David Kirk Ronin. Das Buch der Vergeltung

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Inhaltsangabe zu „Ronin. Das Buch der Vergeltung“ von David Kirk

Kämpfer. Sein Name ist Bennosuke. Seine Bestimmung: ein großer Samurai zu werden, bewundert und gefürchtet im japanischen Reich. Legende. Furchtlos kämpft er im Duell - und siegt. Doch den schändlichen Mord an seinem Vater kann er nicht verhindern. Bennosuke muss fliehen. Samurai. Fortan hat er nur noch ein Ziel: unter dem Kämpfernamen Musashi Miyamoto den Tod seines Vaters zu rächen.

Sehr interessantes Buch!!! Und super, dass die Geschichte auf einem wahren Charakter basiert! Bin schon gespannt wies weitergeht!!!

— Simba99

Ich fand ihn spannend und gefühlvoll.

— AlineWirths

interessanter Einblick in die Kultur der Samurai

— irismaria

Spannend und toll zu lesen! Verfolge die Geschichte eines außergewöhnlichen Samurais.

— Star_walker

Anfang des Versuchs einer Biographie über einen außergewöhnlichen Samurai

— Leserin71

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  • Samurai - nicht nur ehrbare Krieger...

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    badwoman

    16. August 2015 um 15:54

    Bennosuke ist 13 Jahre alt und lebt seit fünf Jahren ohne Eltern, seine Mutter ist tot und sein Vater, ein Samurai, fort. Er wird von seinen Onkeln, einem Mönch und einem Schwertkämpfer erzogen und lernt so völlig verschiedene Welten kennen. Als sein Vater als berühmt berüchtigter Samurai in sein Dorf zurückkehrt, ändert sich Bennosukes Leben von einem Tag auf den anderen. Munisai, sein Vater, wird von allen Dorfbewohnern gefürchtet und verachtet. Nur langsam erfährt Bennosuke, was damals passiert ist, als seine Mutter starb. Munisai verlangt nun von ihm eine Entscheidung, ob er ein Samurai sein will oder nicht. Schneller als erwartet muss Bennosuke seine vom Onkel und vom Vater erlernten Kampfkünste unter Beweis stellen, mit dramatischem Ausgang. Dann gibt es für ihn nur noch Eines: Vergeltung. Die Geschichte des jungen Samurai ist im Japan des späten 16. Jahrhundert angesiedelt. Die Samurai sind mutige und ihren Fürsten loyale Kämpfer, die auch grausamste Taten vollbringen. Der Autor versteht es, den Leser in diese dunkle Zeit mitzunehmen und ihm etwas von der stolzen und unbeugsamen Haltung der Samurai nahe zu bringen. Und auch die Zerrissenheit des jungen Bennosuke kommt klar zur Geltung. Zudem ist das Buch flüssig und gut lesbar geschrieben. Auch das Cover fällt positiv auf. Mein Fazit: Das Buch ist besser und spannender als ich nach der Leseprobe vermutet hätte.

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  • Samurai sind ganz anders als man denkt

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    monster

    10. December 2014 um 09:58

    IN dem Buch Ronin wird von Leben des Samurai Munisai erzählt und seinem klugen ehrenvollen Charakter, der ihn zum fähigen Heerführer aber auch zum treuen Gefolgsmann macht, der im Dienen und in der Ehre des Samuari seine höchsten Fähigkeiten sieht. Die Beschreibung des freiwilligen Selbstmordes eines Kindes, dessen Vater eine Schlacht verloren hat ist erschütternd aber auch hochinteressant, da sie sofort einen tiefen Blick in die verzwickten Ehrbegriffe der Samurai-Kaste gibt und erkennen lässt, wie fremd und stringent das Denken in dieser Kultur doch ist. Leider macht Munisai sich einen Fürstensohn zum Feind. Weit entfernt von all dem wartet seit vielen Jahren sein halbwüchsiger Sohn auf seine Rückkehr. Der Sohn fürchtet den Vater, der Vater verachtet den Sohn. . Als Munisai später stellvertretend für seinen Sohn sterben muss schwört dieser Rache. Das Buch ist sehr gehaltvoll, macht großen Spaß zu lesen und vermittelt dabei eindringlich das Leben der damaligen Samurai mit ihrer komplizierten Kultur und ihrem hohen Ehrenkodex. Der anspruchsvollen Schreibstil und das spannende Thema Samurai, welches mich schon immer sehr interessiert, tuen ihr übriges. Gute Bücher in diesem Genre sind dünn gesät und deshalb habe ich mich doppelt gefreut gewonnen zu haben und dann von der Leseprobe nicht getäuscht worden zu sein. Bennosuke ist mir mit seiner fremden Denkweise ans Herz gewachsen, ich habe interessiert seine Ausbildung verfolgt und mit ihm gebangt und gezürnt. Ein schönes Buch für Interessierte dieses exotischen Genres.

