Letztendlich sind wir dem Universum egal

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Inhaltsangabe zu „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan

A hat keine Freunde, keine Familie, kein Zuhause – und keinen eigenen Körper. Er ist nie länger als einen Tag dieselbe Person. Mal männlich, mal weiblich taucht er in die unterschiedlichsten Leben ein. Das ist sein Alltag, etwas anderes kennt er nicht. Doch dann lernt er Rhiannon kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Und auf einmal wünscht er sich mehr Kontinuität, als das Universum ihm zugesteht. Ein herausragender, magischer Roman für alle, die die Sehnsucht nach der ganz großen Liebe kennen.

Hat mich zum nachdenken gebracht. Es lohnt sich wirklich.

— LarasBookworld
LarasBookworld

Alles was mich umgibt. Alles was ich zu wissen gescheint haben. Alles hat sich geändert. Danke an das Universum für dieses Buch.

— Kalim
Kalim

Schön zu lesen, unterhaltsame und angenehme Geschichte ☺️☺️

— muxxii
muxxii

Dieses Buch bringt einen zum Nachdenken. Ich fand es sehr, sehr gut, weil ich etwas in der Art vorher noch nie gelesen habe.

— BOBOBOBO
BOBOBOBO

Das Buch ist sehr gut geschrieben und die Idee ist kreativ👍🏻

— alexasbookworld
alexasbookworld

Total spannende, phantastische Liebesgeschichte, die Lust auf die Fortsetzung macht. Von A kann man viel zur Liebe und Leben lernen.

— cheshirecatannett
cheshirecatannett

Außergewönlich!!

— Cookielover05
Cookielover05

Schöne Geschichte, die sehr viel tiefgründiger ist als erwartet. Das Ende, lässt mich bedrückt zurück...

— tamis_books
tamis_books

Wunderschön jedoch gefällt mir der Schluss nicht 😅

— TanjaSpencer
TanjaSpencer

Wirklich ein super Buch und sehr empfehlenswert, nur das Ende hat mir nicht so gut gefallen

— 1face2souls
1face2souls

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  • Wunderschöne Charakter, zu schnelles Ende

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    23. March 2017 um 17:18

    Letztendlich sind wir dem Universum ist ein wunderschönes Buch, dass sich sehr gut und schnell lesen lässt. Man wird direkt in die Geschichte rein geworfen. Direkt steckt man in Justins Körper und lernt dann auch sofort Rhiannon kennen. Das ging mir aber ein bisschen zu schnell. Man bekommt nicht die Chance, 'A' erstmal kennen zu lernen und sich an dieses ganze Körperwechsel-Ding ranzutasten. Wenigstens ein oder zwei andere Leben hätten mir den Einstieg erleichtert. Was mir gut gefallen hat, waren die Charaktere an sich und die Körper, in die A geschlüpft ist. Es war nicht total übertrieben und es gab auch normale Menschen. 'Kranke' Menschen wurden realistisch dargestellt und ich hab nicht nur einmal kurz aufhören müssen zu lesen, weil mich das Leid der Charaktere so fertig gemacht hat.Viel mehr kann ich zu dem Buch leider gar nicht sagen. Es war schön und einige Geschichten werden mir wohl noch einige Zeit durch den Kopf gehen, aber die Liebesgeschichte von A und Rhiannon hat mich nicht wirklich packen können. Ich weiß nicht, ob ich so viel Freude an dem Buch gehabt hätte, wenn es doppelt so viele Seiten gehabt hätte.Außerdem bleiben mir zu viele Fragen offen. (SPOILERWARNUNG)Das Ende hat mich ein bisschen enttäuscht. Die Idee fand ich erst gut, und irgendwie passt sie auch zu A. Aber es kam mir ziemlich komisch vor, dass Rhiannon sich damit zufrieden gegeben hat und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Da hätte ich mir einen zweiten Teil gewünscht.Ich weiß, dass es einen zweiten Teil gibt, aber der soll wohl nur das Geschehene noch mal aus Rhiannons Perspektive wieder geben und das brauche ich eigentlich nicht unbedingt. Außerdem haben die letzten 100 Seiten für mich total gehetzt geklungen.. So, als hätte der Autor endlich seine Idee fürs Ende gefunden und dann keine Lust mehr gehabt, den Rest zu schreiben.

