David Hair

 4.1 Sterne bei 251 Bewertungen

Lebenslauf von David Hair

Magische Mysterywelten: Schriftsteller werden – das wollte der 1965 im neuseeländischen Hawke’s Bay geborene David Hair schon als Kind. Heute ist er Autor verschiedener, fortlaufender Fantasy-Serien sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. Nach seinem Studium an der Victoria University in Wellington in Alter und Neuer Geschichte war Hair zunächst in der Finanzbranche tätig. Als es seine Frau und damit die ganze Familie beruflich nach Indien verschlug, bot sich für ihn die Chance, endlich mit dem Schreiben anzufangen. Und er tat es mit großem Erfolg. In seinen Jugendfantasy-Serien „Aotearoa“ und „Die Rückkehr von Ravana“ ließ Hair erstmals seine von Legenden, historischen Persönlichkeiten und Geistern bevölkerten magischen Welten auferstehen. Beide Serien wurden mehrfach ausgezeichnet. 2012 begann Hair, mit der viel beachteten „Moontide“-Serie auch für Erwachsene zu schreiben. In Deutschland erschien sie unter dem Titel „Die Brücke der Gezeiten“. Hair, der zuvor bereits in England, Indien und Neuseeland gelebt hat, wohnt heute mit seiner Frau Kelly und den beiden Kindern Brendan und Melissa im thailändischen Bangkok. Neben dem Schreiben liebt er Fußball, Tennis, Wein und das Reisen.

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Rezension zu "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf" von David Hair

Informationsüberfluteter Beginn, später spannender
JenniferKriegervor 5 Monaten

Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


Seit das Buch bei mir eingezogen ist, habe ich darauf gebrannt, es endlich zu lesen. Die Geschichte voller Magie und Soldaten, politischer Intrigen und kriegerischer Auseinandersetzungen klang sehr vielversprechend. Zum Glück bin ich im Vorfeld darauf hingewiesen worden, dass der erste deutsche Band mit Abstand der anstrengendste Teil ist, sonst wäre ich wohl richtig enttäuscht worden. Denn das Buch fängt erst gegen Ende langsam an zu halten, was es versprochen hat. Ich hoffe sehr, dass sich das im nächsten Band, auf den ich trotzdem schon sehr neugierig bin, dann ändert.


In diesem Band war der Anfang unfassbar zäh. Schon im ersten Kapitel werden so viele Charaktere vorgestellt, dass ich das Personenverzeichnis am Ende des Buches wirklich gebraucht habe, sonst hätte ich den Überblick verloren. Dabei wird dieses Kapitel nicht einmal von einem der drei Protagonisten erzählt. Auf den ersten ca. 250 Seiten wird die gesamte Welt vorgestellt. Die Welt mit ihren zwei Kontinenten, auf denen jeweils mehrere Länder liegen, die mehrere wichtige Städte haben, in denen mehrere unterschiedliche Bevölkerungsgruppen leben, die unterschiedlichen Religionen mit unterschiedlich vielen Göttern angehören, denen unterschiedliche Gaben dargebracht werden müssen, um sie milde zu stimmen. Genau so kompliziert wie dieser Sätze ist auch der Anfang des Buches: Vollkommen überladen mit Informationen, viel zu ausführliche Details und fast gar keine Handlung. Mehr als die Hälfte des Buches ist eine einzige riesige, komplexe, langatmige Einführung in die Welt.

Das fällt umso deutlicher auf, weil das erste deutsche Buch nur die Hälfte des ersten englischen Bands umfasst. Es wären mir auch im Englischen zu viele weitschweifige Ausführungen gewesen, aber im Vergleich zum Umfang des Buches wäre die Handlung schneller ins Rollen gekommen. Grundsätzlich hat mir die Welt ganz gut gefallen, auch wenn ich kein Fan ausführlichster religiöser Rituale bin. Wären die Informationen mehr auf das Buch verteilt gewesen und am Rande der Handlung erläutert worden, hätte es mir wohl besser gefallen. So herrschte mir am Anfang ein zu großes Ungleichgewicht zwischen Informationen und Handlung.


Gegen Ende des Buches wurde es jedoch spannender. Immer mal wieder konnte mich das Buch kurzfristig mitreißen. Das war insbesondere dann der Fall, wenn es zu kämpferischen Auseinandersetzungen kam. In diesem Momenten hat die Handlung an Geschwindigkeit zugenommen, wodurch sie mich mehr packen konnte.

Außerdem habe ich im Verlaufe der Geschichte langsam angefangen, mich für die Protagonisten zu erwärmen. Das fiel mir anfangs schwer, weil die wenige Handlung, die es gab, dann auch noch von vielen verschiedenen Personen erzählt wurde. Nicht nur die drei Protagonisten erzählen ihre Kapitel, sondern auch Freunde, Familienmitglieder, Liebhaber und Gegner. Dadurch hat es sehr lange gedauert, bis ich die Protagonisten auch nur halbwegs kennengelernt hatte. Ramita ist mir nach wie vor zu passiv, aber Alaron und besonders Elena mag ich gern, sodass ich kaum erwarten kann, herauszufinden, wie es mit ihnen weiter geht.