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  • David Kirk - Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    AlineWirths

    21. August 2014 um 11:18

     Mir hat das Buch sehr gefallen. Gleich zu Anfang kann ich sagen, das mich die Recherche schwer beeindruckt hat. Samurai sein, diese Lebenseinstellung in Buchstaben zu verwandeln, hat der Autor hier in seinem Debütroman gemeistert. Ich glaube, die damalige Zeit war für niemanden einfach. Man wollte Samurei sein und lebte mit den Konsequenzen, die da mit einher gingen. Ruhm erlangen oder immerzu der Knecht bleiben. grausam sein und seine Familie nicht mehr sehen. Stark beiendruckt hat es mich, wie David Kirk hier die Umsetzung gelungen ist. Das Buch ist in vier Teile geteilt und ist der Auftakt einer Reihe. Sie findet in einer der blutigen Zeiten Japans am Ende des 16. Jahrhunderts statt. Konfrontiert werden wir mit Traditionen, Religionen und Brauchtümer der damaligen Bevölkerung. Wir werden entführt in die Gesellschaft der Samurai und lernen kennen, wie es war und wo ein Samurai stehen konnte. Mit einem flüssigen wirklich leicht zu folgenden Schreibstil wirst du gleich zu Anfang in die Geschichte eingesogen. Für mich war diese Thematik neu zu lesen. In diese Richtung ging bei mir noch kein Buch. Die mediale Welt allerdings, war mir ein wenig bekannt, auch wenn ich nicht sonderlich viel Wissen für dieses Thema aufbringen kann. Dennoch bleibt es für mich interessant zu verfolgen und deises Buch gibt uns ein wenig Einblick in die grausame aber ehrenvolle Welt. Mich überraschte dieser Konflikt. Einerseits grausam, andererseits die höchste Ehre. Viele der mir neuen Begriffe werden hier beschrieben, andere wiederum nicht, was nicht in jedem Fall schlecht war. Manches erschloss sich einfach. Ronin ist eine dieser bezeichnungen, die ich mir lieber erklärt gewünscht hätte, denn immerhin ist auch der Titel dort involvuiert. Die Figuren sind interessant ausgearbeitet und bergen eine gewisse Tiefe. Auch wenn die Nebencharaktere nicht so sehr an bedeutung haben, lernt man sie doch sehr gut kennen. Soweit ich es jetzt beurteilen kann, beruhen einige Informationen auf wahre Fakten, andere weiederum sind rein erfunden. Ich mochte diese Mischung. Da dies eine Reihe mehrerer Teile werden soll, dürfen wir bestimmt noch mehr von Bennosuke alias Musashi Miyamoto lesen. Es ist schon erstaunlich wie sich dieser Junge entwickelt. Was Hass nicht alles auslösen kann, aber er scheint seinen Weg zu gehen, auch wenn ich die ein oder andere Stelle sehr grausam finde. Dazu erwähne ich erneut, das die Zeit und diese Art der Lebensumstände der Menschen einfach so war. Wir im modernen Westen kommen vielleicht damit nicht klar. Wer sich aber auf diese Geschichte einlässt und den Helden versucht zu verstehen, hat ein großartiges Buch vor sich, auch wenn manche Stellen sicher auch ein wenig weniger Worte abgekonnt hätten. Im Großen und Ganzen empfehle ich das Buch, die die japanische Kultur interessant finden. Ein wenig zwischenmenschliche Beziehungen, ein wenig brutaler Kampf und ein wenig Ehre machen dieses Buch zu dem, was es ist. Lesenswert. Ich fand ihn spannend und gefühlvoll.

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  • Toller Auftakt in die Welt der Samurai ...

