David Levithan Letztendlich sind wir dem Universum egal

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Inhaltsangabe zu „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan

Kann man jemanden lieben, der jeden Tag ein anderer ist?

A hat keine Freunde, keine Familie, kein Zuhause – und keinen eigenen Körper. Er ist nie länger als einen Tag dieselbe Person. Mal männlich, mal weiblich taucht er in die unterschiedlichsten Leben ein. Das ist sein Alltag, etwas anderes kennt er nicht. Doch dann lernt er Rhiannon kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Und auf einmal wünscht er sich mehr Kontinuität, als das Universum ihm zugesteht.

Ein herausragendes, magisches Hörbuch für alle, die die Sehnsucht nach der ganz großen Liebe kennen.

Adam Nümm, Schauspieler und Sprecher, spielt und liest nuanciert und facettenreich. Seine warme Baritonstimme passt sich As wechselvollem Leben an und stellt eine besondere Nähe zwischen dem Hörer und David Levithans Geschichte von Liebe und Selbstlosigkeit her.

Interessante Idee, interessant umgesetzt

— charlotte

Tolles Hörbuch, berührende Geschichte!

— bebibel

Eine schöne, interessante Geschichte. Die Stimme des Sprechers ist gut zu hören.

— hi-speedsoul

Außergewöhnlich und tiefgründig. Einfühlsam gelesen. Hat mir sehr gut gefallen.

— nonamed_girl

Ein geniales Buch über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die damit einhergehende Verantwortung. WOW.

— hasirasi2

Eine Liebesgeschichte mit Hindernissen

— leniks

Inhaltlich interessant mit einigen schönen Aussagen. Leider hat mir der Sprecher nicht so unbedingt gefallen.

— Tatsu

Das Ende finde ich leider etwas unbefriedigend, nichtsdestotrotz interessante Geschichte, welche zum ethischen Denken anregt. Guter Sprecher

— Ping

Eine außergewöhnliche Grundidee mit wundervoller Umsetzung und wichtigen Themen. Gut gelesen!

— Tasmetu

Am Anfang tat ich mir schwer mit der Geschichte jedoch wurde es immer besser und ich habe nachher echt mitgefiebert ! Ich habe es geliebt!

— Alena_Tess

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Schöne Idee aber mit einigen Schwächen bei der Umsetzung

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  • Letztendlich sind wir dem Universum egal

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    leniks

    19. February 2017 um 23:03

    Dieses Buch ist mir wegen des ungewöhnlichen Titels aufgefallen. Das Cover mit den unterschiedlichen Köpfen ist auch wunderschön gestaltet. In der Geschichte geht es um A, der jeden Tag seit seiner Geburt in einem neuen Körper aufwacht. Doch eines Tages erwacht er in dem Körper des Freundes von Rihanna. Und seitdem ist er in sie verliebt. Doch wie soll er an Rihanna kommen und wenn er sie wieder treffen sollte wie reagiert sie auf seine Lebensgeschichte. Am Anfang des Buches war ich nicht ganz überzeugt das mir diese Geschichte gefällt doch spätestens nach dem 10. Tag war ich begeistert von dem Buch. Der Sprecher Adam Nym erzählt diese wunderschöne Geschichte mit Hingabe und Leidenschaft. Ob sich A's Wunsch erfüllt... nun ja lest oder hört selber. Das Buch beginnt bei Tag 5594 im jugendlichen Alter und endet mit dem Tag 6033. Das Hörbuch ist eine Mp3 CD mit 116 Tracks und einer Laufzeit von 8 Stunden und 17 Sekunden. Und es ist sehr hörenswert bzw. lesenswert. Von mir gibt es fünf Sterne.

