David Jones Wild

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Inhaltsangabe zu „Wild“ von David Jones

Langsam kommt Gerry wieder zu sich. Er hat überlebt! Einen Flugzeugabsturz, irgendwo in der afrikanischen Steppe. Doch irgendwas ist anders und seltsam. Und dann stellt Gerry fest: Er ist ein Pavian! Gefangen in einem Affenkörper. Allein hat er in der Wildnis keine Chance. Er muss sich einer Paviangruppe anschließen und sich an deren Regeln halten. Und er muss versuchen, sich mit seinen Eltern in Verbindung zu setzen. Nur wie soll das funktionieren, wenn man nicht sprechen kann und langsam aber sicher seine menschlichen Sinne verliert?

Ein entzückendes Jugendbuch über einen Flugzeugabsturz und seine Verwicklungen und Probleme danach! Einfach ein tolles Buch!

— dia78

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    Wild

    dia78

    08. July 2016 um 21:59

    Das Jugendbuch "Wild" von David Jones und erschien im Chicken House Verlag.Gerry und seine Eltern verbringen viel Zeit in Afrika um Paviane in der Steppe zu erforschen. Bei einem Flug zu ihrem Beobachtungspunkt stürzen sie in einem Gewitter mitten in der Steppe ab. Doch Gerry bemerkt schnell er hat ein Problem, sein Körper lebt, aber sein Geist steckt in einem Paviankörper. Ein Erlebnis der Sonderklasse beginnt, denn wie nimmt man Kontakt zu Menschen auf, wenn sie kein Pavianisch verstehen?Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht. Die Sätze sind kurz und prägnant, durch das man die Geschichte besser miterleben kann.Auch mit dem Hauptprotagonisten Gerry hatte ich kein Problem, denn was macht man tatsächlich, wenn man einen Flugzeugabsturz überlebt und dann in 8 Monate in einen Paviankörper drinnensteckt. Die Entwicklungen von Gerry sind sehr plastisch und gut dargestellt, man könnte sich sogar vorstellen, dass es sogar tatsächlich möglich sein könnte.Ich habe das Buch sehr genossen, da es mir sehr viel Freude bereitet hat es zu lesen, denn man konnte nebenher noch sehr viel über das Verhalten von Paviane lernen.

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  • Rezension zu "Wild" von David Jones

