David Hair Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf

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Inhaltsangabe zu „Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf“ von David Hair

Auf der Brücke der Gezeiten wird sich das Schicksal der Welt entscheiden … Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden … Der Auftakt zu einem atemberaubenden Epos.

Ein Auftackt, der erstmal einführt in eine fabelhafte Welt. Gespannt auf den zweiten Band.

— Lischen27
Lischen27

Ein spannender Auftakt der Reihe

— chilli12
chilli12

Man wird als Leser sehr intensiv in die fremde Welt eingeführt, leider etwas zu Ungunsten der Spannung.

— Kugeni
Kugeni

Den Anfang fand ich etwas zäh, aber dann wurde es richtig gut! Freu mich jetzt sehr auf die Fortsetzung :)

— Aleshanee
Aleshanee

Leider konnten mich nur Alaron und Elenas Handlungssstränge wirklich mitreißen, aber diese sind dafür wirklich gelungen.

— RayonLasair
RayonLasair

Überraschungsmomente inbegriffen

— Katzyja
Katzyja

Ich vergebe 3 Sterne...

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Leider nicht ganz so magisch&überwältigend, wie erhofft - aber das Potenzial nach oben bleibt bestehen...

— LeFaBook
LeFaBook

Eine spannende Geschichte epischen Ausmaßes. Teil 1 stellt jedoch erst die Einführung dar und es ist am Anfang schwer reinzufinden.

— BlueSunset
BlueSunset

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— Roeschen09
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  • Willkommen in Yuros und Antiopia

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Lischen27

    Lischen27

    29. July 2017 um 19:58

    Als ich dieses Buch begonnen habe zu lesen, war mir nicht bewusst, wie viele Bände diese Reihe umfasst. Als ich die Anzahl erfahren habe, hat das dafür gesorgt, Band I in einem etwas anderen, positiveren Licht zu sehen.Man wird zunächst mit unglaublich vielen Namen, Orten, Personen konfrontiert. Es fiel mir etwas schwer hierbei den Überblick zu behalten, und die Zusammenhänge zu verstehen. Somit war der Einstieg in die Geschichte etwas holprig.Die Welt, wurde wirklich toll beschrieben, sodass ich ein genaues Bild von den Orten und Schauplätzen im Kopf hatte und ein kleiner Film im Kopf ablief. Der Schreibstil des Autors passt in meinen Augen sehr gut zum Gengre. Auch die Chraktere wurden fasettenreich gestaltet. Für jeden ist etwas dabei. Vom lieben, pflichtbewussten jungen Mädchen, über die starke, aber doch gefühlvolle Magerien, bis hin zum hinterhältigen, fiesen Magier oder der kaltherzigen, berechnenden Königmutter.. Man sollte den ersten Band meiner Meinung nach als Einführung in die Welt von Yuros und Antiopia sehen. Spannende Passagen gibt es, allerdings überwiegen eher die ruhigen Momente, in denen taktische Diskussionen geführt werden oder man verschiedene Charaktere auf ihrer jeweiligen Reise begleitet. Wenn es dann aber mal zu einem Show Down kam, blieb mir teilweise das Herz stehen und ich habe voll mitgefiebert.Ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Reihe weitergeht und wie vor allem irgendwann all die Charaktere und Handlungsstränge zusammengeführt werden. Band II steht schon im Regal. :)

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  • High-Fantasy-Epos das auf mehr hoffen lässt

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Kugeni

    Kugeni

    09. January 2017 um 20:04

    Als ich „Die Brücke der Gezeiten“ von David Hair gekauft habe, wollte ich mal wieder einen richtig guten High-Fantasy-Schmöcker „für Erwachsene“ lesen. Mit möglichst vielen Seiten und möglichst vielen Teilen. Ohne Romanze die die eigentliche Handlung „überschattet“. Bei der Suche auf Amazon bin ich dabei immer wieder auf dieses Buch gestoßen. Auf Grund der vielen positiven Rezensionen und einem Klappentext der High-Fantasy mit einer Handlung versprach die nicht abgekupfert scheint habe ich mich schließlich zum Kauf entschieden. „Die Brücke der Gezeiten“ ist wie George Martins „Lied von Eis und Feuer“ unterteilt in Kapitel die aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten durch einen übergeordneten Erzähler erzählt werden. Doch bei Hair wechseln von kapitel zu Kapitel nicht nur die Hauptprotagonisten sondern auch die Länder bzw. Kontinente in denen die unterschiedlichen Handlungsstränge spielen. Denn das auffälligste Merkmal bzw. der auffälligste Charakter in Hairs Welt ist die Welt selbst: Zwei Kontinente, getrennt durch einen Ozean, die nur alle zwölf Jahre durch eine Brücke miteinander verbunden werden. Diese zwei Kontinente könnten unterschiedlicher nicht sein, zum einen Yuros, eine Welt die an ein Europa der Geschichte erinnert, mit einem starken Kirchensystem neben einem König der über alle Länder herrscht. Auf diesem Kontinent gibt es Menschen, die Magie wirken können, doch sind nicht mehr viele von ihnen übrig. Sie genießen ein besonderes Ansehen in der Gesellschaft und werden an speziellen Schulen ausgebildet. Der andere Kontinent, Antiopia, ist was Klima, Kultur und Religion anbelangt stark an Indien und seine Vielgottreligion angelehnt. Hier gibt es keine Magier, die Menschen sind Ärmer Die Welt als Schauplatz ist mit ihren politischen Systemen, ihren Religionen, ihrer Geschichte und auch dem Magiesystem sehr gut ausgearbeitet. Man tauscht schnell in die fremde Welt ein da sie so detailgenau ist, hat jedoch Probleme sich dort zurechtzufinden. Direkt auf den ersten Seiten wird man mit einer Vielzahl fremder Begriffe und Namen konfrontiert die mich schnell den Überblick haben verlieren lasen. Wegen diesem Fremden war der Einstieg für mich recht zäh, hat mich wegen der Atmosphäre aber „am Buch“ gehalten. Auf Grund der Anzahl an Hauptcharakteren nimmt die Handlung spannungstechnisch sehr langsam an Fahrt auf, man weiß die meiste Zeit über nicht so recht wo die Reise hingehen soll. Die Helden; eine Assassine, ein junges Mädchen das gegen seinen Willen verheiratet werden soll, und ein angehender Magier der es gar nicht erwarten kann die Schule zu verlassen; werden ausführlich in ihren alltäglichen Leben vorgestellt die sich stark voneinander unterscheiden. Unterbrochen werden diese Sequenzen von denen die ich die „Antagonisten“ nennen würde. Ein politisches Ränkespiel auf Yuros. Die Handlung beginnt ein Jahr vor dem Erscheinen der Brücke und endet ca. ein halbes Jahr vor deren erscheinen, scheinbar mitten im Geschehen. Dies ist vermutlich der Tatsache geschuldet das hier  das englische Original in zwei Teile bzw. Bücher aufgeteilt worden ist. Spannungstechnisch hat mich das geschehen erst circa im letzten Drittel des Buches wirklich gepackt. Die drei Hauptcharaktere sind aus ihrem alten Leben gerissen worden und müssen sich nun in einer komplett neuen Situation und neuen Orten zurechtfinden. In diesem letzten Drittel erst habe ich beschlossen, dass ich den zweiten Teil der Reihe lesen möchte, dass ich wissen möchte wie es mit den Figuren weitergeht. Davor war es nett da sehr schön und fremdländisch/ fantastisch ausgearbeitet aber leider auch langweilig. Dabei hat die Handlung vielversprechend, spannend und stark mit einem Prolog angefangen. Dieser deutet Geschehnisse an die bereits Jahrhunderte zurückliegen, es wird angedeutet das unheilvolle Dinge geschehen werden auf die man bereits lange gewartet hat. Jedoch taucht weder die Figur aus dem Prolog im späteren Buch auf, noch etwas das darauf hindeutet wovon in diesem Prolog die Sprache war. Mein Fazit ist, dass diese Reihe Potential für spannende Nachfolgebände verspricht. Geeignet ist das Buch für Fans von breit angelegten High-Fantasy-Epen a la George Martin. Zugunsten einer reich ausgestalteten Fantasywelt mit mehreren politischen und religiösen Systemen muss man hier einen eher langsamen Start in Kauf nehmen. Insgesamt hat die Handlung noch viel Potential und verspricht höhere Spannung in den Nachfolgebänden.

