David Instone-Brewer Der schockierende Jesus

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Inhaltsangabe zu „Der schockierende Jesus“ von David Instone-Brewer

Jesus: Ein unehelicher Bastard. Ein ewiger Junggeselle mit einem Schüler- und Freundeskreis, der eines jüdischen Rabbis unwürdig war. Und dann sprach er noch von Kindesmissbrauch, Ehescheidung und anderen scheußlichen Themen. Dieser zweifelhafte Wanderrabbi aus Nazareth hat seine Zeitgenossen bewusst schockiert. Und er schockiert uns heute noch. Und zwar mit Absicht.

Fazit, auch wenn man nicht allem zustimmen muss: Jesus war viel krasser drauf, als wir das heute immer so annehmen!

— Windflug

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  • Skandale rund um das Leben Jesu

    Der schockierende Jesus

    Sonnenblume1988

    04. November 2014 um 10:23

    Das Jesus kein gewöhnlicher Mann war, ist schwer abzustreiten. Doch wie ungewöhnlich Jesus wirklich war, wird noch deutlicher, wenn die Bibelstellen aus dem Neuen Testament in Zusammenhang mit der damaligen Kultur gesehen werden. Autor David Instone-Brewer glaubt als Pastor und Seelsorger daran, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Doch als Forscher für das Neue Testament und Rabbinisches Judentum ist er es auch gewöhnt, Dinge kritisch zu hinterfragen. Seine These ist, dass Skandale ein Beleg dafür sind, dass die Erzählungen aus der Bibel wahr sind. So mussten die Evangelisten, auch auf die Gefahr hin, den Menschen „Munition gegen Jesus zu liefern“, auf die peinlichen und schockierenden Details über Jesus eingehen weil sie zu seinem Leben gehören. Beispiel ist z.B. die Herkunft von Jesu, „Marias Sohn“. In der damaligen Zeit wurden die Juden nach ihren Vätern benannt, selbst dann, wenn der Vater tot war oder die Eltern nicht verheiratet waren. Sexuelle Skandale waren nicht akzeptabel. Da Jesus in den Augen der damaligen Menschen als „uneheliches Kind“ geboren wurde, war er dem Klatsch und Tratsch der Gesellschaft hilflos ausgeliefert. Auch als Heiratskandidat kam er nicht in Frage, denn kein Vater hätte seine Tochter einem Mann gegeben, dessen Herkunft so unklar war. Dadurch wäre der rechtliche Status vieler Nachkommen gefährdet gewesen. Doch wer als Jude nicht verheiratet war und somit gegen das biblische Gebot „Seid fruchtbar und mehret euch“ verstieß, galt ebenfalls als skandalös. So zeigt der Autor Skandale im Leben von Jesus, dessen Freunden und in der Verkündigung von Jesus. Die Aussagen belegt er mit vielen Bibelstellen und anderen Quellen. Zum Lesen fand ich es hilfreich, das Buch sehr langsam zu lesen und eine Bibel dabei zu haben, um die Stellen vergleichen zu können. Die Kapitel sind kurz gehalten (meistens ca. 5 Seiten) und lassen sich gut lesen. Insgesamt ein interessantes Buch, was mit Hintergrundfakten zur damaligen Kultur überrascht, den Horizont erweitert und das Verständnis für das Leben von Jesus schärft. Eine gute Grundlage, um mehr über Jesus zu lernen.

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  • Ein beeindruckendes Buch!

