David Levithan Mein Bild sagt mehr als deine Worte

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Inhaltsangabe zu „Mein Bild sagt mehr als deine Worte“ von David Levithan

Evan ist allein. Seine beste Freundin Ariel ist nicht mehr da und Evan fühlt sich schuldig. Eines Tages konfrontiert ihn jemand mit anonymen Fotos – Bilder, die dokumentieren, was er ihr angetan hat. Steht Evan kurz davor, den Verstand zu verlieren oder kann er endlich aufklären, was damals im Wald wirklich geschah? Im engen Zusammenspiel mit Fotos von Jonathan Farmer erzählt David Levithan die Dreiecksgeschichte zwischen Evan, der manisch-depressiven Ariel und ihrem Freund Jack. Eine packende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verantwortung.

Einerseits hatte ich anhand vom Klappentext mehr Handlung erwartet, andererseits kann man die Gedanken&Gefühle richtig gut nachvollziehen.

— _Arya_
_Arya_

Außergewöhnliche Idee, deren Umsetzung nicht nur unterhaltsam ist, sondern vor allem auch zum Nachdenken anregt.

— Somaya
Somaya

Die Idee mit den Bildern und die Geschichte fand ich sehr gut, aber vom Ende hätte ich mehr erwartet.

— Leseratteextrem
Leseratteextrem

Typisch Levithan! Der Schreibstil und alles... Auch in Kombination mit Fotografien unfassbar gut!

— maristicated
maristicated

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    Mein Bild sagt mehr als deine Worte
    Somaya

    Somaya

    25. June 2015 um 15:41

    Wie immer bei dem Autor bin ich an dieses Buch weniger mit einer Erwartung als mit einer Grundhaltung rangegangen. Und zwar: Gespannt, ob und womit er den Leser nun wieder überrascht. Die Art, wie das Buch entstanden ist, fand ich schon einmal sehr interessant. Diese erklärt David Levithan im Nachwort. Im Groben hat er mit dem Fotografen Jonathan Farmer zusammen gearbeitet, sich von diesem Fotos geben lassen und hat zu jeweils einem Bild seine Geschichte fortgesetzt, bevor er das nächste bekam. Jonathan Farmer hingegen wusste nichts über den Inhalt der Geschichte, konnte also auch die Bilder nicht gezielt aussuchen. Gerade dafür war die erzählte Geschichte überraschend rund. Doch der Autor überrascht nicht nur mit der Entstehungsweise sondern auch (mal wieder) mit der Art des Erzählens. Ich kam mir durchgehend vor. als säße ich in Evans Kopf oder zumindest auf seiner Schulter und würde dem "Ping Pong" seiner Gedanken zusehen. Denn diese sind wie im "wahren Leben" recht sprunghaft und halten nur selten an einem Strang fest. Das ist für mich auch genau richtig so gewesen, denn wer kennt es nicht, dass sich die Gedanken im Kopf drehen und man die merkwürdigsten Verbindungen und Gedankensprünge herstellt? Das Buch war sehr kurzweilig und ich konnte Evans Gedanken gut mitverfolgen. Die meiste Zeit hatte ich eine Vermutung, wie sich alles auflösen wird. Bzw. hatte ich mehrere Vermutungen oder noch besser: eine Vermutung, die sich im Verlauf des Lesens immer mehr (Ab)wandelte. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. 2 kleine und einen etwas größeren Kritikpunkt gibt es aber dennoch. Der entscheidenste war für mich das Ende. Es war mir zu kurz, zu unspektakulär und ich hatte irgendwie das Gefühl, es würde etwas fehlen. Da hatte ich mir irgendwie noch einen Clou erwartet.  Zu den beiden kleineren Kritikpunkten: Die Fotos waren durch den Schwarz-Weiß-Druck teilweise nur schlecht zu erkennen. Zum Beispiel musste ich mehrmals blättern und nachschauen, bis ich endlich mal verstanden hatte, was mit "diesen Haaren" gemeint war (ein Iro, den ich auf den Fotos nur mit viel Fantasie erkennen konnte). Das war aber vielleicht auch Absicht oder liegt einfach an meinen Augen. Das zweite kleine Problem waren für mich die (teilweise seitenlangen) durchgestrichenen Sätze. Ich habe zwar den Sinn dahinter verstanden und finde es auch grundsätzlich gut, allerdings ist es dann doch etwas anstrengend, wenn man zum Teil ganze Kapitel mit dieser Formatierung lesen "muss".  Unterm Strich wurde ich von dem Autor aber (wieder einmal) nicht enttäuscht und werde mich weiterhin nach seinen Werken umsehen.