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  • Schicksalhafte Naturgewalten und logisches Denken

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Chibi-Chan

    Chibi-Chan

    03. December 2016 um 19:59

    Meine MeinungAllgemeinZu Anfang möchte ich erwähnen, dass dieser erste Band nur die erste Hälfte des tatsächlichen englischen Buches ist. Ich finde, dass man diesen Aspekt in der Bewertung berücksichtigen sollte.Obwohl ich ein leidenschaftlicher Leser der Fantasy-Welt bin, fiel es mir deutlich schwer, in das Buch rein zu finden. Alle Namen waren frei erfunden und es gab eine Menge verschiedene Sichtweisen, die das Einleben sehr schwer gemacht haben.An Ausführungen und Erklärungen hat es allgemein an einigen Stellen gehapert, Zwar beschreibt der Autor sehr ausführlich die verschiedensten Situationen, doch währenddessen bilden sich Fragen über Fragen, die nicht beantwortet werden. So habe ich mir vieles selbst zusammenreimen müssen. Was sind eigentlich Gnosis?  Eine Frage, die einen wichtigen Bestandteil des Buches bildet.Wer Magiebücher kennt, kann sich das schon selbst zusammenwürfeln, jedoch schien mir, dass die Gnosis in diesem Buch ein wenig anders sind. Eine andere Wirkweise haben. Die einzigen, seltenen Hinweise bekommt man durch kleine Vorspanne bei jedem Kapitelstart.Als ich das Buch beendet habe konnte ich mir dann nun wieder selbst vor den Kopf schlagen: Wer mehr Informationen über das Buch möchte, der schlägt bitte die letzten zwanzig Seiten auf. Obwohl ich so viele Fantasy-Bücher lese und die Methode kenne, so dachte ich trotzdem keinen einzigen Moment an ein Glossar am Ende! Ich bin immer noch der Meinung, dass dafür ein Vermerk am Anfang stehen sollte. Schließlich weiß man gar nicht, welche Bücher eins benötigen und sogar haben.Aber ich möchte mich nicht nur an den negativen Dingen aufhängen, denn trotz allem war das Buch super geschrieben. Der Schreibstil und die Beschreibungen haben mir definitiv gefallen und obwohl das Buch erst mit Band 2 so richtig abschließt, gab es viel Spannung, Kämpfe und das bangen um die Charaktere. Die Vorgeschichte kommt hier nicht zu kurz. Man spürt die Erwartungen, Pflichten, Hoffnungen und Wünsche in den Protagonisten und ich würde jederzeit zu Band 2 greifen. Trotz allem ist es empfehlenswert und nach der Eingewöhnungsphase liest sich alles flüssiger. Ich bin zuversichtlich, dass noch einiges auf mich zukommen wird, da die Idee einfach genial ist!CharaktereGeschrieben wurde das Buch aus sehr vielen Sichtweisen. So konnte man leider noch keine wirklichen Bindungen aufbauen. Trotzdem merkt man, wie einzigartig jeder ist und mit welchem Schicksal die Person zu kämpfen hat. Die Gefühle werden vermittelt, ich habe mitgefiebert. Normalerweise habe ich so eine Sichtweise, die mich wenig interessiert und die andere interessiert mich sehr. Doch hier mag ich von jedem weiterlesen und wissen, welche Schicksale noch auf sie zukommen.Schreibstil und SichtweiseDer Autor schreibt in einem sehr detailreichen Stil. Er sorgt für viel Spannung, die er während des Buches verteilt. So werden die nötigen, aber nicht ganz so spannenden Fakten eingekesselt von Szenen, an denen man wie gefesselt ist.Komisch jedoch fand ich, dass der Autor zwar neue Wörter erfindet, diese jedoch klingen alle einem deutschen beziehungsweise englischen Wort ähnlich klingen. So wird zum Beispiel aus Satan Saithan und aus Luna Lune.... ähnlich bei Wochentagen und Monaten und vielem mehr.Außerdem waren ausnahmslos alle Namen erfunden. Jeder, wirklich jeder Charakter hatte einen Vor- und Zunamen. Mit einem eventuellen Titel oder der Herkunft, war das ganz schön viel zu merken, da es auch etliche Charaktere gab. Es wurde aus verschiedenen Städten, der verschiedenen Kontinente erzählt und auf jedem gab es mehrere Perspektiven und bei jedem sollt man sich im besten Fall merken, wer woher kommt und was macht. Bis zum Ende habe ich des öfteren Personen verwechselt und mich bei zig Perspektiven gefragt, ob diese denn nun so notwendig waren.Cover & TitelDas Cover ist recht schlicht gehalten. In der Mitte sieht man die "Brücke der Gezeiten", die beide Kontinente verbindet, aber nur alle paar Jahre erscheint. Umgeben mit der blauen Coverfarbe wirkt es, als ob diese Brücke eben noch vom Wasser verschlungen ist. Weit in der Ferne beobachtet ein einsamer Reiter diese Überführung. Momentan kann ich da nur wild spekulieren.Der Titel ist eindeutig: Es geht um die Situation, wenn die Brücke wieder erscheinen wird. Der Untertitel "Ein Sturm zieht auf", ist für mich der drohende Krieg zwischen und auf den einzelnen Kontinenten. Der Sturm zieht überall durch.Zitat" 'Der älteste Trick der Welt: Behaupte einfach, dein Gott sei der einzig wahre, und schon ist der Rest der Welt von Natur aus böse.' " - Seite 95FazitTrotz der Spannung viel es mir immer wieder schwer, durch die ganzen Sichtweisen, neuen Ausrücken und Charakteren durchzublicken. Doch für die erste Hälfte des Originalbuches, ist es definitiv fesseln und verspricht sehr viel! Tolle Ausarbeitungen.