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  • 4,5 von 5 Sternen

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    AyLa36

    AyLa36

    07. March 2017 um 13:25

    A ist jeden Tag ein anderer Mensch, ganz unabhängig vom Geschlecht.  24 Stunden ist er in einem Körper und hat sich geschworen nicht zu sehr in das Leben des Besetzten einzugreifen, bis er auf Rhiannon trifft. Anhand des Klappentextes war ich sehr gespannt, was mich erwartet. Die Idee fand ich wirklich toll, nur war ich etwas skeptisch, was die Umsetzung betreffen könnte. Gleich am Anfang taucht Rhiannon auf und da kamen mir schon die ersten Zweifel, weil ich mir nicht vorstellen konnte, was denn jetzt noch passieren soll. Doch meine Sorgen waren ganz unbegründet.  Mein anderes anfängliches Problem war, dass A immer Jemand anders war. Mal war A ein Mädchen, mal ein Junge und hatte immer andere Hürden zu meistern. Das war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, hat dem Buch aber eine sehr interessante Richtung gegeben.  Ich wusste nie auf was ich mich einrichten kann, das gab den ganzen eine außergewöhnliche Spannung. A ist ein wirklich spezieller Charakter, den ich sehr gut leiden konnte, denn A war trotzdem immer noch A egal in welchem Leben er gerade war. Während des Lesens habe ich mich immer gefragt, ob ich wüsste, wer ich bin, wenn ich jeden Tag in einem anderen Körper, in einer anderen Familie und unter verschiedenen Umständen aufwachen würde. Denn die Erziehung, weitergegebene Wertvorstellungen und Lebensweisen prägen einen Menschen ja schon in der Kindheit, was auch zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt. Andererseits habe ich mir die Frage gestellt, ob man gerade aus diesem Grund weiß, wer man ist, weil man einfach viele verschiedene Sichtweisen kennenlernt und eher seine Meinung bilden kann. Mir hat es sehr gut gefallen zum Nachdenken angeregt zu werden. Die andere Frage, die man sich als Leser stellt ist, ob man Jemanden lieben kann, der jeden Tag ein anderes Aussehen hat. Man setzt sich hier wirklich mit diesem Thema auseinander, aber es werden auch andere Themen angeschnitten, die sehr interessant sind, wie Depression, Sexualität oder Drogenkonsum. Ich kann nur sagen, dass ich in der Hinsicht positiv überrascht wurde, denn es war weitaus tiefgründiger, als ich erwartet hätte! Für die Spannung wurde zusätzlich durch die Geschichte von Nathan gesorgt, der sein „besetzt sein“ mitbekommen hat und versucht die Welt auf A aufmerksam zu machen. Es war nie langweilig A zu begleiten, da man viele verschieden Einblicke in die unterschiedlichsten Leben bekommen hat. Der Autor hat hier einfach großartige Arbeit geleistet. Das Ende hat mir persönlich jetzt nicht so gefallen und hat mich etwas bedrückt zurück gelassen. Hätte es mir etwas anders gewünscht, aber kann verstehen, dass es so enden musste. Fazit: Ein wirklich schönes Buch, das ich Jedem empfehle, der mal etwas anderes lesen möchte.

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  • Gute Idee, aber nicht konsequent genug

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    dominona

    dominona

    23. February 2017 um 07:54

    Die Idee einer Seele, die jeden Tag von Körper zu Körper reist und sich dann plötzlich verliebt, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings war mir das Ende zu vorhersehbar, was mir die Bücher letztendlich immer kaputt macht. Also wer noch nicht so viele Bücher kennt und Lust auf ein etwas anderes Jugendbuch hat, der kann hier gerne zugreifen. Ich brauchte zwar etwas um reinzukommen, hatte mich aber dann auch gut an den Stil gewöhnt. Außerdem dürfte es schon einen zweiten Teil geben.

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  • Letztendlich sind wir dem Universum egal

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    alexasbookworld

    alexasbookworld

    21. February 2017 um 21:19

    Inhalt: Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? - Meinung: Das Buch ist wirklich gut und ich mag den Schreibstil. Der Autor kann sich gut in die verschiedensten Charaktere hineinversetzen und aus den Sichten von vielen unterschiedlichen Menschen schreiben. Schön finde ich, dass David Levithan die Lovestory in den Vordergrund gestellt hat und dass A wirklich alles tut um bei Rhiannon sein zu können. Insgesamt finde ich das Buch und die Geschichte wirklich gut.

