David Levithan Noahs Kuss -

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Inhaltsangabe zu „Noahs Kuss -“ von David Levithan

Für alle, die 'Brokeback Mountain' gesehen und geliebt haben: Eigentlich hat Paul von der Liebe genug, seit sein Ex-Freund Kyle ihn schmählich hat sitzen lassen. Doch dann trifft er Noah – und plötzlich ist alles ganz anders. Denn Paul und Noah verlieben sich heftig ineinander, und auch wenn beide über letzten Beziehungen noch nicht ganz hinweg sind, beschließen sie doch, sich aufeinander einzulassen. Pech nur, dass Ex-Freund Kyle genau den Moment, in dem Paul und Noah sich näherkommen, abpasst, um sich seinerseits wieder an Paul heranzumachen. Dadurch wird das frische Liebesglück der beiden sogleich auf eine ernsthafte Probe gestellt.

Der Hauptcharakter ist schwul, der Quarterback ist eine Dragqueen und trotzdem haben sie Probleme wie alle anderen Teenager.

— JuliaAndMyself

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    Noahs Kuss -

    JuliaAndMyself

    11. October 2017 um 13:37

    Man kennt es: Junge trifft Mädchen, sie verlieben sich, etwas passiert, das ihrer Liebe im Weg steht, es kommt zum Konfikt, der sich auf den letzten paar Seiten auflöst. Happy End.Dieses Buch ist was die Storyline betrifft keine Ausnahme davon. Jedoch handelt es von zwei Jungen, die sich verlieben. Von diesem Standpunkt ist die Geschichte eigentlich nichts außergewöhnliches und somit eher durchschnittlich. Genau diese Durchschnittlichkeit will ich jedoch positiv hervorheben, da es bisher das erste Buch ist, welches ich gelesen habe, das die Sexualität des Menschen nicht in den Mittelpunkt der Geschichte stellt. Es ist eine Geschichte die nach dem Outing der Charaktere spielt und somit die gängigen Muster durchbricht. Es handelt von den Teenagern und ihren Problemen, die nicht alle mit ihrer Identität oder Sexualität zusammenhängen. Das Buch vermittelt damit, dass es sich bei Menschen, der LGBTQ+ Community auch nur um Menschen, mit Problemen und Ängsten handelt. Es zeigt auf, wie verschieden die Charaktere selbst und ihre Familien damit umgehen. Die Fehler, die unsere Gesellschaft im Umgang mit LGBTQ+ Community macht, werden ebenfalls beleuchtet. Gleichzeitig werden mit einem Quarterback, der eine Dragqueen ist, Klichees und Vorurteile abgebaut. Auf diese Weise erzählt das Buch zugleich eine sehr durchschnittliche aber auch sehr einzigartige Geschichte.

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  • Rezension zu "Noahs Kuss... und plötzlich ist alles anders" von David Levithan

    Noahs Kuss -

    JulesB

    28. July 2013 um 15:03

    So ganz ist Paul noch nicht über Kyle hinweg, obgleich sein Leben ansonsten perfekt scheint. Er hat keinerlei Probleme mit seiner Homosexualität und auch sein Umfeld nimmt es gelassen auf. Als er eines Abends Noah kennenlernt, verliebt er sich ganz plötzlich und versucht tagsdrauf den Jungen wieder zu finden. Tatsächlich trifft er erneut auf Noah und eine zarte Beziehung baut sich zwischen den beiden Jungs auf. Doch kurz darauf tritt Kyle wieder in Pauls Leben und nach einem verhängnisvollen Kuss - der von Noah nicht ungesehen bleibt - muss Paul um seine Beziehung bangen und versuchen, Noah wieder für sich zu gewinnen. An sich ist der Roman ein süßer kurzweiliger Lesespaß, welcher jedoch schnell langweilig werden kann. Grund dafür ist die Handlung, welche zwar sehr niedlich ist, sicher aber nur um Pauls Problem mit Noah dreht. Die Umstände aber sind alle nahezu perfekt, so dass man den Eindruck einer heilen Welt hat, welche mit der Realität kaum etwas zu tun hat. Wer also gerne eine süße Liebesgeschichte lesen möchte, der kann sich gerne an "Noahs Kuss" versuchen, sollte aber nicht zu viel Wert darauf legen, dass die Geschichte nahe an der Wirklichkeit spielen soll. Eine ausführlichere Rezension findet ihr auch hier: www.julesbunteweltderbuecher.blogspot.de