    Wild

    Cadiz

    05. May 2012 um 13:44

    *„Ohne nachzudenken, hob er die Hand, um seine Augen zu beschatten, und sah eine schmale Pavianpfote auf sein Gesicht zurasen. Er zuckte zusammen, und die Hand blieb stehen. Ein paar Sekunden lang starrte er die zerknitterte schwarze Handfläche und die fünf dünnen Finger einfach bloß an. Dann wackelte er mit den Fingern. Die Pavianfinger wackelten."* (Seite 21) *Inhalt:* Gerrys Eltern haben eine große Leidenschaft: eine Pavianherde in Afrika zu beobachten und so immer wieder neues über das Verhalten der Tiere zu erfahren. Nur Gerry macht das alles keinen richtigen Spaß. Er wäre lieber bei seinem besten Freund, als schon wieder in einem Flugzeug in Richtung Afrika zu sitzen. Doch dann kommt alles ganz anders: nach einem Flugzeugabsturz befindet sich Gerry auf einmal in einem Paviankörper! Wie konnte das passieren, wo steckt sein richtiger Körper und wie zum Teufel kommt er aus dem Affenkörper wieder heraus? Ein aufregendes Abenteuer voller Gefahren und neuer Erkenntnisse, nicht zuletzt über Paviane selber, beginnt… *Zum Buch:* Dieser Jugendroman macht einfach nur Spaß, von vorne bis hinten. Die Geschichte ist zum einen schön abgedreht, schon allein von der Idee her, einen Jungen plötzlich im Körper eines Affen erwachen zu lassen und zum anderen auch recht lehrreich, wobei man als Leser so einiges über Paviane erfährt- wie sie in einer Gruppe leben, was sie essen und so weiter und diese Infos sind wunderbar in eine unterhaltsame Story verstrickt. Ich mag schräge Bücher und dieses Buch ist herrlich schräg. Man bekommt ein paar schöne Schmunzelmomente geboten und erlebt mit Spannung, wie Gerry sich mit seinem neuen Affendasein arrangiert- zunächst fällt es ihm natürlich schwer zu glauben, was mit ihm passiert ist. Doch er kann nicht sprechen, hat lediglich sein menschliches Gedächtnis behalten. Allerdings werden auch seine Fähigkeiten immer schwammiger. Zum Beispiel beginnt er einen „Steinkalender“ zu legen, in dem er Steine auf einen Haufen legt, um festzuhalten, wie lange er in diesen Körper steckt. Doch dann gelingt es ihm nicht einmal mehr, über die Zahl 23 hinauszudenken. Was kommt bloß danach? Auch andere menschlichen Fähigkeiten verschwimmen immer mehr und er wird zunehmend zum Affen… wie kann er in diesem Zustand einem Menschen nur klarmachen, dass er kein Pavian ist, wie es von außen betrachtet zu sein scheint? Der Autor erzählt mit lockerem, witzigem und auch klugen Ton seine Geschichte und auch, wenn man als Leser weder von Affen überhaupt noch von Pavianen besonders viel Ahnung hat, sieht man die Tiere, ja sogar die Steppe Afrikas, nach dem Lesen mit etwas anderen Augen. Mir hat gut gefallen, dass die Paviane hier zwar eigene Charaktere zugeschrieben bekamen, wie etwa ein Pavian namens Sphinx, der immer wieder in Sphinxähnliche Haltung verfiel und Dinge anstarrte und so die Gruppe scheinbar auf etwas aufmerksam machen wollte, was Gerry zunächst recht verwirrend fand, aber dennoch blieben die Affen dabei auch Tiere. Die Tatsache, dass Gerry nach einer Zeit immer mehr ins Affensein abrutscht, wurde sehr gelungen dargestellt. Der Protagonist selbst gefiel mir auch auf Anhieb. Ein sympathisches Kerlchen. Ich kann bei diesem kurzweiligen Schmöker über gar nichts meckern und es jedem Tier/Affen/Abenteuerfreund (oder die, die es werden möchten) nur ans Herz legen. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Wild" von David Jones

    Wild

    Daniliesing

    07. January 2011 um 22:49

    Jedes Kind, jeder Jugendliche und auch jeder Erwachsene, der es gern richtig abenteuerlich mag und Affen interessant findet, der sollte "Wild" von David Jones unbedingt lesen. Mich hat dieses Buch direkt angesprochen, weil es sich ungewöhnlich anhörte und wenn man viele Bücher liest, dann sind es häufig gerade die ganz ungewöhnlichen Geschichten, die es schaffen, mich total mitzureißen. Und tatsächlich erzählt dieses Buch eine einzigartige Geschichte, nämlich die eines Jungen, der einen Flugzeugabsturz zusammen mit seinen Eltern erlebt. In der Steppe Afriks passiert plötzlich das Unfassbare, doch dann wird es nur noch unglaublicher: zwar überlebt die Familie anscheinend komplett, doch Gerry selbst ist nicht mehr wirklich er selbst - er findet sich in einem Paviankörper wieder. Zudem scheinen ihn seine Eltern nicht zu erkennen. Was hat es nur damit auf sich? Fassungslos und ohne sich aufmerksam machen zu können, erlebt Gerry diese Situation, nicht ahnend, dass es bald noch viel komplizierter wird. Als eher mickriges Affenmännchen hat man es nicht leicht und das muss Gerry schnell erleben. Allein findet er sich schließlich nicht in der Steppe zurecht und so hängt er sich an eine Paviangruppe dran. Diese - besonders die stärkeren Männchen - weiß ihm jedoch eindeutig zu zeigen, wer hier das "Sagen" hat. Für den Jungen im Affenkörper beginnt eine abenteuerliche Odyssee und er erlebt Dinge, die er nie - auch nicht in seinen kühnsten Träumen - erwartet hätte. Ob sich das Alles als Albtraum oder doch eher eine spannende Erfahrung herausstellt, das müsst ihr selbst in Erfahrung bringen und euch mit "Wild" und Gerry in ein affenstarkes Abenteuer begeben. Denn Affen bzw. Paviane sind hier definitiv ein wichtiges Thema. David Jones analysiert sehr genau ihre Lebensweisen und macht an der Situation von Gerry in der Affengruppe sehr deutlich, wie wenig wir eigentlich über diese Tiere wissen, die uns Menschen doch so ähnlich sind. Ob Nahrungsbeschaffung, Rangfolgen oder die Umsorgung der eigenen Affenfamilie - all das lernt man während der Lektüre genaustens kennen und ist erstaunt, wie aufregend doch so ein Affenleben sein kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Buch Abenteuerern und Affenfans große Freude machen wird. Mir selbst lag das Augenmerk etwas zu sehr auf den Affen, obwohl ich auch nicht so recht sagen kann, was ich mir statt dessen lieber gewünscht hätte. Vielleicht faszinieren mich diese Tiere nicht so sehr, wie sie es bei anderen sicher können. Denn spannend und unterhaltsam ist "Wild" schon, nur der richtige Funke ist bei mir nicht ganz übergesprungen.

