Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf

von David Hair 
3,6 Sterne bei96 Bewertungen
Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (55):
zwergundelfs avatar

Fantasy-Abziehbilder von Morgen- und Abendland. Aber sauspannend.

Kritisch (11):
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Sehr viele Parellelen zur "realen Welt" (z.B. Religion). Charaktere wenig ausgereift. Einige Ansätze des Buches jedoch interessant.

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Inhaltsangabe zu "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf"

Auf der Brücke der Gezeiten wird sich das Schicksal der Welt entscheiden …

Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden …

Der Auftakt zu einem atemberaubenden Epos.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764531287
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Penhaligon
Erscheinungsdatum:09.12.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.12.2013 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    zwergundelfs avatar
    zwergundelfvor einem Monat
    Kurzmeinung: Fantasy-Abziehbilder von Morgen- und Abendland. Aber sauspannend.
    Geheimwaffe Erzählfluss

    Eine magisch konstruierte Brücke, die alle zwölf Jahre zwei geographisch wie kulturgeschichtlich getrennte Kontinente verbindet, die Abziehbilder unserer Morgen- und Abendlande sind, macht noch lange keine gute Story aus. David Hairs facettenreiche Figuren, komplexe Handlungsstränge und insbesondere sein fast konkurrenzlos brillanter Erzählfluss hingegen schon. "Die Brücke der Gezeiten" ist politisch, philosophisch, gesellschafts- und religionskritisch, zugleich herzlich, romantisch und dramatisch, vor allem aber ist sie einfach herausragend geschrieben. Vier (für den deutschen Buchmarkt jeweils geteilte) Bände, von denen man keinen einzigen gern aus der Hand legt.

    News, Rezensionen und mehr auf zwergundelf.com

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Es dauert eine Weile, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt, aber danach ist sie fesselnd und die Charaktere sind wunderbar komplex.
    Fesselnd, fängt aber zu langsam an

    "Ein Sturm zieht auf" ist die erste Hälfte des englischen ersten Bandes der Reihe - und meiner Meinung nach merkt man auf jeden Fall, dass die Geschichte geteilt wurde. Es dauert eine Weile, bis sie an Fahrt aufnimmt, und der Autor verwendet viel Zeit darauf, die wichtigsten Figuren, ihre Lebensumstände und ihr Umfeld vorzustellen. In der Inhaltsangabe wird ein Ereignis mit großen Auswirkungen angekündigt, aber hier wird erst noch alles dafür vorbereitet. Man lernt die Charaktere kennen, erfährt mehr darüber, welche Positionen die einzelnen Seiten vertreten und was ihnen droht. Der Fokus liegt hierbei allerdings nicht auf den Kriegern, Herrschern und Magiern, sondern den drei "unscheinbaren Menschen", die so entscheidend für den Fortgang der Ereignisse sein sollen.

    Die Charaktere sind dabei gut ausgearbeitet und ihre Beziehungen und Motivationen recht komplex, was mir gut gefallen hat. Sie werden mit Herausforderungen konfrontiert, es läuft längst nicht alles so, wie sie es sich gewünscht hätten, doch ich fand es interessant, wie sie mit diesen Problemen umgegangen sind. Eine schwarz/weiß-Zeichnung gibt es jedenfalls nicht; die Ziele und Hoffnungen für die Zukunft der Protagonisten stehen teilweise im direkten Gegensatz und der Autor kann ihre Positionen schlüssig und nachvollziehbar darstellen. Er zeigt, dass jeder gute und schlechte Seiten hat, dass diese sich in den Menschen vereinen und dass sie ihre eigenen Motivationen haben, die nicht immer ehrenvoll sein mögen, aber dadurch noch lange nicht zwingend falsch sind. Auch das Beziehungsgeflecht verspricht jetzt schon einige weitere Konflikte für die Zukunft und ich bin gespannt, wie sich alle weiter entwickeln und an die Umstände anpassen werden.

    Zu Beginn ist es mir schwer gefallen, mich ganz auf die Handlung einzulassen; als Leser wurde man ohne große Erklärungen in die Welt geworfen und obwohl es einige Parallelen zur Realität gibt und zu Beginn jedes Kapitels mehr über die Hintergründe offenbart wurde, hat es so doch eine Weile gedauert, bis ich mich zurecht gefunden und die Zusammenhänge richtig verstanden habe. Danach konnte das Buch mich definitiv fesseln und ich finde es nur schade, dass ich nicht gleich den zweiten Teil lesen kann, da der Autor seine Figuren nun weitgehend vorgestellt und positioniert hat, sodass man dazu bereit ist, mit ihnen mitzufiebern und um sie zu bangen, sobald die Mondflut beginnt.

