„...Es gibt eine Menge an Gestalten, vor allem im Alten Testament, die am Rand der Geschehnisse und Berichte […] liegen…“
Und genau denen hat sich der Autor in diesem Büchlein zugewendet und Schlussfolgerungen für uns heute gezogen.
Der Schriftstil ist leicht lesbar und weitgehend sachlich. Zwischen den einzelnen Kapitel wurde jeweils ein Gedicht abgedruckt.
Bezug genommen wurde auf Isaak, Aaron, Bileam, Kaleb, Joonathan, Michal, Batseba, Joab, Absalom und Nebukadnezar.
Der Autor stellt die Personen im biblischen Bezug da und nennt dann für ihn wesentliche Charaktereigenschaften. Spätestens an der Stelle hat er mich aber bei einigen der beschriebenen Gestalten verloren, weil ich seine Einschätzung nicht nachvollziehen kann Nehmen wir als ein Beispiel Batseba:
„...Sie war eine Schönheit, die nicht viel im Kopf hatte…“
Ob sie am Ehebruch mitschuldig war, darüber kann man trefflich streiten. Welche Chance hatte eine Frau in der damaligen Zeit und Welt, sich einem König zu verweigern? Auffallend ist jedenfalls, dass im biblischen Text David vom Propheten angeklagt wird, aber zu Batseba kein Wort fällt.
In jedem Kapitel gibt es dann Schlussfolgerungen, was wir aus dem Verhalten der Personen über unseren eigenen Weg im Glauben lernen können. Hier haben mir insbesondere die Ausführungen zu Jonathan gefallen, denn aus seinen Stärken kann man lernen.
Eines wurde mir beim Lesen schnell klar. Es ist eine sehr persönliche Sicht des Autors auf die biblischen Personen. Das muss aber nicht die Sicht des Lesers sein.









