David Hair Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens

(38)

Lovelybooks Bewertung

  • 54 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 2 Leser
  • 20 Rezensionen
(13)
(20)
(3)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens“ von David Hair

Auf der Brücke der Gezeiten wird sich das Schicksal der Welt entscheiden Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor … Der zweite Roman der außergewöhnlichen Saga über gefährliche Magie und Machenschaften, die einen die Zeit vergessen lässt!

Ein Schlaffresser mit immens viel Spannung!

— Chibi-Chan
Chibi-Chan

Besser als der 1. Band

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

David Hair hat eine bunte, lebendige Welt erschaffen, die wirklich detailliert durchdacht ist

— Lesen_ist
Lesen_ist

Ein spannend und fesselndes Buch. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

— Drei-Lockenkoepfe
Drei-Lockenkoepfe

Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht...

— tinydancingdoll
tinydancingdoll

Einfach Genial

— DavidPrice
DavidPrice

nicht wirklich gut....

— carina_gruber
carina_gruber

Liebenswürdige Charaktere, viel Spannung, aber für meinen Geschmack zu viele Liebesszenen!

— angi_stumpf
angi_stumpf

Wahrhaft epische Fantasy - wenn man sich darauf einlässt. Mit einem fürchterlichen Cliffhanger am Ende.

— Elwe
Elwe

Nicht wirklich der zweite Band, sondern die zweite Hälfte des ersten englischen Bandes. Also: Beide lesen!

— Originaldibbler
Originaldibbler

Stöbern in Fantasy

Die Magier Seiner Majestät

Ein rundum gelungenes Debüt mit einem tollen Cover

Kerstin_Lohde

Die Königin der Flammen

Ein rundum gelungener Abschluss einer Trilogie wie ich finde

Kerstin_Lohde

Flammenwüste - Der feuerlose Drache

Ich mag die Flammenwüsten Trilogie aus der Feder von Akram el Bahay sehr

Kerstin_Lohde

Frostflamme

Ein spannendes Buch das ich nicht einfach so aus der Hand legen konnte

Kerstin_Lohde

Schwarzer Horizont

Diese Reihe von dem Autor mag ich und finde sie richtig gut gelungen

Kerstin_Lohde

Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung

Sehr Spannend und gefühlvoll.

Sakle88

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Immens viel Spannung. Ein Schlaffresser!

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Chibi-Chan

    Chibi-Chan

    16. January 2017 um 03:19

    Meine MeinungAllgemeinNachdem der erste Band nur die englische erste Hälfte war, lies die Geschichte noch viel Raum nach offen. Durch diesen Band erhoffte ich, dass diese Gefühl sich ändert und es hat voll und ganz überzeugt.Endlich stiegen mir die Charaktere zu Herzen und ich stöhnte innerlich auf, wenn die Perspektive mal 30 Seiten lang über jemanden handelte, dem ich nicht allzu viel abgewinnen konnte. Doch trotzdem flogen meine Augen nur so über die Seiten und ich konnte das Buch die ganze Nacht nicht aus der Hand legen. Zwar ist die Brücke noch immer nicht erschienen, doch wurde es Seite um Seite spannender. Zwischenzeitlich war ich an Vergleichen mit George Martin dran, da auch David Hair nicht vor schweren Schicksalen oder gar Toden zurückschreckt. Gerade solchen Büchern kann ich am meisten abgewinnen, denn sie überrennen einen komplett unerwartet. Mein Bedürfnis mich auszutauschen und meinen Frust mit jemandem zu teilen war immens groß, nachdem ich das Buch innerhalb kürzester Zeit beendete.Ab einem gewissen Punkt erwartete ich hinter jeden neuen Situation eine Intrige und obwohl durch verschiedene Perspektiven vieles verraten wurde, so doch nie genug, als das man nicht wieder überrascht wurde. Man wiegte sich in sicheren Informationen, die sich blitzschnell änderten.Obwohl die Spannung ab der Hälfte schon rasant stieg, wurde diese am Buchfinale übertrumpft. Endlich kam man einen Schritt vorwärts, die Geschichte bewegt sich, mehrere Intrigen kommen so richtig ins Rollen. Die Vorgeschichte war vorüber. So fühlte sich die Geschichte eine ganze Zeit lang an. Der Autor holt weit aus, doch das muss er auch.CharaktereAm Meisten abgewinnen konnte ich tatsächlich Huriya. Sie wurde zur Heirat mit einem Greis gezwungen und während der Geschichte, entwickelt sich ihre Beziehung nach und nach. Die Gefühle kamen auch bei mir als Leser an und ich fühlte ihre Verzweiflung, da alles um sie herum zusammenbrach, während sie ihre Realität fand.Natürlich wuchs mir auch der junge Alaron ans Herz, der zusammen mit seinen Freunden ein großes Rätseln zu lösen hatten und gleichzeitig Werkzeug war. Seine menschlichen Gefühle, die Neugierde, die Liebe und trotzdem immer logisch und mit Kopf dabei.Elena konnte mir am wenigstens abringen. Ihre Sichtweise ist durch und durch strategisch, was auf Dauer anstrengend werden kann. Doch ist sie diejenige, die in menschliche Gefühlen eine Wandlung vollzog und so wurde es Seite um Seite leichter.Allgemein bringt der Autor drei grundverschiedene Sichtweisen dar. Allesamt realistische und bewegende Schicksale.Schreibstil & SichtweiseIm ersten Band war noch vieles für mich schwer verständlich. Eine Menge neue Namen überrumpeln eine, Wörter, die unserer Sprache sehr ähnlich klingen und nicht wie eine eigenständige Sprache wirkten, doch mittlerweile bin ich daran gewohnt. Durch leicht verständliche Rückblicke konnte ich mich besser in die Welt einfinden.Die Sicht des Buches ist aus der eines personellen Erzählers. Man hat die Sichtweisen von Elena, Alaron und Huriya, doch hat auch Einblicke in andere Gedanken.Cover & TitelDas Cover ist wie das erste gehalten. Man sieht die Brücke der Gezeiten in der Mitte aufragen. Farblich ist es in ein rot gehüllt, was das "Ende des Friedens" darstellen könnte. Im Vordergrund sieht man einen Kämpfer mit Schwert, doch sind eigentlich alles Magier im Buch. Eventuell könnte die Person also für den herannahenden Krieg stehen.Der Titel "Am Ende des Friedens" bezeichnet den endenden Frieden aller Protagonisten, sowie die Erhebung der Brücke aus den Fluten.Zitat"Alles war mit einem Risiko behaftet, und je größer der winkende Gewinn war, desto größer auch das Risiko." - Seite 467FazitDer zweite Band konnte mich auf allen Ebenen überzeugen. Die Protagonisten wuchsen mir ans Herz, die Situationen sind nicht vorhersehbar, man wird irre geführt und hat Hoffnungen. Die Spannung ist immens und ich kam kaum davon los. Die Welt ist strukturiert und logisch durchdacht. Ein Schlaffresser!

    Mehr
  • Tolle Fortsetzung, die Lust auf mehr macht!