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  • Ein geniales Buch, das jeder lesen sollte

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    Tasmetu

    03. December 2015 um 09:52

    Was für eine interessante Idee und was für eine geniale Umsetzung! „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ist kein typisches Jugenbuch, behält aber den lockeren, leichten Charme eines solchen bei. Der Hauptcharakter ist sehr sympathisch und hat durch sein sehr außergewöhnliches Leben eine sehr große Lebensweisheit. Er versteht viel von den Menschen, verspürt viel Empathie und weiß fast immer, was sein Gegenüber empfindet – weil er nicht so wie wir jeden Tag im selber Körper erwacht. Er kennt die Probleme, Lebensweisen und Gefühle von Mädchen, Jungen, Transsexuellen, Homosexuellen, Drogensüchtigen, frisch verliebten, frisch getrennten, psychisch und körperlich Kranken. Und hat deshalb eine ungeheure Toleranz. Von der sich jeder von uns eine Scheibe abschneiden kann. Er verurteilt nicht. Er lebt einfach nur. Seine Liebesgeschichte mit Rhiannon ist äußerst interessant, da er eben jeden Tag jemand anderes ist. Mal ist eine dunkelhäutige junge Frau in sexy Klamotten, mal ein junger Mann dem nichts wichtiger ist als Gott und Hausaufgaben. Dieses Buch zeigt uns, dass wir trotz aller Unterschiede doch alle ähnlich sind. Es bringt uns dazu, zu verstehen und sich in andere hineinzufühlen. Und es zeigt uns, dass auch die komplizierteste Liebe eine Chance bekommen sollte – und das jeder, wirklich jeder, eine Chance darauf haben sollte, glücklich zu sein. Dieses schnell gelesene Buch spricht so viele wichtige Themen an und hat so viele Botschaften zwischen den Zeilen, dass es mit dieser Rezension niemals getan wäre. Lest dieses Buch!

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  • schönes Buch

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    peggy

    09. July 2015 um 15:29

    A wacht jeden tag in einem anderen Körper auf, mal ist er ein Junge, mal ein Mädchen. Als er in Justins Körper aufwacht, begegnet er Rhiannon in die er sich verliebt.

    Eine tolle Idee für ein Buch und eine schöne Umsetzung, sobald man  in die der Geschichte drin ist, fühlt und denkt man mit A. 
    Eine Ungewöhnliche Liebesgeschichte die zu Herzen geht.

  • Und täglich grüßt ...

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    black_horse

    18. May 2015 um 22:33

    ... das Murmeltier. Nein halt, in diesem Buch ist genau das Gegenteil der Fall, nicht jeder Tag ist immerwährend gleich, sondern jeder Tag ist völlig anders, weil A. jeden Morgen in einem neuen Körper aufwacht. A. ist 16 Jahre und hat noch keine zwei Tage im gleichen Körper erlebt. Zwar sind seine "Wirtskörper" immer im gleichen Alter wie A., aber mal ist es ein Jungenkörper, mal ein Mädchen, mal landet A. in einer tollen Familie, mal wacht er noch halb betrunken und bekifft auf. Und jedes Mal muss A. sich auf einen anderen Alltag einstellen. Doch als A. Rhiannon kennenlernt, wird alles anders. A. mag dieses Mädchen sehr und stellt das Leben seiner Körper auf den Kopf, um Rhiannon, der er als erstes sein Geheimnis verraten hat, treffen zu können. Doch ob diese Beziehung eine Zukunft hat? Die Idee hinter dieser besonderen Liebesgeschichte ist faszinierend. Dem Autor gelingt es sehr gut, den Leser/Hörer mitfiebern zu lassen und sich mit A. zu freuen oder zu leiden. Sehr lesens-/hörenswert!

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  • Tausend Geschichten in einer

