David Klass

 3.8 Sterne bei 204 Bewertungen
Autor von Wenn er kommt, dann laufen wir, Feuerquell und weiteren Büchern.

Lebenslauf von David Klass

David Klass, aufgewachsen in New Jersey in einer Schriftstellerfamilie studierte anfangs Geschichte und Literatur in Yale und wechselte dann an eine Filmhochschule in Kalifornien, an der er sich nur durch das Schreiben von Jugendromanen über Wasser halten konnte. Zur Zeit lebt er als Buch- und Drehbuchautor in New York.

Alle Bücher von David Klass

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Buchformat:
Wenn er kommt, dann laufen wir

Wenn er kommt, dann laufen wir

 (95)
Erschienen am 01.01.2013
Feuerquell

Feuerquell

 (32)
Erschienen am 09.12.2010
Wirbelsturm

Wirbelsturm

 (17)
Erschienen am 01.01.2011
Eisbeben

Eisbeben

 (9)
Erschienen am 19.01.2012
Ihr kennt mich nicht!

Ihr kennt mich nicht!

 (4)
Erschienen am 19.01.2009
Siegen kann tödlich sein

Siegen kann tödlich sein

 (3)
Erschienen am 26.08.2015
Du bist der Nächste!

Du bist der Nächste!

 (3)
Erschienen am 01.01.2009

Neue Rezensionen zu David Klass

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Siegen kann tödlich sein" von David Klass

Überraschend und bietet viel Lesefreude
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 3 Jahren

Kurzbeschreibung:
Daniel Pratzer ist Neuling im Schachteam seiner Schule, in der es gerade cool ist, Schach zu spielen. Obwohl Daniel ganz und gar nicht cool ist. Doch er bekommt eine Chance, sich zu bewähren, als sein Team ihn und seinen Vater – Morris – einlädt, für ein Wochenende an einem Vater-Sohn-Turnier teilzunehmen. Daniel hält seinen Vater für einen Anfänger im Schachspiel und versteht nicht, warum seine Kameraden ihn unbedingt dabeihaben wollen. Bis er die Wahrheit herausfindet: In seiner Jugend war Morris Pratzer einer der vielversprechendsten Turnierspieler Amerikas, der enorme Wettkampfdruck zwang ihn jedoch, das Schachspielen aufzugeben, um nicht Gesundheit und Leben zu riskieren. Jetzt, dreißig Jahre später, kehrt er ans Brett zurück und sieht sich schließlich einem alten Kontrahenten gegenüber – und denselben unheimlichen Mächten, die in verborgenen Regionen seines Bewusstseins lauerten und durch die Anforderungen des Wettkampfs wieder zum Leben erwachen …

Meinung:
Ich muss ja sagen, dass der Titel „Siegen kann tödlich sein“ bei mir im ersten Moment eher die Assoziation an einem Thriller oder zumindest einen Roman mit Thrillerelementen geweckt hat. Dass es sich dann hierbei wirklich fast ausschließlich um eine Vater-Sohn-Entwicklungsgeschichte handelt, hat mich doch etwas überrascht. Jedoch überhaupt nicht negativ, da die Geschichte es schafft den Leser mit einfachsten Mitteln, einigen kleinen Geheimnissen und tollen Entwicklungen zu fesseln und zu unterhalten.

Daniel ist sympathischer Jugendlicher von nebenan, der sich selbst auch nur für Durchschnitt hält. Er kann zwar vieles ein bisschen, aber nichts so richtig gut. Auch die Beziehungen zu seinen Schulkameraden und zu seinem Vater sind eher angespannt und etwas unterkühlt. Als er erfährt, dass sein Vater ein Schachgroßmeister ist, ist er natürlich erstmal ziemlich schockiert und angefressen, weil sein Vater ihm nichts davon gesagt hat. Jedoch will er die Chance mit dem Turnier nutzen, um bei seinen Mitschülern etwas beliebter zu werden.

Und so beginnt eine wirklich interessante und überraschend wendungsreiche Geschichte. Während des Turniers erfährt Daniel nämlich nicht nur neues und teilweise erschreckendes über seinen Vater, sondern auch über seine Mitschüler und sich selbst. Es gibt viele glaubhafte und natürlich dargestellte Entwicklungen, die beim Lesen einfach Freude machen.

Zusätzlich erfährt man natürlich auch einiges über Schach. Interessant eingestreute geschichtliche Details, Einblicke, wie solch ein großes Turnier ablaufen kann, Hinweise auf besondere Spielzüge und Spieler und natürlich auch über die Dynamik, die diese Sportart entwickeln kann. Denn diese kann, wie bei allen anderen Sportarten, nicht nur positiv sein.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und wirkt einfach echt und real. Man fühlt sich so, als würde man die Geschichte von einem Bekannten erzählt bekommen und als würde man die Figuren wirklich kennen.

Fazit:
Eine überraschend gut gelungene und sehr unterhaltsame Geschichte. Auch wenn der Roman eher viele leise Töne anschlägt, bieten die glaubhaften und interessanten Entwicklungen, einige Wendungen und die eingestreuten Hintergrundinfos einen rundum gelungenen Plot, viel Lesefreude und Wohlfühlstimmung. Ich vergebe gute 4 Sterne und eine deutliche Leseempfehlung.

