David Levithan , Andrea Cremer Was andere Menschen Liebe nennen

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Inhaltsangabe zu „Was andere Menschen Liebe nennen“ von David Levithan

Wie weit gehst du für die Liebe? Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Eine schöne und außergewöhnliche Liebesgeschichte, welche durch die Fantasy Elemente und das gelungene Setting durchaus überzeugen konnte!

— micbook
micbook

Eine Geschichte die mehr Fantasy ist, als Liebesgeschichte. Hier fehlte mir leider komplett die Spannung und die tiefe der Charaktere.

— Anni_book
Anni_book

Sehr seltsam.. bin dem Buch gegenüber sehr zwiegespalten.

— EnnaM
EnnaM

Eine unglaublich schöne Geschichte, die manchmal etwas blöd umgesetzt wurde.

— buecherschlucker
buecherschlucker

Eine sehr schöne, leichte Sommerlektüre

— Felisbooksdream
Felisbooksdream

Wer auf Fantasy mit einer Prise Romantik steht, macht mit dem Buch nichts falsch, allerdings bin ich nicht ganz überzeugt worden.

— HannahSchwerdtfeger
HannahSchwerdtfeger

Habe mir weniger Fantasy und mehr Jugendbuch gewünscht. Generell eher mittelmäßig..

— JosBuecherblog
JosBuecherblog

Zwischendrin einige Längen und etwas zu sehr unwirklich :/

— ConnyZ.
ConnyZ.

Konnte meine Erwartungen trotz interessanter Grundidee leider überhaupt nicht einhalten!

— _hellomybook_
_hellomybook_

Schönes Buch mit interessanter Idee, was zum Nachdenken anregt.

— Flammenstern25
Flammenstern25

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  • Erfrischende Romanze mit einem Unsichtbaren

    Was andere Menschen Liebe nennen
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    21. July 2017 um 19:51

    Der Klappentext hat mich dabei angesprochen, vorallem der erste Satz des Klappentext. Da musste ich die Story lesen und war etwas enttäuscht. Ich hatte dabei eine Liebesgeschichte erwartet, wurde aber enttäuscht, den da sticht der Fantasyteil mehr raus. Aber trotzdem konnte mich die Story um den unsichtbaren Jungen Stephen fesseln und begeistern.  Anfangs liest man hauptsächlich nur aus Stephens Sicht, bis sich dann Elizabeth dazu gesellt und es sich dann immer wieder abwechselt. Etwas komisch fand ich Stephen zu Anfang schon, ich konnte mir eigentlich gar nicht vorstellen das ihn wirklich niemand sieht, nichtmal seine Mutter. Aber da spielt Elizabeth eine wichtige Rolle, den sie lebt in dem Sinne, für ihn sein Leben. Doch auch sie hat so einige Geheimnisse. Sie kämpft für die, die ihr wichtig sind, deshalb erscheint sie auch am Anfang etwas zickig und man merkt auch, dass sie eine Dicke Mauer um sich hochgezogen hat.  Zu Anfang der Story bekommt man ja schon mit, das Stephen unter einem Fluch leidet, der ihn Unsichtbar macht. Man glaubt zwar, das er und man selbst weiß, wie alles zusammenhängt und woran das liegt, aber da sollte man keine voreilige schlüsse ziehen. Er hofft mit Elizabeth und ihrem Bruder Hilfe, das er von dem Fluch befreit wird. So fängt auch die Romanze zwischen Stephen und Elizabeth an, was der Story nochmal mehr Spannung bringt und es auch abwechslungsreich macht.  Im Laufe der Story kommen ein paar Fragen auf, die beantwortet werden und auch all die Geheimnisse werden nach und nach aufgedeckt. Auch andere Magische Dinge tauchen auf.  Der Schreibstil war flüssig und jugendlich gehalten. Ich finde es aber schade, das so manchmal drum herum geschrieben wurde und der Hauptstory minimieren. Auch das Ende ging rasant zu Ende, das man fast gar nicht mehr nachgekommen ist. Dennoch war es eine spannende und erfrischende Story.

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  • "Was andere Menschen Liebe nennen"

    Was andere Menschen Liebe nennen
    EnnaM

    EnnaM

    21. July 2017 um 17:15

    „Wie weit gehst du für die Liebe?“Zum Inhalt: Der 16-jährige Stephan fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt - und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter ...Meine Meinung: Ich muss leider gestehen, dass ich mit sehr niedrigen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin, da ich mich von bisherigen Meinungen sehr habe beeinflussen lassen. Ich habe dem Buch trotzdem eine Chance gegeben und es wirklich versucht. Allerdings kann ich mich hier dem Großteil leider nur anschließen.. Um das Buch in einem Wort zu beschreiben, wäre "seltsam" die perfekte Wahl. Und ich kann nicht mal sagen, ob es im positiven oder negativen Sinne gemeint ist. Es fängt schon damit an, dass der Klappentext etwas ganz anderes von der Geschichte verspricht, als der Leser zuerst denkt. Man erwartet eine ergreifende Liebesgeschichte mit einem Touch Dramatik und erhält eine eher oberflächliche Liebesgeschichte mit vielen Fantasy und Krimi-Elementen. Da ist meiner Meinung nach auch das Cover irreführend. Passt nicht ganz zu der Geschichte..Der Anfang hat wie ich finde noch recht gut gestartet. Die beiden Protagonisten sind aufeinandergetroffen, haben sich so allmählich kennengelernt und mussten bereits einige Hürden zusammen überwinden. Es ließ sich gut lesen und ich hatte die Szenerie bildlich vor Augen. Mir hat die Atmosphäre anfangs auch noch ganz gut gefallen, wobei mir die beiden Protaginsten unsympathisch waren und mir es an so einigen Stelle wirklich schwer gemacht haben. Elizabeth ist eine Protagonistin, bei der ich über jeden Satz gestolpert bin, weil er entwederumständlich formuliert oder weil einem die Wortwahl unangenehm war. Und Stephen war einfach komisch. Aber das Kennenlernen war eben recht süß.Der Fantasy-Aspekt war anfangs auch noch ganz interessant aber er wurde irgendwann zum Mittelpunkt der Geschichte und hat größtenteils echt genervt. Ich habe mich nicht nur einmal gefragt, wo denn eigentlich die Liebesgeschichte bleibt.. und nicht nur das, die Geschichte wies außerdem Lücken und Fehler auf bzw einiges wurde nicht geklärt, was gerade aufgrund des Fantasy-Aspekts mehr als angebracht gewesen wäre. Dieser war ebenfalls dafür verantwortlich, dass sich der Hauptteil ewig gezogen hat, ich kaum vorangekommen bin und ich mich regelrecht zwingen musste weiterzulesen. Dabei war der Schreibstil gar nicht mal so schlecht! Er war teilweise wirklich poetisch und es gab schöne Textstellen aber das Buch ließ sich trotz dessen nicht flüssig lesen. „Ich verliere mich in Stephen, ohne mir dabei selbst verloren zu gehen. Ich finde mich in ihm, ohne überhaupt gewusst zu haben, dass ich gefunden werden wollte."  S.106Das Ende hat mir dann wiederum wieder ganz gut gefallen, hat die Geschichte gerade noch so gerettet. Wobei ich dazu wieder sagen muss, dass ich es so nicht erwartet hätte (erstmal nicht schlecht), es aber trotzdem ein bisschen seltsam war. Es hat auf seine Weise zur Geschichte gepasst, ist aber für mich als Leser nicht zufriedenstellend gewesen.Fazit: "Was andere Menschen Liebe nennen" ist eine Geschichte mit einer interessanten Grundidee, die ihr Potential allerdings nicht völlig ausgeschöpft hat und meinerseits viele Kritikpunkte aufweist. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern, weshalb ich 2,5/5 Sterne vergebe. 