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    extremehappy

    Ein sehr, sehr interessanter Ansatz. Der Protagonist/die Protagonistin, A, erwacht jeden Tag in einem neuen Körper (eines Gleichaltrigen) und muss sich verschiedensten Familiensituationen, Körper- und Geisteszuständen und weiteren äußeren Umständen stellen. Dadurch nimmt man so viele unterschiedliche Perspektiven ein! An einem Tag ist A ein Drogensüchtiger auf Entzug, am nächsten ein braver Musterschüler, wieder am nächsten ein Mädchen, das seinen Selbstmord schon terminiert hat. Für den Leser natürlich auch super, weil es dadurch spannend und abwechslungsreich bleibt. Natürlich ist so ein Leben auch einsam und wenig selbstbestimmt. Größtenteils wird A gar nicht als eigene Person wahrgenommen. :( Da verwundert es nicht, dass A sich eines Tages in seine feste Freundin an dem Tag, Rhiannon, verliebt. In der Beziehung kriselt es, Rhiannon hält trotzdem hartnäckig fest daran – bis A sich ihr offenbart und die beiden nach anfänglichem Zögern von Rhiannon beginnen, sich öfter zu treffen. Eine sehr süße Liebesgeschichte - aber darüber hinaus auch ein Buch, das zum allgemeinen Nachdenken anregt: Was macht einen Menschen bzw. eine Persönlichkeit aus? Was würde man tun, wenn man nur einen Tag in einem Körper wäre und das eigene Handeln daher keine langfristigen Konsequenzen nach sich ziehen würde? Verliebt man sich eigentlich in eine Persönlichkeit oder in ein Geschlecht? Pädagogisch sehr wertvoll finde ich auch die liberale Einstellung, die in diesem Buch vermittelt wird. Aus meiner Sicht sollte das Buch als Pflichtlektüre an Schulen (bes. im Erscheinungsland USA) eingeführt werden – wird wahrscheinlich nie passieren. Es werden Themen wie Homo- und Bisexualität, Transgender und religiöser Fanatismus behandelt. Liegt mit Sicherheit am Autor, der selbst homosexuell ist. David Levithan, der Autor, hat übrigens auch das Buch „Nick & Norah´s Infinite Playlist“ geschrieben, das dann mit Kat Dennings und Michael Cera verfilmt wurde – den Film hab ich sogar auf DVD, so gut hat er mir gefallen! ;) Den Sprecher, Adam Nümm, kannte ich vorher noch gar nicht. Er liest aber sehr gut und seine Stimme passt auch super zum eher jugendlichen Erzähler (ohne unreif zu wirken). Das Hörbuch mit seinen etwas mehr als 8 Stunden habe ich innerhalb weniger Tage durchgehört, was größtenteils an der Story und dem Erzählstil lag und nur in kleinen Teilen daran, dass ich auf Geschäftsreise Unterhaltung brauchte, für die ich kein „schweres Buch“ mit mir rumschleppen musste. ;) Also: Lesen, es lohnt sich. PS: Meine Meinung könnt ihr auch hier hören: http://buecherreich.net/buecherreich-046-was-ich-gelesen-habe-im-september-2014/

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  • "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    TinaHerr