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  • Rezension zu "Noahs Kuss -" von David Levithan

    Noahs Kuss -

    Koriko

    25. July 2011 um 11:18

    Pauls Leben ist einfach und beinahe perfekt - obgleich er schwul ist, hat er nie mit Vorurteilen kämpfen müssen, seine Familie nimmt seine sexuelle Einstellung sehr locker, er hat in Tony einen besten Freund und in Joni die perfekte Freundin. Auch die Stadt und die extrem liberale Schule (an der sogar Drag Queens aufdrehen können) macht keine Probleme, wählt ihn sogar zu ersten schulen Schulsprecher. Nur mit der Liebe hapert es ein wenig, da sein letzter Freund Kyle ihn ziemlich brutal verlassen hat und anschließend so einige Gerüchte über ihn in die Welt setzte. Sein absolut normales Leben wird auf den Kopf gestellt, als er Noah begegnet. Noah ist zwei Jahre älter, ist neu in der kleinen Provinzstadt und auf einer Tanzveranstaltung in der Bücherhandlung funkt es gewaltig zwischen ihnen. Plötzlich hat Paul nur noch Augen für Noah und nachdem Paul mit Hilfe seiner Freunde die halbe Suche nach Noah abgegrast hat, trifft er ihn endlich wieder. Die beiden lernen sich kennen und die Chemie stimmt - sie verstehen sich wortlos, haben dieselben Interessen und ihre Gefühle füreinander wachsen tagtäglich. Doch dann taucht Kyle wieder auf und macht erste Annäherungsversuche, im Paul wieder für sich zu gewinnen. Paul ist auf der einen Seite alles andere als begeistert, auf der anderen weiß er, dass Kyle jemanden zum reden braucht, da dieser erst jetzt erkennt, wie viel ihm Paul bedeutet. Zudem steckt Kyle mitten in einer Identitätskrise und erkennt, dass er bisexuell ist, damit aber schwer umgehen kann. Paul bietet sich als Zuhörer an und schließlich kommt es zu einem Kuss zwischen beiden. Dumm nur, dass Noah am nächsten Tag davon weiß und sehr verletzt ist, da er selbst etwas Ähnliches in einer vorherigen Beziehung erlebt hatte. Es kommt zum Bruch und es liegt an Paul alles daran zu setzen, Noah wieder für sich zu gewinnen... Doch nicht nur Paul hat mit Problemen zu kämpfen. Sein bester Freund Tony leidet immer mehr unter dem strengen Regime seine Eltern. Tony ist nicht nur schwul, seine Eltern sind auch streng gläubig, was dafür sorgt, dass er kaum Luft zum atmen hat und Paul sich komplett verstellen muss, um Tony zu besuchen. Auch Joni erlebt ihre ganz eigene Persönlichkeitsveränderung - nachdem sie sich in Chuck verliebt hat, scheinen sich all ihre Weichen gegen sie zu stellen. Paul kann Chuck nicht ausstehen und versteht nicht, wieso Joni auf einmal mit dem Footballer zusammen ist, zumal ihre Freundschaft darunter leidet. Die Drag Queen Infinite Darling ist ebenfalls entsetzt, hat Chuck sie doch einst angegraben und nach einer Abfuhr ihrerseits richtig runter