David Hair Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 15 Rezensionen
(10)
(13)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee“ von David Hair

Wenn sich das Meer blutrot färbt, steht der Krieg bevor! Die Flut der Gezeiten ist gekommen, und eine scharlachrote Legion versetzt dem Osten einen blutigen Schlag. Im Namen des Kaisers morden seine Inquisitoren auf der Suche nach dem mächtigsten Artefakt aller Zeiten. Doch als der Osten und der Westen endlich durch die Brücke der Gezeiten verbunden sind, erhebt sich eine ungeahnte Macht, die dem Willen des Kaisers trotzt: Ein gescheiterter Magier und ein ungestümes Zigeunermädchen beschließen, den Frieden zurück nach Urte zu bringen. Doch damit dies gelingt, müssen die beiden gegen die scharlachrote Armee bestehen...

Sehr spannend, Ich freue mich auf die nächsten Teile und bin gespannt wie es mit Elena und Kazim weiter geht.

— Julchen210
Julchen210

4.5 Sterne für eine großartige Fortsetzung! Alle Fäden laufen zusammen und ergeben doch noch kein endgültiges Muster - wunderbar umgesetzt!

— Aleshanee
Aleshanee

Genial! Diese Saga hat mich nun vollends gepackt; David Hair ist ein Genie

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Die Mondflut ist da, die Brücke der Gezeiten wieder aufgetaucht. Ein Krieg steht kurz bevor. Und es liegt an wenigen Individuen, eine...

— Splashbooks
Splashbooks

Diese Saga hat mich nun endgültig gepackt und in seinen Bann gezogen.

— Lesen_ist
Lesen_ist

Steigerung und Erfüllung des Potenzials

— Abholfach
Abholfach

Ein weiterer spannender Teil der Saga, für Fans ein Muss. Wer die Reihe noch nicht kennt: unbedingt mit Band 1 beginnen!

— angi_stumpf
angi_stumpf

Tolle Fortsetzung. Der Bruch mitten drin macht Neugierig!

— Drei-Lockenkoepfe
Drei-Lockenkoepfe

Tolle Fortsetzung der Reihe, ich will mehr!

— tinydancingdoll
tinydancingdoll

Tolle Fortsetzung, aber man merkt, dass hier das engl. Original halbiert wurde.

— BettinaR87
BettinaR87

Stöbern in Fantasy

Coldworth City

Zu kurz... zu X-Men :(

cookielover91

Sturmmelodie

So wunderschön und spannend! Ich liebe den zweiten Teil genauso wie den ersten!

Lilith-die-Buecherhexe

Mystic Highlands - Druidenblut

Tolle Geschichte mit unerwartetem Cliffhanger

Fabella

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Eine ganz andere Geschichte die ich erwartet hätte.. schade

Naddy111

Sonnenblut

Eine düster-romantische und schaurig-schöne Romeo und Julia Geschichte

Sit-Hathor

Vier Farben der Magie

Ein Abenteuer in einer Welt, die aus vier Welten besteht. Spannend und magisch!

faanie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Es geht super spannend weiter!

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Aleshanee

    Aleshanee

    05. February 2017 um 09:31

    4.5 Sterne für eine großartige Fortsetzung! Worum gehts? Die Welt Urte hat sich vor langer Zeit auf zwei Kontinente gespalten: das nördliche Yuros mit einem kalten Klima und das südliche Antiopia. Getrennt von einem wilden Ozean hat sich die Bevölkerung auf beiden Seiten unterschiedlich entwickelt und auch im Glauben trennen sie wortwörtlich Welten. Vor 500 Jahren jedoch entdeckte eine Sekte die Gnosis, eine Art Magie; doch deren Trank forderte viele Tote und nur dreihundert haben überlebt. Ein Drittel davon berauschte sich an der neu gewonnen Macht, eroberte den nördlichen Kontinent und gründete das neue Reich Rondelmar. Das zweite Drittel zog sich in friedlichen Absichten unter Antonin Meiros zurück und bildete den Ordo Costruo. Das restliche Drittel konnte nur dann über Magie verfügen, wenn es von einem sterbenden Magi die Seele trank. Von den anderen verabscheut zogen sich diese in den Schutz der Verborgenheit zurück. Antonin Meiros schuf schließlich gemeinsam mit seinem Ordo Costruo die Gezeitenbrücke, die die beiden Kontinente miteinander verbindet, um einen friedlichen Handel der beiden Völker voranzutreiben. Doch Macht und Neid ließ den rondelmarischen Kaiser Legionen nach Süden treiben, wo es zu erbitterten Schlachten und Plünderungen kam. Doch die Brücke ist nur alle 12 Jahre während der Mondflut passierbar und beim zweiten Kriegszug fielen dem Kaiser seine eigenen Vasallenstaaten in den Rücken. 928 steht die nächste Mondflut bevor und die Leviathan Brücke erhebt sich aus dem Meer - der Norden rüstet sich zum Krieg und der Süden tut alles, um ein erneutes Blutvergießen zu verhindern. Meine Meinung Die ersten beiden Bände waren mehr eine Vorbereitung auf das, was jetzt ins Rollen gekommen ist. Der Entwurf dieser Welt ist wirklich sehr gekonnt durchdacht, auch wenn er sich unserer Welt, unserem Denken und Glauben angleicht. David Hair hat so viele brillante Ideen, die diese fremden Länder anschaulich und echt wirken lassen und denkt dabei in großen Dimensionen: je mehr ich darüber lese und erfahre, desto mehr hab ich den Eindruck, dass ich noch sehr lange nicht alles davon kennen werde. Der Schreibstil ist relativ einfach, manchmal etwas ausschweifend, aber durwegs fesselnd und auch wenn die Intrigen und Machtkämpfe immer im Vordergrund stehen, sind es doch die Protagonisten, die mich besonders faszinieren. Dabei geht es um einen jungen Magus, der gegen die Ungerechtigkeit kämpft, eine kaltblütige Intrigantin, die plötzlich die Seiten wechselt und eine junge, einfach gestrickte Südländerin, deren Leben von einem Tag auf den anderen völlig auf den Kopf gestellt wird. Sie alle beeinflussen den Lauf der Dinge mehr, als ihnen bewusst ist - doch es gibt noch einige andere Nebenfiguren, die im Lauf der Geschichte eine immer größere und präsentere Rolle spielen. Der Autor verknüpft hier sehr gekonnt die Schicksalsfäden der Protagonisten und überrascht immer wieder mit verblüffenden Wendungen. Vor allem die Cliffhanger am Ende der Kapitel sind bestens gewählt. Es wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man einen guten Überblick über die Lage auf beiden Kontinenten behält. Dabei erhält man auch einen guten Einblick in die Figuren, die sehr vielschichtig und ganz besondere Persönlichkeiten sind. Das Tempo geht gleichbleibend gut voran und die verschiedenen Sichtweisen bieten viel Abwechslung. Das Wesen der Magie, die Entwicklungen der Charaktere, die vielen kleinen Details, das alles zeichnet eine beeindruckende Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist und die mich mittlerweile total in den Bann gezogen hat. Hier sollte man sich nicht vom ersten Teil abschrecken lassen, der noch nicht ganz diese Wirkung entfalten kann, weil sich das alles erst entwickeln muss und ich bin wirklich froh, den Rat befolgt und einfach weitergelesen zu haben! Besonders schön finde ich auch hier wieder wie gezeigt wird, dass jeder der Figuren glaubt, im Recht zu sein. Jeder von ihnen hat eine Vergangenheit, die ihn geprägt hat und auf deren Wahrnehmung er handelt bzw. glaubt, nicht anders handeln zu können: sei es aus Pflichtgefühl, Verzweiflung oder der inneren Überzeugung heraus. Auch wenn man immer eine Wahl hat, ist die Entscheidung, sie zu treffen, doch niemals leicht. Band 4 wird sicher bald bei mir einziehen und ich bin schon mega gespannt, wie die Saga weitergeht! ---> Lest bitte nicht den vorderen Klappen-Innentext, der spoilert ziemlich heftig, bei jedem Band! © Aleshanee Weltenwanderer Die Brücke der Gezeiten 1 ~ Ein Sturm zieht auf 2 ~ Am Ende des Friedens 3 ~ Die scharlachrote Armee 4 ~ Die Waffen der Wahrheit 5 ~ Der Zorn des Propheten 6 ~ Der unheilige Krieg