    Da ich die Geschichte erst nach einiger Zeit wirklich genießen konnte und ich mir gewünscht hätte, dass neben der sehr guten Vorstellung der Charaktere auch die Handlung entsprechend etwas rascher vorangetrieben worden wäre, gebe ich diesem Band 3,5/5 Sternen.

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    Lischen27vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Auftackt, der erstmal einführt in eine fabelhafte Welt. Gespannt auf den zweiten Band.
    Willkommen in Yuros und Antiopia

    Als ich dieses Buch begonnen habe zu lesen, war mir nicht bewusst, wie viele Bände diese Reihe umfasst. Als ich die Anzahl erfahren habe, hat das dafür gesorgt, Band I in einem etwas anderen, positiveren Licht zu sehen.

    Man wird zunächst mit unglaublich vielen Namen, Orten, Personen konfrontiert. Es fiel mir etwas schwer hierbei den Überblick zu behalten, und die Zusammenhänge zu verstehen. Somit war der Einstieg in die Geschichte etwas holprig.
    Die Welt, wurde wirklich toll beschrieben, sodass ich ein genaues Bild von den Orten und Schauplätzen im Kopf hatte und ein kleiner Film im Kopf ablief. Der Schreibstil des Autors passt in meinen Augen sehr gut zum Gengre. Auch die Chraktere wurden fasettenreich gestaltet. Für jeden ist etwas dabei. Vom lieben, pflichtbewussten jungen Mädchen, über die starke, aber doch gefühlvolle Magerien, bis hin zum hinterhältigen, fiesen Magier oder der kaltherzigen, berechnenden Königmutter..
    Man sollte den ersten Band meiner Meinung nach als Einführung in die Welt von Yuros und Antiopia sehen. Spannende Passagen gibt es, allerdings überwiegen eher die ruhigen Momente, in denen taktische Diskussionen geführt werden oder man verschiedene Charaktere auf ihrer jeweiligen Reise begleitet. Wenn es dann aber mal zu einem Show Down kam, blieb mir teilweise das Herz stehen und ich habe voll mitgefiebert.

    Ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Reihe weitergeht und wie vor allem irgendwann all die Charaktere und Handlungsstränge zusammengeführt werden. Band II steht schon im Regal. :)

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    Kugenis avatar
    Kugenivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Man wird als Leser sehr intensiv in die fremde Welt eingeführt, leider etwas zu Ungunsten der Spannung.
    High-Fantasy-Epos das auf mehr hoffen lässt

    Als ich „Die Brücke der Gezeiten“ von David Hair gekauft habe, wollte ich mal wieder einen richtig guten High-Fantasy-Schmöcker „für Erwachsene“ lesen. Mit möglichst vielen Seiten und möglichst vielen Teilen. Ohne Romanze die die eigentliche Handlung „überschattet“. Bei der Suche auf Amazon bin ich dabei immer wieder auf dieses Buch gestoßen. Auf Grund der vielen positiven Rezensionen und einem Klappentext der High-Fantasy mit einer Handlung versprach die nicht abgekupfert scheint habe ich mich schließlich zum Kauf entschieden.

    „Die Brücke der Gezeiten“ ist wie George Martins „Lied von Eis und Feuer“ unterteilt in Kapitel die aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten durch einen übergeordneten Erzähler erzählt werden. Doch bei Hair wechseln von kapitel zu Kapitel nicht nur die Hauptprotagonisten sondern auch die Länder bzw. Kontinente in denen die unterschiedlichen Handlungsstränge spielen. Denn das auffälligste Merkmal bzw. der auffälligste Charakter in Hairs Welt ist die Welt selbst: Zwei Kontinente, getrennt durch einen Ozean, die nur alle zwölf Jahre durch eine Brücke miteinander verbunden werden.

    Diese zwei Kontinente könnten unterschiedlicher nicht sein, zum einen Yuros, eine Welt die an ein Europa der Geschichte erinnert, mit einem starken Kirchensystem neben einem König der über alle Länder herrscht. Auf diesem Kontinent gibt es Menschen, die Magie wirken können, doch sind nicht mehr viele von ihnen übrig. Sie genießen ein besonderes Ansehen in der Gesellschaft und werden an speziellen Schulen ausgebildet.