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  • Vielversprechender Auftakt einer großen Fantasy Saga!

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Aleshanee

    Aleshanee

    18. November 2016 um 07:26

    Schon lange stolpere ich immer wieder über diese Reihe und jetzt bin ich froh, dass ich endlich mit dem ersten Band gestartet bin! Zum Glück wusste ich durch einige Rezensionen, dass man anfangs etwas Durchhaltevermögen braucht und es hieß, dass es erst im zweiten Band so richtig losgeht. Dem kann ich nur teilweise zustimmen. In den ersten Kapiteln war ich tatsächlich etwas überfordert. Diese fremde Welt hat viele Völker, Religionen, neue Begriffe, eine komplexe Magie und viele Figuren, die eine Haupt- oder Nebenrolle spielen. Damit braucht man sich aber nicht aufhalten oder sich den Kopf zerbrechen, denn der Autor schafft es sehr gut, das ganze nach und nach bildhaft und begreiflich zu machen und alles wichtige in den Gedanken der Leser festzuhalten! "Ein Sturm zieht auf" - genau dieses Gefühl hatte ich, nachdem ich das erste Drittel endlich hinter mir gelassen hatte. Dann nimmt das ganze an Fahrt auf und fühlt sich an wie ein Aufbrauch, eine große Wende, die das Schicksal der zwei Kontinente einleitet. Zweier Seiten, die nur alle 12 Jahre durch die Gezeitenbrücke miteinander verbunden sind. Je weiter man liest, desto mehr taucht man ein und es hat richtig Spaß gemacht, diese Welt zu entdecken! Ich liebe es ja sehr, wenn eine Fantasywelt durchdacht ist und mit vielen kleinen originellen Details aufwartet und David Hair verspricht hier einiges! Bei dem Ost-West Konflikt, den Bräuchen und Religionen findet man viele Parallelen zu unserer Welt, aber er hat daraus etwas ganz neues entwickelt, eine Geschichte, die unserer ähnlich ist, aber aus einem ganz anderen Blickwinkel neu erzählt wird!Der Stil passt sich sehr gut dieser Welt an, verliert sich gerne in Details, weiß aber auch wieder zum roten Faden zurückzufinden. Etwas Konzentration ist schon gefordert durch die vielen verstrickten Verwicklungen, deshalb sollte man sich beim Lesen ruhig die Zeit nehmen und es in Ruhe genießen ;)Die drei Hauptfiguren werden nach und nach in den Vordergrund gerückt, wobei es auch einige Nebencharaktere gibt, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.Während z. B. Elena Anborn, eine Spionin, gerade eine große Veränderung durchgemacht hat, steht sie dem jungen Magus Alaron noch bevor, denn seine 7jährige Ausbildung zum Magi nähert sich dem Ende. Der Händler Ispal wird vor eine verzwickte Wahl und das Leben von Ramira aus Lakh völlig auf den Kopf gestellt, während der Jungspund Kazim durch eine folgenschwere Entscheidung alles genommen wird, womit er seine Zukunft aufbauen wollte.Es gibt kleinere Querelen und größere Scharmützel, die einen bedeutenden Einfluss auf die Zukunft der Welt Urte haben werden. Etwas braut sich zusammen und das hier war nur das Vorspiel, denn es sind nur noch wenige Monate bis zur nächsten Mondflut, wenn die Brücke wieder passierbar wird. Und beide seiten rüsten zum Krieg!Sehr schön fand ich auch die kurzen Ausschnitte an den Kapitelanfängen, durch die man Hintergründe über die Länder, die Völker, die Kriege oder die Magie erfahren hat.Vorne im Buch gibt es eine Karte, mit der man sich gut orientieren kann und hinten im Buch ein Glossar über die Vorgeschichte von Urte mit den wichtigsten Daten, die Religion, die Zeitrechnung, und die Magie.FazitEin Anfangs etwas zäher, aber sich dann recht schnell steigernder Auftakt in einer faszinierenden Welt, die perfekt aufgebaut wurde; mit differenzierten Details der Völker, Religionen und Magie. Ebenso die prägnanten Charaktere, die in dem aufziehenden Krieg auf eine harte Probe gestellt werden und sämtliche Schattierungen von Verrat, Leichtsinn, Angst, Gehorsam und Habgier kennenlernen müssen.Mit 4 Sternen lasse ich noch etwas Luft nach oben und freu mich schon sehr auf die Fortsetzung!© AleshaneeWeltenwandererDie Brücke der Gezeiten1 ~ Ein Sturm zieht auf2 ~ Am Ende des Friedens3 ~ Die scharlachrote Armee4 ~ Die Waffen der Wahrheit5 ~ Der Zorn des Propheten6 ~ Der unheilige Krieg

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  • Rezension: Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    MysticAilo

    MysticAilo

    17. August 2016 um 18:35

    Cover und Klappentext: Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Das war es, was mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch.Schreibstil: An sich war der Schreibstil sehr schön, allerdings waren die vielen Sichtwechsel sehr verwirrend und ich habe deshalb kaum die Handlung nachvollziehen können. Daher konnte mich das Buch auch nicht wirklich fesseln und ich habe mich regelrecht hindurchgeqäult.Charaktere: Die Charaktere waren wirklich interessant, doch ich hätte sie lieber noch ein wenig besser kennengelernt. Kaum habe ich mal die Hintergrundgeschichte des einen erfahren, sprang der Autor wieder zur Sicht einer anderen Person.Gesamteindruck/Fazit: Meiner Meinung nach ist das Buch nicht empfehlenswert. Für mich war das lesen eine einzige Qual. Wie bereits gesagt, konnte mich das Buch nicht fesseln. Ob es nun an den vielen Sichtwechseln oder allgemein an der Handlung lag, kann ich nicht genau sagen. Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich enttäuscht. Die Geschichte klang wirklich sehr vielversprechend und ich hätte niemals gedacht, dass ich mich jemals so durch ein Buch kämpfen muss, wie ich es bei diesem getan habe. 