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    SharonBaker

    07. August 2014 um 18:44

    Samurai Munisai Hirata steht im Fürstendienst und schlägt für diesen eine Schlacht nach der anderen, aber er wird älter und ist des Kampfes überdrüssig. Er möchte eigentlich nach Hause, aber dort warten sein Sohn und seine Vergangenheit, die ihn bis jetzt, von einer Rückkehr abgehalten haben. Nun möchte er aber doch seine Angelegenheiten klären und Bennosuke kennenlernen, aber die Intrigen vom Fürstenhofe verfolgen ihn bis in seine Landesgüter. Das Verhältnis der Beiden ist zu Anfang auch recht schwer, wie es auch zu erwarten war. Bennosuke ist allein aufgewachsen, versteckt sich im Haus, putzt die Rüstung seines Vaters und er möchte auch ein Samurai werden, während sein Onkel hofft, ihn für ein Leben als Mönch  doch noch zu gewinnen. Munisai ist über den Wunsch überrascht, bemerkt aber auch, den starken Willen. So kann er den Lauf der Dinge zwar nicht mehr beeinflussen, seinen Sohn aber das Erbe eines Samurai‘s übergeben und dieses heißt Rache. Wird Bennosuke seinen Vater rächen können? Wie wird seine weitere Entwicklung sein? Wie wird er zum besten Schwertkämpfer aller Zeiten? Ich habe damals das Werk von Eiji Yoshikawa gelesen und ich habe es geliebt. Da war ich natürlich um so neugieriger was ein westlicher Autor aus dieser Geschichte macht, was war ich erstaunt, das er eine vollkommen andere Sichtweise der Ereignisse darlegt. Ich war im ersten Moment nicht glücklich darüber, aber das Nachwort hat erst mal offenbart, wie wenig über sein Leben bekannt ist und so ist jede Geschichte für sich eine fiktive. Als ich das endlich aus meinem Kopf raus und mich von Eiji Yoshikawas Werk gelöst hatte, konnte ich mich ganz auf die Geschichte von David Kirk einlassen. So tauchen wir also ein, in eine ganz andere Zeit und in eine ganz andere Welt. Das Leben eines Samurai ist durch Ehre und Traditionen festgezurrt und nicht unabbringbar. Es ist für uns Europäer immer faszinierend davon zu lesen und man kann sich so ein Leben einfach nicht vorstellen, es ist so befremdlich, aber gleichzeitig möchte man mehr darüber erfahren. Das ist dem Autor richtig gut hier gelungen. Er erzählt von Bennosukes Vater und seinem Leben, wieso er seinen Sohn nicht sehen will, warum er seine Heimat verlassen und sich in den Kampf gestürzt hat. Außerdem erfahren wir die politischen Hintergründe von den Fürstenhöfen, die Intrigen und Machtverhältnisse und stehen mitten in der Welt aus Verrat, Brutalität und Traditionen. Ich fand es wirklich gut vom Autor, das alles mit einzubinden und einen somit, einen ganz hervorragender Rundumblick verschafft hat. Er beschreibt alles sehr detailtreu und man merkt, das er sich mit dem Ganzen sehr beschäftigt hat und es eine große Liebe zu dem Land und seiner Geschichte bestehen muss. Seine Art dieses Werk zu erzählen, so ein bisschen kühl, aber trotzdem intensiv, gibt dem ganzen Buch eine besondere Atmosphäre. Man ist in dieser Welt mitten drin, gefangen und erlebt so alles hautnah mit und man sieht förmlich die Blutspritzer durch die Gegend fliegen. Die Geschichte von Miyamoto Musashi erhält hier erst seinen Anfang, und die Entwicklung, sowie die Geschehnisse dieser Version, lassen erahnen was für ein Kämpfer aus dem kleinen Bennosuke werden wird. Ich fand das alles recht überzeugend und mitreißend, die Figuren hatten Charaktertiefe und man spürte den Stolz und die Verletztheit jedes einzeln. Mann kann den Bösen nicht leiden und man kämpft immer mit Musashi mit. Ein toller Auftakt und ein sehr gelungener historischer Japanroman, für alle, die gern mal ihr Kopfkino einschalten wollen, ohne den Fernseher zu benutzen. David Kirk konnte mich auch mit seiner Version überzeugen und so bin ich immer noch ein großer Musashi Fan. 

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  • Tolles Buch

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    buechermaus88

    30. March 2014 um 16:28

    Das Cover: Zunächst einmal möchte ich sagen, dass generell Bücher über Samurai oder die japanische Kultur mich nicht sonderlich interessieren, aber schon das Cover hat mein Interesse geweckt. Das Schwert, das von der Rückseite über die Bindung bis zur Vorderseite verläuft macht Eindruck. Vor allem auf diesem sonst schwarzen Hintergrund. Dagegen kann man die dargestellten Berge auf dem oberen Buchrand fast übersehen. Der Buchtitel Ronin kommt ebenfalls gut zur Geltung, da er in Großbuchstaben und auffällig abhebend durch das Gelb und Rot ist. Was ich mich die ganze Zeit fragte und auch nach dem Lesen des Buches: Was bedeutet der Titel? Im Buch selbst heißt niemand so, da ich zunächst annahm, dass es ein Name sei. Nun habe ich gegoogelt und herausgefunden, dass das die Bezeichnung für herrenlose Samurai war, so wie Bennosuke, die Hauptperson, einer war. Und schon passt der Titel wieder. Allerdings hätte ich mir eine kleine Erläuterung im Buch gewünscht. Der Aufbau des Buches ist gut in einzelne Kapitel und Absätze unterteilt. So wird das Lesen gleich viel leichter, obwohl es so viele Seiten sind. Inhalt: Bennosuke lebt jahrelang bei seinem Onkel, bis sein Vater, ein Samurai, plötzlich wieder auftaucht. Als seine Mutter starb, ging der Vater fort. Allerdings beginnt nun eine schlimme Zeit für Bennosuke. Er erfährt die Wahrheit über seinen Vater und seine Kindheit. Als sein Vater getötet wird, schwört er Rache. Und nun beginnt für ihn ein Leben als Samurai. Doch muss er sich wirklich entscheiden zwischen seinem wahren Charakter und dem Leben eines Samurai? Obwohl ich kein Fan von diesen Büchern bin, hat mir das Buch gut gefallen. Insbesondere der sich weiterentwickelnde Charakter von Bennosuke, der mit der Zeit lernt, wo sein Platz im Leben ist und was er eigentlich will. Und dass er nur auf sich selbst hören sollte und sich nicht von dem leiten lassen sollte, was andere Menschen denken oder von ihm wünschen. Auch die kulturellen Beschreibungen und Erläuterungen zu verschiedenen Handlungen finde ich gut. Mit Bennosuke zusammen lernt der Leser die Tradition des Samurai näher kennen, denn er selbst weiß durch die Abwesenheit des Vaters auch nicht alles. Dann gibt es noch einen kleinen Kritikpunkt, obwohl ich nicht weiß, ob man es so nennen kann. Ich war nach dem Lesen überrascht, dass ich so viele Seiten gelesen habe, aber das Gefühl hatte, dass diese Seiten nur eine sehr kurze Geschichte beinhalten. Natürlich vergehen im Buch Jahre, aber ich meine damit eher, dass man die Geschichte im Prinzip auf 50 Seiten aufschreiben könnte und es wäre alles gesagt. So kam es mir zumindest vor. Der Epilog deutet für mich eindeutig daraufhin, dass es eine Fortsetzung um Bennosuke geben wird. Das Nachwort fand ich besonders toll. Die geschichtlichen Erläuterungen des Autors waren sehr interessant und haben mein Interesse geweckt und nachträglich das Buch noch interessanter gestaltet.