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    Mein Bild sagt mehr als deine Worte
    PaperPrincess

    PaperPrincess

    06. January 2015 um 22:40

    Ich sagte, dass ich das Leben hasse. Du sagtest auch, dass du das Leben hasst. Wir beschlossen, es gemeinsam zu hassen. Was machte Pandora mit ihrer geöffneten Büchse, nachdem sie das Unheil in die Welt entlassen hatte? Stellte sie sie bei sich zu Hause auf den Kaminsims, zur Erinnerung an ihre Tat? Zum Inhalt: Evan gibt sich die Schuld daran, dass seine beste Freundin Ariel nicht mehr da ist. Dann tauchen plötzlich anonyme Fotos bei ihm auf, die die ganze Geschichte, die damals mit Ariel im Wald passiert ist, wieder aufwühlen. Noch dazu scheint ihm der Fotograf nicht sehr wohlgesonnen. Evan will unbedingt rausfinden, von wem die Bilder stammen. Könnte vielleicht sogar Ariel selbst dahinter stecken oder ist er gerade dabei durchzudrehen? Meine Meinung: Ich bekomme so langsam das ungute Gefühl, dass das mit David Levithan und mir nichts mehr wird. Sein Stil konnte mich bis jetzt einfach nicht überzeugen (siehe Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht). Leider hat sich da jetzt auch nichts dran geändert. Vielleicht trägt meine Buchauswahl aber auch zu Teilen eine Mitschuld. Mein Bild sagt mehr als deine Worte ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Jonathan Farmer, der die Fotos beigesteuert hat. Eine Geschichte zusammen mit Bildern zu erzählen -> wo kann ich mich eintragen? Eigentlich also eine super Idee, die hier etwas zu experimentell angegangen wurde. Mr. Levithan hat nämlich immer erst geschrieben, wenn er ein neues Fotos bekommen hat und Mr. Farmer wusste nicht, was es für eine Geschichte werden sollte. Wenn ich das richtig verstanden habe, hatte also keiner einen Plan, in welche Richtung das führt. Dafür, muss man sagen, fügt sich alles erstaunlich gut zusammen, aber eben nur dafür. Man muss sich beim Lesen sehr konzentrieren, um alle Zusammenhänge mitzubekommen. Oft werden verschiedene Gespräche aus Vergangenheit und Gegenwart vermischt. Da muss man überlegen: Von wem stammt welcher Satz und wieso taucht der auf einmal hier wieder auf, etc. Leider bin ich keinem der Charaktere irgendwie näher gekommen. Evan tut einem Leid und die anderen nimmt man so hin. Entwicklung ist da kaum vorhanden. Allerdings ist dafür natürlich auch nicht so viel Platz bei gerade einmal 280 Seiten mit Kapiteln, die teils nur ein paar Sätze lang sind. Kommen wir zu einem weiteren Minuspunkt. Durchstreichtext. Ich verstehe, dass damit Evans innerer Kampf gezeigt werden soll, was er sich denkt und nicht ausspricht. Doch bei vielen Stellen wäre das nicht nötig gewesen und mit der Zeit ist das einfach nur noch nervig. Man muss sich eh schon konzentrieren beim Lesen und die durchgestrichenen Wörter machen das nur anstrengender. Zum Abschluss noch ein paar positive Worte. Die Themen Freundschaft, Liebe und Verantwortung werden hier gut verpackt. Einmal hat man Freundschaft und Liebe, wobei es sehr spannend ist, mehr über die Beziehung zwischen Evan und Ariel, Ariel und ihrem Freund Jack und Evans Beziehung zu Jack zu lesen (Das Ganze ist nämlich nicht die typische Dreieckskiste). Und dann hat man Verantwortung, wobei es darum geht, wie Jack und Evan mit Ariels depressiven/ manischen Phase umgehen. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht (zum Zweiten). Vielleicht war das Ganze ein bisschen zu experimentell, ganz aufgeben werde ich David Levithan aber trotzdem nicht. Altersempfehlung 15+

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