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  • Schöner Auftakt für eine hoffentlich spannende Reihe

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    AndreaKaldonek

    AndreaKaldonek

    13. June 2016 um 11:28

    Gesamteindruck: Ein recht schlichtes, aber ansprechendes Cover ziert den 512 Seiten starken ersten Band der High-Fantasy-Saga von David Hair. Die Brücke steht im Zentrum des Covers. Eine im Hintergrund angedeutete Karte, sowie ein Reiter, der vom Leser abgewendet dargestellt ist, vervollständigt die Optik des Titelbildes. Die Farbgebung ist durch die Blau- und Grautöne eher zurückhaltend kühl und vermittelt damit gut den Untertitel des Buches: Ein Sturm zieht auf. Zu Beginn des Buches wird man regelrecht von Informationen überflutet. Zu viele Namen, Protagonisten und Orte verwirren zunächst und erschweren dem Leser den Einstieg in das Buch. Als kleine Orientierungshilfe enthält der Roman glücklicherweise eine schöne Karte der Welt Urte, die David Hair mit viel Liebe zum Detail erschaffen hat. Ebenso kann der Anhang mit vielen wertvollen Erklärungen über Personen, Religionen, Magie und wichtige Orte zu einem besseren Verständnis beitragen. Auch wenn die Fülle anfangs verwirrend erscheint und das Lesen erschwert, so waren es gerade die vielen Kleinigkeiten und Details, die mir die Geschichte haben ans Herz wachsen lassen. Der Schreibstil von David Hair ist sehr angenehm und die gehobene Sprache unterstreicht den besonderen Charakter dieses High-Fantasy-Romans. Die Hauptfiguren des Buches sind sehr detailliert und facettenreich beschrieben, allerdings kann ich nach dem ersten Teil nicht einschätzen, ob wirklich alle gegebenen Informationen für den Verlauf der Romanreihe notwendig sind. Man behält gerade am Anfang schwer den Überblick und es stört den Lesefluss, weil man immer wieder blättern muss, um sich zu orientieren. Zur Mitte des Buches hin kristallisieren sich drei Hauptstränge mit drei Protagonisten heraus, die noch unabhängig voneinander die Geschehnisse der Geschichte aus ihrer Sicht erzählen. Während man sich im ersten Drittel der Erzählung auf Grund der Informationsdichte etwas durchkämpfen muss, schafft David Hair es im weiteren Verlauf die Spannungsbögen geschickt aufzubauen und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Welt Urte spiegelt viele unserer eigenen Probleme in Vergangenheit und Gegenwart wider und man identifiziert sich schnell mit den Protagonisten und ihren emotionalen Ausbrüchen. Enttäuscht war ich von der Qualität des Prints. So haben sich trotz pfleglicher Handhabung deutliche Leserillen gebildet und an manchen Stellen des Buches hat man das Gefühl, die Klebestellen lösen sich gleich auf. Vielleicht habe nur ich Pech mit meinem Exemplar gehabt, dennoch finde ich es sehr schade, wenn das Buch nach dem ersten Lesen aussieht als hätte man es durch eine Müllpresse gejagt. Mein Fazit: Zu Beginn des Buches war meine Leselust eher gebremst. Ich hatte Schwierigkeiten diese Flut an Informationen zu sortieren und in die Geschehnisse abzutauchen. Doch nach den ersten 70 Seiten hatte ich mich soweit eingelesen, dass ich emotional und geistig voll in der Geschichte drin war. Ich habe mit Alaron bei seiner Abschlussprüfung gezittert, habe mit Ramita um ihre verlorene Liebe geweint und mit Elena für ihre Unabhängigkeit gekämpft. David Hair ist es gelungen, eine eigene Welt mit viel Herzblut zu kreieren, die den Leser auf eine emotionale und spannende Reise mitnimmt. Man fühlt sich „zu Hause“ und viele Themen rund um Macht, Religion, Hoffnung und Liebe haben mich oft an unsere eigene Geschichte erinnert und ermöglichen ein reflektiertes Lesen, trotz der großartigen Fantasy-Elemente rund um die Magie. Auch wenn die Geschichte an einigen Stellen etwas langatmig und der Einstieg schwierig ist, kann ich dieses Buch jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen und bin schon ganz neugierig, wie es auf Urte weitergeht.  Lieblingsstelle: „Aber die Kinder hatten es schließlich geschafft – mit ihrem entwaffnenden Vertrauen, mit ihrem aufrichtigen Lächeln und ihren albernen Spielen, die ihr das Lachen wieder beigebracht hatten. Vier Jahre waren es jetzt, in denen sie sich endlich wieder lebendig gefühlt hatte, gemerkt hatte, dass das Leben mehr sein konnte als nur verrinnende Tage.“

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  • Teil 1 der High-Fantasy Saga

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Phoenicrux

    Phoenicrux

    27. April 2016 um 11:39

    Auf der Brücke der Gezeiten wird sich das Schicksal der Welt entscheiden …Inhalt:Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden …Der Auftakt zu einem atemberaubenden Epos.Cover:Hat mich sofort angesprochen farblich und von der Gestaltung. Das Cover mit der Brücke mittig, umgeben von der Schrift, plus die Zeichnungen der Vorder- und Rückseite hat es für mich sehr stimmig gemacht. Der Großteil der Schrift auf dem Cover ist eingestanzt.Gestaltung:Die Innenseite der Buchvorder- und Rückseite zeigen jeweils eine Karte, detailliert gezeichnet und hilft bei der Vorstellung in der Geschichte,  Orientierung der Orte und macht es so einfacher sich alles vorstellen zu können. Der Buchklappentext auf der Innenseite, ist eine kurze Vorstellung der 3 Schlüsselfiguren.Zum Buch:Noch vor dem Prolog haben wir hier eine kurze Inhaltsangabe, an der man sich zu den Kapiteln einen guten Überblick machen kann. Die Kapitelanfänge zeigen alle die Brücke als Zeichnung, genau wie auf dem Cover. Des Weiteren sind zu Beginn immer kurze Auszüge aus wichtigen Schriften der Geschichte zu entdecken. Eine gute Idee, wenn auch zu Beginn etwas verwirrend.  Am Ende des Buches im Glossar etc. stehen noch viele Zusatzinformationen, wie die Affinitäten und Bedeutung mancher Worte.Protagonisten: Eine der 3 Schlüsselfiguren der Saga ist Alaron. Schnell merkt man das er etwas unsicher wegen seinem Können ist, er gehört zu den Menschen die zu den weniger gut situierten gehört, denn in seiner Schule wird danach bewertet wie viel Magie in dir steckt. Zwar gehört er zu den Magi, ist aber kein "Reiner" und das ist was eigentlich zählt. Ich finde gut das er sich seine eigene Meinung bildet und sie auch vertritt und nicht nach den Massen geht.Die zweite im Bund ist Ramita, eine Lakh, pflichtbewusste Tochter,  wissbegierig und wohlerzogen.  Wie es bei ihrer Erziehung üblich ist, ordnet sie sich dem Wohl der Familie unter und bringt sich tüchtig ein, das es allen gut geht.Last but not Least treffen wir auf Elena, eine sehr talentierte junge Frau, die selbstbewusst, schlagfertig und mutig ist. Im Grossen und Ganzen ist sie verlässlich, wenn sie hinter den Entscheidungen die getroffen werden zu 100% steht. Schnell merkt man das sie trotz ihrem Ruf, eine nette und beschützerischer Seite hat, die nur ausgewählte Leute zu sehen bekommen.Meinung:Zuerst einmal sollte man erwähnen, das dieses Buch dem Genre High - Fantasy wirklich gerecht wird. Detaillreicher Schreibstil und Schauplätze, direkte Sprache und eine spannende Handlung mit viel Hintergrundinformationen. Dennoch muss ich sagen, das ich mir etwas schwer getan habe obwohl mich die Geschichte wirklich neugierig gemacht hat. Die außergewöhnlichen Namen und Titel haben mich etwas abgelenkt,  da ich die Angewohnheit habe, Namen richtig aussprechen zu wollen und meine Gedanken im Nachhinein dadurch mehr darauf konzentriert waren,  als auf das eigentliche Geschehen. Trotzdessen hat es mir gefallen, die weiteren Teile werde ich sicher mal in Angriff nehmen, doch das hat etwas Zeit. Für Fans von anspruchsvoll geschriebenen High-Fantasyroman ist es defintiv lesenswert