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  • Leserunde zu "Ronin. Das Buch der Vergeltung" von David Kirk

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Rowohlt_Verlag

    Sie sind an der japanischen Kultur interessiert und lesen überdies gerne historische Abenteuerromane? Dann wird Sie dieser Roman begeistern! David Kirk erzählt in „Ronin“ auf packende Weise die Geschichte des jungen Samurai Bennosuke, welcher seinem Leben einer einzige Mission weiht… Mehr zum Inhalt: Sein Name ist Bennosuke. Seine Bestimmung: Ein großer Samurai zu werden wie sein Vater, bewundert und gefürchtet im gesamten japanischen Reich. Furchtlos kämpft er für ihn im Duell – und siegt. Doch den schändlichen Mord an seinem Vater kann er nicht verhindern. Bennosuke muss fliehen. Fortan hat er nur noch ein Ziel: Unter dem Kämpfernamen Musashi Miyamoto den Tod seines Vaters zu rächen … Eine Leseprobe ist bereits hochgeladen und hier zu finden: http://www.rowohlt.de/fm/131/Kirk_Ronin_Das_Buch_der_Vergeltung.pdf Natürlich freuen wir uns über Ihr Feedback und Ihre Beteiligung. Für die Leserunde vergeben wir unter allen Interessierten 15 Leseexemplare. Hierfür verfassen Sie bitten einen Post in dem Unterthema „Bewerbung/Ich möchte mitlesen“. Als kleine Aufgabe zur Thematik möchten wir Sie bitten, uns Ihren Bezug oder auch Ihre Assoziationen zu Japan mitzuteilen. Der Bewerbungsschluss ist am 12.8.2013 um 9:00 Uhr. Der Rowohlt Verlag freut sich auf rege Beteiligung und interessante Anregungen und Kommentare!

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  • Rezension zu "Ronin - Das Buch der Vergeltung"

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Julia^-^

    05. March 2014 um 11:54

    Bennosuke wächst ohne seinen Vater in einem abgeschiedenen Dorf bei seinem Onkel Dorinbo auf der Mönch ist. Trotzdem wird er in der Kunst des Schwertkampfes unterrichtet denn er ist der Sohn eines berühmten Samurai. Als sein Vater , Munisai Shinmen, zu ihm zurückkehrt lernt Bennosuke allerlei Dinge die ihm nicht gefallen. Nachdem sich Vater und Sohn mit einem Fürsten angelegt haben, muss Munisai Seppuku verüben, das aber behindert wird, so das er unehrenhaft stirbt. Bennosuke wird von nun an von Rache angetrieben um den Tod seines Vaters zu vergelten. Das Buch ist fließend geschrieben und zu der damaligen Zeit passend mit Derben Situationen, Wörtern und Benehmen ausgestattet. David Kirk nimmt in dieser Hinsicht kein Blatt vor den Mund, was mir sehr gut gefällt. Es ist alles sehr gut beschrieben und spannend. Ein tolles Buch für alle Japan und Samurai Fans. Leider hat mir persönlich die Aufteilung nicht gut gefallen. Das eigentliche Buch fing erst irgendwann in der Mitte an, als dann die Zeit der Vergeltung anbrach, jedoch ist der erste Teil sehr wichtig. Man hätte es wahrscheinlich nicht anders machen können. Deswegen, aber nur wegen meinen Persönlichen Empfinden, 3 Sterne für dieses wirklich interessante Buch.

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  • Sehr gut !