    Der andere Kontinent, Antiopia, ist was Klima, Kultur und Religion anbelangt stark an Indien und seine Vielgottreligion angelehnt. Hier gibt es keine Magier, die Menschen sind Ärmer

    Die Welt als Schauplatz ist mit ihren politischen Systemen, ihren Religionen, ihrer Geschichte und auch dem Magiesystem sehr gut ausgearbeitet. Man tauscht schnell in die fremde Welt ein da sie so detailgenau ist, hat jedoch Probleme sich dort zurechtzufinden. Direkt auf den ersten Seiten wird man mit einer Vielzahl fremder Begriffe und Namen konfrontiert die mich schnell den Überblick haben verlieren lasen. Wegen diesem Fremden war der Einstieg für mich recht zäh, hat mich wegen der Atmosphäre aber „am Buch“ gehalten.

    Auf Grund der Anzahl an Hauptcharakteren nimmt die Handlung spannungstechnisch sehr langsam an Fahrt auf, man weiß die meiste Zeit über nicht so recht wo die Reise hingehen soll. Die Helden; eine Assassine, ein junges Mädchen das gegen seinen Willen verheiratet werden soll, und ein angehender Magier der es gar nicht erwarten kann die Schule zu verlassen; werden ausführlich in ihren alltäglichen Leben vorgestellt die sich stark voneinander unterscheiden. Unterbrochen werden diese Sequenzen von denen die ich die „Antagonisten“ nennen würde. Ein politisches Ränkespiel auf Yuros.

    Die Handlung beginnt ein Jahr vor dem Erscheinen der Brücke und endet ca. ein halbes Jahr vor deren erscheinen, scheinbar mitten im Geschehen. Dies ist vermutlich der Tatsache geschuldet das hier  das englische Original in zwei Teile bzw. Bücher aufgeteilt worden ist.

    Spannungstechnisch hat mich das geschehen erst circa im letzten Drittel des Buches wirklich gepackt. Die drei Hauptcharaktere sind aus ihrem alten Leben gerissen worden und müssen sich nun in einer komplett neuen Situation und neuen Orten zurechtfinden. In diesem letzten Drittel erst habe ich beschlossen, dass ich den zweiten Teil der Reihe lesen möchte, dass ich wissen möchte wie es mit den Figuren weitergeht. Davor war es nett da sehr schön und fremdländisch/ fantastisch ausgearbeitet aber leider auch langweilig.

    Dabei hat die Handlung vielversprechend, spannend und stark mit einem Prolog angefangen. Dieser deutet Geschehnisse an die bereits Jahrhunderte zurückliegen, es wird angedeutet das unheilvolle Dinge geschehen werden auf die man bereits lange gewartet hat. Jedoch taucht weder die Figur aus dem Prolog im späteren Buch auf, noch etwas das darauf hindeutet wovon in diesem Prolog die Sprache war.

    Mein Fazit ist, dass diese Reihe Potential für spannende Nachfolgebände verspricht. Geeignet ist das Buch für Fans von breit angelegten High-Fantasy-Epen a la George Martin. Zugunsten einer reich ausgestalteten Fantasywelt mit mehreren politischen und religiösen Systemen muss man hier einen eher langsamen Start in Kauf nehmen. Insgesamt hat die Handlung noch viel Potential und verspricht höhere Spannung in den Nachfolgebänden.

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    Chibi-Chans avatar
    Chibi-Chanvor 2 Jahren
    Schicksalhafte Naturgewalten und logisches Denken