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  • Die Brücke der Gezeiten

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Katzyja

    Katzyja

    04. February 2016 um 20:40

    Alaron wird als Viertelblut nicht besonders wohlwollend von seinen Lehrern behandelt. Doch er ist ein geschickter Magus und er ist sich sicher, dass er die Prüfungen, die ihn zu einem vollwertigen Magus machen bestehen wird. Doch Alaron wird vor allen Augen gedemütigt und aus dem Kreis der Magus ausgeschlossen. Er ist nun ein Vogelfreier und der Mord an ihn wird nicht bestraft. Was kann Alaron jetzt noch mit seinem Leben anfangen und wie kann ihn die junge Magi Cym dabei helfen wieder einen Sinn in seinem Leben zu finden? Elenas Herz war noch nie so mit Liebe gefüllt wie jetzt. Die Kinder der königlichen Familie bedeuten ihr sehr viel und sie hat sie lieb gewonnen. Sie möchte die Kinder unter allen Umständen beschützen, auch wenn ihr Meister und ehemaliger Liebhaber ihr befiehlt alle königlichen Mitglieder zu töten. Doch wie viel ist sie bereit für ihre Schützlinge zu opfern und ist es auch für sie möglich endlich die wahre Liebe zu finden? Ramita ist schon seid jungen Jahren den Sohn des besten Freundes ihres Vaters versprochen. Für sie fällt ihre glückliche Welt wie ein Kartenhaus zusammen, als sie erfährt, dass sie den alten Antonin Meiros heiraten soll. Weil sie ihre Familie liebt, die viel Geld für ihre Hochzeit mit dem reichen Magus bekommt, heiratet sie sie den alten Mann. Dieser wünscht sich, dass sie ihm viele Kinder gebärt, ansonsten möchte er nichts von ihr. Liebe hat er nicht mehr zu verteilen. Auch wenn er großzügig ist und es Ramita an nichts fehlt, so sehnt sich ihr Herz nach Kazim ihrem einst versprochenen Bräutigam. Die Schicksale der drei Hauptpersonen gehören zusammen, ihre Vergangenheit und Zukunft fügt sich in die Handlungsstränge der Geschichte um die Mondflutbrücke ein.Doch wie wird die Geschichte unserer drei Helden ausgehen? Erst war die Geschichte etwas langweilig, man wusste nicht genau wo rum es geht und wo die Geschichte hinführt. Aber ab dem ersten Drittel wurde die Story so spannend, das ich es nicht mehr aus der Hand legen wollten. Alles scheint einen Sinn zu geben und es ist gut durchdacht. Es gibt einige Überraschungsmomente die so nicht erkennbar waren. Es empfiehlt sich genau die hinteren Seiten des Buches zu lesen, dort ist alles erklärt was es mit der Religion, den Kontinenten und der Personen auf sich hat. Auch sind die aufgedruckten Karten sehr hilfreich sich in der Geschichte zurecht zu finden. Also ich möchte auf jeden Fall die Fortsetzung lesen.

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  • Ich vergebe 3 Sterne...

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    Cover: Ich finde die Cover der gesamten Reihe richtig schön, das vom ersten Band ist mir sofort ins Auge gesprungen. Hier seht ihr die Cover der gesamten Reihe: Ich denke, man erkennt recht gut, dass es während der gesamten Reihe immer dunkler zugehen wird. Sonia´s Meinung: Als allererstes möchte ich mich beim Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse dafür bedanken, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte. Hm. In dem Buch geht es vor allem um drei Personen: Elena, Alaron und Ramita. Sie alle haben unterschiedliche Lebensarten und generell sind sie sehr verschieden und sie kennen sich nicht. Die Kapitel erzählen abwechselnd von diesen drei Menschen, die alle ein auf ihre Weise schlimmes Schicksal haben: Elena lebt in großer Gefahr, Alaron fällt ungerechterweise durch seine Abschlussprüfungen und Ramita muss einen alten Greis heiraten, um ihm als "Zuchtstute" zu dienen. Dies sind also die hauptsächlichen Protagonisten, allerdings gibt es noch sehr viele weitere Personen, was das Lesen ein bisschen erschwert. Von diesen weiteren Personen gibt es welche, die wichtiger sind und welche, die keine große Rolle in dem Buch spielen. Aufgrund dieses Reichtums an Personen sind einige nur flach ausgearbeitet, zu vielen erfährt man fast gar nichts, dafür aber gibt es viele Informationen zu den Hauptpersonen, und man kann sehr gut mit ihnen mitfühlen: ich habe Hass gespürt, Zorn und Verzweiflung. Wie man an diesen Gefühlen erkennen kann, ist die Welt in dem Buch sehr grausam und hart, man könnte sie mit dem Mittelalter oder der Zeit der Keuzzüge vergleichen. Beispielsweise zählen die Frauen nichts und sind nur da, um Kinder zu gebären. Wo wir aber bei Informationen sind: Da das Buch ein Fantasy-Roman ist, prasseln vor allem am Anfang jede Menge Informationen auf den Leser ein. Es wird vieles erklärt, die Religionen, die Lebensgewohnheiten, die politische Lage... alles. Das alles ist ziemlich verwirrend, vor allem auch deswegen, weil es unglaublich viele fremdländische Ortsnamen gibt, von Städten, von Gebieten, von allem möglichen! Auch bei den Religionen - die auf Urte übrigens eine ganz große Rolle spielen - gibt es so viele "Fachbegriffe"! Wenn man am Anfang nicht ganz genau liest und sich alles einprägt, dann hat man keine Chance. Zwar wird es mit der Zeit sehr viel besser, da man sich an diese Welt und die Lebensweise und Einstellung der Menschen gewöhnt hat, doch selbst am Ende wusste ich nicht, was jetzt wo war. Ganz am Ende gibt es ein ausführliches Glossar, in dem die Zeitrechnung erklärt wird und ganz viel anderes - allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht viel Lust hatte, diesen Anhang durchzulesen und es demnach auch nicht getan habe. Was mir auch aufgefallen ist, ist das eindeutige Fehlen von Spannung. Es gibt zwar einige sehr spannende Stellen, allerdings viel zu wenige! Man merkt, dass es ein erster Band einer Reihe ist, in der es noch weitere Bücher gibt. Der Schreibstil hat mir aber sehr gefallen, Er war flüssig und konkret, es gab keine "Witzchen" oder etwas ähnliches, aber das hat ihm nicht geschadet. Die Handlung an sich hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Es ist was komplett anderes, als das was ich bisher gelesen habe. Gut, es ist nicht ganz so spannend und okay, es ist sehr kompliziert und es kommen unglaublich viele neue Wörter vor. ABER die Idee dahinter ist genial. David Hair konnte nicht anders, das Buch muss einfach so sein wie es ist, da so viele Handlungsstränge beinhaltet. Wobei mich das jetzt an Marissa Meyer, die Autorin der Luna-Chroniken  , erinnert: sie ist ein Genie, was Handlungsstränge betrifft. Aber jetzt jetzt es um Herrn Hair. Zum Ende hin wurde es natürlich wieder richtig interessant und das macht mir Hoffnung, dass diese Reihe wirklich der "atemberaubende Epos" ist, den viele diese Reihe loben.   Ich vergebe somit drei Sterne.