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  • ...deshalb dürfen wir einander nicht egal sein!

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    cheshirecatannett

    cheshirecatannett

    16. February 2017 um 12:43

    "Wenn man ins Universum starrt, ist sein Mittelpunkt nur Kälte. Und Leere. Letztendlich sind wir dem Universum egal. Dem Universum und der Zeit. Deswegen dürfen wir einander nicht egal sein." - Diese Stelle hat mich mitten ins Herz getroffen. David Leviathan hat eine unglaublich interessante und neue Geschichte geschaffen - weil ich die besser kaum in Worte fassen kann als der Klappentext, folgt dieser: "Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?" Kapitel für Kapitel ist A also in einem anderen Körper und muss jeden Morgen die Erinnerungen des Menschen abrufen, damit er in der neuen Familie und im neuen Freundeskreis nicht seltsam auffällt an diesem Tag, ist aber gleichzeitig immer er/sie/es selbst. A ist pur und liebt pur - denn er denkt nicht in Geschlechtern oder hält sich an Äußerlichkeiten fest - er schaut nur auf die Persönlichkeit. Absolute Buchempfehlung - denn der Leser wird für eine ganz neue Sicht auf das Leben und die Liebe sensibilisiert frei von Vorurteilen oder Äußerlichkeiten. Das #Buch endet und die Fortsetzung "Letztendlich geht es nur um dich" erzählt die Geschichte weiter - welche ich also auf jeden Fall auch noch lesen MUSS - denn die Geschichte ist nicht nur eine Liebesgeschichte sondern auch spannend auf einer "Fantasyebene" - im ersten Teil passieren auch Dinge, die "A bedrohen" - aber dazu sage ich nicht viel, da ich jedem die eigene Leseerfahrung ohne Spoiler gönne ;) Absolut verdiente 5 Sterne!

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  • Ein etwas anders Buch, aber dafür atemberaubend!!!!!!

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    Cookielover05

    Cookielover05

    12. February 2017 um 20:19

    Autor : David Levithan Originaltitel : Every Day Verlag : FISCHER Genre : Jugendbuch Seitenanzahl : 416 Seiten Erscheinungsdatum : 27. März 2014 Preis : Taschenbuch-9,99€ ; Gebunden- 16,99€ Klappentext : Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist? Meine Meinung: Ich finde die Geschichte unterscheidet sich extrem von allen Jugendbüchern, die ich bis jetzt gelesen hab. Sie ist außergewöhnlich und einfach toll. Wie viele auch bin  auch ich traurig, dass A so ein Leben hat und niemals eine richtige Zukunft haben wird. Es macht einen noch mehr fertig, wenn man liest was für einen tollen Charakter A hat, aber er niemals Freunde oder Familie haben kann. A ist mir beim Lesen richtig ans Herz weshalb ich auch enttäuscht war als die Geschichte schon zu Ende war. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter!! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen ;D