    Mehr
  • David Hair ist ein Meister seines Fachs

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    08. September 2016 um 12:23

    Die Cover der gesamten Reihe sind phantastisch! Man erkennt lauter kleine Elemente im Hintergrund, die zusammen eine Komposition bilden, die wunderschön aussieht, sodass es schon fast ein eigenes Kunstwerk ist. Man merkt auch schon nur am Cover, wie die Stimmung in dem Buch unaufhaltsam immer dunkler und gefährlicher wird. Genial!Wie schon in den vorherigen Rezensionen kann ich David Hairs Werk nur loben! Der erste Band war etwas fad, da sehr viel erklärt werden musste, aber schon im zweiten kennt man sich viel besser auf der Welt in dem Epos aus und findet sich gleich besser zurecht. Im dritten Band wird das so fortgesetzt, die Welt von Alaron, Elena und Ramita nimmt einen gefangen. Der Autor hat eine grandiose Welt erschaffen, hat die Geschichte seiner Welt bis ins kleinste Detail geplant, hat die Bevölkerung eingeteilt und hat alles sehr gut durchdacht. Das merkt man beim Lesen sofort! Auch gibt es ganz hinten im Buch einen großen Anhang, in dem die Welt seines Buches erklärt wird. Man kann die verschiedenen Sprachen "lernen", die in dem Werk vorkommen, man kann die Geschichte Urtes studieren und sich mit der Zeitrechnung auseinandersetzen. Auch werden viele wichtige Personen aufgelistet, die ausführlich beschrieben werden. Jede Person an sich ist bestens durchdacht und hat einen wahren eigenen Charakter. Man spürt beim Lesen förmlich, wie sie alle leben.David Hair ist ein Meister des Schreibens. In seinen Büchern kommen Komplotte vor, die so unübersichtlich sind, dass ich mich frage, wie dieser Autor es schafft, alle Fäden in der Hand zu behalten. Auch schafft er es spielend leicht, mit einer so großen Menge an Charakteren zurechtzukommen, dass ich nur staunen kann. Die Geschichte wird wieder aus mehreren Perspektiven erzählt, und diesmal sind es nicht nur drei, nein es sind mindestens sechs. Der Autor ist ein Genie und sein Werk ist grandios, nur das kann ich immer wieder wiederholen. Ich möchte unbedingt weiterlesen und vergebe für den dritten Band vier Sterne 

    Mehr
  • Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Kerst

    Kerst

    02. August 2016 um 21:10

    Die Reihe bleibt sich ihrem Cover treu. Die Farben signalisieren aber das Fortschreiten der Fehde und des Kriegszuges.Meiner Meinung nach verrät der Klappentext nur sehr wenig und auch sehr kryptisch von den Handlungen dieses Buches. Besonders nachdem man es gelesen hat, sagt er eigentlich fast nichts.Elena Anborn wird in diesem Band auf eine harte Probe gestellt. Sie befindet sich immer noch in ihrem Körper was ihr große Angst macht, doch sie wehrt sich mit aller Macht gegen Sordell. Sie bleibt weiterhin Willensstark und lässt sich von ihrer Situation nicht unterkriegen.Alaron Merser macht sich auf die Suche nach Cym und der Skytale. Auf dieser Reise muss er immer wieder Mut und Tapferkeit beweisen und auch das ein oder andere Gefährliche Abenteuer überstehen. Dennoch bleibt er sich weiterhin treu und gibt seine Ziele nicht auf.Ramita Meiros muss lernen mit der in ihr erwachten Gnosis umzugehen und sie vor ihren Feinden zu verstecken. Sie hat Angst, doch sie versucht sich dies nicht anmerken zu lassen und will Meiros Erbe in Ehren halten, genauso wie ihre Kinder. Sie kann sehr temperamentvoll sein, aber auch gütig.Kazim Makani will sich seiner neuen macht nicht hingeben. Er will nicht akzeptieren das er ein Seelentrinker ist und verschließt sich vor seiner Macht. Er weiß auch das er Ramita durch seine Handlungen verloren hat und versucht sie auch nicht zurück zu gewinnen, da er sich selbst verabscheut.Ramon macht während des Kriegszuges sein eigenes Ding. So kommt auch ein neuer Erzählstrang zustande.David Hair schafft es, dass alle Erzählstränge spannend bleiben und auch oft mit Cliffhangern enden. Die Charaktere bekommen immer mehr Tiefe und die Beschreibungen der Landschaft sind sehr detailliert. Dennoch kommen keine Längen auf, die Geschichte bleibt durchgängig spannend.Ich kam erneut gut in die Geschichte hinein. Man kennt die Charaktere nun und fühlt richtig mit ihnen. Man hat dieselben Feinde und Freunde. Die Zusammenhänge der einzelnen Stränge werden nun ersichtlicher und ich versuchte nun auch selbst Vermutungen anzustellen, was als nächstes passiert. Auch spielen nun Gnossisgeschöpfe eine immer größere Rolle. Durch sie erinnert das Buch endlich auch mehr an eine Fantasygeschichte, da es sonst eben sehr viele Parallelen zu unserer heutigen Welt und der Politik darin gibt. Trotzdem ist die Geschichte erfrischend und mir wurde während des Lesens nicht langweilig.Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkte.