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    • 2
  • Ein Auftakt mit Potenzial nach oben...

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    LeFaBook

    LeFaBook

    28. December 2015 um 11:47

    Inhalt: Auf der Brücke der Gezeiten wird sich das Schicksal der Welt entscheiden… Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden … [Quelle: Verlag] Meine Meinung: Im letzten Quartal von 2015 habe ich mich ein bisschen satt gelesen, was reine Liebesromane angeht und habe somit meine Leidenschaft für das Querbeet-Lesen wieder entdeckt ♥ Ganz entzückt war ich daher, als ich das wundervolle Cover von "Die Brücke der Gezeiten" erspäht habe und war mir sicher, dass ich dieser Reihe unbedingt eine Chance geben mag und griff daher, sobald es bei mir eintraf direkt zum Buch! Die Welt Urte besteht zu einem aus dem Kontinent Yuros, der im Norden liegt und Antiopia, dem Reich im Süden! Alle zwölf Jahre erhebt sich die Leviathan Brücke aus dem Ozean und verbindet Yuros mit Antiopia. Nun ist zum wiederholten Mal die Zeit gekommen, in der die beiden Kontinente kurz davor stehen, wieder miteinander verbunden zu werden und die Mächtigen schmieden ihre Pläne um den Sieg über den verhassten Gegner zu erlangen. Weder vor Intrigen noch vor Mord wird zurückgeschreckt, beide Seiten haben nur ein Ziel: Alleinige Macht! In dieser Zeit des Chaos und der Dunkelheit, in der Jeder sich selbst am Nächsten steht, sind drei Persönlichkeiten auf bestem Weg ins Heldentum -Alaron, Elena und Ramita- und wissen dies jedoch selbst noch nicht... "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf" ist der Auftakt einer Reihe! Nach den ersten Kapiteln wurde mir klar, dass diese Geschichte definitiv nicht für zwischendurch geeignet ist. Die Geschichte die David Hair dort erzählt ist genauso wie ein Spinnennetz aufgebaut, dass mit großer Sorgfalt aus dem Nichts entsteht, aber bei jeder hauchzarten Bewegung reißen kann, wenn man den Linien nicht genug Aufmerksamkeit schenkt! Verliert man einmal den Faden, wird es sehr schwer wieder an einem gewissen Punkt anzusetzen, zu viele fremde Begriffe wirken auf den Leser ein. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, sodass wir Einblicke in verschiedene Lebensweisen erhalten und uns zum einem am Königshof mit Elena wiederfinden, aber auch Einblicke in die Welt der Magie-Aubsildung mit Alaron erhaschen und nebenher den Zwiehkampf von Ramita miterleben. Alle Protagonisten wurden uns durch interessante Handlungsstränge näher gebracht, sodass soagr Zeit blieb um Symphatien zu entwickeln. Wie im echten Leben fühlt man sich nicht jedem nahe, doch David Hair konnte mit seinen unterschiedlichen Charakteren durchaus punkten. Mein Lesetempo bei diesem Buch war ungewohnt langsam, da der Schreibstil eine Flut an Informationen beibehielt, die mich nicht wirklich packen konnten, sondern wortwörtlich an mir vorbeigerauscht sind... Leider nagte dieser Punkt auch an der Handlung selbst, da man sich einfach nicht wirklich fallen lassen konnte um in der Story abtauchen zu können. Gegen Ende der Geschichte hat man sich an die Welt von Urte und seinen beiden Reichen gewöhnen können und die Erzählung wurde fließender, sodass man sich Details vor Auge rufen konnte und eine etwas klarere Sicht auf die Dinge entwickelte. Im Gesamten war ich nicht ganz so begeistert wie erhofft, da die Geschichte der Welt Urte durchaus Spannung bot, dass Potenzial dahinter, jedoch durch langatmige Passagen nicht vollends beim Lesen rübergekommen ist und man das Ende eher schleppend erreicht hat...

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  • Leider sehr verwirrend

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    lenar

    lenar

    10. December 2015 um 19:40

    Meine Meinung:Kennt ihr Bücher, die ihr unbedingt lieben wollt? Wo ihr euch auch sicher seid, dass ihr es lieben werdet? Ja? Genauso erging es mir mit diesem Buch. Ich wollte es unbedingt mögen, aber wahrscheinlich zu sehr. Denn leider hat es mir nicht gefallen.Ich habe das Buch angefangen zu lesen und ich war nur verwirrt. Ich habe wenig von dem verstanden, was ich da gelesen habe denn es gab so unglaublich viele neue Begriffe. Am Anfang wird man erst einmal mit Informationen überschüttet. Zur besseren Übersicht gibt es am Ende eine Art Glossar und im Buchumschlag sind Karten enthalten. Dennoch hatte ich wirklich große Probleme mit dem Buch und habe überlegt es abzubrechen, aber das wollte ich nicht. Daher habe ich  mich durch geboxt und es wurde auch besser. Mit der Zeit versteht man den Weltenaufbau besser und kann sich alles besser vorstellen und kann in die Geschichte eintauchen.Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn es sehr viele sind und man daher die Charaktere nur sehr oberflächlich kennen lernt. Aber da dies eine Mehrteilige Reihe ist, denke ich, dass sich dies in den folgenden Teile noch ändern und verbessern wird.Der Schreibstil von David Hair hat mir an sich auch gut  gefallen. Als ich mich erst einmal daran gewöhnt habe, fand ich wirklich gut. Aber ich brauchte diese Eingewöhnungsphase.Die Spannung in diesem Buch kommt definitiv zu kurz. Es wird sehr viel erklärt und so richtig kommt die Geschichte noch nicht ins Rollen. Man merkt sehr stark, dass es sich um einen ersten Teil handelt. Fazit:Der erste Teil der Saga von David Hair "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf" hat mich leider enttäuscht. Ich brauchte sehr lange, um in die Geschichte hineinzukommen, da es sehr viele Informationen gab. Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen und ich denke alle, die High-Fantasy mögen und Lust haben sich mit einer Welt auseinander zu setzen, den wird diese Geschichte auf jeden Fall gefallen.