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  • traurig & schön

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    tamis_books

    tamis_books

    30. January 2017 um 08:40

    Letztendlich sind wir dem Universum egal Autor: David Levithan Verlag: FJB Preis: HC: 16,99€ / TB: 9,99€ / Ebook: 8,49€ Seiten: 394 Genre: Roman Ausgabe: HC/TB/Ebook ISBN: 978-3-8414-2219-4 Über den/ie Autor/in: David Levithan wurde am 1.01.1972 in Short Hills, New Jersey geboren. In seinen Büchern stellt Homosexualität ein zentrales Thema dar, da er selbst homosexuell ist. Letztendlich sind wir dem Universum egal, erschien 2014. Erster Satz: Ich werde wach. Klappentext: Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? Eigene Meinung: „Jeden Tag bin ich jemand anderes. Ich bin ich – so viel weiß ich – und zugleich jemand anders. Das war schon immer so.“ Als ich die ersten 50 Seiten gelesen hatte, war mir direkt klar, dass es keine leicht verdauliche Lektüre ist. Da A jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht, tauchen wir als Leser in unterschiedliche Lebenssituationen ein. Dabei werden sehr viele ernste Themen aufgegriffen, die mich zum nachdenken bewegt haben. Es geht um Suizid, Homosexualität, Liebe und so viel mehr. Wir wissen nicht, was für ein Leben die Personen führen, denen wir jeden Tag begegnen. Und dieses Buch hat mich darin bestätigt, dass vieles nicht so ist wie es scheint. A war mir sehr sympathisch, ich mochte seine/ihre Gedankengänge und wie er/sie mit der Situation umgegangen ist. Wie schlimm muss es sein, wenn man sich verliebt, es aber keine Zukunft gibt? Ich hab mit A richtig mitgefühlt und musste mir auch ein zwei Tränen weg wischen. Es ist ein trauriges zugleich auch schönes Buch, was ich euch nur empfehlen kann. Das Ende ist relativ offen und hat mich sehr bedrückt zurück gelassen. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr besonders, nach der ersten Seite war ich direkt drinnen, obwohl wir nach jedem Kapitel in einer anderen Person stecken. Cover: Das Cover passt zu 100% zum Buch. Verschiedene Gesichter, hinter denen immer A ist, wenn auch nur für einen Tag. Buch Zitate: „Früher oder später muss man mit der Tatsache Frieden schließen, dass man existiert. Warum es so ist, das lässt sich nicht herausfinden. Man kann Theorien aufstellen, aber es wird nie schlüssige Beweise geben.“ S. 9 „Erst in den Feinheiten wird es kompliziert und kontrovers – wenn die Mehrheit sich schwertut anzuerkennen, dass wir achtundneunzig Prozent miteinander gemeinsam haben, ganz gleich, welcher Religion, Rasse oder Geschlecht wir angehören und woher wir kommen.“ S. 101 „Das macht die Liebe mit einem: Sie weckt den Wunsch, die Welt umzuschreiben. Die Figuren auszuwählen, die Kulisse zu bauen, die Handlung zu lenken.“ S. 219 Bewertung: 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension : Letztendlich sind wir dem Universum egal

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    TanjaSpencer

    TanjaSpencer

    28. January 2017 um 16:34

    Rezension : Letztendlich sind wir dem Universum egalLetztendlich sind wir dem Universum egal wurde von dem Autor David Levithan verfasst und ist im FJB- Verlag erschienen. Das Buch hat ungefähr 394 Seiten. Handlung :Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiss er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt : Lass dich niemals zu sehr ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rihannon. Kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein ?Die Handlung ist einfach vonn der obersten Schublade, da ich noch nie so eine Art Geschichte bisher gelesen habe war ich anfangs skeptisch, jedoch verschwand dieses Gefühl relativ schnell. Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten, welche viele Hindernisse in den Weg gestellt bekommen. Ich liebte alles an diesem Buch ausser den Schluss, welcher einfach nur grausam ist man hätte so ein gutes Ende daraus mache können, jedoch hat dass hier nicht geklappt. Charaktere:Die Charaktere ansich sind einfach nur zum mögen, obwohl ich mich nicht mit Rihannon anfreunden konnte. A hingegen liebte ich umso mehr, er entwickelt sich immer weiter und sein Charakter ist einfach nur zum knuddlen. Bei Rihannon hat mir immer wieder etwas gefällt.Schreibstil :Der Schreibstil ist einfach OMG, er ist so wundervoll und diese Zitate im Buch einfach nur zum lieben. Also da mein grösster Respekt an den Autor ich liebe einfach nur seinen Schreibstil.Fazit :Das Buch ist grossse klasse abgesehen vom Schluss, ich habe richtig mitgefiebert mit A. Ich empfehlen jedem wer mal was anderes lesen will dieses Buch. Obwohl ich dieses Buch sehr gemocht habe werde ich höchstwahrscheinlich nicht den Folge Band lesen. LG Tanja