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  • Rezension von Jazznixe zum Buch „Was andere Menschen Liebe nennen"

    Was andere Menschen Liebe nennen
    Jazznixe

    Jazznixe

    20. July 2017 um 21:42

    Zum Buch:„Was andere Menschen Liebe nennen" wurde von David Levithan und Andrea Cremer geschrieben und ist im cbt Verlag erschienen. Es ist ein Taschenbuch mit 412 Seiten und kostet in Deutschland 14,99 Euro. Zusammenfassung: Der 16-Jährige Stephen ist seit seiner Geburt unsichtbar. Noch nie hat ihn jemand gesehen - nicht einmal seine Eltern. Doch dann zieht Elizabeth mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Laurie nach New York und es passiert, womit Stephen nie gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen. Die beiden unternehmen viel zusammen und verlieben sich in einander. Doch irgendwann kann Stephen sein Geheimnis nicht mehr vor Elizabeth versteckt halten. Die beiden hoffen, dass Elizabeth ihm helfen kann. Doch dabei bringen sie sich in grosse Gefahr...Meine Meinung:Cover, Titel und Klappentext: Das Cover, der Titel und der Klappentext lassen auf eine lockere, leichte Sommergeschichte hoffen. Teilweise ist das der Fall, jedoch steckt noch viel mehr dahinter, was man dem Cover nicht entnehmen kann. Ich mag diese helle Erscheinung, die nicht zeigt, was sich alles noch dahinter verbirgt. Das Cover wirkt fast schon langweilig, was den Überraschungseffekt beim Lesen viel grösser macht. Ich möchte nicht viel verraten, aber in diesem Buch steckt mehr als man denkt. Den Titel finde ich jedoch nicht so passend, da er nur an einer einzigen Stelle aufgegriffen wird. Inhalt: Dieses Buch finde ich schwierig zu rezensieren ohne zu spoilern. Die erste Hälfte der Geschichte ist wirklich wie das Cover und der Klappentext erahnen lassen: Eine tolle Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer. Aber Stephen ist unsichtbar. Diese Tatsache lässt schon erahnen, dass darin doch noch ziemlich viel Fantasy steckt. Diese Fantasy wird im zweiten Teil der Geschichte voll ausgeschöpft. Was da genau passiert, möchte ich aber noch nicht verraten. Nur so viel: Es hat sich anders entwickelt, als ich erwartet habe, was ich persönlich jedoch nicht negativ fand. Aber man muss sich auf die Geschichte einlassen können, um das Buch zu mögen.Wer einfach nur eine lockere, leichte Sommergeschichte lesen möchte, sollte von diesem Buch besser die Finger lassen, da es in der zweiten Hälfte sehr mystisch und spannend wird. Mir persönlich hat das gefallen, aber das mag nicht jeder. Allen Fantasy Fans kann ich das Buch aber auf jeden Fall sehr empfehlen. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen. Die Geschichte wird abwechselnd von Stephen und Elizabeth erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Geschichte haben diese Wechsel sehr zur Spannung beigetragen. Am Anfang mochte ich Stephens Sicht lieber. Ich fand ihn von Anfang an sehr sympathisch. Elizabeth konnte ich anfangs noch nicht so ganz "einordnen", da ich wenig über sie wusste. Doch mit der Zeit hat man auch immer mehr über Elizabeth erfahren, und so habe ich auch sie ins Herz geschlossen und mochte ihre Sicht immer lieber. Ich fand Elizabeths Verhalten teilweise ein wenig widersprüchlich. Einerseits vertraut sie nicht schnell Menschen. Aber andererseits entsteht zwischen ihr und Stephen schon innerhalb von wenigen Tagen die grosse Liebe. Ich finde, dass sich die Beziehung zwischen den beiden zu schnell entwickelt hat. Ich glaube, jeder wünscht sich in machen Situationen, unsichtbar zu sein. Aber Stephens Schicksal ist so hart, und es ist unvorstellbar, dass einen niemand sehen kann. Am Anfang wird Stephens Leben sehr trostlos beschrieben. Und nach dieser Geschichte möchte man nicht einmal mehr in einer peinlichen Situation unsichtbar werden.Zitat von Seite 127, Zeilen 17 bis 19:"Wenn keiner dich sehen kann, weiß keiner, wer du wirklich bist (...) Die Einsamkeit wächst wie ein Krebsgeschwür in dir." ZitatendeDas Buch hält auch einige tiefgründige Stellen bereit. Es geht um Lebensfreude und Lebenswillen, Toleranz und darum, dass einem alles Wissen der Welt nichts bringt, wenn man nicht handelt. Ausserdem zeigt das Buch, dass man aus dem Leben das Beste machen soll.Zitat von Seite 208, Zeilen 9 bis 11:"Die Karten sind vom Schicksal gemischt und ausgeteilt worden- damit muss man auskommen und kann nur versuchen, das Beste daraus zu machen." ZitatendeEinige Stellen haben mich zum Nachdenken gebracht, bei anderen musste ich lachen, teilweise hatte ich total Angst beim Lesen (aber wovor verrate ich noch nicht), und insgesamt hat es mir einfach Spass gemacht, das Buch zu lesen.Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist jugendlich und frisch und liess sich leicht lesen. Gegen Ende hat sich immer mehr Spannung aufgebaut, sodass ich das Buch fast nicht mehr weglegen konnte. Der Schreibstil liess sich sehr flüssig lesen, und es hat Spass gemacht, das Buch zu lesen. Zwischenzeitlich hat sich das Buch ein bisschen in die Länge gezogen, aber das hat sich schnell wieder gelegt. Das Ende kam für mich dann doch ein bisschen schnell, aber mir hat das Buch dennoch sehr gut gefallen.Fazit: Teilweise wusste ich nicht, was ich von der Geschichte halten soll, da sich das Buch sehr unerwartet entwickelt hat. Das fand ich aber nicht negativ, denn die Entwicklung hat mir sehr gefallen. Meiner Meinung nach ist das Buch etwas Besonderes, denn es hält viele Überraschungen bereit. Da ich das Buch sehr mochte, es mich aber nicht komplett begeistern konnte, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • Was andere Menschen Liebe nennen

