiter kommt.

Am Ende lässt er seine Leser und Charaktere nicht einfach in der Leere hängen, die es nach einer großen Schlacht meist gibt. Gerade eben klirrten noch die Schwerter, Lanzen und Magusbolzen, jetzt herrscht die Stille und alles ist vorbei? Nein, David Hair gibt Ausblicke, wie es in naher Zukunft weitergehen könnte und kreiert damit ein Ende, das den Leser in die Zukunft denken lässt – anstatt selbst die Lücke zu spüren, die das Ende der Saga nun hinterlässt. Insgesamt eine der besten Fantasy-Serien mit einem einzigartigen internationalen Einschlag, die die Buchhandlung zu bieten hat!

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