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  • Plauderecke zum FISCHER Leseclub 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Willkommen im FISCHER Leseclub! Nach dem fulminanten Start 2016 geht der FISCHER Leseclub 2017 in die zweite Runde! Wir freuen uns sehr, dass ihr uns auch in diesem Jahr wieder durch ein spannendes Jahr mit vielen tollen Aktionen aus den S. FISCHER Verlagen begleiten möchtet! Der FISCHER Leseclub bietet euch einen gemütlichen Platz, um gemeinsam Bücher zu lesen, darüber zu diskutieren und neue Bücher zu entdecken!Alle Infos zum FISCHER Leseclub findet ihr hier.Mitglied werden ist ganz einfach und bringt euch viele großartige Vorteile!Da gibt es zum einen das Buch des Monats. Jeden Monat stellen wir eine ganz besondere Neuerscheinung aus den S. FISCHER Verlagen vor, die ihr mit anderen begeisterten Lesern entdecken könnt. Außerdem gibt es das ganze Jahr über viele verschiedene Community-Aktionen und Leserunden im FISCHER Leseclub, bei denen ihr neue Abzeichen für eure Abzeichenwand sammeln könnt.Und diese Abzeichen sehen nicht nur besonders großartig aus, mit etwas Glück verhelfen sie euch auch im Laufe des Jahres zu ganz besonderen Gewinnen! Sammeln und mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall!In unserer Plauderecke könnt ihr euch mit anderen Mitgliedern des FISCHER Leseclubs austauschen, Fragen stellen oder einfach nur in gemütlicher Runde plaudern. Wir wünschen euch ganz viel Spaß im FISCHER Leseclub!Ein kleiner Hinweis: Für die Rezensions-Abzeichen gelten Bücher, die 2017 erschienen sind und aus folgenden Verlagen stammen:S. FISCHERFISCHER TaschenbuchFISCHER TORFISCHER KrügerFISCHER ScherzFISCHER FJBFISCHER KJBFISCHER Kinder- und Jugendbuch-VerlagFISCHER SauerländerFISCHER Duden KinderbuchFISCHER Meyers KinderbuchIhr erkennt die Bücher auch am entsprechenden FISCHER Leseclub Baumler auf der Buchseite.

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    • 1045
  • Eine wundervolle Geschichte

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    Skipperbast

    Skipperbast

    21. January 2017 um 23:17

    A wacht jeden Tag in einem anderem Körper auf, er weiss nicht ob er ein Junge oder ein Mächen ist, ursprünglich. Aufwachen tut er sowieso in beiden Körpern.David Levithan hat einen unglaublich tollen Schreibstil und versteht es Geschichten lebendig werden zu lassen. Es ist super Spannend, man liest es richtig schnell durch und man kann es kaum aus der Hand legen. Die Idee dass jemand jeden Tag in einem anderem Körper erwacht finde ich einfach spitze. Ausserdem werden noch so viele Themen angeschnitten, wie ein Mädchen zu sein und sich wie ein Junge zu fühlen, wie Mädchen Mädchen lieben und Jungs Jungs. A als Protagonisten finde ich auch mega sympatisch und man fühlt in jedem Satz mit ihm mit.Eine absolute Empfehlung!

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  • Bis zum Ende super

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    1face2souls

    1face2souls

    14. January 2017 um 22:24

    "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan ist wirklich ein ausgezeichnetes Buch. Es ist mal was neues, dass nicht schon in  jedem zweiten Buch steht. Auch der Schreibstil ist super, flüssig, leicht, aber interessant. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht habe. Es kam mir persönlich zu plötzlich und abgehakt vor, dass ich mir unbedingt eine Fortsetzung gewünscht habe, doch die kam nicht so wie es mir vorgestellt habe. 

