David Hewson , Soren Sveistrup Das Verbrechen - Kommissarin Lunds 3. Fall

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Inhaltsangabe zu „Das Verbrechen - Kommissarin Lunds 3. Fall“ von David Hewson

In den Docks von Kopenhagen wird eine zerstückelte Leiche gefunden. Als Ministerpräsident Hartmann und der Inlandsgeheimdienst auftauchen, ahnt Kommissarin Lund, dass es sich um kein gewöhnliches Verbrechen handelt. Schnell rücken die international operierende Reederei Zeeland und ihr Vorstandsvorsitzender Zeuthen ins Zentrum der Ermittlungen. Doch dann wird Zeuthens Tochter Emilie entführt. Ihr Verschwinden, stellt sich heraus, steht in Zusammenhang mit der Ermordung eines Mädchens in Jütland. Lund versucht die Spuren der unterschiedlichen Fälle zu deuten und gerät dabei immer tiefer in die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik. Ein Wettlauf um das Leben des Kindes beginnt.

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  • Spannend aber mäßiger Schreibstil

    Das Verbrechen - Kommissarin Lunds 3. Fall

    anyways

    14. February 2017 um 14:17

    Auf einem heruntergekommenen Schrottplatz, das dem Zeeland- Familienimperium gehört, wird die zerstückelte Leiche eines ca. fünfzigjährigen Mannes aufgefunden. Kommissarin Lund und ihr neuer, recht junger Kollege Juncker begutachten den Tatort. Vor gut sechs Jahren hat Lund schon einmal, hier ganz in der Nähe ermittelt. Damals war der jetzige Ministerpräsident  Hartmann ins Fadenkreuz der Ermittlungen geraten.  Auch diesmal kreuzen sich die Wege des Politikers, mit denen der Ermittlerin, denn Hartmann besucht auf seiner Wahlkampftour ausgerechnet heute das Obdachlosenheim welches direkt an den Schrottplatz grenzt. Doch Lund bekommt nicht viel Zeit, über diesen merkwürdigen Zufall nachzugrübeln, denn nur wenig später wird die kleine Tochter von Robert und Maya Zeuthen entführt. Politisch brisant ist diese Familientragödie, weil Robert Zeuthen der Chef von Zeeland ist und ein riesiger Unterstützer der Hartmann- Regierung.   Ein spannender Kriminalfall, der auf drei Ebenen spielt, der persönlichen Ebene der Kommissarin, der politischen Ebene und der Familien- und Firmenebene eines Großindustriellen. Für einen Pageturner reicht es allerdings nicht. Das liegt allerdings nicht an der Story, die finde ich wirklich gut, sondern an dem Schreibstil des Autors. Ursprünglich handelt es bei „Lunds Kriminalfällen“ um eine dänische Serie, die mit mindestens zehn Folgen abgedreht wurde. Diese in ein Buch von 450 Seiten zu pressen ist schon schwierig. Eigentlich empfinde ich die Umsetzung als ein leicht adaptiertes Drehbuch, das wirklich schwierig zu lesen ist. Man hat manchmal auf einer Doppelseite drei verschiedene, parallel laufende Handlungen. Es ist schon nicht ganz einfach  einer  stark komprimierten Handlung komplett zu folgen, aber ständig unterbrochen zu werden und einer anderen zu folgen, ist für den ungetrübten Lesefluss enervierend. Hinzu kommt ein unmöglicher Satzbau, denn der Autor setzt immer wieder hinter jedem Wort einen Punkt. Für ein Drehbuch scheint das vielleicht von Nöten, für ein Buch wünsche ich mir als Leser eine gewisse Harmonie. Zum Schluss muss ich auch die Übersetzung  etwas kritisieren, viele Wörter und auch Redewendungen sind nicht wirklich gut oder schlüssig übersetzt. Ein Beispiel hierfür „…auf den Grund Kommen“, korrekt übersetzt heißt es „…. auf den Grund gehen“.   Fazit: Ein spannendes Buch, das vom Leser allerdings viel Geduld und Nachsicht abverlangt.

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  • Skandinavien-Krimi aus der Feder eines Engländers