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  • Rezension zu "Wild" von David Jones

    Wild

    Spinnendon

    10. August 2010 um 15:26

    In „Wild“ von David Jones geht es um Gerry. Gerry lebt mit seinen Eltern, die Tierforscher sind und seit langem eine Paviangruppe beobachten, in der afrikanischen Steppe. Bei einem Flug stürzt die Maschine ab und alle, außer dem Piloten, überleben. Doch Gerry sieht plötzlich Geisterpaviane über sich und als er sich erhebt, steckt er nicht mehr in seinem eigenen Körper, sondern in dem eines jungen Pavians. Sein menschlicher Körper lebt noch und wird in ein Krankenhaus gebracht. Gerry bleibt in der Wildnis zurück. Klar, er ist ja ein Pavian und kann auch nicht mehr wie ein Mensch sprechen. Er sucht den Weg zu der Paviangruppe die er zusammen mit seinen Eltern beobachtet hat, denn er weiß, alleine wird er nicht überleben können. In „Wild“ beschriebt der Autor wie Gerry das Verhalten der Gruppe erlernt und somit erfährt auch der Leser sehr viel über das Verhalten von Pavianen. Wie die Rangordnung geklärt wird, ob es Freundschaften gibt, wie kommuniziert wird, außer über Laute und wie das Überleben sich gestaltet. In der ersten Zeit ist Gerry noch sehr „menschlich“ und er denkt viel nach und schafft es sogar, ein bisschen Humor zu behalten. Doch je länger er ein Pavian ist, desto weniger bleibt von seinem Menschlichen-Ich. Das Ende ist sehr spannend, denn es bleibt nun die Frage: Bleibt Gerry ein Pavian oder wird er wieder zu Menschen? Es bleibt bis zum Schluss spannend. Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht und ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Ich musste oft lachen und konnte mir die ganze Paviangruppe sehr gut vorstellen. Einzelne Paviane, wie Zeus, Hector oder Sphinx, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Dieses Buch ist wirklich außergewöhnlich, außergewöhnlich gut, informativ, lustig und anders. Ein wahrer Schatz unter den Büchern. Von 5 Sternen vergebe ich volle 5.