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Aleshanee

    Aleshanee

    12. December 2016 um 09:15

    Während der erste Band noch eher die Vorbereitung war, geht es jetzt richtig zur Sache! Die Figuren haben sich super eingeprägt und am Anfang gibt es sogar einen Rückblick:- auf das Land und die historischen Hintergründe, die zur derzeiten Lage geführt haben- sowie auf die Figuren und Vorkommnisse aus dem ersten TeilIch bin also wunderbar wieder in die Geschichte reingekommen und hab mich sofort nach den ersten Seiten wieder zurechtgefunden. David Hair erzählt kapitelweise immer abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Hauptprotagonisten, was einen guten Überblick der aktuellen Lage zeigt. Denn an allen Ecken der beiden Kontinente brodelt es. Die Brücke der Gezeiten, die sich nur alle 12 Jahre "aus dem Wasser erhebt" und die beiden Länder verbindet, wird wieder als Kriegspfad missbraucht und das Netz der Intrigen zieht sich immer dichter zusammen.Diese vielen Fäden spinnt der Autor zu einem immer konkreter werdenden Muster und ich fand es total spannend, den Figuren auf ihren Wegen und Entscheidungen zu folgen! Ich mag sie mittlerweile alle total gerne und jeder Erzählstrang hat seinen ganz eigenen Reiz.Überhaupt finde ich die Charaktere super ausgearbeitet und sie entwickeln sich auch im Lauf der Handlung weiter.Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten und an manchen Stellen empfand ich ihn sogar als etwas plump - aber insgesamt sehr flüssig zu lesen und mit einem guten Tempo, das die Geschichte super voranbringt.Einiges wirkt allerdings konstruiert, die Zufälle häufen sich, aber es blieb noch im Rahmen - dafür gab es gegen Ende einige Überraschungen und viele spannende Momente!Der Kampf ist jedenfalls noch lange nicht zu Ende und ich freu mich schon auf den dritten Band :)© AleshaneeWeltenwanderer

    Mehr
  • Besser als der 1. Band

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    02. April 2016 um 15:54

    Zusammenfassung:Ramita, die gegen ihren Willen mit dem legendären Magier Meiros verheiratet wurde, langweilt sich in ihrem neuen Zuhause in Hebusal. Doch ihr einstiger Gelieber Kazim ist Ramita heimlich gefolgt - er hat geschworen, sie zu befreien und Meiros zu töten. Als sie schwanger wird, weiß sie nicht, ob sie das Kind des mächtigen Meiros austrägt oder das ihres Liebhabers. Elena hat ihren Auftraggeber Gurvon Gyle verraten, der alles daransetzt, um zwischen sie und ihren Schützling Cera einen Keil zu treiben. Als Elena beginnt, sich ihre Gefühle für Lorenzo einzugestehen, ist das ein gefundenes Fressen für Gyle. Der gescheiterte Magus Alaron ist überzeugt, dass seine Theorie über die verlorene Skytale richtig ist. Doch der Schlüssel zur Wahrheit liegt im verlorenen Gedächnis eines alten Mannes. Alaron und seine Freunde versuchen, das Versteck der Skytale des Corineus ausfindig zu machen - und nehmen damit ohne es zu wissen Einfluss auf das Schicksal ihrer Welt.Sonias Meinung:Gleich am Anfang nimmt die Geschichte Fahrt auf; nachdem auf einigen Seiten noch mal wiederholt wurde, was im ersten Band so alles passiert ist, geht es nahtlos weiter: es werden weiter Intrigen gesponnen, Pläne geschmiedet und, und, und. Ich war ziemlich schnell wieder in der Welt von Urte und konnte mich gleich viel besser zurechtfinden als im ersten Band. Es wurde auch nicht mehr alles erklärt, es gab fast keine "trockene" Stelle, die voller wichtiger Informationen war. Die Handlung ist wie schon in Band eins sehr spektakulär und temporeich, es passiert sehr viel.Es ist eigentlich von der Gestaltung her alles wie im vorherigen Band. Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was bei der Handlung auch sehr nötig ist! Dieses Mal geht es aber weitaus brutaler zu, wie ich finde. Ramita, Meiros, Elena und Alaron ereilt ein schlimmer Schicksalsschlag und ich war bei einigen Stellen wirklich geschockt vom Geschehen! Elena ist mir schon im ersten Band sehr sympathisch gewesen und Meiros habe ich auch viel Sympathie entgegenbringen können. Huriya ist ein Miststück! Bei Alaron weiß ich nicht, was ich denken soll - er ist unheimlich dämlich, aber andererseits sehr sympathisch ;)Die gesellschaftliche Ordnung auf Urte lässt sich mit dem Mittelalter und den Kreuzzügen sehr vergleichen, finde ich. Ich habe zwar "Game of Thrones", beziehungsweise "Das Lied aus Eis und Feuer" nicht gelesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Epos dem Werk von David Hair sehr ähnelt, was Glaube, Gesellschaft und Werte angeht. Die Frauen sind eigentlich nur dazu da, um Kinder zu kriegen und das einfache Volk schuftet. Der Autor hat seine Welt sehr gut aufgebaut, alles ist logisch und schlüssig. Auch der Schreibstil gefällt mir gut, er passt einfach zum Buch: nahezu knapp und sachlich formuliert Hair seine Sätze.Vor allem die Geschehnisse am Ende des Buches lassen den Leser gespannt zurück, ich will unbedingt wissen, wie es denn nun weitergeht! Alle Hauptcharaktere stecken bis zum Hals im Schlamassel!Da dieser Band deutlich besser als der erste war, vergebe ich vier Sterne; ich kann es kaum erwarten, den nächsten in den Händen zu halten :)

