David Jones

 4.6 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Wild, Sonnensturz und weiteren Büchern.

Alle Bücher von David Jones

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Wild

Wild

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Erschienen am 17.03.2010
Sonnensturz

Sonnensturz

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Erschienen am 17.01.2011
Wild

Wild

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Erschienen am 17.03.2010
Sexuality and the Gothic Magic Lantern

Sexuality and the Gothic Magic Lantern

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Erschienen am 12.02.2014
Candy Making for Dummies

Candy Making for Dummies

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Erschienen am 02.09.2005
Asian Texts-Asian Contexts

Asian Texts-Asian Contexts

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Erschienen am 22.01.2010
Baboon

Baboon

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Erschienen am 18.02.2009
THE HISTORY OF THE MOST SERENE HOUSE OF

THE HISTORY OF THE MOST SERENE HOUSE OF

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Erschienen am 23.03.2010

Neue Rezensionen zu David Jones

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dia78s avatar

Rezension zu "Wild" von David Jones

Gibt es Körpertausch wirklich?
dia78vor 2 Jahren

Das Jugendbuch "Wild" von David Jones und erschien im Chicken House Verlag.

Gerry und seine Eltern verbringen viel Zeit in Afrika um Paviane in der Steppe zu erforschen. Bei einem Flug zu ihrem Beobachtungspunkt stürzen sie in einem Gewitter mitten in der Steppe ab. Doch Gerry bemerkt schnell er hat ein Problem, sein Körper lebt, aber sein Geist steckt in einem Paviankörper. Ein Erlebnis der Sonderklasse beginnt, denn wie nimmt man Kontakt zu Menschen auf, wenn sie kein Pavianisch verstehen?

Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht. Die Sätze sind kurz und prägnant, durch das man die Geschichte besser miterleben kann.
Auch mit dem Hauptprotagonisten Gerry hatte ich kein Problem, denn was macht man tatsächlich, wenn man einen Flugzeugabsturz überlebt und dann in 8 Monate in einen Paviankörper drinnensteckt. Die Entwicklungen von Gerry sind sehr plastisch und gut dargestellt, man könnte sich sogar vorstellen, dass es sogar tatsächlich möglich sein könnte.

Ich habe das Buch sehr genossen, da es mir sehr viel Freude bereitet hat es zu lesen, denn man konnte nebenher noch sehr viel über das Verhalten von Paviane lernen.

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Cadizs avatar

Rezension zu "Wild" von David Jones

Rezension zu "Wild" von David Jones
Cadizvor 7 Jahren

*„Ohne nachzudenken, hob er die Hand, um seine Augen zu beschatten, und sah eine schmale Pavianpfote auf sein Gesicht zurasen. Er zuckte zusammen, und die Hand blieb stehen. Ein paar Sekunden lang starrte er die zerknitterte schwarze Handfläche und die fünf dünnen Finger einfach bloß an. Dann wackelte er mit den Fingern. Die Pavianfinger wackelten."* (Seite 21)

*Inhalt:* Gerrys Eltern haben eine große Leidenschaft: eine Pavianherde in Afrika zu beobachten und so immer wieder neues über das Verhalten der Tiere zu erfahren. Nur Gerry macht das alles keinen richtigen Spaß. Er wäre lieber bei seinem besten Freund, als schon wieder in einem Flugzeug in Richtung Afrika zu sitzen. Doch dann kommt alles ganz anders: nach einem Flugzeugabsturz befindet sich Gerry auf einmal in einem Paviankörper! Wie konnte das passieren, wo steckt sein richtiger Körper und wie zum Teufel kommt er aus dem Affenkörper wieder heraus? Ein aufregendes Abenteuer voller Gefahren und neuer Erkenntnisse, nicht zuletzt über Paviane selber, beginnt…

*Zum Buch:* Dieser Jugendroman macht einfach nur Spaß, von vorne bis hinten. Die Geschichte ist zum einen schön abgedreht, schon allein von der Idee her, einen Jungen plötzlich im Körper eines Affen erwachen zu lassen und zum anderen auch recht lehrreich, wobei man als Leser so einiges über Paviane erfährt- wie sie in einer Gruppe leben, was sie essen und so weiter und diese Infos sind wunderbar in eine unterhaltsame Story verstrickt.

Ich mag schräge Bücher und dieses Buch ist herrlich schräg. Man bekommt ein paar schöne Schmunzelmomente geboten und erlebt mit Spannung, wie Gerry sich mit seinem neuen Affendasein arrangiert- zunächst fällt es ihm natürlich schwer zu glauben, was mit ihm passiert ist. Doch er kann nicht sprechen, hat lediglich sein menschliches Gedächtnis behalten. Allerdings werden auch seine Fähigkeiten immer schwammiger. Zum Beispiel beginnt er einen „Steinkalender“ zu legen, in dem er Steine auf einen Haufen legt, um festzuhalten, wie lange er in diesen Körper steckt. Doch dann gelingt es ihm nicht einmal mehr, über die Zahl 23 hinauszudenken. Was kommt bloß danach? Auch andere menschlichen Fähigkeiten verschwimmen immer mehr und er wird zunehmend zum Affen… wie kann er in diesem Zustand einem Menschen nur klarmachen, dass er kein Pavian ist, wie es von außen betrachtet zu sein scheint?