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2014 um 23:33

    Dieses Buch beginnt mit  dem Sohn eines Samurais , der durch eine Krankheit von der Gesselschaft abgeschnitten wird , dennoch wird er wirklich gut umsorgt ! Er wünscht sich sehr ein richtiger Samurai zu werden , doch werden sich alle vor seinem Ausschlag ekeln ?? Fürst Kanno wurde vor kurzem bei  einer Schlacht besiegt , doch damit nicht genug . Auf dem Schlachtfeld gab es viele Tote und Verletzte  und nun muss er als Anführer (Fürst) der Besiegten Sepukku begehen , eine Art von rituellen Selbstmord !! Doch Kanon ist kein gewöhnlicher Anführer , denn er ist blutjung eigentlich noch ein Kind . Und er hat wahnsinnig große Angst vor dieser Aufgabe bzw. Bestrafung !! Sein Oberbefehlshaber steht ihm bei , der letzte Versuch den Gegner zu schlagen , bleibt erfolglos . Doch der kleine Fürst hat keine Ahnung wie er den Selbstmord begehen soll  und so lachen ihn alle aus ! Diese Stelle fand ich beim Lesen ziemlich skurril und anders ! Er soll sich den Dolch in den Bauch rammen und den Ehrentod sterben ! Des Weiteren begleiten wir Bennosuke der ein gutter Samurei werden möchte und dies wird seine große Bestimung sein. Er soll eine Kultfigur Japans werden und auch wenn er zwischen den vielen Schlachten auch geliebte Menschen verliert , lässt er sich von seinem Weg nicht abbringen .  Und u welchem Zusammenhang steht der angeblich beste Samurai  Musashi Miyamoto , was hat dieser mit  Bennosuke zu tun ? Ein interessantes Buch , über die Geschichte der Samurai und der eines fernen Landes ! Bei diesem Buch hatte ich ständig das Gefühl ich würde einen Film schauen , denn der Schreibstil des Autors ist einzigartig anschaulich und flüssig ! Ein wirklich außergewöhnliches Buch ! Das spannend , skurril und wirklich gut ist !! Ein flüssiger und toller Schreibstil , der wirklich Lust auf das zweite Buch macht !!

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  • Der Weg des jungen Samurais Bennosuke.....

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Jeanne_Darc

    12. November 2013 um 21:27

    Spannend, Faszinierend, Fesselnd und kurz gesagt ein Muss für alle Japan Fans und Samurai Begeisterte. Cover: Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut und ist mit dem Samurai-Schwert auf der Vorderseite sehr passend gewählt. Inhalt: Da verrate ich mal nichts *grins* Personen: Die Hauptperson ist Bennosuke welcher ohne Vater (Samurai ) und Mutter (tot) aufwächst und stattdessen seinem Onkel, einem Mönch hilft. Dieser versucht ihn auch immer wieder dazu bekehren ein Samurai zu werden wie sein Vater zu verwerfen, doch Bennosuke lässt sich nicht beirren und versucht seinen Weg als Samurai zugehen, obwohl ihm dies eigentlich sehr gut gelingt, manövriert er sich immer wieder in missliche Lagen. Meinung: Mir hat das Buch wirklich ausgezeichnet gut gefallen und ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen der sich auch nur ein bisschen für Japan oder die damalige Zeit interessiert. Ich würde es jederzeit immer wieder lesen und es bekommt auch einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. 5 von 5 Sterne

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  • Beeindruckender Roman über das Leben eines Samurai

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Cairiel

    11. November 2013 um 17:14

    Erster Eindruck – Cover, Titel und Klappentext ********************************************** Auf den Titel bin ich sofort angesprungen, da ich historische Romane, die in Japan spielen, sehr mag. Das Cover ist in meinen Augen eher unscheinbar, vor allem, wenn man es online als bloßes Bild sieht. Wenn man das Buch in den Händen hält, wirkt es schon weitaus besser. Vor allem die Berge am oberen Rand gefallen mir, sie erinnern sehr an japanische Kunst. Vom Klappentext bin ich vor allem im Nachhinein eher weniger begeistert. Erstens wird Bennosukes Vater nicht direkt ermordet, anders, als der Klappentext es behauptet, zweitens war mir das zu viel der Info und es hat meinen Lesefluss im Mittelteil ein wenig zum Einschlafen gebracht. Ich konnte mich zeitweise einfach nicht dazu aufraffen, weiterzulesen, weil ich glaubte zu wissen, wie es weitergehen würde. Hier vergebe ich vier Sterne. ★★★★ Inhalt ****** Das Buch erzählt die Geschichte von Bennosuke, einem in vielerlei Hinsicht besonderer Samurai. Ganz unsamuraihaft wird sein Körper von einem Ausschlag entstellt und seine Abstammung stellt sich auch als nicht ganz richtig heraus. Doch er schlittert geradezu in diese Berufung hinein, als er sich mit einem eitlen Fürstensohn anlegt. Bennosuke, aufgewachsen bei einem Mönch mit seinem friedlichen Lebensstil, muss sich erst an all das Blutvergießen und Töten bzw. Selbsttöten gewöhnen, das das Dasein als Samurai mit sich bringt. Sein Weg führt ihn durch weite Teile des Landes und immer wieder wird er mit dem Tod konfrontiert, sei es in Schlachten, bei Hinrichtungen oder den rituellen Selbstmorden. Die Schlussfolgerung, die er für sich selbst daraus zieht – verraten wird sie nicht, weil im Buch sehr schön darauf hingearbeitet wird – finde ich sehr schön. Auf seinen weiteren Weg bin ich schon sehr gespannt! Hier vergebe ich fünf Sterne. ★★★★★ Schreibstil *********** David Kirk schafft es, die Denkweise der Japaner zur damaligen Zeit erstaunlich authentisch herüberzubringen, obwohl sie der unseren so fremd sind. Er findet genau das richtige Erzähltempo, um all die für die meisten von uns Europäer fremdartigen Rituale und Gebräuche so zu schildern, dass man sie sich bestens vorstellen kann und dennoch Spannung aufkommt. Und Spannung kommt wirklich viel auf, zeitweise hatte ich Schwierigkeiten, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Kirk bedient sich eines ein wenig auktorialen Erzählstils und springt öfters mal zwischen den Figuren herum, um zu zeigen, was gerade in deren Köpfen vor sich geht. Eine schwierige Technik, die leicht nach hinten losgehen kann, wenn der Leser zu schnell von einer Person zur nächsten gerissen wird und keine Gelegenheit erhält, in die Handlung einzutauchen. Aber Kirk meistert diese Sache wunderbar und ich denke, die Geschichte von Bennosuke hätte nicht besser erzählt werden können. Hier vergebe ich fünf Sterne. ★★★★★ Fazit ***** Obwohl ich normalerweise phantastische Literatur bevorzuge, hat mir dieser Abstecher in die Welt der historischen Romane sehr gut getan und auch sehr gut gefallen. „Ronin – Das Buch der Vergeltung“ ist auf jeden Fall ein Buch, das ich an anderen Kulturen interessierte Leser ans Herz legen kann. Man muss kein Japankenner sein, um es genießen zu können, aber man sollte in der Lage sein, die fremdartige Denkweise der Samurai zuzulassen. Dank David Kirks wundervoll authentischen Beschreibungen ist das aber absolut kein Problem. Insgesamt vergebe ich eine Wertung von fünf Sternen. ★★★★★