    Mehr
  • Die Brücke der Gezeiten

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Kerst

    Kerst

    21. March 2016 um 21:11

    Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor...Das Cover finde ich wieder gelungen. Die Farben harmonieren toll und auch der Krieger im Vordergrund passt gut zum Titel des Buches. Außerdem zeigen die Farben deutlich das ein neues Stadium des Konfliktes anbricht.Dieser Klappentext gibt nun schon genauer zu erkennen, welche drei Schicksale die Welt verändern könnten. Ich finde es gut, dass man durch die Informationen aus dem ersten Buch die Andeutungen sehr gut versteht.Elena Anborn, ist die Leibwächterin von Cera Nesti. Sie hat sich endgültig von Gurvon losgesagt und kämpft mit allen Mitteln gegen ihn. Doch leider fängt Cera an ihr zu misstrauen, obwohl Elena immer zu ihr gehalten hat. Doch sie fängt langsam an auch einmal an sich und ihre Gefühle zu denken und verpasst so wichtige Momente mit Cera. Sie zeigt in diesem Band noch mehr Facetten ihrer Persönlichkeit und ist mir wirklich ans Herz gewachsen.Alaron Merser, wurde die Anerkennung als Magus verwehrt. Dennoch geben er und seine Freunde nicht auf und stolpern durch Zufall auf einen lange verschollenen General der Noros-Revolte. Alaron ist ziemlich eingeschüchtert und traut sich selbst sehr wenig zu. Zum Glück ermutigen seine Freunde ihn, wodurch er gegen Ende immer mehr Selbstvertrauen gewinnt. Diese starken Seiten haben mir sehr gut gefallen, auch er wurde Facettenreicher.Ramita Ankesharan, fügt sich ihrem Schicksal als Frau von Antonin Meiros. Und zu ihrer Überraschung fasst sie immer mehr Vertauen zu ihm und fühlt sich sicher. Dennoch gibt sie in Momenten der Schwäche Kazim nach. Doch sie merkt nach einiger Zeit, dass er nicht mehr der ihr ist für den sie ihn gehalten hat und wendet sich von ihm ab. Ihre Treue gilt nun Meiros.Kazim Makani, will immer noch Ramita zurückgewinnen. Von seinen Gefährten der langen Reise wird er allerdings auf einen falschen Weg gebracht. Dieser führt ihnen auf einen Weg des Grauens, des Hasses und des Todes. Er ist regelrecht besessen von Ramita und seine Abneigung gegen die Magi und Antonin Meiros ist groß. Doch am Ende erfährt er ein schreckliches Geheimnis über sich selbst, das alles ändern wird.Da man nun alle Charaktere kannte, wurde die Geschichte auch tiefer und viele verschieden Seiten der Charaktere wurden offenbart. Der Schreibstil war immer noch einfach, aber sehr verständlich und klar. Diesen Band konnte ich wesentlich schneller lesen, da diese Längen des ersten Bandes nicht mehr so vorhanden waren.Obwohl einige Zeit vergangen war seit dem letzten Band kam ich gut in die Geschichte hinein. Sehr gut gefallen hat mir, dass  man nun auch Überschneidungen der Geschichte hat, bzw. nun zuordnen kann was für den weiteren Verlauf wichtig ist und was nicht, außerdem sieht man nun die Parallelen zwischen den einzelnen Geschichten und ist gespannt wie sich diese noch weiter ineinanderweben. Die vielen Geschichten hauchen dem buch sehr viel Leben ein und die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, bzw. verabscheue ich sie auch. Bei manchen Charakteren hat sich dies auch im laufe des Buches geändert und auch viele Personen haben mich mit ihren Handlungen überrascht. In diesem buch hatte man einen wesentlich besseren Lesefluss. man kam gut voran und an manchen Passagen wollte ich das Buch kaum aus den Händen legen! Eine ganz klare Verbesserung zu Band 2. ich bin absolut gespannt wie es in Band 3 weiter geht! Von mir bekommt dieser Band 4/5 Punkten!

    Mehr
  • mein bisheriger Lieblingsteil der Buchreihe

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2015 um 11:51

    Der Krieg steht unmittelbar bevor denn schon bald wird sich die Mondflut-Brücke wieder aus den Fluten erheben und die Feinde können sich gegenüberstehen. Da es dabei sehr auf die Geschicke einiger weniger Charaktere ankommt, macht die Sache nicht weniger Spannend. Wie schon im Vorband haben wir es auch hier wieder mit bereits bekannten Figuren zu tun von denen die Geschichte auch hauptsächlich getragen wird; Elena, Remita und Alaron. Letzterer ist noch immer etwas erschüttert weil er seine Magierprüfung nicht geschafft hat, jedoch stößt er auf ein Geheimnis das weitreichende Folgen haben kann. Remita hat sich in ihre neue Rolle als Ehefrau des Magiers gewöhnt, aber immer noch denkt sie an ihre wahre große Liebe Kazim. so richtig glücklich wirkte sie in den Band nicht, was ich gut verstehen kann.. Während sich Elena um Regentin Cera kümmert und sie beschützt. Gefallen hat mir hierbei das sich jede Figur in diesem Band einem deutlichen Wandel unterzieht. Was mir nicht oder besser noch immer nicht so gefällt ist das Setting, die vielen Namen die sich ähnlich lesen, dazu die deutlich sichtbaren Parallelen zu der realen Welt mit indischen und islamischen Teilen. Das passt für mich einfach nicht gut zusammen. Das nimmt dem Ganzen den Hauch der Fantasy weg. Dafür ziehe ich auch wieder 1 Punkt ab, die zahlreichen Namen kann ich mir ohne Notizen kaum merken so das ich immer wieder zurückblättern muss. Sowie das Setting, beides muss für mich stimmig sein. Trotzdem konnte mich das Buch begeistern. Die Handlung ist gut konstruiert und auch die Charaktere gefallen mir. Auch hat es der Autor dieses mal geschafft viel Spannung und Action in die Handlung einzuweben. Auch der Schreibstil ist nach wie vor schön leicht leserlich und beschreibt gut die Örtlichkeiten sowie auch das ganze drumherum. Obwohl ich ein paar kleinere Kritikpunkte habe, siehe oben, gefällt mir der Band sogar besser als der erste Teil. Hier kommt man langsam besser in die Handlung hinein und es wird allgemein spannender und interessanter. Es verspricht noch eine Menge interessanter Ereignisse die mich neugierig auf den 3 Teil gemacht haben. Die Brücke der Gezeiten (2) - Am Ende des Friedens erhält 4 von 5 Sternen

    Mehr
  • Die Brücke der Gezeiten #2 – Am Ende des Friedens – David Hair

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    26. September 2015 um 14:15