    Der schockierende Jesus

    LEXI

    18. October 2014 um 23:32

    Ein reißerischer Klappentext, der provokant wirkt und aufwühlt, Neugier weckt. David Instone-Brewer, ein ausgewiesener Kenner des frühen rabbinischen Judentums und des Neuen Testaments, präsentiert in seinem Buch „Der schockierende Jesus“ einige der überraschendsten und kontroversesten Jesus-Skandale der Bibelforschung. Er verfolgt damit das Ziel, ein solides Fundament für historische Fakten über Jesus zu finden. Mit großem Interesse verfolgte ich seine Ausführungen über die Ehelosigkeit Jesu, die damals als Skandal galt. David Instone-Brewer stellt in seinem Buch jedoch keine Behauptungen in den Raum, ohne diese zugleich auch ausführlich und anhand von vielen Bibelstellen zu erläutern. Er gibt seinen Lesern tiefe Einblicke in das Denken und Handeln der Menschen, die das Leben und Wirken Jesu erleben durften und vermittelt Verständnis dafür. Die vielen Details, die er dabei liefert, sind faszinierend und machen die Bibelgeschichte „lebendig“, „erlebbar“. Die Themenvielfalt in diesem Buch ist sehr groß und breit gestreut. So thematisiert der Autor beispielsweise kontroverse Themen wie Selbstmord, oder Jesu Einstellung zu Kranken, Aussätzigen, Behinderten oder Prostituierten. Das Verbrechen des Kindesmissbrauchs, den die römischen Armeen mit ihrem unmoralischen Lebensstil nach Palästina brachten, nahm Jesus sehr ernst. Der Autor nimmt auch die kürzlich von Gelehrten wiederhergestellte Originalversion des Haftbefehls bzw. der Anklageschrift gegen Jesus und seine darauf folgende Hinrichtung unter die Lupe und geht auf anschauliche Art und Weise auf das Symbol des Kreuzes ein. David Instone-Brewer widmet sich auch einigen Personen aus der Bibel, wie beispielsweise Maria Magdalena, Judas Iskariot oder seinen Jüngern, und erzählt interessante Einzelheiten, die viele von uns vermutlich nicht im Detail kennen. In einem anderen Kapitel nimmt der Autor zu Jesus Meinung zu den Pharisäern Stellung und erläutert, weshalb dieser sie als „scheinheilig“ bezeichnete. Auch die Polygamie, die für die Juden lange Zeit normal war, von den Römern aber als unmoralisch erklärt wurde und einige Generationen nach Jesu Wirken völlig verschwand, wird behandelt. Ein Thema, das die Menschheit bis heute stark beschäftigt, ist die Scheidung bzw. die verschiedenen Scheidungsgründe, die von Juden und Römern bzw. Jesus selber vorgebracht wurden. Der Autor erzählt, was Jesus von Geldanlagen und Wucherzinsen hielt und wie diese Dinge in der damaligen Zeit gehandhabt wurde. Seine Ausführungen beziehen sich auch auf Flüche und Verwünschungen, Bitterkeit und Hass und den hohen Stellenwert der Vergebung, dabei zitiert er eine wichtige Regel der Gemeinschaft von Qumran. Zuletzt schreibt er über Glück und Pech, beleuchtet die Frage, ob Katastrophen von Gott geschickt werden, und schließt letztendlich mit einem Kapitel über Gotteslästerung und die ewigen Qualen der Hölle. Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch wirklich beeindruckt hat. Nie zuvor konnte ich mich mit einer derartigen Intensität in die Zeit Jesu hinein versetzen. Durch die fundierten Erläuterungen und historischen Fakten wurden bekannte Bibelpassagen plötzlich „lebendig“. Erst im Zusammenhang mit den wichtigen Informationen über die Denk- und Handlungsweise der Juden zur damaligen Zeit wurden viele Ereignisse oder Aussagen plötzlich verständlicher und nachvollziehbarer. Durch den einnehmenden Schreibstil des Autors und den spannenden Themenbereichen dieses Buches fiel es mir schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. Ein faszinierender Ausflug in die Vergangenheit mit überraschenden Erkenntnissen – ein Buch, das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.

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  • Überraschende und interessante Einblicke in das Neue Testament

    Der schockierende Jesus

    Arwen10

    13. September 2014 um 19:22

    Der Autor ist ausgewiesener Kenner des frühen rabbinischen Judentums und des Neuen Testaments. In diesem Buch werden einige Themen aus dem Leben Jesu und des Neuen Testamentes aufgegriffen und ua. mit Hilfe seiner Kenntnisse neu dargestellt. Dabei erfährt der Leser oft verblüffende Neuigkeiten, die würden sie allgemein anerkannt werden, eine wahre Revolution in der Kirche verursachen würden. Wer von uns kennt wohl die ursprüngliche Anklageschrift von Jesus ? Oder weiß, dass Maria Magdalena von Dämonen befreit wurde und keine Prostituierte war ? Was sich völlig neu anhört, sind Dinge, die man vor kurzem entdeckt hat oder Dinge, die man erfährt, wenn man in den alten Schriften liest. Mehr als einmal habe ich gestaunt, was der Autor entdeckt hat in den alten Schriften. Auch wenn ich das ein oder andere nochmal nachlesen werde, hat der Autor noch etwas anderes erreicht. Die Bibel, vor allem das Neue Testament noch interessanter werden zu lassen. Einige Themen fordern auch heraus, eigenes Denken und Verhalten zu reflektieren . Insgesammt bietet dieses Buch einige neue Erkenntnisse, die wohl den wenigsten bekannt sein dürfen. Sehr empfehlenswert für alle, die sich mit der Bibel und dem Leben Jesu beschäftigen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und es hat bei mir das Interesse für diese Thematik geweckt.

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  • Leserunde zu "Oasenzeiten: Wie ich auf den Spuren Jesu neue Hoffnung fand" von Lynn Austin

    Oasenzeiten

    Sonnenblume1988

    Bericht über ihre Pilgerreise nach Israel von der Romanautorin Lynn Austin Ich möchte euch ganz herzlich zu einer Leserunde einladen: Der Francke-Verlag stellt sechs Exemplare von der "Biografie" „Oasenzeiten“ von Lynn Austin zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! "»Ich glaube, ich bin Gott ein bisschen böse, weil es nicht so gekommen ist, wie ich es mir immer ausgemalt habe.« Durststrecken und Dürreperioden kennt jeder Christ, auch die Bestsellerautorin Lynn Austin. Ihr Leben hat innerhalb kürzester Zeit eine andere Richtung eingeschlagen als die geplante. Auf einer Reise durch Israel will sie innehalten und Gott neu begegnen. Dabei besucht sie viele biblische Stätten, beschäftigt sich intensiv mit der Bibel und macht ganz erstaunliche Entdeckungen, die sie mit ihren Lesern in zwölf Kapiteln teilt"                                               Den Link zur Leseprobe findet ihr hier. Bitte bewerbt euch bis zum 22. Juli 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr Lynn Austin bereits als Roman-Autorin kennt.  Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 271

    Arwen10

    04. September 2014 um 08:26
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    Maerchentraum schreibt Das ist schon toll, dass das dann auch wirklich so passiert ist. :) Was ich mich dann aber frage ist, wie sich die Leute so sicher waren, dass auch wirklich er der Richtige war? Er hätte ja auch ...

    Ich lese gerade das Buch "Der schockierende Jesus", da behauptet der Autor gerade dadurch wird bewiesen, dass Jesus das getan hat, was er getan hat, indem man die ganzen Skandale untersucht. Der ...

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