David Hair The Pyre: The Return of Ravana Book 1

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Inhaltsangabe zu „The Pyre: The Return of Ravana Book 1“ von David Hair

Mandore, Rajasthan, 769 AD: Ravindra-Raj, the evil sorcerer-king, devises a deadly secret ritual, where he and his seven queens will burn on his pyre, and he will rise again with the powers of Ravana, demon-king of the epic Ramayana. But things go wrong when one queen, the beautiful, spirited Darya, escapes with the help of Aram Dhoop, the court poet. Jodhpur, Rajasthan, 2010: At the site of ancient Mandore, teenagers Vikram, Amanjit, Deepika and Rasita meet and realize that the deathless king and his ghostly brides are hunting them down. As vicious forces from the past come alive, they need to unlock truths that have been hidden for centuries, and fight an ancient battle . . . one more time.
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  • Indische Mythologie in die Moderne geholt.

    The Pyre: The Return of Ravana Book 1
    Sakuko

    Sakuko

    12. January 2017 um 08:20

    Im alten Indien versucht der Raja Ravindra Unsterblichkeit zu erlangen. Dazu müssen seine 7 Königinnen zusammen mit seiner Leiche verbrannt werden, aber eine der Königinnen, die persische Darya, wird von dem Poeten Aram gerettet. Zusammen fliehen die beiden, bis sich ihnen der Hauptmann der königlichen Wache, Shastri, anschließt.In der Gegenwarten treffen sich 3 Teenager durch Zufall und bemerken, dass sie einander aus der Vergangenheit kennen. Durch Träume, Visionen und Geschichtswissen versuchen sie, zu rekonstruieren, was ihnen damals in ihrem ersten Leben widerfahren ist. Aber auch die Gegenspieler der Vergangenheit sind nicht so tod, wie es ihnen lieb wäre.Das Buch spielt kapitelweise abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. Dabei spiegelt die Gegenwart immer in gewisser Weise die Vergangenheit, aber subtil genug, um nichts vorweg zu nehmen. Das Buch schafft es sehr gut 2 Sets an Charakteren zu schaffen, die zwar im großen Ganzen ähnlich sind, aber trotzdem eigenständige Persönlichkeiten entwickeln. Das fand ich gut gemacht.Ich fand auch die Charakterisierung der einzelnen Personen auch sehr liebenswert, immer vielschichtig aber glaubwürdig und nachvollziehbar. Nur Königin Darya fand ich ein bisschen zu fähig und kompetent. Das eine Perserin reiten kann, das ist ja noch sinnig, aber Bogenschießen, Kämpfen, Wildnisserfahrungen? Mir war es ein bisschen zu viel, auch wenn es sich recht gut in die Story einpasst, und Darya durchaus auch schwächere Momente hat.Die Geschichte beinhaltet viele Elemente hinduistischer Mythen und Religion. Es werden immer wieder Parallelen zum Ramayana gezogen, was ich sehr interessant fand. Aber gut, die Serie heißt ja schon "Return of Ravana", da ist es zu erwarten.Meine Kenntnisse des alten und neuen Indiens sind jetzt nicht besonders tiefgreifend, aber ich habe schon indische Bücher gelesen und ich fand beide Zeiten fühlten sich authentisch und stimmig an.Die 3 Teenager bilden auch 3 sehr unterschiedliche Schichten ab. Vikram hat lange in England gelebt und musste mit seinem Vater zurück emigrieren, Deepika ist ein wohlhabendes Mädchen aus einer indischen Großstadt und Amanjit ein Sikh aus traditionelleren, ländlichen Verhältnissen. Das gibt natürlich auch an vielen Stellen Konflikte, da alle drei sehr unterschiedliche Vorstellungen von vielem haben, aber es ist auch interessant.Das Buch hat viele spannende und aktionreiche Stellen, nicht nur in der Vergangenheit. Kämpfe und Flucht, Begegnungen mit Geistern.  Aber es gibt auch romantische Verwicklungen, die einen integralen Teil der Geschichte ausmachen. Ich fand gerade die romantischen Teile etwas zu einfach und flach erzählt, aber sie nehmen auch nicht zu viel Raum ein. Aber ein paar Elemente wirken etwas zu einfach und schnell abgehandelt. Vielleicht kommt in den späteren Teilen noch etwas dazu.Ich fand auch, dass das Buch gegen Ende noch einen eher unpassenden Indigo Prophecies Moment hat (oder : plötzlich Magie). Das stand an dem Punkt für mich sehr plötzlich und sehr unpassend heraus und hat mir doch etwas von dem Spass verdorben. Der Autor schafft es im weiteren Verlauf die rauen Kanten dann doch noch etwas zu glätten und es fügt sich letztendlich noch irgendwie halbwegs akzeptabel ein, aber ich fand es an der Stelle nicht passend.Das Buch wirkt übrigens bis zum Ende in sich abgeschlossen und rund, nur der Epilog wirft dann vieles wieder um.

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