    Inhalt Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor. Meine Meinung Den ersten Teil der Saga (Ein Sturm zieht auf) habe ich im April 2014 gelesen und habe befürchtet, dass ich mich an nichts mehr erinnern kann. Das war zum Glück nicht der Fall, die Hauptcharaktere und die ungefähren Geschehnisse sind mir in Erinnerung geblieben. Im zweiten Teil gibt es auch als Erstes im Buch ein Kapitel »Was bisher geschah«. Auf Urte gibt es zwei Kontinente: Yuros und Antiopia, getrennt durch ein unbezähmbares Meer. Vor fünfhundert Jahren, auf dem Kontinent Yuros, hat ein Mann namens Corineus eine Sekte angeführt und gab ihnen einen Trank, der ihnen magische Fähigkeiten verlieh, die sie Gnosis nannten. Nicht alle haben es überlebt, auch Corineus nicht, da er offenbar von seiner Schwester ermordet wurde. Diejenigen mit der Gnosis haben sich aufgeteilt: Eine große Gruppe strebte nach Macht und Herrschaft, die zweite Gruppe wollte Frieden. Eine dritte Gruppe, die nur durch das Trinken einer »Magus Seele« Kräfte erhielt, wurden »Seelentrinker« genannt. Sie wurden gejagt und getötet, also tauchten die Überlebenden unter. Die Gruppe der friedlichen Magus sammelten sich unter die Führung von Antonin Meiros und sie gründeten den Ordo Costruo Orden. Nach der Entdeckung des Kontinents Antiopia im Osten bauten sie die Leviathanbrücke, die sich nur alle 12 Jahre, bei der tiefsten Flut, für 2 Jahre aus dem Meer erhebt. Das erste Mal im Jahr 808. Die letzten beiden Male hat Yuros Krieg gegen Antiopia geführt. Jetzt haben wir das Jahr 928 und die »Mondflut« steht kurz bevor. Die Ereignisse fangen 6 Monate davor an. Die drei Hauptcharaktere: Ramita, die gegen ihren Willen mit dem legendären Magus Antonin Meiros verheiratet wurde. Meiros war einer der Anhänger von Corineus und somit schon hunderte Jahre alt. Elena, die durch Vererbung die Gnosis erhielt, hat sich gegen ihren Auftraggeber gewendet und beschützt nun die königliche Familie, statt sie zu ermorden. Ramita und Elena sind auf dem Kontinent Antiopia. Auf dem Kontinent Yuros ist dann noch der Neffe von Elena, Alaron, der als gescheiterter Magus gilt wegen seiner Theorie über die »Skytale« in seiner Abschlussarbeit. Die Skytale ist das Rezept für den ursprünglichen Trank von Corineus. Dieser Trank bringt auch die stärksten Magier hervor, vererbte Kräfte sind schwächer. Es wird nun abwechselnd erzählt, was bei diesen drei Protagonisten gerade passiert. Liest sich vielleicht alles etwas kompliziert, ist es aber nicht wenn man schon den ersten Teil der Saga gelesen hat. Diese drei Charaktere sind so stark, dass sie mir tatsächlich nach eineinhalb Jahren lebhaft im Gedächtnis geblieben sind. Die Charakterisierung, auch von den Gegenspielern, ist wirklich fabelhaft gelungen. Elena hat sich bereits im ersten Buch sehr verändert. Diesmal sind Ramita und Alaron diejenigen die eine große Entwicklung durchmachen. Die Welt, die David Hair erschaffen hat, hat vieles mit unsere Welt gemein, bis auf die Magie natürlich. Dabei geht er sehr ins Detail und hat wirklich nichts ausgelassen; Jahreszeiten, Klimazonen, Währungen, Religionen, Sprachen, dunkle und helle Hautfarben, Wüsten und Gebirge, prächtige Paläste der Mächtigen und Lehmhütten der Ärmsten. Diese Welt ist bunt und lebendig, vor allem wirklich bis ins Detail durchdacht. Zumindest ist mir persönlich nichts Unerklärtes oder Unlogisches aufgefallen. Hinten im Buch gibt es einen Anhang mit Details zur Geschichte dieser Welt, die Zeitrechnung, die Religionen, die Gnosis, Studien, Sprachen und alle handelnden Personen. Und natürlich gibt es auch Landkarten. Man findet sich wirklich leicht zurecht. Die Geschichte selbst geht über die letzten sechs Monate bis zur Mondflut, also bis zu dem Zeitpunkt, wo die Brücke sich aus den Fluten erhebt und Yuros zum dritten Mal Krieg gegen Antiopia führen wird. Die ersten zwei Drittel des Buches fand ich nicht so fesselnd oder spannend. Es passiert zwar einiges, aber es zieht sich etwas, was der Grund sein wird, warum ich für die 544 Seiten eine Woche gebraucht habe. Das letzte Drittel ist im Gegensatz dazu extrem spannend! Die Ereignisse überschlagen sich fast und sorgen auch für so manch unerwartete Wendung. Im letzten Drittel ist es dementsprechend schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Betrug und Verrat, Verführung zum Bösen, Hinterlist, Hass und Verachtung sowie Liebe und Güte, alles kommt vor aber nicht immer wie erwartet. Wie im echten Leben geht nicht alles so aus, wie man es sich wünschen würde, aber das macht die Geschichte überzeugender. David Hair hat eine bunte, lebendige Welt erschaffen, die wirklich detailliert durchdacht ist. Das letzte Drittel der Geschichte ist äußerst spannend und hat mich wieder in den Bann dieser Saga gezogen. Davor hat sich die Geschichte etwas zu sehr gezogen. Es gibt offensichtliche Parallelen zu unserer Welt was Religion und Rassismus betrifft, sogar bis zur Verschleierung bei Frauen, die mich etwas stören weil zu offenkundig. Ich bin aber sehr gespannt, wie es weitergeht, vor allem gibt es nicht nur den dritten, sondern auch schon den vierten Teil. Diesmal lass ich nicht so viel Zeit vergehen dazwischen.

    Mehr
  • Eine Steigerung zum ersten Band

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Drei-Lockenkoepfe

    Drei-Lockenkoepfe

    29. July 2015 um 14:40

    Gerade bei einer Fortsetzung ist der Einstieg in das Buch sehr wichtig. Der Übergang muss reibungslos laufen, so das der Leser sofort wieder in der Geschichte ist. Der Autor David Hair hat hier eine sehr ungewöhnliche, mir noch nicht bekannte Variante gewählt. Nach dem Aufschlagen des Buches war ich sehr positiv überrascht. Der Autor hat ein ganzes Kapitel genutzt um dem Leser einen Rückblick auf Band 1 zu geben. Eine tolle Auffrischung. Diese Rückblende ist ausreichend um Lesern die (warum auch immer ) mit Band 2 beginnen eine grobe Vorstellung zu vermitteln. Auch hier wird die Geschichte weiter aus wechselnder Sicht von den drei wichtigsten Protagonisten (Ramita, Alaron und Elena) erzählt. Alle drei gefallen mir auf ihre eigene Art sehr gut. Nicht das jeder gleich liebenswert ist, dennoch sind die Charaktere mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und sind herrlich unperfekt, authentisch, vielschichtig. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Buch zwei hat mir noch einen ticken besser gefallen als Band 1, da die langen Erklärungen und Einführungen nicht mehr nötig waren. Ausserdem ist man von Beginn an mitten im Geschehen. Von Anfang bis Ende begeisternd. Kontinuierlich steigt die Spannung bis dann leider wieder ein Ende kommt. Wie Vorauszusehen endet dieses Buch mit Erscheinen der Mondflutbrücke (Leviathanbrücke). Obwohl es in der "Die Brücke der Gezeiten" hauptsächlich darum geht einen grossen Krieg vorzubereiten, fühle ich mich nicht mit Schlachten, Kämpfen oder deren Planung überrannt. Wie auch in der Leseprobe gut zu sehen ist, befindet sich wieder eine Karte von Yuros und Antiopia im Buch Der einzig wirkliche Kritikpunkt für mich sind die Gedankenverbindungen. Die Magi können sich über weite Entfernung miteinander Verbinden. Diese Verbindungen bzw. Gedankenunterhaltungen werden in kursiver Schrift dargestellt. Leider ohne Anführungszeichen oder Zusatz wer dies gerade sagt/denkt. So kann nicht immer klar erkannt werden welchen Gedanken sendet. Bisher Erschienene Teile dieser Serie Band 1 - Ein Sturm zieht auf Band 2 - Am Ende des Friedens Band 3 - Die scharlachrote Armee Band 4 - Die Waffen der Wahrheit ( erscheint am 15 Oktober 2015) === Fazit === " Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens " ist ein spannend und fesselndes Buch. Ich freue mich auf die Fortsetzung. === Der Autor === David Hair ist ein neuseeländischer Schriftsteller. Für seine Jugendromane wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Brücke der Gezeiten ist seine erste Fantasysaga für Erwachsene. Nachdem er lange Zeit erst in England, dann in Indien gelebt hat und die Welt bereiste, lebt er nun in Auckland, Neuseeland.