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  • Schwieriger Einstieg, dafür später umso spannender!

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    BlueSunset

    BlueSunset

    15. November 2015 um 19:15

    Meine Meinung Die Geschichte ist kreativ ausgearbeitet und bietet viele verschiedene Schauplätze und Charaktere. Eindrucksvoll beschreibt David Hair seine fiktive Welt Urte, die aus den Kontinenten Yuros und Antiopia besteht, und berichtet von den außergewöhnlichen Protagonisten. Am Anfang des Buches wird man mit vielen Namen, Orten und Bezeichnungen konfrontiert ohne dass diese weiter erklärt werden, was mich beim Lesen zunächst ausbremste. So dauerte es etwa 100 Seiten bis ich einen ausreichenden Überblick über die Welt und die Charaktere hatte und mich auf die Geschichte konzentrieren konnte. Nach diesen Anfangsschwierigkeiten konnte mich das Buch aber immer mehr packen und ich wollte mehr von der eindrucksvollen und ereignisreichen Geschichte lesen. Ich war erstaunt von den Entwicklungen der Protagonisten, da fast jeder vor Schwierigkeiten gestellt wird, die den Charakter der Personen nachhaltig prägen. Auch wenn deren Schicksale zunächst unabhängig voneinander erzählt werden, kommen im Laufe des Buches immer mehr Verflechtungen zum Vorschein und es wird klar, dass diese Schicksale stark mit dem herannahenden Krieg zu tun haben. Der Anhang Das Buch hat einen umfangreichen Anhang der folgende Themen umfasst: Die Geschichte Urtes, die Zeitrechnung auf Urte, Die Hauptreligionen in Yuros und Antipoia, Die Magie Urtes, ein Glossar der verschiedenen Sprachen und ein Personenverzeichnis. Ich empfehle diesen Anhang nach etwa 100 Seiten zu lesen. Zu dem Zeitpunkt weiß man bereits genug über die Welt um zu verstehen, worauf im Anhang Bezug genommen wird und kann sein Verständnis der Welt ausbauen. Zusätzlich sind in den Klappen des Buches Karten der beiden Kontinente abgedruckt. Die Karten und das Personenverzeichnis habe ich im Laufe des Buches wohl am öftesten benutzt um mir ein räumliches Bild der Handlung zu machen. Kulturen und Religionen im Buch David Hair nutzt in seinem fiktiven Werk „Die Brücke der Gezeiten“ die Kulturen und Religionen unserer Welt. So hat jede Volksgruppe im Buch ein Pendant in unserer Welt und auch die Religionen weisen starke Ähnlichkeiten zu den großen Religionen der Weltgeschichte auf. Diese Anlehnungen an reale Vorbilder ist überzeugend umgesetzt und fördert die bildliche Vorstellungskraft des Lesers, in dem bekannte Szenarien beschrieben werden, die man aus Film, Fernsehen und der Realität kennt. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass diese Parallelen weniger offensichtlich gewesen wären, denn so bin ich doch manchmal durcheinander gekommen, da die bekannten Bräuche, Orte und Kulturen neue Namen bekommen haben. Ein Beispiel hierfür ist ein Fluss im südlichen Land Lakh, in dem die Bevölkerung sich wäscht und religiöse Bräuche praktiziert, der offensichtlich an den Ganges in Indien angelehnt ist. Fazit Aufgrund der Anfangsschwierigkeiten und der etwas zu offensichtlichen Anlehnungen aus unseren Kulturen ziehe ich in meiner Bewertung einen Stern ab. Da mich die Handlung, die Welt und die Charaktere jedoch überzeugen konnten und ich von der fesselnden Geschichte nicht genug bekommen konnte, verleihe ich dem Buch gute 4 Sterne. Nach den ersten 100 Seiten hätte ich nicht gedacht, dass mich das Buch noch so packen würde. Ich bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzungen. Das erste Buch stellt nämlich nur die Vorbereitungen zu dem großen Kriegszug dar und bringt dem Leser die Welt und die wichtigen handelnden Personen nahe. „Die Brücke der Gezeiten“ richtet sich klar an „High Fantasy“-Leser. Es erfordert ein gewisses Durchhaltevermögen um die vielen Seiten der Geschichte mit Interesse und Elan zu lesen. Ebenso sollte man gespannt auf die Kreation neuer Welten sein, die im „High Fantasy“-Genre einen essentiellen Teil der Bücher darstellt. Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: TinyHedgehog