gemacht. Doch Joni ist glücklich und es fällt ihnen schwer, sie davon abzubringen, im Gegenteil. Pauls Freundschaft zu ihr steht auf einmal bedenklich auf der Kippe... "Noahs Kuss... und plötzlich war alles anders" ist ein Jugendbuch, das sehr einfach und seicht gestrickt ist. Es ist etwas für zwischendurch, was man liest, ohne sich großartig Gedanken machen zu müssen. David Levithan hat das Setting ganz bewusst in eine fiktiv wirkende Welt gelegt, in der es kaum Probleme für den Helden Paul gibt. Die Schule ist so liberal, dass sogar der beste Quaterback des Football-Teams als Drag Queen durch die Gegend läuft und es noch einen Haufen anderen skurriler Persönlichkeiten gibt. Es wimmelt nur so von Homosexuellen, Transsexuellen und Bisexuellen und niemand scheint sich daran zu stören. Intoleranz, Ignoranz, Aggressivität und die typischen Coming-Out Probleme kommen gar nicht vor und wenn dann wird die Thematik nur leicht angeschnitten. Zudem hat Paul einen immens großen Freundeskreis, ist beliebt und seine Familie ist wie eine Bilderbuchfamilie. Damit gelingt es dem Autoren sich voll und ganz auf den Protagonisten Paul zu konzentrieren und seine kleine Problemwelt zu beleuchten. Dass diese Probleme nicht anders sind, als bei anderen 16-Jährigen, ganz gleich welchem Geschlecht sie zugetan sind, ist logisch. "Noahs Kuss" ist damit wirklich seicht und man braucht nur wenige Stunden, um das Buch zu lesen. Dennoch macht es Spaß - da man unerwartet tief in die Geschichte eintaucht, was wahrscheinlich daran liegt, dass etliche Punkte trotz der übertriebenen Ausarbeitung Richtung perfekte Welt" recht realistisch sind und man Pauls Handlungen gut nachvollziehen kann. Zum Ende hin wird es arg kitschig, so dass Fans von rosakitschigen und romantischen Boys Love- Mangas durchaus zugreifen können. "Noahs Kuss" ist in vielen Punkten so fernab der Wirklichkeit wie die Geschichten der Mangas und Novels aus Japan. Der Schreibstil ist leicht und jugendlich, was sich besonders in der unkonventionellen Sprache der Jugendlichen und den Beschreibungen Pauls zeigt. David Levithan hat die Ich-Perspektive gewählt und man durchlebt die kurze Episode aus Pauls leben komplett aus seiner Sicht. Dadurch lernt man Paul sehr gut kennen und er ist durchaus ein sympathischer Charakter. Insgesamt ist "Noahs Kuss... und plötzlich war alles anders" ein nettes Buch für Zwischendurch und alle die romantische Jugendbücher und Boys Love Mangas mögen. Wer keine Lust mehr auf die typischen Coming-Out Geschichten hat, ist mit diesem Buch gut bedient, auch wenn es durchaus mehr hätte sein können, da die Welt, in der das Buch spielt, einfach zu simpel und perfekt ist. Wer darüber hinwegsieht, dem steht einem lustigen und kurzweiligen Lesevergnügen nichts gegenüber...