    Was andere Menschen Liebe nennen
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    20. July 2017 um 13:17

    Die Pubertät ist nicht leicht. Wenn man dann aber zusätzlich noch unsichtbar ist, ist das Chaos perfekt. Genau das ist das Schicksal des 16-jährigen Stephen, der sich alleine in New York durchschlägt. Noch nie hat ihn jemand sehen können - erst selbst weiß nicht einmal, wie er aussieht. Sein ungewöhnliches Leben wird jedoch erneut auf den Kopf gestellt, als eine Familie in die Wohnung gegenüber zieht, deren Teenager-Tochter Elizabeth ihn plötzlich anspricht, denn für sie ist er ein ganz normaler Junge. Eine Liebesgeschichte im Sommer in New York City.Ich wollte den Roman gerne lesen, weil ich schon so viel Gutes von David Levithan gehört habe, ich die Idee über die Unsichtbarkeit interessant fand und der Roman in New York spielt. Letzteres hat leider keine große Rolle gespielt. Die Kapitel werden abwechselnd aus den Perspektiven von Elizabeth und Stephen (jeweils als Ich-Erzähler auftretend) geschildert. Das Cover und der Klappentext haben mich leider auf eine falsche Spur geführt. Ich hatte mich auf eine süße New Yorker Lovestory gefreut, die sich ein bisschen mysteriös gestalten könnte. Zunächst beginnt der Roman auch so. Stephen war mir recht schnell sympathisch und sein Zustand wurde anschaulich beschrieben. Eine zarte Liebesgeschichte bahnte sich an. Doch dann verschiebt sich der Fokus und Fantasyelemente beherrschen plötzlich den Roman. Das hat dafür gesorgt, dass ich mit den Figuren nicht vertrauter wurde und diese mich nicht mehr berührt haben.Der Schreibstil ist flüssig, aber irgendwie konnte mich der Roman trotzdem nicht abholen. Es war einfach etwas anderes, als ich erwartet hatte und das Präsentierte hat mich nicht so angesprochen, wie ich es erhofft hatte. Die Titelwahl ist zwar nicht besonders wichtig, aber nachvollziehen kann ich sie nicht. Die Bedeutung erschließt sich mir nicht. Der englische Titel "Invisibility" ist zwar auch nicht gerade spektakulär, passt aber wesentlich besser.Fazit: Ein Jugendbuch, bei dem es weniger auf die Lovestory, als auf den Urban-Fantasyanteil ankommt. Eigentlich gar nicht uninteressant und nicht schlecht, aber es hat mich trotzdem nicht gepackt und nicht richtig begeistern können. 3,5 Sterne vergebe ich daher. Broschiert: 416 Seiten Verlag: cbt (26. Juni 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3570163555 ISBN-13: 978-3570163559 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren Originaltitel: Invisibility

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  • REZENSION: WAS ANDERE MENSCHEN LIEBE NENNEN

    Was andere Menschen Liebe nennen
    juleisreading

    juleisreading

    19. July 2017 um 17:40

    Meine Meinung:Cover: Ich finde das Cover ganz okay, es ist jetzt nicht mein Lieblingscover, aber ich mag das helle Grün wirklich sehr und auch die Menschen und die Stadt im Hintergrund passen sehr gut zur Geschichte, was ich wirklich gut finde. Schreibstil: Am Anfang fiel es mir etwas schwer in das Buch reinzufinden, da ja auch zwei Autoren an dem Buch arbeiteten. Mir hat der Schreibstil von den beiden Autoren im Laufe des Buches aber wirklich gut gefallen, David Levithans Schreibstil war etwas nachdenklicher und der Schreibstil von Andrea meiner Meinung nach etwas direkter, aber beides mochte ich sehr und ich hatte sonst auch keine Probleme mit dem Schreibstil im Laufe des Buches.Charaktere: Am Anfan hat mich Stephen etwas an A aus dem Buch " Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan erinnert. Beide sind unsichtbar und ich finde es toll, dass David Levithan auch Stephan etwas nachdenklicher beschrieben hat. Elizabeth war mir an manchen Stellen etwas zu nervig, da sie einfach so direkt war und ich mich mit ihr oft nicht identifizieren konnte, weshalb ich Stephan als Charakter besser fand. Inhalt: Ich hatte wirklich was ganz anderes erwartet. Ich dachte das Buch handelt von einer Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und einem "Geist", aber die Liebesgeschichte in dem Buch war leider gar nicht so präsent. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden lief eher so im Hintergrund und sie waren plötzlich zusammen, was ich etwas merkwürdig und schnell fand. Außerdem hat sich das Buch dann in eine ganz andere Richtung entwickelt als erwartet. Ich fand das Buch an manchen Stellen auch etwas langatmig.

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  • eine gewöhnungsbedürftige Mischung...