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  • Ich liebe es

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    Worldofdreamingbooks

    Worldofdreamingbooks

    08. January 2017 um 20:12

    Das Buch:Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egalAutor: David LevithanSeiten:Verlag: Fischer Jugendbuch (FJB)Einband: HardcoverWorum geht's:Jeden Tag wacht A in einem neuen Körper auf. In jedem Leben, das er/sie besucht verweilt er/sie nur einen Tag. (Ich werde im Folgenden A als "er" bezeichnen, obwohl er ja jeden Tag ein anderer Mensch ist und man daher nicht sagen kann ob Junge oder Mädchen)Seine Devise:  Möglichst alles genauso machen, wie der eigentliche Besitzer des Körpers und möglichst wenig Schaden anrichten. Doch eines Tages wacht er im Körper des Badboys Justin auf und begegnet dadurch dessen Freundin Rhiannon. Und dieser Tag soll alles verändern. Cover:Um wirklich ehrlich zu sein, fand ich das Cover am Anfang etwas seltsam. Die verschiedenen Comicgesichter haben etwas seltsam auf mich gewirkt, aber angesichts der Thematik passt es dann doch sehr gut. Wie war's?Ich liebe dieses Buch.Ich liebe die Thematik.Ich liebe David Levithan.Wahrscheinlich würden diese drei Sätze ausreichen um meine Meinung zu diesem Buch rüberzubringen. Aber egal.Am Anfang war ich zugegebenermaßen ein bisschen skeptisch gegenüber dem Buch, da ich das Thema so vorher nicht kannte, aber es hat mein Herz im Sturm erobert. Es war einfach unglaublich spannend zu sehen, wie A mit verschiedenen Situationen umging und sich in jedes Leben einfinden musste. Man konnte nie wissen, was einen am nächsten Tag erwartet. Auch die Geschichte zwischen A und Rhiannon blieb immer spannend, weil man nie wusste, was als nächstes passieren würde.Zugegebenermaßen war Rhiannon nicht immer komplett nachvollziehbar, aber das wäre auch anders nicht umsetzbar gewesen. Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, dass David Levithan auch in diesem Buch kleine Einflüsse von LGBT+ hat einfließen lassen, was ich persönlich sehr befürworte. Die Story hat mich persönlich auch ziemlich zum Denken angeregt. Was wäre, wenn wir nicht immer die selben Leute um uns hätten? Was wäre, wenn wir nicht statisch wären, sondern uns jeden Tag in einem anderen Leben wiederfinden würden, so wie A? Gestört hat mich an dem Buch ein bisschen, dass der Schluss sehr offen gehalten ist und ich kein großer Fan von offenen Enden bin. Ich hoffe sehr sehr sehr arg auf eine Fortsetzung!Fazit:Ein großartiges Buch von einem großartigen Autor und damit eine unbedingte Leseempfehlung. Ich will unbedingt eine Fortsetzung!Und trotz meiner kleinen Kritik erhält dieses Buch von mir 5 von 5 Sternen.

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  • Wer bin ich tief drin?

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    cosima73

    cosima73

    31. December 2016 um 16:57

    Jeden Morgen wacht A in einem neuen Körper auf. Jeden Morgen lebt er ein anderes Leben als ein Anderer, bleibt aber tief drin immer auch er selber. Äusserlich wechselt er das Geschlecht, die Hautfarbe und den Aufenthaltsort (wobei er immer im gleichen Bundesstaat bleibt), nur das Alter ist immer dasselbe. Er denkt die Gedanken der anderen, verhält sich wie diese, aber tief drin kann er darüber nachdenken, alles hinterfragen. Manchmal hilft er, seinem Tagescharakter, manchmal bringt er auch Chaos in dessen Leben, meistens versucht er, den Tag möglichst so zu leben, dass seinem Tageskörper nichts passiert und der am nächsten Tag wieder ganz als er selber sein gewohntes Leben weiterführen kann. "Ich bin Treibgut, und so einsam das mitunter sein kann, es ist auch enorm befreiend. Ich werde mich niemals über jemand anderen definieren. Ich werde nie den Druck von Gleichaltrigen oder die Last elterlicher Erwartungen spüren. Ich kann alle als Teil eines Ganzen betrachten und mich auf das Ganze konzentrieren, nicht auf die Teile." A hat sich Regeln gegeben für dieses Leben. Die wichtigste dabei lautet: Lass dich auf nichts zu sehr ein. Das gelingt ihm gut bis zum Tag, als er Justin ist und sich Hals über Kopf in dessen Freundin Rhiannon verliebt. Wie soll das weitergehen? Er immer an einem anderen Ort als ein Anderer, sie die Freundin von Justin, der ihr aber – davon ist A überzeugt – nicht gut tut? Letztendlich sind wir dem Universum egal ist eigentlich ein Jugendbuch, das all die Probleme, die sich in der Pubertät stellen, anspricht: die eigene Identität, das Verhalten dem anderen Geschlecht gegenüber, der eigene Körper. Es behandelt aber auch Fragen der Gerechtigkeit, der Toleranz, des Miteinanders, fragt nach der wirklichen Liebe und woran sie sich festmacht. Das alles sind Fragen, die einen auch nach der Pubertät nicht ganz loslassen, die einen immer wieder begleiten. Gerade darum ist das Buch wohl viel mehr als ein Jugendbuch, es ist ein Buch für jeden, der sich Fragen stellt. Es ist ein Buch, das einen tief hineinnimmt ins Leben und in die eigenen Fragen danach, was ein Mensch ist und wie wir als Menschen miteinander und mit uns umgehen sollen. David Levithan hat in diesem Buch alles richtig gemacht. Seine Charaktere sind authentisch und tief, die Idee hinter der Geschichte brilliant, der Plot gut und stimmig aufgebaut. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in einem Zug durchgelesen, mochte es kaum weglegen, war gefangen und berührt.

