David Hunt Geh nicht zurück

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Inhaltsangabe zu „Geh nicht zurück“ von David Hunt

<i>The Magician's Tale</i>, David Hunts erster Thriller über Kay Farrow, eine Fotografin aus San Francisco mit einer extremen Form der Farbenblindheit, war so gut, daß es unrealistisch gewesen wäre, zu erwarten, daß er eine solche Leistung noch einmal vollbringen würde. Aber <I>Geh nicht zurück</I> kommt nahe genug an seinen Vorgänger heran, um Lob und Bewunderung zu verdienen.<P> Es gibt erneut viele schillernde Ansichten von San Francisco aus der Perspektive von Kays eigenem intensiven Schwarzweiß. Dieses Mal sind es vorwiegend Aufnahmen vom Hafenviertel mit illegalen chinesischen Einwanderern, die sich an Land schleichen oder in schäbigen Mietwohnungen kauern. Es gibt auch wieder diese Aura von erotischer Faszination, dieses Mal für die Eingravierungen an seltenen Gewehren. Und es gibt erneut die einnehmende Persönlichkeit der Heldin selbst, die niemals Selbstmitleid für das Gebrechen zeigt, das sie zwingt, das Tageslicht zu meiden.<P> Es ist Sasha, Kays indischer Arzt und Liebhaber, der ihr von David Bohm, dem Physiker, und seiner Theorie der implikativen Ordnung erzählt -- "einer verborgenen Ordnung, eingehüllt in der uns bekannten, sichtbaren Oberfläche". Kay wendet diese Theorie an, um den Mord an ihrer geliebten Mentorin, der Fotografin Maddy Yamada, zu untersuchen, die eine Reihe von undurchsichtigen Bildern hinterlassen hat, die überhaupt nicht ihrem sonst typischen Journalismus entsprechen. Sasha erzähl Kay auch von der Synesthesie, einer Überkreuzung der Sinne, die es einem ermöglicht, Musik als Farbe wahrzunehmen: Dies wird zu einer weiteren wertvollen Spur, die zu Maddys geheimnisvoller Vergangenheit führt.<P> All dies hilft, einige wenige Mängel der Geschichte wettzumachen: Es liegt zuviel Gewicht auf Kays Vater, einem Ex-Polizisten, und seine praktischen Verbindungen zu Leuten mit allen möglichen gefährlichen Talenten; zu viele Momente anzüglicher sexueller Verdorbenheit; eine vorhersehbare Gleichheit der Bösewichte in beiden Büchern. Letztendlich haben uns Kay und ihr Erschaffer Hunt jedoch eine starke Geschichte und eine Reihe beeindruckender Schwarzweißbilder beschert, die uns lange im Gedächnis bleiben werden. <I>--Dick Adler</I>
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