    Was andere Menschen Liebe nennen
    buecherschlucker

    buecherschlucker

    19. July 2017 um 17:33

    ganze Rezension: https://buecherschlucker.blogspot.de/2017/07/was-andere-menschen-liebe-nennen-david.htmlMeine Meinung;Fangen wir mit dem Schreibstil an: Er war unglaublich toll und tiefgründig. Ich habe mir während dem Lesen so viele Zitate unterstrichen, weil so unendlich viele schöne Sätze dabei waren, die mit Hoffnung, Liebe, Melancholie und dem Leben zu tun hatten. Das liebe ich ganz besonders, wenn man während dem Lesen gleichzeitig auch in die Traumwelt der Zitate eintauchen kann. Außerdem ist man super schnell mit dem Lesen voran gekommen - es hat sich trotz den tiefgründigen Floskeln also angenehm flüssig lesen lassen. Witziger weiße hatte ich das Gefühl, dass Stephen und Jo eine unterschiedliche Erzählweise haben, was auch nochmal die verschiedenen Charakterzüge unterstrichen hat.  Bis zu der Mitte hin hat mir das Buch unglaublich gut gefallen, es war sehr emotional und ich musste auch ab und zu eine Träne verdrücken - vor Rührung und vor Freude. Es war eine außergewöhnliche und besondere Liebesgeschichte, die richtig Spaß gemacht hat, zu lesen. Und Buuum - plötzlich nahm die Geschichte eine ganz andere Richtung an, die ich niemals erwartet hätte und die ich sowas von unpassend fand. Ich hätte weinen können - ich habe mich so unglaublich sehr gefreut, dass das Buch so toll ist und habe mir schon geschworen, 5 Sterne zu geben, aber dann ging es Berg ab. Für mich war das schon ein kleiner Untergang, denn ich wollte nicht, dass diese innige Geschichte zwischen Stephen und Jo einfach so zerrissen wird und einen ganz anderen Lauf nimmt. Aber leider ist es so gekommen. Der Zauber vom Anfang war vorbei. Es kam immer mehr "Fantasy" dazu, aber richtig unpassend und blöd umgesetzt. Ich mag das Genre Fantasy unglaublich gerne - aber hierzu hat es eben überhaupt nicht gepasst, ich wurde richtig sauer, weil ich einfach der Meinung war, dass die Autoren diese tolle und berührende Geschichte einfach kaputt gemacht haben. Wie konnten sie nur? Warum? Was haben sie sich dabei gedacht? Solche Sätze sind mir ab diesem Zeitpunkt die ganze Zeit durch den Kopf gegangen. Für mich hat diese neue Richtung der Geschichte einfach alles kaputt gemacht, was ich vorher während dem Lesen aufgebaut hatte: Spannung, Rührung, Magie, Bauchkribbeln - alles weg.Leider bleib das dann auch so, denn die Geschichte wurde immer skurriler und ging immer mehr ins Fantasy-Mäßige. Das war echt das erste Mal, dass ich mich aufgeregt habe, weil etwas zu sehr Fantasy ist (normalerweise Liebe ich es). Einerseits wollte man wissen, wie es weiter- und ausgeht. Anderseits hat dieser Break total die Lust genommen. Wirklich schade.  Stephen blieb zwar weiterhin sehr sympathisch, aber man fing an, Mitleid mit ihm zu bekommen. Nicht wegen der Tatsache, dass er unsichtbar ist, sondern wegen Jo - weil sie in der Geschichte immer mehr in den Fokus gerückt ist und dabei Stephen einfach weggedrängt wurde. Das ist auch ein Grund, warum ich Jo absolut nicht leiden kann. Man hatte einfach das Gefühl, dass Jo mit allen Mitteln in den Vordergrund wollte und selbst sie begann Stephen schlechter zu behandeln. Ich hätte ab und zu echt an die Decke gehen können.  Das Ende war zudem sehr offen - wodurch man eigentlich eine Fortsetzung erwarten würde. Ob diese kommt, weiß ich nicht.Fazit:Einfach nur absolut schade, dass die Anfangs so wunderschöne Geschichte einen solchen bescheuerten Lauf genommen hat. Ich hätte dem Buch wirklich gerne 5 Sterne gegeben, aber ich kann und will es nicht. Also: eine unglaublich schöne und berührende Geschichte, die leider blöd umgesetzt wurde - 3,5 von 5 Sterne

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  • Fantasy steht eindeutig im Vordergrund

    Was andere Menschen Liebe nennen
    Hannasbuecherwelt

    Hannasbuecherwelt

    18. July 2017 um 03:57

    Der Klappentext hat mich zu Beginn extrem neugierig auf das Buch gemacht. Besonders gut gefiel mir, dass es scheinbar eine Liebesgeschichte mit leichten Fantasy-Zügen sein sollte. Der Einstieg ins Buch gelang mir sehr gut. Man ist direkt im Geschehen und lernt gleich zu Anfang wie Stephen als unsichtbarer Jugendlicher in einer Großstadt wie New York lebt. Das Setting hat mir gut gefallen und der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Es gibt keine ultra langen Sätze und viel wörtliche Rede. Was mir direkt aufgefallen ist, dass ich unheimlich mit Stephen und Elizabeth mit gelitten habe. Selten konnte ich mich so mit den Charakteren identifizieren wie in diesem Buch. Ich fand beide Protagonisten und im übrigen auch alle anderen Charaktere unheimlich sympatisch und auf mich wirkten sie sehr authentisch. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir ein bisschen weniger Naivität von den Protagonisten gewünscht, da dies aber ein Jugendroman ist, ist das durchaus in Ordnung. In diesem Buch geht es teils um die erste große Liebe, homosexuelle Liebe wird auch positiv erwähnt und insgesamt ist das Buch meiner Meinung nach eher für ein jüngeres Publikum geschrieben worden. An manchen Stellen fand ich persönlich die Liebesgeschichte zu flach, das kann aber auch einfach Geschmackssache sein. Wer hier eine romantische Liebesgeschichte erwartet und generell nichts mit Fantasy am Hut hat, sollte nicht zu diesem Buch greifen. Besonders am Ende tritt nämlich die Liebesgeschichte in den Hintergrund und es dreht sich quasi hauptsächlich um die fantastische Geschichte. Fazit Mir hat "Was andere Menschen Liebe nennen" richtig gut gefallen. Nach meinem Geschmack bietet das Buch die perfekte Mischung aus Fantasy und Liebesgeschichte. Die Protagonisten wirkten sehr lebendig und das Setting war auch überzeugend. Meiner Meinung nach ist die Liebesgeschichte ein wenig flach und ich hätte mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Das Buch ist außerdem eher für ein jüngeres Publikum gedacht.

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  • Was andere Menschen Liebe nennen

    Was andere Menschen Liebe nennen
    Anni_book

    Anni_book

    17. July 2017 um 15:40

    Meine Meinung:  Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass mich dieses Buch leider überhaupt nicht überzeugen konnte. Als ich das Cover, was wunderschön gestaltet ist, gesehen habe, habe ich mit einer Liebesgeschichte gerechnet, doch bekommen habe ich eine Fantasygeschichte. Doch kommen wir doch erst einmal zum Cover. Wie eben schon erwähnt, finde ich das Cover wunderschön! Die Gesichter stehen hier im Vordergrund und der Rest ist schlicht und hell gehalten, was ich persönlich sehr ansprechend finde. Der Schreibstil von beiden Autoren ist jugendlich und leicht, man konnte die Geschichte locker weg lesen. Bei den Charakteren hatte ich so meine kleinen Schwierigkeiten, denn Elizabeth wird mir persönlich zu oberflächig beschrieben. Man erfährt einfach viel zu wenig über sie, dabei ist sie eine Hauptprotagonistin und ich muss leider auch gestehen, dass sie mir in einigen Momenten einfach viel zu Impulsiv war und ich konnte oft einige ihrer Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen.Anders ist es bei Stephen, er wird besser beschrieben und er ist ein Charakter der für sein Alter schon sehr erwachsen ist. Er überlegt erst und handelt dann, denn er weiß, dass seine Handlungen Konsequenzen haben können. Wen man auch unbedingt erwähnen muss ist, Laurie. Er ist Elizabeth´s Bruder und ein wirklich cooler und lustiger Charakter. Schnell merkt man als Leser, dass es in diesem Buch weniger um eine Liebesgeschichte geht, als mehr um eine Fantasystory. Doch für eine Fantasygeschichte fehlte mir an einigen stellen einfach die Spannung. Es gab keine Plot-Twist, nichts was mir zeigte, dass es vielleicht doch noch spannend werden könnte, was ich sehr schade fand. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, ich werde dem Autor aber bestimmt nochmal eine Chance geben.

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  • Magisch und voller Geheimnisse ...