    Meine Meinung
    Allgemein

    Zu Anfang möchte ich erwähnen, dass dieser erste Band nur die erste Hälfte des tatsächlichen englischen Buches ist. Ich finde, dass man diesen Aspekt in der Bewertung berücksichtigen sollte.
    Obwohl ich ein leidenschaftlicher Leser der Fantasy-Welt bin, fiel es mir deutlich schwer, in das Buch rein zu finden. Alle Namen waren frei erfunden und es gab eine Menge verschiedene Sichtweisen, die das Einleben sehr schwer gemacht haben.
    An Ausführungen und Erklärungen hat es allgemein an einigen Stellen gehapert, Zwar beschreibt der Autor sehr ausführlich die verschiedensten Situationen, doch währenddessen bilden sich Fragen über Fragen, die nicht beantwortet werden. So habe ich mir vieles selbst zusammenreimen müssen. Was sind eigentlich Gnosis?  Eine Frage, die einen wichtigen Bestandteil des Buches bildet.
    Wer Magiebücher kennt, kann sich das schon selbst zusammenwürfeln, jedoch schien mir, dass die Gnosis in diesem Buch ein wenig anders sind. Eine andere Wirkweise haben. Die einzigen, seltenen Hinweise bekommt man durch kleine Vorspanne bei jedem Kapitelstart.
    Als ich das Buch beendet habe konnte ich mir dann nun wieder selbst vor den Kopf schlagen: Wer mehr Informationen über das Buch möchte, der schlägt bitte die letzten zwanzig Seiten auf. Obwohl ich so viele Fantasy-Bücher lese und die Methode kenne, so dachte ich trotzdem keinen einzigen Moment an ein Glossar am Ende! Ich bin immer noch der Meinung, dass dafür ein Vermerk am Anfang stehen sollte. Schließlich weiß man gar nicht, welche Bücher eins benötigen und sogar haben.
    Aber ich möchte mich nicht nur an den negativen Dingen aufhängen, denn trotz allem war das Buch super geschrieben. Der Schreibstil und die Beschreibungen haben mir definitiv gefallen und obwohl das Buch erst mit Band 2 so richtig abschließt, gab es viel Spannung, Kämpfe und das bangen um die Charaktere. Die Vorgeschichte kommt hier nicht zu kurz. Man spürt die Erwartungen, Pflichten, Hoffnungen und Wünsche in den Protagonisten und ich würde jederzeit zu Band 2 greifen. Trotz allem ist es empfehlenswert und nach der Eingewöhnungsphase liest sich alles flüssiger. Ich bin zuversichtlich, dass noch einiges auf mich zukommen wird, da die Idee einfach genial ist!

    Charaktere

    Geschrieben wurde das Buch aus sehr vielen Sichtweisen. So konnte man leider noch keine wirklichen Bindungen aufbauen. Trotzdem merkt man, wie einzigartig jeder ist und mit welchem Schicksal die Person zu kämpfen hat. Die Gefühle werden vermittelt, ich habe mitgefiebert. Normalerweise habe ich so eine Sichtweise, die mich wenig interessiert und die andere interessiert mich sehr. Doch hier mag ich von jedem weiterlesen und wissen, welche Schicksale noch auf sie zukommen.

    Schreibstil und Sichtweise

    Der Autor schreibt in einem sehr detailreichen Stil. Er sorgt für viel Spannung, die er während des Buches verteilt. So werden die nötigen, aber nicht ganz so spannenden Fakten eingekesselt von Szenen, an denen man wie gefesselt ist.
    Komisch jedoch fand ich, dass der Autor zwar neue Wörter erfindet, diese jedoch klingen alle einem deutschen beziehungsweise englischen Wort ähnlich klingen. So wird zum Beispiel aus Satan Saithan und aus Luna Lune.... ähnlich bei Wochentagen und Monaten und vielem mehr.
    Außerdem waren ausnahmslos alle Namen erfunden. Jeder, wirklich jeder Charakter hatte einen Vor- und Zunamen. Mit einem eventuellen Titel oder der Herkunft, war das ganz schön viel zu merken, da es auch etliche Charaktere gab. Es wurde aus verschiedenen Städten, der verschiedenen Kontinente erzählt und auf jedem gab es mehrere Perspektiven und bei jedem sollt man sich im besten Fall merken, wer woher kommt und was macht. Bis zum Ende habe ich des öfteren Personen verwechselt und mich bei zig Perspektiven gefragt, ob diese denn nun so notwendig waren.

    Cover & Titel

    Das Cover ist recht schlicht gehalten. In der Mitte sieht man die "Brücke der Gezeiten", die beide Kontinente verbindet, aber nur alle paar Jahre erscheint. Umgeben mit der blauen Coverfarbe wirkt es, als ob diese Brücke eben noch vom Wasser verschlungen ist. Weit in der Ferne beobachtet ein einsamer Reiter diese Überführung. Momentan kann ich da nur wild spekulieren.
    Der Titel ist eindeutig: Es geht um die Situation, wenn die Brücke wieder erscheinen wird. Der Untertitel "Ein Sturm zieht auf", ist für mich der drohende Krieg zwischen und auf den einzelnen Kontinenten. Der Sturm zieht überall durch.