    Mehr
  • Wunderbare Fortsetzung

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    thebookpassion

    thebookpassion

    11. June 2015 um 12:32

    Die nächste Mondflut naht und die Kontinente bereiten sich für die entscheidene Schlacht vor, denn die Mondflutbrücke wird sich bald aus dem Wasser erhebt und die verfeindeten Kontinente verbinden. Der Ausgang des Kriegs hängt von nur wenigen Protagonisten und ihren Entscheidungen ab, doch ist sich kein Protagonist wirklich bewusst, welche Konsequenzen ihrer Entscheidungen haben können. Alaron versucht zu erfahren, warum er die Magier Prüfung nicht bestanden hat und stößt dabei auf ein gut gehütetes Geheimnis und dieses Geheimnis könnte alles verändern. Während dessen versucht Elena die Junge Regentin Cera zu beschützen und unterstütz sie in allen Dingen, doch es ist die Zeit des Misstrauens. Ramita gewöhnt sich langsam an ihre Rolle als Ehefrau des alten aber mächtigen Magiers. Sie ist hin und her gerissen zwischen ihrem Ehrgefühl und ihrer Liebe zu Karim. ,,Am Ende des Friedens“ ist eine gelungen Fortsetzung und die zuvor angedeuteten Konflikte spitzen sich immer mehr zu. Erneut erlebt man die Vorkriegszeit aus verschiedenen Perspektiven und so konnte ich die Beweggründe der einzelnen Parteien sehr gut verstehen und nachvollziehen. Gespannt habe ich verfolgt, welche Partei einen Vorteil hat, dies konnte sich allerdings schnell ändern und so gelingt es dem Autor durch das ständig Katz und Maus Spiel eine anhaltende Spannung aufzubauen. Bis zum Ende hin ist das Machtverhältnis relativ ausgewogen und so ist auch zum Ende des zweiten Bandes noch alles offen und möglich. Die Ideen die hinter der Mondflutbrücke steckt faszinieren und begeistert mich. Jedoch gibt aus auch altbekanntes wie z.B. der Aufbau der politischen Intrigen und auch einzelne Figuren erinnern mich an manch andere Charaktere. Jede Figur ist überzeugt das Richtige zu tun und auf der richtigen Seite zu stehen und schlussendlich entscheidet der Sieg, ob die Figuren die richtigen Ideale haben oder nicht. Keine Figur ist wirklich grundsätzlich Gut oder Böse. Jedoch handeln die Charaktere alle Interessen geleitet. Geschickt verwebt der Autor die verschiedenen Schicksale zu einem großen Ganzen und es gelingt ihm perfekt zu verdeutlichen welche Rollen die einzelnen Protagonisten im großen Konflikt einnehmen. Jede Figur ist im Wandel und verändert sich und wächst an ihrer Aufgabe. Jedoch verändern sich leider einige Protagonisten nicht immer zu ihrem Vorteil und haben bei mir einige Sympathiepunkte eingebüßt. Elena wirkte im ersten Band sehr selbstbewusst und auch sehr intelligent. In ,, Am Ende des Friedens“ übersieht sie jedoch sehr oft offensichtliche Gegebenheiten und bringt sich dadurch in Schwierigkeiten. Zudem achtete sie im zweiten Band wesentlich weniger auf ihre Umgebung und wirkt stellenweise einfach etwas oberflächlich. Die Passagen mit dem jungen Magier Alaron konnten mich von Anfang an begeistern, da er sich einfach nicht unterkriegen lässt und sich weigert aufzugeben. Die Detektivarbeit, die er mit seinen Freunden betreibt, um das Geheimnis rund um seine Abschlussarbeit zu lösen, hat dem Roman das gewisse etwas verliehen und mich gut unterhalten. Ramita wurde im ersten Teil leider nur sehr blass und oberflächlich skizziert. Der Autor lässt sie jedoch im zweiten Teil stark reifen und verleiht ihr mehr Tiefe. Sie wirkt einfach nicht mehr wie eine junge verwöhnte Tochter. David Hair legt großen Wert auf die Gestaltung seiner Figuren und beschreibt sie und ihre inneren Kämpfe sehr detailliert. Zudem bedient er sich erneut einem klaren und nüchternen Schreibstil, der weder kompliziert, noch zu einfach wirkt. Geschickt baut David Hair die verzweifelte, düstere und erwartungsvolle Atmosphäre der Vorkriegszeit auf. Alles in allem konnte mich auch der zweite Band der Reihe Überzeugen. Der Autor geht noch wesentlich intensiver, als im ersten Teil, auf die einzelnen Protagonisten ein und schafft es die Eindrücke jeder Figur bezüglich der Vorkriegszeit perfekt einzufangen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

    Mehr
  • Volle Kraft voraus in die Katastrophe?

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    BettinaR87

    BettinaR87

    05. December 2014 um 22:10

    Achtung, potenzieller Spoiler! Bei „Der Ende des Friedens“ handelt es sich um Band zwei von „Die Brücke der Gezeiten“. Urte, die auf zwei Kontinente aufgeteilte Welt. Die Zeit bis zur Mondflut vergeht unerbittlich und die Schicksale drehen und wenden sich genauso unerbittlich: Ramita entwickelt eine gewisse Zuneigung zu Antonin Meiros, Erbauer der Brücke und nun ihr Ehemann. Sie soll von ihm so schnell wie möglich schwanger werden. Doch was ist mit Kazim, ihrer Liebe aus der Heimat? Der taucht plötzlich in der Stadt auf, schließt sich dem heiligen Krieg an und will Ramita retten – indem er Meiros tötet. Elena weiß nicht mehr wohin vor lauter Stress. Die Regierung rund um Cera verlangt ständig nach Aufmerksamkeit. Dabei verhält sich ihr einstiger Schützling immer befremdlicher – hat Gurvon seine Finger im Spiel? Elena weiß nur eines: Wenn Cera ihr entgleitet, ist das Tor zur Hölle weit geöffnet. Alaron Merser tut sich immer noch schwer damit, keinen Abschluss vom Arkanum erhalten zu haben. Doch seine Freunde halten zu ihm und bald machen die drei eine Entdeckung von enormer Wichtigkeit: Sie wissen, wer die Skytale entwendet und versteckt hat. Außerdem: WO sie versteckt sein könnte. Der lokalen Politik fallen die drei Nachwuchsmagier auf. Das hat zur Folge, dass sie penibel beobachtet und verfolgt werden. Natürlich will Belonius Vult die Skytale für sich, denn nur mit ihr kann ein Magus in die Aszendenz erhoben werden. Die Kritik Am Anfang merkt man durchaus, dass der englische Originalband einfach auf zwei deutsche Bände verteilt wurde. Man steigt nicht in medias res ein, sondern wird hineinkatapultiert. Wer nicht direkt davor den ersten band gelesen hat, wird ein paar Seiten brauchen, um sich wieder hineinzufinden. Das geht dank flüssigem Schreibstil und eingestreuten Erinnerungen dann aber recht fix. Der Leser hat das Gefühl, den Figuren dabei zusehen zu müssen, wie sie ins Verderben laufen. Am Ende tun das auch nicht wenige – und die Schlacht hat noch nicht einmal begonnen. David Hair erweist sich als ein erbarmungsloser Autor. Er ist zwar kein zweiter George R.R. Martin, aber zimperlich ist er nun wirklich nicht. Natürlich hängt die Mondflut über allem und jedem. Dabei sollen die drei Hauptcharaktere entscheidende Rollen spielen. Am Anfang des Buchs ist noch nicht klar, wie das bei der gegenwärtigen Situation funktionieren soll. Mit jeder weiteren gelesenen Seite offenbart sich der Zusammenhang ein bisschen mehr. das bringt eine ganz eigene Spannung in die Zeilen, denn mittlerweile will der Leser unbedingt wissen, wohin die Reise gehen könnte. Während des Endes fügt er aus dem Nichts glaubwürdige Wendungen ein, die der Erzählung eine ganz andere Richtung geben und außerdem auch eine neue Tiefe. Dazu muss man manchmal gar nicht bis ganz unten in die Trickkiste greifen: Wie sehr ein Verwandtschaftsverhältnis einfach alles ändern kann, lest ihr in „Die Brücke der Gezeiten, am Ende des Friedens“. Sehr gute Fortsetzung eines vorher schon gelungenen Auftakts!