    Was andere Menschen Liebe nennen
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    16. July 2017 um 14:47

    Im Juni erschien die Gemeinschaftsarbeit von Andrea Cremer und David Levithan “Was andere Menschen Liebe nennen”. In Deutschland hat das 416 Seiten Werk der cbt-Verlag herausgebracht.Stephan ist kein normaler Junge, denn seit seiner Geburt ist er unsichtbar. Als die neuen Nachbarn einziehen, ist es wie ein Schock für ihn, als Elizabeth, ein Mädchen in seinem Alter, ihn sehen kann. Doch Stephan möchte sie nicht mit seinen Problemen belasten, aber da hat er die Rechnung ohne Elizabeth gemacht …Der Klappentext zu David Levithans und Andrea Cremers Werk hat mich aufhorchen lassen und machte mich sehr neugierig. Stephan erzählt den Beginn zunächst aus seiner Sicht, während Elizabeth später sich mit ihn abwechselt. Leider hatte ich mit Stephans Geschichte so meine logischen Probleme. Denn er ist für alle Welt unsichtbar, auch für seine Mutter. Ich stellte mir den Alltag mit einem unsichtbaren Säugling durchaus schwierig vor. Doch als Elizabeth in Stephans Erzählung auftaucht, begann ich zu verstehen, wie er all die Jahre agiert hat und sich nun auf jemanden einzustellen, der ihm mit seinen ganzen Sein erlebt, ist für ihn weltverändernd gewesen.Auch Elizabeth hütet so einige Geheimnisse. Aber zu Beginn ist sie dermaßen zickig, dass wohl viele Leser das Gefühl bekommen können es wird so bleiben. Haltet durch - denn nur so kann man erfahren, was hinter ihren dicken Mauern für eine Löwin steckt. Elizabeth kämpft für die, die sie liebt!Und so bekommt ein Hauch Romantik hinein, wo sich unsere Protagonisten kennenlernen.Was, bis auf Stephans Unsichtbarkeit, sich so normal anfühlt, bekommt schnell den ersten Spannungsbogen verpasst. Denn Stephans Geheimnis hängt, bekanntermaßen, da er das gleich zu Beginn erwähnt, mit einem Fluch zusammen. Nun glaubt man, dass er weiß, wie alles zusammenhängt, aber da liegt man falsch.Weder seine Mutter, noch dem Geld schickenden Vater konnte Stephan je sein größtes Geheimnis abringen. Nun wo die Mutter verstorben ist, spürt man sein Leid noch mehr und so ist auch seine Hoffnung dahin endlich von dem Fluch befreit zu werden.Durch Elizabeth und ihrem Bruder Laurie hat Stephan eine reelle Chance erhalten.All diese Geheimnisse werden aufgedeckt und noch mehr Magisches kommt ans Licht. Nun mag man denken, das die beiden Autoren daraus eine spannende und flüssige Reise durch ihr Werk verfassen konnten - leider ist dem nicht so. Die Zwei haben sehr viel um die Situation Drumherum geschrieben. Das heißt, es sind Atempausen entstanden, die zwar viele Szenen und ihren weiteren oder vergangenen Verlauf erklären, aber den Fortbestand etwas minimieren. Was extrem rasant war, ist das Ende. Ja, es war so schnell vorbei, dass man als Leser noch mal zurückblättert, um wirklich verstehen zu können, dass dies das Ende war. Dennoch war das letzte Viertel der Geschichte sehr gelungen, denn es ging vorwärts und man bemerkt bei allen Figuren eine starke Entwicklung. Die beiden Protagonisten, bei mir vor allem Elizabeth, schließt man ins Herz und fiebert durch die Seiten mit ihnen mit.“Was andere Menschen Liebe nennen” verbirgt mehr als einen unsichtbaren Jungen und seine erste Liebe - magische Geheimnisse!Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.deCopyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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  • Perfekt für den Sommer

    Was andere Menschen Liebe nennen
    Felisbooksdream

    Felisbooksdream

    12. July 2017 um 16:55

    Was andere Menschen Liebe nennen Titel: Was andere Menschen Liebe nennen Originaltitel: Invisibility Autor: Andrea Cremer und David Levithan Übersetzer: Bernadette Ott Verlag: cbt Preis: (D) 14,99€ Inhalt: Stephen ist der einsamste Mensch der Welt, und das mitten in New York. Doch dann trifft er auf Liz und sie kann ihn sehen! Aufeinmal ist er nicht mehr ganz so allein und es kommt wie es kommen musste, innerhalb weniger Sommertagen verlieben sie sich ineinander. Doch die Gewissheit, dass niemand ihn sehen kann, lässt beiden keine Ruhe. Und vielleicht ist Liz ja auch die jenige, die de Fluch besiegen kann. Meine Meinung: Ich habe das Buch als Rezi Exemplar angefragt und zugeschickt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle erstmal. Vorweg muss ich sagen, dass ich ewtwas komplett anderes erwartet habe, aber was ich da zu lesen bekommen habe, war wunderschön. Auch das Cover hat mich dazu gebracht das Buch zu lesen, denn es passt perfekt zu Stimmung, welches das Buch vermittelt. Es sieht einfach so wunderschön sommerlich, leicht und verspielt aus. Auf den ersten Blick kann man dem Buch nicht entnehmen, ob es Fantasy Teile enthält, ehrlich gesagt, ich konnte es noch nicht mal dem Klappentext entnehmen, was es um so Interesanter gemacht hat, als ich zu lesen begonnen habe. Die Charaktere haben mir eigentlich alle sehr gefallen. Doch jede hatte seine Schwächen. Z.b. Stephen hat sich zu häufig hinter einer Fassade versteckt und wollte Elizabeth vor allem beschützen. Genauso war es auch bei Liz. Doch sie wollte immer irgendwas tun und hat es dann nur im geheimen gemacht bzw. sie konnte sich nicht durch setzen, was ziemlich nervig war. Beide haben nicht immer die Karten auf den Tisch gelegt. Doch wenn man jetzt auf beide zusammen guckt merkt man, dass die Liebesgeschichte sich sehr schnell erzählt hat. Mir hat dabei leider die tiefe gefehlt. Der Bruder von Elizabeth war aber der Hammer. Ich mochte ihn von Anfang an. Seine sympathische Art, und die Weise wie er an Probleme herangeht ist bemerkenswert. Er musste auch schon früh lernen wie grausam manche Menschen sein können, denn er ist schwul und musste deswegen schlimmes ertragen, dabei hat aber niemals die Lebensfreude verloren. Für mich ist er die gelungenste Figur von allen. Der Schreibstil war wundervoll. Ich konnte das Buch flüssig lesen und schnell lesen. Zu beginn hatte ich zwar etwas Angst, dass man es merken könnte, dass das Buch von zwei verschiedenen Personen geschrieben worden war, aber dem war nicht so. Das einzige, was mir etwas gefehlt hat, war die Spannung. An keinem Punkt konnte mich das Buch so richtig packen. Manche Sachen wurden auch einfach zu oberflächlich behandelt, bei denen ich mir mehr tiefe gewünscht hätte. Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte kaum Längen hatte, denn die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen. Fazit: Das Buch hat seine schwächen, dass muss ich ganz klar sagen, aber trotz der fehlenden Spannung, ist es ein gelungenes Buch, welches man durchaus lesen kann. Wenn du ein Buch für den Urlaub oder für die langen Sommerferien suchst, solltet ihr diesem Buch durchaus eine Chance geben. Ich gebe 3,5 / 5 Punkten.