    Zitat
    " 'Der älteste Trick der Welt: Behaupte einfach, dein Gott sei der einzig wahre, und schon ist der Rest der Welt von Natur aus böse.' " - Seite 95
    Fazit
    Trotz der Spannung viel es mir immer wieder schwer, durch die ganzen Sichtweisen, neuen Ausrücken und Charakteren durchzublicken. Doch für die erste Hälfte des Originalbuches, ist es definitiv fesseln und verspricht sehr viel! Tolle Ausarbeitungen.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Den Anfang fand ich etwas zäh, aber dann wurde es richtig gut! Freu mich jetzt sehr auf die Fortsetzung :)
    Vielversprechender Auftakt einer großen Fantasy Saga!

    Schon lange stolpere ich immer wieder über diese Reihe und jetzt bin ich froh, dass ich endlich mit dem ersten Band gestartet bin! Zum Glück wusste ich durch einige Rezensionen, dass man anfangs etwas Durchhaltevermögen braucht und es hieß, dass es erst im zweiten Band so richtig losgeht.

    Dem kann ich nur teilweise zustimmen. In den ersten Kapiteln war ich tatsächlich etwas überfordert. Diese fremde Welt hat viele Völker, Religionen, neue Begriffe, eine komplexe Magie und viele Figuren, die eine Haupt- oder Nebenrolle spielen. Damit braucht man sich aber nicht aufhalten oder sich den Kopf zerbrechen, denn der Autor schafft es sehr gut, das ganze nach und nach bildhaft und begreiflich zu machen und alles wichtige in den Gedanken der Leser festzuhalten!

    "Ein Sturm zieht auf" - genau dieses Gefühl hatte ich, nachdem ich das erste Drittel endlich hinter mir gelassen hatte. Dann nimmt das ganze an Fahrt auf und fühlt sich an wie ein Aufbrauch, eine große Wende, die das Schicksal der zwei Kontinente einleitet. Zweier Seiten, die nur alle 12 Jahre durch die Gezeitenbrücke miteinander verbunden sind.

    Je weiter man liest, desto mehr taucht man ein und es hat richtig Spaß gemacht, diese Welt zu entdecken! Ich liebe es ja sehr, wenn eine Fantasywelt durchdacht ist und mit vielen kleinen originellen Details aufwartet und David Hair verspricht hier einiges! Bei dem Ost-West Konflikt, den Bräuchen und Religionen findet man viele Parallelen zu unserer Welt, aber er hat daraus etwas ganz neues entwickelt, eine Geschichte, die unserer ähnlich ist, aber aus einem ganz anderen Blickwinkel neu erzählt wird!
    Der Stil passt sich sehr gut dieser Welt an, verliert sich gerne in Details, weiß aber auch wieder zum roten Faden zurückzufinden. Etwas Konzentration ist schon gefordert durch die vielen verstrickten Verwicklungen, deshalb sollte man sich beim Lesen ruhig die Zeit nehmen und es in Ruhe genießen ;)

    Die drei Hauptfiguren werden nach und nach in den Vordergrund gerückt, wobei es auch einige Nebencharaktere gibt, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
    Während z. B. Elena Anborn, eine Spionin, gerade eine große Veränderung durchgemacht hat, steht sie dem jungen Magus Alaron noch bevor, denn seine 7jährige Ausbildung zum Magi nähert sich dem Ende. Der Händler Ispal wird vor eine verzwickte Wahl und das Leben von Ramira aus Lakh völlig auf den Kopf gestellt, während der Jungspund Kazim durch eine folgenschwere Entscheidung alles genommen wird, womit er seine Zukunft aufbauen wollte.

    Es gibt kleinere Querelen und größere Scharmützel, die einen bedeutenden Einfluss auf die Zukunft der Welt Urte haben werden. Etwas braut sich zusammen und das hier war nur das Vorspiel, denn es sind nur noch wenige Monate bis zur nächsten Mondflut, wenn die Brücke wieder passierbar wird. Und beide seiten rüsten zum Krieg!

    Sehr schön fand ich auch die kurzen Ausschnitte an den Kapitelanfängen, durch die man Hintergründe über die Länder, die Völker, die Kriege oder die Magie erfahren hat.
    Vorne im Buch gibt es eine Karte, mit der man sich gut orientieren kann und hinten im Buch ein Glossar über die Vorgeschichte von Urte mit den wichtigsten Daten, die Religion, die Zeitrechnung, und die Magie.