    Mehr
  • Gelungene Fortsetzung

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    thebookpassion

    thebookpassion

    02. February 2016 um 00:29

    Nach langer Zeit des Wartens und des Pläneschmiedens ist es endlich Zeit und die Mondflut tritt ein. Die Brücke, die die beiden Kontinente verbindet, erhebt sich aus dem Meer und so bereitet sich die scharlachrote Armee vor, um die Brücke zu überqueren und den anderen Kontinent zu erobern. Währenddessen begibt sich die Inquisition des Kaisers auf die Suche nach einem der mächtigsten Artefakte der Welt. Doch Alaron und Cym wissen, dass dieses Artefakt niemals in die falschen Hände geraten darf und so werden sie zu Gejagten. David Hair ist es gelungen mich auch mit dem dritten Band, seines wirklich tollen Fanatsy-Zyklus, zu überzeugen. Der Einstieg wird durch einen kurzen Rückblick und durch den ausführlichen Anhang vereinfacht, sodass ich sofort wieder in der Geschichte war und ich absolut keine Einstiegs Schwierigkeiten hatte. Die einzelnen Konflikte beider Parteien spitzen sich immer mehr zu, die Spiele der Figuren werden immer undurchsichtiger und manche wechseln ganz überraschend die Seiten. Zudem werden neue Allianzen gebildet und die überraschenden Wendungen runden die Story des Romans einfach perfekt ab. Magie nimmt eine immer stärkere Rolle ein, sodass alles wesentlich mehrdimensionaler wirkt und ich einfach unheimlich Spaß daran hatte mehr über die Magie zu erfahren. Des weiteren werden auch neue magische Wesen eingeführt, die der Geschichte noch eine zusätzliche und spannende Komponente hinzufügt. Auch im dritten Band wechseln sich die Perspektiven und Handlungsstränge der verschiedenen Protagonisten ab wie z.B. Kazim oder Alaron, sodass ich einen relativ bereiten Überblick über das geschehen und den Zustand der verschiedenen Kontinente erhalten habe. Natürlich wechselt die Perspektive immer an den spannendsten Stellen, sodass noch zusätzlich Spannung aufgebaut wird. Zudem bedient sich der Autor erneut einem klaren und nüchternen Schreibstil, der weder kompliziert, noch zu einfach wirkt. David Hair legt großen Wert auf die Gestaltung seiner Figuren. Jeder Charakter hat Ecken und Kanten und ich bin einfach nicht umhingekommen mit einigen mitzufiebern und andere zu verdammen. Alle Figuren entwickeln sich weiter und passen sich den neuen Voraussetzungen an. Vor allem Alaron wächst an seinen Aufgaben und nimmt jede Herausforderung an. Er wird immer erwachsener und er zählt mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsfiguren. Alles in allem konnte mich auch der dritte Band überzeugen. Die Charakterentwicklung ist einfach sehr gelungen und auch die Storyline konnte mich wieder einmal überzeugen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

    Mehr
  • Die Brücke der Gezeiten 3: Die scharlachrote Armee, rezensiert von Götz Piesbergen

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Splashbooks

    Splashbooks

    03. January 2016 um 09:33

    Mit "Die Scharlachrote Armee" liegt jetzt der dritte Band von David Hairs "Die Brücke der Gezeiten" vor. Wie üblich wurde die US-Vorlage auf zwei deutsche Bücher aufgeteilt. Der nächste Teil ist bereits seit Oktober erhältlich. Es ist soweit: Die Brücke der Gezeiten ist aus den Fluten entstiegen. Und Kräfte beider Seiten der Brücke machen sich bereit, die jeweils andere Seite anzugreifen und zu vernichten. Um ein Blutbad zu verhindern müssen einige Leute schier unmögliches schaffen. Zu denen gehört auch der gescheiterte Magier Alaron, der zusammen mit Cym auf dem fremden Kontinent Antiopia gelandet ist. Er ist auf der Sache nach der Skytale des Corineus, dem mächtigsten Artefakt von ganz Urte. Doch er wird gezwungen, darum zu kämpfen. Wird er siegreich sein? Eins muss man David Hair lassen: Er versteht sich darauf, seinen Roman so zu gestalten, dass man sich als Neuleser sofort zu Recht finden kann. Das liegt aber vor allem an der detaillierten Zusammenfassung der bisherigen Handlung, direkt zu Beginn. Und natürlich auch an dem umfangreichen Anhang, der wirklich nahezu alles erklärt. Bei der Handlung spitzt sich jetzt das Drama zu. Jede Seite bringt ihre Armeen in Stellung und wartet im Prinzip nur noch auf das Signal, zum Loslegen. Es herrscht daher eine gespannte Stimmung im ganzen Buch. Es wirkt wie kurz vor einem Gewitter, wo man weiß, dass es gleich rund gehen wird. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22898/die_bruecke_der_gezeiten_3_die_scharlachrote_armee

    Mehr
  • Wird von Band zu Band besser

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Sternlein

    Sternlein

    07. December 2015 um 09:54

    Er blickte Alaron durchdringend an. "Du trägst ein Amulett. Bist du ein Magus?" In der Frage schwang ein drohender Unterton mit. "Ja", sagte Alaron vorsichtig. "Aber ich hasse die Inquisition." Wie schon in den beiden anderen Bänden so stoßen wir auch dieses mal wieder auf die bereits bekannten Figuren. Allen voran Alaron, der mir bis jetzt am besten gefällt. Die Rolle des jungen Magiers nimmt immer mehr Gestallt an. Alaron ist auf der suche nach Cym, die sich mit einem wichtigem Artefakt aus dem Staub gemacht hat. Zusammen mit Hauptmann Muhren nimmt er die Verfolung auf. Auch Elena ist wieder mit von der Partie, in ihrem Körper hat sich ein Wesen eingenistet das ihr das Leben zur Hölle machen will, doch Elena ist nicht so leicht zu besiegen. Sie ersinnt eigene Möglichkeiten um mit dem unliebsamen Wirt fertig zu werden. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Ramita die nach dem Tod ihres Ehemannes nichts Gutes zu erwarten hat. Ebenso wie mit Kazim und einigen anderen Bekannten aus den Vorbändern. Der Krieg steht noch immer kurz bevor, die Brücke ist inzwischen passierbar und man merkt das es langsam losgeht. David Hair hat aber keine besondere Eile es zum Showdown kommen zu lassen, vielmehr geht er auf seine Charaktere ein und schafft somit ein tolles Fantasy Epos. Die Charaktere: Alaron: der junge Magier wächst immer mehr an seinen Aufgaben. War er anfangs noch ein Lehrling. So übernimmt er dieses mal immer wichtigere Aufgaben und man merkt das er noch einige Aufgaben zu bewältigen hat. Elena: Alarons Tante taucht auch wieder auf und zeigt auch eine neue Seite an sich.Gefallen hat mir das sie wie schon in den anderen Teilen, nicht aufgibt, egal was passiert. Der Schreibstil: Da gibt es nichts daran auszusetzen. War es im ersten Band vielleicht noch ein wenig schwer in die Handlung zu finden, so ist es ihm in diesem Band gelungen den Leser wieder in seine Welt zu ziehen. Seine Beschreibungen zu lesen macht Spaß und auch die Sätze sind gut verständlich. Mir haben die Bände davor gefallen, dieser hier ist noch einen Tick besser. Man merkt deutlich das sich David Hair nun warm geschrieben hat. Seine Charaktere gewannen an Tiefe und die Handlung schreitet langsam voran. Die Brücke der Gezeiten - Die Scharlachrote Armee erhält 4 von 5 Teddys

    Mehr
  • Die Brücke der Gezeiten #3 - Die scharlachrote Armee - David Hair

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    24. October 2015 um 17:15