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  • Wer auf Fantasy mit einer Prise Romantik steht, macht mit dem Buch nichts falsch..

    Was andere Menschen Liebe nennen
    HannahSchwerdtfeger

    HannahSchwerdtfeger

    11. July 2017 um 17:08

    Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag für die Bereitstellung des Buches!Titel: Was andere Menschen Liebe nennenAutor: David Levithan & Andrea CremerVerlag: cbt VerlagPreis: 14,99 €Erwartungen:Ich meinerseits habe eine süße, kleine Liebesgeschichte erwartet, die natürlich mit ein paar Problemchen zu kämpfen hat - wie es halt so ist. Durch Stevens angeborenem Makel, dass er unsichtbar ist, hat er keinen Bezug zu anderen Menschen, denn auch seine Mutter, die einzige Person, die von einer Existenz wusste, ist verstorben. Dass nun Layla ihn sehen kann, ist für ihn sehr neu. Die anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden ist für jeden Leser von Anfang an klar.Meine Meinung:Ich bin bei diesem Buch eher zwiegespaltener Meinung, da ich einen Jugendroman erwartet habe und nicht einen Fantasyroman. Der Titel "Was andere Menschen Liebe nennen" deutet für mich auf eine Liebesgeschichte hin, was hier auch eine Rolle spielte, aber längst nicht das Ausmaß des Buches angenommen hat.Wie schon der Klappentext verrät, handelt es sich um den 16-jährigen Stephen, der seit seiner Geburt einen Fluch mit sich trägt. Er ist unsichtbar. Als er eines Tages von seiner Nachbarin Elizabeth angesprochen wird, fällt er aus allen Wolken. Die beiden nehmen die Hauptcharaktere ein und das Buch wird aus beiden Perspektiven erzählt. Die Liebesgeschichte zwischen Stephen und Elizabeth entwickelt sich relativ schnell, vielmehr geht es aber später um die W-Fragen, die Stephen schon sein ganzes Leben beschäftigen. Warum ist er unsichtbar? Was hat seine Mutter ihm verschwiegen? Warum kann Elizabeth ihn sehen? Hierbei kommt die Spannung nicht zu kurz und das Lesen wird nicht langweilig. Allerdings hätte man den Pegel etwas runterschrauben können, denn für meinen Geschmack nahm der Fantasy-Anteil viel zu sehr zu - aber das ist Geschmacksache.Beide Protagonisten waren mir sympathisch und konnten mich überzeugen. Auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen und bereitet keine Schwierigkeiten. Die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Elizabeths Bruder Laurie, sind mir sehr ans Herz gewachsen, aber dazu möchte ich nicht mehr verraten. Ich sage nur, dass David Levithans Schreibstil unverkennbar ist und mich manchmal zum Schmunzeln brachte. Allerdings irritiert mich der Titel, wie schon zu Anfang angesprochen. Da spricht mir der englische Titel "Invisibilty" schon viel eher zu und führt zu besserem Verständnis, aber das nur nebenbei erwähnt.Aufgrund des hohen Fantasy-Anteils und der raschen Liebesgeschichte war ich nicht ganz so überzeugt von "Was andere Menschen Liebe nennen". Es hat nicht meinen Erwartungen entsprochen und ab und zu konnte ich mir nur schwer einen Kommentar verkneifen. Allerdings wird die Grundidee hinter diesem Buch gut umgesetzt.  Wer auf Fantasy mit einer Prise Romantik steht, macht mit "Was andere Menschen Liebe nennen" nichts falsch. Für meinen Geschmack aber etwas zu viel von allem.Cover: 3/5Klappentext: 3/5Inhalt: 3/5Schreibstil: 4/5Gesamtpaket: 3/5Meine Rezension zu "Was andere Menschen Liebe nennen" findet ihr u.a. auf Randomhouse.de und auf bookaholicer.blogspot.de

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  • Ein Buch für zwischendurch..

    Was andere Menschen Liebe nennen
    JosBuecherblog

    JosBuecherblog

    10. July 2017 um 20:14

    Dieses Buch habe ich vom Bloggerportal zugeschickt bekommen, also noch einmal vielen Dank dafür! Ich dachte, dass es sich bei diesem Buch eher um ein Jugendbuch handelt, bei dem vor allem die Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Das ist auch so, aber der Fantasyanteil ist deutlich höher, als ich erwartet habe.Stephen ist sehr sympathisch und auch Elizabeth ist mehr sehr ans Herz gewachsen. Zuerst fand ich, dass es etwas schnell mit ihnen ging, aber sie haben eben eine besondere Bindung.Ich hatte leider keinen so guten Start mit der Geschichte, da mich der ganze Fantasykomplex doch etwas gestört hat. Die Kapitel sind immer abwechselnd aus Stephens und Elizabeths Sicht geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man so beide Sichtweisen verstehen konnte und auch beide Handlungen miterleben konnte, wenn die beiden mal nicht zusammen waren.Den Schreibstil fand ich ganz okay, aber er war für mich jetzt nicht überragend gut. Leider nahm der Fantasyanteil im Laufe des Buches immer weiter zu, was mir nicht so wirklich gefallen hat, da diese Art von Fantasy, also mit der Unsichtbarkeit und Magie, nicht so ganz meins ist.Ich muss auch noch mal den englischen Titel an dieser Stelle erwähnen. Dieser lautet „Invisibility“, was ich bei diesem Inhalt deutlich passender finde, als den deutschen Titel.Auch der Schluss konnte mich nicht so ganz zufrieden stellen. Es wurde etwas spannender, allerdings konnte es mich nicht ganz vom Hocker reißen. Es wirkte wie eine Anspielung auf einen nächsten Band, allerdings weiß ich nicht, ob es einen Folgeband geben wird. Wenn nicht, konnte mich das Ende leider nicht überzeugen.  