    06. December 2014 um 22:12

    Der Klappentext A hat keine Freunde, keine Familie, kein Zuhause – und keinen eigenen Körper. Er ist nie länger als einen Tag dieselbe Person. Mal männlich, mal weiblich taucht er in die unterschiedlichsten Leben ein. Das ist sein Alltag, etwas anderes kennt er nicht. Doch dann lernt er Rhiannon kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Und auf einmal wünscht er sich mehr Kontinuität, als das Universum ihm zugesteht. Der Held A ist kein normaler Teenager, denn er besitzt keinen eigenen Körper. Jeden Morgen wacht er im Körper eines anderen Jugendlichen auf, ohne vorher zu wissen, wessen Leben er für den kommenden Tag - und wirklich nur für einen Tag - leben wird. A leiht sich praktisch die "Hülle" eines anderen Jungen oder Mädchen, ohne bei der Auswahl ein Mitspracherecht zu haben. Er verbringt dann einen Tag im Leben eines für ihn Fremden und versucht, die Stunden bis Mitternacht so gut es geht zu gestalten und nicht als "Fremdkörper" aufzufallen. Er respektiert den Alltag des jeweils anderen Teenagers und passt sich dessen Gepflogenheiten an. As Spielraum ist somit unwahrscheinlich eng - er ist ständig gefangen in verschiedenen Körpern, sein Horizont ist jedoch unwahrscheinlich weit, da er sich täglich in einen anderen Menschen hineinversetzen muss. Erstaunlicherweise hat A sich mit seinem Schicksal abgefunden, nimmt seine - für mich schreckliche - Situation einfach hin und macht das Beste daraus. Ihn stört es überhaupt nicht, dass er weder männlich noch weiblich ist und nicht nur ständig den Körper, sondern auch das Geschlecht wechselt. Besonders glücklich ist er nicht, ihm scheint aber auch nichts zu fehlen. Dies ändert sich, als er Rhiannon trifft und sich sofort in sie verliebt. Von nun an würde er am liebsten jeden Tag mit ihr verbringen - immer im Körper einer anderen Person, doch das ist kaum möglich. A verstößt gegen so manche seiner Regeln, um Rhiannon nah zu sein. Rhiannon ist für A die ganz große Liebe. Bei mir ist jedoch der Funke dieser Liebesgeschichte beim Zuhören nicht übergesprungen. Meiner Meinung nach ist die Beziehung der beiden zwar von Entschlossenheit und Ausdauer geprägt, nicht aber von Romantik oder "Schmetterlingen im Bauch". Der Autor David Levithan hat die Liebesgeschichte für meinen Geschmack zu sachlich und an manchen Stellen zu langatmig dargestellt. Der Titel "Letztendlich sind wir dem Universum egal" hat den Leserpreis 2014 bei Lovely Books in der Kategorie Bester Buchtitel gewonnen. Der Titel ist provakant, regt zum Weiterdenken und zum Hinterfragen an. Letztendlich war es dieser provokante Titel, der mich zum Anhören dieses Hörbuches veranlasst hat. Mir sind dazu direkt verschiedene Fragen in den Kopf geschossen: Wen oder was meint der Autor mit "Universum"? Was bedeutet "egal" in diesem Zusammenhang? Heißt es, dass wir machen können, was wir wollen oder bedeutet es, dass sich niemand um uns kümmert und sich um uns sorgt? Was steckt hinter dieser Aussage - Resignation, Trauer oder eine gewisse Art von Gelassenheit? Dieser Titel hat mich einfach neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, was sich dahinter verbirgt. Alle meine Fragen wurden im Laufe der Handlung nicht beantwortet, ich habe jedoch eine Ahnung davon bekommen, was David Levithan mit dem Titel aussagen möchte. Der Sprecher Adam Nümm ist Schauspieler und Sprecher. Seine Stimme ist warm, angenehm und sympathisch. Er liest das Hörbuch abwechslungs- und facettenreich und setzt Betonungen und verschiedene Nuancen gekonnt - und ohne Übertreibungen - ein. Mir ist es sehr leicht gefallen, Adam Nümm zuzuhören, denn ich habe seine Stimme auf Anhieb gemocht und konnte ihm die Rolle von A vollkommen abnehmen. Die eigene Meinung Zuerst hatte ich "Letztendlich sind wir dem Universum egal" für einen Fantasy-Roman gehalten, habe dann aber schnell bemerkt, dass es sich eher um ein Jugenddrama handelt, das nur das fantastische Element des "Körperwechseln" beinhaltet. An manchen Stellen wirkt die Handlung wie eine Sozialstudie, was zwar einerseits interessant, andererseits aber ziemlich zäh zu lesen bzw. anzuhören ist. Bei der Liebesgeschichte haben mir der romantische Funke und eine gewisse romantische Spannung gefehlt. Außerdem hat es mich gestört, dass der Autor - durch die Aussagen von A - immer wieder betont hat, dass es keinerlei Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Wesen gibt und dass das Geschlecht überhaupt keine Rolle in unserem Leben und in unserer Entwicklung spielt. Meiner Ansicht nach kann ein Autor sehr wohl eine starke Meinung haben und diese mit Hilfe seiner Charaktere vertreten, sollte dabei jedoch nicht aufdringlich sein. Sprachlich gesehen hat mir der Roman sehr gut gefallen. David Levithan versteht es, mit Sprache zu spielen und seine Leser damit zu fesseln. Besonders positiv ist mir ein Vergleich aufgefallen, als A die Liebe mit einem Puzzle vergleicht, bei dem nicht alle Teile sofort zusammen- und ineinanderpassen, sondern erst einmal zurecht geschliffen werden müssen. Die Idee, einen Tag im Körper eines anderen Menschen zu verbringen und dessen Leben für einen Tag zu leben, finde ich faszinierend. Ich würde gerne einmal einen Tag im Leben von einem meiner Freunde oder Verwandten stecken, um ihr Leben und ihren Alltag aus ihrer Perspektive zu sehen. Sicher würde ich dann einige Menschen viel besser verstehen können. Mein ganzes Leben lang von einem Körper zum nächsten zu wechseln, fände ich allerdings ganz furchtbar, traurig und verzweifelnd. Auch wenn ich nicht immer zufrieden mit meinem Körper bin, gehört er doch zu mir und bildet mit meinem Geist und meiner Seele eine Einheit - ein Ganzes, das meine Persönlichkeit ausmacht. :-) Letztendlich denke ich, dass wir dem Universum, den Menschen, die darin leben und dem, der für das Universum verantwortlich ist, keineswegs egal sind.