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  • Interessanter Auftakt

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Roeschen09

    Roeschen09

    03. November 2015 um 10:09

    David Hair entführt uns in eine Welt, die unserer nicht unähnlich ist. Allerdings besteht sie nur aus 2 Kontinenten, die nur alle 12 Jahre durch die Mondflutbrücke verbunden werden. Nur per Luftschiff gelangen Händler über das Meer. Dennoch sind Ost und West verfeindet und je näher die nächste Mondflut rückt, umso weiter schreiten die Kriegsvorbereitungen voran. Der Westen (Yuros) will mit Hilfe seiner Magier und einer riesigen Armee den Osten (Antiopia) unterwerfen. In dieser Zeit kurz vor der Flut spielt dieser Reihenauftakt. Wir lernen Personen aus verschiedensten Schichten und Orten kennen. Da gibt es die durchtriebenen Politiker, die herrschsüchtigen und von Standesdünkel durchdrungenen Magier und gierige Händler. Aber es gibt auch Menschen, denen das Schicksal übel mitspielt. Dem jungen Magierschüler Alaron zum Beispiel, der von den reinblütigen Magiern verspottet wird, sich durch die Ausbildung kämpft, aber dennoch alle Energie auf seine Abschlussarbeit verwendet. Er ist sich sicher, dass er die Prüfungskommission damit überzeugen kann und endlich sein Amulett erhalten wird, das ihn offiziell zum Magier macht. Dabei ist er ungewollt einem Geheimnis auf der Spur, dass seine Pläne vielleicht durchkreuzen könnte. Auch der Kaufmannstochter Ramita macht das Leben einen Strich durch ihre Wünsche und Träume. Sie möchte Kazim heiraten, der sie von Herzen liebt. Aber ihr Vater ist ein geldgieriger Mensch, der zwar nur das Beste für seine Tochter will, aber was „das Beste“ ist, entscheidet er gern selbst. Zum dritten lernen wir eine Magierin kennen, die als Söldner und Spion eigentlich einen Auftrag erfüllen soll, in dem sie sich gegen ihre Schutzbefohlenen wenden soll. Elena hat aber zu viel Zeit mit der Herrscherfamilie verbracht und vor allem die Kinder lieben gelernt. Sie beginnt über ihr Leben und ihre Zukunft nachzudenken und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Über allem schwebt die Ahnung des Krieges und das Rüsten für den Feldzug. Ob aus ganz privaten Gründen, falsch verstandenem Patriotismus oder religiösen Gründen: ganz Urte ist besessen von diesem Krieg. Meine Meinung: Man nehme unsere menschliche Gesellschaft mit ihren Konflikten als Vorbild, greife auf ein paar der größten Fehler der Geschichte zurück – wie die Kreuzzüge oder den Wahnsinn von der Herrenrasse, dann mixe man ein paar Magi und exotische Schauplätze hinein und fertig ist ein spannender Plot in einer faszinierenden Welt. Anfangs sind die vielen Schauplätze und Personen ein wenig verwirrend, aber Seite für Seite versinkt man tiefer in dieser Welt und begleitet die so verschiedenen Figuren auf ihrem Weg durch die Wirren der Zeit. Alles rüstet zum Kampf, die ganze Geschichte läuft auf den Moment hin, an dem die Leviathanbrücke aus den Fluten steigt und der Marsch Yuros‘ auf Antiopia beginnen kann. Aber da dies der Auftakt zu einer Reihe ist, wird dieser Moment noch lange nicht erreicht… So bleibt dem Autor aber auch genug Zeit, die Welt und ihre Bewohner vorzustellen, den Leser so richtig eintauchen zu lassen. Man braucht auf jeden Fall Ruhe, um sich voll auf die Geschehnisse konzentrieren zu können – dann ist aber spannende Unterhaltung garantiert. Die Charaktere sind nicht schwarz-weiß, was mir sehr gut gefallen hat. Man findet als Leser aber dennoch sehr schnell Figuren, die man ins Herz schließen kann, ebenso wie die, die man abgrundtief hassen darf. Hat man die Orientierung zwischen den verschiedenen Schauplätzen einmal gefunden, fliegen die Seiten nur so dahin. Leider endet das Buch dann mitten in der Kriegsvorbereitung, wenige Monate vor der Mondflut. Keines der Schicksale ist schon absehbar und der Leser ist verdammt, auf den nächsten Teil hinzufiebern. Wer die Story lieber am Stück lesen möchte, muss sich noch ein wenig gedulden. Wer aber mit einem Cliffhanger leben kann, der sollte sich nach Urte entführen lassen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für Fantasy-Fans, denen Magier als fantastisches Element völlig ausreichen. Fazit: Eine spannende Geschichte über den ewigen Konflikt zwischen Ost und West, Arm und Reich, die mit fantastischen Mitteln unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhält.

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  • Ein leider sehr holpriger Anfang

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2015 um 11:01

    Alle zwölf Jahre erhebt sich die Leviathan Brücke aus dem Wasser und verbindet Yuros mit Antiopia. Jetzt ist es fast wieder soweit und die Mächtigen schmieden ihre Pläne um den Sieg über den verhassten Gegner zu erlangen. Dabei wird vor nichts zurückgeschreckt, weder vor Intrigen noch vor Mord. Zusätzlich spinnt sich die Geschichte komplex um die drei wichtigsten Charaktere im Buch; Alaron, Elena und Ramita. Während sich Alaron in Yuros zum Magier ausbilden lässt, bewacht seine Tante Elena in Antiopia die Kinder des dort herrschenden Königs, gegen die mittlerweile ein Anschlag geplant ist. Weiter weg in Lakh ändert sich für Ramita alles. Sie muss ihre Verlobung zu ihrem geliebten Kazim lösen und stattdessen den alten Magier Meiros heiraten.Aber das ist natürlich erst der Anfang. Für die drei wird es mehrere Herausforderungen geben. Leider tat ich mich anfangs sehr sehr schwer in die Geschichte reinzufinden. Das Problem sind die vielen Namen von Personen und Orten mit denen man zu Buchbeginn regelrecht bombardiert wird. Das hat mir zu Anfang schon einiges an Lesespaß zerstört. Zum Glück wurde das dann auf den folgenden hundert Seiten wieder besser und ich hatte mich auch mit den wichtigsten Figuren der Handlung angefreundet. Vielleicht lag es daran das die beiden Kontinente viele orientalische Namen trugen das ich mich mehrmals neuorientieren musste. Der Rest, der Erzählstil und die Ortsbeschreibungen waren jedoch ganz schön. Gefallen hat mir auch wie David Hair einem seine Charaktere näher gebracht hat. Nicht alle kann ich leiden, das schon mal vorneweg, aber Ramita zum Beispiel konnte ich es gut nachempfinden das sie nicht gerade Glücklich mit ihrem Los war. Bei Alaron bin ich mir noch nicht ganz sicher.  Für mich ist der Anfang der Buchreihe ein wenig holprig da ich gewisse Schwierigkeiten mit den vielen Namen hatte. Das riss mich leider sehr oft aus dem Lesefluss. Trotz allem gefällt mir aber die komplexe Handlung bisher ganz gut und ich will natürlich auch wissen wie es weitergeht. Leser die mit Namensfluten wenig Probleme haben, kommen mit diesem Buch sicher auch gut klar. Für mich war es etwas schwerer. Deshalb gibt es bei mir auch 2 Punke Abzug weil es für mich persönlich zu holprig war. Die Brücke der Gezeiten- Ein Sturm zieht auf erhält 3 von 5 Sternen

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  • Meine Meinung zu "Die Brücke der Gezeiten" von David Hair

    Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
    Sliyce

    Sliyce

    22. September 2015 um 21:31

    Die Grundzüge dieser Geschichte wirken vielversprechend, weshalb empfehle ich also dieses Buch nicht weiter? Um es kurz zu halten: Zu vieles wirkt auf mich ein wenig abgekupfert. Ein wichtiger Strang dieses Buches handelt um Religion. Die Religion im Buch weist eine starke Ähnlichkeit zum Islam auf. Nicht der Bezug zum Islam stört sondern das aus "realen" Wörtern wie Burka durch mehr schlecht als recht erfundene Wörter wie "Bukra" ersetzt werden und als Fantasyroman verpackt werden. Dasselbe passiert bei der Namensgebung der Tage in dieser weit entfernten Welt.  Oben gebe ich an, dass die Charaktere wenig ausgereift sind. Damit spreche ich die mir fehlende Charaktertiefe an. Auf mich wirken die Charaktere sehr vordefiniert bzw. das Schicksal oder die Vorgehensweise der einzelnen Charaktere überraschen den Leser kaum. Obwohl mich der Grundriss dieses Buches zu Beginn überzeugt hat, vermag es mich nicht davon zu überzeugen die darauffolgenden Bücher weiter zu verfolgen. 

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