    Inhalt Als der Osten und der Westen endlich durch die Brücke der Gezeiten verbunden sind, erhebt sich eine ungeahnte Macht, die dem Willen des Kaisers trotzt: Alaron macht sich auf die gefährliche Suche nach Cym. Doch was er nicht ahnt: Seine Gefährtin ist bereits unterwegs nach Hebusal. Dann gerät der junge Magier in die Hände der Inquisitoren – wie soll Alaron in Gefangenschaft Cyms Spur weiter folgen? Ramon ist mit seiner Legion auf dem Weg nach Antiopia. Er befreundet sich mit dem Schlesser Fridryk Killener, der ebenfalls Schlachtmagus von niederem Blutrang ist, und bahnt im Auftrag seines Familioso illegale Geschäfte an. Cera fällt auf ein neues Komplott Garvon Gyles herein, während dieser weiter seine Ränke spinnt und versucht, eine verheißungsvolle Liaison für sie herbeizuführen. Währenddessen will sich Elena an Gyle rächen – und Kazim soll ihr dabei helfen. Ramita, die um ein Haar Opfer eines Attentats geworden ist, kann mit Justina Meiros‘ Hilfe den Hadischa entfliehen und versteckt sich mit ihr auf der Glasinsel. Wird es Justina gelingen, sie in der Gnosis zu unterweisen? Meine Meinung Ich habe erst im September Band zwei dieser Reihe gelesen und war schon recht gespannt, wie es weitergehen wird. Nach Beenden des Buches musste ich feststellen, dass der Klappentext nicht ganz stimmt. Dies ist der dritte Teil einer Saga und man muss die Reihenfolge einhalten, wenn man sich auskennen will. Zum Glück gibt es auch hier am Anfang eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, aber das reicht nur aus um das Gedächtnis aufzufrischen, nicht um sich Band eins (Ein Sturm zieht auf)+ zwei (Am Ende des Friedens) zu ersparen. Die drei Hauptcharaktere sind gleich geblieben. Alaron auf dem Kontinent Yuros im Westen, der sich nun auf der Flucht vor der Inquisition befindet. Ramita auf dem Kontinent Antiopia im Osten, die gegen ihren Willen mit dem legendären Magus Antonin Meiros verheiratet wurde und nun schwanger ist. Elena, ebenfalls auf Antiopia, die sich gegen ihren ehemaligen Geliebten Garvon Gyle wendet, und versucht sein hinterlistiges Spiel zu durchkreuzen. Alle drei waren mir noch ganz frisch im Gedächtnis. Sie haben bereits in den ersten zwei Büchern eine Entwicklung durchgemacht und in diesem geht es damit weiter. Sie sind starke Persönlichkeiten und ich finde die Charakterisierung wirklich hervorragend gelungen. Elena hat durch Vererbung die Gnosis (magische Kräfte) erhalten, Alaron ebenfalls aber schwächer. Wenn ein Magus mit einem normal Sterblichen ein Kind bekommt, wird die Gnosis abgeschwächt vererbt. Ramita ist eine normal Sterbliche aber ihr Ehemann Antonin Meiros einer der stärksten Magus überhaupt. Durch ihre Schwangerschaft erhält sie nun auch die Gnosis und muss erstmal lernen, damit umzugehen. Ramita und Alaron sind noch sehr jung, ihre Charaktere entwickeln sich aber durch die rasanten Ereignisse, sehr schnell. Die Welt Urte hat vieles gemein mit unserer Welt; Politik, Religionen, Klimazonen, Jahreszeiten, Menschen mit helle und dunkle Hautfarbe, Rassismus, Armut und Reichtum. Was diese Welt anders macht ist die Magie, also die Gnosis. Die Welt ist bunt und wirkt in diesem Band fast noch lebendiger als bisher, aber auch erschreckender. Am Anfang des dritten Teils hat sich die Brücke der Gezeiten, die sich alle 12 Jahre, für 2 Jahre, aus den Fluten des unbezähmbaren Meeres zwischen den Kontinenten erhoben. Yuros schickt nun seine Schlachtmagi (Kampfmagier) und seine Armeen über die Brücke, um den Kontinent Antiopia zum dritten Mal anzugreifen und zu unterwerfen. Der Marsch über die Brücke dauert 2 Wochen. Doch schon vor der Ankunft der Armeen geht es bereits sehr blutig und grausam zu im Osten. Menschen werden ermordet, verstümmelt und abgeschlachtet. Ränkespiele und Hinterlist sind an der Tagesordnung. Im Westen wütet die Inquisition, auf der Suche nach Alaron und Cym, sodass auch hier unschuldiges Blut fließt. Wir lernen das bunte, lebenslustige Volk Rimoni näher kennen, ein wanderndes Volk, das wohl dem Volk der Roma nachempfunden wurde. Ihre Sprache ist dem Italienischen sehr ähnlich. Auch Schlangenmenschen lernen wir kennen, eine Rasse, die unentdeckt vor der Inquisition versteckt lebt, eine von ihnen heißt Mesuda (die Ähnlichkeit mit Medusa ist nicht zu übersehen!). Religiöse Ansichten prahlen aufeinander und wie bei uns ist das Streben nach Macht, Geld oder Ruhm an der Tagesordnung. Die Welt, die David Hair erschaffen hat, ist wirklich bis ins Detail durchdacht. Es gibt einen Anhang, wo man nicht nur eine Auflistung der handelnden Personen findet, sondern Erläuterungen zur Geschichte, Gnosis, Religionen, Sprachen, Studien und Zeitrechnung. Dieser Band ist von Anfang an sehr spannend und fesselnd. Fantasievoll, lebhaft und bunt, aber auch brutal und blutig, geht die Saga hier weiter und endet damit, dass man unbedingt den nächsten Band gleich haben will. Gestört hat mich, dass eine Stieftochter immer wieder als Schwiegertochter bezeichnet wurde. Da weiß ich leider nicht, ob es an der Übersetzung lag oder im Original auch so ist. Es gab auch andere Fehler, die kurz Verwirrung stiften. Manche Ähnlichkeiten mit unserer Welt waren zu offensichtlich und der Klappentext stimmt nicht ganz mit der Geschichte überein Diese Saga hat mich nun endgültig gepackt und in seinen Bann gezogen. Fantasievoll und lebendig mit starken Charakteren, die sich weiterentwickeln. Gut und Böse, Liebe und Hass, Hinterlist und Loyalität, Verrat und Treue und dazu noch die Magie; das ergibt einen Cocktail, der für fesselnde Lesestunden sorgt.

