David Hoffmann

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Lebenslauf

geb. 1985, wuchs in ungarn und in österreich auf und lebt zurzeit in wien und berlin. master der philosophie an der universität wien und studium der theater-, film- und medienwissenschaften. tätigkeit als autor und performer, texter und falsettsänger der literaturpunkband smashed to pieces. produktion eigener hörspiele. übersetzungen aus dem ungarischen. veröffentlichungen in magazinen und anthologien. 2022 erhielt er den lyrikpreis der exil-literaturpreise und ist seither mitglied der exil-autor*innenwerkstatt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von David Hoffmann

Cover des Buches einüben ins aussterben (ISBN: 9783901899973)

einüben ins aussterben

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Erschienen am 17.01.2025

Neue Rezensionen zu David Hoffmann

Cover des Buches einüben ins aussterben (ISBN: 9783901899973)
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Rezension zu "einüben ins aussterben" von David Hoffmann

Trishen77
Lyristix

Allein schon beim Titelbild von David Hoffmanns erstem Gedichtband könnte man lange verweilen. Ei und Ouroboros, so nah beieinander, das sieht man selten. Fragil und selbstzerstörerisch – sind das nicht zwei zentrale Eigenschaften des Menschen (zentraler als man denkt und wünscht, sogar)? Spiegelt nicht unsere ganze Kultur sie wider? Eine runde Sache (ähh: zwei).

Die Texte lösen das Cover auch ein. Wenig verwunderlich, dass es darob in den Gedichten nicht selten morbid zugeht; es sind zugängliche Untersuchungen von Fragilität und Fatalität (bis hin zu fatality), die sich als etwas verkopfter herausstellen, sobald man Hoffmanns Anmerkungen zu den einzelnen Zyklen liest (Deleuze, Guatarri und Haraway!)

Auch Erinnerungs(unter)welten und Phobien spielen eine wichtige Rolle in dem Band; die Untersuchungen dazu bewegen sich bis an den Rand der Liebgründe. Hoffmanns Zeilen setzen, allen genannten Themen Rechnung tragend, ihre Versfüße betont ungelenk auf, wankend, manchmal dahinstolpernd, eher im Versuch Fuß zu fassen als den Gang der Dinge zu gehen.

Dabei geht ja alles Irdische. Seinen Weg und dahin. Letztlich sind alle Gedichte eine Übung im Sterben, wie Jospeh Brodsky in seinem Essay "Der sterbliche Dichter" schrieb. Wir müssen sterben, weil wir leben. Wir bekommen eine Show – am Ende steht ein Ciao.

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