    Fazit

    Ein Anfangs etwas zäher, aber sich dann recht schnell steigernder Auftakt in einer faszinierenden Welt, die perfekt aufgebaut wurde; mit differenzierten Details der Völker, Religionen und Magie. Ebenso die prägnanten Charaktere, die in dem aufziehenden Krieg auf eine harte Probe gestellt werden und sämtliche Schattierungen von Verrat, Leichtsinn, Angst, Gehorsam und Habgier kennenlernen müssen.
    Mit 4 Sternen lasse ich noch etwas Luft nach oben und freu mich schon sehr auf die Fortsetzung!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Die Brücke der Gezeiten

    1 ~ Ein Sturm zieht auf
    2 ~ Am Ende des Friedens
    3 ~ Die scharlachrote Armee
    4 ~ Die Waffen der Wahrheit
    5 ~ Der Zorn des Propheten
    6 ~ Der unheilige Krieg

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    MysticAilos avatar
    MysticAilovor 2 Jahren
    Rezension: Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf

    Cover und Klappentext: Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Das war es, was mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch.

    Schreibstil: An sich war der Schreibstil sehr schön, allerdings waren die vielen Sichtwechsel sehr verwirrend und ich habe deshalb kaum die Handlung nachvollziehen können. Daher konnte mich das Buch auch nicht wirklich fesseln und ich habe mich regelrecht hindurchgeqäult.

    Charaktere: Die Charaktere waren wirklich interessant, doch ich hätte sie lieber noch ein wenig besser kennengelernt. Kaum habe ich mal die Hintergrundgeschichte des einen erfahren, sprang der Autor wieder zur Sicht einer anderen Person.

    Gesamteindruck/Fazit: Meiner Meinung nach ist das Buch nicht empfehlenswert. Für mich war das lesen eine einzige Qual. Wie bereits gesagt, konnte mich das Buch nicht fesseln. Ob es nun an den vielen Sichtwechseln oder allgemein an der Handlung lag, kann ich nicht genau sagen. Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich enttäuscht. Die Geschichte klang wirklich sehr vielversprechend und ich hätte niemals gedacht, dass ich mich jemals so durch ein Buch kämpfen muss, wie ich es bei diesem getan habe. 

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    AndreaKaldoneks avatar
    AndreaKaldonekvor 2 Jahren
    Schöner Auftakt für eine hoffentlich spannende Reihe

    Gesamteindruck:

    Ein recht schlichtes, aber ansprechendes Cover ziert den 512 Seiten starken ersten Band der High-Fantasy-Saga von David Hair. Die Brücke steht im Zentrum des Covers. Eine im Hintergrund angedeutete Karte, sowie ein Reiter, der vom Leser abgewendet dargestellt ist, vervollständigt die Optik des Titelbildes. Die Farbgebung ist durch die Blau- und Grautöne eher zurückhaltend kühl und vermittelt damit gut den Untertitel des Buches: Ein Sturm zieht auf. Zu Beginn des Buches wird man regelrecht von Informationen überflutet. Zu viele Namen, Protagonisten und Orte verwirren zunächst und erschweren dem Leser den Einstieg in das Buch. Als kleine Orientierungshilfe enthält der Roman glücklicherweise eine schöne Karte der Welt Urte, die David Hair mit viel Liebe zum Detail erschaffen hat. Ebenso kann der Anhang mit vielen wertvollen Erklärungen über Personen, Religionen, Magie und wichtige Orte zu einem besseren Verständnis beitragen. Auch wenn die Fülle anfangs verwirrend erscheint und das Lesen erschwert, so waren es gerade die vielen Kleinigkeiten und Details, die mir die Geschichte haben ans Herz wachsen lassen. Der Schreibstil von David Hair ist sehr angenehm und die gehobene Sprache unterstreicht den besonderen Charakter dieses High-Fantasy-Romans. Die Hauptfiguren des Buches sind sehr detailliert und facettenreich beschrieben, allerdings kann ich nach dem ersten Teil nicht einschätzen, ob wirklich alle gegebenen Informationen für den Verlauf der Romanreihe notwendig sind. Man behält gerade am Anfang schwer den Überblick und es stört den Lesefluss, weil man immer wieder blättern muss, um sich zu orientieren. Zur Mitte des Buches hin kristallisieren sich drei Hauptstränge mit drei Protagonisten heraus, die noch unabhängig voneinander die Geschehnisse der Geschichte aus ihrer Sicht erzählen. Während man sich im ersten Drittel der Erzählung auf Grund der Informationsdichte etwas durchkämpfen muss, schafft David Hair es im weiteren Verlauf die Spannungsbögen geschickt aufzubauen und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Welt Urte spiegelt viele unserer eigenen Probleme in Vergangenheit und Gegenwart wider und man identifiziert sich schnell mit den Protagonisten und ihren emotionalen Ausbrüchen. Enttäuscht war ich von der Qualität des Prints. So haben sich trotz pfleglicher Handhabung deutliche Leserillen gebildet und an manchen Stellen des Buches hat man das Gefühl, die Klebestellen lösen sich gleich auf. Vielleicht habe nur ich Pech mit meinem Exemplar gehabt, dennoch finde ich es sehr schade, wenn das Buch nach dem ersten Lesen aussieht als hätte man es durch eine Müllpresse gejagt.