    Mehr
  • Keine große Entwicklung nach den ersten zwei Bänden

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Tasmetu

    Tasmetu

    23. October 2015 um 14:14

    (Mit eventuellen Spoilern) Genau wie die ersten beiden Bände war auch Band drei eher mittelmäßig. Ich hatte gehofft, dass es jetzt – wo sich die Brücke endlich erhebt – richtig losgehen würde, aber irgendwie war dieses Buch sogar noch ereignisloser als die Vorgänger. Ramita ist mir nach wie vor am sympathischsten, allerdings hat sie auch wirklich wenig Handlung – sie kommt kaum vor und wenn, dann passiert nicht sonderlich viel. Sie ist einfach weiterhin schwanger und hat genau eine größere Szene und das wars dann auch schon wieder. Interessanterweise verläuft ihre Schwangerschaft übrigens trotz Stress und langer Reisen vollkommen problemlos. Ich fand ihre geringe Präsenz richtig schade. Dafür bekam Elena wieder eine größere Rolle, das fand ich gut auch wenn die Selbstbefriedigung Szene am Schluss irgendwie nicht in den Rest der Atmosphäre gepasst hat. Alaron hat dagegen endlich einmal eine spannende Laufbahn. Bei diesen Büchern rege ich mich ja bereits seit dem ersten Band darüber auf, dass Hair anscheinend nicht viel Kreativität besitzt. Er nimmt Elemente aus unserer Welt (v.a. Kulturen und Religionen) und gibt den Dingen neue Namen, die allerdings unseren Namen dafür sehr ähnlich sind (z.B. Proij statt Porridge) und das macht mich vollkommen wahnsinnig. Leider hat sich das auch in diesem Band nicht geändert, nur eine Wendung bei Alaron ließ in mir die Hoffnung aufkeimen, dass Hair nun doch zu seiner inneren Kreativität gefunden hat. Ansonsten war es schon spannend, auch wenn es sich stellenweise etwas zog. Leider endet Teil 3 ohne einen Cliffhanger und ich bin mir nicht sicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde.

    Mehr
  • Weiter geht es

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Abholfach

    Abholfach

    01. October 2015 um 15:08


    Diese Reihe wird mit jedem Band besser und der dritte belegt dies auf eindrucksvolle Art und Weise. 
    Wer die ersten beiden Bände bereits miterlebt (ja ich spreche von erleben) hat, der darf nun ernten was gepflanzt wurde. 

  • Wieder sehr spannend ...

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    29. August 2015 um 22:33

    Die Geschichte: Im dritten Teil der Saga erhebt sich die Leviathanbrücke nach 12 Jahren endlich wieder aus den Fluten und wird passierbar. Dies nutzt die scharlachrote Armee, unter ihnen befindet sich auch Ramon. Elena hat zunächst den Kampf gegen ihren Widersacher Gurvon Gyle verloren, doch sie hat noch lange nicht aufgegeben. Ihre Wege kreuzen sich irgendwann mit denen Kazims. Ramita befindet sich nach dem Tod ihres Mannes in großer Gefahr, denn sie ist schwanger. Sind die Zwillinge von Kazim oder von Antonin, dem verstorbenen Erzmagus? Und dann verfolgen wir in diesem Teil natürlich auch, wie es mit Cym weitergeht, die sich gerade mit der Skytale auf der Flucht befindet – und mit Alaron, der sie verzweifelt sucht. Meine Meinung: Für die Stammleser der Reihe ein weiterer spannender Teil der Saga, für Neuleser ist ein Einstieg bei Band 3 nicht empfehlenswert, denn ohne die Vorgeschichte zu kennen, wird man vielem leider nicht folgen können. Da hilft auch ein kurzes “Was bisher geschah” am Anfang des Buches wenig weiter. Sogar ich als Fan tat mich anfangs etwas schwer, wieder in die Geschichte hineinzufinden, denn es geht gleich wieder voll zur Sache: es werden neue Ränke geschmiedet, Allianzen geknüpft, Herrscher erpresst und Fallen gestellt. Bis ich mich wieder vollständig an das “Wer gegen wen” erinnert habe, sind einige Seiten vergangen. Für das bessere Verständnis findet man immer einen umfangreichen Anhang in den Büchern, der die wichtigsten Personen aufführt und grundlegende Dinge erklärt (Zeitrechnung, Religionen, etc.). Außerdem sind innen im Umschlag detaillierte Karten der Kontinente abgedruckt. Die Geschichte wird ja in wechselnden Handlungssträngen erzählt, in denen wir jeweils andere Personen begleiten: hauptsächlich Ramita, Kazim, Alaron, Ramon und Elena. Doch natürlich hängen diese Einzelschicksale alle zusammen, sind verbunden durch ein großes Ganzes, das immer wieder sichtbar wird. Sehr interessant fand ich in diesem Band die Erlebnisse von Alaron, der sich auf der Suche nach Cym und der Skytale befindet. Sie werden gejagt von der Inquisition und dabei kommt es zu Szenen, die mich stark an die Flucht von Hobbit Frodo vor den Ringgeistern erinnerten. Immer mehr “Gnosisgeschöpfe” tauchen in diesem Band auf, also durch Magie erschaffene Mischwesen, die mitunter ganz schön furchteinflößend beschrieben werden. Die wichtigsten Charaktere kannte ich ja bereits aus den Vorgängerbänden und die meisten von ihnen haben sich auch schon einen festen Platz im Leserherz erobert. Vor allem Alaron und Elena mag ich sehr gerne. So fand ich es umso grausamer, dass dieser Band ausgerechnet mitten in einer Szene mit Elena endet und man eigentlich sofort wissen möchte, wie es weitergeht. Gut, dass ich dieses Mal auf die Fortsetzung nur bis Oktober warten muss. ;) David Hair hat mit dieser Saga eine Fantasywelt erschaffen, die unserer realen Welt leider oft etwas zu ähnlich ist. Viele Begriffe werden einfach leicht abgeändert, so wird zum Beispiel aus “Porridge” “Porrij” oder aus “Yoga” wird “Goyo” und so weiter. Auch die Kontinente, Völker und Religionen orientieren sich übermäßig stark an echten Vorbildern: Indien ist deutlich erkennbar, aber auch die sizilianische Mafia und vieles andere. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und es stört mich nicht mehr allzu sehr, vor allem weil in diesem Teil die vielen Gnosisgeschöpfe für Abwechslung und echtes Fantasygefühl sorgen. In die Charakterisierung seiner Protagonisten legt er allerdings viel Herzblut und auch die Beschreibungen der Umgebung wirken sehr lebendig und eindrücklich. Auf die Fortsetzung freue ich mich schon sehr und kann es kaum erwarten. Der Spannungsbogen am Ende des Buches war recht hoch und dann endete es leider sehr abrupt. Fazit: Für Fans der Saga natürlich ein Muss, für alle anderen: bitte mit Band 1 beginnen und die Bücher der Reihe nach genießen, sonst kann man den Zusammenhänge kaum verstehen.

