Die Papierverschwörung

von David Liss 
3,7 Sterne bei11 Bewertungen
Die Papierverschwörung
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BluevanMeers avatar

Eine an sich spannende Geschichte um Aktiengeschäfte und Mord im 18. Jahrhundert mit einem sympathischen Helden, aber zu vielen Längen.

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Ein Ritt in die Vergangenheit - die Entstehung des Aktienhandels in einem gut recherchierten Krimi. Ist aber eindeutig zu langatmig.

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Inhaltsangabe zu "Die Papierverschwörung"

London zu Beginn des 18, Jahrhunderts: Das neue Zauberwort "Aktien" macht die Runde. Spekulanten und Glücksritter betreten das Parkett, und Tausende von naiven Geldanlegern folgen ihnen. Doch dann kommt es zum "South Sea Bubble", dem ersten Börsencrash der Geschichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841900067
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:537 Seiten
Verlag:Zeitverlag Gerd Bucerius
Erscheinungsdatum:17.06.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    BertieWoosters avatar
    BertieWoostervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Papierverschwörung" von David Liss

    Der ehemalige Boxer jüdischer Herkunft Benjamin Wheaver betätigt sich im Jahre 1719 als Diebesfänger, Wiederbeschaffer gestohlener Dinge und als Begleitschutz für manchen geldigen Dandy. Von einem solchen jungen Schnösel wird er beauftragt, den Tod von dessen Vater, der wiederum mit dem toten Vater Wheavers Börsengeschäfte gemacht hat, aufzuklären, da er den angeblichen Selbstmord für Mord hält. Damit gerät Wheaver in eine Intrigengeschichte rund um den Beginn des Börsengeschehens in London Anfang des 18. Jh.
    Seine frühere Boxertätigkeit kommt ihm zwar bei manchem zugute, wo es darum geht mit roher Gewalt neue Erkenntnisse aus manchem Zeugen herauszuprügeln. Mit dem Denken hapert es jedoch noch. Da muss ihm sein schottischer Freund Elias helfen. Sein Draufgängertum ist manchmal sogar eher hinderlich. Denn kaum bekommt er mal einen Brocken neuer Erkenntnisse aus ungewissen Quellen vor die Füsse geworfen, rennt er dem gleich nach, ohne näher nachzudenken oder zu überprüfen. Er muss eben noch viel lernen.
    Das Buch ist als eine Art Memoiren geschrieben. Dies bedeutet, dass man von vorneherein weiss, dass er so manche heikle Situation wohl heil übersteht, was nicht unbedingt zum Aufbau von Spannung beiträgt. Außerdem erzählt er auch immer wieder von seiner Familiengeschichte und seiner Vergangenheit, was manchmal etwas langatmig wirkt.
    Dafür ist das London zu Beginn des 18. Jh. anschaulich beschrieben. In einer Zeit, in der das soziale Gefälle noch stärker ausgeprägt war, als heutzutage. Auch die Intrigen rund um die Börsengeschäfte sind gut recherchiert. Man lernt, dass die Menschen in ihrer Gier nach Reichtum offensichtlich nicht viel aus den unzähligen Börsencrashs gelernt haben.

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    Leseratte1248vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Papierverschwörung" von David Liss

    Ein solider historischer Roman, der im London des 18. Jahrhunderts spielt und im Milieu der Börse und der ersten Börsenkrise Morde geschehen lässt. Informativ, atmosphärisch dicht und spannend schreitet die Handlung mit gelegentlich Längen voran und lehrt den Leser nebenbei noch ein bisschen über die Funktionsweise der Börse. Der Nachfolger "Die Falschspieler" ist ein bisschen besser geleungen, diesen sollte man vorher lesen, auch wenn das nicht unbedingt notwendig ist, aber man kennt die Protagonisten dann schon mal.
    Insgesamt ein spannender und solider historischer Roman, besonders interessant für London-Fans.

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    BluevanMeervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine an sich spannende Geschichte um Aktiengeschäfte und Mord im 18. Jahrhundert mit einem sympathischen Helden, aber zu vielen Längen.
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    heerlichvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Ritt in die Vergangenheit - die Entstehung des Aktienhandels in einem gut recherchierten Krimi. Ist aber eindeutig zu langatmig.
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    Baroness
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    Haubenmeisevor 2 Jahren
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    dorlivor 7 Jahren
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    annkuhvor 7 Jahren
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    annkuhvor 7 Jahren
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    Windflugvor 9 Jahren

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