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  • Letztendlich sind wir dem Universum egal

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    14. December 2016 um 08:51

    Zum Inhalt: Seit A denken kann, lebt er ein sehr, sehr ungewöhnliches Leben: Jeden Morgen wacht er in einem anderen Körper auf, in dem er bis Mitternacht lebt und einen Tag lang dessen Leben führt. Er hat sich mit diesem Leben arrangiert. Doch als er eines Morgens in Justins Körper aufwacht, geschieht etwas, das sein Leben völlig auf den Kopf stellt: er begegnet Rhiannon und er verliebt sich in dieses Mädchen. Doch wie sollen die beiden jemals eine Zukunft haben? Doch A will nicht aufgeben. Er beginnt um Rhiannon und ein eigenes Leben zu kämpfen…. Meine Meinung: Das Buch stand schon ein Weilchen auf meiner Wunschliste und durch eine gewonnene Wette durfte es dann an Nikolaus Mittag bei mir einziehen. Ich habe mich riesig gefreut und wollte natürlich gleich mal ein paar Seiten reinlesen. Naja, Ihr kennt das ja sicher - ich war erst am Abend wieder ansprechbar, nachdem ich es komplett in einem Rutsch ausgelesen hatte… Und was soll ich sagen -  kurz: es ist großartig und berührend. Das Leben das A führt mag auf den ersten Blick aufregend sein, doch die Vorstellung, niemals länger als bis Mitternacht ein und dasselbe Leben zu führen, keine Bindungen zu Menschen aufzubauen, weil man in ein paar Stunden wieder in einem anderen Körper und in einer anderen Familie lebt, ist für mich unvorstellbar grausam. Und obwohl A sich mit seinem Leben arrangiert hat – was bleibt ihm auch anderes übrig – wird alles in Frage gestellt, als er sich in Rhiannon verliebt. Rhiannon fand ich am Anfang des Buch relativ anstrengend – sie ist unglücklich in ihrer Beziehung zu Justin – doch aus Angst, danach gänzlich unsichtbar zu sein, hält sie an der Beziehung dennoch fest. A macht das wahnsinnig – aus seiner Sicht ist alles ganz einfach. Doch Rhiannon macht während der Geschichte eine Wandlung durch – ihr eigenes Selbst rückt für sie weiter in den Vordergrund und letztendlich schafft sie es, sich von Justin zu lösen. Und ganz sie selbst zu werden. Und auch, wenn Rhiannon A beginnt zu glauben und sich ebenfalls in ihn verliebt, so ist die Beziehung zwischen ihnen doch nicht so, wie die erste Liebe eigentlich sein sollte. Nein, sie ist kompliziert, traurig und ohne wirkliche Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. Und doch versuchen die beiden, ihre Liebe zu leben – egal, welche Schwierigkeiten sich ihnen in den Weg stellen. Doch sie müssen feststellen – manchmal ist Liebe einfach nicht genug… Ich hoffe sehr, dass es irgendwann mal eine Fortsetzung gibt, denn das Ende hat mich ein wenig traurig zurückgelassen, ich bin froh darüber, diesen außergewöhnlichen Roman kennengelernt zu haben. Ein tolles Buch! 

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  • Romantischer Schwerpunkt trübt tolles Konzept