    Mehr
  • Endlich ist die Mondflut gekommen

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Drei-Lockenkoepfe

    Drei-Lockenkoepfe

    20. August 2015 um 10:38

    Endlich ist die Mondflut gekommen. Es gibt wenige Bücher die ich so verschlungen habe wie diese Reihe. Leider ist Band 4 bisher noch nicht als Deutsche Übersetzung erschienen. "Die scharlachrote Armee" ist der dritte von vier Teilen. Bei der Übersetzung der Bücher wurde gesplittet, dies merkt man daran, das die Geschichte mitten im Geschehen endet. Wie auch schon in den Bänden davor gibt es keinen Abschluss. Es erinnert mich ein wenig an TV Serien, die an der spannendsten Stelle einfach Enden um den Zuschauer neugierig auf das Kommende zu machen. Wie auch schon in Band 2 "Am Ende des Friedens" gibt es hier eine fantastische Zusammenfassung der Geschehnisse. Diese Zusammenfassung bezieht sich allerdings fast nur auf Band 1. Es hilft aber sehr sich wieder in die Geschichte einzufinden. Gerade wenn der Leser nicht die Möglichkeit hat alle Bände hintereinander weg zu lesen. Auch der Anhang ist, hier wie in den beiden Bänden vorher, wieder vorhanden. Alle Personen sind mit Herkunft aufgeführt. Das erste drittel des Buches ist unspektakulär. Viele Vorbereitungen auf den grossen Tag. Dafür geht es rasant weiter, sobald die Mondflut einsetzte. Die Protagonisten erzählen aus ihrer wechselnder Sicht den Beginn der Mondflut. Dennoch sind die Charaktere auf ganz besondere Art miteinander Verbunden. Ich freue mich darauf, wenn sie sich gegenüber stehen. Nachdem im ersten Teil viele Informationen übermittelt wurden, im zweiten Teil die Vorbereitungen auf die Mondflut und dem bevorstehenden Krieg, erleben wir im dritten Band den Beginn einer neuen Ära. Die Leviathanbrücke tat sich auf und die Streitmächte beider Seiten setzten ihre Pläne in die Tat um. Die Handlung ist weiterhin spannend. Zu keiner Zeit fühlte ich mich gelangweilt. Der Autor schafft es mit vergleichsweise wenigen Worten eine Sogwirkung zu erzeugen, obwohl er sich dazu entschieden hat, manche Dinge im Hintergrund passieren zu lassen oder nur anzudeuten. Bisher Erschienene Teile dieser Serie Band 1 - Ein Sturm zieht auf Band 2 - Am Ende des Friedens Band 3 - Die scharlachrote Armee Band 4 - Die Waffen der Wahrheit ( erscheint am 15 Oktober 2015)

    Mehr
  • Die Welt wird weiter ausgebaut

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    CasusAngelus

    CasusAngelus

    14. August 2015 um 08:14

    Inhalt: Nachdem seine Freundin Cym mit der Skytale, dem mächtigsten magischen Artefakt auf ganz Urte, geflohen ist, macht sich der Magier Alaron Merser auf den Weg, sie zu suchen. Dabei erhält er unerwartete Hilfe. Währenddessen erfüllt sein Freund Ramon seine Pflicht und schließt sich dem Kriegszug gegen Antiopia an, der nun, wo die Flut der Gezeiten gekommen ist, beginnen kann. Auf Antiopia muss sich die junge Ramita nach dem Tod ihres Mannes Antonin Meiros, einem der ersten Magier, mit seinen Widersachern auseinander setzen, während sie heimlich ihre grad erst erwachte Magie erprobt. Ihr ehemaliger Geliebter, Kazim, kämpft unterdessen immer noch auf Seiten der Fehde gegen die Magier aus Yuros. Meine Meinung: "Die scharlachrote Armee" ist im deutschen der dritte Teil von David Hairs Epos um "Die Brücke der Gezeiten". Da bei der Übersetzung die Bücher gesplittet wurden, ist dies im Original nur der erste Teil von Band 2, was man leider auch ein wenig merkt, denn die Geschichte hört mitten im Geschehen auf, ohne einen wirklichen Abschluss. Dies ist zwar ein wenig schade, da die Fortsetzung erst Mitte Oktober kommt, aber der Geschichte tut das keinen Abbruch, wobei man hier natürlich noch nicht den großen Showdown erwarten darf. Aber wenn man mit diesem Wissen an das Buch heran geht, bekommt man einige schöne Stunden Lesespaß in der Welt Urte. Am Anfang des Buches gibt es, genau wie auch beim (deutschen) zweiten Teil, wieder ein "Was bisher geschah", welches einen wieder auf den aktuellen Stand bringen soll. An sich eine gute Idee, die einem gut in die Geschichte hilft, doch leider hatte ich das Gefühl, dass hier nur die Geschehnisse aus Band eins "Ein Sturm zieht auf" zusammengefasst wurden und der zweite Teil "Am Ende des Friedens" ausgelassen wurde. Trotzdem konnte ich mit ganz gut wieder einfinden, da ich die wichtigsten Sachen aus Teil zwei noch im Kopf hatte. Außerdem hilft der ausführliche Anhang mit der Geschichte Urtes, dem Überblick über die Religionen und verschiedenen Aspekte der Gnosis und vor allem auch das Personenverzeichnis. In der Geschichte selbst verstecken sich auch immer wieder Hinweise auf die vorherigen Ereignisse, so dass man sich beim Lesen immer wieder ein wenig erinnert. Erzählt wird wieder aus verschiedenen Sichtweisen, wodurch sich verschiedene Handlungsstränge ergeben. Der zurückgewiesene Magier Alaron ist auf der Suche nach seiner Freundin Cym, die am Ende von Band zwei mit einem mächtigen Artefakt verschwunden ist. Kazim nimmt immer noch an der Fehde gegen die Magier aus Yuros, die sich vor langer Zeit in Antiopia niedergelassen hatten. Mit dabei ist seine Schwester Huriya, die sich schon im zweiten Teil zum negativen entwickelt hatte und die mir nun überhaupt nicht mehr sympathisch ist. Ihre ehemalige Freundin Ramita, die durch ihre Schwangerschaft magische Fähigkeiten entwickelt hat, begleiten wir, nachdem ihr Mann ermordet wurde, bei ihrer Entführung durch seine Feinde. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Elena, einer Magierin und Alarons Tante, über dass ich mich sehr gefreut hatte, da sie eine meiner Lieblingscharaktere ist. Ihr ehemaliger Geliebter und nun Feind, Gurvon Gyle, bekommt auch ein paar Kapitel, genau wie Cera, Malevorn, ein ehemalgier Mitschüler von Alaron, und Ramon. Durch die vielen Handlungsstränge und den Umstand, dass wir hier quasi nur ein halbes Buch vor uns haben, schreitet die Handlung nicht so rasch voran, wie es manche bestimmt gerne hätten. Doch mir gefallen diese Perspektivenwechsel sehr, da dadurch die Geschichte wesentlich vielschichtiger wird und es auch gut in ein Fantasy-Epos passt. Nach dem ersten Teil "Ein Sturm zieht auf" hatten mir noch ziemlich viele Infos über diese neu erschaffene Welt gefehlt, von denen in Teil zwei "Am Ende des Friedens" einige nachgeliefert wurden. Und auch hier im dritten Teil baut der Autor seine Welt mehr aus. Wir erfahren mehr über die Luftschiffe, mit denen zwischen den Kontintenten gereist werden kann, und warum die Brücke trotzdem noch so wichtig ist. Außerdem lernen wir neue Geschöpfe Urtes kennen und auch über die Gnosis, die Magie in Urte, erfahren wir noch ein wenig mehr. Fazit: "Die scharlachrote Armee", der dritte Teil von David Hairs Epos um die "Brücke der Gezeiten", bietet wieder eine tolle Fantasy-Geschichte mit vielen verschiedenen Handlungssträngen, Magie und einer Welt, die immer weiter ausgebaut wird. Schade ist nur, dass die Geschichte mittendrin aufhört, da es sich eigentlich nur um die erste Hälfte des Buches handelt, daher würde ich empfehlen, Teil 3 und 4 direkt hintereinander zu lesen. Ich vergebe 4 von 5 Muscheln und freue mich schon darauf, im Oktober "Die Waffen der Wahrheit" lesen zu können.