    Mein Fazit:

    Zu Beginn des Buches war meine Leselust eher gebremst. Ich hatte Schwierigkeiten diese Flut an Informationen zu sortieren und in die Geschehnisse abzutauchen. Doch nach den ersten 70 Seiten hatte ich mich soweit eingelesen, dass ich emotional und geistig voll in der Geschichte drin war. Ich habe mit Alaron bei seiner Abschlussprüfung gezittert, habe mit Ramita um ihre verlorene Liebe geweint und mit Elena für ihre Unabhängigkeit gekämpft. David Hair ist es gelungen, eine eigene Welt mit viel Herzblut zu kreieren, die den Leser auf eine emotionale und spannende Reise mitnimmt. Man fühlt sich „zu Hause“ und viele Themen rund um Macht, Religion, Hoffnung und Liebe haben mich oft an unsere eigene Geschichte erinnert und ermöglichen ein reflektiertes Lesen, trotz der großartigen Fantasy-Elemente rund um die Magie. Auch wenn die Geschichte an einigen Stellen etwas langatmig und der Einstieg schwierig ist, kann ich dieses Buch jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen und bin schon ganz neugierig, wie es auf Urte weitergeht. 

    Lieblingsstelle: „Aber die Kinder hatten es schließlich geschafft – mit ihrem entwaffnenden Vertrauen, mit ihrem aufrichtigen Lächeln und ihren albernen Spielen, die ihr das Lachen wieder beigebracht hatten. Vier Jahre waren es jetzt, in denen sie sich endlich wieder lebendig gefühlt hatte, gemerkt hatte, dass das Leben mehr sein konnte als nur verrinnende Tage.“

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    Phoenicruxs avatar
    Phoenicruxvor 2 Jahren
    Teil 1 der High-Fantasy Saga


    Auf der Brücke der Gezeiten wird sich das Schicksal der Welt entscheiden …

    Inhalt:
    Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden …

    Der Auftakt zu einem atemberaubenden Epos.

    Cover:
    Hat mich sofort angesprochen farblich und von der Gestaltung. Das Cover mit der Brücke mittig, umgeben von der Schrift, plus die Zeichnungen der Vorder- und Rückseite hat es für mich sehr stimmig gemacht. Der Großteil der Schrift auf dem Cover ist eingestanzt.

    Gestaltung:
    Die Innenseite der Buchvorder- und Rückseite zeigen jeweils eine Karte, detailliert gezeichnet und hilft bei der Vorstellung in der Geschichte,  Orientierung der Orte und macht es so einfacher sich alles vorstellen zu können. Der Buchklappentext auf der Innenseite, ist eine kurze Vorstellung der 3 Schlüsselfiguren.

    Zum Buch:
    Noch vor dem Prolog haben wir hier eine kurze Inhaltsangabe, an der man sich zu den Kapiteln einen guten Überblick machen kann. Die Kapitelanfänge zeigen alle die Brücke als Zeichnung, genau wie auf dem Cover. Des Weiteren sind zu Beginn immer kurze Auszüge aus wichtigen Schriften der Geschichte zu entdecken. Eine gute Idee, wenn auch zu Beginn etwas verwirrend.  Am Ende des Buches im Glossar etc. stehen noch viele Zusatzinformationen, wie die Affinitäten und Bedeutung mancher Worte.

    Protagonisten: 
    Eine der 3 Schlüsselfiguren der Saga ist Alaron. Schnell merkt man das er etwas unsicher wegen seinem Können ist, er gehört zu den Menschen die zu den weniger gut situierten gehört, denn in seiner Schule wird danach bewertet wie viel Magie in dir steckt. Zwar gehört er zu den Magi, ist aber kein "Reiner" und das ist was eigentlich zählt. Ich finde gut das er sich seine eigene Meinung bildet und sie auch vertritt und nicht nach den Massen geht.
    Die zweite im Bund ist Ramita, eine Lakh, pflichtbewusste Tochter,  wissbegierig und wohlerzogen.  Wie es bei ihrer Erziehung üblich ist, ordnet sie sich dem Wohl der Familie unter und bringt sich tüchtig ein, das es allen gut geht.
    Last but not Least treffen wir auf Elena, eine sehr talentierte junge Frau, die selbstbewusst, schlagfertig und mutig ist. Im Grossen und Ganzen ist sie verlässlich, wenn sie hinter den Entscheidungen die getroffen werden zu 100% steht. Schnell merkt man das sie trotz ihrem Ruf, eine nette und beschützerischer Seite hat, die nur ausgewählte Leute zu sehen bekommen.