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  • Rezension zu "Noahs Kuss -" von David Levithan

    Noahs Kuss -

    Dupsi

    09. July 2011 um 22:58

    Hach, war das schööön... Paul ist schwul und weiß dies auch eigentlich schon sein Leben lang. Von der Liebe will er im Moment nichts wissen, nachdem er von Kyle übel abserviert wurde. Eigentlich. Denn dann begegnet ihm Noah und plötzlich ist alles anders. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich unglaublich schnell und ist unglaublich schön. Besser könnte es nicht sein. Doch plötzlich scheint Kyle sich wieder für Paul zu interessieren und so ganz war Paul ja auch noch nicht über ihn hinweg.... Als Paul und Joni, seine beste Freundin, wegen einem Typen einen schlimmen Streit haben, ist das Chaos vorprogrammiert und es scheint unmöglich, dass sich alles doch noch zum Guten wendet... Wenn ich an das Buch zurückdenke, könnte ich immer noch aufseufzen vor Rührung. Es war so unglaublich schön. So süß geschrieben. Pauls Gedanken zu lesen, seine Ängste, seine Hoffnungen hautnah mitzuerleben, war toll, hat mich zum Schmunzeln, ja manchmal auch zum Lachen gebracht und gelitten habe ich nebenbei auch noch nicht unwesentlich. Eine Geschichte über Liebe und Freundschaft, aber auch über Toleranz und dem Kampf um die eigene Identität. Wem nach einer ordentlich Portion Zucker, denn dieses Buch ist einfach nur Zucker, unglaublich süß, der ist hier genau richtig. Obwohl ich längst aus diesem Alter raus bin, so war es doch schön, wieder in Highschool-Zeiten einzutauchen und all die Sorgen mitzuerleben, die man als Teenager so hat und an die man sich im Nachhinein gern erinnert.

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  • Rezension zu "Noahs Kuss -" von David Levithan

    Noahs Kuss -

    gottagivethembooks

    12. April 2011 um 11:26

    Eine Highschool in den USA. Der Quarterback des Footballteams ist eine Dragqueen, einige Schüler sind hetero, andere sind schwul oder lesbisch und wieder andere bi… eine (fast) perfekte queere Gesellschaft. Mittendrin Paul, der von seiner großen Liebe Kyle verlassen wurde, weil der plötzlich glaubte hetero zu sein. Als Noah an der Schule auftaucht, der ebenfalls von einer großen Liebe enttäuscht wurde, scheint für beide ein Neuanfang möglich. Aber natürlich geht das nicht ohne Komplikationen und Missverständnisse. Plötzlich erkennt Kyle, dass es ein Fehler war, Paul zu verlassen. Haben Noah und Paul eine Chance und ist am Ende Heilung und neues Vertrauen möglich? Mit sehr viel Feingefühl hat David Levithan hier eine Welt erschaffen in der es fast belanglos ist, welches Geschlecht der Mensch hat, den man liebt. Eine Welt, in der Jugendliche sich darauf konzentrieren können, sich selbst zu finden und zu entdecken. Eine schöne, fast perfekte Welt. Am Anfang verstörend, weil jeder, der die Realität kennt weiß, dass es leider noch eine fiktive Welt ist, aber im Verlauf des Buches schätzt man immer mehr das schöne Umfeld, dass der Autor einem bietet und lässt sich fallen in eine Welt, die sich jeder, der nicht in die Heteronormativität unserer Realität passt, so oder zumindest ähnlich wünscht. Die Liebe zwischen Paul und Noah hätte für meinen Geschmack noch ein wenig mehr Tiefe vertragen können, aber da es ein Jugendbuch ist, ist das dann auch schon jammern auf hohem Niveau. Insgesamt eine schöne, runde Geschichte in die man sich fallen lassen kann und die einen mit einem rosa Wölkchen im Herzen zurücklässt. Mindestens so lange, bis man wieder in der echten Welt ankommt, in der leider immer noch nicht alles so rosa ist, wie es sein könnte. Zitate: Seine Eltern sind Religionsfanatiker, wobei völlig unwichtig ist, um welche Religion es sich dabei handelt – ab einen bestimmten Punkt sind sich alle gleich. Kaum eine davon sieht es gern, dass ein schwuler Junge sich am Samstagabend mit seinen Freunden in der Stadt herumtreibt. (Seite 7) An diesem Ort, in diesem Moment sind wir ganz von uns erfüllt. Wir sind die, die wir sein wollen, Ich hatte es bisher in meinem Leben leicht, denn um Ich sein zu können, brauchte ich nicht viel Mut. Aber andere mussten eine ganze Welt umrunden, um hier auf der Lichtung zu sich selbst zu finden. (Seite 282) http://gottagivethembooks.wordpress.com

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