    Mehr
  • Band 3 ist noch besser als die Vorgänger!

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    reading-books

    reading-books

    27. July 2015 um 13:16

    Endlich ging es weiter mit der Brücke der Gezeiten. Schon die beiden vorhergehenden Bände zeigen das Können David Hairs im Bereich Fantasy und ich war gespannt wie er die Handlungsstränge um Cera, Alaron und all die anderen fortsetzen würde. Zu Beginn des dritten Bandes wird dem Leser noch einmal ein grober Überblick des bisherigen Geschehens gegeben. Dieser erstreckt sich über insgesamt knapp 40 Seiten, was für die Zusammenfassung der zwei vorhergehenden Bände doch eher kurz ist. Länger hätte die Zusammenfassung aber keinesfalls sein dürfen und so beschränkt sich Hair hier im Wesentlichen auf die politischen Zusammenhänge und bisherigen wichtigen Geschehnisse. Sämtliche Nebenereignisse und Entwicklungen der verschiedenen Figuren bleiben entsprechend unerwähnt. Um die Facetten der verschiedenen Handlungsstränge wirklich zu erfasse empfehle ich daher in jedem Fall mit Band eins zu beginnen. Während ich in Band 1 “Ein Sturm zieht auf” noch leichte Schwierigkeiten hatte ins Buch und die Handlung zu finden, habe ich inzwischen das Gefühl in wohlbekannte Gefilde zurück zu kehren. Die Figuren sind vertraut und ihre verschiedenen Schicksale auch nach Monaten des Wartens ungemein präsent. Ich hatte Sorge ins Buch zu finden und die kurze Zusammenfassung zu Beginn ist eher nur eine allgemeine Stütze, doch Hair schafft es nahtlos anzuknüpfen und den Leser ohne Schwierigkeiten wieder in die Welt Urtes zu führen. Ich bin mehr als positiv überrascht, denn auch wenn ich die beiden vorhergehenden Bände kenne, braucht es doch immer etwas bis ich wieder vollends in eine Geschichte erneut eintauchen kann. Die verschiedenen Protagonisten sind direkt wieder präsent und auch die Sympathien flammen erneut auf. Während ich in den vorhergehenden Bänden nur mit einigen wenigen mitgefiebert habe, hat inzwischen jeder der Handlungsstränge seine interessanten Faktoren. Im Vergleich zu den ersten Bänden konnte mich David Hair mit dem dritten Band erstmals auf ganzer Linie überzeugen. Die Handlung ist spannend, die verschiedenen Handlungsstränge fein verwoben und ich glaube George R.R. Martin hätte es nicht besser umsetzen können. Zu keiner Zeit verliert man beim Lesen den Überblick über das Geschehen – auch wenn Handlungsort und beteiligt Protagonisten ständig wechseln. “Die scharlachrote Armee” ist der erste Band der Reihe, dem ich überzeugte und begeisterte 5 Sterne gebe. Die leichten Schwächen der vorhergehenden Bände sind komplett beseitigt un das Leseerlebnis beeindruckend. Wer “Das Lied von Eis und Feuer” liebt, der sollte an “Die Brücke der Gezeiten” keinesfalls vorbei gehen!

    Mehr
  • Mindestens so faszinierend wie die ersten beiden Bände

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Nirena

    Nirena

    11. July 2015 um 12:26

    "Die scharlachrote Armee" ist bereits der dritte Teil der Saga "Die Brücke der Gezeiten" und setzt nahtlos dort an, wo der zweite Teil endet. Aus diesem Grund rate ich jedem Leser, die Bücher tatsächlich der Reihe nach zu lesen, da die Handlung aufeinander aufbaut und man viele Hintergründe nicht verstehen kann, wenn man mittendrin einsteigt. Wieder einmal wundert es mich, wie ein Klappentext zustande kommt, bzw. was man dem Verfasser dieses Textes wohl über die Handlung des Buches erzählt hat? Cym selbst taucht gegenständlich in der Handlung des gesamten Buches nicht auf, geschweige denn, dass Alaron mit ihr unterwegs ist! Leser des zweiten Bandes wissen, dass sich Cym am Ende des Buches mit der Skytale davon gemacht hat und Alaron ist während des dritten Bandes auf der Suche nach ihr - und Antiopia erreicht er im Verlaufe dieses Bandes überhaupt nicht! Darüber hinaus werden sämtliche anderen Handlungsstränge gar nicht erwähnt, was das Buch deutlich eindimensionaler wirken lässt, als es ist! David Hair hat mich bereits auf den ersten Seiten wieder in seinen Bann geschlagen. Hatte ich anfangs die Vermutung, dass ich vielleicht aufgrund des zeitlichen Abstands zum zweiten Band nicht mehr alles, was bisher geschah, im Kopf habe, wurde ich eines Besseren belehrt. Auch diesmal faszinierte mich wieder die Mischung aus tatsächlichen und mythischen Kulturen und Glaubensrichtungen, die hier verwoben wurden und die Einführungen in die jeweiligen Kapitel sorgen gleich dafür, dass keine Verständnisprobleme auftauchen. Die regelmäßigen Perspektivenwechsel lassen keine Langeweile aufkommen und auch, wenn ich jedesmal dachte: "Nein, nicht jetzt!", konnte ich direkt nahtlos in den anderen Handlungsstrang eintauchen. "Die Brücke der Gezeiten" ist eine Fantasy-Saga, die den Leser wirklich und wahrhaftig mitnimmt in die Welt von Yuros und Antiopia und ihn immer unbefriedigt zurücklässt, weil man einfach wissen möchte, wie es weiter geht - so warte ich jetzt auf den November, wo mit "Die Waffen der Wahrheit" der vierte Band erscheint!