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Rezension zu "Feuerquell" von David Klass

Wo ist da der Thriller?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Diese Buch war für mich sehr gewöhnungsbedürftig.Ich kaufte es als moderner Thriller. Und was bekomme ich ? Einen eschten Fantasy Roman.
Es fängt normal an aber schon auf Seite 7 geht es los mit seltsamen Personen wo die Augen leuchten. Es.Es wird mit Laserpistolen geschossen und vor  fliegenden Gegner geflohen.Auf Seite 29 lernt Jack  dann Reilly kennen die sich als Gorm entpuppt. In der Wohnung begegnet er dann auch noch Gisco dem Hund der sich über die Gedanken mit Jack unterhält.Das alles ist für mich typisch Fantasy und hat mit einem richtigen Thriller nichts zu tun.Nun auf weiteren Seiten kommen dann noch Neuronen Peitschen und Plasma Netzte ins Spiel.Nach seiner Reise mit Gisco lernt er Eko kennen und hier kommt dann auch noch Liebe mit in die Geschichte,was für mich nicht passt.Nun die Ausbildungszeit finde ich sehr langweilig und sehr Träge.Die Suche nach dem Feuerquell zeigt dann doch was spannendes.Der Kampf mit Dargon ist auch interessant ,aber für mich sowas von Fantasy ,wo bleibt der Thriller . Natürlich wird der Kampf um den Feuerquell  gewonnen ,aber was dann?Wie geht es weiter?Ein sehr offenes Ende ,ich war ein wenig enttäuscht nicht mehr von der geretteten Welt zu erfahren und wie es weiter geht mit Jack.So bleibt sehr viel Raum für neue Bücher über den Feuerquell.

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erdbeerliebe.s avatar

Rezension zu "Wenn er kommt, dann laufen wir" von David Klass

Die Schattenseiten des Blutes.
erdbeerliebe.vor 5 Jahren

Troy kommt nach Hause. Das ist so ungefähr die schlimmste Nachricht, die sich Jeff vorstellen kann - Troy, das bedeutet unzählige schlimme Erinnerungen an seine Kindheit. Mobbing. Er, der Bruder des Mörders, er muss es ja gewusst haben. Wieso hat er nichts getan? Wieso? Wieso? Wieso?

Jeff weiß aus tiefsten Herzen, dass sein Bruder böse ist, und dass nichts, aber auch nichts sich seit den 5 Jahren Gefängnis, die sein Bruder bisher abgesessen hat, daran geändert haben werden. Und alles, was ihm lieb und teuer ist, wird in Gefahr sein, sobald sein Bruder die Haustürschwelle übertreten haben wird. Schließlich ist seine Familie nicht ohne Grund nach der Tat aus Buffalo in die Kleinstadt Pineville gezogen, um ohne Vorbelastung ein neues Leben aufbauen zu können.
Wiederholungen:
Troy zieht bei ihnen zu Hause ein und tatsächlich zerbricht nach einer Weile alles, was Jeff lieb und teuer geworden war: Seine unglaubliche Freundin Freundin verlässt ihn, weil ihr Vater darauf besteht, nachdem er von Troys Vorleben weiß. Sein bester Freund lässt ihn im Stich, da Troy bei seinem Vater im Laden arbeitet und Jeff seinem Freund nichts erzählen konnte.
Das Schlimmste jedoch ist, das keiner außer Jeff zu bemerken scheint, wie unehrlich Troy in Wirklichkeit ist. Diese ganze Scharade als Aushilfe im Supermark, der liebe und reuevolle Sohn - alles nur Trug und Schein, so ist sich Jeff sicher.

Das Tolle an den Romanen von David Klass ist, dass sie nie genaue Antworten geben, sondern zum Nachdenken anregen: Ist Troy nun wirklich die Inkarnation des lebendig gewordenen Bösen oder bildet sich Jeff alles nur ein? Hat Jeff vielleicht recht und sein Bruder gräbt schon wieder das nächste Grab für jemanden?
Sind Begrifflichkeiten wie "gut" und "böse" und "illegal" und "legal" nicht frei interpretierbar und nur an den gesellschaftlichen Regeln von lebenden Menschen und Gesetzen fest gemacht?

Der Roman ist sprachlich wortgewandt, aber leicht zu lesen und aus der Perspektive von Jeff erzählt: Dadurch wird es trotzdem nicht leichter, zu unterscheiden, wer denn nun recht hat - denn jeder hat seine Sicht auf die Dinge, und dies ist wieder ein Punkt, der in "Wenn er kommt, dann laufen wir" angesprochen wird.
Ob das Böse nun existiert, oder nicht wird im Roman mehrmals aufgegriffen und analysiert und es werden verschiedene Perspektiven in Betracht gezogen, wie zum Beispiel die Sichtweise der Neurologie.
Ich denke, dass das Buch gerade für Erwachsene genauso interessant sein könnte wie für Jugendliche, da man nicht das Gefühl hat, es sei für ein Zielpublikum geschrieben worden.

Letztendlich ist "Wenn er kommt, dann laufen wir" ein tiefgründiger und spannender Roman der viele moralische Fragen aufwirft.

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Zusätzliche Informationen

David Klass wurde am 20. Februar 1975 in Vermont (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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