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  • Rōnin - Das Buch der Vergeltung

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Themistokeles

    14. October 2013 um 13:01

    Von diesem Buch bin ich ehrlich begeistert. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das in Japan spielt und, wie ich zugeben muss, auch nie eins, das wirklich in einer historischen Epoche spielt und diese so eindringlich behandelt, wie es in Rōnin der Fall ist. Schon gleich auf den ersten Seiten ist es bei diesem Buch einfach so, dass man sofort merkt, wie brutal doch die Welt damals war, vor allen Dingen, wenn man das Leben eines Samurai führte. Ich war in mancher Szene daher schon überrascht, wie deutlich alles geschildert wurde unter anderem auch gleich auf den ersten Seiten der Seppuku eines Neunjährigen, was ich total unvorstellbar finde, einem aber diese Lebensansicht einfach so viel näher gebracht hat. Ansonsten war ich ehrlich doch auch ein wenig überrascht, dass die Geschichte auf einen real existierenden Menschen zurückgeht, von dessen jungen Jahren bisher nur wenig bekannt ist und um die der Autor hier eine sehr interessante Geschichte gesponnen hat. Allgemein fällt dabei einfach auf, wie viel man selbst noch über die Welt der Samurai, ihre Ansichten, sowie auch die der normalen Bevölkerung und der Mönche in Japan zu dieser Zeit erfährt. Dabei ist es nicht einmal so, dass solche Hinweise im Fokus stehen, sondern viel mehr die Charaktere, ihre Gefühlswelt, ihr Motive zu ihren Taten etc. Dabei sind sowohl Munisai, als auch Bennosuke einfach extrem spannende Charaktere, deren Handlungen man aus heutiger Sicht nicht immer wirklich nachvollziehen kann, die aber im Kodex des Lebens als Samurai und einfach dieser Zeit teilweise auch verständlich, wenn auch schrecklich und sinnlos wirken. Dabei sind die kleinen Intrigen, die um alles herum gesponnen werden, die Intentionen der Charaktere, die der Erzählung noch wirklich dann eine Handlung geben, einfach nur interessant, so dass alles einfach deutlich mehr Tiefe bekommt und man auch wirklich neben den vielen historischen Fakten rund um die Kultur und Art der Samurai, auch eine Geschichte hat, die sich entwickeln kann. Obwohl ich da auch im Nachhinein ehrlich ein wenig verwundert bin, dass das Buch so viele Seiten hatte, dabei aber eigentlich gar nicht so viel passiert ist, was jedoch meinen Eindruck unterstützt, dass die Entwicklung der Charaktere und einfach ihre Ansichten von der Welt, deutlich wichtiger waren. Ich bin, muss ich ehrlich gestehen, schon sehr neugierig, ob es noch weitere Rōnin-Bände geben wird, denn dieser hat mir in seiner Einfachheit und auch seiner teilweise zwar sehr brutalen, aber sicherlich sehr realitätsnahen Darstellung einfach super gefallen und bringt einem Japan und die Samurai doch deutlich näher. Von daher kann ich das Buch auch nur jedem Japaninteressierten empfehlen, der sich vor allen Dingen auch für das historische Japan interessiert.