    Mehr
  • Gelungene Fortsetzung

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    08. July 2015 um 20:50

    Die scharlachrote Armee ist im englischsprachigen Original die erste Hälfte des zweiten Bandes der vierteiligen Fantasy-Reihe The Moontide Quartet. Im deutschen ist es der dritte Band der auf acht Bände angelegten Reihe Die Brücke der Gezeiten. Mehr über das Buch könnte ihr hier und jetzt erfahren. Wenn ihr mehr über den Autor erfahren wollt, lege ich euch mein Interview mit David Hair ans Herz. Worum geht es? (Achtung Spoiler auf Band 1 und 2) Auf Urte gibt es zwei Kontinente: Yuros und Antiopia. Yuros ist eng an das mittelalterliche Europa angelehnt, während Antiopia eher an Afrika und Indien erinnert. Ursprünglich war Urte genau so unmagisch wie unsere reale Erde, doch etwa 500 Jahre bevor die Handlung des ersten Bandes einsetzt, änderte sich dies schlagartig, als die Mitglieder einer kleinen Sekte plötzlich die Fähigkeit erlangten Magie zu wirken. Durch die Magie verschoben sich nicht nur schnell die Machtverhältnisse in Yuros, wo das Rondelmarische Reich und die Kirche des Corineus eine Vormachtstellung erlangten, sondern auch Antiopia blieb nicht unbeeinflusst. Zwar hatte Antiopia zunächst keine eigenen Magier aber die Magier aus Yuros errichteten mit Hilfe ihrer Magie eine Brücke zwischen den Kontinenten. Dies erhebt sich zwar nur alle zwölf Jahre während der Mondflut aus dem Meer, trotzdem verbindet sie die Kontinente in nie geahnter Weise. Die Politik, einschließlich der sich daraus ergebenden Kriege, ist das eine große Thema der Reihe. Das andere große Thema ist die Magie. Band 3 spielt nun in den ersten Monaten einer neuen Mondflut. Wie bereits zweimal zuvor, sendet Yuros seine Armeen zu einem Kreuzzug über die Brücke. Dort versucht man sich aber zum ersten mal zur Wehr zu setzten. Außerdem entbrennt eine eine wilde Jagd nach der Skytale des Corineus, dem Artefakt, das Nicht-Magier zu Magiern und Magier zu mächtigeren Magiern machen kann. Alaron verfolgt Cym, die die Skytale gestohlen hat und wird seinerseits von der Inquisition gejagd. Natürlich werden auch die Geschichten, der verschiedenen Einzelpersonen aus den ersten Bänden weiter geschrieben. Womit ist das Buch zu vergleichen? Bei den ersten beiden Bänden habe ich einen Vergleich zu Game of Thrones gezogen, weil es viele Gemeinsamkeiten gibt: Eine komplexe, glaubhafte Welt Charaktere, die nicht gut oder böse sind, sondern eine nachvollziehbare Motivation haben Eine Handlung, die sich über zwei Kontinente erstreckt Politik und Intrigen als zentrales Element Im Prinzip hat sich daran auch im dritten Band nichts geändert. Nun gut, dem einen oder anderen Charakter würde ich nun trotz nachvollziehbarer Motivation das Attribut böse zuschreiben aber das ändert nichts an der Glaubwürdigkeit der Figuren. Aber dadurch, dass sich nun viele Figuren rein räumlich in Bewegung befinden, fühlt sich das Ganze für mich jetzt ein wenig mehr wie eine klassische Fantasy-Geschichte an. Gelegentlich wird die Reihe wohl auch mit R. Scott Bakkers Krieg der Propheten-Trilogie verglichen aber diesen Vergleich kann ich nicht nachvollziehen. Bakkers Trilogie ist klar dunkler und philosophischer, während Hairs Reihe in erster Linie unterhaltsam und leicht zu lesen ist. Wie ist das Buch ausgestattet? Normalerweise gehe ich nicht auf die Ausstattung von Büchern ein, da sie mir selbst nicht besonders wichtig ist. In diesem Fall möchte ich aber eine Ausnahme machen. Am Anfang des Buches stehen zwei sehr hilfreiche Zusammenfassungen. Zum einen wird noch einmal die Vorgeschichte, also das, was vor Beginn des ersten Bandes passiert ist, zusammengefasst. Zum anderen gibt es eine Zusammenfassung des ersten Bandes. Eine Zusammenfassung von Band 2 fehlt aber leider. Nach Rücksprache mit dem Verlag war schnell klar, dass dies natürlich keine Absicht war. Die zweite Auflage wird diese Zusammenfassung enthalten und für Besitzer der ersten Auflage wird sie in Kürze auf der Verlagshomepage zur Verfügung gestellt. Mir liegt die Zusammenfassung schon vor und ich kann euch versprechen, dass ihr mit dieser Zusammenfassung gut für den dritten Band gerüstete sein werdet. Am Ende des Buches gibt es dann noch 24 Seiten Anhänge: Die Geschichte Urtes, Zeitrechnung, Religionen, Magie, Begriffe und handelnde Personen. Was hat mir gut gefallen? Gut gefallen hat mir vor allem, dass die Welt und die Personen wirklich glaubwürdig sind. Außerdem ist es eine Geschichte bei der man nicht weiß, wohin sie sich entwickeln wird. Es ist also nicht die typische Fantasy-Quest-Geschichte, bei der es von Anfang an um ein Problem geht, das dann am Ende in irgendeiner Form gelöst wird. Auch das gut ausgearbeitete Magiesystem, dass so detailliert ist, dass man es ohne weitere Arbeit direkt für ein Rollenspiel übernehmen könnte, spricht mich sehr an. Was hat mir nicht so gut gefallen? Die Welt ist sehr stark an unsere angelehnt. Zum Teil ist das durchaus prakisch. Wenn man zum Beispiel liest, dass etwas vom Monat Janun bis Februx dauert, dann kann man damit etwas anfangen, da die Monate ganz offensichtlich Januar und Februar entsprechen. Oder wenn man von der Stadt Istabad liest, denk man sofort an Istanbul und Islamabad und hat gleich ein passendes Bild vor Augen. Andererseits ist diese starke Entsprechung natürlich auch ein wenig fantasielos und macht viel vom "sense of wonder" kaputt. Des Weiteren merkt man diesem Band leider sehr an, dass er eigentlich nur die erste Hälfte eines Buches ist. Es wird einiges aufgebaut aber richtig spannende Momente sind leider selten. Was ist mit dem Klappentext? (Achtung Spolier!) In letzter Zeit stelle ich immer wieder fest, dass Klappentexte nicht zum Buch passen. Schauen wir uns den zu diesem Buch doch mal Satz für Satz an. "Die Flut der Gezeiten ist gekommen." Das ist grundsätzlich war. Besser wäre aber wohl gewesen: "Die Mondflut ist gekommen." Denn das ist der passende Begriff aus dem Buch. "Zusammen mit Cym gelangt der gescheiterte Magier Alaron auf den fremden Kontinent Antiopia." Falsch. Bis zum Ende des Buches hat Alaron Cym nict gefunden und auch Antiopia noch nicht betreten. "Dort erwarten sie grausame Feinde: Inquisitoren und Seelentrinken zwingen die Freunde in einen erbarmungslosen Kampf um die Skytale des Corineus - das mächtigste Artefakt uf ganz Urte, das letztendlich über die Zukunft beider Kontinente entscheidet." Ich vermute das wird in Band 4 geschehen. In Band 3 passiert es jedenfalls noch nicht. "Wird es den Gefährten gelingen, gegen die scharlachrote Armee zu bestehen?" Gute Frage. Was ist denn die scharlachrote Armee? Ich kann mich nicht erinnern, den Begriff im Buch gelesen zu haben. Wie ihr seht, passt der Klappentext überhaupt nicht zum Buch. Ich vermute, dass ihn ein Werbetexter auf Basis eines Exposés zum zweiten englischen Band geschrieben hat, ohne zu Wissen, was in Band 3 und was in Band 4 passiert. Fazit Die Brücke der Gezeiten ist eine spannende, moderne Fantasy-Reihe, bei der neben Magie auch Politik und Intrigen eine wichtige Rolle spielen. Band 3 leidet allerdings darunter, dass er nur die erste Hälfte eines Originalbandes ist, d.h. er ist ein wenig arm an Höhepunkten. Trotzdem gerade noch... 4/5 Sternen

    Mehr