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  • Ein magischer Jugendroman der besonderen Art

    Was andere Menschen Liebe nennen
    booknerd84

    booknerd84

    09. July 2017 um 14:53

    Titel: Was andere Menschen Liebe nennen Autoren: David Levithan und Andrea Cremer Verlag: cbt Verlag Seitenanzahl: 412 Inhalt/Klappentext: Der 16-jährige Stephen fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt - und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeit auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Mein Fazit: Aufgrund der Tatsache das der 16-jährige Stephen von Geburt an mit einem Fluch belegt ist, fällt er natürlich aus allen Wolken, als das neue Nachbarsmädchen Elizabeth ihn anspricht. Normalerweise wäre dies keine große Sache, bis auf die Tatsache das Stephen durch den Fluch unsichtbar ist und ihn bisher niemand außer Elizabeth sehen konnte. Doch neben ihrer kleinen süßen Liebesgeschichte die in dieser Handlung entsteht kommt natürlich auch die Spannung nicht zu kurz. Was Elizabeth im Laufe der Handlung noch über sich erfährt und wie sie versuchen will Stephen zu helfen, stürzt die beiden und Elizabeth' Bruder Laurie in tödliche Gefahr. Die süße Fantasy-Liebesgeschichte zwischen Stephen und Liz hat mich von der ersten Seite an begeistert. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt. Beide Protagonisten waren mir von anfang an sympathisch. Auch die Nebencharaktere wie Liz' Bruder Laurie, Millie und Saul wurden mit viel Liebe erschaffen. Man bekommt es in diesem Buch mit sehr starken Charakteren zu tun.Aufgrund des Buchtitels geht man eher von einer reinen Teenager-Liebesgeschichte aus. Jedoch entwickelt sich das Buch zu einem interessanten Fantasy-Roman mit einer sehr tollen Idee die gut umgesetzt wurde. Für mich war die Idee dieser Handlung etwas neues, was ich so noch nicht kannte bzw. gelesen hatte. Wer ein locker, leichtes Jugendbuch mit Fantasyelementen sucht ist hier genau richtig. Die Geschichte wird mit viel Spannung, Humor und Gefühl erzählt. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und vergebe hierfür 4 von 5 Sterne!Vielen Dank an den CBT Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!Liebe Grüße eure Jasmin (booknerd84)

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  • Konnte mich nicht überzeugen!

    Was andere Menschen Liebe nennen
    _hellomybook_

    _hellomybook_

    05. July 2017 um 20:05

    BuchWas andere Menschen Liebe nennenJuly 5, 2017|Johannes StrebInformationen: Titel: 'Was andere Menschen Liebe nennen'EinzelbandLiebesgeschichte, FantasyAutoren: Andrea Cremer, David LevithanSeitenzahl: 416Preis: 14,99€Broschierte Ausgabecbj Verlagab 14 Jahren empfohlenErscheinungsdatum: 26. Juni '17ISBN: 978-3570163559 Buchbeschreibung:Wie weit gehst du für die Liebe?Der 16-jährige Stephen fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt - und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter ... Meine Meinung: Da mich das Werk 'Letztendlich sind wir dem Universum egal' begeistern und das Szenario langfristig fesseln konnte, bin ich mit hohen Erwartungen an vorliegenden Roman herangegangen. Das neue Thema, das uns der Autor David Levithan, zusammen geschrieben mit Andrea Cremer, hierbei bietet, konnte mich schon im Vorhinein ansprechen. Es geht um einen 16-jährigen Jungen namens Stephen, der seit seiner Geburt unsichtbar ist. Da es bei 'Letztendlich...' der Fall war, erwartete ich hierbei einen hochgradig gut inszenierten Strang, um den sich nicht viel Handlung windet, sondern um den der Autor seine Leser mit Gefühlen versorgt, die mit dem außergewöhnlichen Szenario zusammenhängen, welche der Protagonist erfährt. Bei 'Letztendlich...' ging es um ein Person, die jeden Tag in einem neuen Körper aufwacht und sich in ein Mädchen verliebt, obwohl er weiß, dass diese Liebe nicht andauern kann. Hierbei konnte mich die optimistische, aber dennoch tiefgründige Schreibart um das beachtenswerterweise sehr außergewöhnliche Szenario begeistern, ohne dass es viel von Handlung bedarf. Dies erwartete ich auch von diesem Buch. Doch ich wurde gleich zu Beginn enttäuscht. Der Klappentext stimmte weder mit dem, was ich mir erwartete, überein, noch mit dem, was uns die Geschichte später bieten würde. Weder der Titel 'Was andere Menschen Liebe nennen' noch der oben genannte Klappentext bereitete den Leser keineswegs auf das vor, was in dem Buch selbst stattfinden sollte. Was man nach dem Klappentext nicht erwarten konnte, war, dass es sich bei diesem Buch weniger um eine Liebesgeschichte handelt als vielmehr um eine fade Fantasystory. Das liegt v.a. daran, dass das Szenario an sich zwar sehr gut ist und man sich als Leser viele Gedanken darüber machen kann, an vielen Stellen jedoch einfach zu unspektakulär und langatmig ist, als dass es für eine Liebes- bzw. Fantasygeschichte ausreichen würde. Dabei können sich die Autoren nicht auf einen Handlungsstrang einigen. Im Raum stehen immer der Lovestory-Anteil, der oftmals mit dem Fantasy-Part kontrastiert und die beiden Teile können sich nie verbinden. So ist es für den Leser manchmal sehr verwirrend, sich auf eine Handlung einzulassen, da ich nicht feststellen konnte, auf welcher der Hauptfokus und schlussendlich der Wert gelegt wird. Denn das Buch beginnt vielversprechend, mit einem lockeren, angenehmen Schreibstil, der gut in das Buch herein finden lässt, führt nach den ersten fünfzig bis hundert Seiten einen ganz neuen, riesigen Strang ein, der sich beinahe über den ganzen Roman zieht, bis zum Schluss leichte Elemente des ersten Stranges wieder zum Vorschein kommen. Es ist schwer, hier verständlich zu schreiben, ohne damit zu sehr ins Detail zu gehen und somit zu spoilern. Es fällt dem Roman sehr schwer, diese neuen semantischen Räume einzuführen, und die Werte und Regelungen der neuen Welt festzulegen, sodass es mir nicht leicht fiel, in diese Welt der Sprücheleser und Fluchsprecher einzutauchen. Es passiert unter den Seiten nicht viel; leider ist der wenige Stoff, den uns die Autoren bieten, sehr vorhersehbar und klischeebehaftet. Besonders negativ in Sachen klischeeüberladen ist mir dabei die Protagonistin aufgefallen, die mit ihrer typisch für ein solches Genre naiven und unvorsichtigen Art einige Male für überreizte Nerven gesorgt hat. Diese "Ich-muss-unbedingt-die-ganze-Welt-retten"-Einstellung ihrerseits hat mich sehr gestört, genauso wie das Faktum, dass die Protagonistin in diese neue, für sie unbekannte Welt mit hinein gerissen wird, und sofort werden bei ihr überdurchschnittliche Fähigkeiten festgestellt, welche sie natürlich in ihrer naiven Lebenseinstellung sofort einzusetzen versucht und mir durch die hirnlose Ignoranz der Tipps von außerseits und der grenzenlosen Überschätzung ihrer selbst auf den Geist geht. Dadurch, dass in den romantischen Handlungsstrang zwangsweise ein Fantasy-Part eingequetscht wird, bleibt nur wenig Platz für die Ausgestaltung der Liebesgeschichte, die dadurch sehr gewollt und eindimensional wirkt. Die Protagonisten hingegen glänzen trotz ihrer etwaigen, naiven Handlungsweisen durch ihre gelungene Plastizität und hervorragende Charakterzüge, sodass man zu Ende des Buches wirklich das Gefühl hat, die Figuren zu kennen. Das Ende an sich ist leider sehr enttäuschend. Vorliegender Roman hat leider auch einige schwächelnde Stellen, die mir als Leser unerträglich langatmig vorgekommen sind. Fazit:Durch obig genannte Kritikpunkte lässt sich für mich persönlich feststellen, dass 'Was andere Menschen Liebe nennen' nicht das einhalten konnte, was es verspricht. Die hohen Erwartungen, die ich an das Buch hatte, wurden leider nicht eingehalten, und leider kann ich hierfür auch keine Empfehlung aussprechen, so leid es mir auch tut. 