    Meinung:
    Zuerst einmal sollte man erwähnen, das dieses Buch dem Genre High - Fantasy wirklich gerecht wird. Detaillreicher Schreibstil und Schauplätze, direkte Sprache und eine spannende Handlung mit viel Hintergrundinformationen. Dennoch muss ich sagen, das ich mir etwas schwer getan habe obwohl mich die Geschichte wirklich neugierig gemacht hat. Die außergewöhnlichen Namen und Titel haben mich etwas abgelenkt,  da ich die Angewohnheit habe, Namen richtig aussprechen zu wollen und meine Gedanken im Nachhinein dadurch mehr darauf konzentriert waren,  als auf das eigentliche Geschehen. Trotzdessen hat es mir gefallen, die weiteren Teile werde ich sicher mal in Angriff nehmen, doch das hat etwas Zeit. Für Fans von anspruchsvoll geschriebenen High-Fantasyroman ist es defintiv lesenswert

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    Katzyjas avatar
    Katzyjavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Überraschungsmomente inbegriffen
    Die Brücke der Gezeiten


    Alaron wird als Viertelblut nicht besonders wohlwollend von seinen Lehrern behandelt. Doch er ist ein geschickter Magus und er ist sich sicher, dass er die Prüfungen, die ihn zu einem vollwertigen Magus machen bestehen wird. Doch Alaron wird vor allen Augen gedemütigt und aus dem Kreis der Magus ausgeschlossen. Er ist nun ein Vogelfreier und der Mord an ihn wird nicht bestraft. Was kann Alaron jetzt noch mit seinem Leben anfangen und wie kann ihn die junge Magi Cym dabei helfen wieder einen Sinn in seinem Leben zu finden?
    Elenas Herz war noch nie so mit Liebe gefüllt wie jetzt. Die Kinder der königlichen Familie bedeuten ihr sehr viel und sie hat sie lieb gewonnen. Sie möchte die Kinder unter allen Umständen beschützen, auch wenn ihr Meister und ehemaliger Liebhaber ihr befiehlt alle königlichen Mitglieder zu töten. Doch wie viel ist sie bereit für ihre Schützlinge zu opfern und ist es auch für sie möglich endlich die wahre Liebe zu finden?
    Ramita ist schon seid jungen Jahren den Sohn des besten Freundes ihres Vaters versprochen. Für sie fällt ihre glückliche Welt wie ein Kartenhaus zusammen, als sie erfährt, dass sie den alten Antonin Meiros heiraten soll. Weil sie ihre Familie liebt, die viel Geld für ihre Hochzeit mit dem reichen Magus bekommt, heiratet sie sie den alten Mann. Dieser wünscht sich, dass sie ihm viele Kinder gebärt, ansonsten möchte er nichts von ihr. Liebe hat er nicht mehr zu verteilen. Auch wenn er großzügig ist und es Ramita an nichts fehlt, so sehnt sich ihr Herz nach Kazim ihrem einst versprochenen Bräutigam.
    Die Schicksale der drei Hauptpersonen gehören zusammen, ihre Vergangenheit und Zukunft fügt sich in die Handlungsstränge der Geschichte um die Mondflutbrücke ein.Doch wie wird die Geschichte unserer drei Helden ausgehen?



    Erst war die Geschichte etwas langweilig, man wusste nicht genau wo rum es geht und wo die Geschichte hinführt. Aber ab dem ersten Drittel wurde die Story so spannend, das ich es nicht mehr aus der Hand legen wollten. Alles scheint einen Sinn zu geben und es ist gut durchdacht. Es gibt einige Überraschungsmomente die so nicht erkennbar waren. Es empfiehlt sich genau die hinteren Seiten des Buches zu lesen, dort ist alles erklärt was es mit der Religion, den Kontinenten und der Personen auf sich hat. Auch sind die aufgedruckten Karten sehr hilfreich sich in der Geschichte zurecht zu finden. Also ich möchte auf jeden Fall die Fortsetzung lesen.

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