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    Weltensucher

    Weltensucher

    11. December 2016 um 16:00

    Inhalt: "Jeden Tag bin ich jemand anders. Ich bin ich - so viel weiß ich - und zugleich jemand anders. Das war schon immer so." A wacht jeden Morgen in einem anderen Körper eines sechzehnjährigen Teenagers auf. Immer wieder muss er (A wird im weiteren als "er" bezeichnet - eigentlich ist A weder nur männlich noch nur weiblich) sich in einer für ihn völlig neuen Umgebung einfügen und versuchen, möglichst wenig Schaden anzurichten - um dann nach nur einem Tag wieder aus dem Leben dieses Körpers über Nacht in das nächste verfrachtet zu werden. Für sein Wanderleben hat A keine Erklärung, er weiß nur, dass es schon immer so war und daran nichts zu ändern ist. Jahrelang hat es ihm nichts ausgemacht mal als Mädchen, mal als Junge, dick oder dünn, arm oder reich, hetero-  oder homosexuell zu leben. Bis er eines Tages auf Rhiannon trifft, ein Mädchen, in das er sich auf Anhieb verliebt und das ihn seit dem nicht mehr loslässt. Für sie ist A bereit, seine eigenen Regeln zu brechen...Bewertung: Zunächst einmal ein großes Lob an das grundlegene Konzept des Buches, die Idee des täglichen Körperwechsels und Wanderlebens von A. Eine faszinierende und zugleich unheimliche Vorstellung, die mich über die metaphysischen Themenbereiche Körper-Seele-Geist nachdenken ließ. Für uns ist eine Trennung natürlich unvorstellbar, dementsprechend ist der Gedanke an die Alleinexistenz der Seele/ des Geistes, wie es bei A der Fall ist, einerseits sehr fesselnd, da es über das Denkvermögen hinaus geht, und andererseits unheimlich wenn nicht sogar traurig, da es im Vergleich zu unserem Leben eigentlich nur voller Nachteile, geprägt von Einsamkeit und Unbeständigkeit, erscheint. Darüberhinaus bietet diese Idee dem Autor natürlich die Möglichkeit, die ewige gesellschaftliche Diskussion über die Individualität des Menschen und daraus entstehende Vorurteile anzusprechen, was ihm meiner Meinung nach sehr gut gelingt. Tatsächlich findet so gut wie jedes Thema seinen Platz in dem Buch: Geschlechterrollen, Sexualität, Depression, Wohlstand oder Armut, Kinderarbeit, Transpersonen - alles wird durch A erlebt, aufgrund seiner Beschaffenheit aber vor allem vorurteilsfrei.Und natürlich zieht sich durch das gesamte Buch die Grundaussage, dass das Innere mehr zählt als das Äußere, dass es wichtig ist, den Charakter eines Menschen zu erkennen.(Als kleines Beispiel: Der erste Tag von A im Buch wird in einem männlichen Körper geschildert. An diesem Tag verliebt sich A in ein Mädchen. Von da an wachte A mal als Mädchen, mal als Junge auf - aber in meinen Gedanken war diese ungewöhliche Hauptperson trotzdem immer eher männlich. Allein diese von mir unbewusste Vorstellung unterstreicht dieses bestimmte Vorurteilsdenken, dem alle mehr oder weniger unterliegen. Dabei beteuert A regelmäßig, dass er sich nicht über seinen Körper oder ein Geschlecht definieren kann, und somit nur über seine Persönlichkeit.)Was die gesamte Idee und die daraus resultierenden Effekte auf den Leser allerdings ein wenig schmälert, ist die Liebesgeschichte, die im als Hauptbestandteil des Buches für mich viel zu sehr im Vordergrund steht. Während der tägliche Körperwechsel von A äußerst interessant und spannend ist, ist die gesamte Beziehung zwischen A und Rhiannon umso langweiliger, wobei ich nicht genau sagen kann, wieso. Vermutlich, weil einfach wenig zwischen ihnen passiert ist und sich die Handlung ständig wiederholt hat. Sie treffen sich, verbringen schöne Tage, diskutieren über die Situation und die Zukunft und Rhiannon kommen wieder Zweifel. Das alles spielt sich wie im Kreis mehrmals auf vierhundert Seiten ab und ist bereits nach dem ersten Mal ein wenig eintönig. Außerdem ist Rhiannon an sich kein besonders herausragender Buchcharakter; ich wurde nicht so richtig warm mit ihr. (Prinzipiell bin ich ja gar nicht gegen Liebesgeschichten, aber vor diesem Hintergrund hätte ich mir wenn, dann schon eine spannendere und dramatischere Geschichte mit mehr Handlung gewünscht. Gute und genügend Möglichkeiten bot das Konzept allemal!)Schade eigentlich, denn das Wanderleben von A hat mich eigentlichviel mehr interessiert, einige nähere Erklärungen gingen aber im Zuge des gesamten Liebesgeschichte ein wenig verloren. Enttäuscht war ich auch, als am Ende eine Auflösung des Ganzen nur ansatzweise erfolgt ist. Fazit: Grandiose Idee und prinzipiell auch eine sehr gute Umsetzung, welche aber durch die vordergründige und eher unspektakuläre Liebesgeschichte an Effekt einbüßen. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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