    Mehr
  • Die Brücke der Gezeiten 2: Am Ende des Friedens besprochen von Götz Piesbergen

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Splashbooks

    Splashbooks

    08. October 2014 um 09:51

    Mit "Am Ende des Friedens" liefert der Penhaligon-Verlag den zweiten Band zu David Hairs "Die Brücke der Gezeiten"-Reihe aus. Wobei es sich dabei natürlich in Wahrheit um die zweite Hälfte des ersten Originalromans handelt, der, wie es hierzulande üblich ist, gesplittet wurde. Wann Teil Drei erscheinen wird, steht noch nicht fest. Im Original ist die dazu gehörige Vorlage gerade erst herausgekommen. Die Mondflut wird bald kommen und damit auch die Zeit, in der die Brücke der Gezeiten passierbar sein wird. Und wenn dies geschieht, wird unweigerlich Krieg ausbrechen. Etwas, was verschiedene Parteien herbeisehnen und herbeiführen wollen, aus verschiedenen Gründen. Dabei sind drei verschiedene Schicksale auf die eine oder andere Art in diesen anstehenden Konflikt verflochten. Die Magierin Elena hat ihre Heimat verraten, um eine Familie zu schützen, die ihr am Herzen liegt. Doch sie muss feststellen, dass die neue Königin, die sie beschützt und unterstützt immer gefühlskälter agiert. Der gescheiterte Magier Alaron und seine Freunde suchen nach einem mächtigen, magischen Artefakt. Und Ramita wird zwischen ihrer Liebe zu Kazim und ihrer Zuneigung zu ihrem Ehemann Antonin Meirol schier zerrissen. Das erste, was einem an diesen Roman auffällt ist, wie offen für Neueinsteiger er ist. Das liegt jetzt weniger an der Schreibweise des Autors, als vielmehr an drei Kapiteln, die vor der eigentlichen Handlung gestellt wurden. In denen wird noch einmal die Welt näher erläutert, in der die Ereignisse stattfinden. Man lernt den drohenden Konflikt näher kennen und die wichtigsten, handlungstragenden Figuren. So ist es kein Problem, dem Plot von "Am Ende des Friedens" zu folgen. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/20751/die_bruecke_der_gezeiten_2_am_ende_des_friedens#sthash.OMwvHe5z.dpuf

    Mehr
  • Rezension zu Die Brücke der Gezeiten: Am Ende des Friedens von David Hair

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2014 um 18:26

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Bei “Die Brücke der Gezeiten: Am Ende des Friedens” merkt man eins ganz schnell: Hier wurden mal wieder aus dem Stoff, der im Original einen Band liefert, zwei Bücher gemacht. Das war mir im Vorhinein gar nicht bewusst, wird beim Lesen aber tatsächlich recht schnell deutlich. So hat es im ersten Band “Die Brücke der Gezeiten: Ein Sturm zieht auf” ziemlich lange gedauert bis wirklich Spannung aufkam, das Buch enthielt hauptsächlich Inforrmationen, die man zum Verständnis des weiteren Geschehens benötigt, aber noch nicht so viel Handlung und Spannung. Diese gibt es dafür nun in diesem zweiten Teil des ersten Bandes quasi direkt von Anfang an. Es dauert nicht lange bis die Geschichte Fahrt auf nimmt und die Geschehnisse endgültig ins Rollen kommen. Die Figuren entwickeln sich und gewinnen schnell an Tiefe, werden gnadenlos in die Handlung hineingezogen und der Leser direkt mit ihnen. Mich konnte “Die Brücke der Gezeiten: Am Ende des Friedens” von Anfang bis Ende begeistern, auch wenn ich manchmal Probleme mit der Sprache hatte (was aber auch an der Übersetzung liegen kann) und der Eindruck, den ich schon beim Lesen des ersten Bandes gewonnen habe, nämlich dass es sich hier um wirklich große, epische Fantasy handelt, wurde eindeutig bestätigt.