Der Autor erzählt mit lockerem, witzigem und auch klugen Ton seine Geschichte und auch, wenn man als Leser weder von Affen überhaupt noch von Pavianen besonders viel Ahnung hat, sieht man die Tiere, ja sogar die Steppe Afrikas, nach dem Lesen mit etwas anderen Augen. Mir hat gut gefallen, dass die Paviane hier zwar eigene Charaktere zugeschrieben bekamen, wie etwa ein Pavian namens Sphinx, der immer wieder in Sphinxähnliche Haltung verfiel und Dinge anstarrte und so die Gruppe scheinbar auf etwas aufmerksam machen wollte, was Gerry zunächst recht verwirrend fand, aber dennoch blieben die Affen dabei auch Tiere. Die Tatsache, dass Gerry nach einer Zeit immer mehr ins Affensein abrutscht, wurde sehr gelungen dargestellt.
Der Protagonist selbst gefiel mir auch auf Anhieb. Ein sympathisches Kerlchen.

Ich kann bei diesem kurzweiligen Schmöker über gar nichts meckern und es jedem Tier/Affen/Abenteuerfreund (oder die, die es werden möchten) nur ans Herz legen. Empfehlenswert!

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Daniliesings avatar

Rezension zu "Wild" von David Jones

Rezension zu "Wild" von David Jones
Daniliesingvor 8 Jahren

Jedes Kind, jeder Jugendliche und auch jeder Erwachsene, der es gern richtig abenteuerlich mag und Affen interessant findet, der sollte "Wild" von David Jones unbedingt lesen. Mich hat dieses Buch direkt angesprochen, weil es sich ungewöhnlich anhörte und wenn man viele Bücher liest, dann sind es häufig gerade die ganz ungewöhnlichen Geschichten, die es schaffen, mich total mitzureißen.

Und tatsächlich erzählt dieses Buch eine einzigartige Geschichte, nämlich die eines Jungen, der einen Flugzeugabsturz zusammen mit seinen Eltern erlebt. In der Steppe Afriks passiert plötzlich das Unfassbare, doch dann wird es nur noch unglaublicher: zwar überlebt die Familie anscheinend komplett, doch Gerry selbst ist nicht mehr wirklich er selbst - er findet sich in einem Paviankörper wieder. Zudem scheinen ihn seine Eltern nicht zu erkennen. Was hat es nur damit auf sich? Fassungslos und ohne sich aufmerksam machen zu können, erlebt Gerry diese Situation, nicht ahnend, dass es bald noch viel komplizierter wird.

Als eher mickriges Affenmännchen hat man es nicht leicht und das muss Gerry schnell erleben. Allein findet er sich schließlich nicht in der Steppe zurecht und so hängt er sich an eine Paviangruppe dran. Diese - besonders die stärkeren Männchen - weiß ihm jedoch eindeutig zu zeigen, wer hier das "Sagen" hat. Für den Jungen im Affenkörper beginnt eine abenteuerliche Odyssee und er erlebt Dinge, die er nie - auch nicht in seinen kühnsten Träumen - erwartet hätte. Ob sich das Alles als Albtraum oder doch eher eine spannende Erfahrung herausstellt, das müsst ihr selbst in Erfahrung bringen und euch mit "Wild" und Gerry in ein affenstarkes Abenteuer begeben.

Denn Affen bzw. Paviane sind hier definitiv ein wichtiges Thema. David Jones analysiert sehr genau ihre Lebensweisen und macht an der Situation von Gerry in der Affengruppe sehr deutlich, wie wenig wir eigentlich über diese Tiere wissen, die uns Menschen doch so ähnlich sind. Ob Nahrungsbeschaffung, Rangfolgen oder die Umsorgung der eigenen Affenfamilie - all das lernt man während der Lektüre genaustens kennen und ist erstaunt, wie aufregend doch so ein Affenleben sein kann.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Buch Abenteuerern und Affenfans große Freude machen wird. Mir selbst lag das Augenmerk etwas zu sehr auf den Affen, obwohl ich auch nicht so recht sagen kann, was ich mir statt dessen lieber gewünscht hätte. Vielleicht faszinieren mich diese Tiere nicht so sehr, wie sie es bei anderen sicher können. Denn spannend und unterhaltsam ist "Wild" schon, nur der richtige Funke ist bei mir nicht ganz übergesprungen.

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