    Das Verbrechen - Kommissarin Lunds 3. Fall

    Havers

    11. June 2015 um 18:37

    Dass die Zusammenarbeit zwischen einem englischen Schriftsteller und einem dänischen Drehbuchautor bestens funktioniert, wissen wir ja bereits seit den beiden Vorgängerromanen, beide auch mit „Das Verbrechen“ betitelt, die David Hewson in Anlehnung an die TV-Krimiserie „Kommissarin Lund“ geschrieben hat. Inspiriert von den Drehbüchern Søren Sveistrups hat der Autor nun den abschließenden dritten Roman „Das Verbrechen: Kommissarin Lunds 3. Fall“ geschrieben. Und wer nun glaubt, dass Hewsons Krimis lediglich die Serieninhalte aufwärmen, täuscht sich gewaltig – im Gegenteil. Durch die literarische Verarbeitung erhalten die Personen mehr Tiefe, da man sich als Zuschauer nicht nur auf Aktion und Mimik der Darsteller verlassen muss. Die Sarah-Lund-Reihe ist komplex, jede Staffel und jeder Roman, da es nicht ausschließlich um die Tätersuche geht. Zwar gehen auch hier die Mörder um, aber deren Taten stehen in engem Zusammenhang mit potenten Wirtschaftsmagnaten und einflussreichen Politikern. Deren Streben nach Macht und Einfluss sind immer  in direktem Zusammenhang mit den aufzuklärenden Verbrechen zu sehen und bedingen sich wechselseitig. So auch in dem aktuellen Fall: Kommissarin Lund soll nach mittlerweile fünfundzwanzig Dienstjahren weg von der Straße und in den Innendienst wechseln. Aber zuerst muss sie noch den Fall der zerstückelten Leiche aus den Docks aufklären. Doch warum mischt sich hier der Geheimdienst ein? Offenbar geht es nicht nur um die Suche nach dem Mörder. Ihre Vermutungen werden bestätigt, als die kleine Tochter des Vorstandsvorsitzenden und Firmenerben der Reederei entführt wird, die sie im Zuge ihrer Ermittlungen ins Visier genommen hat. Doch warum mischt sich plötzlich auch der Ministerpräsident in den Fall ein? Liegen hier politische Interessen vor? Wie bereits in den Vorgängern verquickt der Autor Kriminalfall und Politik. Und gerade diese Mischung macht den Reiz aus. Allerdings würde ich dringend empfehlen, so nicht bereits geschehen, die Lund-Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Als Stand-alone funktioniert der Abschlussband zwar, aber um die Entwicklung der Protagonisten und deren Handeln einschätzen und verstehen zu können, scheint mit die Kenntnis von Band 1 und 2 unabdingbar notwendig. Ein spannender, anspruchsvoller Skandinavien-Krimi aus der Feder eines Engländers – auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Kombination, aber das Ergebnis spricht für sich. Lesen!

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  • Diese dreiteilige Serie darf man getrost zu den Krimihöhepunkten der letzten 30 Jahre zählen

    Das Verbrechen - Kommissarin Lunds 3. Fall

    WinfriedStanzick

    21. May 2015 um 13:23

    Normalerweise werden erfolgreiche Krimiserien immer weiter fortgesetzt, solange, bis die Auflage oder die Einschaltquote nicht mehr stimmt. Der neue Roman von Donna Leon „Tod zwischen den Zeilen“, der dreiundzwanzigste(!) Fall für den immer jungen Commissario Brunetti aus Venedig ist dafür nur eines von vielen abschreckenden Beispielen. Der Drehbuchautor Sören Sveistrup, nach dessen Drehbuch David Hewson auch den dritten, die Reihe um Kommissarin Lund abschließenden Teil verfasst hat, hat sich dafür entschieden, ein dem Seelenzustand seiner Protagonistin entsprechendes Ende zu wählen. Wer die dritte Staffel der Fernsehserie gesehen hat, kennt den Ausgang, doch wer, wie der Rezensent, der schon von den ersten beiden Büchern begeistert war, kaum Fernsehen schaut, wird am Ende des Bandes eine nicht für möglich gehaltene Überraschung erleben. Zum ersten Buch schrieb ich eine Bemerkung, die auch für den zweiten und den hier vorliegenden letzten Band Geltung hat: „Dieser außergewöhnliche Roman beschreibt eine epische menschliche Tragödie und ermöglicht einen erschütternden Einblick in das Wesen der Trauer. Und im Subtext geht es immer wieder um die Frage, die auch schon andere Krimiautoren, vorzugsweise aus Skandinavien umgetrieben hat: Was geschieht, wenn eine Gesellschaft den menschlichen Zusammenhalt vergisst?“ Zu Beginn des dritten Bandes steht Sarah Lund vor ihrem 25- jährigen Berufsjubiläum als Polizistin. Es ist geplant, dass sie in die Analyseabteilung wechselt, ein reiner Bürojob. Doch kurz davor wird sie zum Einsatz ins Kopenhagener Hafengebiet gerufen. Dort wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden  auf dem Gelände der Firma Zeeland. Dieser große Mischkonzern gehört der Familie Zeuthen. Kurz darauf wird die neunjährige Tochter des jungen, in der alten Firmenleitung sehr umstrittenen Firmenerbens entführt. Bald schon meldet sich der Entführer, doch  Sarah Lund spürt, dass es dem Täter um etwas anders geht als Geld. Und es stellt sich heraus, dass sie richtig liegt. Der Entführer spielt auf Zeit, will Druck aufbauen nicht nur auf die Opferfamilie, sondern auch auf die Ermittler und deren Vorgesetzte. Sein Ziel: in einem viele Jahre zurückliegenden Fall sollen neue Ermittlungen aufgenommen werden. Zur gleichen Zeit tobt die Endphase des dänischen Wahlkampfes. Dem aus Band 1 bekannten Ministerpräsident Troels Hartmann (damals war er Kopenhagener Bürgermeister) passt eine Entführung in einer der wichtigsten dänischen Familie nicht in sein  Erfolgskonzept, und er übt Einfluss auf die Behörden aus. So zweifach unter Druck stehend, geht Sarah Lund, die in der Vergangenheit alles für ihre Arbeit geopfert hat (vgl. Band 1 und 2) kompromisslos voran bis zu einer ultimativen Entscheidung… David Hewson ist in seinem Versuch aus einem Drehbuch für das Fernsehen drei Bücher zu machen, en einzigartiger Erfolg gelungen. Diese dreiteilige Serie darf man getrost zu den Krimihöhepunkten der letzten 30 Jahre zählen.

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