    Mehr
  • Klassisch-epische Fantasy, die Zeit braucht, um sich zu entfalten

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Elwe

    Elwe

    Yuros und Antiopia - zwei Kontinente, dazwischen ein Ozean. Yuros wird vom Rondelmarischen Kaiserreich mit seinen übermächtigen Armeen dominiert, die herrschende Clique hat um ihre Verfügungsgewalt über Magie (die sie 'Gnosis' nennen) eine Religion erschaffen. Antiopia, der exotische Widerpart, ist die Heimat vieler großer und kleiner Königreiche und zweier miteinander verfehdeter Religionen, in deren Namen viel Blut vergossen wird. Der Ozean kann nur mit magischen Windschiffen überquert werden kann, oder über eine gewaltige Brücke, die alle zwölf Jahre für zwei Jahre aus den Fluten auftaucht. Die nächste Mondflut, die die Brücke freigeben wird, ist nur noch wenige Wochen entfernt. Legionen des Rondelmarischen Kaiserreichs stehen bereit, Antiopia mit Krieg zu überziehen, sobald die Brücke begehbar ist.  Von hier aus entwickeln sich verschiedene Handlungsstränge, die zunächst noch nicht viel miteinander zu tun haben, aber auf die eine oder andere Weise alle mit dem großen Ganzen verwoben sind: Da ist Ramita, eine einfache Händlertochter, die an den mächtigsten Magier seiner Zeit verheiratet wird, der mit ihr Kinder zu zeugen hofft, die der Welt irgendwie den Frieden zurückgeben sollen. Ramitas Geliebter Kazim wird unter dem Eindruck seines Liebeskummers von einer Sekte fanatischer Gotteskrieger angeworben, die Ramitas Ehemann tot sehen wollen. Dann haben wir den jungen Alaron, der mit seiner Abschlussarbeit der Wahrheit über eine gigantische Verschwörung um das heiligste Artefakt des Rondelmarischen Magierklerus erschreckend nahe kam und darauf seinen Titel nicht erhält - aber der Spur unbedingt weiter nachgehen will. Schließlich Elena, einst Spionin in rondelmarischen Diensten, nun der jungen Königin Cera auf Antiopia aus Liebe und Loyalität ergeben. Ceras Reich ist ein Schlüssel beim Versuch, rondelmarische Vorherrschaft auf dem Kontinent zu zementieren, und Elena hat Ceras Leben um einen hohen Preis vor den Angriffen ihres früheren Meisters Gurion retten können. Doch die Bedrohung ist noch lange nicht abgewendet - im Gegenteil.  'Am Ende des Friedens' - der zweite Band der deutschen Übersetzung - ist eigentlich die zweite Hälfte des ersten Bands im englischen Original, das vermutlich aus Gründen des Umfangs geteilt worden ist. Das merkt man deutlich, denn wo der erste Band seine Zeit brauchte, um so etwas wie Spannung aufzubauen, ist dieser zweite Teil fast von Anfang an packend und lädt zum Mitfiebern ein. Die Dinge geraten schnell und gnadenlos in Bewegung, es folgt eine Wendung auf die nächste, viele unerwartet. Die Figuren gewinnen an Profil und Tiefe und damit auch an Sympathie. Man nimmt tatsächlich Anteil an ihrem Schicksal, und da der Autor sie nicht schont, überschlagen sich die Ereignisse umso dramatischer. Ich gebe zu, nach dem ersten deutschen Band war ich unschlüssig, in welche Richtung dieses Epos sich entwickelt. Nach diesem zweiten Teil bin ich nun sehr positiv überrascht und meine, dass das hier auf jeden Fall große, lesenswerte, sehr epische Fantasy ist - die gelungene Verknüpfung mehrerer Einzelschicksale mit einem großen, weltumspannenden Konflikt. Es gibt derzeit eine Menge Bücher, die von sich behaupten, sie seien 'für Fans von Game of Thrones' - dieser Auftakt hier könnte es tatsächlich schaffen, eine ähnlich epische und vielschichtige Geschichte zu erzählen. Einziger Wermutstropfen ist für mich der Weltentwurf: Die Anlehnung an unsere real existierende Welt, jedoch in Fantasy-Namen gekleidet, mutet mitunter bemüht und ein bisschen bizarr an. Es ist recht offensichtlich, dass Kultur und Religion des Rondelmarischen Kaiserreichs und des ganzen Kontinents Yuros einem mittelalterlichen Europa unter Einfluss des Christentums und mit großer Lust auf Kreuzzüge ins heilige Land entsprechen, und dass Antiopia nach dem Vorbild Asien modelliert ist. Die beiden großen Religionen entsprechen bis hin zu priesterlichen Riten und dem Aussehen (bzw. Nicht-Aussehen) ihrer Götter dem Hinduismus (mit seinem Zentrum in einem Land, das Indien entspricht) und dem Islam - bei dem auch eine fanatische Sekte religiös getriebener Gotteskrieger nicht fehlen darf. Dazu wird man mit einer Vielzahl von Namen bombardiert, bei denen man auch nach 800 Seiten noch nicht sicher ist, auf welchem Kontinent oder in welcher Religion oder wo auch immer sie eigentlich hingehören. Im Moment allerdings, in dem man sich als Leser den Schicksalen der Protagonisten nähert, in denen es um menschliche Intrigen und Sehnsüchte und Unsicherheiten geht, da findet dieses Buch zu wirklicher Größe. Da stören auch die vielen albernen Bezeichnungen nicht mehr, denn die Charaktere und ihre Verwicklungen wissen so sehr zu fesseln, dass man alles andere vergibt.  Aus diesem Grund bekommt das Buch - zusammen mit Band 1 - auch eine klare Leseempfehlung und volle Wertung. Denn hier erwartet einen wieder einmal richtig epische, gut durchdachte, emotional packende Fantasy, bei der man sich die Nägel vor Spannung auf den nächsten Band abknabbern möchte. Ich rate zu zwei Dingen: Erstens, unbedingt den ersten Band vorher lesen - und dann unmittelbar mit diesem hier weiterzumachen, denn die Story geht nahtlos weiter. Und zweitens, habt Geduld. Vor allem beim ersten Band. Die ersten zweihundert Seiten oder so sind zäh, die Namen verwirrend, die Figuren erscheinen einem zunächst fremd. Aber das ist es wert, in diesem zweiten Band wird man belohnt.  Ach ja, die Cliffhanger am Ende sind tödlich ;)

    Mehr
    • 2
    Floh

    Floh

    21. August 2014 um 03:42
  • Teil 1 war schon super, aber Teil 2 ist noch besser.

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Buecherfee82

    Buecherfee82

    02. August 2014 um 01:39

    Inhalt: Die Mondflut rückt immer näher und für drei Menschen ändert sich ihr Leben. Ramita wird endlich schwanger, doch von wem sind die Kinder? Von ihrem Ehemann Antonin Meiros, oder ihrem früheren Verlobten Kazim, den sie noch immer liebt. Cera wird immer gefühlskälter, was Elena sehr erschreckt, doch Cera geht ihren Weg als Regentin. Aber es könnte sein, dass etwas anderes dahintersteckt und das muss Elena herausfinden. Alaron Merser und seine Freunde müssen zusammen ein Geheimnis lüften, denn ein komischer alter Greis taucht eines Tages unvermittelt bei Alaron auf und dieser wird von der Stadtwache gesucht. Wer ist der alte Kauz? Um dies herauszufinden müssen sie sich dem Kommandanten der Stadtwache anvertrauen. Können die drei Muhren trauen? Meine Meinung: Lange habe ich den zweiten Teil dieser Reihe herbeigesehnt und endlich konnte ich ihn in meinen Händen halten. Beim ersten Teil ging es mir auf den ersten Seiten so, dass ich die ganzen Informationen die ich bekam nicht verarbeiten konnte. Dadurch hatte ich als Leser das Gefühl, dass ich beim lesen nicht vorwärtskam. Was aber daran liegt, dass diese Geschichte so bildgewaltig präsentiert wird. Eigentlich ging ich davon aus, dass man den ersten Teil nicht mehr toppen kann, denn dieser hat mich schon aus den Schuhen gerissen aber David Hair hat die Messlatte noch ein ganzes Stück nach oben gesetzt und mich total umgehauen. Ich bin jetzt schon auf die Nachfolger gespannt und leide jetzt schon darunter, dass es noch lange dauern kann. Der Unterschied zum ersten Teil ist, dass hier die Charaktere nicht mehr vorgestellt werden müssen und man gleich mitten im Geschehen ist. Auch der Einstieg war für mich recht leicht, da am Anfang zusammengefasst wird, was im Vorgänger alles passiert ist. Nur bin ich wirklich gespannt, welche Charaktere im nächsten Band noch mitwirken, denn in diesem hier müssen wir uns leider von sehr vielen sympathischen verabschieden. Es geht wirklich richtig zur Sache und mehr Spannung geht schon gar nicht mehr. Von den drei Geschichtssträngen finde ich den von Alaron Merser und seinen Freunden am interessantesten, denn von ihrer "Schatzsuche" hängt viel ab. Die Geschichte um Ramita und Meiros handelt sehr viel davon, dass sich die beiden trotz der Zweckheirat näher kommen und sie sich sogar etwas in ihn verliebt. Doch leider hat diese Geschichte einen schlimmen Ausgang. Relativ uninteressant finde ich alles was sich um Cera und Ella dreht, denn dort hat Gurvon Gyle seine Finger im Spiel und er ist ein absoluter Unsympath. Auch hier passieren sehr viele schlimme Dinge. Meine Meinung: Ein episches Abenteuer, das durch seine bildgewaltige Darstellung seinesgleichen sucht.