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  • Letztendlich war mir der Schluss - nein, sogar das ganze Buch egal....

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    Normal-ist-langweilig

    08. July 2014 um 21:42

    Inhalt: "Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? (Quelle: http://www.fischerverlage.de/buch/letztendlich_sind_wir_dem_universum_egal/9783104024370) Meine Meinung: Nachdem so viele Leser 5 Sterne verteilt und das Buch als Highlight auf ihren Bücherthron gesetzt haben, war ich doch sehr neugierig und natürlich auch dementsprechend erwartungsvoll. Leider wurden diese Erwartungen in keiner Weise erfüllt. Erstens fühlte ich mich ab der ersten Minute an die "Mercy Reihe" erinnert. Auch da weiß das Wesen nicht, wer oder was es ist, hat keinen eigenen Körper und wacht demnach immer in anderen Körpern auf. Dieser Vorgang wird in dieser Reihe Souljacking genannt. Der Unterschied liegt nur darin, dass A im vorliegenden Buch jeden Tag den Körper wechselt, Mercy dagegen längerfristig in den Körpern verweilt. Warum muss "A" das durchmachen? Was wird damit bezweckt? Wer bezweckt damit etwas? Welcher Sinn liegt darin? Bei Mercy gibt es eine Auflösung, einen Sinn, eine Geschichte hinter der Geschichte - bei A eine Aneinandereihung von Tagen, die trostloser hätte nicht sein können: Schlechte Eltern, die sich für das Leben ihrer Kinder nicht interessieren, untreue, verlogene Freunde, kranke, drogenabhängige Jugendliche, humorlose Freunde, viele verkappte Existenzen, und und und... Da A aber immer nur einen Tag Zeit hat, kann er (oder sie?)  an der Situation nichts ändern. Stellt sich für mich die Frage: Was möchte dieses Buch erreichen? Soll ich mich mehr auf das Leben vorbereiten? Mein Leben intensiver leben? Mehr Zeit mit Kind, Mann und meiner Familie verbringen oder ist diese Reihenfolge schon falsch? Soll ich meinen Job kündigen, weil ich nicht ganz in ihm aufgehe? Soll ich jedem Menschen helfen, wenn ich der Meinung bin, es geht ihm nicht gut? Oder geht es noch tiefer und psychologischer?  Geht es darum, dass ich verstehe, dass es weder auf das Geschlecht, die Hautfarbe, das Alter etc. ankommt, sondern nur auf den Menschen in eben dieser Hülle? Ist es die Liebe, die uns letztendlich rettet? Ich weiß es nicht! Insgesamt habe ich mich beim Hören mehr gelangweilt als Erkenntnisse gewonnen. Ich habe auch nicht oder nur kaum zustimmend genickt. Eher habe ich für mich überlegt, ob das Buch nicht etwas für Psychologen oder Sozialarbeiter wäre, da doch stark aufgezeigt wird, wer alles Hilfe braucht. Fazit:  Mich hat das Buch weder gefesselt noch beeindruckt. Sicherlich wird der Leser durch den Inhalt  anregt, sich Gedanken zu machen: um sein Leben, den Wert des Lebens, der Familie und der Freundschaft. Aber für mich ist es zu viel des Guten! Vor allem ohne die fehlenden Puzzleteile, die As Geschichte erklären bzw. aufklären! 

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  • Buchverlosung zu "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

    Romanticbookfan

    Hallo ihr Lieben, da um die Feiertage immer sehr viele Gewinnspiele starten, habe ich mich entschlossen, dass der Osterhase bei mir schon früher unterwegs ist!! Bis 17.04., 23.59 Uhr, könnt ihr bei meinem VOR-Oster-Gewinnspiel mit machen und unter anderem für das Hörbuch "Letztendlich sind wir dem Universum egal" gewinnen. Teilnahme nur über das Formular hier: http://romanticbookfan.blogspot.de/2014/04/gewinnspiel-vor-oster-gewinnspiel.html 

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