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  • Leider mehr enttäuscht als begeistert

    Was andere Menschen Liebe nennen
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    05. July 2017 um 19:02

    WORUM GEHT ES?Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar. Niemand, aber auch wirklich niemand, kann ihn sehen. Er ist zwar da und so lebendig wie jeder andere Mensch auch, allerdings eben nicht sichtbar. Ein Fluch liegt auf ihm und das schon sein ganzes Leben lang. Nach dem Tod seiner Mutter lebt er alleine in der Wohnung in New York und wird nur gelegentlich von seinem Vater besucht, der nun in Kalifornien mit seiner eigenen Familie lebt. Das ist auch in Ordnung so für ihn, denn er kennt es gar nicht mehr anders.Als zwei Türen weiter die ebenfalls 16-jährige Elizabeth zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder einzieht, ändert sich Stephens Leben jedoch auf einen Schlag, denn Elizabeth ist die einzige Person, die ihn tatsächlich sehen kann!Gemeinsam beginnt für sie eine Reise in das Übernatürliche. Denn bald stellt sich raus, dass es kein so großer Zufall ist, dass ausgerechnet Elizabeth die Einzige ist, die Stephen sehen kann.REZENSIONDer Roman Was andere Menschen Liebe nennen hat die Besonderheit, dass er von gleich zwei Autoren geschrieben wurde. Genauso gibt es in dem Roman auch zwei Perspektiven, aus denen erzählt wird, nämlich die der zwei Protagonisten Stephen, geschrieben von David Levithan und Elizabeth, geschrieben von Andrea Cremer. Raffiniert gelöst ist vor allem die Darstellung des Perspektivwechsels. Für gewöhnlich steht der Name des Charakters, der nun erzählt über dem neuen Kapitel. In diesem Roman werden die Kapitel auf den ersten Blick bloß nummeriert, es fällt dann aber auf, dass die Buchstaben entweder schwarz ausgefüllt sind oder nicht. Die lediglich schwarz umrandeten Buchstaben sind eine Hommage an Stephens Unsichtbarkeit, während die schwarz ausgefüllten Buchstaben für Elizabeth stehen, die für jedermann sichtbar ist. Dass der Roman von zwei Autoren geschrieben wurde, ist für mich auch gleich eine der Schwierigkeiten, die ich beim Lesen hatte. Mir hat David Levithans Schreibweise eindeutig besser gefallen als Andrea Cremers. Die Kapitel von Elizabeth waren mir manchmal doch zu umständlich geschrieben, sodass ich zwischendrin den Faden verloren habe. Leider gefiel mir Elizabeth auch als Charakter an sich nicht wirklich. Noch zu Beginn war sie mir sympathisch. Ein Mädchen, das nicht auf den Mund gefallen war und wusste, was sie wollte. Aber im Laufe der Geschichte konnte ich mich immer weniger in sie hineinversetzen und fand sie tatsächlich oft nervig.Stephen dagegen fand ich von Anfang bis Ende klasse umgesetzt. Man bemerkt eindeutig eine Veränderung bei ihm, dadurch ausgelöst, dass es tatsächlich einen Menschen gibt, der ihn sehen kann. Für mich hat David Levithan Stephens Charakter wirklich gut eingefangen und dargestellt.Besonders hervorheben möchte ich auch Elizabeths Bruder Laurie, der einfach eine wundervolle Ergänzung für die ganze Geschichte darstellt und den ich sehr ins Herz geschlossen habe, weil er einfach nur großartig ist! Seine Geschichte ist (leider muss man sagen!) realistisch dargestellt und ich finde es wunderbar, wie damit im Roman umgegangen wird und vor allem, wie er selbst damit umgeht.Bei der Geschichte an sich bin ich leider eher zwiegespalten. Ich habe tatsächlich eher etwas in Richtung Die erste große Liebe finden erwartet und war demnach ganz schön von den Fantasy-Elementen im Roman überrascht. Leider ist das für mich auch gleichzeitig der Schwachpunkt in der Geschichte, weil mich dieses Konzept nicht abgeholt hat. Es wirkt nicht ganz durchdacht und an manchen Stellen auch zu offensichtlich. Irgendwie war vieles vorhersehbar, was einem doch die Spannung genommen hat.Allerdings gefiel mir das Ende dagegen wieder gut, denn es war nicht das Friede-Freude-Eierkuchen-Ende, das ich ebenso erwartet hatte. Ich wurde auf den letzten Seiten tatsächlich noch überrascht und bin sehr froh, dass dieser Roman tatsächlich mal nicht wie im Märchen endet!Begeistert habe mich an dem Roman außerdem die popkulturellen Referenzen aus Film, Fernsehen und natürlich auch Comics, die schließlich für Elizabeth eine große Rolle spielen. Ich meine sogar, eine Referenz zu einem von David Levithans Romanen, nämlich Will & Will, entdeckt zu haben, den er zusammen mit John Green geschrieben hat. Diese Referenzen haben mich immer zum Schmunzeln gebracht, weil sie vor allem für, manchmal nicht ganz so ernst zu nehmende, Vergleiche genutzt wurden.Nicht so gelungen finde ich dagegen den deutschen Titel des Romans, weil er für mich den Kern dieser Geschichte nicht so ganz trifft. Ich hätte es schöner gefunden, hätte man den Originaltitel Invisibility übernommen oder zumindest etwas in Anlehnung daran gewählt.FAZITWas andere Menschen Liebe nennen hat mich im Großen und Ganzen leider mehr enttäuscht als begeistert und konnte mich deshalb auch nicht abholen. Die Fantasy-Elemente haben mich nicht überzeugt, ebenso gefiel mir auch die Schreibart der Autorin nicht so. Doch die Entwicklung von Stephen dagegen und der Charakter Laurie haben mich doch so begeistert, dass ich dem Roman schließlich drei von fünf Sternen gebe.

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