    Mehr
  • Freu mich jetzt schon auf Teil 3!

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    24. July 2014 um 20:39

    Die Geschichte: Bei diesem Buch ist es auf jeden Fall unerlässlich, zuerst einmal Teil 1 zu lesen, falls man diesen noch nicht kennt. In “Ein Sturm zieht auf” lernt der Leser nämlich erst einmal die wichtigsten Personen, die Umgebung, die ganzen Verstrickungen der Völker und die Fehden untereinander kennen. Hier im 2. Teil ist man sofort wieder mitten in der Story. Zunächst dreht sich alles um Ramita, die mit dem mächtigsten Magus verheiratet wurde und ihm viele Kinder gebären soll. Ihr Ex-Verlobter Kazim gibt noch nicht auf und will seine Geliebte zurückerobern – um jeden Preis. Viele neue Figuren werden in diesem Buch nicht mehr vorgestellt, doch ein Mann kommt ins Spiel, der sehr viel Mysteriöses und Spannendes mit sich bringt. Auch die Situation um Elena, die ehemalige Attentäterin und Spionin spitzt sich extrem zu, es wird immer schwerer, zu entscheiden, wem man Vertrauen schenken kann und wem nicht. Am Ende des Buches ist es endlich so weit: die Brücke erhebt sich aus den Fluten des Meeres und kann passiert werden… Meine Meinung: Auf diese Fortsetzung habe ich mich sehr gefreut, auch wenn ich den ersten Band der Saga nicht uneingeschränkt gut gefunden hatte. Trotzdem ist die Geschichte insgesamt so spannend und fesselnd, dass man einfach wissen will, wie es mit den Protagonisten weiter geht. Viele dieser Charaktere sind auch so sympathisch, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Leider überlebten nicht allem einer Favoriten diesen Band, was ich sehr schade finde. Aber man kann nicht immer ein totales Happy End haben. Was mich bereits im ersten Teil gestört hat und sich hier natürlich fortsetzt: es ist insgesamt zu wenig Fantasy und stattdessen einfach vieles aus der realen Welt übernommen, nur mit leicht veränderten Begriffen. Beispiel: die “Erde” heißt “Urte” und auch in diesem Buch wird der alte Irrglaube erwähnt, dass es sich nicht um eine “Urtekugel”, sondern um eine Scheibe handeln würde. Solche Sachen hätte man sich meines Erachtens nach einfach sparen können. Was mich allerdings noch mehr gestört hat: zu viele Sexszenen, die ich überhaupt nicht lesen mag, schon gar nicht in ausführlicherer Form. Die tollen Charaktere und die stellenweise recht spannende, actionreiche Handlung überzeugen aber insgesamt und so konnte mich das Buch bestens unterhalten und ich habe es sehr gerne gelesen! Fazit: Durchaus spannend und fesselnd, mit vielen liebenswürdigen Charakteren, doch auf die Liebesszenen könnte ich gut verzichten! Knappe 4 Sterne würde ich dafür vergeben – und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!

    Mehr
  • Für Fans von Game of Thrones...

    Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    18. July 2014 um 02:16

    ...ist ein Werbeslogan, der im Moment gerne auf Fantasyliteratur angewandt wird. Ob man diese Reihe so bewerben könnte ist eine Frage auf die ich im Laufe dieser Rezension eingehen möchte. "Die Brücke der Gezeiten 1 - Ein Sturm zieht auf" und "Die Brücke der Gezeiten 2 - Am Ende des Friedens" bilden im englischen Original einen Band ("Mage's Blood"). Dieser ist der Auftakt einer auf vier Bände angelegten Reihe ("Moontide Quartet"). Doch worum geht es überhaupt? Auf Urte gibt es zwei Kontinente: Yuros und Antiopia. Yuros ist eng an das mittelalterliche Europa angelehnt, während Antiopia eher an Afrika und/oder Indien erinnert. Ursprünglich war Urte genau so unmagisch wie unsere reale Erde, doch etwa 500 Jahre bevor die Handlung einsetzt änderte sich dies schlagartig als die Mitglieder einer kleinen Sekte plötzlich die Fähigkeit erlangen Magie zu wirken. Durch die Magie verschieben sich nicht nur schnell die Machtverhältnisse in Yuros, wo das Rondelmarische Reich und die Kirche des Corineus eine Vormachtstellung erlangen, sondern auch Antiopia bleibt nicht unbeeinflusst. Zwar hat Antiopia keine Magier aber die Magier aus Yuros errichten mit Hilfe ihrer Magie eine Brücke zwischen den Kontinenten. Dies erhebt sich zwar nur alle zwölf Jahre aus den Fluten, trotzdem verbindet sie die Kontinente in nie geahnter Weise. Die Politik, einschließlich der sich daraus ergebenden Kriege, ist ein großes Thema des Romans. Das andere große Thema ist die Magie und am Anfang besonders die Frage nach ihrem Ursprung. Der Leser erlebt die Welt und ihre Politik durch die Augen verschiedener Protagonisten. Im zweiten deutschen Band sind dies vor Allem (Achtung Spoiler in bezug auf Band 1): der gescheiterte Magier Alaron, der denkt mit seiner verwegenen Theorie auf einer heißen Spur zu sein, die Magierin Elena, die sich gegen ihre ursprünglichen Auftraggeber gestellt hat  und nun der jungen Prinzessin Cera zur Seite stehen muss, Ramita, die mit dem legendären Magier Meiros verheiratet wurde und ihr Geliebter Kazim, der sie nicht verloren geben will. Kommen wir zurück zum Vergleich mit "Game of Thrones" bzw dem "Lied von Eis und Feuer". Meines Erachtens hat es "Moontide Quartet" verdient mit Martin's Meisterwerk verglichen zu werden. Genau wie dieses präsentiert es eine komplexe und glaubhafte Welt, auf der es nicht Gut und Böse, sondern lediglich Menschen und Interessengruppen mit glaubwürdigen Motivationen gibt. Wenn ich diese Reihe mit wenigen Worten umreißen sollte, würde ich sagen: "Game of Thrones mit mehr Magie und nur halb so vielen Protagonisten". Gestört hat mich an diesem Buch wirklich nur wenig. Eigentlich stört mich nur, dass manche Dinge zu sehr an unsere Welt angelehnt sind. Dass die yurischen Monatsnamen eng an die irdischen angelehnt sind, mag ja noch ganz praktisch sein, dass es mit "Shaitan" ein Wesen aus der irdischen Mythologie direkt nach Urte geschafft hat, irritiert mich schon mehr. Außerdem muss man sagen, dass das Buch (bzw. die beiden deutschen Bücher) im Prinzip nur alt Bekanntes bietet; wenn auch in einer guten Form und Komposition. Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, der mir gut gefallen hat, dem aber ein bisschen das Neue und Besondere fehlt. Trotzdem gute 4 Sterne.

    Mehr
  • weitere