Fazit

Zum Glück wurde ich vorgewarnt, dass ich diesen ersten Band würde überstehen müssen, bevor die Reihe mitreißend wird, sonst wäre ich wohl wirklich enttäuscht worden. Die erste Hälfte des Buches war sehr zäh, langatmig, vollkommen überladen mit Informationen, von denen ich aufgrund der Menge kaum einen Bruchteil behalten konnte, und gleichzeitig extrem handlungsarm. Erst gegen Ende des Buches wurde es spannender, die Handlung nahm an Geschwindigkeit zu und ich konnte mich für die Protagonisten erwärmen. Insgesamt habe ich mich am Anfang durch „Die Brücke der Gezeiten – Ein Sturm zieht auf“ gekämpft, bin jetzt aber neugierig auf den nächsten Band, sodass ich drei Schreibfedern vergebe.

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Rezension zu "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf" von David Hair

Konflikt zwischen Ost und West, wenn Magie im Spiel ist ...
Andre_Hoffvor einem Jahr

Wer sich in einen komplexen Fantasy-Epos vertiefen möchte, muss damit rechnen, vielen Länderein, Charakteren und Magiesystemen zu begegnen. Eine kleine Notwendigkeit, wenn man in eine derartige Geschichte ganz eintauchen und sich an ihr erfreuen möchte. Ich gebe zu, bei "Die Brücke der Gezeiten" hatte ich auch meine Schwierigkeiten am Anfang. Doch ich ließ mich von der Fülle an Informationen nicht abschrecken und aller spätestens bei der Hälfte des ersten Bandes war ich mittendrin im Geschehen. Es eröffnete sich mir eine spannende Geschichte, die es wert ist, gelesen zu werden. In der Regel bin ich äußerst kritisch, doch dies hier ist endlich mal wieder eine Roman-Reihe, die mich Mitfiebern lässt!

Sehr gut finde ich neben der ausführlichen Karte den umfangreichen Anhang. Wer sich zu sehr von der Namensflut überfordert fühlt oder mal einen Jemand vergisst, kann dort jederzeit nachschlagen.
Wichtig zu wissen ist, dass die Originalbände im Deutschen zweigeteilt sind. Band 1 und 2 bilden also den wirklichen Teil 1. Das packende Finale von Teil 1 erstreckt sich also erst im Band 2 - und dieses hat es wirklich in sich.
Was ich außerdem sehr lobenswert finde: So ziemlich jedes Kapitel hat eine gelungene Spannungskurve, die einen bei Laune hält.
Erwähnenswert: Die Kulturen im Buch haben eine starke Anlehnung an jene der irdischen Welt. Dies hatte mich anfangs ebenfalls etwas irritiert, doch fügt sich diese Sache nachher gut dem Erzählfluss. Tatsächlich sind dann sogar Parallelen zu unserer Welt zu erkennen. Andererseits unterstützt es eine genauere Vorstellung der Völker im Buch.

Das Buch ist durchaus Geschmackssache, doch sollte man ihm die Chance geben, sich zu entfalten. Mir gefällt die Geschichte sehr und ich freue mich auf die nächsten Bände.

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Rezension zu "Die Brücke der Gezeiten - Die Rückkehr der Flut" von David Hair

Leider muss alles einmal zu einem Ende kommen
Nirenavor 2 Jahren

Mit "Die Rückkehr der Flut" hat David Hair nun seine Saga um "Die Brücke der Gezeiten" zu einem Abschluß gebracht. Ich nehme nur ungern Abschied von den Protagonisten, mit denen ich in acht Bänden so viel erlebt habe, zumal "Die Brücke der Gezeiten" außer "Das Lied von Eis und Feuer" die erste Fantasy-Saga war, die mir richtig gut gefallen hat. Aber alles hat ja bekanntlich ein Ende...

Im finalen Band wird es recht schlachtenlastig. Das ist natürlich dem Umstand geschuldet, dass der Autor für diverse Erzählstränge und für die Geschichte im Ganzen ein logisch nachvollziehbares Ende schaffen muss, dass möglichst noch alle offenen Fragen beantwortet. Auch wenn man sich anfangs nicht vorstellen kann, dass ihm das gelingt, stehen wir am Schluß vor einem stimmigen Ende.

Der Schreibstil ist natürlich auch im achten Band bildhaft und mitreißend, der Lesefluss entsprechend sehr gut. David Hair bleibt sich treu und man hat nicht in einer Zeile das Gefühl, hier wurde jetzt etwas hingehuscht, weil es ja ein Ende geben muss. Genauso detailgetreu wie immer begleiten wir ein letztes Mal die Kampfgefährten des Guten sowie die des Bösen.

Die einzelnen Bücher aus "Die Brücke der Gezeiten" bauen aufeinander auf, sodass man tunlichst mit dem ersten Band beginnen sollte, da man all die Charaktere und deren Verflechtungen später nur schwer nachvollziehen kann. Von mir gibt es für die Saga "Die Brücke der Gezeiten" eine ganz klare Leseempfehlung.

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