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  • Der Weg des Samurai

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    nerdnuss

    08. October 2013 um 23:48

    Das Buch „Ronin - Das Buch der Vergeltung“ von David Kirk spielt in dem historischen Japan zur Zeiten der Samurai. Das Buch ist der erste Teil der (fiktiven) Geschichte des wohl berühmtesten historischen Samurai und Ronin, Miyamoto Musashi. Dieser ist heute vor allem als Begründer des Kampfstiles „Niten Ichiryū“ und als Autor vom „Buch der Fünf Ringe“ bekannt. Der Autor haucht der historischen Figur mit dem Jungen Bennosuke Leben ein. Inhalt (leichte Spuren von Spoiler!): Bennosuke ist der Sohn des Samurai Munisai Hirata. Er ist ein begnadeter Schwertkämpfer aber durch einen schweren Hautausschlag komplett entstellt. Sein Vater gewinnt für den Fürsten eine große Schlacht, ist aber der  Politik überdrüssig. Nach 8 Jahren Feldzug kehrt er wieder zurück in seine Heimat und damit zu seinem Sohn Bennosuke. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn ist schwierig und Bennosuke kann den Mord an seinem Vater nicht verhindern. Dadurch entscheidet sich Bennosukes Schicksal und er nimmt den Kämpfernamen Musashi Miyamoto an und zieht aus, den Tod seines Vaters zu rächen. Meine Meinung: David Kirk schafft es, die japanische Kultur und Geschichte gut in seine Erzählung einzuflechten. Traditionelle Rituale wie Seppuku (ritueller Selbstmord) sind in Durchführung und Motivation sehr detailliert und lebhaft dargestellt. Der Schreibstil ist verständlich aber auch etwas kühl – distanziert und gerade dies verleiht dem Buch eine angemessene Atmosphäre. Die Charaktere sind glaubwürdig und entwickeln sich prächtig. Inwiefern das Buch historisch korrekt ist, kann ich leider nicht beurteilen. Mir sind jedenfalls keine Unstimmigkeiten aufgefallen. Der Autor ist sehr bemüht, dem Lesen einen umfassenden Eindruck von sozialen Drängen, taktischen Finessen und Machtverhältnissen zu geben. Dies ist leider teilweise etwas trocken, stört aber nicht wirklich. Fazit: Ich fand das Buch sehr schön. Es ist jedoch sicherlich nichts für zart besaitete, da die Geschichte der Samurai eben auch eine Geschichte der Brutalität ist. Leider ist das Buch zu Beginn etwas zäh, das legt sich aber schnell. Es sollte dem Leser jedoch klar sein, dass die Geschichte sicherlich nicht komplett historisch korrekt ist. Viel Wissen über Miyamoto Musashi ist nicht überliefert und wurde von dem Autor durch Fiktion ersetzt. Obwohl es sich um einen historischen Roman handelt, kommt selten Langeweile auf und die starken Emotionen des Protagonisten Bennosuke / Miyamoto Musashi lassen keinen Leser kalt. Da das Buch sicherlich nicht für jedermann geeignet ist, 4/5 Sterne und damit eine klare Kaufempfehlung für alle, die an historischen Romanen und an Samurai ihre Freude finden.

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  • Packende Samurai-Geschichte

