David Klass Siegen kann tödlich sein

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Inhaltsangabe zu „Siegen kann tödlich sein“ von David Klass

Ein atemberaubend spannender Roman, in dem Daniel, ein junger Schachspieler,
sorgsam gehütete, dunkle Geheimnisse seines Vaters erfährt. Die Entdeckungen,
die er bei dem entscheidenden Turnier macht, bleiben auch für ihn nicht folgenlos.
Er bemerkt einige überraschende Züge an sich selbst.

Sehr spannend, auch für Leute, die keine Ahnung von Schach haben. Lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

überraschend gut gelungene und sehr unterhaltsame Geschichte mit rundum gelungenem Plot und viel Lesefreude.

— steffis-und-heikes-Lesezauber

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    Siegen kann tödlich sein

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    19. October 2015 um 10:09

    Kurzbeschreibung: Daniel Pratzer ist Neuling im Schachteam seiner Schule, in der es gerade cool ist, Schach zu spielen. Obwohl Daniel ganz und gar nicht cool ist. Doch er bekommt eine Chance, sich zu bewähren, als sein Team ihn und seinen Vater – Morris – einlädt, für ein Wochenende an einem Vater-Sohn-Turnier teilzunehmen. Daniel hält seinen Vater für einen Anfänger im Schachspiel und versteht nicht, warum seine Kameraden ihn unbedingt dabeihaben wollen. Bis er die Wahrheit herausfindet: In seiner Jugend war Morris Pratzer einer der vielversprechendsten Turnierspieler Amerikas, der enorme Wettkampfdruck zwang ihn jedoch, das Schachspielen aufzugeben, um nicht Gesundheit und Leben zu riskieren. Jetzt, dreißig Jahre später, kehrt er ans Brett zurück und sieht sich schließlich einem alten Kontrahenten gegenüber – und denselben unheimlichen Mächten, die in verborgenen Regionen seines Bewusstseins lauerten und durch die Anforderungen des Wettkampfs wieder zum Leben erwachen … Meinung: Ich muss ja sagen, dass der Titel „Siegen kann tödlich sein“ bei mir im ersten Moment eher die Assoziation an einem Thriller oder zumindest einen Roman mit Thrillerelementen geweckt hat. Dass es sich dann hierbei wirklich fast ausschließlich um eine Vater-Sohn-Entwicklungsgeschichte handelt, hat mich doch etwas überrascht. Jedoch überhaupt nicht negativ, da die Geschichte es schafft den Leser mit einfachsten Mitteln, einigen kleinen Geheimnissen und tollen Entwicklungen zu fesseln und zu unterhalten. Daniel ist sympathischer Jugendlicher von nebenan, der sich selbst auch nur für Durchschnitt hält. Er kann zwar vieles ein bisschen, aber nichts so richtig gut. Auch die Beziehungen zu seinen Schulkameraden und zu seinem Vater sind eher angespannt und etwas unterkühlt. Als er erfährt, dass sein Vater ein Schachgroßmeister ist, ist er natürlich erstmal ziemlich schockiert und angefressen, weil sein Vater ihm nichts davon gesagt hat. Jedoch will er die Chance mit dem Turnier nutzen, um bei seinen Mitschülern etwas beliebter zu werden. Und so beginnt eine wirklich interessante und überraschend wendungsreiche Geschichte. Während des Turniers erfährt Daniel nämlich nicht nur neues und teilweise erschreckendes über seinen Vater, sondern auch über seine Mitschüler und sich selbst. Es gibt viele glaubhafte und natürlich dargestellte Entwicklungen, die beim Lesen einfach Freude machen. Zusätzlich erfährt man natürlich auch einiges über Schach. Interessant eingestreute geschichtliche Details, Einblicke, wie solch ein großes Turnier ablaufen kann, Hinweise auf besondere Spielzüge und Spieler und natürlich auch über die Dynamik, die diese Sportart entwickeln kann. Denn diese kann, wie bei allen anderen Sportarten, nicht nur positiv sein. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und wirkt einfach echt und real. Man fühlt sich so, als würde man die Geschichte von einem Bekannten erzählt bekommen und als würde man die Figuren wirklich kennen. Fazit: Eine überraschend gut gelungene und sehr unterhaltsame Geschichte. Auch wenn der Roman eher viele leise Töne anschlägt, bieten die glaubhaften und interessanten Entwicklungen, einige Wendungen und die eingestreuten Hintergrundinfos einen rundum gelungenen Plot, viel Lesefreude und Wohlfühlstimmung. Ich vergebe gute 4 Sterne und eine deutliche Leseempfehlung.

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