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  • Rezension zu "Wild" von David Jones

    Wild

    anette1809

    11. May 2010 um 12:27

    Inhalt: Gerrys Eltern sind Tierforscher. Auf einem Flug von der Stadt zurück in ihr Camp fallen die Triebwerke ihres alten Propellerflugzeugs aus und sie stürzen irgendwo in der afrikanischen Steppe ab. Gerry hat nach der Bruchlandung einen merkwürdigen Traum. "Der Rat der Paviane" versammelt sich um ihn und eine augenlose Maske stülpt sich über sein Gesicht. Als er kurz darauf sein Bewusstsein wieder erlangt, steckt er im Körper eines Pavians. Das kann doch nur ein Albtraum sein! Aber sowohl sein neuer Körper als auch die Gruppe von Pavianen, die sich als die Paviangruppe herausstellt, an denen seine Eltern Feldforschung betreibt, sind erschreckend real! Warum ist er in einem Affenkörper gefangen und warum hat er immer noch sein menschliches Bewusstsein? Was ist mit seinem alten Körper? Um das herauszufinden kehrt Gerry zur Absturzstelle zurück. Er versucht sich mit seinen Eltern in Verbindung zu setzen. Nur wie soll das funktionieren, wenn er nicht sprechen kann und langsam aber sicher seine menschlichen Sinne verliert? Gerry kann nur herausfinden, dass sein alter Körper zwar ohne Bewusstsein, aber nicht tot ist. Damit steht Gerry vor einem neuen Rätsel, denn seine Vermutung, dass er durch Wiedergeburt in den Körper eines Pavians gelangt ist, löst sich damit in Luft auf. Gerry muss sich der Paviangruppe anschließen und sich an deren Regeln halten, denn alleine hat er in der Wildnis keine Chance zu überleben. Eigene Meinung: Im Laufe des Romans lernt man viel über die soziale Struktur innerhalb einer Paviangruppe: ihr Verhalten untereinander, die Rangordnung, ihre Nahrungssuche und ihr Verhalten gegenüber Jägern und Beutetieren. Die afrikanische Steppe ist so anschaulich beschrieben, dass man sich mitten unter die Tiere versetzt fühlt. In diesem kurzen Roman bekommt man während des Lesens jede Menge Wissen über Verhaltensforschung und die afrikanische Tierwelt vermittelt, ohne das die Geschichte dadurch belehrend oder trocken wirkt. Zu Beginn begegnet Gerry seiner außergewöhnlichen Lage noch mit Sarkasmus. "Termiten, dachte Gerry. Der Snack, der zurückbeißt." Natürlich kann man das übertrieben finden und sagen: ein Mensch, noch dazu ein Jugendlicher, ist in dieser Situation vor lauter Panik doch weder zu geplanten Handlungen fähig, geschweige denn dazu schwarzen Humor aufzubringen. Aber ich finde diese Verhaltensweise sehr gut gewählt, weil dadurch Gerrys menschliches Bewusstsein noch stärker in den Vordergrund tritt, denn Tiere haben keinen Sinn für Humor, der auch nur annähernd mit dem des Menschen vergleichbar wäre. Deshalb bemerkt man im Laufe der Handlung umso deutlicher, wie ihm seine menschlichen Sinne abhanden kommen: er macht keine Witze mehr, er kann nur noch bis 23 zählen, als er versucht mit Steinen einen Kalender über seine Zeit bei den Pavianen zu erstellen und er verlernt zu lesen. Zu Anfang fand ich den Umfang des Buches für dieses Thema extrem kurz und hatte wenige Seiten vor Ende Panik, ob die Geschichte zu einem befriedigenden Ende findet. Aber meine Sorgen waren völlig unbegründet: David Jones schafft es auf nur knapp über 200 Seiten eine großartige und abenteuerliche Geschichte zu erzählen und den Wert von Freundschaften und dem Leben in einer Gemeinschaft zu vermitteln. Gerry lernt, dass das Wichtigste an einem Freund ist, das er einfach DA ist, wenn man ihn braucht, und besser als er kann ich auch keine Worte zum Thema Gemeinschaft finden: "In der Gruppe zu leben, ist hart. Ohne sie zu leben, unmöglich. Irgendwie muss man einen Weg finden, dazuzugehören."

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