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Rilana

    26. September 2013 um 16:43

    Der erste Band der fiktiven Biographie des berühmten Samurai Musashi Miyamoto. Die Handlung Den Großteil seiner Kindheit hat Bennosuke so gut wie allein zugebracht. Denn nachdem seine Mutter vor acht Jahren ums Leben gekommen ist, machte sich sein Vater, ein respektierter Samurai, auf den Weg, um vor seiner Trauer zu fliehen. In dieser Zeit ist Bennosukes Vater zum Heerführer seines Fürsten Shinmen geworden und hat auch dessen Namen angenommen, weshalb auch Bennosuke nun den Nachnamen Shinmen trägt. Seit der Flucht seines Vaters bestand Bennosukes Leben darin, die Rüstung seines Vater instand zu halten, seinem Onkel, dem Mönch des Dorfes, im Tempel zur Hand zu gehen und im Dojo seines angeheirateten Onkels das Kämpfen zu erlernen. Andere Kontakte hat Bennosuke nicht, denn die anderen Dorfbewohner meiden ihn. Doch nun, nachdem er acht Jahre lang kaum ein Lebenszeichen von sich gegeben hat, erscheint Bennosukes Vater Munisai wieder in seinem Heimatdorf. Der große Heerführer ist verletzt und weder er noch Bennosuke finden die Kraft zu einer Aussprache. Trotzdem lässt Bennosuke sich von Munisai zum Samurai ausbilden - im Alter von gerade mal dreizehn Jahren. Mein Eindruck Ronin ist der erste Band der Musashi-Reihe von David Kirk. Die Geschichte basiert auf dem Leben des unter dem Namen Musashi Miyasaki bekannt gewordenen Samurai. Da es aber nicht genug Details gibt, um Musashis Geschichte wirklich komplett nachzuerzählen, sind große Teile von Ronin vom Autor erdacht. Genauere Informationen dazu, welche Teile der Geschichte belegbar sind, findet man im Nachwort des Buchs. In Ronin erzählt uns der Autor von der Kindheit und Jugend von Musashi, der eigentlich Bennosuke heißt. Bennosuke hat seine Mutter früh verloren und sein Vater ist direkt danach verschwunden. Sehr genau wird ausgeführt, wie Bennosuke mit seinem einsamen Leben hadert, wie er darauf reagiert, dass die Dorfbewohner ihn meiden und wie wichtig seine wenigen sozialen Kontakte für ihn sind. Nicht weniger emotional wird es, als sein Vater plötzlich wieder in sein Leben tritt. Die Beziehung der beiden ist kompliziert. Doch nach und nach erfährt Bennosuke endlich mehr über seiner Vergangenheit und kann sich damit auseinandersetzen. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben. Ich persönlich habe mich bisher nicht allzu viel mit der japanischen Kultur beschäftigt, hatte aber keinerlei Verständnisprobleme. Praktisch ist auch, dass Namen so benutzt werden, wie es bei uns der Fall ist. Normalerweise setzen Japaner ja den Familiennamen nach vorne, aber hier wurde die bei uns gewohnte Reihenfolge der Namen verwendet. Ansonsten sollte man sich, bevor man sich für dieses Buch entscheidet, darüber im Klaren sein, dass hier sehr authentisch geschildert wird. Und es geht um Samurai. Es wird also teilweise recht brutal. Und Blut fließt nicht nur dann wenn es um die Ehre geht. Außerdem wird es manchmal etwas kompliziert und wirkt schon fast ein bisschen trocken, wenn es darum geht Kriegsstrategien oder die Machtverhältnisse im damaligen Japan zu erklären. Insgesamt wurde dieser schwierige Balanceakt aber gut gemeistert und man lässt diese etwas theoretischen Strecken doch recht schnell hinter sich. Mein Fazit Ronin ist ein fazsinierendes Buch, dass eindringlich die Kindheit und Jugend eines wirklich interessanten Charakters beschreibt. Liebe, Hass, Ehre, Schmerz, Verbitterung, Neid, das alles spielt eine große Rolle im Leben des jungen Protagonisten und diese Emotionalität lässt auch den Leser nicht kalt.

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  • Ronin - Musashi Miyamotos Kindheit

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    samea

    22. September 2013 um 17:07

    Musashi Miyamoto, eine japanische Schwertkampflegende, wuchs unter dem Namen Bennosuke in dem kleinen Dorf Miyamoto au. Diese Gestalt ist der Hauptakteur in  David Kirks Roman "Ronin". Das Buch ist sehr spannend aber auch einfühlsam beschrieben. Die Figuren sind plastisch und ich konnte mir jede Situation gut vorstellen. Kämpfe werden anschaulich, aber nicht blutrünstig, beschrieben. Historische Ereignisse und zeitgemäße Handlungen werden vom Autor gekonnt in das Buch huineingewebt, ohne es damit zu überlasten. Wer das Buch "Musahi" von Eiji Yoshikawa kennt, wird hier eine ganz andere aber ebenso interessante herangehemnsweise an das Thema erleben. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung von Ronin. Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung von mir.

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  • Toller Auftakt zur Romanreihe über das Leben von Miyamoto Musashi!

    Ronin. Das Buch der Vergeltung

    Lesekrieger78

    16. September 2013 um 10:39

    Der Roman Ronin, Das Buch der Vergeltung von David Kirk hat mir ausserordentlich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, alles verständlich und gut zu lesen. Beschrieben wird in diesem Auftaktbuch zu einer Romanreihe über das Leben des wohl berühmtesten Samurai, Miyamoto Musashi, die Kindheit und Jugend von selbigen. Wir lernen sein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater kennen, seine innere Zerrissenheit und seine Wünsche und Gefühle. Spannend erleben wir die Zeit der kämpfenden Samurai, die aus heutiger Sicht brutal und grausam anmutet. Wir lernen aber auch die Menschen verschiedener Stände kennen, wie sie lebten, dachten, litten und hofften. Im Mittelpunkt erleben wir dabei die Entwicklung des jungen Bennosuke, dem späteren Miayamoto Musashi, vom innerlich aufgewühlten und zerrissenen Kind, hin zum jungen Mann, der kein Abziehbild des Vaters, noch des Onkels werden möchte. Natürlich hauptsächlich geprägt von diesen und seinen Erlebnissen mit anderen Menschen, entwickelt Bennosuke ein eigenes Weltbild und beginnt diesem Weg als herrenloser Samurai zu folgen. auf dem er innerliche wie äusserliche Kämpfe zu bestreiten hat. Er erweist sich auf natürliche Weise unglaublich talentiert als Schwertkämpfer und es war für mich zu schade, als das Buch endete. Ich hätte so gern weitergelesen, um zu erfahren, wie sein weiterer Weg verläuft. Für David Kirk`s Ronin, Das Buch der Vergeltung vergebe ich daher volle fünf Punkte! Dieser toll geschriebene historische Roman mit fiktiven Elementen ist für alle geeignet, die sich für die Welt der Samurai, allgemein für das japanische Mittelalter und ein action-, wie emotionsgeladenes Buch mit historischem Hintergrund interessieren.

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